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Archiv 1. Mannschaft

23.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV TU Ilmenau - SV Thuringia Königsee 27:28 (12:12)


Handball, Landesliga: Thuringia mit großem Kampf zum Sieg


In der Ilmenauer Campus-Halle entwickelte sich vom Anpfiff weg eine jederzeit spannende und abwechslungsreiche Partie, welche von beiden Teams stets auf Augenhöhe geführt wurde. Die Gäste aus der Handball-Nachbarstadt hatten zwar während der Begegnung das Handicap zweier Verletzungen von Möbius und Götz zu verkraften, hatten aber einen bärenstarken Mario Föhr zwischen den Pfosten, der letztlich das Punktepaar für die Rinnestädter festhält. Mit diesem Sieg konnte der Aufsteiger im vorletzten Auswärtsspiel der Saison seinen Zählerstand erneut in den positiven Bereich bringen (23:21).
Mit Spielbeginn warf sich Thuringia zunächst in Führung, die man bis zum 2:1 hielt. Die Studenten-Sieben, dieses Mal in Bestbesetzung aufgelaufen, drehte das Blatt und baute seinen Vorsprung auf 4:2 aus. Die Gäste blieben dran, brachten sich erneut in Vorderhand (5:4), setzten sich ab (7:5) und blieben bis zum 8:7 vorn. Kurz vor dem Seitenwechsel folgte wieder eine starke TU-Phase, welche bis zum 11:8 führte. Das warf die Königseer nicht aus der BAhn, die bis zur Pausensirene ausgleichen konnten (12:12).
Mit Beginn des zweiten Durchgangs übernahmen die Gastgeber erneut die Initiative, legten nun vor und zwangen die Varchmin-Schützlinge zu höchster Konzentration bzw. zur Aufholjagd, die bis zum 20:21 anhielt. In der bevorstehenden heißen Schlussphase bewahrten die Thuringia-Akteure kühlen Kopf, drehten erstmals in der zweiten Spielhälfte den Spieß um (22:21) und verschafften sich im Anschluss ein kleines Polster (24:21). Ilmenau wehrte sich gegen die drohende Niederlage, baute seinen Drei-Tore-Rückstand ab und kam auf 25:26 heran. Den Ausgleich ließen die Königseer jedoch nicht zu.

Thuringia: M. Föhr, T.Höhne, G. Brähne (5), T. Kurras (2), R. Oldenburg (12), Ch. Schirmer, St. Götz (5), B. Möbius, S. Elsässer (1), U. Oswald, M.Lächa, M.Gießler (3)

03.05.2012; OTZ GW




22.Spieltag Landesliga Staffel 1

Aufbau Altenburg - SV Thuringia Königsee 33:22 (16:9)


Handball, Landesliga: Ohne Chance im Nachholspiel!


Im Nachholspiel der Landesliga stand für Thuringia die Auswärtsaufgabe beim zweiten Thüringenligaabsteiger der vergangenen Saison Aufbau Altenburg auf dem Programm. Berufs- bzw. Krankheitsbedingt traten die Königseer ersatzgeschwächt die weite Reise ins äußerste Ostthüringen an. Beide Teams begannen recht nervös und zelebrierten jeweils einen dreifachen Leerlauf, bevor die Gastgeber den Torreigen eröffneten. Thuringia konnte vorerst noch ausgleichen bevor die Aufbau – Sieben ein erstes Achtungszeichen setzte und sich auf 5:1 absetzte. In Folge stellte sich Thuringia allmählich auf den Gegner ein, konnte den Abstand Stück um Stück verringern und war in eigener Unterzahl per Konter über Ralf „Oldi“ Oldenburg und Michael „Steffko jr.“ Varchmin wieder um Anschluss bemüht (6:4; 11. Min.). Thuringia wehrte sich weiterhin tapfer, die Abwehrarbeit einschl. Kampf- und Spieleinstellung passte und Mario Föhr hatte ein paar gute Paraden einschl. eines vereitelten Strafwurfes (7:4; 14. Min.). Die Hausherren spielten jedoch konsequent und unbeirrt ihr Programm ab und konnten sich wieder absetzen (11:5; 20. Min.). Dieser Vorsprung pegelte sich, so sehr sich die Gäste auch mühten, einerseits wiederum durch eigene Fehler aber auch durch eine gute Abwehrarbeit der Gastgeber bedingt, ein, so dass beim 16:9 die Seiten gewechselt wurden.
 Als Zielstellung für den zweiten Durchgang wurde zum „Pausenwasser“ ein ausgeglichenes Spiel- und Torverhältnis ausgegeben. Den ersten Akzent, noch in Unterzahl, setzte unser Präsident, der sich an diesem Tag die Einsatzzeit mit Sven „Ella“ Elsässer am Kreis teilte, mit seinem ersten Saisontor (16:10; 30. Min.). Anschließend konnte Thuringia die Partie tatsächlich ausgeglichen halten, obwohl die Gastgeber trotz des sicheren Vorsprungs deutlich zu hart und übermotiviert agierten, was sich auch in 12 Strafzeiten und 3 Disqualifikationen widerspiegelte. Auch der für den grippeerkrankten Toralf Höhne aus der Handballpension aktivierte Thomas Merten bekam noch Gelegenheit zu zeigen, dass noch Reaktion und Ehrgeiz in ihm steckt. Aber bei allen Bemühungen der Königseer an diesem Tag und allen Ausfällen der Altenburger, konnten die Gastgeber immer noch eins oben drauf setzen bzw. aus ihrem Kader schöpfen. Thuringia konnte dies auf Grund der eingangs erwähnten zahlreichen Ausfälle leider nicht kompensieren, so dass beim 28:18 der erste 10 Torevorsprung unaufhaltsam war und die Partie mit einem Stand von 33:22 endete. Sicherlich keine überraschende Niederlage, wenn auch aus Königseer Sicht etwas zu deutlich und zu hoch.
Am kommenden Sonntagnachmittag hofft das Team wieder zahlreicher und geschlossener auflaufen zu können, wenn es um 16.00 Uhr in der Ilmenauer Campushalle gegen die Unimannschaft das Punktekonto hoffentlich wieder aufzubessern gilt.

Thuringia: M. Föhr, Th. Merten, G. Brähne (2), T. Kurras (5), R. Oldenburg (9), Ch. Schirmer, M. Varchmin (2), St. Götz (n.E.), B. Möbius (3), S. Elsässer, U. Oswald (1)

24.04.2012; sixtyone




21.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV Thuringia Königsee – SG Könitz/Saalfeld 18:25 (10:14)

Thuringia verliert Derby klar

Handball, Landesliga: Selbst geschlagen!


Letztes Spiel einer Heimrechtserie und Vorletztes der ersten Landesligasaison sollte für die Thuringia im Derby gegen die Handballfreunde aus Könitz/Saalfeld ein ganz Besonderes werden. Der Start sah nach anfänglichem Leerlauf beider Teams für die Hausherren recht verheißungsvoll aus, nachdem man 2:0 und 3:1 führte. Der Rückraum traf weitesgehend, am Kreis erarbeitet Steven Götz zwei Strafwürfe, die Abwehr funktionierte und Toralf Höhne im Königseer Kasten war von Beginn an auf dem Posten. Die Gäste stellten sich jedoch mit zunehmendem Spielverlauf deutlich besser auf Ihren Gegner ein, obwohl Thuringia noch in Vorderhand blieb 4:3 und 5:4 (9. Min.). Nachdem Ralf „Oldi“ Oldenburg den folgenden Strafwurf vergab kam die SG wieder zum Anschluss. Nochmals gelang es den Hausherren auf 2 Tore vorzulegen (7:5, 13.Min.) ehe die Spielentscheidende Misere hereinbrach. Erst verstrich eine Zeitstrafe gegen die Gäste ohne zählbaren Erfolg, dann kam die SG zum Ausgleich und anschließend per Konter zur ersten Führung (7:8; 16. Min.). Die Jungs um den an diesem Tag völlig glücklosen Oldi schienen völlig konsterniert, fabrizierten reihenweise einfachste Fehler jeder Art, die man sich im Handball nur vorstellen kann und lud die Gäste auf unmissverständliche Weise zur Gegenoffensive ein. Spielertrainer Steffko Varchmin erkannte die Situation, versuchte in der fälligen Auszeit (17. Min) zu motivieren und das Team umzustellen, aber selbst seine Einwechslung auf die Aufbau Mitteposition zeigte keine Wirkung. Die SG hingegen nutzte jeden Fehler der Hausherren konsequent und legte einen lupenreinen 0:7 Torlauf zum 7:12 (24. Min) hin. Erst Steffko sr. gelang nach sage und schreibe 12. erfolglosen Minuten, der fast erlösend wirkende Treffer zum 8:12 (25. Min.).Mit diesem Rückstand ging es dann beim 10:14 in die Kabinen, wo das Thuringia – Team nach Lösungen für eine Spielwende suchte.
Nach dem Wiederanpfiff konnten die Gastgeber sich langsam und mühevoll wieder in Richtung Anschlusstreffer heran arbeiten. Beim 14:16 und dem folgenden Konter durch Stephan Göring lag dieser im Bereich des Möglichen und hätte evtl. eine Wende bewegen können, wurde aber wie eine Vielzahl an Chancen zuvor, kläglich vergeben. Im Gegenzug erhöhten die Saalfelder augenblicklich und zogen allmählich weiter davon, so dass man noch ein Desaster für Thuringia befürchten musste. Leider mussten Fans und Verantwortliche beobachten, wie insbesondere bei dem einen oder anderen vor allem jüngeren Spieler nicht nur die Kondition sondern auch Spiel- und Bewegungsbereitschaft deutlich nachließ. Lediglich Abwehrstratege Michael „Schwarzer“ Gießler und Keeper Toralf Höhne, beide mit ansprechender Leistung, verlangten weiter lautstark, wie auch Coach Steffko mittlerweile wieder von der Bank aus, Kampfbereitschaft und Einsatzwillen. Zwar konnte Thuringia die absolute Blamage, aber nicht die deutliche Niederlage von 18:25, vermeiden. Die Gegentreffer der nicht einmal überragend sondern auf Normalniveau agierenden SG sind nicht Gegenstand einer Kritik sondern einzig und allein die eigene magere Torausbeute. 18 Treffer sind einfach nicht Landesligatauglich und würden selbst gegen Mannschaften aus dem letzten Tabellendrittel zu nichts, als zu einer Niederlage, genügen. Wenn man in den verbleibenden 4 Spielen das gesteckte Ziel mit mindestens ausgeglichenen Punktestand erreichen will, heißt es für die gesamte Mannschaft in Sachen Einsatzwille und Spielbereitschaft noch einiges zu zulegen, da außer mit der TU Ilmenau ausschließlich Gegner auf dem Spielplan stehen, die Tabellenplätze vor der Thuringia belegen. Am kommenden Samstag schon gilt es das Nachholspiel im ostthüringischen Altenburg zu bestreiten, zu der wir der Mannschaft die Rückbesinnung auf das nötige Selbstvertrauen wünschen.

Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, G. Brähne (1), T. Kurras (6), M. Gießler, R. Oldenburg (1), Ch. Schirmer, M. Varchmin (3), St. Varchmin (4)., St. Götz (1), M. Lächa, R. Erb, St. Göring (2), B. Möbius

16.04.2012; sixtyone




20.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV Thuringia Königsee – HV Meuselwitz 36:18 (16:8)

Königsee mit klarem Sieg

Handball, Landesliga: 36:18=16:8=2 – Thuringia doppelt so Stark!?


Mit dem HV Meuselwitz war am vergangenen Spieltag eines der Kellerkinder der Liga zu Gast am Schiefer. Das Hinspiel hatten die Jungs um Spielertrainer Steffko sr. Varchmin bereits klar für sich entscheiden können, so dass alles andere sicherlich eine Überraschung gewesen wäre. Aber natürlich sollte der spielerische Aufwärtstrend aus dem Match gegen Gispersleben fortgeführt werden, ohne sich an ein gegnerisches Spielniveau anzupassen. 
Der Auftakt gelang, Michael „Steffko jr.“ Varchmin eröffnete den Torreigen, Mario Föhr parierte doppelt dem freistehenden Werfer, so dass Ralf „Oldi“ Oldenburg im Gegenzug weiter erhöhen konnte (3:0; 3. Min.). Der Gästecoach reagierte, beorderte unseren beiden Rückraumspielern Manndeckung, was zunächst auch Wirkung zeigte. Aber auch die Deckungsarbeit war zu zögerlich, körperlos und inaktiv und ermöglichte so den Ostthüringern zumeist einfache Treffer. Zu diesem Zeitpunkt trügte der Eindruck nicht, dass Thuringia sich dem Meuselwitzer Spiel anpasste. Seiner Verärgerung über diese Spielgestaltung machte Spielertrainer Steffko sr. in der notwendigen Auszeit Luft (7:5; 19. Min). Die Ansprache fruchtete, Thuringia legte auf 10:5 vor, der HV stellte wieder auf eine 6:0 Deckung um und der Weg für den Thuringia – Spielfluss war frei. Die Gastgeber erlangten wieder die notwendige Sicherheit und allmählich konnten auch die Spielkombinationen wieder erfolgreich zum Abschluss gebracht werden, wie durch Steven Götz in der 23. Minute zum 14:7. Bis zum Pausenpfiff gestatten die Hausherren lediglich einen weiteren Gegentreffer währenddessen Stephan Göring mit einem Doppelschlag per Konter und von Rechtsaußen für den 16:8 Pausenstand sorgte.
Mit Beginn des 2. Durchgangs peilten die Thuringiaakteure den 10 Tore – Vorsprung an, der dann Oldi zum 19:9 (33. Min.) gelang. Dieser Abstand hatte dann über weite Strecken Bestand, ehe Steffko sr. sich selbst einwechselte und zum Endspurt, mit seinem sofort verwandelten Treffer, blies (24:14; 49. Min.). Tim Kurras, der nach zwischenzeitlichem Bankaufenthalt wieder das Wurfglück zurück gewann läutete mit seinem Konter und dem ominösen 30. Treffer den folgenden 5:0 Torlauf ein (30:16; 51. Min.). Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Kreisläüfer Michael „Katze“ Lächa mit einem „Konter“ (32:17; 53. Min) und vom Kreis (34:17, 56. Min.) sich ebenso wie Benni Möbius in die Torschützenliste eintragen konnte, und auch Gernot Brähne der von Linksaußen einen Hammerwurf von unmöglicher Position ins Netz versenkte. So endete die Partie mit 36:18 auch in der Höhe verdient und Thuringia konnte endlich einmal das Torverhältnis aufbessern.
Nach der Osterpause erwarten wir am 14.04.12 zur gewohnten Zeit unsere Sportfreunde von der SG Könitz/Saalfeld zum Derby und damit natürlich einen Gegner von ganz anderem Kaliber. Wir hoffen, dass dieses Match wieder ein Handballleckerbissen wird, den sich die Fans nicht entgehen lassen dürfen. Bis dahin wünschen wir allen Unterstützern, Fans und Interessierten des Königseer Handballs ein frohes Osterfest mit hoffentlich schönen Überraschungen.

Thuringia:. Höhne (n.E.), M. Föhr, G. Brähne (3), T. Kurras (5), Oldenburg (11), Ch. Schirmer, M. Varchmin (2), St. Varchmin (1), St. Götz (4), M. Lächa (2), R. Erb (1), S. Elsässer, St. Göring (4), B. Möbius (3)

25.03.2012; sixtyone




19.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV Thuringia Königsee – Motor Gispersleben 28:27 (17:13)

Thuringia mit wichtigem Heimsieg

Handball, Landesliga: Rang 8 erkämpft


Der 19. Punktspieltag bescherte die Motor – Sieben aus Gispersleben als Gast am Schiefer. Ein Team, das über die ganze Saison empfindliche Ausfälle, wie im Hinspiel bereits erlebt, kompensieren musste. Die Gispis machen das jedoch mit erstaunlicher Bravour, so dass Sie wie Thuringia auch im Mittelfeld der Liga rangieren. Das Bild vor Matchbeginn glich dem Hinspiel, allmählich reiste die Gisperslebener Rumpftruppe trüppchenweise an, während der komplette Thuringiakader schon erwärmt und heiss auf die Revanche war. Diesmal wollten sich die Königseer nicht vom Auftritt der Gäste beeinflussen lassen, sondern aus dem Hinspiel die gewonnenen Erfahrungen in Erfolg umsetzen.
 So sah man von Spielbeginn an ein konsequent und konzentriert agierendes Team, um den Gästen sofort die Hausherrschaft aufzuzeigen. Zwar kamen die Gäste per Strafwurf zum ersten Treffer, aber Thuringia konterte sofort mit einem blitzsauberen 4:0 Torlauf durch seine Rückraumer beginnend mit Ralf „Oldi“ Oldenburg und Tim Kurras sowie Steffko jr. Varchmin folgend zum 4:1. Mario Föhr im Königseer Kasten zeigte wieder einmal, wie wichtig er für die Mannschaft ist und gab dieser mit 5 Paraden in Folge bereits in der Anfangsphase seinen Vorderleuten den nötigen Rückhalt. Die Gispis schienen recht bald der Verzweiflung nahe und der Gästecoach zog demzufolge den grünen Karton zur Auszeit (7. Min.). In deren Folge kamen die Randerfurter insbesondere über ihre linke Angriffsseite besser ins Spiel und kamen somit in Anschlussnähe (5:3).Spielertrainer Steffko sr. Varchmin reagierte mit einigen Wechseln auf verschiedenen Positionen, was auch wieder Stabilität in die Mannschaft brachte. In Folge gelang es den Gastgebern sich wieder deutlich abzusetzen und auf der Bank machte sich der Eindruck breit, dass dies ein gemütlicher Handballnachmittag werden könnte (12:5; 17. Min.). Aber wer dies glaubte, der kennt die Gispis nicht, die sich offensichtlich in keiner Situation aufgeben, immer beweglich und aggressiv zu Werke gehen und demzufolge zur Halbzeit beim Stand von 17:13 wieder auf Reichweite waren.
Thuringia war also für den 2. Durchgang gewarnt, musste aber trotz offensiven Widerstandes in den Folgeminuten den Anschlusstreffer der Gäste hinnehmen (18:17). Auch wenn sich bei einigen Thuringiaaktiven mehr oder weniger auffällige Fehler einschlichen, Oldi wieder einmal Sonderbewachung erfuhr, war die Mannschaft diesmal in der Lage über die gesamte Spielzeit diese Defizite zu kompensieren. Ein erneuter 4:0 Torlauf zum 22:17 war die Frucht dessen. Die Mannschaft wirkte immer geschlossen versuchte die schnellen Spielverschiebungen der Gispis auch in der Deckung mit zu gehen und zu verschieben. Im letztem Spielviertel entwickelte sich ein Kampf beider Mannschaften, der sicherlich recht hart aber auf beider Augenhöhe geführt wurde. Die Motorsieben ständig um Anschluss bemüht, konnte insbesondere in der Schlussphase durch unseren sich beeindruckend steigernden Keeper Mario maximal auf 3 bis 2 Tore annähern. Auch wenn bei so manchen jungen Spieler die Nerven bereits schon flatterten, die Hausherren hielten die Distanz mehr oder weniger clever. Spätestens nach Steven Götz` Treffer zum 28:25 glaubte jeder im Hallenrund an den verdienten Sieg. Die Gispis kamen zwar noch zu ihrem 26. und mit der Schlusssirene zum 27. Treffer, aber diese bedeutete die genaue Umkehr zum Hinspiel und in der Tabelle der Platztausch beider Mannschaften.
 Am Samstag steht das vorerst letzte Spiel der Heimserie mit dem HV Meuselwitz als Gast wieder zur gewohnten Zeit an.

Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, G. Brähne (1), T. Kurras (6), M. Gießler, R.Oldenburg (7), Ch. Schirmer(1), M. Varchmin (3), St. Varchmin n.E., St. Götz (4), M. Lächa, R. Erb (3), S. Elsässer, St. Göring (3)

23.03.2012; sixtyone




18.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV Thuringia Königsee - HV Ilmenau 28:23 (12:11)

Königsee macht sich selber das Leben schwer

Handball, Landesliga: Thuringia mit glanzlosem Sieg im Derby




Thuringia:  T. Höhne, M. Föhr, G. Brähne (5), T. Kurras (5), M.Gießler, R.Oldenburg (8), Ch. Schirmer (1), M. Varchmin (5), St. Götz (3), M. Lächa, R. Erb (1), B.Möbius, D.Czaniera, S.Elsässer

1OR3




Nachholspieltag Landesliga Staffel 1

SV Thuringia Königsee - HSV Weimar 30:34 (14:18)

Königsee verliert auch Rückspiel gegen Weimar

Handball, Landesliga: Thuringia ohne jegliche Chance


Binnen Wochenfrist hieß es für die Thuringia das Rückrundenspiel zur Nachholpartie gegen den Tabellenvize aus Weimer in heimischer Halle zu absolvieren, wobei man sich für die etwas unglückliche Niederlage eindeutig revanchieren wollte. Der Favorit ließ schon im Spielbericht der vergangenen Woche durchblicken, dass gegen den „HC Oldenburg“ andere taktische Mittel von Nöten sind. Dementsprechend traten die Weimarer von Anbeginn äußerst konzentriert und konsequent auf setzten Ihr Vorhaben um und nahmen Ralf „Oldi“ Oldenburg sofort in Sonderbewachung. Die Gästebank war ebenso präsent und feierte jeden Ballgewinn lautstark und motivierend. Thuringia sah sich sofort unter Druck, fand deckungsseitig keine Mittel und lag so gleich mit 0:2 bis auf 2:5 hinten. Die großen Schwächen und die fehlende Bindung im Deckungsverband erschwerten natürlich auch den Weg nach vorn und brachten zusätzlich noch Nervosität und Unsicherheit im Offensivverhalten ein. Der HSV kam weiter zu einfachen Treffern entweder durch Konter oder vom Kreis und Mario Föhr im Thuringia Kasten sah sich weitesgehend allein gelassen. Die Gäste spürten die Schwächen der Hausherren, erhöhten weiter den Druck und auch das Torekonto, so dass sich Spielertrainer Steffko Varchmin frühzeitig genötigt fühlte mit dem grünen Karton die Handbremse zu ziehen (3:8, 7. Min.). Aber auch Deckungsumstellung und Auswechslungen zeigten im Anschluss noch keine Wirkung, insbesondere den jungen Spielern fehlte in dieser Phase jegliche Körpersprache und Motivation. Weimar agierte unbeirrt, Thuringia fand kein Mittel und ein Debakel mit dem ersten 10 Tore Abstand drohte sich anzubahnen (8:17, 21. Min). Was nun folgte war die völlige Umkehr, den Gästen wollte augenblicklich nichts mehr gelingen, Toralf Höhne im Tor parierte einige Male blitzsauber und im Vorwärtsgang legte Thuringia einen beachtlichen 6:0 Lauf hin, bevor der Weimarer Spielercoach K. Krech noch mit der Pausensirene einen verdeckten Wurf zum 14:18 Halbzeitstand glücklich verwandeln konnte.
 Der zweite Durchgang sah zwar zwei relativ gleichwertige Teams auf dem Parkett, aber die Hausherren konnten daraus keinen großen Vorteil gewinnen und rannten immer wieder dem Vorsprung der Anfangsminuten hinterher. Jedes Mal wenn Thuringia in Schlagdistanz kam, vereitelte entweder das eigene Unvermögen oder das mittlerweile nicht mehr ganz unparteiisch wirkende Schiedsrichterduo, eine Ergebniskosmetik. Der HSV hingegen wirkte abgeklärt und kombinationssicher und somit über die gesamte Partie eigentlich ungefährdet. Selbst in der 52. Minute als Benni Möbius per Konter die Chance zum 27:29 hatte und diese nicht nutzen konnte, bestrafte der Tabellenvize dies sofort im Gegenzug zum 26:30. So sehr sich Thuringia bemühte, an diesem Tag war kein Mittel gegen die Hochschultruppe gewachsen und die 4 Toredistanz hatte zum Schlusspfiff trotz der verwandelten 30 Tore immer noch Bestand.
Bitter ist dies, da man sich nach dem Hinspiel viel mehr ausrechnete, aber der Gegner zumindest in dem Anfangsdrittel einfach präsenter und taktisch klüger agierte. Nun heißt es Wunden lecken, sich neu motivieren und den kommenden Gegner, den HV 55 Ilmenau auch als Kellerkind der Liga, am kommenden Samstag zur gewohnten Zeit zum Derby nicht zu unterschätzen.

Thuringia:    T. Höhne, M. Föhr, G. Brähne (2),T. Kurras (5), M. Gießler, R.Oldenburg (11), Ch. Schirmer, M. Varchmin (2), St. Varchmin (5), U. Oswald, St. Götz (2),M. Lächa, R. Erb(3), B. Möbius

29.02.2012; sixtyone




17.Spieltag Landesliga Staffel 1

HSV Weimar - SV Thuringia Königsee 29:26 (12:14)

Königsee mit unnötiger Niederlage

Handball, Landesliga: Schlechte Chancenverwertung verhindert Überraschung


Letzten Samstag mußte die Thuringia beim Tabellenzweiten  HSV Weimar Farbe bekennen. In einem immer spannenden Spiel war man am Ende knapp unterlegen, aber gleichzeitig zuversichtlich was das Rückspiel in dieser Woche an geht.
Königsee begann konzentriert und zeigte in den Anfangsminuten das man durchaus mit dem klaren Favoriten mithalten konnte (4:4, 9.Min.). Erst einige Fehler im Abschluß liesen die Gastgeber auf drei Tore davon ziehen (8:5, 10:7). Die Thuringia blieb aber ruhig und stellte nun die Deckung etwas um, was den Gastgebern nicht ganz schmeckte. So schaffte es der Aufsteiger mit einem 5:0 Lauf von 11:9 auf 11:14 das Spiel zu drehen. Nur ein unglücklich abgefälschter Ball drudelte dann noch vor der Pausensirene in das Tor der Gäste. Königsee war nun klar das hier mehr drin ist als nur beim Aufstiegsaspiranten mitzuhalten.
Mit Beginn des zweiten Durchgangs konnten die Varchmin-Schützlinge ihre Führung weiter verteidigen (15:17), aber man ließ jetzt schon zu viele gute Chancen aus. Weimar hingegen wurde immer sicherer und schaffte es wie Königsee zuvor, mit 5 Toren in Folge das Spiel wieder zu wenden (20:17). Steffen Varchmin zog die Grüne Karte und hoffte diesen Lauf damit zu beenden und die Mannschft noch einmal zu motivieren die möglichen Punkte mitzunehmen. Die Rinnestädter wurden nun wieder sicherer und kämpften sich in das Spiel zurück (21:21). Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und man spürte die Nervosität auf beiden Seiten das Spiel abzugeben. (22:22; 24:24). Königsee versagten zu erst die Nerven und 3 Fehler der Königseer wurden mit 3 Gegentoren zum vorentscheidenden 27:24 bestraft. Auch die offene Deckung der letzten 2 Spielminuten brachte den Gästen nichts mehr ein.
Leider wurden so wiedermal zwei mögliche Punkte vergeben die, wenn man aber ehrlich ist, nicht eingeplant waren.
Das Fazit dieses Spieles muss aber sein, das am kommenden Samstag, am Schiefer die Möglichkeit besteht, den HSV Weimar im Rückspiel mehr als nur zu "ärgern" ...

Thuringia: T. Höhne, M. Föhr , T. Kurras (3), R.Oldenburg (13), Ch. Schirmer(1), M. Varchmin (4), S. Elsässer, St. Götz (2), M. Lächa, R. Erb(2), B.Möbius(1), U.Oswald

20.02.2012; 1OR3




16.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV Thuringia Königsee – Motor Arnstadt 28:20 (14:10)

Königsee siegt im Derby

Handball, Landesliga: Positive Gesamtbilanz


Am Samstag stand im nächsten Landesligavergleich ein Spiel an, auf das sich sicherlich jeder Aktive und Fan bereits freute. Alte Oberligakonkurrenten, Mannschaftskameraden, Freunde, Derbygegner, fast Tabellennachbarn, mehr Superlative gingen kaum noch, um die Begegnung mit Motor Arnstadt zu bezeichnen. Beide Teams konnten endlich wieder nahezu aus dem Vollen schöpfen und mit dem Anpfiff vom Schiedsrichter- und Ehepaar Jung galt keine Freundschaft für die nächsten 60 Minuten mehr.
Ralf „Oldi“ Oldenburg überraschte im ersten Angriff die Gäste mit einem schönem Hüftwurf, Steven Götz von Linksaußen, und die Rückraumer Tim Kurras und Michael „Steffko jr.“ Varchmin reihten sich nahtlos ein, so dass in der 7. Minute beim Stand von 5:1 Hütte, Boje und Kameraden offensichtlich völlig überrascht nach Lösungen suchten. Die Thuringia Deckung stand robust und solide und das was trotzdem durchkam nahm Mario Föhr im Kasten weg, der sich jetzt schon zur Bestform steigerte. Die Gäste stellten sich nun zumindest im Deckungsverhalten besser auf die Hausherren ein, aber im Angriff harmonierte die Achse Hütte – Boje einfach nicht wirkungsvoll. Selbst nach Fehlwürfen der Gastgeber, blieben diese unbedrängt, die Mannschaft wirkte abgeklärt und Spielertrainer „Steffko sr.“ Varchmin wechselt ruhig und besonnen durch, kompensierte somit den einen oder anderen individuellen Aussetzer. So pegelte sich der Vorsprung zwischen 3 bis 5 Toren für die Thuringia ein, was das Halbzeitergebnis von 14:10 bestätigte.
 Mit dem Wiederanpfiff durchlebten beide Teams erst einmal eine Durststrecke, ehe wiederum der tadellos agierende Oldi in der 34. Minute die Gastgeber hiervon erlöste (15:10). Der weitere Spielverlauf änderte sich nicht nennenswert, Motor war ständig um den Anschluss bemüht, aber Thuringia fand immer wieder die entscheidende Lücke zum Torerfolg. Steffko sr. verstärkte im letzen Drittel noch mal die Abwehr, indem Michael „Schwarzer“ Gießler mit Tim Angriff – Deckungswechsel praktizierte. Auch Sven „Ella“ Elsässer für Michael „Katze“ Lächa im Spiel und zwischendurch auch Steffko sr. sollten für weitere Sicherheit in der Defensive sorgen. Trotzdem gelang es den Arnstädtern nach einen zeitweise 6 Tore Rückstand beim 22:18 und 23:19 wieder etwas heran zu kommen. Aber Thuringia hatte ja immer noch in Mario einen Topkeeper, der die Gäste schier verzweifeln ließ und Ihnen selbst vom 7 m Punkt nur eine Chance ließ. Aus dieser Sicherheit heraus agierten die Hausherren weiter besonnen, wie z.B. der Schwarze, der nach einer abgesessenen Zeitstrafe beim Wiedereintritt dem Gegner den Ball stiebitzte und so über Steffko sr. einen Konter einleitete, den dessen Junior zum 24:20 vollendete. Mario krönte im Gegenzug mit seiner 19. und 20. Parade aus dem Spiel heraus seine bemerkenswerte Leistung und unterstrich seine mit spielentscheidende Rolle in diesem Match. Thuringia machte jetzt endgültig den Sack zu versenkte weitere 4 Treffer im Arnstädter Kasten und feierte einen souveränen 28.20 Derbysieg, den sich die alten Mannschaftskameraden Hütte und Boje auch nur noch von der Ersatzbank anschauen wollten. Insgesamt eine wirklich saubere und abgeklärte Leistung des Aufsteigers, der sich damit zwar immer noch auf dem 9. Rang, aber erstmals mit positiven Punkte- und Torverhältnis, sieht. Aus der Sicht unserer Gäste sicherlich ein Ergebnis, was am Ende etwas zu hoch ausfällt, aber die Routiniers Hütte und Boje, wie wir Sie kennen, werden mit Ihrem Team das verschmerzen. Am Faschingssamstag erwartet uns um 19.00 Uhr im Nachholspiel der Hinrunde der Staffelmitfavorit HSV Weimar ehe es dann am 25.02.12 in Wochenfrist gleich zum Rückrundenspiel zur gewohnten Zeit am Schiefer aufgeht.

Thuringia: T. Höhne, M. Föhr T. Kurras (5), M. Gießler, Oldenburg (13), Ch. Schirmer, M. Varchmin (6), St. Varchmin (1), S. Elsässer, St. Götz (2), M. Lächa, R. Erb (1), B. Möbius

14.02.2012; sixtyone




15.Spieltag Landesliga Staffel 1

HSV Ronneburg - SV Thuringia Königsee 29:31 (13:16)

Königsee holt wichtige Punkte

Handball, Landesliga: Thuringia weiter mit Aufwärtstrend


Am letzten Samstag war die Thuringia zum wichtigen Auswärtsspiel in Ronneburg. Hier musste man ein sogenanntes "Vier-Punkte-Spiel" gegen die Thüringenliga-Reserve des HSV Ronneburg bestreiten. Königsee war von Beginn an hell wach und fand gut ins Spiel. Alle Rückraumspieler erzielten gleich Tore und holten sich so gleich die nötige Sicherheit (2:5; 7.Min.). Vor allem Tim Kurras traf wie er wollte. Die Ronneburger Abwehr und der Torhüter bekamen einfach keinen Ball von ihm zu fassen, so dass er in der Anfangsviertelstunde fast eine 100% Trefferquote hatte. Die Probleme, wenn man überhaupt davon Sprechen kann, waren eher in der Deckungsarbeit der Königseer zu suchen. Hier konnten die Gastgeber des öfteren zu leicht durch spazieren oder die Abpraller der gehaltenen Bälle landeten immer wieder in den Händen der Ronneburger. Dadurch blieb die Partie immer eng (8:9; 9:10; 11:12), aber den Ausgleich konnte die Thuringia immer wieder verhindern. Garant dafür war Mario Föhr im Kasten der Königseer, der in dieser Phase reihenweise Großchancen, inklusive zweier Siebenmeter, vereitelte. Königsee hingegen netzte weiter mit Michael Varchmin, Tim Kurras und Ralf Oldenburg ein und baute die Führung bis zur Pause wieder auf 13:16 aus.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte blieb das Spiel eng. Ronneburg verkürzte auf 18:19 und nahm Oldenburg in Manndeckung, war aber dennoch nicht in der Lage auszugleichen. Die Achse M.Varchmin, Tim Kurras und Steven Götz  war immer wieder erfolgreich und brachte die Ronneburger-Deckung zur Verzweiflung. Königsee kämpfte weiter aufopferungsvoll und baute die Führung auf 19:23 aus. Mario Föhr hielt weiter fantastisch und auch den Kreisläufer der Ronneburger bekam die Deckung nun immer besser in den Griff. 
Mitte der zweiten Halbzeit war Königsee plötzlich in doppelter Unterzahl. Ronneburg nutzte dies und kam noch einmal auf 23:24 heran. Das Spiel drohte zu kippen, wenn da nicht noch der eben erwähnte Mario Föhr im Kasten der Königseer gewesen wäre, der zwei weitere Siebenmeter vereitelte und noch so manchen freien Wurf entschärfte. Königsee nun auch mal in Überzahl, nutzte dies aus und zog wieder auf 23:28 davon. In der 53.Spielminute gelang sogar mit dem 24:29 durch Benjamin Möbius eine Fünf-Tore-Führung . Anstatt nun den Sieg sicher heimzufahren ließen sich die Königseer von der Hektik der Ronneburger anstecken, die nun sehr offensiv deckten. Drei Minuten vor Schluss erzielte Michael Varchmin den von der Mannschaft viel umjubelten 30. Treffer und als Benni Möbius zum 28:31 einnetzte war der Sieg unter "Dach und Fach". Am Ende gewann Königsee durch eine super Mannschaftsleistung verdient mit 31:29 und hat nun ein wenig Luft im Abstiegskampf.

Thuringia:  T.Höhne, M.Föhr, G.Brähne, B.Möbius (2), U.Oswald, T.Kurras (10), R.Oldenburg (10), A.Kürsten, Ch.Schirmer, M.Varchmin (5), S.Götz (4), S.Elsäßer, M.Lächa

31.01.2012; 1OR3




14.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV Thuringia Königsee – HBV Jena 90 26:26 (13:14)

Thuringia macht gutes Spiel

Handball, Landesliga: Revanchematch auf Augenhöhe


Im ersten Spiel der Rückrunde gegen die junge Studententruppe des HBV Jena, wollten die Jungs vom SV Thuringia die Schmach der Landesligauftaktklatsche vergessen machen und den Aufwärtstrend des zu Ende gegangenen Jahres fortsetzen. Spielertrainer Steffko Varchmin konnte bei der Wahl des 14er - Kader endlich wieder aus dem Vollen schöpfen und hatte somit schon vor dem Spiel mit der Auswahl keine einfache Aufgabe. Ralf „Oldi“ Oldenburg eröffnete mit dem Abschluss einer gelungenen Spielkombination den Torreigen zum 1:0, den die Gäste im Gegenzug sofort erwiderten. Bereits in dieser Anfangsphase war zu erkennen, dass Thuringia im Gegensatz zum Hinspiel im Deckungsverhalten bedeutend offensiver agierte und somit die Begegnung auch offener gestaltete. Bis zum 5:5 konnte Thuringia jeweils immer den Treffer vorlegen, aber selbst der jetzt am Kreis agierende Spielertrainer Steffko konnte den anschließenden Jenaer Konter zu deren ersten Führung nicht verhindern (5:6, 15. Min.). Die Zeissstädter wirkten nun etwas konzentrierter und kamen zu eher leichten Treffern. Die Hausherren steckten freilich nicht auf und kamen nach schönem Pass von Tim Kurras mit Gernot Brähnes Kontertor wieder zum Ausgleich (7:7,14. Min.). Jedoch immer wieder durch simple Fehler der Gastgeber wurde das Studententeam eingeladen die Tore vorzulegen, wenn es den Jenaern auch nicht gelang sich eindeutig abzusetzen. Toralf Höhne hielt im Kasten, was zu halten war und Steffko (sr.) konnte per Konter wiederum zum Anschlusstreffer gelangen (8:9,20. Min.). Das Spiel pegelte sich weiterhin so ein, Thuringia sollte den Ausgleich einfach nicht erreichen, vor allem aber, weil im Angriff nicht die zwingenden Chancen erspielt wurden. Insbesondere Tim hatte einen rabenschwarzen Tag, ihm wollte sichtlich gar nichts gelingen so sehr er sich mühte, abhaken beim nächsten Mal klappt`s wieder. So ging es auch mit der knappen Führung der Gäste in die Kabinen (13:14).
Zurück auf dem Parkett wollten die jungen Wilden aus der Saalestadt endlich klare Fronten schaffen, was Ihnen mit der 13:16 Führung scheinbar gelang. Aber den Thuringia – Mannen war anzumerken, dass sie dies unbedingt verhindern wollten. Immer wieder war es Oldi, der eine sagenhafte, fast fehlerfreie Wurfquote an diesem Tag hinlegte und dafür sorgte, dass die Jenaer nicht davon eilten. Wiederum war es Steffko (sr.), dem selbst in Unterzahl in der 39. Minute ein sehenswerter Anschlusstreffer von links Außen gelang (16:17). Die Gäste machten weiter Druck, begünstigt auch durch die ein oder andere zweifelhafte Entscheidung der „Unparteiischen“ konnten sie sich sogar auf 16:20 absetzen. Thuringia wollte sich nicht ergeben, weiter zeigen dass man in der Liga auch mithalten kann und war beim 20:22 wieder in Reichweite (49. Min.). Jetzt kam auch die Zeit für die Hausherren, ein 5:0 Lauf vom 20:23 zum 25:23, eingeläutet von Oldi, fortgeführt von Steffko (jr.), Steven setzte sich gegen 3 Jenaer durch, Mario jetzt im Kasten parierte, im anschließenden Konter schickte Oldi seinen Spielertrainer zum zwischenzeitlichen Ausgleich (54. Min.), es war traumhaft und die Ränge feierten mit. Das Match war in seiner heißen Phase angelangt, der HBV gelangte wieder zum Ausgleich (25:25), unser 13er antwortete mit seinem 13. Tor zum 26:25. Noch 58 Sekunden und die Jenaer im Angriff. Zweimal gelang es diesen abzuwehren bevor der linke Rückraumschütze mit Glück den Jenaer Ausgleich markierte. Noch 12 Sekunden, Thuringia durch ein taktisches Foul gestoppt, was für den Jenaer Spieler rot und damit eine zweiwöchige Sperre bedeutete. Noch 8 Sekunden wieder ein Foul der Gäste, die Schiris lassen die Uhr runterlaufen und der abschließende Freiwurf von 10 m gegen die Gästemauer brachte nichts mehr ein.
Sicherlich kann man insbesondere hinsichtlich der Vielzahl an vergebenen Großchancen geteilter Meinung sein, ob dies ein verlorener oder gewonnener Punkt ist. Auf alle Fälle hat sich die Thuringiatruppe für das Hinspieldebakel schon revanchiert und gezeigt, dass mit Herz, Emotionen und Kampfgeist auch das ein oder andere spielerische Defizit ausgeglichen werden kann und der Mittelfeldplatz durchaus gerechtfertigt ist.
Am 28. Januar geht es dann zu einem „4 Punkte Spiel“ zu Ronneburgs zweiter Vertretung.

Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, G. Brähne (1), T. Kurras (1), M. Gießler, Oldenburg (13), Ch. Schirmer, M. Varchmin (5), St. Varchmin (4), S. Elsässer, St. Göring (1), J.Riwe, St. Götz (1), M. Lächa

15.01.2012; sixtyone




13.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV Thuringia Königsee – TSV Oppurg 24:21 (7:10)

Thuringia beschenkt sich mit 2 wichtigen Punkten

Handball, Landesliga: Halle „Am Schiefer“ in perfekter Weihnachtsstimmung


Der letzte Spieltag der Hinrunde (das Spiel vom Karnevalswochenende gegen Weimar I wird am 25.02.2012 nachgeholt) und des Jahres sollte für die Handballer des SV Thuringia ein Besonderer werden. Zum Einen kam mit dem TSV Oppurg ein selbsternannter Medaillienanwärter an den Schiefer, den man aber vor Jahresfrist in einem grandiosen Pokalspiel aus dem Wettbewerb warf. Thuringia trotz dem in der Außenseiterrolle, Oppurg hat in seinem letzten Punktspiel in Jena einen überraschenden Sieg eingefahren, musste unbedingt gewinnen, um den Anschluss zum Mittelfeld nicht zu verlieren. Doch bevor man sich in diesen schweren Wettkampf stürzte, hatten die Thuringia – Verantwortlichen in Person von Präsident Ulf Oswald, wie es sich in der Weihnachtszeit gehört, frohe Kunde zu verbreiten. Einerseits wurde mit dem Einlaufen der Mannschaft der mittlerweile nicht mehr ganz so neue Königseer Handballnachwuchs, der ebenso von Spielertrainer Steffko (sr.) Varchmin ausgebildet wird, in seinen neuen Trikots vorgestellt. Außerdem hatte die weiterhin arg verletzungsgebeutelte Mannschaft mit Trainersohn Michael (Steffko jr.) einen „Rückkehrer“ begrüßen können, der das Team mit seinem Können sicherlich sehr gut unterstützen kann.
Nach soviel Freude wurde es dann ernst, ernster als es sich jeder Thuringiaakteur vorstellen konnte, obwohl der Start mit einem 2:0 eigentlich geglückt war. Die Gäste glichen unmittelbar aus, drehten das Blatt und zogen mit einem 0:6 Lauf auf 2:6 davon. Schuld war in keinster Weise die Königseer Deckung, die an diesem Tag eine glänzend aufgelegten Mario Föhr im Kasten hatte. Einzig im Gang noch vorn lief bei Thuringia in diesem Durchgang gar nichts und das Wenige war definitiv nicht Landesligareif. Technische Fehler, Abspielfehler und reihenweise vergebene Großchancen waren das Ergebnis. Aber auch die Gäste blieben nicht fehlerfrei, so dass zur Halbzeit ein mageres 7:10 die Anzeigetafel zierte.
Thuringia nach Steffko sr. Halbzeitstandpauke nun mit zwei Varchmins auf dem Parkett mühte sich um Anschluss, den die Oppurger vorerst noch vereiteln konnten (10:13; 34.Min.). Aber schon jetzt war zu erkennen, dass in der Spielanlage mehr Zug war und somit der Erfolg auch nicht ausblieb. Oldi war es, dem per Strafwurf erstmals der Ausgleich zum 13:13 (40.) gelang. Die Gäste konnten wiederum zweimal vorlegen, bevor Steffko sr. einen sagenhaften Pass auf Christoph „Hansa“ Schirmer legte, der diesen zum 15:15 (44.) versenkte. Von nun an lief ein offener Kampf, der zwei gleichwertige Mannschaften auf der Platte sah. Noch legten die Oppurger vor ehe Thuringia ausglich, aber in der 46.Minute konnte Tim Kurras per Konter erstmals seit der Startphase wieder eine Thuringiaführung verzeichnen. Auf den Rängen steigerte sich mittlerweile die Stimmung angetrieben durch die Querschläger und den ausharrenden Handballnachwuchs auf annäherndes altes Oberliganiveau. Die Spieler nahmen diese Atmosphäre dankend an und setzten dies in einem 4:0 Lauf auf die 19:16 Führung um. Trotz der anfangs erwähnten Topleistung von Mario mit einer 60 % igen Quote an Paraden und der eindeutigen Tagesanalyse, dass dieses Spiel auf der Torhüterposition entschieden wurde, wollten die Gäste die sicherlich eingeplanten Punkte nicht abgeben und kamen wieder zum Anschluss 19:18. Wiederum war es an diesem Tag unser Spielertrainer, der das immens wichtige Tor zum 20:18 vom Kreis markierte (53.). Irgendwie kam allmählich das in dieser Saison so häufig verspürte Gefühl, man könnte auch dieses Match wieder mit einem Tor Unterschied verlieren, auf. Aber Thuringia fightete bis aufs Letzte, blieb immer mindest mit einem Treffer vorn bevor man in der Schlussminute nochmals zum Doppelschlag ausholen konnte und Steffko sr. unmittelbar vor der Schlusssirene zum Endstand von 24:21 einlochte.
Nach einer inakzeptablen 1. Halbzeit, ließ die Leistung der 2. alle Gemüter sich wieder beruhigen, hierrauf muss man weiter arbeiten und aufbauen, denn nach Weihnachtsbraten und Neujahrskater warten dann wieder weiter schwere Ligaaufgaben. Zuvor möchten wir uns aber bei allen Fans und Handballinteressierten des Königseer Handballs für die Unterstützung in der bisherigen Saison bedanken und wünschen Allen mit Ihren Familien besinnliche Feiertage und ein gesundes sowie erfolgreiches Jahr 2012.

Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, G. Brähne, D. Czaniera (n. E.), T. Kurras (6), M. Gießler, R. Oldenburg (7), Ch. Schirmer (1), M. Varchmin (5), St. Varchmin (2), A. Kürsten, (1), S. Elsässer (n.E.), St. Göring (2), J.Riwe (n. E.)

20.12.2011; sixtyone




12.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV Fortuna Großschwabhausen - SV Thuringia Königsee 35:25 (16:13)

Thuringia verliert klar

Handball, Landesliga: Keine Überraschung beim Spitzenreiter


Nach dem Heimsieg gegen die TU Ilmenau ging es am vergangenen Samstag auf Auswärtsfahrt zum ungeschlagenen Ligaprimus SV Fortuna Großschwabhausen. Die Vorzeichen standen zu der ohnehin klaren Außenseiterrolle durch weitere gravierende Verletzungsausfälle mehr als schlecht. In der Vorwoche noch mit einem Kader von 16 Spielern fast in einer Luxussituation, musste Trainer Steffko Varchmin (selbst noch angeschlagen) auf Gernot Brähne (Knieverletzung), Robert Erb (Grippe) und auch Steven Götz (Mittelhandbruch) sowie auf Andreas Kürsten, Jens Riwe und Stephan Göring verzichten.
Trotz dieser schier aussichtslosen Situation wollte sich die Thuringia so teuer wie möglich verkaufen und das Spiel so lang als möglich offen gestalten. Dies gelang den Gästen anfangs recht passabel, Tim Kurras konnte nach dem ersten Fehlangriff der Hausherren den Torreigen eröffnen, den die Gastgeber mit einem verwandelten Strafwurf egalisierten. In der Folge gelang es den Fortunen meist von der rechten Außenposition oder vom Punkt erfolgreich zu sein, so dass sie sich leicht absetzen konnten (5:2). Thuringia augenscheinlich mit der offensiven 5:1 Deckung der Gastgeber ordentlich gefordert, kam wie das gesamte Spiel fast ausschließlich über die halben Aufbaupositionen Tim und Ralf „Oldi“ Oldenburg zum Erfolg. Insbesondere Tim bekam der Meisterschaftsfavorit anfangs nur schwerlich in Griff. Die gesamte Abwehr mit Mario Föhr im Rücken arbeitete konzentriert und kompakt, was die Fortunen sichtlich beeindruckte. Somit konnten sich die Gäste weiter festigen und den Anschluss beim 5:4 erreichen. Der Spitzenreiter stellte seine Deckung um, nahm Oldi ab der 6. Minute „Mann“, was natürlich Wirkung zeigte und den Hausherren wiederum einen Vorsprung verschaffte (9:4). Thuringia steckte nicht auf, kompensierte mit Michael „Katze“ Lächa sogar den nächsten verletzungsbedingten Ausfall und war per Strafwurf durch Oldi wieder dran (11:10; 23. Min.). Die Gastgeber stellten nach einer Auszeitstandpauke auf eine 6:0 Deckung um und konnten wieder 2 Torerfolge für sich verbuchen, ehe Thuringia wiederum durch Oldi und zwei sehenswerte Folgetreffer von Tim zum Ausgleich (13:13) kam. Auch die anschließenden 3 Tore der Hausherren zum Halbzeitstand(16:13) konnten über die überraschend ausgeglichenen Verhältnisse des ersten Durchgangs nicht hinweg täuschen.
Thuringia wollte sich selbstverständlich auch in der 2. Hälfte so lang als möglich und so teuer wie möglich verkaufen. Dass der Ligaprimus nun versuchte nicht nochmals in Bedrängnis zu geraten, war sicherlich zu erwarten und demzufolge auch nicht verwunderlich, dass der Druck auf die Gäste zunehmend wuchs. Jetzt wurde Tim eine Sonderbewachung auferlegt so dass von nun an auf Oldi die alleinige Last der Treffer lag. Aber auch Benni und der Parkettälteste auf Königseer Seite, Michael „Schwarzer“ Gießler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Fortuna zog indessen weiter seine Kreise und konnte über die Stationen17:13; 18:14; 23:17 auf 27:18 davon ziehen, so dass erstmals der 10 Tore Abstand drohte. Thuringia, jetzt mit Toralf Höhne im Tor, stemmte sich gegen das Debakel, kam zwischenzeitlich auf eine geringfügige Kosmetik (32:24), ehe der Meisterfavorit zum Endstand von 35:25 einwarf. Ein über das gesamte Spiel gesehen ein evtl. etwas zu hoch ausgefallener Sieg, aber da der Gastgeber auf jeder Position gleichmäßig stark besetzt war, war der Vorteil gegenüber unseren im Minkader verbliebenen zwei Rückraumspezialisten unverkennbar und somit völlig in Ordnung. Zu allem Überfluß bekam in der letzten Spielminute Benni Möbius wegen einem unnötigem Foulspiel noch den Roten Karton und ist somit für 14 Tage gesperrt.

Thuringia: M. Föhr, T. Höhne, D. Czaniera, B. Möbius (1), T. Kurras (10), M. Gießler (1),R. Oldenburg (13), Ch. Schirmer, M. Lächa, S. Elsässer, U. Oswald (n. E.)

14.12.2011; sixtyone




11.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV Thuringia Königsee - SV TU Ilmenau 35:27 (18:11)

Thuringia siegt im Kellerderby

Handball, Landesliga: Thuringia holt wichtige Punkte




Thuringia: M. Föhr, T. Höhne , B. Möbius, T. Kurras (8), St.Varchmin (4), St. Götz (3), A. Kürsten (2), M.Gießler, D.Czaniera, S.Göring (8), M.Lächa, G.Brähne (2), Ch.Schirmer (3), R.Oldenburg (5)

03.12.2011




10.Spieltag Landesliga Staffel 1

SG Könitz/Saalfeld - SV Thuringia Königsee 27:20 (8:9)

Königsee verliert Derby

Handball, Landesliga: Thuringia hält nur 40 Minuten mit




Thuringia: M. Föhr, T. Höhne , G. Brähne (1), B. Möbius (1), T. Kurras (7), St. Varchmin (6), St. Götz (2), A. Kürsten (1), S. Elsässer , R. Erb (2), M.Gießler, D.Czaniera, U.Oswald , M.Lächa

26.11.2011




9.Spieltag Landesliga Staffel 1

HV Meuselwitz - SV Thuringia Königsee 21:28 (12:15)

Königsee punktet in Meuselwitz

Handball, Landesliga: Thuringia mit zweitem Auswärtssieg


Nach einem holprigen Start, der den Aufsteiger in die Handball-Landesliga nach einer hohen Fehlerquote einen Drei-Tore-Rückstand bescherte, fand sich die Thuringia-Sieben besser in das Spiel.
Im zweiten Durchgang waren dann die Königseer voll im Spiel und ließen keine Zweifel aufkommen, auf wessen Konto das Punktepaar gutgeschrieben wird.
Thuringia eröffnete zwar den Torreigen im Altenburger Land, doch Meuselwitz drehte postwendend den Spieß und setzte sich über das 4:2 bis zum 7:5 ab. Nach diesem Spielstand legten die Mannen vom Schiefer langsam ihre Nervosität ab, wurden konzentrierter, kamen zum Ausgleich(7:7) und warfen sich sofort in Führung.
Die Gastgeber aus Ostthüringen blieben jedoch zunächst hartnäckig und ließen sich nicht abschütteln. Erst kurz vor der Pausensirene wurde die Königseer Führung bei einem Drei-Tore-Vorsprung (13:10) etwas deutlicher, doch war das noch keineswegs Garant auf das Pnktepaar.
Das sah mit Beginn der zweiten 30 Spielminuten gleich besser aus, als die Varchmin-Schützlinge sich weiter absetzten (17:12). Die Partie pegelte sich in der Folgezeit auf eine Fünf- bis Sieben-Tore-Führung ein (20:15; 22:15) und roch beim 23:15 nach einer Zehn-Tore-Differenz, zu der es allerdings nicht kam. In den Schlussminuten ließen die Königseer nichts mehr anbrennen und öffneten mit dem Punktepaar auf der Habenseite die Tür zum Mittelfeld.

Thuringia: M. Föhr, T. Höhne , G. Brähne (1), B. Möbius , T. Kurras (4), R. Oldenburg (7), Ch. Schirmer (1), St. Varchmin (3), St. Götz (8),  A. Kürsten (2), S. Elsässer , R. Erb (2), M.Gießler

15.11.2011; OTZ/ GW




8.Spieltag Landesliga Staffel 1

TSV Gispersleben - SV Thuringia Königsee 28:27 (17:13)

Königsee lässt weitere Punkte liegen

Handball, Landesliga: Pechsträhne bleibt bestehen


Die nächste Pflichtspielaufgabe für die Thuringia in der Landesliga stand am letzten Samstagabend zu später Stunde bei der 1. Vertretung des TSV Gispersleben an. Die Gispis hatten in den vergangenen Jahren immer ein Wörtchen mitzureden, wenn es um die Tabellenspitze in der Landesliga ging. In der neuen Saison jedoch arg vom Verletzungspech gebeutelt, rangiert man ebenso wie Königsee im unteren Mittelfeld, so dass der Sieger der Partie den Anschluss nach oben wahren könnte. Vom Papier sicher eine eindeutige Favoritenrolle für die Gastgeber, die Spielerbänke spiegelten eine andere Situation wieder. Gispersleben immer noch mit 8 Verletzten hatte lediglich einen Wechselspieler zur Verfügung. Thuringias Coach Steffko Varchmin konnte zwar immer noch nicht auf alle erfahrenen Spieler zurück greifen, musste aber trotzdem seine Spielerwahl aus dem zumindest zahlenmäßig starken Kader treffen und warnte in der Kabine nochmals eindringlich diese Situation nicht zu unterschätzen..
Gispis Rumpftruppe begann hochkonzentriert und legte sofort ein 2:0 hin, bevor die Thuringia wach wurde und signalisierte somit den Gästen, dass auch dieser Minikader kampf- und siegeswillig ist. Thuringia in der Abwehr fand einfach kein Mittel und Mario Föhr im Königseer Kasten bei seinen Vorderleuten wenig Unterstützung. Die Hausherren erhöhten weiter den Druck und blieben damit erfolgreich (5:1). Insgesamt war den Gipsis anzumerken, dass sie sowohl im Kopf als auch mit dem Körper immer einiges schneller waren, als Ihre Gäste. Thuringia krampfte und kämpfte, kam jetzt sogar zum Anschluss (5:4), musste aber immer wieder einfache Treffer hinnehmen. Einziger kleiner Lichtblick in der 9. Minute als „Chantall“ mit einigen Haken und Ösen gelang und Michael „Katze“ Lächa den Spielzug erfolgreich abschließen konnte. Die Deckungsarbeit war weiterhin noch zu statisch, so dass Gispersleben immer wieder vorlegen und Thuringia zumindest auf kurze Distanz halten konnte. Einzig Mario verhinderte mit zwei aufeinanderfolgend parierten Strafwürfen schlimmeres. Ralf „Oldi“ Oldenburg, dem zu Beginn noch das Pech an den Händen klebte, kam dann doch allmählich in Wurflaune und konnte seine Statistik etwas aufbessern. Dies alles nützte jedoch nichts, die Gispis machten weiterhin den frischeren und spielwitzigeren Eindruck und konnten so über die Stationen 11:9; 15:10 ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 17:13 ausbauen.
Der Beginn des 2. Abschnittes war ein Spiegelbild der Halbzeit 1, trotz Spielertrainer Steffko im Deckungszentrum gelang Thuringia in der Abwehr keine deutliche Steigerung, so dass die Gastgeber auf 20:13 davon zogen und die mitgereisten und unüberhörbaren Querschläger schon ein Debakel fürchten mussten. Nachdem Steven Götz leicht angeschlagen ausfiel übernahm Steffko auch im Angriff das Zepter und konnte selbst einige schöne Treffer beisteuern. Mit ihm auf der Spielmacherposition harmonierte das Zusammenspiel wieder zunehmender, einerseits ist das sicherlich positiv zu bewerten, perspektivisch jedoch nicht Sinn und Zweck. Thuringia konnte wieder einmal nutzen daraus schlagen, kämpfte sich über die Stationen 20:16; 23:19 und 24:20 wieder allmählich heran. Die letzten 10 bis 12 Minuten sahen nun zwei gleichwertige Teams, die um jeden Ball und Vorteil kämpften. Thuringia um den Anschluss weiter bemüht ließ die beste Gelegenheit zwischen der 48. und 50. Minute aus, als man mit 3:6 in deutlicher Überzahl war, gelang sogar den Gispis der eigentlich unmögliche Gegentreffer. Königsee bäumte sich weiter auf, Mario zeigte einen Reflex nach dem anderen und war so mit entscheidender Faktor. Im Vorwärtsgang waren jetzt auch Benni Möbius und Andreas „Paul“ Kürsten mit schönen Treffern erfolgreich, so dass Thuringia beim 24:23 wieder im Spiel war und Oldi in der 55. Minute den hoffnungsvollen Ausgleich zum 24:24 markierte. Leider gelang es den Gästen nicht das Zepter vollends in die Hand zu nehmen. Einerseits fehlte hier und da das Quentchen Glück, wie bei Steffkos Innenpfostentreffer (56. Min.), der das Tor wieder verließ oder bei Marios Glanzparade (57.), die im Aus landet und die Gispis im Anschluss wieder einmal blitzschnell umsetzen konnten. Demzufolge konnten die Hausherren wieder auf eine 2 Tore Differenz davonziehen, bei der Thuringia jedes Mal nur der Ausgleich gelang (26:24, 27:25 und 28:26).
Die letzten 5 Spielsekunden beim Stand von 28:27 waren Dramatik pur. Thuringia mit Freiwurf am 9 Meter Kreis, Gisperslebens Torwart mit einer Strafzeit wegen Ball- und Spielverzögerung und eine Feldspieler noch das Trikot überstreifend jetzt im Gispi Tor. Oldi wird angespielt, wirft und der Gispiblock fälscht ab und rettet somit den Heimerfolg. Man wag es kaum noch erwähnen, das war die 4. Eintoreniederlage im fünften Pflichtspiel, das haben selbst die erfahrendsten Hasen der Mannschaft noch nicht erlebt. Zwar hat Thuringia in den letzten ca. 20 Spielminuten einen 8:12 Torelauf hingelegt doch wieder einmal, wie es sich herausstellte, viel zu spät und damit nichts gewonnen. Das ist jedoch ein schwacher Trost, am kommenden Samstag geht`s in den östlichsten Zipfel der Ligaregion nach Meuselwitz und die Tabelle spiegelt eindeutig die Brisanz dieser Begegnung wieder.
Den Gispis zollt Angesichts Ihres Minikaders und der gezeigten kämpferischen, aber auch spielerischen Leistung der absolute Respekt, das können sich unsere Jungs schon noch mal vor Augen führen.

Thuringia: M. Föhr, T. Höhne (n. E.), G. Brähne (1), B. Möbius (2), T. Kurras (3), R. Oldenburg (13), Ch. Schirmer , St. Varchmin (4), St. Götz (1), M. Lächa (1), A. Kürsten (2), S. Elsässer (n.E.), St. Göring , R. Erb (n. E.)

08.11.2011; sixtyone




7.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV Thuringia Königsee – Aufbau Altenburg 29:30 (16:14)

Königsee wieder im Pech

Handball, Landesliga: Cleverer Thüringenligaabsteiger


Zum 7. Spieltag der neuen Landesligasaison war kein geringerer als der Meisterschaftsmitfavorit und Absteiger aus der höchsten Thüringer Spielklasse, Aufbau Altenburg; am Schiefer zu Gast. Die Altenburger in der jungen Saison, sicherlich noch unter Ihren Erwartungen, belegten mit gleichem Punktverhältnis den Nachbarplatz vor Thuringia in der Tabelle. Um wieder an der Tabellenspitze mitzuwirken, galt für die Ostthüringer also nur ein Sieg. Den zu vereiteln war selbstverständlich das Ziel der Hausherren, war doch vor Saisonbeginn die heimliche Maxime, so wenig wie möglich Punkte in der Schieferhalle abzugeben.
Altenburg begann mit einer Nullnummer und empfing Thuringia mit einer offensiven Deckung, auf die es sich erst einzustellen galt. Tim Kurras kam mit diesem Abwehrverhalten bestens zu recht, eröffnete so den Torreigen und brachte sich in der Folge durch sein wendiges 1 gegen 1 immer besser in Szene. Thuringia konnte sich wohl auch zum Unmut der Gäste über die Stationen 1:0; 3:2; 5:4 mit einem anschließenden 4:0 Lauf auf 9:4 leicht absetzen: Gästetrainer, Handball- und Frauennationaltrainerlegende Lothar Döhring zog die Notbremse bzw. den grünen Karton (16. Min.) und nordete sein junges Team neu ein. Die Altenburger Deckung arbeitete jetzt etwas konservativer am Kreis, außer bei Tim, der nun bis zum Abpfiff einen Sonderbewacher abgestellt bekam. Die Umstellung zeigte Wirkung, Thuringia kam nicht mehr zu den leichten Torerfolgen und Altenburg konnte Tor um Tor, trotz einer starken Leistung von Mario Föhr im Königseer Kasten, bis zum Anschluss (11:10; 23. Min.)verkürzen. Jetzt entwickelte sich ein ordentlich umkämpftes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, das kurz darauf die Gäste in Führung sah (12:13). Schon war man fast geneigt zu glauben, dass der Favorit jetzt seine Kreise zieht, so souverän war die Aufholjagd vollzogen. Aber Thuringia stemmte sich mit aller Erfahrung seiner beiden Leader Steffko Varchmin und Ralf „Oldi“ Oldenburg und dem eisernen Willen des ganzen Teams gegen die junge Dynamik der Aufbautruppe. Dies blieb nicht ohne Erfolg, die Hausherren konnten das Blatt wieder wenden, seinerseits wieder 3 Tore vorlegen, bevor Altenburg per Strafwurf den Halbzeitstand zum 16:14 markierte.
Im zweiten Durchgang wiederholte sich beinahe der Verlauf, Thuringia konnte die Gäste weiter auf einer 3 Tore Distanz halten. Mal konnte Steven Götz sich durchsetzen, Stefffko setzte vom Kreis mehrere Überraschungsmomente, der wie Oldi 5 Feldtore beisteuerte. Altenburg zerrte an den Ketten und war beim 23:22 wieder auf Augenhöhe. Das Spiel gewann noch mehr an Spannung, Thuringia blieb jedoch noch in Vorderhand (26:25; 49.Min.). Die letzten 10 Spielminuten waren dann ein einziger Schlagabtausch. Leider verließen die Gastgeber in dieser entscheidenden Phase bei einigen Aktionen Konzentration und auch Glück, so dass Altenburg zu leichten Torerfolgen kam und wieder das Blatt wenden konnte (26:27). Die drohende Niederlage ahnend, ordnete Spielertrainer Steffko noch mal ein Timeout an, um seine Jungs letztendlich zu motivieren (26:28; 52. Min.). Aber das Pech hing den Thuringia Jungs jetzt an den Händen und mehr als der Anschluss wollte einfach nicht gelingen. Der Thüringenligaabsteiger verhielt sich äußerst abgebrüht und clever, versuchte die beiden Punkte einfach über die Zeit zu retten. Dies gelang Ihnen, auch weil die bis dahin souverän agierenden Unparteiischen, die offensichtliche Art des Zeitspieles der Gäste nicht erkannten. So blieb es Stephan Göring vorbehalten mit seinem einzig verwandeltem Kontertor den Endstand zum unglücklichen 29:30 herzustellen. Natürlich schmerzt diese dritte Niederlage mit nur einem Tor Unterschied. Andererseits zeigt es, dass Thuringia bei einer besseren Torquote und Chancenverwertung mit dem Ein oder Anderen Topteam der Liga durchaus mithalten kann.
Am kommenden Samstag geht es dann gegen den nächste Tabellennachbarn TSV Gispersleben um 20.00 Uhr in Erfurt um weitere wichtige Punkte.

Thuringia: M. Föhr, Th. Merten, D. Czaniera (n. E.), U. Oswald (n.E.), T. Kurras (8), R. Oldenburg (10), Ch. Schirmer (2), St. Varchmin (5), St. Götz (3), M. Lächa, A. Kürsten, S. Elsässer (n.E.), St. Göring (1)

01.11.2011; sixtyone




6.Spieltag Landesliga Staffel 1

HV 55 Ilmenau - SV Thuringia Königsee 22:29 (10:14)

Königsee mit souveränem Spiel

Handball, Landesliga: Erster Landesliga – Auswärtssieg


Nach dem knappen Pokalaus am vergangenen Wochenende galt es für die Jungs vom SV Thuringia wieder das absolute Augenmerk auf die Ligasaison zu richten.Diese wartete gleich mit dem nächsten Auswärtsderby beim alten Oberligarivalen HV 55 Ilmenau auf. Von der Atmosphäre vergangener Jahre war jedoch am Ilmenauer Stollen nichts mehr zu spüren, eine Stunde vor Anpfiff die Halle noch dunkel, keinerlei Zuschauerversorgung und ein mehr als spärliches Ilmenauer Publikum. Gut das Thuringia seine treuen Anhänger und die Querschläger hat, sonst hätte man glauben können das Spiel fand in einer Kirche statt.
Trotzdem erschienen die Gastgeber reichlich motiviert zu sein und gingen vom Anpfiff weg sofort in Führung, dies kann man aber schon vorwegnehmen, sollte die einzige Führung der Ilmenauer sein. Thuringia im Gegenzug baute permanent den Druck auf und legte durch Tim Kurras, Benni Möbius und Andreas „Paul“ Kürsten einen blitzsauberen 0:4 Lauf hin. Thuringia konnte zu diesem Zeitpunkt gegen die recht offene Deckungsweise der Gastgeber meist am Kreis bzw. im Eins-Eins erfolgreich sein. Nach 10 Minuten schien man zu glauben, dass das Spiel ein Selbstlauf wird, so wenig hatte der HV zu diesem Zeitpunkt zu zusetzen (2:6). Der Ilmenauer Trainer wechselte und probierte, was wenig Zählbares für die Gastgeber brachte (4:9, 17. Min.). Einzig der darauffolgende Torwartwechsel schien den Thuringiakanonieren neben dem Wachsverbot nun Schwierigkeiten zu bereiten. Auch wenn der anfängliche gute Spielfaden der Gästen scheinbar riss, gelang es Thuringia auch dank einer souveränen Torwartleistung von Mario Föhr weiterhin die Ilmenauer auf einer 3 bis 4 Toredistanz zu halten. So wurden beim 10:14 die Seiten gewechselt, mit dem Vorhaben im zweiten Durchgang spielerisch auch mit der ungewohnten Ballqualität zu zulegen.
Thuringia war das Bemühen anzumerken, aber aus dem Rückraum war aus dem genannten Grund offensichtlich selten eine erfolgreiche Aktion zu vollziehen. So konnten sich die Gäste kaum weiter absetzen und scheiterten häufig am gut aufgelegten Ilmenauer Keeper T.Güntzel. Erfreulich ist zu erwähnen, dass sowohl Christoph „Hansa“ Schirmer, als auch der später eingewechselte Danny Czaniera zu doppelten Torerfolgen kamen, obwohl Hansa ungleich später seine gute Partie mit der dritten jedoch gerechtfertigten Zeitstrafe beendete. Insgesamt von den Unparteiischen Jung/Hanse eine souverän und fast unscheinbar geleitete, aber auch von beiden Teams fair gespielte, Begegnung. Mit Spielertrainer Steffko Varchmin in den letzten 20 Minuten im Deckungsverbund versuchte Thuringia nochmals Kräfte zu mobilisieren, was sich auf die folgende Ergebniskosmetik auswirkte. Mario im Kasten steigerte sich weiter mit einem pariertem Strafwurf und mehreren guten Paraden und Ralf „Oldi“ Oldenburg kompensierte den Rückraumausfall mit einer 100 %igen Strafwurfquote. Steven, Tim und Benni rundeten in den Schlussminuten mit Ihren Toren ihre Leistung noch ab, so dass Thuringia mit 22.:29 zu ihrem ersten, ungefährdeten und verdienten Auswärtssieg in der neuen Liga kam. Abschließend muss man jedoch resümieren, dass das Team sich weiter spielerisch steigern muss, wenn man schon am kommenden Samstag in der Schieferhalle gegen Meistermitfavoriten Altenburg bestehen will.

Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, J. Fischer, D. Czaniera (2), .B. Möbius (3), U. Oswald (n.E.), T. Kurras (3), R. Oldenburg (11), Ch. Schirmer (2), St. Varchmin, St. Götz (6), M. Lächa (1), A. Kürsten (1), S. Elsäßer (n.E.)

25.10.2011; sixtyone




THV-Pokal

Thuringia Königsee – SG Schnellmannshausen 24:25 (10:9)

Knapp an Überraschung vorbei

Handball, THV – Pokal, 2. Runde: Kampfgeist wurde nicht belohnt


In der 2. Runde des Thüringer Handballpokals wurde uns mit der SG Schnellmannshausen eine Mannschaft zugelost, die ebenfalls in der abgelaufen Saison recht erfolgreich war und den Aufstieg in die Thüringenliga feiern konnte. Der Start in der höchsten Thüringer Spielklasse war jedoch bislang für die Westthüringer noch nicht so erfolgreich, so dass man sich am Königseer Schiefer „Selbstvertrauen für die weitere Ligasaison holen wollte“ (Orginalzitat SGS).
Thuringia selbst wollte sich mit diesem Pokalspiel auf die kommenden schweren Ligaaufgaben in Ilmenau und zu Hause gegen Altenburg vorbereiten und einstimmen.Der Auftakt der Gäste gelang nach Maß, nach dem 0:2 zum 1:4 wollte man von Anbeginn deutlich machen, wer die höhere Klasse spielt. Meist gelang der SG zu diesem Zeitpunkt der Erfolg über den Kreis, da Thuringia hier noch mit Abstimmungsproblemen im Deckungsverband kämpfte. Auch im Vorwärtsgang gelang noch nicht allzu viel und eine gewisse Anfangsnervosität war den Hausherren schon anzumerken. Allmählich stellten sich die Gastgeber auf das Spiel der Schnellmannshäuser ein, so das Königsee zum Anschluss und gar Ausgleich (5:5) kam, was den Gästetrainer postwendend zur Auszeit zwang. Beide Teams mühten sich in Folge, jedoch waren auf beiden Seiten kaum spielerische Akzente zu erkennen, vielmehr entbrannte mehr und mehr eine Abwehrschlacht, was sich so in der raren Torausbeute widerspiegelte. Thuringia blieb auf Augenhöhe und konnte durch Oldi erstmals in Führung gehen (8:7). Dieser knappe Vorsprung hatte dann auch zum Pausentee noch Bestand (10:9).
Nach dem Wiederanpfiff nun mit Spielertrainer Steffko Varchmin auf der Aufbauposition wollte Thuringia handballerisch mehr überzeugen, was Ihnen ansatzweise auch gelang. Aus einer sicherer wirkenden Deckung konnten insbesondere über die Außen Benni Möbius und Paul Kürsten schöne Kontertreffer erzielt werden. Der Landesligist konnte sich damit leicht absetzen (14:11) und in Folge den Abstand weiter wahren. Dies schien den mehr auf Selbstdarstellung als auf sportlicher Leitung bedachtem Schiedsrichterduo zu missfallen, denn anders lässt sich diese Fülle an Fehlentscheidungen nicht erklären. Die Gäste setzten weiter auf die Brechstange und verschärften ihre harte Gangart. Die SG von nun an mit einer doppelten Manndeckung gegen Oldi und Tim Kurras erreichte so den Anschluss und wurde durch eine weitere Folge von Spielauslegungen der Leitenden unmissverständlich begünstigt. Thuringia blieb zudem in der Folge auch noch glücklos, so dass die Gäste die Führung übernehmen konnten (20:22). In den letzten Minuten entbrannte ein harter Kampf weiter durch die Schirientscheidungen gefördert statt unterbunden, der sämtliche Gemüter auch auf den Rängen aufheizte. Thuringia kämpfte sich abermals zum Anschluss, verpasste dann jedoch den Ausgleich per Strafwurf, so dass der Thüringenligist knapp und sichtlich glücklich und mit „gestärktem Selbstvertrauen“ das Match für sich verbuchen konnte.
Insgesamt sicherlich ein Spiel mit Handballkost der schmaleren Art, aber dafür fehlte es nicht an Kampf- und Einsatzwillen sowie an Spannung.
Spannend wird es hoffentlich auch am kommenden Samstag um 19.30 Uhr, wenn Thuringia zum Derby als Gast beim HV 55 Ilmenau aufläuft.

Thuringia: M. Föhr, T. Höhne, G. Brähne, B. Möbius (2), T.Kurras (4), R. Oldenburg (11), A. Kürsten (2), Ch. Schirmer, St. Varchmin, St. Götz (5), S. Elsäßer, M. Lächa

18.10.2011; sixtyone




4.Spieltag Landesliga Staffel 1

Motor Arnstadt - SV Thuringia Königsee 32:31 (14:13)

Starkes Spiel bleibt unbelohnt

Handball, Landesliga: Thuringia mit viel Pech


Am Samstag kam es zum ersten Derby der Saison für die Königseer. Gegner war Arnstadt, in dessen Reihen mit Michael Hüttner und Nils Pojonie zwei Ex-Spieler aus den Königseer-Oberligazeiten standen. Im Gegenzug war es für Mario Föhr die Rückkehr zur alten Wirkungstätte der letzten Jahre. Dies zeigt schon, das einige Brisanz in dieser Partie lag.
Von Beginn an ließ Coach Steffen Varchmin eine Manndeckung gegen Nils Pojonie spielen, um den Hausherren ihren Spielmacher zu nehmen und dies zeigte im Verlauf des Spiels auch durchaus seine Wirkung.
Arnstadt eröffnete den Torreigen, mußte sich aber erst mal an die Deckungsvariante der Gäste gewöhnen. Dies nutzte die Thuringia aus und konnte sich schnell auf 2 Tore absetzen (2:4, 3:5). Die Hausherren fanden nun besser ins Spiel und gingen beim 6:5 wieder in Führung. Nun begann zur Freude der Zuschauer ein offener Schlagabtausch - Arnstadt legte vor und Königsee glich aus (6:6,8:8,10:10,11:11,13:13). Es standen sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber und die Partie war gutklassig und spannend.
Mit einer knappen 14:13 Führung für Arnstadt ging es dann in die Halbzeitpause.
Mit Beginn der zweiten Hälfte übernahmen nun wieder die Königseer die Führung und bauten diese sogar auf 17:19 aus. in der 37. Spielminute kam es dann zu einer kleinen Diskussion über eine klare Fehlentscheidung der Schiris die mit einer Zweiminutenstrafe gegen Ralf Oldenburg geahntet wurde. Leider ließen hier die Schiedsrichter das nötige Fingerspitzengefühl fehlen und verdoppelten die Strafe, was völlig überzogen und unnötig  war. Dies war die dritte Zeitstrafe für den Königseer Spielführer der damit Feierabend hatte.
Königsee nun in Unterzahl blieb aber ruhig und jeder der verbleibenden Spieler legte noch einmal zu. Königsee hielt den Vorsprung weiter (19:21), hatte aber jetzt  in einigen Situationen Pech, so das Arnstadt beim 22:22 wieder dran war.
Die Thuringia kämpfte jetzt aufopferungsvoll und Spielertrainer Steffen Varchmin führte die "Junge-Brigade" der Thuringia auf dem Feld an. Steven Götz wurde jetzt zum eiskalten Vollstrecker und auch Tim Kurras und Gernot Brähne trafen immer wieder (24:26)
Dann die nächste kurriose Szene: Zeitstrafe für S.Varchmin und ca.20 Sekunden später gegen einen Arnstädter Spieler, doch was war das !? - Arnstadt füllte als erstes die Mannschaft wieder auf. Die Proteste der Königseer Spieler fanden bei den Schiris kein Gehör, erst als die Gastgeber noch einen 7 Feldspieler in die Partie schickten wurden die Schiedsrichter aufmerksam. Leider hatte Königsee da schon ein Gegentor bekommen. Dies buchen wir auch mal unter Pech ab.
Das Spiel blieb aber weiterhin auf gutem Niveau und die Thuringia schaffte es immer wieder in Führung zu gehen und Arnstadt zum nachlegen zu zwingen (26:27, 27:28, 28:29). Die Hausherren nutzten jetzt aber zwei kleine Fehler der Gäste aus und gingen erstmals seit der 34.Spielminute wieder in Führung (30:29). Steven Götz markierte mit einem schönen Heber aber wieder den 30:30 Ausgleich. Die Partie war nun an Spannung kaum noch zu überbieten. Siebenmeter für Arnstadt - 31:30, Ausgleich durch Benjamin Möbius 31:31, und wieder Siebenmeter für die Hausherren 32:31 -  noch ca. 40 Sekunden zu spielen. Vorne kommt der Ball zu Gernot Brähne der aber leider am guten Arnstädter Schlußmann scheiterte.
Für Königsee ein bitterer Schluß, denn ein Punkt wäre verdient gewesen, aber es hat nicht sollen sein.
Coach Steffen Varchmin war  zumindest mit der Leistungssteigerung zum letzten Spiel zufrieden und wird nun die nächsten Wochen und das Pokalspiel nutzen, diese Leistung zu festigen.

Thuringia: M. Föhr, T. Höhne, G. Brähne (5), D. Czaniera, T.Kurras (5), R. Oldenburg (7), Ch. Schirmer (1), St. Götz (5), S. Elsäßer (1),  B.Möbius (3),  St.Varchmin (4) , S.Göring

05.10.2011




3.Spieltag Landesliga Staffel 1

SV Thuringia Königsee - HSV Ronneburg II 26:23 (11:8)

Erster Sieg in der neuen Spielklasse

Handball, Landesliga: Königsee gewinnt erstes Heimspiel


Der Landesliga-Aufsteiger aus der Rinnestadt hat seine ausgegebene Tagesaufgabe, Sieg zur Saisonpremiere, verwirklicht und das erste Punktepaar in der neuen Spielklasse unter Dach und Fach gebracht.
Beide Teams begannen temposcharf, um die Gegenüber einzuschüchtern. Doch überhastete Abschlussaktionen brachten nichts Zählbares. Nachdem die Ronneburger Thüringenliga-Reserve den Tor-Bann brach, waren die Thuringia-Mannen zur Aufholjagd gezwungen. Das änderte sich erstmals nach einer guten Viertelstunde, als es 5:4 für die Gasgeber hieß, was sich aber postwendend beim 5:6 wieder änderte. Königsee wendete erneut das Blatt (8:7), blieb dank guter Reaktionen von Torwart Föhr vorn und schuf sich eine Drei-Tore-Pausenführung (11:8).
Mit ihrem Spielertrainer Varchmin begann für die Königseer der zweite Durchgang, der Ruhe in die Reihen brachte. Thuringia legte seine Nervosität ab, zerrte mächtig an den Ketten und setzte sich ab (18:10). In der Folgezeit pegelte sich die Partie auf eine Fünf- bis Sieben-Tore-Differenz ein (21:15,23:16,24:19), von der die Mannen vom Schiefer in der Schlussphase zehren konnten, als die Ostthüringer wieder aufkamen.


Thuringia: M. Föhr, T. Höhne, G. Brähne (1), D. Czaniera, T.Kurras (3), R. Oldenburg (10), Ch. Schirmer (1), St. Götz (6), S. Elsäßer, M. Lächa (1), B.Möbius, A.Kürsten, St.Varchmin (4)

27.09.2011; OTZ/GW




1.Spieltag Landesliga Staffel 1

HBV Jena 90 - SV Thuringia Königsee 30:16 (12:6)

Klare Niederlage zum Saisonauftakt für die Thuringia

Handball, Landesliga: Königsee zu harmlos


Im ersten Spiel in der neuen Landesliga, mussten die Königseer gleich beim HBV Jena Farbe bekennen. Die Gastgeber, welche jedes Jahr mit um die vorderen Plätze dieser Klasse spielen, waren gleich ein harter Brocken für die stark verjüngte Truppe aus der Rinnestadt. Erschwerend kam noch die lange Verletzten- und angeschlagenen Liste hinzu. Dennoch hatte sich die Thuringia einiges vorgenommen.
Das erste Tor  der neuen Saison erzielte der Königseer Neuzugang Tim Kurras und brachte damit seine Farben in Führung. Jena antwortete postwendend und zog schnell mit 5:2 davon. Schon hier war klar das Königsee mit der aggressiven Deckung der Gastgeber so seine Probleme hatte. Dennoch stand die eigene Abwehr mit Mario Föhr im Kasten gut und fing einige Bälle ab. Das größere Problem war der Angriff, bei dem vor allem Ralf Oldenburg noch nicht so richtig ins Spiel fand. Viele Fehlwürfe, Abspiel - bzw. technische Fehler machten es den Gastgebern relativ leicht zu schnellen Toren zu kommen.
Königsee kämpfte aber verbissen um den Anschluß, der beim 6:5 wieder gelang. Die Gastgeber beeindruckte dies aber nicht, ganz im Gegenteil stellten sie sich immer besser auf ihren Gegner ein und nutzten nun jeden Fehler gnadenlos aus, um mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Die Thuringia war nun völlig von der Rolle und schaffte bis zur Halbzeit nur noch einen Treffer, so das der HBV mit einem beruhigenden Vorsprung von 12:6 in die Pause ging.
Mit Beginn der zweiten Hälfte mussten die Königseer  schon auf Schadensbegrenzung gehen, da nun auch Steven Götz wieder verletzt ausfiel und Sven Elsäßer bei einem unglücklichen Foul den Roten Karton sah. Jena spielte weiter seinen Stiefel runter und baute dabei die Führung weiter aus (16:7). Königsees Angriffsspiel wurde nun leicht besser und man schaffte es den Abstand nicht größer werden zu lassen (20:11). Aber auch dieses kleine Strohfeuer wurde von den Jenaern schnell gelöscht und der Abstand ging weiter hinauf (25:12).
Bei der Thuringia bekam jetzt  jeder seine Spielzeit und es sollte versucht werden, nicht zu arg unter die Räder zu kommen. Leider schaffte es die Thuringia aber nicht seine Fehlerquotte in Grenzen zu halten, so das Jena auch in den letzten Minuten noch zu schnellen und leichten Kontertoren kam und das Spiel mit 30:16 für sich entschied.
Am Ende muss man sagen das die Niederlage auch in dieser Höhe in Ordnung geht und Königsee daraus nur lernen kann.
Nun ist erstmal eine Woche Pause bevor es zum Heimspieldebüt gegen Ronneburg II kommt. Und diese Aufgabe dürfte bestimmt genauso schwer werden ...

Thuringia: M. Föhr, Th. Merten, G. Brähne (1), D. Czaniera, U. Oswald, T.Kurras (5), R. Oldenburg (9), Ch. Schirmer, St. Götz, S. Elsäßer, M. Lächa, B.Möbius(1), A.Kürsten

12.09.2011; 1OR3




THV Pokal

TSV 1890 Stadtroda - SV Thuringia Königsee 18:20 (11:11)

Abschlußschwächen bei der Thuringia

Handball, THV – Pokal, 1. Runde: Erste Pflichtaufgabe beschwerlich gelöst


Der Startschuss in die neue, höherwertige, Saison der Männer des SV Thuringia fiel beim ersten Pflichtspiel im Rahmen des THV – Pokals beim Verbandsligisten Stadtroda. Nach der, durch das bereits jetzt recht beträchtliche Verletztenlazarett, eher mäßigen Vorbereitung, galt es erst einmal festzustellen wo man im Allgemeinen stand. Vom Papier eine Favoritenverteilung hinsichtlich Königsee, jedoch kannte man weder das Team, die Halle, die Atmosphäre dort usw.
Die Gastgeber wollten vom Anpfiff weg zeigen, dass auch der Pokal für sie ein lukrativer Wettbewerb ist und dem Landesligaaufsteiger in eigener Halle das Parkett nicht freiwillig räumen. Entsprechend war der Spielbeginn, der TSV führte 3:0 und Thuringia war scheinbar noch gar nicht auf der Platte. Mühselig und äußerst schwerfällig kämpften sich die Jungs um Oldi heran und waren beim 4:3 wieder am Anschluss. Schon jetzt war dem Spiel der Königseer anzumerken, das Spielfluss und – freude sowie alles Wurfglück fehlte. Reihenweise wurden klarste Chancen einschl. Strafwürfen vergeben oder sinnlos verworfen und dieses Bild zog sich durch das ganze Team. Einzig Mario Föhr zeigte eine ansprechende Form und bewahrte seine Vorderleute vor Schlimmeren. So dümperte das Spiel über die Stationen 5:4; 7:6 und 8:8 hin, bevor Thuringia in der 24. Minute erstmals durch Oldi zum 10:11 in Führung ging. Die Gäste zogen es folglich aber weiter vor den Torwart berühmt zu werfen, so dass Stadtroda in den verbleibenden 6 Minuten zur Halbzeit den Ausgleich wiederherstellte und man beim 11:11 in die Kabinen ging.
Die zweite Hälfte glich der ersten, nur mit der Ausnahme, dass die Thuringia Abwehr etwas konzentrierter und sicherer zu Werke ging. An der Torfolge änderte sich jedoch durch die kollektive Chancenvernichtung nichts. Die Stationen hießen 13:13, 15:15, ehe Thuringia beim 16:17 mal wieder vorlegte und Gernot zum 17:20 fast so etwas wie eine Vorentscheidung erzielte. Den Gastgebern gelang daraufhin noch ein Treffer und Thuringia war tatsächlich eine Runde weiter.


Thuringia: M. Föhr, Th. Merten, G. Brähne (4), D. Czaniera, U. Oswald, T.Kurras (5),R. Oldenburg (9), Ch. Schirmer, St. Göring, St. Götz (1), S. Elsäßer, M. Lächa (1)


4.Thuringia-Cup

Am darauf folgenden Sonntagmorgen stand die 4. Ausrichtung des eigenen Thuringia – Cups an, zudem die befreundeten Mannschaften vom TSV Knittlingen (BW) und Thüringenligaabsteiger und künftiger Ligakonkurrent SG Saalfeld/Könitz I geladen waren. Wer die beiden Spieltage verglich traute seinen Augen nicht, Thuringia mit einem absoluten Minikader zeigte sich im Eröffnungsspiel gegen die Knittlinger spiel- und kombinierfreudig sowie aggressiv, so dass die Hausherren die Partie nach 2x20 min. mit 17:14 für sich entscheiden konnten. Saalfeld war beim Test am Vorabend bereits mit einem Tor mehr gegen die Baden – Württenberger erfolgreich, was sie dann in einem schnellen und umkämpften Spiel mit 21: 17 wiederholten. Nun kam es im letzten Spiel zum regelrechten Derbyfinale, in dem sich Thuringia in keiner Phase unterbuttern lies, immer auf Augenhöhe mit dem Aufstiegsaspiranten blieb und am Ende in einem Herzschlagfinale glücklich, aber verdient mit 21:20 siegte und somit den eigenen hopfen- und malzveredelten Cup gewann. Dieser Handballsonntag ließ zumindest das Pokalspiel vergessen und Hoffnung auf eine interessante Handballsaison in der Landesliga aufkommen.

08.09.2011; sixtyone




Neuzugänge für die Saison 2011/2012

Thuringia bekommt "junge" Verstärkung


Für die kommende Saison hat Königsee zum jetzigen Zeitpunkt 3 Neuzugänge zu vermelden.
Als Erster kommt Torhüter Mario Föhr aus Arnstadt zurück. Der 23 Jährige hatte nach dem Zwangsabstieg Königsee verlassen und wird  jetzt wieder für seinen Heimatverein auflaufen.
Der Zweite Neuzugang heißt Benjamin Möbius, ist auch 23 Jahre jung und kommt von der SG Könitz/Saalfeld. Er wird Königsee auf der Außen bzw. den Aufbaupositionen verstärken.
Als Drittes kommt der 18 jährige Tim Kurras vom HSV Bad Blankenburg. Er wurde gerade mit der A-Jugend des HSV Thüringen Meister und will nun im Männerbereich für die Thuringia an den Start gehen.
Der SV Thuringia Königsee heißt die Drei herzlich Willkommen und wünscht ihnen eine erfolgreiche Saison!
1OR3







18.Spieltag

HSV Apolda III - SV Thuringia Königsee 30:38 (13:17)

Grandioser Sieg in Apolda

Handball, Verbandsklasse Endrunde: Eine wahrhaft meisterliche Krönung


Zum endgültigen Saisonhalali und letzten Spiel des SV Thuringia Königsee in der Verbandsklasse stand noch mal ein Schlagerspiel beim HSV Apolda III auf dem Spielplan. Obwohl es ja bekanntlich um nichts entscheidendes mehr ging, ist es doch für beide ein immer währendes Prestigeduell.
Thuringia reiste auf entspannte Art mit einem Mannschafts- und Fanbus mit dem festen Willen an, um diesmal tatsächlich die Punkte von Apoldas ehrwürdigen Parkett mitzunehmen. Die Gastgeber seinerseits zu Hause in dieser Saison ungeschlagen, sind ja als ehrgeizige, stets motivierte und routinierte Truppe in Thüringen bekannt.
Apolda eröffnete die Partie mit einem Leerlauf, was der Schwarze, wie so oft in dieser Saison, zum 0:1 abgebrüht zu nutzen wusste. Thuringia konnte weiter durch Oldi vorlegen ehe die Gastgeber durch einen Doppelschlag ihres immer noch gefährlichen Linkshänderroutinier R. Berceanu wieder heran kamen und später zum 3:3 ausgleichen konnten. Thuringia spielte weiter konzentriert aus einer von Toralf Höhne ausgehenden stabilen Deckung heraus und konnte somit über die Stationen 4:5; 5:6 zum 5:8 sich leicht absetzen. In dieser Phase waren es vor allem Gernot Brähne und natürlich immer wieder Oldi, die sich gut durchsetzen konnten und somit wichtige Treffer erzielten. Die Glockenstädter, mittlerweile mannschaftlich auch teilweise verjüngt, ließen dies nicht tatenlos zu, bliesen zur Aufholjagd und konnten hin und wieder mit ihren unbestritten effektiven Kombinationen zum Anschluss (8:9) gelangen. Immer wieder war es Toralf Höhne, der hinter einer wirklich gut arbeitenden Deckung den Rest erledigte und somit ein schnelles Umkehrspiel ermöglichte. Thuringia nutzte dies in Folge und kam mit einem 0:3 Lauf zum 8:12 Zwischenstand. Die Gastgeber weiter bemüht nicht vorzeitig unter die Räder zu kommen, konnten jedoch nicht verkürzen. Steven Götz, der sich bei einer Aktion verletzte, musste vom Feld, so dass jetzt Spielertrainer Steffko die Spielmacherrolle übernahm. Die Gäste konnten zum 9:14 bzw. 10:15 weiter vorlegen, was die Hausherren zur Auszeit zwang (21. Min.). Diese zeigte bei den Apoldaern Wirkung, die bis zur Halbzeit noch auf 13:17 verkürzen konnten.
Im Spielverlauf hatte sich eine zwar kampfbetonte, aber trotzdem überwiegend fair geführte sowie spannende und gutklassige Partie entwickelt, bei der keiner der mitgereisten Querschläger und Fans das Dabeisein bereute. Der Meister wollte nun in Halbzeit 2 den Sack zu machen und war sich sicher, dass die letzten 30 Minuten der Saison kein Schongang werden wird. Nach Wiederanpfiff sah sich Chefkanonier Oldi sofort in Sonderbewachung. Anfänglich zeigte dies noch geringe Wirkung, da Steffko, Paul und Robert mit weiteren Treffern die Gastgeber noch auf Distanz halten konnten. In Folge jedoch gelang den Apoldaern - Routiniers doch der ein oder andere Treffer bzw. Strafwurf, so dass sich der Vize wieder auf Schlagdistanz sah, 18:20 (37. Min.). Steffkos Übersicht und einer mit wirklich kühlen Kopf agierenden Abwehr um Michael „Katze“ gelang es in Folge die Apoldaer wieder auf eine 3 bis 4 Toredifferenz zu halten. Thomas Merten jetzt im Kasten gelang es Anschluss an die Leistung seines Torwartkollegen zu finden und konnte in Folge ebenso wie Toralf zwei Strafwürfe der Gastgeber parieren. Der Vizemeister versuchte nun mit teilweise regelwidrigen Mitteln den Thuringia Erfolg noch zu verhindern, was die Unparteiischen jedoch mit einer Folge von Zeitstrafen ahndeten. Die Königseer nutzten selbstverständlich diese Gelegenheiten und Steffko bzw. Oldi trieben einen nach dem anderen Konter nach vorn, setzten somit auch ihre Nebenleute geschickt ein. Ein meisterlicher 0:6 Torlauf zum 25: 34 war der Erfolg dessen, wobei Robert zwischenzeitlich den ominösen letzten 30. Treffer der Punktspielsaison markierte. Die Vorentscheidung war somit gefallen, was jetzt folgte war feinste Handballkost, aber auf beiden Seiten. Die Apoldaer schienen sich ihrem Schicksal zu ergeben und wollten trotz allem noch mit Kempa und Co. zaubern. Auf der Gegenseite ergriff Steffko in Profimanier einhändig den Ball über dem Kreis und netzte zu aller Überraschung überlegt ein. Daniel durfte nach drei bis vier erfolglosen Versuchen sich mit einem verwandelten Strafwurf doch noch in die Torschützenliste eintragen. Beim 30:38 war endgültig das urewige Projekt Auswärtssieg in Apolda als krönender Abschluss einer erfolgreichen Saison geschafft.
Ein Freudenkreis, Ovationen mit den unschlagbaren Querschlägern, eine lustige Busheimfahrt mit Trixi und eine dritte geniale Pubsamstagnacht folgten dann dem Ganzen. Schlussendlich wollen die Jungs am kommenden Sonntag noch einmal das Double im Pokalfinale in Großschwabhausen in Angriff nehmen, bevor es in die wohlverdiente Spielpause geht.

Im September heißt das Projekt dann Landesliga mit ganz anderen Kalibern, aber auch bestimmt interessanten Derbys, die hoffentlich wieder viele Fans und Freunde des Königseer Handballsports in die Halle am Schiefer locken werden.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (3), M. Gießler (3), R. Oldenburg (16), Ch. Schirmer (n. E.), St. Varchmin (5), St. Götz, M. Lächa (1), A. Kürsten (3), D. Czaniera (1), R. Erb (6), U. Oswald (n.E.)

17.05.2011; sixtyone



17.Spieltag

SV Thuringia Königsee – TSV Gispersleben II 26:12 (11:6)

Auch im letzten Heimspiel ohne Probleme zum Sieg

Handball, Verbandsklasse Endrunde: Meisterehrung nach letztem Heimspiel


Der vergangene Punktspielsamstag sollte in doppelter Hinsicht die bereits gewonnene Meisterschaft krönen. Zum Einen wollte die Mannschaft im letzten Heimspiel der Saison sich gebührend bei seinen Fans und Zuschauern bedanken und zum Anderen natürlich auch die gewonnene Meisterschaft gemeinsam feiern.
Zu Gast war die zweite Vertretung des TSV Gispersleben. Mit den Randerfurtern kam eine Mannschaft, mit der man sich in der Vergangenheit häufig auf Augenhöhe begegnete. Diesmal reisten die Gäste jedoch nur mit einer Rumpftruppe an, so dass der zweite Torhüter der einzige Wechselspieler auf Seiten der Gäste war. Auch Thuringia musste neben seinen beiden Langzeitverletzten auf Robert Erb verzichten, der sicherlich auf seiner Familienfeier dahinschmorte und viel lieber an diesem Tag auf der Platte aktiv gewesen wäre.
Die Partie begann überhaupt nicht nach den Vorstellungen der Hausherren, die Gispis legten vor und Thuringia lief anfangs dem Rückstand hinterher. Erstmals beim 4:3 durch einen von Oldi verwandelten Strafwurf sahen sich die Gastgeber in der Vorderhand. Thuringia konnte sich zwar in der Folge über die Stationen 6:3, 7:4 leicht absetzen, jedoch war dem Spiel schon jetzt eine gewisse Schwerfälligkeit, vor allem im Angriff, anzumerken. Im Gang nach vorn war wenig Meisterliches zu erkennen, das Zusammenspiel klappte fast überhaupt nicht, Chancen wurden nicht herausgespielt sondern wenn, kläglich vergeben. Die Trefferquote der Gäste sah Gott sei dank nicht besser aus, so dass sich im ersten Durchgang eine absolut torarme Partie abzeichnete und beide Mannschaften beim 11:6 die Seiten wechselten.
Auch die folgende Viertelstunde sah nicht wesentlich anders aus, Thuringia wahrte den Vorsprung, aber ein für die Fans schönes Handballspiel sieht gewöhnlich anders aus. Die Gastgeber zollten allmählich Ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit und somit dem Konditionsverlust Tribut, was Thuringia zunehmend nutzen konnte und sich bis zum 18:9 absetzte. In der Schlussviertelstunde zeigte wiederum unser Spielertrainer Steffko einmal mehr, warum er auch auf der Platte für das Team so wichtig ist. Mit seiner Einwechselung kam Druck und Dynamik ins Spiel, den seine Nebenleute dankend annahmen und endlich in die langersehnten Torerfolge ummünzten. So gelang dem Gastgeber über Konter und endlich auch Spielzüge ein tadelloser 6:0 Torlauf zum 24:10, was die Fans auf den Rängen nun doch noch zur Meisterschaftsstimmung animierte. Thuringia spielte nun die letzten Minuten runter, den Gispis sei an dieser Stelle ein Kompliment gezollt, dass sie trotz der bereits erwähnten Mannschaftssituation bis zum Schlusspfiff zum 26:12 tapfer gekämpft haben.
Erfreulich auf Königseer Seite, dass sich eine breite Spielerzahl in die Trefferliste eintragen konnte und man somit der anschließenden Meisterehrung freudig entgegen sah. Am kommenden Samstag geht es im Mannschafts- und Fanbus zum Saisonhalali gegen den Erzrivalen nach Apolda.  Abfahrt ist 12.30 Uhr an der Sporthalle,  zu einem hoffentlich begeisternden und lustigen Handballabschluss der Verbandsklasse.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (3), M. Gießler (2), R. Oldenburg (6), Ch. Schirmer (4), St. Götz (6), M. Lächa (3), A. Kürsten (1), D. Czaniera, St. Varchmin(1), U. Oswald (n.E.), U. Förster

17.05.2011; sixtyone




16.Spieltag

HSV Weimar II - SV Thuringia Königsee 30:34 (15:17)

Thuringia ist Meister und steigt auf !

Handball, Verbandsklasse Endrunde: Weimars junge Wilde meisterlich abgekocht


Am vergangenen Samstag stand der erste von insgesamt 3 Meisterschaftsmatchbällen zur späten Stunde bei Weimars Landesligareserve an. Weiter ohne die beiden Knieverletzten Sven „Ella“ Elsässer und Jens Riwe sowie Spielertrainerfuchs Steffko Varchmin, der aus familiären Gründen fehlte, wollte die Mannschaft um Ralf „Oldi“ Oldenburg selbstverständlich diese erste sportliche Gelegenheit zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Realität umsetzen.
Die Gäste noch vor Wochenfrist aus „personellen“ Gründen zum Pokal am Schiefer nicht angetreten, liefen mit voller Kapelle und hoch motiviert auf, als ginge es für Sie ebenfalls um den Titel. Unsere beiden Chefkanoniere Oldi und Steven wurden mit dem Anpfiff weg bereits an der Mittellinie in Empfang genommen und durften sich somit über ihre gesamte Einsatzzeit dieser Doppelbewachung erfreuen. So lag augenblicklich die Verantwortung im Angriff bei Michael „Schwarzer“ Gießler, der wer ihn kennt, diese sofort übernahm und seine Mannschaftskameraden dirigierte und in Szene setzte. So konnte Thuringia diese 4 – 2 Deckung durch Tore von Robert Erb, Gernot Brähne und dem Schwarzen kompensieren und mit dem 1:5 ein erstes Aktenzeichen setzen. Die Weimaraner sichtlich beeindruckt bemühten sich nicht vorzeitig ins Abseits zu geraten und waren in der Folge durch Ihren quirligen Kreisläufer erfolgreich. Dieser bereitete der Thuringia – Abwehr um Michael „Katze“ Lächa anfangs noch Schwierigkeiten, jedoch mit dem weiteren Spielverlauf festigte sich auch dieser Mannschaftsteil zumal Toralf Höhne wieder bestens parierte.
Es entwickelte sich nunmehr angestachelt durch viele übermotivierte und überzogene Aktionen der Gastgeber eine hektische Spielphase, von der sich die Thuringia – Jungs anstecken ließen und keiner in den eigenen Reihen vermochte die Gemüter zu beruhigen. Dem Titelaspirant gelang demzufolge auch nicht sich weiter abzusetzen, so dass sich das Spiel bei einem 2 bis 3 Tore Vorsprung einpegelte. Bedingt auch durch einige unglückliche Entscheidungen des durch die harte Spielweise teilweise überforderten Schiedsrichterpaares gelang den Gastgebern der Anschluss zum 14:15 (25. Min.). Dies veranlasste Thomas Merten die grüne Karte zu ziehen, um die Jungs auf ein ruhigeres Spiel und die eigenen handballerischen Fähigkeiten zu besinnen. So konnte bis zum 15:17 zumindest ein knapper Vorsprung mit in die Kabine genommen werden.
Der Beginn des zweiten Durchgangs glich absolut dem Ersten, Kampf, Härte und deutliche Überreaktionen bestimmten statt des Spielens das Match. So häuften sich auf beiden Seiten die Zeitstrafen und Weimar gelang zum 19:19 erstmals der Ausgleich (37. Min.). In dieser Phase war es vor allem Toralf im Thuringia Kasten zu verdanken, dass die Königseer nicht in Rückstand gerieten. Die Mannschaft kämpfte nun auch geschlossener und miteinander, was sich allmählich in Zählbares abzeichnete. Christoph „Hansa“ Schirmer mittlerweile im Spiel ackerte redlich und versuchte Lücken zu schaffen und auch Andreas „Paul“ Kürsten jetzt mit Katze im Angriff – Deckung – Wechsel vermochte sich gut in Szene zu setzen bzw. erarbeitete den und anderen Strafwurf. Wehrmutstropfen in dieser Phase war die dritte Zeitstrafe gegen den Schwarzen, der sich nicht lange darüber ärgerte, ob diese Strafe gerechtfertigt war, sondern profilierte sich alsbald als „Nachwuchsquerschläger“ auf der Tribüne. Trotz seiner ständigen Sonderbewachung konnte Oldi immer wieder im „Eins gegen Eins“ sich erfolgreich durchsetzen und kam so auf beachtliche 18 Treffer! Endlich gelang Thuringia beim 23:28 sich wieder abzusetzen, was die mitgereisten Querschläger mit frenetischen Trommelwirbel honorierten. Diese Führung gaben die Gäste nun nicht mehr aus der Hand, ließen endlich ihre Cleverness und Überlegenheit aufblitzen, so dass alle Mitspieler zu ihren verdienten Einsatzzeiten kamen. Selbst bei dem mittlerweile ungefährdeten Vorsprung provozierten einige Weimarer Spieler immer weiter, so dass weitere Rempeleien und Unsportlichkeiten sogar am Spielfeldrand nicht ausblieben. Typisch für die teils kopflos agierenden Gastgeber war die letzte Spielszene 4 Sekunden vor Ultimo und dem Spielstand von 30:33. Thuringia ist beim Anwurf am Mittelkreis und Weimar postiert sich geschlossen in Offensivdeckung davor auf. Oldi spielt den Ball steil auf den nach vorn sprinteten Katze, Jojo verschafft ihm den nötigen Raum, so dass Katze noch vor dem Ertönen der Schlusssirene den Ball kempaverdächtig im gegnerischen Tor zum Endstand von 30.34 unterbringt. Sieges- und Meisterschaftstaumel auf den Parkett und bei den Querschlägern, am Ende einkämpferischer Erfolg, der vielleicht deshalb im Meisterschaftsendkampf mehr wiegt als ein deutlicheres Ergebnis.
Somit ist, nicht wie eine große lokale Zeitung verkündet die Meisterschaft in Sichtweite, sie ist vorzeitig und fest in unseren Händen und den Landesligaaufstieg kann uns keiner mehr nehmen. Deshalb wird es am kommenden Samstag zur gewohnten Zeit zum letzten Heimspiel gegen Gispersleben II natürlich eine Meister- und Aufstiegsparty geben, zu der alle die uns die Saison über unterstützt haben natürlich auf das Herzlichste eingeladen sind.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), J. Fischer, M. Gießler (2), R. Oldenburg (18), Ch. Schirmer, St. Götz (5), M. Lächa (1), A. Kürsten (2), D. Czaniera (1), R. Erb (3), U. Oswald (n.E.)

11.05.2011; sixtyone




15.Spieltag

SV Thuringia Königsee - HSV Apolda 28 : 19 (13:10)

Auch Apolda chancenlos am Schiefer

Handball, Verbandsklasse Endrunde: Thuringia macht einen riesen Schritt Richtung Aufstieg


Am letzten Wochenende war es nun soweit, die beiden Staffelsieger der Vorrunde, Königsee und Apolda, trafen direkt aufeinander. Wie immer in diesem ewig jungen Duell konnte man mit einem spannenden Spiel rechnen.
Von Beginn an zeigte Königsee aber wer Herr im Hause ist und legte einen perfekten Start hin. Michael "Schwarzer" Gießler eröffnete das Schlagerspiel gleich mit zwei schönen Toren und Steven Götz setzte noch einen Treffer zum 3:0 drauf. Leider verletzte der sich in der nächsten Abwehraktion leicht und konnte erst in der zweiten Hälfte wieder spielen. Für ihn kam Steffen Varchmin in die Partie. Der HSV immer noch ohne richtige Einstellung, war völlig überfordert vom schnellen Thuringia-Spiel und so bauten die Hausherren die Führung weiter auf 5:1 aus. Erst jetzt wurde die Partie ausgeglichener und pegelte sich bei einem 4-5 Tore-Vorsprung für Königsee ein.
Mitte der ersten Halbzeit beim Stande von 9:4 kam dann das Verletzungspech der Thuringia zurück und Torhüter Toralf Höhne musste mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss die Segel streichen. Für ihn kam Thomas Merten ins Spiel und Ulf Oswald wurde auf der Bank zum Ersatztorhüter umfunktioniert. Aber auch dies brachte den Thuringia Motor noch nicht ins Stocken und so blieb der Vorsprung konstant (11:6). Erst in der Endphase der ersten Hälfte wurde die Chancenverwertung der Hausherren schlechter. Selbst klarste Chancen wurden nun leichtfertig vergeben. Apolda nutzte dies natürlich aus und konnte bis zum Halbzeitpfiff noch auf 13:10 verkürzen.
Die Kabinenansprache des Trainers ähnelte dann der aus dem Gisperslebenspiel : " Bessere Chancenverwertung und weiter dass Torepolster ausbauen...", waren die Hauptpunkte.
Der zweite Spielabschnitt begann dann erst einmal mit Leerlauf auf beiden Seiten bevor Robert Erb von außen das Tore schießen wieder eröffnete. Apolda versuchte nun alles um den Rückstand zu verkleinern, aber auch die Brechstange brachte nicht mehr als das 17:14 in der 41. Spielminute.
Der Thuringia-Express nahm nun wieder Fahrt auf und die Königseer spielten ihre technischen und konditionellen Stärken voll aus. Der HSV war nun völlig überfordert und hatte den Hausherren nichts mehr entgegenzusetzen. Über die Stationen 19:14,21:15 bis zum 27:16 durch Steve Götz setzten sich die Hausherren wieder ab und schafften so die Spielentscheidung. In dieser Phase zeigten vor allem Michael Lächa in der Deckungsmitte und Thomas Merten im Tor super Leistungen und brachten ihre Gegner zum verzweifeln. Am Ende ließ man die Zügel wieder etwas schleifen und ermöglichte so den Gästen noch eine kleine Ergebniskosmetik zum Endstand von 28:19. Durch diesen Sieg hat Königsee die Meisterschaftsambitionen klar gefestigt und hat nun drei Punkte Vorsprung vor dem HSV Apolda III.

Thuringia: T.Höhne, Th.Merten, R.Oldenburg (11), G.Brähne (3), M.Gießler (4), C.Schirmer (1), M.Lächa, St.Varchmin (4), S.Götz (3), R.Erb (2), D.Czaniera , U.Oswald , J.Fischer

04.04.2011; 1OR3 und die Pub-Crew




14.Spieltag

Motor Gispersleben II – SV Thuringia Königsee 25:33 (12:16)

Zweiter Endrundensieg für die Thuringia

Handball, Verbandsklasse Endrunde: Auch Auwärts weiter auf Erfolgskurs


Im zweiten Spiel der Meisterschaftsendrunde musste die Thuringia am vergangenen Samstag bei der Landesligareserve von Motor Gispersleben antreten. Das es sich bei diesen Play off – Gegnern jedes Mal um ein Endspiel handelt, war den Jungs bei Ihrer Anreise bewusst. Muss man doch jetzt jeden Gegner schlagen, wenn man gegen den Meisterschaftskonkurrenten Apolda III die Nase vorn behalten will. Dementsprechend war das Team motiviert und wollte aus einer konsequenten Deckung gegen die „gewichtigen Gispis“ bestehen und an die Leistung der vergangenen Woche anknüpfen.
Ohne die Knieversehrten Sven „Ella“ Elsässer und Jens Riwe sowie Andreas „Paul“ Kürsten, der berufsbedingt absagen musste, legte Thuringia von Beginn los und konnte durch Ralf „Oldi“ Oldenburg und einen Doppelschlag von Gernot Brähne mit dem 0:3 den Hausherren zeigen, mit welchen Ziel die Thuringia angereist ist. Motor erholte sich jedoch nach kurzem Schock und konnte zum 2:4 den Anschluss halten. Schon jetzt war zu erkennen, dass das Spiel kein einfacher Gang für den Tabellenführer wird.
Die Abwehr um Michael „Schwarzer“ Gießler, Michael „Katze“ Lächa und Oldi waren sichtlich noch nicht auf den Gegner eingestimmt, insbesondere der linke Rückraum der Gastgeber konnte sich mehrfach erfolgreich in Szene setzen. Aber auch im Gang noch vorn war noch reichlich Sand im Thuringia-Getriebe, so dass außer Gernot alle anderen Torgaranten noch nach dem Wurfglück suchten. Thuringia konnte zwar einen 2 bis 3 Tore Vorsprung weiter halten, aber spielerisch lief vieles noch nicht optimal. Aus diesem Grund rief Steffko Varchmin seine Jungs in der 14. Minute zur Auszeit, um sie neu einzuschwören. Aber auch das fruchtete anfangs nicht sichtlich, Gispersleben kämpfte aufopferungsvoll und sah sich beim 8:8 auf Augenhöhe. Thuringia konnte über den Kampf zwar wieder vorlegen, aber die „Gispis“ waren beim 10:10 wieder dran. Zweifellos war es Toralf Höhne mit seinen reihenweise guten Paraden zu verdanken, das Thuringia in dieser Phase im Spiel blieb.
Allmählich platzte zumindest bei Robert Erb endlich der Knoten, der bis dahin völlig unter seinen Erwartungen blieb, sich aber dann zweimal konsequent durchsetzen konnte. Mit dem selbst eingewechselten Spielertrainerfuchs Steffko kehrte im Deckungszentrum auch mehr Sicherheit ein, Toralf erledigte den Rest und Thuringia konnte sich über die Stationen10:13; 12:13 zum 12:15 wieder leicht absetzen. Steffko spitzelte dann den Gastgebern noch einen Ball weg und konnte mit dem anschließendem Kontertor zum Halbzeitstand von 12:16 einlochen.
Für den zweiten Durchgang war die einhellige Kabinenmeinung, unbedingt das Torepolster weiter auszubauen um möglichst nicht in eine hektische und schwer beherrschbare Schlussphase zu gelangen. Dies bedeutete insbesondere die Trefferquote weiter zu verbessern und dies obwohl sich Oldi inzwischen einer Sonderbewachung erfreute. Aber Steffko verstand es mit all seiner Routine immer wieder seine Nebenleute und auch Oldi geschickt einzusetzen. Die Abwehr stand nunmehr kompakt, die Abstimmung passte und Katze ließ dem ca. 120 kg Kreisläufer der Gispis keine Chance. Auch Christoph „Hansa“ Schirmer nunmehr für den Schwarzen in der Deckung hatte seinen Gegenüber bestens in Griff. Falls mal ein Wurf durchkam, hatte immer noch Toralf einen sagenhaften Tag und eine gefühlte Quote von weit mehr als 50 % an teilweise sehenswerten Paraden. Über die Stationen 13:18; 16:21 zum 18:24 bauten die Gäste den Vorsprung allmählich aus.
Die Motor Sieben kämpfte aufopferungsvoll und wollte sich der drohenden Niederlage nicht ergeben, kam aber meist nur noch durch Einzelaktionen zum Erfolg. Beim 19:28 lag der erste 10 Tore – Vorsprung in der Luft, der der Thuringia aber nicht gelingen wollte. Die Gispis steckten trotzdem nie auf, versuchten den Abstand zu verkürzen obwohl der sich jetzt bei 8 Toren einpegelte. Dieser hatte dann sowohl beim „Bierkastentreffer“ durch Oldi zum 22:30, als auch beim Endstand von 25:33 seinen Bestand. Thuringia konnte somit sein Vorhaben erfolgreich umsetzen und schaut nun erwartungsvoll auf den kommenden Samstag, wenn es zur gewohnten Anwurfzeit zum Ligaspitzenspiel gegen die dritte Vertretung des HSV Apolda kommt. Diese Begegnung kann und wird bereits richtungsweisend für die Meisterschaft sein und hat demzufolge den entsprechenden Stellenwert bei allen Aktiven. Diese wünschen sich natürlich für diese Begegnung auch die optimale Unterstützung von den Rängen unter choreographischer Leitung der Querschläger.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (5), M. Gießler (1), R. Oldenburg (11), St. Varchmin (5), St. Götz (4), M. Lächa, D. Czaniera (1), Ch. Schirmer, R. Erb (6), U. Oswald (n.E.)

29.03.2011; sixtyone




13.Spieltag

SV Thuringia Königsee - HSV Weimar II 38:19 (19:8)

Starker Auftakt in die Endrunde für die Thuringia

Handball, Verbandsklasse Endrunde: Königsee fegt Weimar aus der Halle


Im ersten Spiel der Endrunde war mit dem HSV Weimar II der Drittplazierte der zweiten Staffel zu Gast am Schiefer. Weimar hatte in der Vorrunde schon einige Achtungszeichen, wie z.B. den Sieg gegen Apolda, gesetzt.  Dementsprechend war man gewarnt und wollte sich keine Blöße geben. Bevor das Spiel losging gratulierten die Königseer aber erstmal ihrem Torhüter Thomas Merten zum 50. Geburtstag und überreichten ihm ein kleines Geschenk.
Dann ging es los und Königsee begann sehr konzentriert. Schnell führte der Gastgeber 3:0 bevor die Gäste durch zwei Siebenmeter den Anschluss zum 3:2 wieder herstellten. Toralf Höhne im Kasten der Gastgeber zeigt nun einige schöne Paraden, aber auch die Abwehrleistung der Thuringia wurde immer besser. Daraus resultierend setzte sich nun Königsee mit einem 6:0 Lauf auf 10:3 ab. Weimar schaffte einen Gelegenheitstreffer, bevor Oldi, Gernot Brähne, Michael "Katze" Lächa und Steven Götz auf 14:4 in der 21. Spielminute erhöhten. Damit war die Vorentscheidung gefallen und die Hausherren hielten diesen Vorsprung bis zur Pause (19:8).
In der Halbzeitansprache verlangte Coach Steffen Varchmin weiter Druck zu machen und wollte mit seiner Einwechslung auch dazu beitragen.
Die Zweite Hälfte begann dennoch ausgeglichen und der HSV hielt noch bis zum 22:11(34.Min.) mit. Dann verschärfte Königsee wieder das Tempo und erzielte einen Treffer nach dem anderen. Weimar hingegen verzweifelte an der Abwehr und am nun im Tor stehenden "Neu-Fünfziger" Thomas Merten.
Kleiner Wermutstropfen war in dieser Phase nur die Rote Karte gegen Steffen Varchmin wegen einer kleinen Unbeherschtheit im Eifer des Gefechts, die aber keine Nachwirkungen hat. Königsee kämpfte jetzt um den 30. Treffer, der erst im dritten Anlauf von Steven Götz erledigt wurde und setzte mit einem sehenswerten Tor von Andreas" Paul"Kürsten zur erstmaligen 20-Tore-Führung nach (31:11; 47.Min.). Für Weimar war dies schon längst ein Debakel, aber Sie gaben sich nicht auf. Dennoch konnten sie nicht verhindern, dass der Tabellenführer die Führung noch bis zum 37:14 ausbaute.
Beim Versuch auch noch den vierzigsten Treffer zu erzielen scheiterten die Königseer mehrfach am Pfosten und dem Torhüter der Gäste. Diese nutzten jetzt noch die Leichtsinnsfehler zur Ergebniskosmetik. Am Ende steht ein klarer 38:19 Erfolg der Thuringia zu Buche, der zu keiner Zeit des Spiels gefährdet war.

Thuringia: T.Höhne, Th.Merten, R.Oldenburg (11), G.Brähne (6), M.Gießler (2), A.Kürsten (4), M.Lächa (2), St.Varchmin, S.Götz (9), R.Erb (3), D.Czaniera (1), U.Oswald (n.E.) , J.Fischer

21.03.2011; 1OR3 + Die Pub-Crew :-)




12.Spieltag

SV Stahl Unterwellenborn – SV Thuringia Königsee 18:24 (10:13)

Königsee ohne Glanz

Handball, Verbandsklasse: Vorrundenabschlusssieg


Zum Ende der Vorrunde stand das Auswärtsspiel gegen den bislang punktlosen Tabellenletzten Stahl Unterwellenborn an. Vom Papier bzw. der Tabelle her sicherlich eine klare Konstellation, doch im Sport ist immer allerlei möglich. Thuringia ohne die Langzeitverletzten Jens Riwe und Sven „Ella“ Elsässer sowie Toralf Höhne und Michael „Schwarzer“ Gießler, aber mit der kompletten „Jugendbrigade“ im Aufgebot. Diese sollte die gute Chance sich einmal komplett zu produzieren bzw. aufeinander unter Spielbedingungen abzustimmen nutzen.
Dementsprechend ließ Spielertrainerfuchs Steffko Varchmin unter der führenden Hand von „Jugendbrigadier“ Gernot Brähne die Junge Garde auch von Beginn an auflaufen. Nachdem beide Teams ihre ersten Tore jeweils per Strafwurf erzielten, lies es Robert Erb von der Linksaußenposition im Doppelschlag krachen (1:3, 4. Min.). Die Gastgeber ließen sich jedoch nicht beeindrucken, hielten dagegen und waren auf ihrer linken Angriffseite ebenfalls zweimal zum Remis erfolgreich. In der Folgezeit plätscherte das Spiel recht emotionslos dahin, Thuringia legte vor und die Stahlwerker blieben dran. Jugendliche Dynamik sah wohl schon etwas anders aus. Im Angriff wurden, durch Unkonzentriertheiten, eine gewisse nicht abzustreitende Nervosität und individuelle Fehler, reihenweise Chancen ausgelassen. Der Tabellenführer vermochte es einfach nicht den Gegner genügend unter Druck zu setzen, um aus den daraus resultierenden Fehlern seine Gelegenheiten zu nutzen. Ab der 20. Minute stellte Steffko dann doch etwas um und brachte mit Ralf „Oldi“ Oldenburg und Andreas „Paul“ Kürsten mehr Routine ins Spiel. Thuringia schaffte es nun auch dank eines unermüdlich rackerten Michael „Katze“ Lächa am Kreis und immer wieder Robert Erb sich leicht mit 2 Toren und bis zur Halbzeit auf 10:13 abzusetzen.
Natürlich war das bis dahin nicht das erwartete Spiel, auch wenn es außer um die sportliche Entwicklung unseres „Nachwuchses“, um nichts weiter als die „Goldene Ananas“ ging.
Die Gäste begannen nun die 2. Halbzeit, wie es einem Meisterschaftsaspiranten entsprach. In den ersten 11. Minuten des Durchgangs entschieden die Jungs vom Schiefer mit einem 6:0 Torlauf (10:19) praktisch das gesamte Spiel. Über eine kompakte Abwehr lief ein Konter nach dem Anderen, die selbst Paul als frisch gebackener reifer fast „Mittvierziger“ erfolgreich abschließen konnte. In dieser Phase machte Thuringia den Eindruck, als würden Sie die Stahlwerker komplett überrennen und die 40:14 Hinspielmarke spielend überbieten. Just jedoch ab diesem Moment schlich sich wiederum der Fehler- bzw. Leichtsinnsteufel ein. Chancen wurden reihenweise vergeben, meist sogar aus klarsten Möglichkeiten. Die Gastgeber konnten jedoch diese Schwäche des Tabellenführers auch wegen derer guten Abwehr mit einem sicheren Thomas Merten dahinter nicht in Zählbares ummünzen. Auch Robert verließ nach zwei verworfenen Strafwürfen das bis dahin sichere Wurfglück, so dass sein 10. Treffer in dieser Partie nicht mehr gelingen wollte. Thuringia brachte es in den verbleibenden 19. Minuten lediglich auf magere 5 Tore bis zum Endstand von 18:24. Spielerisch unabstreitbar keine Glanzleistung aber für die „Jugendbrigade“ sicherlich ein Stück sportlicher Erfahrung mehr, das man auch gegen den Tabellenletzten erstmal ein Spiel „spielen“ muss. Schlusspunkt der Vorrunde!
Ab dem 12.03.2011 beginnt dann die Haupt- bzw. Play – Off - Runde mit einem spielfreien Tag für die Thuringia. Somit beginnt dann am 19.03.2011 um 16.30 Uhr das erste Heimspiel mit großer Sicherheit gegen die zweite Hochschulmannschaft aus Weimar. Weitere Gegner sind dann die „Altrivalen“ vom HSV Apolda III und dem TSV Gispersleben II. Also alle Fans, Freunde des Königseer Handballs und Handballinteressierten sind ab da wieder zu sicherlich spannenden Partien eingeladen, über eure Unterstützung dazu freuen wir uns schon jetzt.

Thuringia: Th. Merten, G. Brähne (2), J. Fischer, V. Dietz (n.E.), U. Förster (n.E.), R. Oldenburg (5), St. Varchmin (n.E.), St. Götz (2), A. Kürsten (3), M. Lächa (2), D. Czaniera, Ch. Schirmer (1), R. Erb (9)

02.03.2011; sixtyone




11.Spieltag

LSV 49 Oettersdorf - SV Thuringia Königsee 29:26 (15:14)

Königsee verliert gegen Oettersdorf

Handball, Verbandsklasse: Erste Punktspielniederlage der Saison


Zum vorletzten Spiel gegen den Tabellendritten der Vorrunde, LSV 49 Oettersdorf, wollten die Jungs vom SV Thuringia Königsee schon vom Fahrtantritt den Gemeinschaftssinn stärken. Daher entschloss sich das Team zu der Fahrt in das entfernte Schleiz gemeinsam per Kleinbus anzureisen, einschl. Kaffeepause und Spaziergang zum Siegerdenkmal des Schleizer Dreiecks. Das aber dieses Spiel keine Kaffeefahrt darstellte, dessen waren sich alle Spieler bewusst, nimmt man doch die aus diesem Match gewonnenen oder verlorenen Punkte mit in die Meisterschaftsrunde.
Von Beginn sollte entsprechend Druck auf die Gastgeber ausgeübt werden, was Spielertrainer Steffko Varchmin sogleich mit seinem ersten Treffer zum 1:0 deutlich machte. Die Oettersdorfer waren aber im Vergleich zum Hinspiel diesmal hellwach, glichen im Gegenzug aus bzw. legten selbst die Führung vor. Michael „Schwarzer“ Gießler war es durch seinen Doppelschlag von Rechtsaußen zu verdanken, dass Thuringia nicht frühzeitig in Rückstand geriet (3:3). Alle anderen Mitspieler zollten dem Wurfpech, was den quirligen Gastgebern eine Konterchance nach der anderen ermöglichte, die diese auch dankbar annahmen. Thuringia war zwar weiter bemüht den Anschluss nicht zu verlieren (5:5), aber das Spiel der Königseer lief einfach nicht rund. In Folge dessen legten die Gastgeber einen lupenreinen 4:0 Torlauf zum 9:5 auf das Parkett. Es war schon schauerlich mit anzusehen, was Thuringia im Angriff für eine Quote brauchte, um zum Erfolg zu gelangen. Eigentlich war über die gesamte Spielzeit schon zu merken, dass der Torgarant der letzten Spiele Ralf „Oldi“ Oldenburg in Folge seine Spielsperre schmerzhaft fehlte. Durch eine umgestellte 6:0 Deckung erlangte zumindest die Abwehrarbeit wieder die gewohnte Qualität und durch den nötigen Kampfgeist konnte Thuringia über die Stationen 11:6; 12:7 den 13:12 Anschlusstreffer verbuchen. Jetzt entwickelte sich ein spannendes Spiel, das beide Mannschaften gleichwertig sah. Die Gäste versuchten endlich einmal ihre Kombinationen zu spielen, um die ein oder andere Überzahlsituation zu erwirken, was sich in den Torerfolgen von Michael „Katze“ Lächa und Steven Götz auszahlte. So war beim 13:13 und 14:14 der Ausgleich wieder hergestellt, bevor Thomas Merten praktisch mit der Pausensirene einen Weitwurf der Hausherren als „Kullerei“ einfing.
Zum Beginn des 2. Durchganges waren es wiederum die Rand – Schleizer, die sofort präsent auf dem Parkett waren und ihre Führung auf 2 Tore ausbauten. Thuringia fightete weiter, kam wieder zum Ausgleich (17:17) und durch Steffko Varchmin endlich wieder in Führung (18:19). Nun war der Tabellenführer, bislang als solcher nicht immer erkennbar, die tonangebende Mannschaft, wenn auch Niveauunterschiede nicht auszumachen waren. Dennoch gelang den Königsee`rn ein kleines, wenn auch nicht beruhigendes, Torepolster herauszuwerfen (22:25, 47. Min.). Wer jetzt glaubte Thuringia spielt das mit all seiner Routine runter und nimmt die enorm wichtigen Punkte mit an den Schiefer, sah sich in der Schlussviertelstunde schwer getäuscht. Die Oettersdorfer bliesen zu einer kampf- und willensstarken Aufholjagd. Selbst ein parierter Strafwurf von Thomas Merten und weitere 2.. 3 vereitelte Großchancen, konnten den Einbruch der Gäste nicht abwenden. Im Angriffspiel der Thuringia wurden reihenweise die Bälle weg- oder verworfen, landeten so bei den Hausherren, die diese dankend in Torerfolge ummüntzten. Dem Königseer Rückraum gelang einfach gar nichts mehr, eine Spielidee war auch nicht mehr zu erkennen und das Heil wurde nur noch in einem kläglichen 1:1 Gefecht gesucht. Zudem hatte der Keeper der Oettersdorfer einen glänzenden Tag erwischt, so dass lediglich nach 13 torlosen Minuten Thuringia durch Andreas „Paul“ Kürsten erst in der Schlussminute zum 26. Treffer kam. Das ist natürlich gegen eine Oettersdorfer Mannschaft deutlich zu wenig, so dass diese nach dem Ausgleich (25:25) über das 28:25 zum verdienten Endstand von 29:26 gelangten. Der Jubel der Hausherren mit ihrem kleinen aber treuen Anhang über diesen sicherlich nicht unbedingt eingeplanten Erfolg war riesengroß, ebenso wie die Enttäuschung bei dem Tabellenführer.
Nun steht Thuringia im indirekten Vergleich die Meisterschaftsrunde betreffend gegenüber dem Altrivalen HSV Apolda III schon mit einem Minuspunkt mehr im Hintertreffen und muss natürlich alle Register ziehen, um das gesteckte Ziel aus eigener Kraft zu erreichen.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), M. Gießler (3), U. Oswald, St. Varchmin (7) St. Götz (8), A. Kürsten (1), M. Lächa (3), Ch. Schirmer, D. Czaniera, R. Erb (2),

14.02.2011; sixtyone




THV-Pokal

SV Thuringia Königsee – VfB Mühlhausen II 28:30 (14:15)

Überraschung bleibt aus

Handball, THV – Pokal; Achtelfinale: Großer Pokalfight mit unglücklichen Ende


Das schon viel diskutierte und beschriebene Achtelfinale im Thüringer Handballpokal gegen den Tabellenführer der Landesliga 2 - VfB Mühlhausen II als nächstes Highlight des Königseer Handballs stand am vergangenen Samstag auf dem Programm. Thuringia weiterhin mit 3 Stammspielern stark ersatzgeschwächt empfing die Gäste, die mit voller Kapelle und wie vermutet mit der Verstärkung aus Ihrer Ersten aus den vollen schöpfen konnten. Nach dem Spielprotokoll war es wie schon im vorangegangenen Spiel gegen die SG Saalfeld/Könitz I ein Match zwischen Handballerfahrung (Thuringia - Durchschnitt 37 Jahre) und jugendlicher Athletik und Schnelligkeit (VfB–Durchschnitt 24 Jahre). Dass diese Konstellation nicht unbedingt ein Vorteil für die höherklassige Mannschaft ist, haben schon die letzten Pokalbegegnungen bewiesen. An diese Leistungen wollten die Gastgeber auch anknüpfen, um vielleicht wieder die Sensation zu schaffen mit dem Ziel des Viertelfinales vor Augen.
Nach kurzem Abtasten auf beiden Seiten und dem ein oder anderen Problem mit dem Spielgerät bzw. dem Haftmittel sowie dem ersten verpatzten „Siebener“ der Gäste, eröffnete Oldi den Torreigen, den die Nordthüringer postwendend ausglichen und selbst in Führung gingen. Nach einigem Leerlauf gelang Michael „Schwarzer“ Gießler mit einem beherzten Wurf von Rechtsaußen der Ausgleichstreffer (6. Min.). Das Spiel, wie auch die Führung, wogte in der Anfangsphase hin und her und man merkte schon jetzt, dass Thuringia in diesem Match nicht chancenlos ist.
Die Mühlhäuser wurden zumeist über Ihren linken Rückraum, den 18-jährigen M. Bergmann und dessen wirkungsvoll eingesetzten Überzieher gefährlich. Die Königseer Abwehr fand in dieser Phase einfach kein Mittel, zumal beiden Torhütern offensichtlich das Pech, aber nicht die Bälle, an den Händen zu kleben schienen. Dadurch erlangten die Gäste etwas Oberwasser und konnten sich über die Stationen 6:7; 7:9 bis zum 8:12 absetzen. Dies veranlasste Präsident Ulf Oswald auf der Bank in Absprache mit dem diesmal von Beginn an auf dem Spielfeld agierendem Spielertrainer Steffko Varchmin, den grünen Karton zu ziehen. Jetzt bekam der linke Rückraumshooter der Mühlhäuser die Sonderbewachung von Daniel Czaniera, der das wieder in aller Konsequenz und Disziplin sogar bis an den gegnerischen Kreis praktizierte, so dass diese Torgefahr von Minute an eliminiert war. Thuringia schaffte es nun sich wieder ins Spiel zu bringen, so dass über das 9:12; 11:13 noch rechtzeitig vor der Halbzeitpause der Anschlusstreffer zum 14:15 gelang. Nach einem kräftigen Verschnaufen, waren sich alle Thuringia – Akteure einig, hier geht noch viel mit der geballten Handballerfahrung zu reißen und ein möglicher Sieg könnte in greifbare Nähe rücken.
Mit dieser Zielsetzung kamen die Gastgeber wieder auf die Platte und dieser unbedingte Wille war Ihnen vom Wiederanpfiff deutlich anzumerken. Gernot Brähne konnte ein ums andere mal von Linksaußen Akzente setzen und Oldi traf fast nach Belieben. Toralf „Torghost“ Höhne, jetzt wieder im Tor, hielt die Kiste sauber so dass Thuringia einen blitzsauberen 4:0 Torlauf zum 18:15 hinlegte. Die Nordthüringer sichtlich beeindruckt nahmen die Auszeit (37. Min.)und verordneten jetzt Oldi ebenso eine Manndeckung. Jetzt entwickelte sich ein spannendes und kampfstarkes Pokalmatch in dem die Gäste den Anschluss zum 18:17 wieder erkämpften. Thuringia jedoch jetzt vor allem durch Steffko, der mit teils wunderbaren aber auch einem kuriosen Kullertor die Gäste auf Distanz halten konnte. In der nahezu vollbesetzten Schieferhalle hielt es keinen mehr auf den Plätzen, die Querschläger waren einfach wieder famous und das Tollhaus war an Stimmung kaum zu übertreffen. In der letzten Spielviertelstunde waren die bis dahin recht gut agierenden Erfurter Schiedsrichter der Meinung Sie müssten jetzt auch mal die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Erst ließen Sie einen mehr als deutlich verworfenen Siebenmeter (das Verhältnis der verhängten Strafwürfe übrigens 4:10 für Mühlhausen!!) der Gäste fadenscheinig wegen Übertretens der 9 – Meter – Linie wiederholen, bevor Sie dann reihenweise Zeitstrafen gegen die bis dahin souverän führenden Königseer verhängten (25:22; 51. Min.). Im nu sahen sich die Hausherren nur noch mit 3 Feldspielern auf der Platte, was jeden Fan zur Weißglut trieb. Thuringia stemmte sich gegen die Nordthüringer Übermacht, so dass Steven Götz sich trotz dreifacher Unterzahl durchsetzen konnte und zum wichtigen Torerfolg kam. Noch nicht wieder Vollzählig musste Thuringia den nächsten Tiefschlag verkraften, als der Schwarze für ein Allerweltsfoul, was sicherlich mit einer Zeitstrafe genüge getan hätte, mit Rot bestraft wurde. Den anschließenden Strafwurf parierte der immer stärker werdende „Torghost“ wie auch den darauffolgenden Konter. Aber auch sein Gegenüber hatte in den letzten 10 Minuten seine stärkste Phase und konnte die Thuringia Kanoniere fast verzweifeln lassen. An Spannung war das Spiel nun nicht mehr zu übertreffen, Mühlhausen kam zum Anschluss (27:26; 53. Min.) und Thuringia scheiterte mit einem fast weggeworfenen Ball am 19- jährigen Gästekeeper. Jetzt drehten die Nordthüringer noch mal auf, versuchten mit Ihrer Schnelligkeit und Athletik erfolgreich zu sein, was Ihnen den Ausgleich auch bescherte (27:27; 54. Min.). Aufmerksame Statistiker merkten wohl in diesem Augenblick, dass das keine Fortsetzung der „28:26 Pokalerfolge“ der Königseer mehr geben wird und so kam es dann auch. Der VfB kam zu seiner ersten Führung in der zweiten Spielhälfte, nachdem Oldi das Glück bei einem wirklich präzisen Wurf versagt blieb. Thuringia kam zwar noch mal durch Steffko zum Ausgleich (28:28; 57. Min.) und es roch schon nach Verlängerung.
Die Dramatik stieg ins Unermessliche, 55 Sekunden noch zu spielen, Mühlhausen warf alles nach vorn und Steffko motivierte seine Nebenleute in der Deckung. Vergeblich, der linke „Aushilfsrückraum“ vom Mühlhäuser Thüringenligisten tankte sich durch die Abwehr, 28:29, 59:28 Minute. Der letzte Angriff der Thuringia – Sieben, doch leider vergab ausgerechnet Spielertrainer Steffko, der seine Jungs wirklich ausgezeichnet auf die Partie eingestellt hat, die letzte Chance. Der anschließende Konter der Gäste, aus Königseer Sicht eine unglückliche Aktion von Oldi, der den Spieler am Wurf zu hindern, nur noch mit einem unglücklichen Foul zu bremsen wusste. Keine Frage, völlig unnötig zu diesem Zeitpunkt (59:54 Min.) und somit mit Rot und einer 14- tägigen Sperre bestraft (im Übrigen wusste Oldi schon, wie man sich beim anschließenden gemeinsamen Bier sportlich entschuldigt!). Den Schlusspunkt setzte der fällige Strafwurf für die Gäste zum Endstand von 28:30. Thuringia ist dabei wiederum seinen 28 Pokaltreffern treu geblieben, nur das die diesmal nicht zum Sieg reichten.
Sicherlich ein Trost gegen eine „verstärkte“ Mühlhäuser Truppe, bei der die entscheidenden Treffer in der Schlussphase durch Spieler der „Ersten“ fielen. das soll aber keineswegs eine Entschuldigung sein. Alles in allem gehen unsere Jungs erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb und damit ein wirklicher „Pokalschreck“, den wohl schon manche fürchteten. Nun gilt es sich wieder auf die Meisterschaft zu konzentrieren mit dem erklärten Ziel,….. Aufstieg!

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (4), M. Gießler (2), St. Götz (3), A. Kürsten, R. Oldenburg (12), St. Varchmin (5), M. Lächa (1), U. Förster, Ch. Schirmer (1), D. Czaniera, U. Oswald

06.02.2011; sixtyone




10.Spieltag

SV Thuringia Königsee – SG Könitz/Saalfeld III 26:18 (9:5 )

Thuringia weiter mit leichten Startschwierigkeiten

Handball, Verbandsliga: 10. Sieg im 10. Spiel


Im letzten Staffelheimspiel empfingen die Jungs vom Schiefer die 3. Vertretung der SG Könitz/Saalfeld mit ihrem Führungsspieler und Trainer der Thüringenligamannschaft Ch. Wagner. Im Hinrundenmatch hatte man die SG jederzeit im Griff und entführte somit die Punkte an den Schiefer. So sollte es diesmal auch wieder werden, mit dem Ziel bereits in der ersten Hälfte alles klar zu machen.
Wer dann das Spiel sah glaubte vorerst ein anderes Team zu sehen, zwar konnte Thuringia durch Steven Götz den ersten Treffer verbuchen, doch danach folgte eine bis dahin noch nicht erlebte Durststrecke im gesamten Angriffsspiel. Die Gäste konnten sofort ausgleichen und erzielten im Anschluss die 1:2 Führung. Einzig Toralf Höhne im Tor war es zu diesem Zeitpunkt mit zwei Glanzparaden und einem von zwei parierten Strafwürfen zu verdanken, dass die Hausherren nicht noch weiter in Rückstand gerieten.
Im Spiel nach vorn lieferte die Mannschaft jedoch ihre bislang schlechteste Vorstellung in dieser Saison ab. Das sah alles sehr nach Nationalmannschaftsverdächtigem Spielverhalten aus, keine Bewegung im Spiel, reihenweise technische Fehler und Fehlabspiele, kein Druck hinter dem Ball, einfach nur statisches Ballgeplänkel ohne den Gegner auch nur annähernd in Verlegenheit zu bringen. Mit der Hereinnahme von Michael „Schwarzer“ Gießler wurde zumindest die Abwehr gestärkt und nach tatsächlich knapp 13 Minuten erzielte Königsee den zweiten Treffer. Im Folgenden gaben sich beide Mannschaften nichts, so dass sich ein gleichermaßen inakzeptables Spiel entwickelte, in dem es Thuringia trotz allem allmählich schaffte sich in Front zu bringen. Spielertrainer Steffko Varchmin brachte jetzt den Jungen Daniel Czaniera als Sonderbewacher für den linken Rückraumshooter Ch. Wagner. Dieser freute sich wieder einmal außerordentlich über diese Ehre, denn Daniel erledigte den Job ganz ordentlich. Mittlerweile begannen auch Oldi und Gernot zu treffen, Thuringia schaffte es jetzt sogar zu einer Torfolge von 3 Toren zum 8:3 (25. Min.). Bis zur Halbzeitpause tat sich dann wiederum nicht viel, so dass mit einem mageren 9:5 die Seiten gewechselt wurden. Sicherlich kann man bei 5 Gegentreffern von einer guten Abwehrleistung sprechen, aber im Angriff war die Mannschaft weit von ihren tatsächlichen Leistungsvermögen entfernt, dementsprechend fiel dann die Pausenpredigt von Steffko Varchmin aus.
Dies wirkte dann bei den Jungs wohl doch nach, allmählich kam Fluss und Bewegung ins Königseer Angriffspiel, so dass sich die Gastgeber über die Stationen 13:7 und 15:9 bis zum 17:11 zunehmend absetzen konnten. Berauschend war es insgesamt zwar immer noch nicht anzusehen, da immer noch zu viele individuelle Fehler unterliefen, aber den Gegner hatte man zumindest relativ ungefährdet im Griff. Ab der 41. Minute wechselte Steffko dann noch mal durch, spielte von nun an selbst auf Rückraum Mitte und machte somit das Spiel schneller und druckvoller. Beim Stand von 24:15 schien der Zehn –Tore –Vorsprung greifbar, doch die SG wehrte sich tapfer und konnte die drohende Marke bis zum Schlusspfiff zum 26:18 abwenden.
Unerfreulich ist die Verletzung von J. Riwe in der 2. Halbzeit, der sich offensichtlich neben dem Langzeitverletzten R. Erb und dem erneutem Ausfall von Sven „Ella“ Elsässer auch noch in dieser Liste einreiht. Insgesamt reichte eine einigermaßen 2. Halbzeit jedoch zum sicheren Sieg und somit zum vorzeitigen Staffelsieg, da mit Oppurg und Oettersdorf die nächsten Verfolger schon mit 6 Minuspunkten behaftet sind. Am kommenden Samstag ist wieder Pokalzeit und zwar diesmal im ersten Spiel des HFA - Pokals und Gast ist kein geringerer als die „Altrivalen“ von Apolda III, also sozusagen eine Generalprobe für die Meisterschaftshauptrunde.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (6), M. Gießler (1), R. Oldenburg (9), U. Oswald, St. Varchmin (2), St. Götz (4), A. Kürsten, J. Riwe (2), M. Lächa (1), D. Czaniera, Ch. Schirmer (1)

26.01.11; sixtyone




9.Spieltag

SV Thuringia Königsee - TSV Germania Krölpa 28:18 (14:11)

Nach Anfangsschwierigkeiten klarer Sieg für die Thuringia

Handball, Verbandsliga: Neujahresstart geht in Ordnung


Nach der Spielpause zum Jahreswechsel hieß es für die Jungs vom SV Thuringia wieder in den Ligaalltag und Spielrythmus reinzufinden und zu sehen, wie es mit der eigenen Fitness nach den Festtagen bestellt ist. Erster Gast im neuen Jahr war der TSV Germania Krölpa, den man in der Hinrunde im eigenen „Gipswerk“ von Beginn an gut in Griff hatte und demzufolge auch ungefährdet besiegte.
Thuringia im neuen Outfit, das trotzdem bei dem Ein oder Anderen die Festtagsröllchen nicht verstecken konnte, wollte natürlich die neuen Trikots mit einem ebenso schicken Sieg einweihen.
Danach sah es aber anfangs überhaupt nicht aus, die Gäste gingen mit 0:2 in Führung, bevor die Schieferakteure überhaupt auf der Platte zu sein schienen. Ein schon mehrfach in dieser Spielsaison beobachtetes Manko zeigte sich wiederum auch in dieser Anfangsviertelstunde. In der Abwehr waren die Jungs um Oldi und Katze einfach noch nicht im Spiel angekommen, leisteten kaum oder zu wenig Widerstand und luden somit den Gegner zu einfachen Treffern ein. Dies traf insbesondere auf die rechte Deckungsseite zu, wo die Krölpaer nach Belieben von Außen oder aus dem Rückraum zum Erfolg kamen. Die Gastgeber liefen weiterhin einem Rückstand  hinterher, ohne auch wirksame Aktionen nach vorn zu entwickeln. Einzig Oldi war an diesem Tag ein Lichtblick, der mit seinen insgesamt 12 Treffern immer wieder die Truppe pushte und somit fast die Hälfte der Torerfolge beisteuerte.
Knapp 10 Minuten war Steffko Varchmin in der Lage sich das sich anbahnende Desaster anzuschauen, bis er zum grünen Karton griff. Die Ansprache war dementsprechend, aber statt umfangreicher Auswechselungen forderte der „Spielertrainerfuchs“ von der Anfangssieben das Spiel zu wenden. Dies schien zu fruchten, Thuringia konnte allmählich das Heft in die eigene Hand nehmen, so dass der noch nicht völlig genesene Robert Erb per Strafwurf die erste Führung für die Hausherren erzielen konnte (7:6; 15. Min.). Im weiteren Spielverlauf sammelten die Gastgeber wieder Selbstvertrauen konnten sich etwas befreien, so dass jetzt der Trainer auch durchwechselte und somit mehr Sicherheit in das Spiel brachte.
Auch das Spiel nach vorn wurde nun etwas ansehnlicher und Oldis Nebenleute zeigten auch hin und wieder ihren Torinstinkt. Ella brauchte so nach seiner Verletzungspause nicht einmal eine Minute um sich mit einem sehenswerten Kreistor zurück zu melden. Allmählich schien der „Thuringia – Motor“ rund zu laufen, so dass man sich bis zur 26. Minute erstmals deutlicher absetzen konnte (14:10). Das in der Gästeauszeit vorgesteckte Ziel, den Vorsprung bis zur Pause weiter auszubauen gelang wiederum nicht, so dass beim 14:11 die Seiten gewechselt wurden.
Nach dem Pausentee sah man endlich die Thuringia – Sieben, die man erwartet hatte, mit einem 5:0 Torlauf zum 19:11 (34. Min.) und das bei teilweiser Unterzahl. Die Vorentscheidung schien gefallen, aber aller Sand war immer noch nicht aus dem Getriebe. Die nächsten 4 Spielminuten bescherten den Gipswerkern 3 Treffer bei Null auf der Hausherrenseite. Thuringia fing sich aber wieder und konnte nun seinen Vorsprung auch dank der eingangs erwähnten Leistung von Oldi weiter ausbauen. Wiederum per Strafwurf wurde dann erstmals der Zehn – Tore – Vorsprung erzielt (25:15; 50. Min.), der dann auch zum Abpfiff noch Bestand hatte.
Insgesamt ein Sieg, der so in Ordnung geht, aber Spieler und Trainer haben schon streckenweise gesehen, dass die 4-5 Wochen Spielpause ihre Spuren hinterlassen haben, die man in den nächsten Trainingseinheiten unbedingt ausgleichen muss, um bei der erwartend steigenden Qualität der kommenden Pflichtspielaufgaben bestehen zu können. Am kommenden Samstag begrüßen wir dazu an selber Stelle und zu selben Zeit die dritte Vertretung der SG Könitz/Saalfeld  zu einem neuem und immer wieder interessanten Duell.

Thuringia: T. Höhne, G. Brähne (3), M. Gießler , R. Oldenburg (12), St. Götz (6), A. Kürsten, J. Riwe, M. Lächa (1), S. Elsässer (1), R. Erb (2), Ch. Schirmer (3), D. Czaniera, U. Oswald

18.01.11; sixtyone




8.Spieltag

TSV 1898 Oppurg II – SV Thuringia Königsee 23:29 (12:15)

Thuringia ohne Probleme beim Zweiten

Handball, Verbandsklasse: Weiter auf Kurs Staffelsieg


Am letzten Pflichtspieltag des Jahres 2010 kam es zum direkten Aufeinandertreffen Zweiter gegen Erster der Staffel 1 und somit mit Sicherheit um wichtige Punkte, die man in die Meisterschaftsrunde mitnimmt. Demenstprechend motiviert und konzentriert wollte Thuringia auftreten, um möglichst kein Zitterspiel aufkommen zu lassen, da in der Vergangenheit die Partien mit den Oppurgern stets heiß und mitunter auch hart umkämpft waren.
Oldi setzte das gleich vom Anpfiff an um und holte zum Doppelschlag aus (0:2). Die Gastgeber sichtlich überrascht, mühten sich anfangs vergeblich, so dass Thuringia weiter in Vorderhand blieb (1:3). Allmählich fand nun auch die Oppurger Landesligareserve ihren Spielfaden und konnte zum 3:3 ausgleichen. Die Jungs um Spielertrainer Steffko Varchmin schafften es in dieser Phase nicht sich einen entscheidenden Vorteil, bedingt auch durch eine Anhäufung von technischen Fehlern und inkonsequenten bzw. fehlendem Kombinationsspiel, zu schaffen. Dies ermöglichte nun den Gastgebern ihrerseits gegen zuziehen und sich erstmals in Führung zu werfen (7:6). Thuringia hielt dagegen, holte sich dank eines überragend parierenden Toralf Höhne (u. a. 2 Strafwürfe) und eines fast Fehlwurffreien Oldi die Führung zurück und konnte im Anschluss durch eine 3 Torelauf sich erstmals leicht absetzen (8:12). Daraufhin sah sich die Opppurger Mannschaft genötigt ihre erste Auszeit zu nehmen (21. Min.) und bedachte Oldi fortan mit einer Sonderbewachung. Die Gäste hiervon unbeeindruckt kompensierten diese taktische Variante der Hausherren und konnten zwischenzeitlich auf einen 5 Tore - Vorsprung erhöhen, der aber bis zur Halbzeitpause auf 12:15 zusammenschmolz. Der Trainer über die Spielweise weiter noch unzufrieden (Zitat „Wenn die Hallenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern geschaltet wäre, bliebe das Licht heute aus.“) forderte mehr Bewegungs- und Kombinationsspiel.
Mit dem Bewusstsein sich den möglichen Sieg zu sichern begannen die Gastgeber den 2. Durchgang, jedoch meist nur durch geglückte Einzelaktionen. Immer wieder war es Toralf im Königseer Kasten, der die Hausherren schier zur Verzweiflung trieb, allein in dieser Phase entschärfte er vier 100 %ige Angriffe in Folge. Leider wurden diese Ballgewinne entweder durch Fehlabspiele oder technische Fehler häufig verspielt, allein gefühlte Dutzend Kontermöglichkeiten wurden so nicht genutzt. Trotz allem konnte Thuringia seinen Vorsprung weiter ausbauen, Oldi wurde auch das ein und andere Mal aus seiner Manndeckung geholt, so dass beim Stand von 16:24 (43. Min.) die Vorentscheidung geschafft war.
Diese verwahrte Thuringia im weiteren Spielverlauf clever, auch wenn die Gastgeber noch zum Endstand von 23:29 etwas Ergebniskosmetik vollziehen konnten. Alles in allem ein ungefährdeter und verdienter Sieg, der bei mehr Konzentration und Überblick durchaus hätte noch höher ausfallen müssen. Nach der verdienten Weihnachtspause empfangen wir mit neuer Frische und gewohntem Siegeswillen am 15. Januar 2011 den TSV Germania Krölpa am Schiefer zur gewohnten Zeit. In diesem Sinne wünscht die Mannschaft allen Fans, Anhängern und Interessierten des Königseer Handballsports ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (5), M. Gießler (2), U. Oswald(n. E.), St. Götz (3), A. Kürsten (1), R. Oldenburg (15), Ch. Schirmer (n. E.), St. Varchmin (1), J. Riwe (2), M. Lächa , D.Czaniera

15.12.2010; sixtyone




7.Spieltag

SV Thuringia Königsee – HSV Bad Blankenburg II 31:23 (15:11)

Bad Blankenburg II ohne Chance im Derby gegen die Thuringia

Handball, Verbandsklasse: Ungefährdeter Derbysieg


Gegen die Oberligareserve des HSV Bad Blankenburg wollten die Jungs um Steffko Varchmin ihre ungetrübte Serie fortsetzen, um am kommenden Wochenende im Schlagerspiel der Staffel in Oppurg mit reiner Weste antreten zu können. Dass dieses Spiel nicht nur wegen seines Derbycharakters immer eine gewisse Brisanz hat, hat die Vergangenheit mehrfach bewiesen. Thuringia weiter ersatzgeschwächt, mussten neben den beiden Langzeitverletzten Ella und Robert arbeits- bzw. krankheitsbedingt noch auf Uwe Förster, „Paul“ Kürsten und Toralf Höhne verzichten. Unsere Nachbarn dagegen rückten mit voller Kapelle und sichtlich hoch motiviert an.
Thuringia wollte von Anbeginn den Gästen zeigen, wer hier den Ton angibt und Gernot Brähne spielte die Melodie dazu gleich an und netzte sofort zweimal ein, bevor die Blankenburger so richtig auf der Platte erschienen. Das weckte die Schützlinge von G. Hanl offensichtlich auf, so dass diese unmittelbar das Blatt wendeten und selbst in Führung gingen(3:4). In Folge sah man zwei gleichwertige Mannschaften, die sich nichts schenkten und abwechselnd die Führung beanspruchten. Die Thuringia – Abwehr war insbesondere durch den erfahrenen Sando Pfister immer wieder beschäftigt, dem es mehrmals gelang Lücken in das sonst so sichere Deckungszentrum zu reißen. Steffko Varchmin stellte die Deckung etwas um, spielte selbst etwas vorgezogen und konnte somit die Kreise von Aufbauspieler S. Meilhan einengen. Von hinten heraus konnten nun die Hausherren ihr Spiel besser aufbauen und über die Stationen 8:8; 11:9 bis zum Halbzeitstand von 15:11 eine leichte Führung ausbauen.
Die Gäste kehrten sichtlich beeindruckt vom Pausentee zurück, was den Thuringia Akteuren es weiter ermöglichte ihr Spiel aufzudiktieren und bei nur zwei Gegentreffern auf ein respektables 21:13 davon zuziehen. Einziger Knackpunkt im Spiel der Gastgeber, war ein wiederholt grobes Foul gegen Oldi, das ihn von nun an schmerzverzerrt auf der Ersatzbank sah. Sicherlich für den nur als Einzelschiedsrichter agierenden Unparteiischen aus Oppurg keine einfache Aufgabe, zumal mancher Gästespieler Motivation und Ehrgeiz mit überhartem Einsatz gegen seinen Gegenspieler verwechselte. Thuringia blieb unbeeindruckt, wirkte mannschaftlich deutlich geschlossener, so dass alle weiteren Spieler den Ausfall kompensierten und den 8 Tore – Vorsprung weiter manifestierten. Einzig beim 26:20 war kurzzeitig ein leichtes Aufbäumen der Gäste zu verspüren, dass die Mannen vom Schiefer jedoch sofort im Keim erstickten und den alten Abstand wieder herstellten. Thuringia war auf allen Positionen erfolgreich und wurde von seinem Spielertrainer wieder einmal perfekt in Szene gesetzt, so dass bis auf Abwehrrecke Michael „Schwarzer“ Gießler alle Spieler zum Torerfolg kamen und selbst unsere Youngster „Hansa“ und Daniel gegen ihre ehemaligen Sportkameraden einlochten. Schlusspunkt an diesem Tag setzte wiederum der überragende Gernot Brähne mit einem Doppelschlag zum „30“ bzw. 31:23 Endstand.
Nun gilt es in dem bereits anfangs erwähnten Topspiel am kommenden Samstag im Pößnecker Rosenthal gegen die Oppurger Zweite um wichtige Punkte, die man auch in die Play – Off – Runde mitnehmen könntet, zu kämpfen. Alle Spieler hoffen dabei auch auf die Unterstützung des Anhangs bei diesem wichtigen Auswärtsspiel.
Thuringia: T. Höhne (n. E.), Th. Merten, G. Brähne (7), M. Gießler, R. Oldenburg (5),St. Varchmin (6) St. Götz (5), M. Lächa (3), J. Riwe (2), D. Czaniera (2), Ch. Schirmer (1), U. Oswald (n. E.)

08.12.2010; sixtyone




6.Spieltag

SV Thuringia Königsee –SV Stahl Unterwellenborn 40:14 (17:6)

Kantersieg der Thuringia

Handball, Verbandsklasse: Ungeschlagener Herbstmeister


Zurück im Ligaalltag hieß die letzte Partie der Hinrunde der Staffel 1, Erster gegen Schlusslicht. In der vergangenen Saison war das ein Spiel unter ähnlicher Konstellation, bei der jedoch Thuringia dreiviertel der Spielzeit benötigte, um auf die Siegerstraße zu gelangen. Diesmal war aber schon bei der Erwärmung beider Mannschaften ein Unterschied zu erkennen, die Stahlwerker in Minimalbesetzung ohne Körpersprache und erkennbaren Ehrgeiz, Thuringia zwar weiter ohne seine beiden Langzeitverletzten, aber dafür endlich wieder mit Christoph „Hansa“ Schirmer auf der Bank, wurde die Truppe schon bei der erwähnten Erwärmung von Spielertrainer Steffko Varchmin motiviert.
Die Gastgeber begannen vom Anpfiff weg konzentriert, mit der Maßgabe die trainierten Kombinationen anzuwenden und erfolgreich zu vollenden. In dieser Anfangsphase gelang dies, auch auf Grund einer schwachen Gästedeckung, fast problemlos, so dass Steven Götz gleich zweimal gut in Szene gesetzt wurde (2:0, 3. Min.). Über die Stationen 3:1; 5:2 kam Thuringia schnell zum 8:3. Schon jetzt war zu erkennen, dass die Stahlwerker am Limit agierten und warum sie bislang ohne Punktgewinn da „Unten“ sind. Wenn die Gäste einmal in Ballbesitz waren, versuchten Sie mit langsam geführten Angriffen und viel Ballbesitz ein vorzeitiges Debakel möglichst abzuwenden, was ihnen nur zeitweise gelang.
Die Gastgeber legten zwischenzeitlich mal einen 5 Torelauf zum 12:4 hin, der die Stahlwerker zur ersten Auszeit zwangen (18. Min.). Unser "Spielertrainerfuchs" indes stellte auf eine „moderne“ 4 – 2 Deckung um, um so den Gegner zu schnelleren Spielhandlungen zu zwingen und vielleicht den ein oder anderen Ball durch die beiden vorgezogenen (Oldi und Gernot) zu erhaschen. Dies gelang bisweilen hier und da, aber auch die Gäste fanden jetzt Wege durch die offenere Deckung und kamen zu 2 weiteren Treffern, bevor dann Thuringia weitere 6 Tore in Folge zum Halbzeitstand von 17:6 im gegnerischen Kasten versenkte. Halbzeit 2 glich dem ersten Durchgang, die Stahlwerker kamen lediglich zu Gelegenheitstreffern und die Mannen vom Schiefer legten immer wieder eine Serie nach der anderen hin.
Der Trainer wechselte munter durch, so dass alle Spieler nicht nur Einsatzzeiten bekamen, sondern sich auch in die Torschützenliste eintragen konnten. Dies freut umso mehr, da Christoph „Hansa“ Schirmer nach seiner langen Knieverletzung zwar noch nicht ganz frei von Verletzungsängsten gleich 2 Tore beisteuerte und auch unser „Oldie“ Uwe Förster sich ebenso über sein erstes Saisontor freuen konnte. Erwähnenswert war auf alle Fälle der Treffer in der 44. Minute, der nach sehenswertem Zuspiel eines wieder stark auftretenden Michael „Katze“ Lächa auf Michael „Schwarzer“ Gießler, das 29:9 und damit den 20 Tore Vorsprung bedeutet. Treffer Nummer 30 kam auf das Konto von Andreas „Paul“ Kürsten vom Punkt. Dem Trainer war das alles noch nicht genug, eine Torepolster sollte her und eine „4“ am besten davor stehen. So kam Steffko selber noch ins Spiel, tourte den Thuringia – Motor noch mal richtig auf, haute selbst 3 Dinger rein, Oldi, Gernot und Steven wurden nur noch geschickt um Tore im Minutentakt zu werfen. Der Gästekeeper konnte einem schon leid tun, zum Ende wurde bei den Gastgebern nur noch offen gedeckt, so dass tatsächlich fast mit der Schlusssirene der „Schwarze“ zum 40. Treffer und damit zum bislang höchsten Sieg in der jüngeren Geschichte der Mannschaft einlochte.
Ein insgesamt auch in dieser Höhe verdienter Sieg, den die Fans trotz anfänglich aufkommender Langweile im Vergleich zum Vorsamstag dann auch entsprechend honorierten. Am kommenden Samstag geht`s dann wohl sicherlich anders zur Sache, denn dann ist wieder Derbytime am Schiefer, als Gast die Jungs der Oberligareserve vom HSV Bad Blankenburg.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (4), M. Gießler (4), R. Oldenburg (8),St. Varchmin (3) St. Götz (10), A. Kürsten (4), M. Lächa (1), J. Riwe (1), D. Czaniera (2), U. Förster (1), Ch. Schirmer (2)

30.11.2010; sixtyone




THV Pokal

SV Thuringia Königsee – SG Könitz/Saalfeld I 28:26 (10:12)

Sensationeller Sieg der Thuringia

Handball, THV – Pokal; 2. Runde: Die Feengrotten tropfen nicht mehr, sie weinen jetzt !!!


Die Voraussetzungen des Pokal- und Derbyschlagers am Königseer Schiefer am vergangenen Samstag konnten kaum unterschiedlicher sein. Der SV Thuringia bislang ungeschlagener Tabellenführer der Verbandsklassenstaffel ohne die verletzen Sven „Ella“ Elsässer und Robert Erb schon erheblich geschwächt, die SG Könitz/Saalfeld zwar zwei Ligen höher aber als Kellerkind der neuen Thüringenliga eher erfolglos spielend, lief mit voller Kapelle auf.
Also nach dem Papier ein Vergleich David gegen Goliath, Erfahrung gegen Athletik oder in Zahlen ausgedrückt 38,6 gegen 24,4 Jahre Altersdurchschnitt.
Die SG Spieler um den aus Königseer Zeiten gut bekannten Spielmacher Jörg Schmeißer begannen von Beginn an mit viel Druck und wollten gleich aufzeigen, dass sie diesen Pokalfight für sich entscheiden wollen. Nach anfänglichem Leerlauf auf beiden Seiten legten die Gäste gleich ordentlich vor und sahen sich mit 3:0 in Front. Thuringia blieb in der Anfangsphase erfolglos, Ralf „Oldi“ Oldenburg fehlt noch die Wurfgenauigkeit bzw. kannte Gästekeeper Matussek natürlich Oldi`s Schokoladenseiten aus der gemeinsamen Zeit. Aber auch Toralf Höhne im Thuringia – Kasten legte eine Bravourleistung ab, parierte glanzvoll den ersten Siebenmeter und ließ somit den Vorsprung der Gäste nicht weiter anwachsen.
Steven Götz war es, der dann endlich in der 7. Minute den Bann brach und das erste Königseer Tor verzeichnen konnte. Allmählich kamen die Hausherren ins Spiel und waren beim 5:5 (10. Min.) endlich auf der Höhe des Geschehens. Die SG sichtlich beeindruckt vom Kampfeswillen der Gastgeber zerrte weiter an den Ketten, aber gegen die immer besser abgestimmte Thuringia – Abwehr mit einem überragenden Toralf Höhne gelangen mittlerweile auch nur noch Gelegenheitstreffer, zwei Klassenunterschiede waren jedenfalls nicht zu erkennen.
Zum Ende des ersten Durchgangs schien sich auf Königseer Seite der erste konditionelle Verschleiß in Folge des hohen Tempos bemerkbar zu machen. Die SG nutzte die Schwächephase und zog auf 7:12 davon. Wer nun glaubte der Thüringenligist zieht jetzt sicher seine Kreise und sucht die Vorentscheidung sah sich getäuscht. Die Jungs um Spielertrainer Steffko Varchmin, nach einer kurzen Aus- und Verschnaufzeit, kämpften mit der zweiten Luft sowie mit viel Herz und Ehrgeiz, legten postwendend einen 3:0 Torlauf hin und waren zur Halbzeit beim 10:12 wieder im Spiel.
Der zweite Durchgang war an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten. Auf den Rängen war eine Stimmung, wie selbst zu Oberligazeiten selten erlebt, die Thuringia – Fans brüllten und trommelten Ihre Jungs regelrecht nach vorn. Den Gastgebern gelang sofort der Anschluss und nachdem die SG wiederum patzte war beim 12:12 der Ausgleich wieder hergestellt. Michael „Schwarzer“ Gießler gönnte dem Chefkanonier der Saalfelder M. Arnold nicht die kleinste Chance, so dass dieser enttäuscht auf der Bank Platz nahm. Der zentrale Deckungsblock Oldenburg, Varchmin, Lächa stand wie eine Wand. Michael „Katze“ Lächa schaltete den sonst so gefährlichen SG – Kreisläufer vollkommen aus und erarbeitete nach vorn viele Gelegenheiten bzw. Strafwürfe. Den Gästen gelang es zwar in dieser Phase noch zumindest ein Tor vorzulegen, aber die Mannen vom Schiefer blieben auf Augenhöhe und konnten jeweils postwendend ausgleichen. Hier standen sich für dieses Spiel jedenfalls zwei absolut gleichwertige Mannschaften gegenüber. Die Gäste u. a. mit dem Linkshänder Markus Hinz sicherlich individuell stärker besetzt konnten diesen Vorteil gegen eine unglaublich kämpferisch und ehrgeizig agierende Heimmannschaft, bei der jeder der Jungs an diesem Tag mehr als 100 % gegeben hat, nicht in Zählbares umsetzen.
In der 44. Minute brachen bei den Hausherren, den Fans und den „Querschlägern“ alle Dämme als die erste Königseer Führung auf der Anzeigetafel aufleuchtete und der Schiefer wieder zum gefürchteten Tollhaus erbebte. Der haushohe Favorit lief von nun an der Führung hinterher und sah dabei alles andere als glücklich aus. Oldi lochte weiter seinen ehemaligen Sportfreunden ein und kam am Ende auf 13 Treffer, Steffko führte seine Jungs taktisch klug und über den bereits erwähnten Einsatzwillen und den Kampfgeist aller Thuringia – Aktiven gab es nichts zu deuteln. Thuringia kam zwischenzeitlich sogar zu einer 3 Tore Führung (26:23, 54. Min.), die Gästetrainer Wagner nun endgültig zu einer Auszeit zwang. Kurz darauf Schrecksekunde auf Thuringia – Seite, als der Königseer Merten, der sich gerade um seinen angeschlagenen Torwartkollegen kümmerte, vom Langewiesener Schiri Merten eine Zweiminutenstrafe kassierte.
Das Spiel lag nun auf Messers Schneide, manch einer sah die Königseer schon um den verdienten Lohn gebracht, da die SG in Überzahl den Anschluss zum 26:25 erzielte. Aber Thuringia war an diesem Tag einfach unschlagbar, erhöhte wieder auf 2 Tore Vorsprung, die nach dem Abpfiff zum 28:26 auch noch Bestand hatten. Was jetzt folgte war Unglaube, Freudentaumel und Euphorie über das Erreichte zugleich und der Schiefer war ein Hexenkessel wie in besten alten Zeiten. Im Achtelfinale des Landespokals erwartet man nun den VfB Mühlhausen II, Spitzenreiter seiner Landesligastaffel und für uns ein bisher unbekanntes Team. Mit dem Heimrecht am 05.02.2011, solchen Fans, wie am Samstag erlebt, und wenn die Mannschaft dann in der Lage sein sollte nochmals eine derartige Leistung abzurufen (was definitiv nicht im wöchentlichen Ligaalltag möglich ist), dann wäre auch ein Einzug ins Viertelfinale machbar.
Zuvor kehrt jedoch der eben erwähnte Ligaalltag ein und somit gastiert am kommenden Samstag zur gewohnten Zeit der Tabellenletzte Stahl Unterwellenborn am Schiefer. In dieser Partie müssen die Jungs dann zeigen, dass der Pokalerfolg bereits Schnee von gestern ist und auch gegen die Stahlwerker höchste Konzentration und Motivation notwendig sein wird.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), M. Gießler (1), St. Götz (5), A. Kürsten, R. Oldenburg (13), St. Varchmin (5), J. Riwe (1), M. Lächa (1), U. Förster, D. Czaniera, U. Oswald

22.11.2010; sixtyone




5.Spieltag

SV Thuringia Königsee – LSV 49 Oettersdorf 30:14 (14:5)

Kreuzbandriß trübt Siegesstimmung

Handball, Verbandsliga: Thuringia weiter mit weißer Weste


Der 5. Spieltag sah mit dem LSV 49 Oettersdorf einen guten Bekannten als Gast am Schiefer, der mit bisher achtbaren Ergebnissen auf Rang 3 der Staffel 1 einrangiert. Demzufolge wollten die Jungs um Steffko Varchmin gleich von Anbeginn klare Akzente setzen.
Die Umsetzung gelang nach Maß, Michael „Schwarzer“ Gießler holte gleich zum Doppelschlag aus, nachdem die Gäste zum 1:1 zwischenzeitlich ausgleichen konnten. Die Abwehr stand fast perfekt und vorn wurde eine Kombination nach der anderen zumeist erfolgreich durchgespielt.
Die Oettersdorfer kamen mit dem Spiel der Hausherren überhaupt nicht zurecht und fanden einfach kein Mittel gegen die konzentriert agierenden Königseer. Auch eine Auszeit in der 14. Minute brachte keine Ordnung in das Spiel der Gäste, die häufig sogar sich selbst im Weg standen. Thuringia ließ keineswegs nach und legte bis zum 8:1 weiter vor. Die Abwehr stand weiter vorbildlich und den Rest erledigte Toralf Höhne im Kasten, so dass die Rand-Schleizer erst in der 18. Minute zu ihrem zweiten Treffer gelangten. Steffko Varchmin wechselt nun munter durch und ließ bis zur Halbzeit überwiegend die „Junge Garde“ ihr Können in die Waagschale werfen. Oettersdorf kam nun zwar zu dem ein oder anderen Verlegenheitstreffer, aber auch diese Mannschaftsaufstellung kontrollierte den Gegner ohne das Spiel aus den Händen zu geben. Zwar kam der Spielfluss etwas ins Stocken, Spielzüge waren jetzt eher Seltenheit, aber mit gekonnten Einzelaktion wurden die Gäste weiter auf Distanz gehalten. Michael „Katze“ Lächa war es dann, der per Schlagwurf Sekundenbruchteile vor der Pausensirene zum Halbzeitstand von 14:5 einlochte.
Der zweite Durchgang war ein Spiegelbild des Ersten. Oettersdorf inzwischen nur noch um Schadensbegrenzung bemüht, musste zusehen, wie die Hausherren den Zehn – Tore – Vorsprung sofort mit Wiederanpfiff warfen und stetig weiter ausbauten. Zwar zeigte der Oettersdorfer rechte Rückraum gelegentlich sein Können, kam jedoch nicht über den Zwischenstand zum 21:10 hinaus. Thuringia zog weiter seine Kreise und zauberte selbst in Unterzahl einen 3:0 Lauf zum 27:13 (45. Min.) aufs Parkett. Selbst Spielertrainer Steffko Varchmin verspürte noch Bewegungsdrang, kurbelte nochmals den Angriffsmotor an und steuerte zum wiederholten Male den 30. Treffer zum Endstand von 30:14 bei.
Ein insgesamt auch in dieser Höhe verdienter Sieg, da an diesem Tag die Oettersdorfer in keiner Phase des Spieles ebenbürtig waren. Einziger Wermutstropfen an diesem Tag sind die Verletzungen von Sven „Ella“ Elsässer und Robert Erb, wobei bei Robert ein längerer Ausfall (Kreuzbandriß) nicht auszuschließen ist. Wir wünschen beiden Mitspielern optimale Genesung, um sie bald in unseren Reihen wieder begrüßen zu können.
Denn das derzeitige Saisonhighlight steht nach dem spielfreien Karnevalswochenende an. Im THV – Pokal begrüßen wir die erste Vertretung, den Thüringenligisten SG Könitz/Saalfeld am 20.11.2010 ab 16.30 Uhr in unserer Halle am Schiefer. Sicherlich ein Derby mit vielen bekannten Spielern, welches man sich keineswegs entgehen lassen darf.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (1), M. Gießler (3), R. Oldenburg (4), St. Varchmin (5) St. Götz (9), A. Kürsten (1), M. Lächa (2), S. Elsässer, D. Czaniera, U. Förster, R. Erb (5), S. Elsässer

10.11.2010; sixtyone




4.Spieltag

SG Könitz/Saalfeld III - SV Thuringia Königsee 27:31 (14:14)

Spannende Partie geht an Königsee

Handball, Verbandsliga: Thuringia bleibt weiter ungeschlagen


Am letzten Samstag gelang der Thuringia die Revanche für die derbe Niederlage in der letzten Saison gegen die Dritte Mannschaft der SG Könitz/Saalfeld. In einer spannenden und abwechslungsreichen Partie gewannen die Gäste am Ende völlig verdient und behielten somit ihre weiße Weste in dieser Saison. Aber von Anfang an ... .
Mit Beginn der Partie sah man zwei ebenbürtige Mannschaften die sich nicht von einander absetzen konnten (4:4; 8.Min.). Immer wieder wechselte die Führung, aber postwendend kam der Ausgleich. Schöne Tore auf beiden Seiten erfreuten die Zuschauer die sichtlich von der spannenden Partie angetan waren. Erst beim 12:10 gelang dem Gastgeber erstmals ein 2-Tore-Vorsprung, welcher aber auch sofort von der Thuringia egalisiert wurde. So war es nicht verwunderlich das man beim 14:14 die Seiten wechselte. Insgesamt 12 mal stand es damit in der ersten Hälfte pari - pari.
Aber auch zu Beginn der zweiten Hälfte ging das Spiel bis zum 17:17 so weiter. Was nun folgte kann man in der Nachbetrachtung als die entscheidende Phase sehen. Königsee gelang es, sich auf 21:18 abzusetzen. Die SG-Spieler versuchten nun alles um wieder zu verkürzen, was beim 22:23 letztmals gelang. Danach spielte die Thuringia immer abgezockter und konnte mit spielerischen Highlights den Vorsprung wieder etwas vergrößern und vor allem halten (23:27). Die Gastgeber sahen nun langsam ihre Chancen schwinden und mussten sich spätestens beim 30:25 für Königsee mit der Niederlage abfinden. Am Ende steht Königsee ein verdienter 31:27 Sieg zu Buche, der aber auch ein hartes Stück Arbeit war.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (3), M. Gießler (1) , St. Götz (3), A. Kürsten (n.e.), R. Oldenburg (14), St. Varchmin (2), J. Riwe (2), M. Lächa (2), S. Elsäßer, R. Erb (3), D. Czaniera (1), U.Oswald (n.e.)

02.11.2010; 1OR3




THV - Pokal

SV Thuringia Königsee - TSV 1898 Oppurg I 28:26 (13:12)

Königsee wird zum Pokalschreck

Handball, THV – Pokal; 1. Runde: Landesligist vernascht


Als Pokalsieger im Bezirkspokal des HFA Mitte war der SV Thuringia Königsee für den THV – Pokal qualifiziert und empfing in der 1. Runde den Landesligisten TSV 1898 Opppurg I. Das man auch gegen eine höherklassige Mannschaft durchaus eine Chance hat, das hatten die Begegnungen im Pokalfinale bzw. in der Saisonvorbereitung gegen die SG Saalfeld/Könitz II bzw. SG Arnstadt/Plaue II gezeigt.
Mit der ersten Mannschaft des TSV 1898 Oppurg stellte sich nicht nur eine bis dato unbekannte Truppe vor, mit der man bisher kein Aufeinandertreffen verzeichnen konnte, sondern auch ein Landesligist, der seit Jahren diese Liga maßgeblich mitbestimmt. Dementsprechend war auch die Einstellung der Jungs um Spielertrainer Steffko Varchmin zu Spielbeginn ausgerichtet. Man wollte es den Gästen von Anfang an so schwer wie möglich machen, durch wenig eigene Fehler der jungen und dynamischen Mannschaft die Möglichkeit zu Kontern und einfachen Toren nehmen, um nicht frühzeitig in einen allzu großen Rückstand zu geraten.
Dies sollte den Gastgebern vom Anpfiff weg weites gehend durch ein hohes Maß an Konzentration und Motivation gelingen. Thuringia konnte zweimal vorlegen ehe die Gäste beim 2:3 erstmals in Front gingen. Schon jetzt deutete sich ein Schlagabtausch zweier ebenbürtiger Mannschaften an, der einen ständigen Wechsel der Führung zur Folge hatte.In der Anfangsphase bestimmten die Abwehrreihen einschließlich der beiden Torhüter das Geschehen, so dass sich das Spiel noch recht torarm gestaltete und die Gäste zu einer Auszeit zwang (6:6; 19. Min.).
Eine gut organisierte Königseer Abwehr und ein an diesem Tag glänzend aufgelegter Thomas Merten im Kasten ließen die Oppurger ein um`s andere Mal schier verzweifeln. In Folge dessen konnte sich der Landesligist einfach nicht entscheidend absetzen. Steffko Varchmin nahm in den letzen 10 Minuten des 1. Durchgangs auf der Aufbauposition das Heft in die Hand, machte das Angriffsspiel dadurch schneller und brachte seine Rückraumkanoniere Ralf „Oldi“ Oldenburg und Gernot Brähne immer besser in Position. Der Erfolg blieb nicht aus und Thuringia konnte die Führung bis zur Halbzeit wieder zurück erobern (13:12).In der Kabine war sich die gesamte Mannschaft einig, wenn man nicht nachlässt und weiter so konzentriert zu Werke geht, ist diese Opppurger Mannschaft an diesem Tag zu knacken. Mit der geballten Ladung an Erfahrung liefen die Königseer auch wieder zur zweiten Hälfte auf und konnten erstmals sich leicht zum 17:14 absetzen (37. Min.). In den folgenden Minuten gelang es den Gastgebern die Opppurger weiter auf Distanz zu halten, was natürlich entsprechend Kraft kostete. Der Landesligist blies zur Zwischenoffensive, wechselte durch und kam auch wieder zu dem ein oder anderen Erfolg, was mit dem Anschlusstreffer zum 24:23 belohnt wurde (46. Min.). Thuringia Präsident Ulf Oswald zog den grünen Karton und genehmigte seinen Jungs eine kurze Verschnaufpause. Im Anschluss hatten die Hausherren das Glück des Tüchtigen und konnten immer wieder einen Zähler vorlegen, bevor der TSV wieder den Anschluss markierte. Jetzt war es insbesondere Gernot Brähne, der endlich wieder an seine alte Form anknüpfen konnte und mit seinen Treffern Thuringia im Spiel hielt. Die Schlussphase war von beiden Mannschaften heiß umkämpft, aber die Gastgeber, von der zweiten Oppurger Vertretung als „Holzhacker“ verschrien, zeigten an diesem Tag ihr ganzes handballerisches Vermögen und waren in Sachen Siegeswillen und Motivation eindeutig das bessere Team. So konnte sich Thuringia nochmals einen 3 Tore – Vorsprung erkämpfen, den die Hausherren auch gegen die offensive Deckung der Oppurger in den Schlussminuten tapfer zum vielumjubelten Endstand von 28:26 retteten.
Ein an diesem Tag sicherlich verdienter Erfolg gegen einen nicht erkennbar höherklassigen Gegner beschert nun der Thurigia – Sieben in der 2. Runde einen richtigen Kracher. Am 20.11.2010 empfangen wir mit der SG Könitz/Saalfeld I nicht nur einen Vertreter der höchsten Thüringer Spielklasse, sondern auch damit die Mannschaft, der unser Oldi mit seinen Toren in der zweiten Saisonhälfte zum Klassenerhalt verhalf. Also treffen wir mit diesem Derby auf gute Bekannte, so dass einem perfekten Handballnachmittag nichts entgegen steht.
Zuvor heißt es aber nach einer kurzen Spielpause im Ligaalltag am 30.11.2010 bei der dritten Vertretung der SG Könitz/Saalfeld die Schmach der höchsten Niederlage der abgelaufenen Saison wieder gut zu machen.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (8), M. Gießler , St. Götz (1), A. Kürsten, R. Oldenburg (8), St. Varchmin (1), J. Riwe (3), M. Lächa (1), S. Elsäßer , J. Fischer, R. Erb (6), D. Czaniera

10.10.2010; sixtyone


3.Spieltag

TSV Germania Krölpa - SV Thuringia Königsee 19:32 (7:17)

Klarer Erfolg in Krölpa

Handball, Verbandsliga: Bröckelndes Gipswerk


Nach der eher schmalen Handballkost vom ersten Heimspiel gegen Oppurg wollten die Königseer Handballer wieder Selbstvertrauen tanken und spielerische Akzente schaffen. Das dies auch in Krölpa nicht einfach werden würde, war allen Akteuren bewusst. Erstens reiste man äußerst dezimiert neben den Dauerausfällen auch ohne die Mannschaftsstützen M. Gießler, A. Kürsten und Spielertrainer Steffko Varchmin an. Zweitens sendete Germania am Vorwochenende eine Warnung mit dem Sieg gegen die SG Saalfeld/Könitz III in Richtung Ligakonkurrenten.
Schon beim Aufwärmen war ersichtlich, heute trifft Thuringia auf die „erfahrene“ Generation der Gastgeber, was die Jungs um Ralf „Oldi“ Oldenburg gleich von Beginn an hoch motiviert erscheinen ließ.
So begann Oldi gleich mit einem Knaller zum 0:1 und Michael „Katze“ Lächa konnte nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gastgeber sich mit einem herrlichen Treffer vom Kreis durchsetzen. Aus einer gut ein- bzw. abgestimmten Abwehr heraus baute Thuringia sicher sein Spiel auf und überzeugte im Gegensatz zum Gegner von Beginn an mit einer sicheren Trefferquote. Ergebnis dessen war eine 4:0 Torfolge zum Spielstand von 2:6 (13. Min.).
Die Krölpaer fanden einfach kein Mittel und kamen lediglich zu Verlegenheitstreffern. Selbst Germanias Keeper und sonst Fels in der Brandung U. Rabold, bot diesmal nicht die gewohnte Glanzleistung und ließ sich auswechseln. Die Rinnetaler im Gegenzug warfen den Thuringia – Turbo an, Toralf Höhne vernagelte seine Kiste und vorn wurde die nächste Torlawine vom 4:7 zum 4:12 losgetreten. Das veranlasste die Hausherren im „Gipswerk“ zu einer Auszeit (23. Min), die aber für Krölpa keine umsetzbaren Erfolge brachte.
Thuringia spielte weiter unbeirrt und konsequent auf, so dass beim 5:15 erstmals der 10 Tore Vorsprung erspielt wurde, der auch zur Halbzeitpause Bestand hatte (7:17). Die 2. Hälfte setzte sich in gleicher Qualität fort, Thuringia wechselte, soweit der dezimierte Kader das zuließ, munter durch, was dem Spiel keinen Abbruch tat. Im Ergebnis dessen kamen alle eingesetzten Spieler zum Torerfolg, so dass sich die Gäste zwischenzeitlich bis auf 14 Tore absetzen konnten (13:27, 47. Min).
Bei diesem Spielstand lief dann sicherlich nicht mehr alles unter äußerster Konzentration auf Königseer Seite, aber mit dem sicheren Abstand im Rücken wurde das Spiel konsequent und clever bis zum Abpfiff runtergespult und beim Stand von 19:32 beendet.
Erfreulich an diesem Spiel war, dass insgesamt ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist, was in Körpersprache, Deckungsverhalten und Zusammenspiel unverkennbar war. Eigentlich ist keiner der Spieler besonders hervorzuheben, da an diesem Tag wirklich die mannschaftliche Geschlossenheit unter anderem der Erfolgsgarant war. Aber ich möchte trotzdem einige Leistungen hier würdigen, da die Leistungssteigerungen wirklich Spaß gemacht haben. So waren unsere beiden Kreisläufer Katze und Ella mit 5 Toren erfolgreich, ein Fakt, den wir gern öfters sehen wollten. Steven, der sich in diesem Spiel sicherlich wieder etwas Sicherheit geholt hat, genau wie Gernot, der auch endlich wieder traf. Jens in altbewährter flinker Manier steuerte 5 Tore bei, wobei er das 30. sofort in der Kabine nach Spielschluss beglich. Robert schon in gewohnter Weise mit der aktivste Schütze und JoJo auf rechts hämmerte ebenso 2 kaltschnäuzige Tore rein.
Ohne den Kampfgeist und den Siegeswillen der Germania – Sieben zu schmälern, am kommenden Samstag wartet auf Thuringia eine andere Hausnummer. Denn dann startet die erste Runde des THV – Pokals und als Gast empfangen wir den Landesligisten TSV Oppurg I, der immerhin im oberen Tabellendrittel mitspielt. Na mal sehen, der Pokal hat ja… .

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), J. Fischer (2), U. Oswald, R. Oldenburg (4), St. Götz (7), J. Riwe (5), M. Lächa (3), S. Elsässer (2), R. Erb (7)

05.10.2010; sixtyone




2.Spieltag

SV Thuringia Königsee - TSV 1898 Oppurg II 24:20 (15:11)

Mit Kampf und Krampf zum Sieg

Handball, Verbandsliga: Mit blauem Auge davongekommen


Den Heimspielauftakt der neuen Saison 2010/11 am vergangenen Samstag hatten sich die Handballer des SV Thuringia Königsee anders vorgestellt, als das Spiel letztendlich in der Halle am Schiefer ablief.
Zu Gast war der erste Tabellenführer der Saison, der TSV 1898 Oppurg II, welcher mit einem deutlichen Sieg gegen Germania Krölpa die Spitzenposition inne hatte.Das die Oppurger schon immer ein unbequemer Gegner waren und mitunter eine sehr unkonventionelle und körperbetonte Auffassung vom Handballsport haben, war allen Akteuren auf Königseer Seite bewusst, was aber diesmal auf der Platte ablief hatte wenig mit unserem schönen Sport zu tun.
Da konnten sich die Gastgeber vergeblich mühen Spielfluss und koordinierte Aktionen einzubringen, einerseits wurde vieles durch häufig unsportliche und „lautstarke“ Artikulation einiger Oppurger und andererseits auch durch teils unverständliche Regelauslegung des eigentlich „oberligaerfahrenen“ Schiedsrichterduos Lugauer/Schuster zunichte gemacht. Königsee, das ohne seinen Spielertrainer Steffko Varchmin, aber mit den wieder genesenen Gernot Brähne antrat, wollte von Anbeginn für klare Fronten sorgen.
Das ging zunächst erst einmal daneben, Oppurg legte vor und Thuringia lief dem Vorsprung der Gäste hinterher. Reihenweise wurden zu Beginn die Chancen auf Königseer Seite vergeben bzw. der Abschluss der Angriffsaktionen vorzeitig und überhastet gesucht. Auch in der Rückwärtsbewegung fehlte es noch an der nötigen Abstimmung, insbesondere die rechte Deckungsseite zeigte immer häufiger Lücken. Thuringia konnte jedoch über die Spielstände 1:1; 3:3, 3:5 wieder zum 5:5 ausgleichen aber postwendend legten die Gäste wiederum 2 Tore vor. Die Oppurger Reserve vermochte es immer wieder mit einer recht unorthodoxen Art und Weise, die ständig stürmerfoulverdächtig anzusehen war, Lücken in die Thuringia – Abwehr zu reißen. Begünstigt noch durch die Schiedsrichter, die Königsee bei diesen Aktionen noch mit Strafzeiten belegte und die sich somit öfters in Unterzahl sah. In dieser Phase sah sich Co – Trainer Andreas „Paul“ Kürsten veranlasst eine Auszeit zu nehmen, um seine Jungs neu zu ordnen. In der Abwehr wurde die immer noch schwächelnde rechte Seite mit Michael „Schwarzer“ Gießler und Steven Götz gestärkt, was sofort Wirkung zeigte. Erfolg dessen war die erstmalige Führung durch die Hausherren zum 10:9 (20. Min). Thuringia konnte sein Spiel von hinten heraus nunmehr festigen und schon wie im ersten Spiel erwischte unser Youngster Robert Erb eine Traumphase und steuerte 4 Tore in Folge, eines schöner als das andere, zum 14:10 bei. Jetzt konnten die Jungs um Ralf „Oldi“ Oldenburg ein wenig aufatmen und sogar auf 15:10 erhöhen, bevor die Gäste den Pausenstand von 15:11 herstellten.
Wer von den Fans und Handballinteressierten glaubte, dass das jetzt eine klare Sache für den Gastgeber wird, sah sich zu Beginn der zweiten Hälfte wieder getäuscht. Das ohnehin schon nicht sehr attraktive Spiel artete auch auf Grund zahlreicher fraglicher Zeitstrafen- und Siebenmeterentscheidungen durch die Unparteiischen und die immer theatralischer werdenden Schauspieleinlagen der Gäste eher zu einer Kampfsportveranstaltung aus. Höhepunkt war, als der Schwarze bei einem gegen Ihn verursachtes Foul den Ball zum Freiwurf ausspielen wollte, die Schiris jedoch für Oppurg pfiffen und Michaels Abspiel als Unsportlichkeit ahndeten und Ihn somit mit seiner dritten Zeitstrafe auf die Tribüne schickten.
Diese Situationen und die damit verbundene Frustration auf Königseer Seite wussten die Gäste geschickt zu nutzen und waren beim 17:17 wieder auf Augenhöhe. Jetzt war es insbesondere Keeper Toralf Höhne, der mit sehenswerten Paraden, auch wenn bei einer dieser oben besagtes blaue Auge entstand, seinen Jungs Rückhalt und Sicherheit gab. Die weiteren Angriffsbemühungen waren zwar ersichtlich, wurden aber entweder durch häufige technische Fehler frühzeitig vergeben oder man blieb in der offensiven Oppurger Deckung hängen.
In der Schlussphase sahen die Hausherren ihre Bemühungen trotzdem belohnt, so dass sich eine breite Spieleranzahl in die Torschützenliste eintragen konnte und bis zum 24:19 doch noch eine beinahe beruhigende Führung heraus werfen konnte, die letztlich von den Fans lautstark honoriert wurde.
Schlusspunkt in dieser Begegnung, die so schnell wie möglich abgehakt werden sollte, setzten nochmals die Gäste zum Endstand von 24:20. Wichtig ist, dass die Mannschaft sich bis zum kommenden Samstag zum nächsten Auswärtsspiel im Krölpaer Gipswerk auf seine spielerischen Qualitäten und Möglichkeiten besinnt und künftig lernt sich nicht von derartigen Situationen, wie am Samstag erlebt, dermaßen beeindrucken zu lassen.

Thuringia:  T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (1), M. Gießler (1), U. Oswald, St. Götz (3), A. Kürsten (2), R. Oldenburg (7), J. Riwe (3), M. Lächa (1), S. Elsäßer , J. Fischer (1), R. Erb (5)

26.09.2010; sixtyone




1.Spieltag

HSV Bad Blankenburg II - SV Thuringia Königsee 22 : 29 (14 : 13)

Sieg im Derby

Handball, Verbandsliga: Saisonauftakt nach Maß


Die Handballsaison 2010/11 hat nach der Umstrukturierung des Thüringer Handballverbandes mit all seinen Ligen nun endlich auch für die Spieler des SV Thuringia Königsee begonnen.
In der Verbandsliga des HFA Mitte gibt es in dieser Saison insofern Veränderungen, dass eine Vorrunde gespielt wird, in der Thuringia in der Staffel 1 auf 6 weitere Mannschaften treffen wird. Die besten 7 Mannschaften aus den 2 Staffeln spielen dann in einer Art Play off – Runde die Meisterschaft aus.
Für die Jungs vom Schiefer ging die Saison am Sonntag gleich mit dem Derbyschlager bei Bad Blankenburgs Oberliga – Reserve los. Interessant war bei dieser Partie sicherlich, ob alle Beteiligten das emotionale und teilweise unsportliche Rückspiel der abgelaufenen Saison ausblenden konnten um somit dem immer während aktuellen Handballhighlight wieder eine neue Qualität verleihen zu können.
Ohne die verletzten G. Brähne, U. Förster und V. Dietz war für Thuringia diese Begegnung nach der Saisonvorbereitung gegen die junge und agile Nachwuchstruppe mit den beiden Führungsspielern S. Pfister und St. Meilhan gleich eine echte Standortbestimmung. Die Gastgeber wollten von Beginn an zeigen, wer Herr in der Guts-Muths-Halle ist, legten sofort zum 1:0 vor, welches Thuringia noch ausgleichen konnte. In Folge waren die Blankenburger gleich dreimal erfolgreich und brachten die Gästeabwehr insbesondere durch ihre Linkshänder auf der rechten Angriffseite öfters in Schwierigkeiten. Thuringia war bemüht den Anschluss zu halten, was in der Anfangsphase durch häufiges Wurfpech noch schwer viel.
Einzig Neuzugang und Ex – Blankenburger Robert Erb legte seine verständliche Anfangsnervosität schnell ab und steuerte bereits in Halbzeit 1 bei einer Traumquote 5 Treffer bei. Im Rückwärtsgang lief immer noch nicht alles zusammen, so dass die Gastgeber nach wie vor zu einfachen Toren kamen. Toralf Höhne im Tor mühte sich, teilweise fast vergebens, da selbst die Abpraller noch beim Gegner landeten. Mitte der ersten Hälfte stabilisierte sich das Spiel der Rinnetaler, auch Heimkehrer Ralf „Oldi“ Oldenburg konnte allmählich sein Wurfvermögen geltend machen, so dass Thuringia wieder zum Ausgleich kam (7:7; 15. Min.). Die Gastgeber vermochten beim Stand von 10:7 nochmals vorzulegen, bevor Thuringia beim 11:11 (24. Min.) wieder aktuell am Geschehen war. Jetzt pegelte sich das Spiel scheinbar ein, die Kurstädter legten vor und die Gäste glichen aus. Beim Stand von 13:13 ertönte die Pausensirene zeitgleich mit einem für die Gastgeber verhängten Freiwurf, den Blankenburgs rechter Rückraumschütze noch glücklich durch die Königseer Mauer ins Tor brachte.
In der Pausenauswertung war allen Thuringia – Aktiven klar, dass bei etwas mehr Konzentration und mannschaftlicher Geschlossenheit alles in dieser Partie drin war. Das dann umzusetzen ist aber auch nicht gleich so einfach, was die ersten Minuten der 2. Hälfte deutlich machten. Die Hausherren setzten Thuringia sofort wieder unter Druck und konnten zwischenzeitlich 2 Tore vorlegen. Die Jungs vom Schiefer waren sichtlich um den Ausgleich bemüht, der dann auch postwendend gelang und in der 40. Minute erstmals zur Führung zum 17:18 reichte. Bad Blankenburg konnte letztmalig ausgleichen, bevor der Thuringia – Motor endlich auf Hochtouren kam und mit einem 5:0 Lauf zum 18:23 eine scheinbare Vorentscheidung erzielte. Die Gastgeber nun um den Anschluss bemüht versuchten es jetzt mit der Brechstange, aber die „Bauabteilung vom Schiefer“ hatte in der Abwehr jetzt die richtige Betonmischung angerührt und hielt den Gegner auf Distanz. Thuringia spielte jetzt mit aller Routine sein Pensum ab, kam zu leichten Erfolgen und damit alle Spieler, einschließlich des zweiten Blankenburger Neuzugangs Daniel Czaniera, zum verdienten Einsatz. Die Kurstädter waren scheinbar stehend k.o. und hatten dem nichts mehr entgegen zu setzen, so dass das Derby beim Stand von 22:29 für Thuringia durch die beiden Kahlaer Unparteiischen abgepfiffen wurde.
Insgesamt kann man resümieren, hat die Mannschaft eine ansprechende Leistung, insbesondere in den letzten 20 Minuten gezeigt, auf der man in dieser Saison aufbauen kann und sollte. Mannschaftlich stimmt alles, das Gefüge aus Jung und Alt harmoniert gut und alle haben Spaß.
So sind die Mannschaft bereits in Vorfreude auf das erste Heimspiel am kommenden Samstag um 16.30 Uhr, zu dem der momentane Tabellenführer TSV 1898 Oppurg II erwartet wird.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, J. Fischer, U. Oswald, M. Gießler (2), R. Oldenburg (12), A. Kürsten(1) , St. Varchmin (2), St. Götz (2), S. Elsässer, D. Czaniera, M. Lächa, R. Erb (7)

20.09.2010; sixtyone



Saison 2010/2011





Königseeer Handballer erkämpfen einen weiteren Titel

Thuringia holt nach Meisterschaft auch den Pokalsieg

Handball, Bezirkspokal HFA - Mitte: Tordifferenz entscheidet Finale


In der Königseer Schiefersporthalle fand als letzter Saisonhöhepunkt die Ausspielung um den Pokal des Handball-Fachausschusses Mitte in einer Turnierform statt. Qualifiziert hatten sich der Landesligaaufsteiger SG Könitz/Saalfeld II, die Landesklassenvertretung des HSV Weimar II und der Verbandsligameister SV Thuringia Königsee.
Gleich zum Turnierauftakt standen sich in der zwei Mal 20minütigen Spielzeit im Kreisderby die Gastgeber und Könitz/Saalfeld gegenüber. Thuringia eröffnete in diesem Match zwar den Torreigen, sah sich dann allerdings in der Hinterhand und konnte nur noch zum 2:2, 3:3 bzw. 6:6 ausgleichen, bevor mit 6:7 die Seiten gewechselt wurden. Im zweiten Spielabschnitt setzten die Mannen der SG K/S II klar die Akzente und zog nun weiter davon (11:6, 15:8). Königsee konnte in diesen Minuten nur noch Ergebniskosmetik betreiben, bevor beim 12:16 die Schlusssirene erklang.
Mit diesem Erfolg im Rücken trat Könitz/Saalfeld II gegen den HSV Weimar II an, wo man mit einem Sieg den Pokalsieg bewerkstelligen konnte. Doch es kam alles anders als man dachte. Die Kreisstädter machten zwar zunächst Nägel mit Köpfen, egalisierten den Rückstand und kamen in Vorderhand (3:1, 5:2, 6:4). Weimar II ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und drehte das Spiel bis zum Pausenpfiff mit 7:6 zu seinen Gunsten. Auch mit Beginn des zweiten Spielabschnittes blieben die HSV-Akteure knapp vorn, mussten allerdings zwischenzeitlich das 10:10 zulassen. In der Folgezeit dominierten dann wieder die Weimarer, welche beim 15:10 die Vorentscheidung erzwangen und mit einem 18:12 das Spielfeld verlassen konnten.
So kam es im letzten Spiel doch noch zu einem Endspiel zwischen Thuringia und dem HSV Weimar II, bei dem keiner der knapp 100 Zuschauer die Schiefersporthalle verließ. Thuringia musste klar gewinnen, um an den schon nicht mehr geglaubten Pokalsieg zu kommen. Man wusste vom Anpfiff weg, was die Stunde geschlagen hatte und ließ beim 7:1 bzw. 10:5 die Herzen der eigenen Fans höher schlagen, bevor man mit 11:6 in die Pause ging. Nach dem Wiederanpfiff schrumpfte der Vorsprung auf 12:9, so dass Weimar Morgenluft schnuppern konnte. Doch Königsee besann sich seiner Tugenden und zog auf 16:10 davon. Die Gastgeber hatten nun die HSV-Spieler wieder im Griff, kamen noch zum 21:13 und jubelten beim 21:14-Abpfiff.
Nach ihrem Verbandsliga-Staffelsieg konnten Königsees Handballer die erfolgreiche Saison 2009/2010 noch mit diesem Pokalerfolg krönen, was auch der Wettkampfverantwortliche Steffen Schuster und das Geraer Schiedsrichterduo Jung/Jung entsprechend würdigten.

Am Königseer Pokalerfolg beteiligt waren Höhne im Tor sowie die Feldspieler Brähne, Fischer, Oswald, Gießler, Kürsten, Varchmin, Götz, Riwe, Elsäßer, Lächa, Dietz sowie Szaniera.

08.06.2010; Gerd Wagner OTZ




SV Thuringia Königsee – SpVgg Kranichfeld 30:21 (14:8)

Thuringia spielt Finale am Schiefer

Handball, Bezirkspokal HFA - Mitte: Ungefährdeter Finaleinzug


Nach der ohnehin schon lang andauernden Spielsaison stand für die Handballer des SV Thuringia Königsee am vergangenen Freitagabend eine weitere Pflichtaufgabe im Bezirkspokal auf dem Programm. Gast war der Tabellenfünfte aus der eigenen Verbandsliga aus Kranichfeld, die schon mit ihrem mehr lautstarken als fachkundigen Anhang zeigen wollten, dass sie nicht mit leeren Händen vom Schiefer ziehen wollten.
Die Gäste konnten auch gleich zum 0:1 vorlegen, ehe auf beiden Seiten sich Leerlauf einstellte. Thuringia konnte sich jedoch als Erster fassen und durch schöne Tore von Michael „Katze“ Lächa und Andres „Paul“ Kürsten den Spieß umdrehen. Jetzt kam unser Spielertrainer Steffko Varchmin in Fahrt und führte die Deckung der Gäste mit 3 Toren in Folge regelrecht vor (5:1; 7. Min.). Diesen Schwung konnten die Gastgeber leider nicht mitnehmen, so dass etwas Sand ins Thuringia – Getriebe geriet und die Kranichfelder beim 7:5 wieder im Spiel sah.
Eine Auszeit der Hausherren sollte wieder Ordnung ins eigene Spiel bringen, was nicht sofort gelang. Steffko Varchmin war es in diese Phase wiederum, der den Knoten wieder platzen ließ und Thuringia wieder einen 4:0 Lauf zum 13:7 hinlegte. Manch einer sah sich bei seinem Spiel sicherlich wieder an beste Zeiten erinnert, war er doch mit seinen 16 Treffern, und manch eines davon noch mit „links“, der eindeutige Matchwinner.
Beim Stand von 14:8 wurden die Seiten gewechselt, mit diesem Vorsprung sollte Thuringia auch Sicherheit ins eigene Spiel bekommen. Dies gelang den Jungs vom Schiefer auch, so dass sie sich allmählich weiter absetzen konnten. Auch eine sehenswerte Aktion Mitte der zweiten Halbzeit darf nicht unerwähnt bleiben, als nochmals Steffko Varchmin mit einem grandiosen Wurf vom eigenen Kreis zum 22:12 über die Deckung und den Keeper ins gegnerische Tor traf. Kranichfeld nahm eine Auszeit (48. Min.), sammelte sich und traf dreimal in Folge (22:15). Thuringia jetzt mit kleinen Unkonzentriertheiten im Deckungsverhalten konnte die Gäste aber weiter auf einer 7 bis 8 Tore – Differenz halten.
Der 30. Treffer wollte dann gewohnheitsgemäß wieder ewig nicht fallen. Einen daraufhin verhängten Strafwurf vergab Torhüter Thomas Merten durch technischen Fehler, bis dann der schon mehrfach erwähnte Coach zum Endstand von 30:21 einlochte.Nun erwartet Thuringia die Pokalendrunde mit den jungen Wilden von Weimar II und der SG Saalfeld/Könitz II als jeweils höherklassige Teams der Landesklasse.
Da nun auch die Zusage für die Austragung der Finalrunde in Königsee kam, freut sich die Thuringia auf ein spannendes Turnier am 5.Juni am Schiefer.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, V. Dietz, G. Brähne (3), M. Gießler (2), U. Oswald,St. Varchmin (16), St. Götz (2), A. Kürsten (3), J. Riwe (1), M. Lächa (2), S. Elsässer (1),

03.05.2010; sixtyone



SG Könitz/Saalfeld IV - SV Thuringia Königsee 27:30 (8:14)

Krönender Saisonabschluss

Handball, Verbandsliga: Meisterliche Leistung der Thuringia


Die Verbandsligasaison 09/10 ist Geschichte und der Meister hat sich wahrlich meisterlich verabschiedet. Und das in einem Spiel, in dem im Vorfeld Einiges an Spekulationen, Äußerungen, Wetten und Ähnlichem im sportlichen Sinne ausgetauscht wurde.
Gastgeber war die SG Könitz/Saalfeld IV mit ihrem Chefkanonier und Trainer der Oberligamannschaft Christian Wagner, der erstmals gegen Thuringia auflief. Für die SG ging es immerhin noch darum, den 4. Tabellenplatz zu behaupten, so dass doch auch einige Brisanz in der Begegnung lag. Thuringia dagegen wollte natürlich zeigen, dass sie zu Recht die Krone der Liga tragen.
Entsprechend konsequent und aggressiv zeigten sich die Gäste von Beginn an, nachdem beide Mannschaften erst einmal einen Leerlauf hatten, eröffneten die Königseer den Torreigen.Schon jetzt war zu erkennen, wie kompakt die Deckung der Gäste auch ohne die Abwehrstrategen Michael „Schwarzer“ Gießler und Christoph „Hansa“ Schirmer stand. Garant dafür war an diesem Tag auch ein hochmotivierter und bravourös aufgelegter Toralf Höhne im Gästetor. Thuringia konnte aus dieser Deckung schnelle Angriffe entwickeln und die Hausherren ein ums andere mal unter Druck setzen. So gingen die Rinnetaler mit 1:4 durch Steffko Varchmin in Führung, das gleichzeitig auch das 600. Saisontor für die Mannschaft bedeutete (nur Apolda IV warf mehr Tore). Der SG wurde weiter wenig Spielraum gelassen, so dass sich deren Top - Torschütze Ch. Wagner kaum entfalten konnte und in Halbzeit 1 lediglich 3 Treffer beisteuern konnte. Thuringia baute den Vorsprung weiter aus und sah die Gäste in ihrer 1. Auszeit (4:10, 19. Min.). In der Folgezeit mussten die Königseer ihrer aggressiven Abwehrarbeit Tribut zahlen und sahen sich in der 25. Minute vom akribisch pfeifenden Eisenacher Schiedsrichterpaar nur noch mit 3 Feldspielern auf der Platte. In diese Zeitstrafenserie ging man beim Stand von 7:10 (24. Min.) und Dank einer starken Moral und entsprechenden Portion Kampfgeist überwand man diese Phase sogar erfolgreich (8:12, 28. Min.). In diesem Moment war deutlich der mentale Vorteil auf Königseer Seite auszumachen, den die SG einfach nicht kompensieren konnte. Im Gegenteil, Thuringia konnte wieder weiter vorlegen und ging beim 8:14 in die Kabine.
Zu Beginn der zweiten Hälfte dasselbe Bild, Thuringia war spielbestimmend und die SG um Schadensbegrenzung bemüht. In der 41. Minute markierte ein überragender Andreas „Paul“ Kürsten mit einem sagenhaften Innenpfostenknaller beim 12:22 sogar den 10 Tore Vorsprung und die Saaletaler mussten scheinbar ein Debakel fürchten. In der Folgephase entwickelte sich aber immer mehr ein ausgewogenes und spannendes Spiel, dass die Hausherren sich wieder erstarken sah. Auch Christian Wagner konnte nun das ein und andere Mal seine Klasse beim Torwurf aufblitzen lassen und die SG zur Aufholjagd treiben. Thuringia aber blieb cool, angeführt von Steffko Varchmin und Jens Riwe, die unermüdlich für den Rückraum arbeiteten. So waren Torschützenkönig Steven Götz und ein wieder erstarkter Gernot Brähne die besten Verwerter an diesem Tag. Auch wenn nach hinten den Rinnetalern etwas die Luft fehlte, brachten sie die Führung Dank einer äußerst geschlossenen Mannschaftsleitung clever und verdient zum Endstand von 27:30 über die Runden. Somit fand die Saison mit diesem Auswärtssieg und lediglich 2 verlorenen Begegnungen bei Apolda IV und SG Saalfeld/Könitz III, ihren gebührenden Abschluss.
Die nach dem Spielabpfiff folgende Meisterehrung durch den HFA – Vertreter Ralf Schmidt, durfte Youngster „Hansa“ Schirmer entgegennehmen, der dann stolz wie „Bolle“ den Pokal präsentierte. Anschließend konnte die gesamte Mannschaft noch den Klassenerhalt von „Oldi“ Ralf Oldenburg`s 1. SG - Männermannschaft gemeinsam und einträchtig feiern.
Die Mannschaft des SV Thuringia Königsee sagt an dieser Stelle nochmals Dank, allen die uns diese Saison unterstützt haben, voran natürlich unseren Frauen und Partnerinnen, den Freunden und Fans, den Sponsoren und allen Interessierten des Königseer Handballs.Wir sehen uns hoffentlich gesund und wohlbehalten in der kommenden Spielzeit wieder.
Am kommenden Freitag findet vor den großen Walpurgisfeuern das Pokalspiel zum Einzug in die Finalrunde um 18.00 Uhr gegen Kranichfeld am Schiefer statt. Hierzu würden wir uns natürlich über jeden Zuschauer und Gast freuen.
Allewio ...

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, V. Dietz, G. Brähne (7), U. Oswald, St. Varchmin (6), St. Götz (10), A. Kürsten (5), J. Riwe (1), M. Lächa (1), S. Elsäßer, J. Fischer

26.04.2010; sixtyone




SV Thuringia Königsee - TSV Germania Krölpa 27:21 (17:11)

Königsee bleibt zu Hause ungeschlagen

Handball, Verbandsliga: Letzter Saisonheimsieg


Im letzten Heimspiel der Saison nach der Oberliga – Ära sowie nach dem vorzeitigen Gewinn der Verbandsligameisterschaft wollten die Jungs vom SV Thuringia Königsee sich und allen Freunden des Königseer Handballs noch mal ein richtig gutes Handballfest ermöglichen. Ohne den verletzten Christoph „Hansa“ Schirmer sowie Ulf Oswald, der mit seinem Krölpaer Sportfreund Rapold auf Grund akuten Schiedsrichtermangels beim THV, kurioserweise das Spiel pfeifen musste, waren die Gastgeber der ausgemachte Favorit.
Zu Gast war das Kellerkind vom TSV Germania Krölpa, die zwar in dieser Saison das Tabellenende nie so richtig verlassen konnten, aber oftmals auch nur knapp oder unglücklich unterlegen waren. So wollten die Hausherren nichts anbrennen lassen und von Beginn an zeigen, wer die Macht am Schiefer ist.
Dieses Vorhaben ging mit einem klassischen Fehlstart tüchtig in die Hose und sah den Außenseiter mit 0:2 in Führung. Thuringia war einfach noch nicht auf der Platte und zeigte vorn wie hinten alles andere, nur keinen „meisterlichen“ Handball. Tröstend war, dass auch Germania jetzt patzte und so die Möglichkeit vergab sich einen noch deutlicheren Vorsprung zu erspielen. Endlich konnte Thuringia Torerfolge verzeichnen nachdem sich Andreas „Paul“ Kürsten und Jens Riwe jeweils von Links- bzw. Rechtsaußen schön durchsetzen konnten. Krölpa zeigte sich aber wenig beeindruckt und legte immer wieder durch zumeist einfache Schlagwürfe aus der Distanz vor. Zu diesem Zeitpunkt hätte jede Mannschaft der Liga die Königseer Deckung schwindlig gespielt. Die Abwehrarbeit war einfach zu passiv, keine Abstimmung untereinander passte, so dass die Gipswerker mit einfachen Einläufern und Wechseln die „sicherste Deckung der Liga“ in Schwierigkeiten brachte. Zumindest im Vorwärtsgang konnten sich die Königseer allmählich stabilisieren und beim 5:4 erstmals die Führung übernehmen (9. Min.).
 Die Folgezeit sah keinen der beiden Mannschaften im Vorteil, Thuringia rang weiter um seine Form so dass beim Stand von 8:8 die Hausherren sich in der 20. Minute durch eine Auszeit neu ordnen wollten. Durch eine personelle Umstellung wurde besonders die linke Abwehrseite gestärkt und der Druck auf die Krölpaer somit erhöht. Zwangsläufig kamen die Königseer zu den erhofften Ballgewinnen und waren so in der Lage durch schnelles Umkehrspiel endlich auch den ein oder anderen Konter erfolgreich abzuschließen. In dieser Phase waren es vor allem unsere legendären „66er“, die im fast blinden Spielverständnis die Krölpaer Abwehr überlisteten. So konnte sich Thuringia erstmals absetzen und bis zur Halbzeit mit dem 17:11 ein einigermaßen Torepolster erarbeiten.
Der zweite Durchgang begann für die Gastgeber so gut, wie der erste endete und man war geneigt zu glauben, dass der „Thuringia – Motor“ auf Hochtouren kommt (19:11, 32. Min.).Steven Götz schien in der Pause das Zielwasser verabreicht bekommen zu haben und wollte wohl doch noch nach der Torschützenkrone greifen, die nach wie vor noch unser Oberliga – Legionär Oldi bis dato inne hatte. Kaum gehofft schlich sich wieder der Wurfteufel ein, da konnte Spielertrainer Steffko Varchmin sich mühen, um seine Nebenspieler in Szene zu setzen, es wollte einfach nichts mehr gelingen. Fehlabspiele, technische Fehler und mangelnder Druck im Angriffsverhalten waren auf Königseer Seite spielbestimmend. Zeitweise hatte man den Eindruck das Thuringia an diesem Tag kaum über die 20 Tore – Marke kommen würde. Dies erkannten auch die Gipswerker und bliesen zur Aufholjagd, die die Hausherren wiederum zu einer Auszeit zwang (20:17, 43. Min.).
Nochmals neu eingeschworen, waren es nun vor allem Steven Götz , Jens Riwe und endlich auch wieder Gernot Brähne, die die Thuringia mit ihren Treffern nun doch auf die Siegerstraße einbiegen ließ. Trotzdem konnten die Gastgeber einfach nicht befreit aufspielen so dass ein an diesem Tag von der Mannschaftsleistung sichtlich enttäuschter Steffko Varchmin noch in den Schlussminuten die Spielmacheraufgabe an Paul Kürsten übergab.
Am Ende stand dann zwar ein versöhnlicher 27:21 Erfolg auf der Anzeigetafel, der aber über eine der schwächsten Saisonleistungen nicht hinwegtäuschen sollte. Zum Saisonhalali gegen die SG Saalfeld/Könitz IV müssen auf alle Fälle noch einige Register, trotz jetzt schon vorhersehbarerer weiterer Ausfälle, gezogen werden, um nicht hier die dritte Niederlage zu kassieren.
Anwurf ist zur geänderten Zeit um 17.00 Uhr in der Gorndorfer Halle.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, V. Dietz, G. Brähne (2), M. Gießler (2), St. Varchmin (2), St. Götz (12), A. Kürsten (2), J. Riwe (7), M. Lächa, S. Elsäßer, J. Fischer, U. Förster

20.04.2010; sixtyone




SV Thuringia Königsee - TSV 1898 Oppurg II 32:24 (18:11)

Meisterschaft perfekt

Handball, Verbandsliga: Sieg ohne Probleme


Den zweiten Anlauf zum vorzeitigen Titelgewinn nach der inakzeptablen Leistung vor 3 Wochen in Saalfeld, wollten die Spieler um Steffko Varchmin im Heimspiel gegen die TSV 1898 Oppurg II diesmal endgültig nutzen. Die Vorzeichen hierfür standen so gut, wie schon lange nicht, bis auf Toralf Höhne und Ulf Oswald, die verletzungsbedingt sowie Uwe Förster arbeitsbedingt ausfielen, waren alle Mann an Bord. Auch der nach dem vierteljährlichen Ausfall in Folge seiner schweren Spielverletzung wieder genesene Michael Gießler stand erstmals wieder auf der Platte und trat sofort den Beweis an, warum er so wichtig für die Mannschaft ist.
Thuringia begann hoch motiviert und konzentriert, um möglichst frühzeitig klare Verhältnisse zu schaffen. So konnten die beiden Halben Christoph „Hansa“ Schirmer und Steven Götz sich gleich zu Beginn mit jeweils sehenswerten Rückraumtreffern auszeichnen, bevor die Gäste per Strafwurf den Anschluss markierten (2:1, 4. Min.). Thuringia konnte ein ums andere Mal weiter vorlegen, ehe sich die Oppurger auf Grund der massiven und gut aufgestellten Königseer Deckung erst in der 12. Minute aus dem Feld durchsetzen konnten (5:2). Die Gastgeber setzten sich mit zwei weiteren Treffern in Folge etwas ab, was den TSV 1898 zur Auszeit zwang (7:2, 14. Min.). Thuringia war weiter bemüht seine spielerischen Qualitäten in Torerfolge umzumünzen, welches in dieser Spielphase durch meist einfache Gegentore der Oppurger keinen Vorteil brachte. Zudem verletzte sich Hansa Schirmer bei einer Angriffsaktion so schwer, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Wir hoffen, dass sich die Schwere seiner Verletzung nicht bestätigt und er die Saison auch zu Ende spielen kann.Diese Spielunterbrechung versetzte dem Spielfluss der Hausherren einen vorläufigen Knacks und sah die Oppurger um den Anschluss bemüht (9:5, 19. Min.).
Steffko Varchmin war es, der seine Mitspieler vorantrieb und entsprechend in Szene setzte.So konnte sich Thuringia durch Tore vom jetzt eingewechselten Linksaußen Stephan Göring und vom Kreis durch Michael „Katze“ Lächa auf sieben bis acht Tore absetzten, die zur Halbzeit beim 18:11 bestand hatten.
Der zweite Durchgang verlief alles in allem sehr ausgeglichen, Thuringia war ständig bemüht den Abstand deutlicher zu gestalten, doch der Zehn – Tore Vorsprung wollte einfach nicht gelingen. Zudem ließen die Unparteiischen mit einer allzu kleinlichen Regelauslegung und insgesamt „20“ Zeitstrafen gegen beide Mannschaften kaum noch einen vernünftigen Spielfluss zu. Beim Stand von 29:20 (51. Min.) stellte sich wieder die erwartungsgemäße Torflaute ein, ehe es Spielertrainer Steffko Varchmin wieder einmal war und mit dem „30.“ kurzen Prozess machte (30:22, 54. Min.). Insgesamt zeigte Thuringia bis auf wenige Momente eine mannschaftliche Geschlossenheit, Gernot Brähne, Sven „Ella“ Elsässer, Jens Riwe und Johannes „JoJo“ Fischer trugen sich ebenso wie der heutige Topshoter Steven Götz in die Erfolgsliste ein. Alles in allem ein verdienter und jederzeit ungefährdeter Sieg, der nun doch noch den vorzeitigen Verbandsligatitel bescherte, den wir zum letzten Ligaheimspiel gegen Krölpa am kommenden Samstag zur gewohnten Anwurfzeit entsprechend feiern wollen.

Thuringia: Th. Merten, V. Dietz, G. Brähne (5), M. Gießler (1), Ch. Schirmer (1), St. Varchmin (5), St. Götz (7), A. Kürsten (n.E.), J. Riwe (4), M. Lächa (2), S. Elsäßer (2), J. Fischer (1), St. Göring (4)

12.04.2010; sixtyone




SG Könitz/Saalfeld III - SV Thuringia Königsee 32:20 (17:10)

Thuringia vergibt ersten Matchball kläglich

Handball, Verbandsliga: Mit Minikader ohne Chance


Was lässt sich nach diesem Samstag über diese derbe Niederlage sagen ? Eigentlich fast gar nichts... ! Königsee fand zu keiner Zeit ins Spiel und es bringt auch nichts diese Partie hochzuspielen oder gar auf die Mannschaft einzuprügeln.
Königsee reiste mal wieder nur mit 8 Feldspielern und 2 Torhütern zu einem Auswärtsspiel, womit die Probleme schon anfingen.
Nach einem ausgeglichenen Beginn bis zum 4:4 setzte sich nun die SG bis zum 9:4 ab. Schon hier konnte man erkennen das Königsee große Schwächen in der Deckung hatte und auch im Angriffspiel lief es alles andere als rund.
Mitte der ersten Hälfte brachten sich nun immer mehr die Unparteiischen ins Gespräch, und verteilten Zeitstrafen wegen jedem "Allerweltsfoul". So stand die Thuringia plötzlich nur noch mit 3 Spielern auf der Platte. Dennoch hielt man noch dagegen und konnte das Resultat in Grenzen halten (12:9). Doch was nun kam, konnte man sich kaum noch mit ansehen. Fehlwürfe, Abspielfehler und in der Deckung einen "Tag der offenen Tür" ermöglichten den Gastgebern bis zum 17:9 davonzuziehen.
Zu allem Überfluß verletzte sich Steven Götz kurz vor der Halbzeit so schwer, das er nicht mehr weiter spielen konnte. So waren also schon zur Pause beim Stande von 17:10 die Weichen auf Niederlage gestellt.
Im zweiten Durchgang stemmte sich nun die Thuringia gegen einen Zehn-Tore-Rückstand und man versuchte irgendwie gegen die 2 Saisonniederlage anzukämpfen. Doch was die Thuringia auch versuchte, spätestens die Schiedsrichter Große/Kreutz machten mit ihren fragwürdigen Entscheidungen alles zunichte. Alleine 11 Zeitstrafen und 2 Siebenmeter auf Seite der Thuringia bei 3 Zeitstrafen und 11 Siebenmeter für die SG sprechen hier Bände.
Trotzdem waren die Herren in Schwarz nicht für die Niederlage verantwortlich, denn Königsee hätte zu diesem Zeitpunkt, mit dieser Leistung, wahrscheinlich jedes Spiel verloren.
So ging es über die Stationen 19:12; 21:13 zum 25:15 Mitte der zweiten Hälfte für die SG und damit waren 10 Tore Rückstand erreicht.
Die Thuringia fing nun langsam an zu resignieren. Aber auch die Herren Schiedsrichter wurden immer mehr zur Lachnummer und zeigten mit ihrer Aroganz wie man es eigentlich nicht machen sollte, aber sie sind ja noch jung und vielleicht lernen sie ja noch dazu ... !?
Die SG spielte nun ihr Pensum runter und schaffte damit einen verdienten 32:20 Sieg gegen den Tabellenführer.
Bleibt zu sagen das man dieses Spiel schnell vergessen muss und sich auf die kommenden Heimspiele vorbereiten sollte. Denn schon am 10.April gibt es die nächste Chance gegen Oppurg II den Staffelsieg klar zu machen.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (3), J. Fischer (1), Ch.Schirmer (2), A. Kürsten (3), St. Varchmin (8), St. Götz (2), S. Elsässer, M. Lächa (1),

24.03.2010; 1OR3




SV Thuringia Königsee – SV Stahl Unterwellenborn 27:21 (8:12)

Thuringia stolpert, aber stürzt nicht !

Handball, Verbandsliga: Blamable 1. Halbzeit mit großer Moral wett gemacht


Dass Sport nicht unbedingt etwas mit Statistiken, Tabellen oder Rechnungen zu tun hat, hat das vergangene Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV Stahl Unterwellenborn gezeigt. Zumindest im ersten Durchgang war der Tabellenunterschied definitiv nicht zu erkennen, die Stahlwerker brachten Thuringia mehr als in arge Bedrängnis und die Hauherren lieferten mit Sicherheit ihre schlechteste Saisonleistung ab.
Die Gäste legten einen Blitzstart hin und führten 0:2, ehe Gernot Brähne in der 5. Minute das erste Tor für Thuringia markieren konnte. Bereits zu diesem Zeitpunkt war zu erkennen, dass die Gastgeber weder im Angriff noch in der Abwehr ihr Konzept umsetzen konnten. In der Offensive schien an diesem Tag gar nichts zusammen zu laufen, technische Fehler und Fehlabspiele häuften sich und im Abschluss versuchte fast jeder Spieler sein Heil bzw. „Unheil“. Die Gäste dagegen konnten fast ungestört ihr Angriffsspiel, vor allem über die Rückraumpositionen und den linken Außen aufziehen. Thuringia war einfach nicht in der Lage deren Laufwege zu stören und somit das Tempo und die Einwurfchancen zu nehmen.Begünstigt noch durch eine Vielzahl an auch zweifelhaften Siebenmeter- und Zeitstrafenentscheidungen durch das Kahlaer Schirigespann konnten sich die Stahlwerker über die Stationen 2:4; 4:6 auf 6:9 absetzen, worauf sich Jens Riwe auf der Bank genötigt sah den grünen Karton zu ziehen (17. Min.). Selbst nach einigen Umstellungen und Auswechselungen im Zuge dieser Auszeit kehrte keine Ruhe und Linie in das Spiel der Gastgeber ein. Der Angriff versuchte weiter im Spiel Eins gegen Eins sein Glück, statt das Spiel laufen zu lassen und die besseren Chancen herauszuspielen. So wurde der Gästekeeper regelrecht berühmt geworfen oder das Holz war im Weg. Das Abwehrverhalten war weiterhin katastrophal, einzig Jens Riwe zeigte mit seinem körperbetonten Einsatz wo es lang gehen sollte. Trotzdem blieben die Unterwellenborner weiter erfolgreich und erreichten beim 6:12 (24. Min) scheinbar schon eine Vorentscheidung. Thuringia nun auf dem Tiefpunkt fand überhaupt kein Mittel und schien immer ideenloser. Nur durch einen Kraftakt konnte bis zur Halbzeit der Abstand verkürzt werden, 8:12.
Die Pausenpredigt von Spielertrainer Steffko Varchmin fiel natürlich entsprechend aus, er appellierte an seine Kameraden und forderte Ehrgeiz und Willen, um die treuen Königseer Handballfreunde auf den Rängen nicht völlig zu enttäuschen. Jetzt stand, wie ausgewechselt eine total andere Truppe auf der Platte, schon die Körpersprache ließ erkennen, so soll es nicht weiter gehen. Thuringia war gleich zweimal erfolgreich und der Anschluss wieder greifbar 10:12 (33.). Die Stahlwerker merkten das Aufbäumen der Gastgeber und versuchten weiter in Vorderhand zu bleiben, was Ihnen vorerst noch zum 11:13 gelang. Der Thuringia „Motor“ hatte nun aber endgültig zu stottern aufgehört und lief rund, so dass sage und schreibe in der 37. Minute!!! erstmals die Führung erobert wurde, 14:13. Unterwellenborn gab nicht auf kämpfte tapfer gegen die immer stärker werdenden Hauherren und konnte nochmals vorlegen, 15:16 (42.). Was nun folgte war Thuringias beste Phase, die Deckung einschl. Toralf Höhne stand, schnelles Umkehrspiel und treffsichere Steven Götz, Steffko Varchmin und Stephan Göring stellten mit einem 6:0 Lauf zum 21:16 endgültig die Weichen auf Sieg. Diesen Vorsprung ließen sich die Königseer nicht mehr nehmen und spielten jetzt, immer angetrieben von den unermüdlich „hämmerten Querschlägern“, ihr Spiel in gewohnter Art routiniert runter. Die Stahlwerker sichtlich konditionell und mental am Rande ihrer Möglichkeiten, konnten nichts Entscheidendes mehr entgegensetzen, so dass mit dem 27:21 doch noch der 17. Saisonerfolg am Schiefer gefeiert werden konnte.
Mit der Moral und dem Siegeswillen der 2. Halbzeit könnte am kommenden Samstag in Gorndorf um 15.00 Uhr gegen die SG Saalfeld/Könitz III auch die vorzeitige Meisterschaft möglich sein.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), U. Förster (n.e.), J. Fischer, St. Göring (5), Ch. Schirmer (1), A. Kürsten (1), St. Varchmin (8), St. Götz (9), S. Elsässer (n.e.), M. Lächa, U. Oswald (n.e.), J. Riwe (1),

15.03.2010; sixtyone




SC Medizin Erfurt - SV Thuringia Königsee 17:29 (7:15)

Wieder klarer Auswärtserfolg der Thuringia

Handball, Verbandsliga: Ein Schritt weiter Richtung Meisterschaft


Nachdem der Mitaspirant auf den Staffelsieg, Apolda IV, am Samstag beim Tabellendritten Gispersleben zwei Punkte ließ, bestand für die SV Thuringia Königsee die Möglichkeit den Vorsprung im Meisterschaftskampf weiter auszubauen.Dies sollte beim gastgebenden SC Medizin Erfurt zur unglaublichen Anwurfzeit am Sonntag um 12.00 Uhr umgesetzt werden.
Zur Erinnerung, im Hinspiel gewann die Varchmin – Truppe zwar deutlich, hatte aber fast eine Halbzeit zu tun, um mit dem nicht mehr ganz zeitgemäßen „Slow – Motion - Handball“ der Mediziner, klar zu kommen.
Obwohl die Gastgeber den ersten Erfolg verzeichnen konnten, setzte Thuringia von Beginn auf ein schnelles Umkehrspiel und glich sofort durch Andreas „Paul“ Kürsten aus. Dieser war es auch, der in seiner stärksten Phase nicht nur der schnellste Spieler auf der Platte war, er schloss die Konter erfolgreich ab und brachte die Königseer in Führung.Den Gastgebern gelang anfangs noch der Ausgleich ehe Thuringia allmählich sich Luft verschaffte und über die Stationen 3:3 zum 3:6 bzw. 4:7 (12. Min) vorlegen konnte. Die Königseer wiederum etwas durch Ausfälle dezimiert, zeigten eine mannschaftlich gute Leistung und konnten sich weiter absetzen 6:12, was die Mediziner auch zur Auszeit zwang (21. Min). Die brachte den Gastgebern zwar nicht viel ein, aber auch Thuringia ließ die ein oder andere klare Gelegenheit aus. Erwähnenswert im 1. Durchgang war noch Jens Riwes Lattenknaller vom Siebenmeterpunkt, dessen Abpraller er selbst mit einem Sprung „wie vom Startblock“ ins Tor schmetterte. Bei einem schon passablen Zwischenstand von 7:15 wurden die Seiten gewechselt.
Thuringia blieb sich auch in Halbzeit zwei treu, versuchte weiter aus einer sicheren Deckung heraus mit schnellen Angriffen erfolgreich zu bleiben. Dies gelang über weite Strecken, so dass beim 7:17 erstmals der Zehn – Tore Vorsprung herausgespielt war (32. Min.). Den Medizinmännern hingegen gelang in dieser Phase kein einziges Feldtor, nur 3 magere Strafwürfe waren die Ausbeute (10:21, 43.).
Jetzt begannen die Gastgeber mit sich und den Schiris zu hadern, was Ihnen außer einigen Zeitstrafen nichts einbrachte. Thuringia ließ sich jedoch auch etwas anstecken, so dass beide Mannschaften zwischenzeitlich nur mit je 3 Feldspielern vertreten waren. Trotz allem blieben die Königseer bei Ihrer Linie, setzten weiter auf ein mannschaftliches und ausgeglichenes Spiel, bei dem sich fast ausnahmslos alle Spieler in die Trefferstatistik eintragen konnten. Am Ende blieb ein ungefährdeter Sieg, den die Mannschaft mit einem nachträglichen Sonntagsmenü beim „Schnitzelheinz“ in gemütlicher „Rot – Weiß – Atmosphäre“ beschloss (was man dabei nicht unbedingt mannschaftlich geschlossen empfand!). Am kommenden Samstag kommt es am Schiefer zu gewohnten Zeit zur Auseinandersetzung mit dem Tabellenschlusslicht Stahl Unterwellenborn.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), V. Dietz (1), U. Förster, U. Oswald (3), A. Kürsten (5), Ch. Schirmer (5), St. Varchmin (5), J. Riwe (7), S. Elsässer (1), M. Lächa (n.e.)

08.03.2010; sixtyone



SV Thuringia Königsee – LSV 49 Oettersdorf 26:25 (14:12)

Starker Gästeauftritt

Handball, Verbandsliga: Thuringia rettet sich ins Ziel


Der 16. Spieltag sah von der Tabelle nach einer klaren Sache für den gastgebenden SV Thuringia aus, hatte man mit den Oettersdorfern den Tabellenneunten zu Gast, den man im Hinspiel mehr als deutlich deklassierte. Der Tabellenführer war jedoch gewarnt, ließen doch die Randschleizer erst vor 2 Wochen mit einem sicheren Sieg die SG Saalfeld/Könitz III in eigener Halle nicht sonderlich gut aussehen. Dementsprechend wollte die wiederum sehr dezimierte Crew um Steffko Varchmin von Anbeginn konzentriert zu Werke gehen und frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen.
Dieses Vorhaben ging sogleich in die Hose und sah die Gäste über deren rechte Angriffsseite im doppelten Torerfolg. Thuringia mühte sich, konnte sich jedoch in dieser Phase lediglich vom Siebenmeterpunkt erfolgreich durch Steffko Varchmin zeigen. Bereits in dieser Phase war zu erkennen, dass die Gäste sich über die schwächere linke Deckungsseite der Königseer sowie über ihre gewohnt starken Kreisläufer zum Erfolg bringen wollten. Thuringia mühte sich weiter das Heft in die Hand zu bekommen und kam durch schöne Einzelaktionen von Stephan Göring und Spielertrainer Steffko Varchmin erstmals in Vorderhand (4:3; 6. Min.).In Folge gelang es den Rinnetalern mehrmals eine Zwei – Tore – Führung heraus zu werfen, die die Gäste jedoch mit viel Einsatz immer wieder egalisierten.
Thuringia gelang es einfach nicht spielerische Akzente zu setzen, teilweise wurde der Torabschluss voreilig und mit geringen Erfolg gesucht, so dasss wenig Zählbares zu Stande kam und beim 14:12 die Seiten gewechselt wurden.
Im zweiten Durchgang sollte der nun eingewechselte Jens Riwe, für mehr Druck aus dem rechten Rückraum sorgen, was ihm mit schönen Einzelaktionen trotz einer langwierigen Verletzung auch gelang. Wiederum Steffko Varchmin war es jetzt, der seine Jungs antrieb und versuchte in aussichtsreiche Wurfpositionen zu spielen. Thuringia schien sich nun leicht absetzen zu können und kam beim 17:14 erstmals mit 3 Toren in Vorderhand. Die Randschleizer gaben sich jedoch in keiner Phase des Spieles auf, kämpften verbittert und brachten Mitte der 2. Halbzeit, mit 5 Treffern durch Ihren quirligen linken Rückraumspieler, die Thuringia – Abwehr in Bedrängnis (20:19; 42. Min.). Die Gastgeber stellten nach der nun folgenden Auszeit ihre Deckung um und schienen endlich auf der Siegerstraße unterwegs zu sein (25:20; 51. Min.). Die Oetterdorfer warfen nun alles in die Waagschale, gingen in der Abwehr äußerst offensiv zu Werke und zwangen den Tabellenführer wiederholt zu Fehlern. Jetzt entwickelte sich nochmals ein spannender Kampf, Oettersdorf verkürzte zum 25:22, scheiterte jedoch anschließend vom Punkt, sowie frei vom Kreis. Thuringia konnte keine spielerischen Akzente mehr setzen, vergab dabei klarste Chancen und ermöglichte somit dem LSV 49 tatsächlich den Anschluss zum 26:25 (59.). Fels in der Brandung war Spielertrainer Steffko Varchmin, der mit all seiner Routine in den letzten Sekunden Ruhe ins Spiel brachte und somit den schwer erkämpften Sieg für Thuringia sicherte.

Thuringia: Th. Merten, G. Brähne (5), V. Dietz, U. Oswald, Ch. Schirmer, St. Varchmin (8),St. Göring (6), A. Kürsten (1), M. Lächa (2), J. Riwe (4), S. Elsässer

02.03.2010; sixtyone



SpVgg. Kranichfeld 1861 – SV Thuringia Königsee 27:32 (14:17)

Nächste Auswärtshürde genommen

Handball, Verbandsliga: Steffen Varchmin wirft 12 Tore


Nach der Pokalüberraschung mit dem 21:18 Sieg beim HV Sömmerda gelang erneut ein wichtiger Auswärtserfolg in Kranichfeld.
Es entwickelte sich von Beginn an ein kampfbetontes Spiel, bei dem zwei Handballphilosophien aufeinander prallten. Thuringia versuchte, mit spielerischer Struktur zum Erfolg zu kommen. Bei den Einheimischen hieß es eher, ich hab den Ball, hau Ruck und drauf! Königsee nahm nach einer kurzen Eingewöhnungsphase das Heft des Handelns in die Hand und lag in der ersten Hälfte stetig mit 2 bis 4 Toren in Front. Das der Vorsprung nicht höher ausfiel, lag zum Großteil an den schlechten äußeren Bedingungen mit einer staubspiegelglatten Halle und absolutem Wachsverbot. So gab es den einen oder anderen technischen Fehler, aber die Gastgeber machten es nicht besser.
Mit der 17:14 Halbzeitführung ging es in die 2. Hälfte und Königsee setzte sich nun Tor um Tor ab. Kranichfeld kassierte zudem einige Zeitstrafen, die Ausdruck von fehlenden spielerischen Mitteln und Frustration ob der Chancenlosigkeit waren. Steven Götz wurde in seinen Würfen immer sicherer (10Treffer) und Steffen Varchmin setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene. Er selbst krönte seine Leistung mit 12 Erfolgen. Zwischenzeitlich war Thuringia auf 8 Tore Vorsprung enteilt und so gestattete man am Ende dem Gastgeber noch etwas Ergebniskosmetik. Der 32:27 Sieg ist völlig verdient und Ausdruck mannschaftlicher Geschlossenheit. Die Tabellenführung bleibt damit fest in Königseer Hand.

Thuringia: Merten, Höhne, Brähne (4), Fischer (1), Dietz, Oswald, Götz (10), Kürsten, Schirmer (2), Varchmin (12), Riwe (2), Elsäßer, Lächa (1)

23.02.2010; U.O.


TSV 1998 Oppurg II – SV Thuringia Königsee 23:25 (13:14)

Thuringia mit Schwierigkeiten

Handball, Verbandsliga: Kein Selbstläufer


Am Samstag stand für die Handballer vom SV Thuringia Königsee das Nachholspiel der Hinrunde beim TSV Oppurg II in der Rosental – Halle in Pößneck an. Die letzten Erfahrungen gegen die Oppurger hatte unsere damalige „Zwote“ letztmalig vor 3 Jahren sammeln können, mit der Erinnerung, dass die Begegnungen immer recht umkämpft waren.
Mit dieser Gewissheit und wiederum nur einem 10-Mann-Kader reiste der Tabellenführer an, auch im Wissen, dass Punkte hier hart erarbeitet werden müssen. Das Erfolgsrezept aus dem klaren Sieg gegen Gispersleben wollten die Rinnetaler auch in Pößneck fortsetzen und aus einer sicheren und starken Abwehr sich möglichst viele Ballgewinne und damit Konterchancen erarbeiten.
Anfangs schien das Konzept auch gleich zu fruchten, Gernot Brähne eröffnete den Torreigen, Steven Götz und Michael Lächa konnten bei einem Gegentreffer der Hausherren nachziehen (4. Min.). Die Gastgeber schienen sichtlich beeindruckt, wirkten nervös und zerfahren in ihrem Spiel, aber schon jetzt war zu erkennen, völlig kampflos nimmt hier keiner die Punkte mit. Königsee war zwar weiterhin im Angriffspiel erfolgreich, zeigte aber in der sonst so sicheren Deckung Lücken, die die Oppurger zu leichten Treffern einluden. Trotzdem konnte Thuringia sich Dank des mit Übersicht von Spielertrainer Steffko Varchmin geführten Spieles leicht absetzen, 4:7 (12.). Oppurg steckte nicht auf, wollte seinem Publikum alles zeigen und kam über den Kampf zu dem ein und anderen Erfolg, der Ihnen den Anschluss bescherte (8:9; 17. Min.). Königsee konnte wiederum vorlegen, Christoph Schirmer wurde per Konter von Steffko geschickt und konnte aus vollem Lauf vollenden, genau wie Micha Lächa vom Kreis erfolgreich war. Und immer wieder war es Steffko Varchmin, der die Jungs antrieb und dabei selbst im Abschluss seine Treffsicherheit zeigte, so dass ein 4 Tore Vorsprung heraus geholt werden konnte (8:12; 23. Min.). Oppurg reagierte mit einer Auszeit und wechselte seinen Spielertrainer im Tor ein, was nicht nur Wirkung in den eigenen Reihen zeigte. Angespornt von dessen Paraden und dem Publikum konnten sich die Hausherren zum zweiten Mal herankämpfen und erreichten Sekunden vor der Halbzeitpause wieder den Anschluss zum 13:14.
In einem waren sich die Königseer bei der Pausenauswertung sicher, die Deckungsarbeit musste unbedingt verbessert werden, um hier nicht evtl. in noch größere Schwierigkeiten zu geraten. Aber genau das trat bei Wiederbeginn ein. Oppurg konnte sofort ausgleichen und sogar erstmals die Führung übernehmen (15:14; 33. Min.). Einzig der Erfahrung und der Übersicht von Steffko war es in dieser Phase zu verdanken, dass Thuringia nicht weiter in Bedrängnis geriet. Er selbst spielte jetzt in der Deckung eine vorgezogene 5:1 und versuchte so die Oppurger Angriffsaktionen frühzeitig zu stören, was sich im weiteren Spielverlauf auch als recht wirkungsvoll zeigen sollte. Im Angriff jedoch scheiterte unser Rückraum nun reihenweise am Oppurger Trainer im Gehäuse und vergab eine Chance nach der anderen. Wiederum war es Steffko, der sowohl vom Punkt, wie auch aus dem Spiel heraus zeigte, wie man einen Keeper von diesem „Kaliber“ überwindet.
Nach einer erneuten Reihe von Zeitstrafen von dem nicht immer souverän wirkenden Schirigespann, erholte sich Thuringia offensichtlich besser und kam wieder in Vorderhand.In der Schlussphase nahm nun die Spannung immer mehr zu, Oppurg kämpfte mit dem Letzten, angepeitscht vom heimischen Publikum. Thuringia konnte sich nochmals durch zwei kaltschnäuzige Tore von Ulf „Uppe“ Oswald von Rechtsaußen leicht absetzen (22:24; 58. Min.).Im Gegenzug konnte Toralf Höhne den wichtigen Rückhalt geben, bevor Ulf nochmals mit einem noch abgezockteren Heber zum Endstand von 23:25 einlochte und somit als erster Präsident des SV Thuringia (Abt. Handball) zum Matchwinner avancierte.Insgesamt war es sicherlich nicht das schönste Spiel, mit Sicherheit eines der weniger Guten von Thuringia. Aber wer fragt später noch danach, bei zwei Auswärtspunkten und der verteidigten Tabellenführung.
Am kommenden Faschingssamstag steht die Hauptrunde im Bezirkspokal beim Tabellenführer der Landesklasse II, HV Sömmerda 05 an. Ein Weiterkommen bei diesem Favoriten und dem momentanen Spieleraufgebot wäre sicherlich alles andere als eine Überraschung, aber der Pokal hat seine eigenen … . (Ja, ich weiß 5 €, halbe Getränkeeinheit, ins Phrasenschwein!!).

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, U. Oswald (3), V. Dietz, G. Brähne (6), Ch. Schirmer (1), St. Varchmin (8), St. Götz (5), A. Kürsten , M. Lächa (2)

08.02.2010; sixtyone




SV Thuringia Königsee - TSV Motor Gispersleben 37 : 23 (18 : 9)

Thuringia putzt "Gispis" weg

Handball, Verbandsliga: Thuringia erobert Tabellenführung zurück


Wie war man doch auf diesen Spieltag gespannt. Hat die Thuringia die erste Niederlage verkraftet? Kann der Wechsel von R.Oldenburg zur SG Saalfeld/Könitz kompensiert werden? Und hat man jetzt überhaupt noch eine Chance gegen den Dritten der Verbandsliga - Gispersleben ???
Mit einem Wort - JA !!!!
Es war ein wahres Feuerwerk das die Königseer am Samstag gegen die "Gispis" zeigten, standen doch die Vorzeichen eigentlich nicht sehr gut. Gerade mal 9 Spieler waren von dem einst 17 Mann starken Kader übrig geblieben. Aber diese zeigten von Beginn an, was eine geschlossene Mannschaftsleistung ist.
Der TSV eröffnete den Torreigen zum 0:1, welches Thuringia aber gleich mit 4 Toren zum 4:1 (6.Min) beantwortete. Schon hier zeigte sich, dass Toralf Höhne im Kasten der Königseer einen sehr guten Tag erwischt hatte, denn er parierte gleich zu Beginn mehrere gute Möglichkeiten der Gäste. Auch im Angriff lief es bei der Thuringia gut. So kam es, dass sich manch einer auf der Tribüne die Augen reiben musste, denn in der 12. Spielminute führten die Hausherren mit 7:3 und ließen alle "Schwarzmaler" erstmal verstummen. Nun pendelte sich das Spiel etwas ein und Gispersleben konnte den Anschluss halten (8:5; 15. Min.). Aber immer wieder Steven Götz und Jens Riwe zeigten im Angriff ihr Können und setzten sich in dieser Phase erfolgreich durch (11:7; 23 Min.). Gispersleben versuchte weiter alles um dran zu bleiben, was Ihnen aber nur noch bis zum 11:8 gelang. Nun überrollte Thuringia die Gäste förmlich. Je einmal Riwe, Kürsten, Schirmer, und vier Treffer von Götz brachten die Vorentscheidung in diesem Spiel. 18:9 zur Halbzeit, wer hätte das gedacht?!
Vor allem Steffen Varchmin zeigte hier eine super Leistung und führte seine "jungen" Nebenleute in Abwehr und Angriff hervorragend.
Mit Beginn der zweiten Hälfte fing sich Gispersleben wieder etwas und konnte zumindest bis zum 20:14 (37.Min.) mithalten. Dann zog Thuringia das Tempo wieder an. Christoph "Hansa" Schirmer war es dann, der erstmals die 10-Tore-Führung zum 24:14 (42.Min.)erzielte. Der TSV schien sich langsam aufzugeben und versuchte sich nun mit Verzweiflungswürfen über die Außen. Diese allerdings waren alle ein leichtes "Fressen" für Toralf "The Wall" Höhne im Tor der Thuringia (28:16; 46. Min.). Selbst eine 2-fache Unterzahl konnte die Königseer nicht aufhalten. Hier erzielte "Steffko" Varchmin, nach schöner Vorarbeit von Jens Riwe, ein herrliches Tor vom Kreis.
Königsee war in allen Belangen überlegen und spielte wie aus einem Guss. Nun trugen sich auch Sven Elsässer und Volker Dietz in die Torschützenliste ein (34:21; 56.Min.). Die Schlusspunkte im Spiel zum 37:23 Endstand, setzten zweimal Jens Riwe und wiederum Steven Götz, die auch gleichzeitig die beiden erfolgreichsten Torschützen an diesem Tag waren.
Insgesamt eine Super Leistung der Königseer Mannschaft, die auch noch Unterstützung aus Saalfeld erhielt. Hier gewann die SG Könitz/Saalfeld IV gegen Apolda IV und machte so die Thuringia wieder zum alleinigen Tabellenführer. Ein rundum perfekter Tag ...

Thuringia: T. Höhne,  U. Oswald, Ch. Schirmer (4), St. Varchmin (6), St. Götz (13), S. Elsässer (1), A. Kürsten (3), V.Dietz (1), J.Riwe (9)

02.02.2010; 1OR3




HSV Apolda IV – SV Thuringia Königsee 29 : 25 (16 : 9)

Wieder nichts in Apolda zu holen

Handball, Verbandsliga: Erste Saisonniederlage


An diesem Wochenende stand das Schlagerspiel der Verbandsliga Mitte zwischen den Tabellenführenden und dem Zweiten an, das ja bekanntlich schon richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf hätte sein können. Das Interessante an diesem Spiel im Vorfeld war sicherlich die Frage wer sich durchsetzt, die beste Deckung der Liga (Thuringia) oder der effektivste Angriff (Apolda).
Thuringia reiste durch teilweise kurzfristige Ausfälle (Krankheit, Verletzung und Studium) mit einem ungewohnt stark dezimiertem Aufgebot von 10 Spielern an, was Steffko Varchmin angesichts von nur 2 Wechselvarianten für das Feld schon die Sorgenfalten ins Gesicht trieb.Das Vorhaben des Tabellenführers endlich einmal gegen diese routinierte, clever aufspielende und eingeschworene Truppe in Apolda zu gewinnen stand somit unter keinem allzu guten Stern, zumal mit Micha Gießler, Jens Riwe und Gernot Brähne gleich drei wichtige Leistungsträger fehlten. Trotzdem wollte die Mannschaft alles versuchen, um diese Absicht auch zu verwirklichen, aber auch dem Gastgeber war schon sein Ziel an Hand der spielerischen Verstärkung auf dem guten alten Apoldaer Parkett anzusehen. Das Spiel begann für beide Mannschaften mit einem Durchläufer, ehe Steven Götz zur ersten, leider aber einzigen Führung für Thuringia einnetzen konnte. Apolda antwortete postwendend glich aus und legte vor. Wie schon häufig in vergangenen Spielen erlebt, suchten die Königseer noch ihren Spielfaden, was mit der heutigen Aufstellung auf Grund der angesprochenen Personalproblematik sicherlich nicht einfacher wurde. Trotzdem waren die Gäste um Anschluss bemüht, was mit schönen Einzelaktionen der beiden Außen Christoph „Hansa“ Schirmer und Stephan Göring zum 4:3 (6. Min.)gelang. Die Glockenstädter hatten aber in jeder Phase des Spieles immer die passende Antwort, ist doch ihr Fundus an Kombinationen und Spielzügen durchaus beeindruckend. Immer wieder fanden die Gastgeber mit ihren Aktionen die passende Lücke in der überaus löchrigen Deckung der Königseer. In der Abwehr passte einfach nichts, die Jungs fanden überhaupt keine Abstimmung zueinander und wurden insbesondere auf der rechten Deckungsseite zumeist durch mehrfach wiederholte Abläufe der Apoldaer ein ums andere mal regelrecht vernarrt. Einzig Toralf Höhne brachte eine hundertprozentige Leistung und hielt seine Jungs in dieser Phase mit seinen Paraden im Spiel. Im Angriff fast schon ein gewohntes Bild, kaum eine Kombination, im Gegensatz zu den Gastgebern, wurde angesagt und durchgezogen, viele Einzelaktionen, die zumeist voreilig und unvorbereitet und somit auch erfolglos abgeschlossen wurden, waren das Ergebnis. Jedoch durch Kampfgeist blieb Thuringia weiter dran und konnte sogar zum 6:6 ausgleichen (12. Min.).
Was nun folgte war wohl die spielentscheidende Phase, Apolda tankte sich ein ums andere mal, häufig über ihre linke Angriffsseite, durch die Gästedeckung und war so fünfmal erfolgreich. Thuringia hingegen brachte nichts Zählbares zustande, zumal Ralf „Oldi“ Oldenburg in dieser Phase weiter glücklos blieb. Jens Riwe zog in der 18. Minute die grüne Karte und somit die notwendige Notbremse (11:6). Steffko Varchmin versuchte seine Deckung umzustellen, wies auf die fehlende Abstimmung nahezu einzuschwörend hin und motivierte seine Jungs immer wieder aufs Neue.Die Gastgeber spielten ihr Pensum gewohnt routiniert runter und hielten Thuringia auf einen 6 bis 7 Tore Abstand, bei dem auch die Seiten gewechselt wurden (16:9). Die zweite Hälfte begann, wie die Erste endete. Königsee war um den Anschluss bemüht, kam nun endlich im Angriff öfters zum Torerfolg, aber Apolda hielt die Gäste weiter auf Distanz.
Nach ca. 10 gespielten Minuten der 2. Halbzeit verletzte sich Toralf Höhne bei einer Abwehraktion leicht und wurde kurz darauf für eine Allerweltsaktion vom Schiedsrichterehepaar Jung noch für 2 Minuten auf die Bank geschickt. Thomas Merten jetzt im Kasten versuchte an die Leistungen seines Mannschaftskameraden anzuknüpfen, was im streckenweise auch gelang. Thuringias Abwehr stand jetzt deutlich besser, was somit zu dem ein oder anderen Ballgewinn führte. Die Gastgeber schienen einen Gang zurück zu schalten, was den Königseern zunehmend Konterchancen einräumte. Wie aber mit diesen Chancen seitens der Gäste umgegangen wurde, war mehr als haarsträubend. Einfachste freie Möglichkeiten wurden kläglich vergeben oder endenden am immer besser aufgelegten Apoldaer Keeper. Sowohl erfahrene, wie auch junge Spieler, brachten es einfach nicht fertig die sich nun zahlreich bietenden Chancen umzusetzen. So konnte Thuringia zwar den Abstand verkürzen, 27:23 (51. Min.), aber ernsthaft ärgern ließen sich die Glockenstädter nicht. Dieses Niveau spiegelte sich dann auch in den Schlussminuten wieder, so dass beim Stand von 29:25 der Schlusspfiff vom nicht immer souverän und objektiv pfeifenden Ehepaar Jung ertönte. Ein verdienter Sieg für die Gastgeber, der aber auch für Thuringia das Minimalziel bedeutet. Denn im direkten Vergleich, er am Ende bei einem evtl. Punktegleichstand herangezogen würde, lägen die Königseer auf Grund der 6 Tore Differenz aus dem Hinspiel vor Apolda. Dies bedeutet natürlich mit den Apoldaern im Gleichschritt der Punkte zu bleiben und keine Punktverluste zuzulassen.
Das wird sicherlich umso schwerer, da zukünftig unsere Nr. 13 sich mit dem heutigen Spiel und seinen 13 Toren vorerst vom Verbandsligaspielbetrieb für Thuringia verabschiedet. Oldi wird für die verbleibende Saison den Freunden von der SG Könitz/Saalfeld versuchen beim Verbleib in der Oberliga, zu helfen. Hierzu wünscht ihm die Mannschaft viel Erfolg und auch Glück und hofft Ihn am Saisonende unverletzt wieder in unsere Reihen aufnehmen zu können. Das ist ein Schritt, den möglicherweise nicht jeder Thuringia Fan nachvollziehen kann, der aber für einen Spieler, der noch mal Oberligaluft schnuppern kann, schon ein sportliches Ziel bedeutet. Oldi, gib alles, damit wir bald das „Allewio“ gemeinsam wieder anstimmen können. Er hat mit seinen bislang 104 Toren maßgeblich zu dem Tabellenstand beigetragen an dem sich Thuringia derzeit befindet. Das macht es künftig für alle Mitspieler nicht einfacher, birgt aber andererseits auch Chancen und Möglichkeiten für den ein oder anderen „Nachwuchsspieler“ sich auch weiter zu entwickeln. Für die Mannschaft gilt es nun zukünftig noch geschlossener aufzutreten, um in den bereits anfangs erwähnten Zweikampf mit Apolda nicht unfreiwillig Punkte zu lassen.
Gelegenheit dazu gibt es bereits am kommenden Samstag, wenn um 16.00 Uhr am Schiefer der Tabellendritte TSV Gispersleben II aufläuft.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, U. Oswald, St. Göring (2), R. Oldenburg (13), Ch. Schirmer (3), St. Varchmin (2), St. Götz (5), S. Elsässer, A. Kürsten

25.01.2010; sixtyone



SV Thuringia Königsee – HSV Bad Blankenburg II 25 : 23 (15 : 8)

Sieg mit bitterem Nachgeschmack

Handball, Verbandsliga: Unfairer Gegner und schwere Verletzung trüben Derbysieg


Liebe Handballfreunde und Fans des SV Thuringia Königsee,in all den Jahren in dem wir an dieser Stelle über unsere Spiele berichteten, waren die Autoren immer bestrebt objektiv und mit der entsprechenden Achtung gegenüber unseren Gegnern und Schiedsrichtern zu berichten. Aber nach dem „Derby“ vom vergangenen Samstag möchte ich dem Spielbericht ein paar persönliche Worte voran stellen und tue dies ganz bewusst nicht in einem Forum oder Gästebuch sondern hier, in der Hoffnung, dass sich einige Akteure vom Samstag dies evtl. durchlesen und über ihre „sportliche“ Einstellung nachdenken . Wir betreiben diesen schönen Sport um einerseits uns natürlich fit zu halten und andererseits gemeinsam Spaß daran zu haben. Wenn dann noch Zuschauer dem ganzen beiwohnen wollen und die Spiele interessiert verfolgen, dann kann man von einer perfekten Sportveranstaltung reden, die dann hoffentlich allen Freude bereitet hat. All das schien aber am Samstag in diesem sogenannten Derby bei einigen der Gästeakteure und auch Fans keine Rolle zu spielen. Es ist unverantwortlich und unverständlich in einem Spiel der untersten Klasse Thüringens, in dem der 7. beim Tabellenführer zu Gast ist, dass manche Spieler vor allem derjenige der seine einzige Oberligaerfahrung in Königsee sammeln durfte, nicht nur übermotiviert, aufgeputscht und auf das äußerste unsportlich auftritt, sondern seine jungen unerfahrenen Mitspieler in diesen Sog mit hineinzieht und infiziert. Traurig daran ist zudem noch, dass keiner der Verantwortlichen auf der Bank von BB überhaupt einschreitet und diesem unsportlichen Verhalten Einhalt gebietet. Ergebnis des Ganzen ist, dass unser Mitspieler Michael Gießler mit einer mehrfachen Jochbeinfraktur im Erfurter Klinikum liegt.
Wir alle sind Freizeitsportler, ein Großteil davon Familienväter, die Verantwortung für ihre Familien und im Leben haben, all das scheint in BB unbedeutend zu sein. Denn wie verklärt muss man in BB sein, wenn man am Folgetag in unserem Gästebuch postet und von einem „schönen Derby“ redet und sich uns als Pokalgegner wünscht. Das wünscht sich mit Sicherheit kein Königseer, denn wir alle wollen fairen und sauberen Handball und diese Einstellung haben viele Handballer in Thüringen mit denen wir uns gerne messen wollen. Ob der kleine Kreis derer, die oben angesprochen wurden, diese Zeilen erreichen oder diese verstehen, erschließt sich uns nicht, aber es sollte ein Versuch und ein Appell sein, der vielleicht den ein oder anderen, der seine Handballzukunft noch vor sich hat einfach nur sagen soll: „Es ist alles nur ein Spiel !!
Nun aber zum eigentlichen Spielbericht:
Thuringia begann vom Anwurf weg überhastet und unkonzentriert, vergab im Angriff leichtfertig die Bälle, so dass BB den ersten Treffer erzielte. Gernot Brähne glich zwar im Gegenzug aus, jedoch war die Anfangsphase weiter von Nervosität und zerfahrenem Spiel der Gastgeber geprägt. BB konnte so immer vorlegen und kam zu leichten und schnellen Toren, denen Thuringia hinterher lief. Erst in der 8. Minute konnten die Gastgeber durch Steven Götz erstmals die Führung zum 4 : 3 übernehmen. Allmählich wurde die Abwehrarbeit mit Spielertrainer Steffko Varchmin im Zentrum sicherer und verlieh dem Spiel der Königseer zunehmend an Stabilität und Sicherheit, was sich an den Toren vom 4 : 4 mit 4 Treffern in Folge zum 8 : 4 widerspiegelte und die Gäste zur Auszeit zwang (17. Min.). BB begehrte darauf noch einmal kurz auf und versuchte den Anschluss zu halten (8 : 6 und 9 : 7), aber Thuringia drehte jetzt sicher auf und zeigte wer der verlustpunktfreie Tabellenführer ist. Ralf „Oldi“ Oldenburg hatte jetzt endlich auch an der Feinjustierung gedreht und traf dementsprechend.
Jetzt zeigten die Hausherren, was sie auszeichnet, die beste Deckung der Liga gewann ein ums andere mal den Ball, wodurch die entsprechenden Konter eingeleitet wurden und Michael „Schwarzer“ Gießler und Stephan Göring diese verwandeln konnten. Thuringia zog nun endgültig davon und 5 Treffer am Band brachten die 14 : 7 Führung, die auch zur Halbzeit beim 15 : 8 weiter Bestand hatte. Die zweite Hälfte begann unverändert, Königsee hielt die Gäste auf einer 6 bis 7 Toredifferenz und alles sah nach einem sicheren Heimsieg aus. Mitte der zweiten Halbzeit nahm jedoch die Härte und die anfangs erwähnten Unsportlichkeiten auf Seiten BB immer mehr zu, so dass der verletzungsbedingt und daher als Mannschaftsverantwortlicher fungierende Jens Riwe die grüne Karte zog (47. Min.), um zumindest auf Königseer Seite für Ruhe zu sorgen. Thuringia fing sich und stellte über die Stationen 20 : 17; 23 : 17 beim 24 : 18 den gewohnten Abstand wieder her (50.). BB wollte jedoch mit der Brechstange das Unmögliche erwirken, setzte weiter auf Härte, was das junge Schiedsrichterpaar aus Oppurg ab und zu auch überforderte, aber in der 51. Minute folgerichtig erstmals die rote Karte gegen die Gäste ziehen ließ. In dieser aufgeheizten und aufgeputschten Spielatmosphäre kam es zu dem wahrscheinlich unglücklichen Zusammenprall zwischen Michael Gießler und seinem Gegenspieler (52.), der die oben erwähnte schwere Verletzung zur Folge hatte. Die ein oder andere Erinnerung wurde bei einigen Thuringia Akteuren wach und der Schock saß tief, was sich sofort auf den weiteren Spielverlauf auswirkte. Die Gastgeber durch den Vorfall sichtlich von der Rolle, brachten es lediglich noch zu einem Torerfolg. BB auf der Gegenseite unbeirrt, versuchte nun alles und war jetzt 4 mal in Folge gegen den glücklosen Thomas Merten im Thuringia - Gehäuse erfolgreich (25 : 23; 58. Min.).
Königsee blieb weiter ohne Erfolg und scheiterte ein ums andere mal an den jetzt gut parierenden Gästekeeper. So kam BB in der letzten Minute in Ballbesitz, nahm sich jedoch sichtlich zuviel Zeit, so dass Thuringia den Angriff abwehren konnte und Oldi im sicheren Ballbesitz sah ( 59:55). Was sich nun bei 2 Toren Rückstand und 5 Sekunden Spielzeit im Hirn (falls vorhanden) des ehemaligen Oberligaspielers von BB abspielte entbehrt jedenfalls jeglichen Verständnisses und bleibt an dieser Stelle einfach unkommentiert. Die Schiris ahndeten die Tätlichkeit gegen Oldi noch nicht mal mit einer Disqualifikation, die normalerweise noch ein Spielverbot hätte nach sich ziehen müssen, sondern nur mit einer lächerlichen 2 Minutenstrafe.
Im Resümee des Spieles wollen wir einfach unserem Mannschaftskameraden Michael Gießler alles erdenklich Gute und hoffentlich baldige Genesung wünschen, unser aller Gedanken sind bei dir. Wie wir aber alle unseren Schwarzen kennen, kann er es sicherlich kaum erwarten zumindest als Zaungast wieder in der Schieferhalle zu sein. Für die Mannschaft geht der Ligaalltag am kommenden Sonntag weiter und das ist diesmal nicht alltäglich. Geht es doch um 16.00 Uhr in der Glockenstadt im vielleicht vorentscheidenden Schlager gegen die gebündelte Apoldaer Handballerfahrung, die Thuringia auf alle Fälle überlisten will.

Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), J. Fischer, St. Göring (2), M. Gießler (2), R. Oldenburg (11), Ch. Schirmer (1),St. Varchmin (2), St. Götz (4), S. Elsässer, M. Lächa (1), A. Kürsten

17.01.2010; sixtyone




SV Thuringia Königsee - TSV Germania Krölpa (15:9) 33:15

Thuringia putzt Krölpa weg

Handball, Bezirkspokal: Hauptrunde problemlos erreicht


Nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel stand mit dem Pokal – Vorrundenspiel gegen die TSV Germania Krölpa die erste Pflichtaufgabe des Jahres an.Da beide Mannschaften Ligakonkurrenten sind, sollte ein Blick auf die Tabelle aussagekräftig genug sein, um Klarheit über die Ausgangssituation zu verschaffen.
So war die Ansage von Coach Steffko Varchmin vor dem Spiel auch dementsprechend klar und eindeutig. Alles andere als ein deutlicher Sieg wäre indiskutabel, außerdem sollte die Mannschaft die Gelegenheit nutzen um sich auf die weitaus schwierigeren Punktspiele des Monats im Derby gegen Bad Blankenburg II und den Titelmitaspiranten Apolda IV vorzubereiten.
Wie bereits häufig in dieser Spielsaison tat sich Thuringia zu Spielbeginn wiederum schwer und kam einfach nicht ins Spiel, so dass die Gäste überraschend das Heft in die Hand nahmen und so zur 0:2 Führung kamen.Im Angriff tat sich der Favorit schwer, einerseits durch leichte technische Fehler sowie durch die mangelhafte Chancenverwertung, kamen die Gastgeber erst in der 5. Minute zu dem ersten Zählbaren. Insbesondere die Deckung zeigte in der Anfangsviertelstunde große Defizite auf. Den Krölpaer Kreisläufer bekam die Abwehr einfach nicht in Griff, so dass dieser immer häufiger frei vor dem Thuringia – Gehäuse auftauchte. So plätscherte das Spiel anfangs dahin, ohne einen Vorteil für eine Mannschaft erkennen zu können und die Gastgeber erstmals beim 3:2 in Führung sah (10.).
Erst einzelne Auswechselungen und Umstellungen brachten die nötige Sicherheit in der Abwehr, die die schnellen bzw. leichten Ballgewinne brachten, obwohl die sich hieraus entwickelten Konter durch mangelnden Blick für den Mitspieler noch zu häufig vergeben wurden.Einzig der Übersicht von Ralf Oldenburg war es in dieser Phase zu verdanken, dass er mit einer Serie von Treffern Thuringia in Vorderhand hielt. Allmählich gelangte die momentan auf der Platte stehende Sieben zu mehr Sicherheit und zu dem ein und anderem spielerischen Lichtblick, so dass sich Königsee leicht absetzen konnte und beim Stand von 15:9 die Seiten gewechselt wurden.
Die zweite Halbzeit sah nun endlich die zu erwartenden Leistungen der Heimmannschaft, der „Thungia – Motor“ lief endgültig rund.Leichte Ballgewinne, schnelle und sicher verwandelte Konter sorgten nun für klare Verhältnisse und das dementsprechende Torepolster. Toralf Höhne jetzt im Kasten sorgte zudem für einen sicheren Rückhalt seiner Mannschaft. Nach 5 gespielten Minuten des 2. Durchgangs konnten die Gastgeber erstmals den 10 Tore Vorsprung bejubeln, der weiter stetig anwuchs 23:10 (42.). Eine anschließende Auszeit nutzte Steffko Varchmin zu einem kompletten Blockwechsel, so dass alle Spieler zum Einsatz kamen und so zum Erfolg beitrugen. Der Wechsel gab dem Spiel keinen Abbruch, einzig das wiederum unglücklich agierende Schiedsrichterpaar hat mit seinen teils zweifelhaften Entscheidungen und einer Flut an Zeitstrafen für Unterbrechungen des Spielflusses gesorgt.
Erwähnenswert in dieser Phase ist sicherlich das gute Spiel von Steven Götz, der mit 10 Treffern auch erfolgreichster Schütze des Spieles war, aber in der 59. Minute leider noch ein „Zeitstrafenopfer“ wurde. Michael Gießler war es wieder einmal vorbehalten den ominösen 30. Treffer zu markieren, nachdem sich zuvor einige seiner Mannschaftskameraden erfolgreich aus der Affäre zogen. Insgesamt beim Endstand von 33:15 auch in dieser Höhe verdienter Sieg, der jedoch vor allem im ersten Durchgang noch deutliche Lücken und Defizite aufzeigte. Hier müssen die Varchmin, Oldenburg & Co. noch weiter an sich arbeiten, um vor allem das spielerische Können auch im Spiel umzusetzen. Denn eines ist klar, im Januar können schon die Weichen zum Staffelsieg zumindest andeutungsweise gestellt werden.

Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (5), V. Dietz (1), U. Oswald, M. Gießler (1), Ch. Schirmer (4), R. Oldenburg (8), J. Riwe (2), S. Elsässer (1), M. Lächa (1), St. Götz(10), St. Varchmin

10.01.2010; sixtyone


SV Thuringia Königsee - SG Könitz/Saalfeld IV (13:13) 28:22

Thuringia trotz schlechter Trefferausbeute erfolgreich

Handball, Verbandsliga: Nur zweite Halbzeit akzeptabel


Mit dem letzten Spiel des Jahres sowie dem vorletzten der Hinspielserie wollten sich die Handballer des SV Thuringia Königsee und ihrem treuen Anhang mit einem Sieg und somit einer lupenreinen Weste ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen.Bevor jedoch das sportliche Kräftemessen begann, hatte sich der Verein und die Spieler bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern Uli Lichtenheld und Eckhard Möbius für die aufopferungsvolle und engagierte Arbeit für den Königseer Handball bedankt und mit Weihnachtsmann „Watschi“ für Adventsstimmung sorgen wollen..
Vielleicht lag es daran, dass die Spieler in Gedanken noch bei der Zeremonie waren, oder evtl. die Tatsache, dass Saalfeld ohne Wechselspieler antrat, oder an der Adventszeit oder….
Thuringia hatte diesmal nicht nur kleine Anlaufschwierigkeiten zu Spielbeginn, sondern war faktisch die 1. Halbzeit gar nicht bei der Sache. In der Deckung fehlte jegliche Abstimmung, immer wieder taten sich größte Lücken auf, die die Saalfelder nur so zum Tore werfen einluden. Mit den Linkshändern auf den beiden halben Rückraumpositionen kam Thuringia anfangs überhaupt nicht zurecht, so dass diese fast immer ungehindert „einlochen“ konnten.Über die Stationen 0:1; 1:3; 3:3; 4:6 bis zum 10:10 liefen die Gastgeber ständig dem Vorsprung der SG hinterher. Einzige Lichtblicke in dieser Phase waren das kuriose Abpraller – „Aufschlagtor“ a´la Roger Federer für das wiederum einmal Sven „Ella“ Elsässer verantwortlich war sowie das einzige Führungstor der ersten Hälfte, das Ralf „Oldi“ Oldenburg markierte. Selbst die deutlichen Worte von Coach Steffko Varchmin in der Auszeit (20.) fanden bei der Mannschaft keine Aufnahme. Zu allem Überdruss wurden auch vorn selbst klarste Chancen kläglich vergeben und fanden sich bei dem wirklich nicht überragendem Gästekeeper oder zum x–ten Mal am Gehäuse wieder. So lief man weiter der Führung der Saalfelder hinterher bevor Jens Riwe Sekunden vor dem Pausenpfiff den imens wichtigen Ausgleich erzielen konnte (13:13).
Der Pausentee vom Coach verabreicht war alles andere als süß und bekömmlich, aber absolut notwendig und angebracht.In Einem waren sich alle sicher, so wollte die Mannschaft sich nicht ins neue Jahr verabschieden. Jetzt kam Spielertrainer Steffko Varchmin selbst mit auf die Platte und übernahm die Regie. Die Deckung stand von nun an besser, die Räume wurden eng und die Rückraumschützen der SG rechtzeitig und offensiv attackiert. Nun kam Thuringia endlich zu den notwendigen Ballgewinnen, die die Kontermöglichkeiten eröffneten. Über die Zwischenstände 14:13; 15:15; 17:15 versenkten die Varchmin, Oldenburg, Brähne & Co. 3 Konter in Folge und konnten sich erstmals beim 19:16 leicht absetzen. Jetzt begann der „Thuringia – Motor” wieder rund zu laufen, auch wenn noch so mancher Lattenknaller zum Haare raufen war, so schien der Bann endlich gebrochen zu sein. Ein weiterer Zwischenspurt zum 25:18 sollte nun endlich Klarheit bringen und zwang die Gäste zur Auszeit (47.). Co-Trainer Andreas „Paul“ Kürsten, erstmals wieder auf der Bank wechselte nun munter durch, so dass alle Spieler ihre Spielanteile bekamen und wie im Fall Johannes “JoJo” Fischer mit einem sehenswerten Treffer „durch die Augen“ des Gästekeepers diese meistens auch nutzten. So pegelte sich das Spiel bei einem Vorsprung von 6 Toren ein, die auch nach dem Abpfiff beim 28:22 Bestand hatten. Hervorzuheben ist diesmal sicherlich keiner der Spieler, was auch die Trefferausbeute bestätigt, lediglich der Erfahrung und der Übersicht unseres Spielertrainers und dem heraus gekitzeltem Ehrgeiz der Mannschaft ist es sicherlich zu verdanken das nun doch 20:0 Punkte mit in die Weihnachtspause gehen.
Sicher ist jedoch, dass Thuringia mit solch einem Auftreten bei beiden Saalfelder Mannschaften und insbesondere bei dem scheinbar einzig verbliebenen Mitaspiranten keinen Blumentopf gewinnen kann und man sich im Kampf um den Staffelsieg wieder auf die spielerischen Qualitäten und die mannschaftliche Geschlossenheit besinnen muss.
Allen, die immer mit Interesse unsere Spielberichte lesen, wünscht die Mannschaft ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch, so dass wir uns zum Pokalspiel am 09.01.2010 gegen die TSV Germania Krölpa gesund wieder sehen.

Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, V. Dietz (1), G. Brähne (5),U. Oswald, M. Gießler (3), St. Götz (3), R. Oldenburg (5), St. Varchmin (3), J. Riwe (4), M. Lächa (1), S. Elsässer (2), J. Fischer (1), Ch. Schirmer

14.12.2009; sixtyone



SV Germania Krölpa - SV Thuringia Königsee (7:14) 22:29

Auch im Gipswerk unbezwingbar

Handball, Verbandsliga: Königseer Rumpftruppe mit sicherem Sieg


Nach der kurzen Spielpause des vergangenen Wochenendes mussten die Thuringia Handballer zum nächsten Auswärtsspiel in der engen und demzufolge wenig beliebten Halle im ehemaligen Gipswerk gegen die dortige Germania Krölpa antreten.
Aus dem normalerweise doch recht komfortablen Spielerkader fehlten diesmal krankheits- bzw. verletzungsbedingt Gernot Brähne, Steven Götz, Stephan Göring und Andreas Kürsten sowie zudem noch Volker Dietz, Uwe Förster und Coach Steffko Varchmin, so dass schon ein richtiger Schrumpfkader zu der Begegnung anreiste.
Nach der Tabelle, Erster gegen Letzter, sollte die Rollenverteilung klar sein, dieser Favoritenrolle gerecht zu werden ist jedoch jedes Mal ein neuer Kampf, den es zu bestreiten gilt. Das Spiel begann recht zerfahren und nervös, auf beiden Seiten wurde im Abschluss gepatzt, ehe Ralf „Oldi“ Oldenburg das 0:1 markieren konnte. Die Partie wogte hin und her, Krölpa glich aus und Thuringia konnte wieder vorlegen. Jens Riwe von Beginn auf der Spielmacherposition konnte sich mit Einzelaktionen durchsetzen und steuerte 3 Treffer in Folge bei, bis dann endlich Oldi seine Treffergenauigkeit erhöhen konnte und es am Ende auf 14 Tore brachte. Krölpa versuchte den Anschluss nicht zu verlieren und Toralf Höhne im Tor war es durch seiner Paraden und zweier gehaltener Siebenmeter zu verdanken, dass Königsee in Vorderhand blieb. Dadurch kehrte endlich in der Deckung Ruhe ein und das Thuringia Spiel gewann auch nach vorn an Sicherheit, Michael „Schwarzer“ Gießler mit einem sehenswerten Treffer praktisch von der rechten „Hallenwand“ und auch Sven „Ella“ Elsässer vom Kreis waren die Schützen Nr. 3 und 4. Jetzt wurde auch Christoph „Hansa“ Schirmer warm und zeigte sich aus dem rechten Rückraum.
Über die Stationen 3:9, 5:12 pegelte sich allmählich eine Torepolster ein, dass aber trotzdem noch keine zuversichtliche Sicherheit einkehren ließ. Sowohl das zeitweise unsicher agierende Schiedsrichtergespann, als auch die teils übermotiviert wirkenden Germania Spieler hatten hieran ihren Anteil. Der Vorsprung hatte aber weiter bestand, so dass beim 7:14 die Seiten gewechselt wurden.
Zu Beginn der zweiten Hälfte stellten die Gäste ein wenig um, Oldi übernahm die Spielmacherposition und Hansa auf links als Ulf Oswald auf rechts komplettierten den Rückraum, um mit einfachen Wechseln und Kombinationen den Gegner unter Druck zu setzen, was jetzt auch phasenweise gelang. Lediglich die Quote der verwandelten Siebenmeter bei nahezu allen der angetretenen Schützen ließ wiederum mehr als zu wünschen übrig und verhinderte einen Ausbau der Führung. Auch Thomas Merten jetzt im Tor, konnte über einige Zeit nicht an seine Leistungen der bisherigen Saison anknüpfen, so dass die Gastgeber beim 14:20 kurzzeitig Hoffnung schöpften. Wie schon in vergangenen Jahren erlebt, sollte trotz des Spielstandes auch jetzt wieder Hektik und unkontrolliertes Spiel auf Seiten Germanias aufkommen, was der rechte Rückraumspieler der Gastgeber auch mit seiner dritten Zeitstrafe quittierte (49.). Der Tabellenführer ließ sich nicht beirren, Michael „Katze“ Lächa und Johannes „Jojo“ Fischer mit einem „Schmetterball“ im Nachsetzen konnten ebenso Tore beisteuern, so dass beim 16:26 erstmals ein Zehntorevorsprung markiert wurde und niemand mehr an dem Sieg zweifeln wollte.
Die Schlussphase wurde nun noch fast dramatisch und überforderte die Schiedsrichter, die in Gedanken wohl auf der eiligen Heimreise waren, völlig. Erst fing sich „Katze“ nach einem keineswegs überzogenen Körpereinsatz eine Zeitstrafe ein (57.), dann folgte Ulf nach einer eher harmlosen und keineswegs unsportlichen Äußerung gleich mit zweimal 2 Minuten (58.) und auch Michael Gießler „wollte“ nicht mehr durchspielen und verabschiedete sich mit einer Zeitstrafe auf die Bank, so dass Thuringia zeitweise nur noch mit 3 Feldspielern auf der Platte stand. Diese brachten aber die Situation mit Bravour zum Endstand von 22:29 über die Zeit.
Insgesamt ein ungefährdeter Sieg, der sicherlich auch höher hätte ausfallen können, aber bei der Ausfallliste sicherlich in Ordnung geht. Erfreulich, dass alle Thuringia - Akteure vollen Einsatz gezeigt haben und sich in die Torschützenliste eintragen konnten und somit zum Erfolg beigetragen haben. Nun möchten alle Spieler am kommenden Samstag im letzten Spiel des Jahres `09 gegen die SG Saalfeld/Könitz IV sich und den Fans ein schönen 3. Adventsvorabend, mit möglichst weiter einer „zu Null“ beim Punktestand, bereiten.

Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, U. Oswald (2), J. Fischer (1), M. Gießler (2), Ch. Schirmer (3), R. Oldenburg (14), J. Riwe (4), S. Elsässer (1), M. Lächa (2)

08.12.2009; sixtyone




SV Thuringia Königsee - SG Könitz/Saalfeld III (9:10) 20:17

Schwer erkämpfter Arbeitssieg der Thuringia

Handball, Verbandsliga: Die SG fordert Königsee alles ab


Mit der SG Könitz/Saalfeld III stand am 8. Spieltag der Verbandsliga Mitte ein Gegner auf dem Programm, an den Thuringia II keine guten Erinnerungen hatte, stammte doch die letzte Niederlage zum Saisonabschluss in eigener Halle von dieser Mannschaft. Zwar reisten die Gäste mit einer Rumpftruppe an, nur ein Torwart als Wechselspieler stand zur Verfügung, aber Coach Steffko Varchmin warnte schon in der Kabine die zahlenmäßige Überlegenheit nicht über zu bewerten. Er konnte nämlich aus dem Vollen schöpfen und hatte die Qual der Wahl aus den 17 Mannschaftskameraden die Spieler auszuwählen. So nahmen vorerst die etwas angeschlagenen Ulf Oswald, Jens Riwe und Christoph Schirmer sowie Volker Dietz neben der Spielerbank Platz, um gegebenenfalls aus diesem Kader nachnominiert zu werden.
Der Start der Hausherren ging gehörig daneben, zwar ging man mit 1:0 in Führung, jedoch was danach folgte war ein in dieser Saison noch nicht erlebtes Desaster. Die Mannschaft war völlig verunsichert, fand überhaupt keinen Weg die kompakte Gästeabwehr einschließlich der bekannt starken Saalfelder Torhüter zu knacken. Auch die Deckungsarbeit war zu harmlos und passiv, so dass in dieser Phase vor allem der Linkshänder im rechten Rückraum der Saalfelder unbehelligt seine Würfe anbringen konnte. So führten die Gäste schnell mit 1:5 und Unwillen machte sich nicht nur auf der Zuschauertribüne breit, der Steffko Varchmin veranlasste in der 11. Minute den grünen Karton zu zücken. Jens Riwe wurde von den „Außenbänklern“ sofort ins Spiel auf die halbrechte Position beordert, Oldi rückte auf Halblinks und Geburtstagskind Stephan Göring machte für Gernot Brähne auf Linksaußen Platz. In der Deckung wurde mit Ralf „Oldi“ Oldenburg vorgezogen, das zuletzt schon öfters praktizierte 5:1 System, gespielt, was dann auch Wirkung zeigte. Thuringia kam zu dem ein und anderen Ballgewinn und Steven Götz, Gernot Brähne und Oldi trafen auch endlich im Vorwärtsgang, so dass der Vorsprung der Gäste allmählich schwand. Die Mannen vom Schiefer mühten sich weiter und konnten in der 18. Minute durch Sven „Ella“ Elsässer nach wunderbarem Anspiel von Jens den Ausgleich zum 6:6 markieren. Bald darauf stockte allen in der Halle der Atem, als Steven Götz unsanft von der Saalfelder Abwehr aus der Luft geholt wurde und mit dem Hinterkopf auf`s Parkett aufschlug. Spätestens seit Jo Deckarms Fall weiß jeder Handballinteressierte, wie so etwas ausgehen kann und im höherklassigen Handball gibt es hierfür auch nur eine Auslegung, nämlich Rot.
Mit den Schreck in den Knochen lief Thuringia weiter den Gästen hinterher, da in der Deckung weiterhin nicht aggressiv genug agiert wurde und man weiterhin zu statisch und unbeweglich wirkte. Selbst die Ballgewinne, durch die Paraden von Toralf Höhne im Tor, wurden reihenweise durch ungenaue bzw. hektische Abspiele vergeben. Über die Stationen 6:7; 8:8 und über den Kampf gelang Oldi mit dem 9:8 erstmals wieder der Führungstreffer (28.), den die Saalfelder jedoch postwendend ausglichen. Zum Überdruss gelang es der Abwehr 15 Sekunden vor dem Pausenpfiff wiederum nicht die gegnerischen Spieler fest zu machen, so dass den Gästen noch der 10. Treffer zum Halbzeitstand (9:10) gelang.
Der zweite Durchgang begann mit einer weiteren taktischen Änderung der Hausherren, Spielertrainer Steffko Varchmin vollzog mit Steven den ständigen Angriff – Deckungswechsel und gab somit seinen Nebenmännern einen sicheren Rückhalt in der Abwehr. Die bis dahin schwächere linke Deckungsseite erstarkte, so dass der bis dahin überzeugende Saalfelder Linkshänder in Halbzeit zwei keine nennenswerte Aktion mehr hervor brachte. Trotz allem gelang es den aufopferungsvoll kämpfenden Spielern der SG sich wiederum leicht zum 11:13 abzusetzen. Aber die Körpersprache der Gastgeber war jetzt eine ganz andere, keiner der Spieler wollte sich wieder die Blöße einer Heimniederlage geben. Über die Stationen 13:13, konnte Thuringia in der 46. Minute wieder vorlegen (14:13). Zwar wurden weiterhin beste Chancen ausgelassen, die sicherlich manchen Fan auf den Rang die Haare raufen ließ, so unter anderem 4 Siebenmeter, die am stark aufgelegten Gästetorwart oder dem Holz abprallten. Aber jetzt lief der Königsee`r „Motor“ wieder rund, insbesondere Steven, Gernot und Oldi konnten nun endlich den Saalfelder Keeper überwinden, 16:14 (51.). An eine Vorentscheidung glaubte hier noch keiner, denn 2 Tore sind im Handball bekanntlich nichts. Wiederum in dieser Phase eine fragwürdige Situation bzw. Entscheidung als bei einem Konter der völlig freie Michael „Schwarzer“ Gießler über die „Klinge“ gehen musste. Völlig unnötig und unsportlich von dem jungen Saalfelder Spieler diese Attacke, die ebenfalls den roten Karton hätte geben müssen. Die Gäste jetzt in Unterzahl kämpften weiter, aber erfolglos, als beim Stand von 18:16 Saalfeld noch einen verhängten Siebenmeter vergab, war der bann gebrochen. Thuringia erhöhte auf 19:16 und 20:16 ehe den SG Spielern der unbedeutende Treffer zum 20:17 Endstand gelang.
Insgesamt war es sicherlich kein schönes Spiel auf Königsee`r Seite, dafür hat es aber an Spannung und Kampfeswillen nicht gehapert. So bleibt Thuringia auf der Spitzenposition und schaut sich am kommenden Wochenende gelassen die Spielstände der Gegner an, bevor es am 05.12.2009 im Krölpaer Gipswerk wieder rund geht. Letztendlich zollt den Spielern der SG trotz der genannten 2 Aktionen der Respekt mit Ihrem Minikader unseren Jungs alles abverlangt zu haben und bis zur Schlusssirene voll mitgefightet zu haben.

Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (4), M. Gießler (2), U. Förster, St. Götz (7), R. Oldenburg (7), St. Varchmin (Coach), J. Riwe, M. Lächa, S. Elsässer (1), J. Fischer, St. Göring

23.11.2009; sixtyone



SV Stahl Unterwellenborn - SV Thuringia Königsee (6:14) 19:30

Auch gegen Unterwellenborn keine Probleme

Handball, Verbandsliga: Siegesserie weiter ungebrochen


Am nachkarnevalistischen Sonntagnachmittag hieß es in der Gorndorfer Dreifelderhalle gegen die gastgebenden Stahlwerker aus Unterwellenborn anzutreten. Von der Tabelle sollte die Ansetzung eine klare Sache für Thuringia werden, jedoch hat man am vergangenen Spieltag gesehen, wie unbequem auch die Mannschaften aus dem unteren Drittel mitunter sein können.
Königsee konnte trotz der fehlenden Sportfreunde Göring und Kürsten auf eine volle Bank zurückgreifen, so dass selbst der extra aus Nordhausen angereiste Marcel Obstfelder neben Coach Steffko Varchmin Platz nehmen musste.
Thuringia begann äußerst konzentriert und zielstrebig, die Deckung war von Beginn massiv und körperbetont und im Angriff waren die Jungs in dieser Phase sehr effektiv. Ralf „Oldi“ Oldenburg begann den Torreigen ohne zu zögern, Jens Riwe und Steven Götz legten sofort nach. Die Königseer zogen gleich ihr Kombinationsspiel auf, das anfangs auch die entsprechenden Erfolge brachte. Die Stahlwerker fanden einfach kein Mittel gegen die weiter munter aufspielenden Gäste, auch im Angriff rannten sie sich ein ums andere mal fest, so dass es nach 12 Minuten 0:8 für die Gäste aus dem Rinnetal stand.
 Wie es sich im Spielverlauf zeigen sollte, war dieses Torepolster auch vonnöten. Erst mit ihrem 2. Siebenmeter in der 14. Minute konnten die Gastgeber Thomas Merten im Tor zum 1:8 überwinden. Bedingt durch das Rotationsprinzip an Auswechslungen auf Seite der Gäste und ein zwischenzeitliches 5:1 Abwehrsystem gab es anschließend einen kurzen Schlagabtausch, bis in der 23. Minute Volker Dietz mit dem 4:14 erstmals den 10 Tore Vorsprung markierte. Dieser hatte jedoch nicht lange Bestand, so dass die Mannschaften beim Stand von 6:14 in die Kabinen gingen.
 Zu Beginn des 2. Durchganges war das Spiel relativ ausgeglichen, Stahl kam zu relativ einfachen Toren und Thuringia vergab reihenweise Großchancen, so dass die Gastgeber beim 10:17 (34.) leichte Morgenluft wittern wollten. Jetzt war es Gernot Brähne der in dieser Phase endlich seine Treffsicherheit wieder fand und seine Mannschaftskollegen mitzog. Coach Steffko Varchmin gab wieder allen Spielern ihre Chance und wechselte in allen Mannschaftsteilen durch, so dass die Chefkanoniere Oldi und Jens Riwe einen fast gemütlichen Sonntagnachmittag hatten. Die Vertretung mühte sich und Steven Götz zeigte eine sehr akzeptable Leistung, genau wie „Hansa“ Schirmer sowohl vom linken wie auch rechten Rückraum. Auch „JoJo“ Hannes Fischer konnte sich diesmal mit 3 Treffern in die Torschützenliste eintragen, so dass beim 10:20 (36.) der alte Abstand wieder hergestellt war. In der 50. Minute kam es zu einem kleinen Kuriosium, der Stahltorwart durfte sich wegen Meckerns 2*2 Min. auf der Bank ausruhen, einen Ersatztorwart hatten die Gastgeber nicht zur Verfügung, so musste deren Spielmacher jetzt das Tor hüten. Die Stahlwerker kämpften jetzt aufopferungsvoll, jedoch machte in dieser Phase der ins Spiel zurück gekehrte Oldi kurzen Prozess mit dem völlig verunsicherten „Ersatztorwart“, 18:29 (57.). Das ominöse 30. Tor wollte scheinbar keiner werfen, bis sich wiederum Oldi aufraffte und den Ball versenkte bis dann Stahl Unterwellenborn noch einen Konter mit der Schlusssirene zum Endstand von 19:30 verwandelte.
 Insgesamt ein Sieg der am ungeliebten Sonntagnachmittag in Ordnung geht, der aber wie bereits erwähnt in dem ersten Viertel vor allem der Höhe nach klar gemacht wurde. Bei entsprechender Konzentration und Nachhaltigkeit vor allem im Abschluss wäre ein deutlich höherer Ausgang sicher gewesen. Beides wird unbedingt am kommenden Samstag vonnöten sein, wenn die SG Saalfeld/Könitz III zu Gast am Schiefer ist. Ein besonderer Dank gilt den Querschlägern, die uns wie gewohnt „schlagkräftig“ unterstützt haben, ebenso wie die „Saalfelder“ Fangemeinde.

Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (4), U. Oswald (1), J. Fischer (3), V. Dietz (2), M. Gießler, U. Förster, Ch. Schirmer (4), R. Oldenburg (6), St. Varchmin (Coach), J. Riwe (3), M. Lächa, S. Elsässer, St. Götz (7)

16.11.2009; sixtyone


SV Thuringia Königsee - SC Medizin Erfurt (16:6) 35:13

Königsee mit leichten Startschwierigkeiten

Handball, Verbandsliga: Deutlicher Heimsieg der Thuringia


Nach den letzten Auswärtssiegen wollten die Thuringia Handballer Ihrem Publikum endlich mal wieder in eigener Halle gute Handballkost bieten, was nach der Tabellensituation gegen den bisherigen Unbekannten Medizin Erfurt wohl klar aussehen sollte.
Ohne die Sportfreunde Götz, Kürsten, Fischer und Dietz sah das zu Spielbeginn nicht danach aus, als ob hier der Erste gegen den Viertletzten spielte.
Königsee ging zwar mit 1 : 0 in Führung, sah sich aber schon nach wenigen Minuten plötzlich mit 1 : 2 hinten. Schon jetzt zeigte sich, dass die Gastgeber mit der unorthodoxen Handballspielweise der Mediziner Probleme hatten. Erfurt verschleppte das Spiel derart und war in seiner Spielanlage eher im Zeitlupentempo unterwegs, dass Königsee einfach nicht in Ballbesitz kam und sich nur mitspielen sah. Wenn Thuringia dann doch mal im Angriff war, wurden klarste Chancen zumeist kläglich vergeben. Man mühte sich trotzdem, konnte beim 5 : 3 und 6 : 4 etwas vorlegen, jedoch waren die Erfurter beim 6 : 5 durch teils kuriose Tore wieder dran.
In der 19. Minute nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, die vor allem unseren Jungs gut tat. Coach Steffko Varchmin stellte mit Oldi als vorgezogene Abwehr auf ein 5 : 1 – System um, was sofort Wirkung zeigte. Der Gegner wurde frühzeitig in seinem „Schneckenhandball“ gestört, zu Fehlern gezwungen, die dann die Kontermöglichkeiten für Königsee eröffnete. Jetzt konnte sich Thuringia über die Stationen 10 : 5 und 12 : 6 ( 22.) leicht absetzen. Auch der anfänglich recht unsicher wirkende Torhüter Thomas Merten konnte seine Leistung stabilisieren und kam jetzt mit den teilweisen schwer berechenbaren Bällen der Mediziner besser zurecht.
So allmählich liefen sich die Hausherren, erstmals im neuen roten Outfit, am Schiefer ein, Kombinationen gelangen, die Chancen wurden genutzt, so dass beim Stand von 16 : 6 die Seiten gewechselt wurden.
Nach dem Wechsel kam Thuringias stärkste Phase. Toralf Höhne, jetzt im Tor, begann gleich mit einigen guten Aktionen, ein Konter nach dem anderen lief, die meist Oldi, Christoph Schirmer und Stephan Göring in Zählbares umsetzen konnten. Jetzt lief alles, wie man sich das von Anbeginn gewünscht hatte, Spielzüge konnten umgesetzt werden und nahezu alle Spieler konnten sich in die Trefferliste eintragen. So war in der 45. Minute erstmals der 20 Tore Vorsprung beim Stand von 29 : 9 hergestellt. In der Schlussviertelstunde pegelte sich der Spielstand bei einem 22 Tore Vorsprung ein, der dann auch beim Endstand von 35 : 13 noch Bestand hatte.
Insgesamt ein Spiel, dass auf Grund der bereits erwähnten Spielweise der Mediziner nicht zu den Schönsten zählen wird und den Thuringia Spielern nicht die Spielfreude brachte, aber auch das junge Schiedsrichtergespann aus Oppurg kam damit wohl schwer zurecht, denn die ein oder andere Ermahnung auf Zeitspiel hätte dem Spiel sicherlich gut getan. Erfreulich war, dass Stephan Göring im ersten Spiel vor heimischer Kulisse nach seiner Rückkehr sich mit 6 Treffern (u. a. Treffer Nr. 30!) eintragen konnte und auch Christph „Hansa“ Schirmer mit 5 Toren an seine Leistung von Oettersdorf nahtlos anknüpfen konnte. Selbstredend aber trotzdem erwähnenswert die 17 Treffer der Kanoniere vom Dienst Jens Riwe und Ralf "Oldi" Oldenburg. Am kommenden Sonntag heißt es dann gegen das nächste Kellerkind Stahl Unterwellenborn in der Gorndorfer Halle die Serie möglichst fortzusetzen.

Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (1), U. Oswald (1), M. Gießler (3), U. Förster, Ch. Schirmer (5), R. Oldenburg (10), St. Varchmin (Coach), J. Riwe (7), M. Lächa (2), S. Elsässer, St. Göring (6)

09.11.2009; sixtyone


LSV 49 Oettersdorf - SV Thuringia Königsee (6:15) 22:36

Klasse Leistung von Thomas Merten

Handball, Verbandsliga: 5 Sieg im 5 Spiel - Thuringia weiter Tabellenführer


Ohne ernsthafte Probleme gewann Königsee auch das 3 Auswärtsspiel in Folge und steht nun mit 10:0 Punkten auf Platz 1 der Verbandsliga.
Oettersdorf versuchte aber von Anfang an gegen den vermeintlichen Favoriten zu bestehen. So ging der Gastgeber gleich mit 1:0 in Führung. Steven Götz, Jens Riwe und Gernot Brähne antworteten mit 3 schönen Toren zum 1:3. Der LSV erarbeitete sich weiter gute Chancen gegen die noch nicht sicher wirkende Königseer Abwehr, doch im Kasten der Thuringia hielt Thomas Merten alles, was da auf sein Tor kam. Sogar 3 freie Würfe hintereinander parierte er bravorös. Dies gab den Königseern weiter Auftrieb, die dadurch immer besser ins Spiel fanden und auch in der Deckung immer stabiler agierten. Schnell wuchs nun der Vorsprung der Rinnestädter an (1:6,10.Min.)und die Heimmannschaft hatte dem nichts entgegenzusetzen. Über die Stationen 2:9 und 3:12 wurde in der 22.Minute beim 4:14 erstmals ein 10 Tore Vorsprung herausgespielt.
Königsee schaltete nun einen Gang zurück und vergab mehrere gute Möglichkeiten weiter zu erhöhen. Beim 6:15 war dann Halbzeit und die Thuringia hatte hier eigentlich schon die Vorentscheidung geschafft.
Mit Beginn des 2. Durchgangs experimentierten die Königseer etwas und gaben der kompletten "Jungen Garde" knapp 12 Minuten Einsatzzeit. Die legten auch gleich ordentlich los und hatten beim 8:18 wieder den alten Abstand hergestellt. Die Gastgeber gaben sich aber nicht auf und kämpften weiter darum das Resultat in Grenzen zu halten. Jetzt pegelte sich das Spiel bei diesem Abstand ein, denn Königsee wurde in der Deckung etwas löchriger und dadurch entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Herausheben muss man hier Christoph Schirmer, der in dieser Phase schöne Tore erzielte, aber auch noch Thomas Merten im Tor der Gäste, der immer wieder klarste Chancen des LSV zunichte machte.
In der 42. Spielminute beim Stande von 12:22 war es dann soweit, nach einer Auszeit wechselte Königsee fast die komplette Mannschaft und die "Alte Garde" kam zum Zug. Leider merkte man gleich einen kleinen Bruch im Spiel, da sich kleinere Fehler und einige vergebene Chancen einschlichen. Oettersdorf konnte aber keinen Nutzen daraus ziehen und so blieb der 10-Tore-Vorsprung bestehen (15:25,17:27).
Der Gastgeber kämpfte weiter verbissen und wurde bei jedem Treffer zu Recht von seinen Fans gefeiert. Der Kräfteverschleiß war aber nicht zu übersehen. In den letzten 10. Minuten war es nun ein leichtes für Königsee über Konter zu einfachen Toren zu kommen. Hier tat sich unser "Ältester" Volker Dietz hervor, der mit seinen 57 Jahren drei schöne Dinger einnetzte. Aber auch Sven Elsässer am Kreis hatte einen sehr guten Tag und hatte bei seinen 4 Toren eine  hundertprozentige Trefferquote.
Zu erwähnen wäre noch, das Ralf Oldenburg den 30 Treffer erzielte und dies am Donnerstag auch gleich begleichen darf ;-) ! !
Am Ende steht ein klarer 22:36 Auswärtserfolg der Thuringia zu Buche, bei dem sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Mit Johannes Fischer, Steffen Varchmin und Rückkehrer Stephan Göring erzielten dabei gleich 3 Spieler ihre ersten Treffer in dieser Saison. 
Thuringia : Th. Merten, V. Dietz (3), J. Fischer (1), St. Götz (4), C. Schirmer (5), R. Oldenburg (7), J. Riwe (4), M. Lächa (2), S. Göring (3), S. Elsässer (4), S.Varchmin (1), G. Brähne (2)

04.11.2009 1OR3


SV Thuringia Königsee – SpVgg Kranichfeld 1861 (14:3) 31:11

Siegesserie geht weiter

Handball, Verbandsliga: Tabellenzweiten regelrecht deklassiert


Das zweite Heimspiel sollte eigentlich nach der Tabelle ein richtiger Knaller werden. Erster gegen Zweiter, die Kranichfelder immer ein unbequemer Gegner, die Spielausgänge stets knapp, letzte Saison verlor man sogar beide Spiele. Am Ende kam jedoch alles anders.
Thuringia trat ohne Gernot Brähne, „Paul“ Kürsten und Stephan Göring, der ab dem nächsten Spieltag wieder spielberechtigt ist, an. Mit Gernot fehlte natürlich ein wichtiger Mitspieler, der in der bisherigen Saison auf seiner geliebten Linksaußenposition zu alter Stärke und Spielfreude auflebte und so neben Oldi und Jens Riwe zu den Torgaranten zählte. Beide Mannschaften begannen erstmal mit einem Durchläufer, bis Oldi den Torreigen mit zwei Treffern in Folge eröffnete. Unser Altersidol Volker Dietz setzte als „Gernotersatz“ sofort eins drauf, auch die Kombinationen liefen, so dass sich Thuringia nach 10 Minuten mit 7:0 unerwartet vorn sah und die Gäste zur 1. Auszeit zwang. Toralf Höhne hatte anfangs einen unbekümmerten Nachmittag, da die Kranichfelder aus alle Lagen einfach ballerten und das dann meistens noch vorbei. Nach etwa weiteren 10 Minuten ließen sich jedoch die Gastgeber etwas von dem Niveau der Kranichfelder anstecken, technische Fehler und voreilige Abschlüsse mehrten sich in dieser Phase, die Gott sei Dank nur von kurzer Dauer war. Nach 23. Minuten war das Spiel wieder auf altem Niveau und Königsee hatte erstmals den 10 Tore Vorsprung erreicht. Es klappte einfach so gut wie alles, die trainierten Spielzüge, Steven Götz traf wieder nach einigen missglückten Hebervarianten ebenso wie Katze und Oldi erübrigt sich von selbst. Zum Seitenwechsel stand es bereits 14:3 und Toralf durfte nach nur 3 Gegentreffern und der inoffiziellen Einstellung von Steffkos Null – Gegentorrekord (denn die ersten beiden Kranichfelder Treffer waren eindeutig übergetreten) auf die Bank.
Die zweite Hälfte glich der Ersten, Thuringia spielte sein Pensum herunter, der Vorsprung wuchs weiter an. Die Rückraumer trafen weiter, auch Uwe Förster setzte sich von rechts wunderbar durch und machte ein sehenswertes Tor, sein erstes in dieser Saison. Lediglich unsere Youngster hatten wiederum nicht das Glück auf Ihrer Seite, Christoph Schirmer verletzte sich gleich in Halbzeit 1 und Johannes Fischer wollte nichts so recht gelingen, aber mit Geduld werden die beiden auch ihre Erfolge erleben. Für Kranichfeld deutete sich langsam ein Desaster an. In der Schlussphase zeigte Michael „Schwarzer“ von Rechtsaußen mal wieder all seine Qualität, er hatte ohnehin einen blendenden Tag erwischt und lochte zum Treffer Nr. 30 (er weiß, was das heißt!) und zum Schlussstand von 31:11 ein. Auch wenn bei Kranichfeld eins, zwei der erfahrenen Spieler an diesem Tag gefehlt haben, es war einfach nicht die Mannschaft und die Qualität, die sonst so beeindruckte. Somit war es zwar ein Einseitiges und nicht wie erwartet spannendes Spiel, aber es war auch in dieser Höhe vollkommen verdient, so dass die Tabellenspitze weiterhin unangefochten Bestand hat.

Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, J. Fischer, V. Dietz (1), U. Oswald, M. Gießler (5), St. Götz (8), U. Förster (1), Ch. Schirmer, R. Oldenburg (8), St. Varchmin (Coach), J. Riwe (7), M. Lächa (1)

14.10.2009; sixtyone


TSV Motor Gispersleben II - SV Thuringia Königsee (8:12) 22:27

Königsee bleibt weiter ungeschlagen

Handball, Verbandsliga: Zweiter Auswärtssieg


Am Samstag stand für unsere Spieler die zweite Auswärtsaufgabe in Gispersleben bei der 2. Männermannschaft an. Ein Gegner den die „alte“ Zwote zwar mal irgendwann im Pokal als Gegner hatte, der aber sich im Laufe der Jahre auch verändert hatte und somit für uns nahezu unbekannt war. Die „Gispis“ selbst deuteten schon auf Ihrer Homepage gehörigen Respekt vor dem „Oberligaabsteiger!“ an. Aber auch Thuringia war gewarnt, hatte doch der Gastgeber erst vor Wochenfrist eine anderthalbjährige Siegesserie in Oppurg unterbrechen müssen.
Diesen Respekt merkte man beiden Mannschaften an, das Spiel begann recht zerfahren und mit einer Vielzahl von Fehlern und Fehlwürfen auf beiden Seiten. Gispersleben schien sich zuerst zu fangen und kam zum 1:0. Thuringia mühte sich vergeblich, kam jedoch weiter zu keinem Erfolg, bis endlich Gernot Brähne in der 6. Minute den Ausgleich markieren konnte. Die Gastgeber konnten wieder vorlegen, was den „Mannen vom Schiefer“ einfach zu diesem Zeitpunkt versagt blieb. Erst weitere 4 Minuten später gelang den Königsee`rn die erste Kombination, die Steven Götz zum 2:2 abschloss. Nach wie vor lief in dieser Phase des Spieles so gut wie nichts zusammen, selbst die sonst so sichere Deckung zeigte reihenweise Lücken und im Angriff übte sich fast jeder im „Verballern“ von lediglich nur ansatzweisen Chancen. Dies verschaffte den Gastgebern eine 5:3 Führung in der 13. Minute und Thuringia merkte man fehlende Ideen und eine Spur von Hilflosigkeit an. Dies veranlasste Spielertrainer Steffko Varchmin sich selbst im Angriff – Deckungswechsel mit Micha Lächa einzuwechseln, was der Deckungsarbeit insgesamt sofort die nötige Sicherheit und Stärke brachte. Gispersleben lief sich nun ein ums andere Mal fest und Thuringia kam endlich zu den nötigen Ballgewinnen. Im Angriff riss endlich bei „Oldi“ der Faden der jetzt eine Serie von 4 Treffern in Folge versenken konnte. Dies veranlasste die Gastgeber in der 24. Minute beim Stand von 5:8 zur Auszeit. Aber auch danach blieben „Varchmin, Oldenburg & Co.“ konzentriert bei der Sache, so dass sich mit Gernot Brähne, Jens Riwe und Micha Lächa weitere Spieler mit teils schönen Treffern auszeichnen konnten und man beim Stand von 8:12 die Seiten wechselte.
Die Strategie für die zweite Spielhälfte war eigentlich klar, aus der nunmehr sicheren Deckung weiter ein konzentriertes Angriffsspiel aufzuziehen, um möglichst den Vorsprung weiter auszubauen. Ganz so klappte das dann zu Beginn jedoch nicht, lediglich Jens Riwe, der wieder einen starken Auftritt hatte, konnte seine Gegenüber immer wieder vernaschen. Leider wurden in dieser Phase reihenweise Konterchancen und auch Siebenmeter vergeben, so dass es bei dem 4 – Tore Vorsprung blieb. Jetzt war es ein an diesem Tag glänzend aufgelegter Toralf Höhne, der seine Jungs im Spiel hielt und den nötigen Rückhalt gab. Die Kanoniere Gernot und „Oldi“ trafen weiter und auch Micha Gießler setzte sich aus spitzem Winkel sehenswert durch. Beim Stand von 16:22 war erstmals ein 6 – Tore Vorsprung erreicht, der die nötige Sicherheit geben sollte. Aber auch „unser Blankenburger Nachwuchs“ sollte seine Chancen bekommen, was jedoch Christoph, wie auch Johannes an diesem Tag durch eine übergroße Portion Nervosität nicht in Zählbares umsetzen konnten. Die Saison ist ja bekanntlich noch lang und beide dürften es ganz sicher gelingen diese Schwäche abzulegen. Steven Götz war es dann vorbehalten zum verdienten Endstand von 22:27 „einzulochen“. Somit gelang nach anfänglichen Schwierigkeiten ein relativ ungefährdeter Auswärtssieg, der weiterhin die Tabellenführung bedeuten sollte. Am kommenden Samstag könnte es dann am Schiefer mit Kranichfeld schon zum Schlager Erster gegen Zweiter kommen.

Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (5), J. Fischer, V. Dietz, U. Oswald, M. Gießler (1), St. Götz (3), U. Förster, Ch. Schirmer, R. Oldenburg (9), St. Varchmin, J. Riwe (8), M. Lächa (1)

04.10.2009; sixtyone


SV Thuringia Königsee - HSV Apolda IV (15:11) 27:21

Angstgegner besiegt

Handball, Verbandsliga: Königsee ist Tabellenführer


Zum ersten Heimspiel der Saison erwartete die Thuringia den HSV Apolda IV. In den letzten Jahren waren es immer hart umkämpfte Partien zwischen beiden Mannschaften.
Dieses mal nun hatten sich die Königseer einiges vorgenommen und wollten unbedingt einen Sieg einfahren.
Das Spiel begann und Königsee setzte sich schnell auf 3:1 ab. Apolda hatte aber gleich die richtige Antwort parat und sorgte wieder für ausgeglichen Verhältnisse (3:3). Doch nun kamen die Hausherren richtig in Fahrt und konnten sich mit schönen Spielzügen und schnell raus gespielten Toren absetzen (7:3).
Doch die überaus erfahrenen Apoldaer gaben nicht so schnell auf und wurden durch ihre beiden "Alten" Hasen, Kiesow und Boseanu, im Spiel gehalten. Immer wieder überwanden diese beiden die Königseer Deckung und schafften so wieder den Anschluss zum 10:8. Begünstigt wurde die Aufholjagt der Gäste von einigen technischen Fehlern und Unkonzentriertheiten der Heimmannschaft. Steffen Varchmin versuchte mit einer Auszeit (24 Min.)von der Bank wieder Ordnung ins Königseer Spiel zu bringen.
Dies gelang nur teilweise, aber dennoch schaffte es die Thuringia bis zur Halbzeit wieder ein 4-Tore-Polster zum 15:11 heraus zu werfen. Königsee kam mit Beginn der zweiten Hälfte wieder besser ins Spiel und erhöhte weiter auf 17:11. Selbst die verletzungsbedingte Auswechslung von R.Oldenburg nach einem Zusammenprall tat dem guten Spiel der Thuringia keinen Abbruch. Schöne Tore von Jens Riwe, Gernot Brähne und Steven Götz erfreuten nun die knapp 50 Fans, die beim 21:13(40.Min.) erstmals eine 8-Tore-Führung für Königsee sahen. Selbst eine zweifache Unterzahl überstanden die Mannen vom Schiefer schadlos und waren auch hier mit Johannes Fischer über die rechte Seite erfolgreich (23:15,43.Min.).
Apolda reagierte mit einer Auszeit und stellte etwas um. Leider brachte diese Unterbrechung einen Bruch ins gute Spiel der Königseer, die plötzlich ihre Chancen nicht mehr nutzen konnten. Der HSV widderte Morgenluft und kam durch 5-Tore in Folge zurück ins Spiel (23:20,50.Min.).
Königsee zeigte jetzt seine ganze Erfahrung und spielte ruhig weiter. Der Lohn war das 26:20 welches gleichzeitig die endgültige Entscheidung bedeutete.
Den Schlusspunkt setzte Sven Elsässer, der artistisch den Ball auf dem Rücken fing und einnetzte. Seine Mannschaftskameraden haben diese Tor gleich spaßig "Rucksacktor" getauft und herzhaft lachend das 27:21 Endergebnis gefeiert.
Dank gilt hier auch unseren Trommlern, die wieder 60 Minuten super Stimmung gemacht haben und so auch einen großen Anteil am Sieg haben !
Thuringia : T. Höhne, S.Varchmin, G. Brähne (5), J. Fischer(1), V.Dietz, M. Gießler (2), St. Götz (4), A. Kürsten(1), Ch. Schirmer(1), R. Oldenburg (7), J. Riwe (5), S. Elsässer(1), M. Lächa, M.Obstfelder

29.09.2009; 1OR3


HSV Bad Blankenburg II - SV Thuringia Königsee (11:17) 17:28

Derby geht klar an Königsee

Handball, Verbandsliga: Gelungener Auftakt


Nach den Aufregungen der letzten Wochen, die allen Fans und Anhängern des SV Thuringia hinreichend bekannt sind und die in dem Rückzug der „Ersten“ ihren Höhepunkt fand, sollte am vergangenen Wochenende mit dem Start in die neue Verbandsligasaison der Neuanfang im Königsee`r Handball auch spielerisch eingeleitet werden.
 Nun galt es für die Männer der „Zwoten“ und den „Restspielern“ der Ersten, das durch die Neuformierung im Training Angeeignete und Praktizierte im Spielbetrieb unter Beweis zu stellen und den eigenen Platz in der insgesamt neu gebildeten Staffel mit vielen alten aber auch neuen Mannschaften zu bestimmen.
 Dies sollte gleich mit einem Derby bei der zweiten Mannschaft des Regionalligisten Bad Blankenburg, einer jungen, neu formierten und ehrgeizigen Mannschaft mit Spielmacher St. Meilahn, erfolgen. Beide Mannschaften begannen entsprechend nervös und vergaben jeweils ihren ersten Angriff. G. Brähne auf Königsee`r Seite eröffnete den Torreigen, den der HSV sofort ausglich, was im weiteren Spielverlauf das Einzige mal sein sollte. Thuringias Deckung war von Beginn an gut eingestellt und im Angriff konnten sich St. Götz und J. Riwe gleich erfolgreich durchsetzen. Das Spiel pegelte sich frühzeitig bei einer 4 bis 5 Tore – Führung der Königsee`r ein, die scheinbar Mitte der ersten Halbzeit einige Thuringia Akteure leichtfertig werden ließ.
 Im Angriff wurde voreilig und zu diesem Zeitpunkt meist erfolglos abgeschlossen, was Bad Blankenburg im Gegenzug Chancen zur Verkürzung brachte, die diese auch dankbar nutzten. So kämpfte sich der HSV bis auf 8 : 10 heran und witterte Morgenluft.
 Eine Auszeit mit entsprechender Ansage von St. Varchmin sowie einigen Umstellungen zeigten Wirkung. Der Rückraum mit R. Oldenburg und J. Riwe zeigte sich erfolgreich und auch M. Lächa konnte sich mit schönen Aktionen in Szene setzen, so dass zur Halbzeit ein 6 Toreabstand erkämpft war. In der zweiten Hälfte ließ Thuringia nichts mehr anbrennen. Aus einer konsequenten Deckung um S. Elsässer, R. Oldenburg und M. Lächa wurde der Grundstein für zunehmend schöne Angriffsaktionen gesetzt. G. Brähne auf Links- und M. Gießler auf Rechtsaußen konnten sich ein ums andere Mal erfolgreich durchsetzen, mannschaftliche Geschlossenheit und spielerische Akzente bestimmten fortan das Thuringia Spiel. Alle Spieler auf der vollbesetzten Bank bekamen ihren Einsatz und steuerten somit ihren Anteil zum Spielverlauf bei, auch wenn noch nicht jede Aktion mit dem Torerfolg belohnt wurde. Beim Stand von 16 : 26 stellte sich erstmals der 10 Tore Vorsprung ein, der auch bis zum Endstand von 17 : 28 nicht mehr eingebüßt werden sollte.
 Insgesamt von der durch A. Kürsten und St. Varchmin gut eingestellten Mannschaft eine solide Leistung auf der weiter aufgebaut werden sollte, die aber zu keinerlei Überheblichkeiten oder Ähnlichem verleiten sollte. Auch in dieser Liga warten Mannschaften, die besten Handball spielen und schon am kommenden Samstag um 16.00 Uhr kommen die „alterwürdigen“ ständig gefürchteten Favoriten mit Apolda IV. Hier möchte natürlich die Thuringia Mannschaft dem hoffentlich weiterhin handballinteressierten Königsee´r Publikum zeigen, dass auch ohne Oberliga der Königsee`r Handball lebt und Spaß und Begeisterung verbreiten kann.

Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (6), J. Fischer, U. Oswald (1), M. Gießler (3), St. Götz (3), A. Kürsten, Ch. Schirmer, R. Oldenburg (8), St. Varchmin, J. Riwe (5), S. Elsässer, M. Lächa (2)

24.09.2009; sixtyone


SV Thuringia Königsee II – SG Könitz/Saalfeld III (10:8) 18:20

Saisonhalali für die Zwote

Handball, Verbandsliga: Knappe Niederlage für Königsee


Die Saison der Wiederfindung und eines teilweisen Neu- bzw. Umbaus der Mannschaft fand im Spiel gegen die SG Könitz/Saalfeld seinen Abschluss. Für Saalfeld ging es immerhin noch um den Bronzeplatz, für Thuringia nicht einmal mehr um die goldene Ananas. Ohne die verletzten Gernot Brähne und Uwe Förster wollte sich die Zwote so teuer wie möglich verkaufen, um evtl. die Hinspielschmach vergessen zu machen. Der Start gelang diesmal, auch wenn die ersten 3 Tore lediglich per Strafwurf erzielt wurden, zeigte sich im Angriff doch der Siegeswille. Die Deckung war von Anbeginn auf der Höhe und entsprechend aggressiv gegen den starken Saalfelder Rückraum zu Werke. Mit „Paul“ Andreas Kürsten als vorgezogene Deckung konnte man zu diesem Zeitpunkt den Gegner erfolgreich stören. Auch ein gut aufgelegter Thomas Merten im Tor konnte seine Vorderleute dabei unterstützen. In der 10. Minute erzielte Jens Riwe endlich das erste Feldtor zum 4 : 2. Das Spiel pegelte sich jetzt bei einem 2 bis 3 Tore – Vorsprung von Thuringia ein und ließ die Mannschaft recht sicher und kontrolliert aus sehen, was den Gegner in der 26. Minute zur Auszeit zwang. Kombinationen gelangen, die „Youngster“ sammelten wieder mit Torerfolgen Selbstbewusstsein und Michael Gießler heute auf der Aufbauposition kurbelte seine Nebenspieler gut an. Beim Stand von 10 : 8 wurden die Seiten gewechselt. Wie ausgewechselt kam aber auch Thuringia auf das Parkett. Leider sollte sich in dieser Phase das Hauptproblem dieser Saison wieder zeigen. Teils durch eigenes Unvermögen aber sicherlich auch durch die ein oder andere zweifelhafte Entscheidung der Schiris, kam in der Mannschaft Nervosität, Unmut und Groll gegen alles und jeden auf. Somit waren einige Spieler nicht mehr voll auf das Spiel konzentriert, welches jetzt der Mannschaft zu entgleiten drohte. Derartige Reaktionen und Einstellungen müssen im kommenden Spieljahr unbedingt abgestellt werden, wenn man wieder absoluten Handballspaß erleben und an der Tabellenspitze mitmischen will. Das Potenzial steckt in der Mannschaft, es müssen sich nur alle darauf besinnen und konzentrieren. Zurück zum Spiel, die SG nutzte diese Schwächephase eiskalt mit 5 Toren in Folge zum 10 : 13.
Der Zwoten indes gelang in knapp einer Viertelstunde nicht ein Treffer. Thomas Merten zog die grüne Karte und versuchte seine Kameraden neu einzuschwören. Dies gelang, Toralf Höhne mittlerweile im Tor hatte ins Spiel gefunden und die ganze Mannschaft zeigte noch mal Kampfgeist, brachte sich eindrucksvoll ins Spiel zurück, schaffte wieder den Ausgleich und ging beim Stand von 16 : 15 sogar in Führung. Jetzt war es wieder ein gutklassiges Handballspiel, das den Tabellenunterschied nicht wieder spiegelte. In diesem Moment war kein Sieger auszumachen. Saalfeld führte in der letzten Minute mit einem Tor, Thuringia verschenkte im Gegenzug. Saalfeld versuchte seinen Angriff auszuspielen, 59:41 min. Zeitspiel war durch die Schiris angezeigt, doch diese ließen nach dem Freiwurf weiterspielen. Jetzt nahm die SG eine taktisch clevere Auszeit, das Zeitspiel wurde weiterhin nicht geahndet, so dass Saalfeld nach einem neuerliche Freiwurf zum 18 : 20 Siegtreffer gelangte. Von Thuringias Grollphase abgesehen, ein von beiden Mannschaften ausgeglichenes Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hätte. Spielerisch sicherlich noch kein Glanzpunkt, aber die Fortsetzung der Aufbauarbeit dieser Saison, die sich hoffentlich in der Kommenden in viele Erfolge ummüntzen lässt.

Thuringia II: T. Höhne, Th. Merten, J. Fischer (1), U. Oswald (3), A. Kürsten (3), Ch. Schirmer (2), M. Gießler (3), J. Riwe (6), S. Elsässer, M. Lächa

07.04.2009; sixtyone




Stahl Unterwellenborn - SV Thuringia Königsee II (9:11) 20:26

Zwote mit super Spiel

Handball, Verbandsliga: Riwe mit 9 Toren


Zum letzten Auswärtsspiel in Gorndorf hieß es für die Zwote gegen Stahl Unterwellenborn zur besten Sonntagskaffeezeit anzutreten. Auch die Ergebnisse der Samstagsspiele gaben keinen Motivationsschub, da durch deren Ausgang der 6. Tabellenplatz nach dem Meisterschafts- und „Nach-Varchmin-Ärajahr“ für Thuringia bereits feststand.Nichtsdestotrotz haben die Jungs sich einiges vorgenommen um sich aus der momentanen Krise zu befreien. Ohne den weiterhin verletzten Gernot Brähne sowie Volker Dietz sollte das Vorhaben trotzdem gelingen. Auch Michael Gießler war nach einer überstandenen Grippe noch nicht fit, unterstützte jedoch seine Kameraden von der Bank. Das Spiel begann fast wie die Meisten in der Vergangenheit. Jens Riwe vergab einen Strafwurf, Unterwellenborn machte es besser, legte noch mal nach, so dass die Gäste mit 2 : 0 in Führung gingen. Aber diesmal ließ sich Thuringia nicht beeindrucken, man merkte der Truppe den Siegeswillen an und auch die Früchte der letzten Trainingseinheiten waren auf dem Spielfeld zu erkennen. Die Deckung stand kompakt, war aggressiv und nahm dem Stahl – Angriff bald die Härte. Toralf Höhne war nicht nur privat durch neuerliche Vaterfreuden im Aufwind, sondern brachte auch im Tor eine Traumquote von gut 50 % Paraden auf das Parkett, was ihm die Einsatzzeit von ca. 50. Minuten bescherte. Im Angriff war im Gegensatz zu den letzten Spielen deutlich mehr Bewegung auch ohne Ball zu erkennen. Auch voreilige Abschlüsse wurden weitesgehend vermieden und der Ball solange in den eigenen Reihen gehalten, bis sich die Lücke bzw. Chance ergab. Jens Riwe auf der Spielmacherposition leistete über 60. Minuten Schwerstarbeit, brachte immer wieder seine Nebenleute exzellent ins Spiel und war selbst bester Torschütze. Zudem hatte er in der Deckung mit Stahls linkshändigem Rückraumschützen zu tun, was er auch bravourös löste. In die Torschützenliste auf Königsee`r Seite trug sich zuerst Ulf Oswald mit einem schönem Tor aus dem linken Rückraum ein, dem nahezu alle Mitspieler folgten. Nach 7 Minuten ging die Zwote erstmals beim 2 : 3 in Führung und nach 21. Minuten zwang die erste Zwei – Tore Führung beim 7 : 9 die Gastgeber zur Auszeit. Thuringia blieb weiter diszipliniert und ging beim Stand von 9 : 11 in die Kabine. Die zweite Halbzeit begann die Zwote mit doppelter Überzahl, welche man zum Zeitpunkt noch nicht für eine deutlichere Führung nutzen konnte. Toralf Höhne überwand eine kleine Schwächephase und gab seinen Vorderleuten wieder den nötigen Rückhalt. Auch unsere „Youngster“ hatten mal wieder Spaß am Spiel, zeigten Ballsicherheit, Blick für den Nebenmann und Durchsetzungsvermögen. So war die rechte Seite sehr erfolgreich, Christoph Schirmer zeigte neben seiner gewohnt guten Deckungsarbeit ein gutes Angriffsverhalten. Johannes Fischer, der für den verletzt ausgeschiedenen Uwe Förster kam, setzte sich auf Rechtsaußen sehr gut durch und vernaschte den Stahltorwart mit Übersicht und Frechheit regelrecht. So konnte sich die Zwote allmählich absetzen und in der 47. Minute bahnte sich für Stahl beim 14 : 22 die Zehntoredifferenz an, was Stahl zur zweiten Auszeit zwang. Thuringia ließ sich nicht beirren, spulte sein Pensum diszipliniert ab, auch wenn Stahl mit 4 Strafwürfen (von insgesamt 10) in Folge das Ergebnis noch etwas beschönigen konnte. Den Schlusspunkt setzte „Ella „ Sven Elsässer mit einem Heber vom 7 – Meter – Punkt zum 20 : 26. Alles in allem ein Spiel das wieder die Spielfreude zurück brachte, Hoffnung und Mut sowohl für das letzte Spiel gegen Saalfeld III am kommenden Samstag geben sollte, als auch die Basis für die Arbeit der nächsten Saison sein sollte.

Thuringia II: Th. T. Höhne, Th. Merten, J. Fischer (3), M. Obstfelder, U. Oswald (7), U. Förster, A. Kürsten (1), Ch. Schirmer (4), J. Riwe (9), S. Elsässer (1), M. Lächa (1)

31.03.2009; sixtyone

SV Thuringia Königsee II – SpVgg Kranichfeld (7:14) 16:24

Thuringia-Reserve ohne Durschlagskraft

Handball, Verbandsliga: Enttäuschendes Spiel für Königsee


Im vorletzten Heimspiel dieser eher mäßig durchwachsenen „Nachmeisterschaftssaison“ hatte sich die Zwote gegen Kranichfeld einiges vorgenommen.
Zum einen hatte man mit den Gästen noch etwas offen nach dem knapp verlorenen Hinspiel, bei dem Steven Götz von den Schiris unberechtigt disqualifiziert wurde. Zum anderen wollte die Mannschaft zu Hause noch mal erfolgreich sein, um auch im „internen Punktevergleich“ mit unserer wiedererwachten Ersten vorn zu bleiben. Diese Vorhaben gingen mehr als schief.
Ohne U. Förster, M. Obstfelder und die verletzten T. Höhne und G. Brähne trat man gegen den doch deutlich erstarkten und für viele überraschenden Tabellenzweiten an. Das Spiel begann wie häufig in der Vergangenheit, der Gegner führte von Beginn und Thuringia lief dem Anschluss hinterher. Der Grund hierfür ist schnell beschrieben, die Deckung war zu weit und der Angriff zu dicht am Gegner. Ein Problem, das allen Spielern bekannt ist, aber die Mannschaft sieht sich momentan scheinbar nicht in der Lage dies abzustellen. Dadurch kamen die Gäste zu sehr schnellen und einfachen Toren, zudem Th. Merten auch nicht ins Spiel und somit zu seiner Form der letzten Begegnungen fand. Im Angriff auch wieder das leidliche Problem, statt den Ball laufen zu lassen bis sich die Lücken und somit die Chancen ergeben, wurde häufig vorzeitig zur Freude und dem Erfolg des Gasttorwartes abgeschlossen. Lediglich im Angriff zeigten M. Gießler und J. Riwe ihre Normalform. Letzterer lief ja zum nachmitternächtlichen „AC – DC – Special“ bekanntlich zur absoluten Höchstform auf. Zurück zum Spiel, alle anderen Mannschaftsteile blieben weit unter Ihren Erwartungen und 16 Torerfolge reichen eben auch in der Verbandsliga zu keinem Punktgewinn. Über die Stationen 0:2; 1:2; 3:5; 3:8; 5:13 wurden beim Stand von 7:14 die Seiten gewechselt. Auch im zweiten Durchgang lief man beständig diesem Abstand zwischen 6 bis 8 Toren nach, ohne den Gästen nur einmal bedrohlich näher zu kommen. So endete die Partie für die Gäste verdient und für Thuringia`s Zwote mehr als enttäuschend beim Stand von 16:24. Nun stellt sich die Frage, kann die Mannschaft bei Unterwellenborn und im letzten Heimspiel gegen Saalfeld III sich auf ihr spielerisches Potenzial besinnen, um noch einen versöhnliche Saisonabschluss zu erreichen aus dem man für die nächste Saison neuen Mut und Hoffnung schöpfen kann.

Thuringia II: Th. Merten, , J. Fischer (1), V. Dietz, U. Oswald (2), M. Gießler (3), A. Kürsten, Ch. Schirmer, J. Riwe (8), S. Elsässer (2), M. Lächa

09.03.2009; sixtyone
Sonneberger HV II - SV Thuringia Königsee II (9:7) 23:15

Königsee mit Personalproblemen

Handball, Verbandsliga: Klare Niederlage


Zur für alle „geliebten“ Sonntagsmittagszeit stand das nächste Auswärtsspiel beim unmittelbaren Tabellennachbarn Sonneberger HV II an. Mit der „guten“ Erinnerung an die Heimpleite mit 17:21 nach eigener 6 Tore Führung, ohne Höhne, Brähne, Gießler, Lächa und Förster, stand der Wunsch nach einer Revanche sicherlich unter keinem guten Stern.
Zudem zeigte der Blick auf das Spielprotokoll bei Sonneberg keine freie Zeile mehr und neben der Ersatzbank saßen noch 5 weitere Kandidaten, die an diesem Tag keinen Einsatz bekamen. Da konnte man als Königsee`r Handballer einfach nur neidisch werden.
So begann auf Sonneberger Seite die „erfahrene Gilde“ und legte gleich einen Traumstart mit 3:0 nach 3 Minuten hin. Man konnte zu diesem Zeitpunkt für unsere Zwote nur Böses erahnen. Aber die Schrumpftruppe fasste sich ein Herz, die Abwehr formierte sich allmählich und vorn fanden Jens Riwe, „Paul“ Kürsten und Ulf Oswald den Sonneberger Kasten, so dass nach 10. Minuten wieder alles ausgeglichen war. Die Mannschaft kämpfte zweifelsfrei aufopferungsvoll, die Deckung war auf der Höhe, Thomas Merten hielt was ging, nur im Angriff fehlten die zündenden Ideen. Oftmals wurde voreilig abgeschlossen oder im mühevollem Eins gegen Eins die Chancen vergeben. Sonneberg hingegen schöpfte aus der zahlenmäßigen Überlegenheit, wechselte munter durch und konnte sich Mitte der 1. Halbzeit ein wenig absetzen 8:4 (17.). Kämpferisch ließ die Zwote aber nicht locker, so dass man zur Halbzeitpause wieder heran war (9:7). Die zweite Halbzeit begann mit einem Lapsus für Sonneberg. Noch mit einer Zeitstrafe behaftet begann man zu sechst, „Paul“ war aufmerksam und Sonneberg nur noch zu viert. Diese Situation ermöglichte der Zwoten den Anschlusstreffer. Sonneberg mobilisierte jetzt alles, auch die für Verbandsliga gut besuchte Halle unterstützte ihre Mannschaft ordentlich. Das Spiel pegelte sich jetzt bei einem 2 bis 3 Tore Vorsprung der Gastgeber ein. Leider war Thuringia in der Chancenverwertung weiter glücklos, die Quote der „verbliebenen“ Rückraumschützen war an diesem Tag eben nicht die Beste. Jens Riwe und Ulf Oswald waren die Einzigen, die Druck aufbauen konnten und mussten, dies erhöhte folglich die Fehlerquote. Etwas Entlastung konnten „Paul“ Kürsten und Sven Elsässer vom Kreis schaffen und auch Johannes Fischer und Christoph Schirmer konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Mitte der zweiten Halbzeit schien sich die bessere Bank und damit die Kondition durchzusetzen, was Thuringia beim Stand von 17:12 (47.) zur Auszeit zwang. Aber auch diese Verschnaufpause reichte nicht aus um dem Sonneberger Ansturm stand zu halten. Die Gastgeber kamen auf Grund von Ballverlusten mit leichten Kontertoren zu 4 Toren in Folge und besiegelten nun Thuringia`s Schicksal. Die Zwote gab sich trotzdem nicht auf und wollte den Zehn Tore Vorsprung verhindern, was ihr zum Endstand von 23:15 gelang. Insgesamt für Sonneberg auf Grund der Quantität aber auch Qualität ein verdienter Sieg, der in dieser Höhe vielleicht durch die Königsee`r Abschlussschwäche 3-4 Tore zu hoch ausfiel.

Thuringia II: Th. Merten, J. Fischer(1), V. Dietz, U. Oswald (2), Ch. Schirmer(1), S. Elsässer (2), A. Kürsten (2), J. Riwe (7), M. Obstfelder

02.03.2009; sixtyone
HSV Apolda III - SV Thuringia Königsee II 22 : 19 (9 : 8)

Zwote scheitet aus Pokal aus

Bezirkspokal HFA Mitte: Da war mehr für Königsee drin


Für die Zwote stand am Faschingssamstag das Pokalspiel gegen die Dritte Apoldas an, das man auf Grund der Faschingsveranstaltung in eigener Halle auswärts antreten musste.
Apolda III, eine recht junge Truppe rangiert in der Landesklasse Staffel 3 (also eine Spielklasse über unserer Zwoten) auf dem 9. Tabellenrang.
Beide Mannschaften waren der Anpfiffzeit entsprechend schwach vertreten und hatten jeweils nur zwei Wechselspieler zur Verfügung. Thuringia hatte sich wenigstens vorgenommen sich so teuer wie möglich zu verkaufen und ein ordentliches Spiel mit Spaßfaktor abzuliefern, was der Mannschaft über weite Strecken gelang.
Der Spielbeginn sah jedoch danach gar nicht aus, nach vorn ging noch nichts und hinten machte der Gegner einfache Tore, so dass es nach 8 Minuten schon 3 : 0 stand. Langsam kam man jedoch ins Spiel, Thomas Merten im Tor bekam auch endlich was zu fassen und im Angriff konnte sich die Truppe nun auch durchsetzen, was den Ausgleich 3 : 3 ( 11.) brachte. Zu allem Unglück und der dünnen Reservebank verletzte sich in dieser Phase Gernot Brähne bei einem Angriff und fiel für das gesamte Spiel aus. Trotz allem entwickelte sich jetzt ein gutes Spiel, dass hin und her wogte. Thuringia spielte in dieser Phase auf Augenhöhe mit dem höherklassigen Gegner. Zumeist waren es die drei Stützen dieses Spieles Jens Riwe, Ulf Oswals und Michael Gießler, die die Freiräume erspielten und ihre Mannschaft im Spiel hielt. So ging der Gastgeber mit einer knappen Halbzeitführung (9 : 8) in die Kabine. Das sollte zumindest nach dem Willen der Königsee`r in der zweiten Hälfte so weitergehen, was aber wiederum nicht ganz gelang. Apolda konnte sich in der Folge leicht absetzen und eine kleine Vorentscheidung deutete sich an 16 : 12 (44.). Aber die Routiniers kämpften sich ins Spiel zurück, Thomas Merten konnte mit insgesamt 17 Paraden, davon 3 gehaltenen Siebenmetern, seinen Beitrag bringen und auch vom Kreis setzten sich „Paul“ Kürsten und Sven Elsässer mit schönen Toren gegen die junge Deckung durch. Auch die Jüngsten im Kreise, Michael Lächa und Christoph Schirmer, kämpften vorn und hinten aufopferungsvoll und lieferten somit Ihren Beitrag zu einem guten und spannenden Handballspiel, dass beide Mannschaften gleichwertig sah 16 : 16 (51.). Leider riss in den Schlussminuten der Spielfaden ein wenig bzw. zollte man den jungen Apoldaern konditionell doch ein wenig Tribut. Meist durch technische Fehler ging der Ball verloren und ermöglichte den Gastgebern jetzt einfache Kontertore, 22 : 17 (58.). Thuringia bäumte sich noch einmal auf, denn das Ergebnis verfälschte den Spielverlauf und konnte noch etwas Kosmetik zum Endstand von 22 : 19 herstellen. Alles in allem war es ein gutes und abwechslungsreiches Spiel. Über das Ausscheiden im Pokal nach diesem Match ist keiner der Spieler unglücklich, denn nächsten Sonntag geht`s zum Tabellennachbarn Sonneberg II.

Thuringia II: Th. Merten, G. Brähne , U. Oswald (6), M. Gießler (2), Ch. Schirmer (2), S. Elsässer (1), M. Lächa , A. Kürsten (2), J. Riwe (6)

17.02.09 sixtyone
SV Thuringia Königsee II – TSV Germania Krölpa (12:11) 23:22

Glücklicher Sieg der Thuringia-Reserve

Handball, Verbandsliga: Spannendes Spiel bis zum Ende


Nach dem letzten Auswärtssieg in Meng. – Häm. wollte die Zwote nun zu Hause den Fans endlich wieder einen Erfolg liefern.Das dies nicht auf demselben Niveau wie in Sonneberg ablaufen wird, war allen Akteuren bewusst. Zwar konnte man im Hinspiel in Krölpa einen deutlichen Sieg landen, jedoch fand das Spiel auf einem hohen kämpferischen Level statt. Entsprechend war man motiviert, zudem sollten die von Uwe Pospischil gesponserten Trainingsanzüge (nochmals vielen Dank an dieser Stelle) gebührend eingeweiht werden.
Gleich zu Spielbeginn setzte der älteste Akteur auf der Platte die Akzente, Volker Dietz zeigte allen, was ein lupenreiner „Hattrick“ ist. Leider vermochten seine Mitspieler das nicht auszunutzen, so dass sich das erwartet kampfbetonte Spiel entwickelte. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, die Torfolge wechselte ständig, wenn auch Thuringia knapp im Vorteil blieb. Tore wurden zu selten herausgespielt und waren meist das Ergebnis von Einzelaktionen. In der Abwehr ermöglichte man dem Gegner einfache Treffer, die Ihre bekannte Stärke über die Außen und den rechten Rückraum nutzen konnten. Jetzt stellte sich in allen Mannschaftsteilen, einschließlich der Bank eine unnötige Unruhe ein, die jeden Spaß am Spiel vermissen ließ und künftig von allen Spielern unbedingt abgestellt werden sollte. Mit einem knappen 1 – Tore - Vorsprung ging es in die Kabine, um mit dem Vorhaben auf die Platte wieder zu kommen, dies in der 2. Hälfte unbedingt abzuändern. Augenscheinlich schien das auch von Erfolg gekrönt zu sein, da sich die Zwote gleich auf 15 : 11 ein wenig absetzen konnte. Aber auch diesmal war die Mannschaft nicht in der Lage aus dieser Situation genügend Mut und Selbstbewusstsein zu schöpfen. Als nun Krölpa Tor um Tor wieder näher kam, schien die Heimspielpleite gegen Sonneberg immer noch in einigen Köpfen zu schwirren und alle Angriffsbemühungen zu lähmen. Germania schien das zu spüren, kam gestärkt durch eine souveräne Torwartleistung zum Ausgleich und konnte sogar das erste Mal in Führung gehen(21:22). Jetzt wurde es für Thuringia wirklich knapp, zumal nur noch knapp 2 Minuten Spielzeit verblieben. Zum rechten Zeitpunkt zeigte die Mannschaft endlich Moral, kämpfte und konnte mit einer geschlossenen Deckung dem Gegner den Ball abringen. Die beiden anschließend eingeleiteten Konter konnte Gernot Brähne erfolgreich versenken, Führung Königsee! Krölpa hat Anwurf und noch 35 Sekunden Spielzeit, Germania rennt sich in der Königsee`r Deckung fest. 14 Sekunden bis zum Abpfiff Auszeit Krölpa, die Gäste bringen keinen vernünftigen Spielzug mehr zu Stande. Mit dem Abpfiff bekommt Krölpa einen Freiwurf zugesprochen, der über die kompakte Mauer in`s Toraus flattert. Ein erkämpfter und am Ende glücklicher Sieg, 2 Punkte auf der Habenseite, über deren Gewinn bald keiner mehr fragt.

Thuringia II: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (7), J. Fischer, V. Dietz (3), U. Oswald (2),M. Gießler (3), Ch. Schirmer, S. Elsässer (1), M. Lächa (1), A. Kürsten (2), J. Riwe (4)

17.02.09 sixtyone
TSV 1564 Meng. - Hämmern – SV Thuringia Königsee II (9:14) 20:31

Zwote mit klarem Erfolg

Handball, Verbandsliga: Gute Mannschaftsleistung


Am WM – Endspielsonntag stand für die Zwote die nächste Auswärtsaufgabe in Sonneberg gegen den TSV 1564 Mengersgereuth – Hämmern auf dem Spielplan.
Zwar wartete hier der Tabellenletzte auf Thuringia, jedoch trennten die Mannschaften nur 2 Punkte voneinander. Einzuschätzen waren die Gastgeber ohnehin nicht, da diese wie alljährlich Ihre Auswärtsaufgabe in der Halle am Schiefer auch diesmal nicht antraten. Jedoch hatten sich alle mitgereisten Spieler (U. Förster und A. Kürsten fehlten berufsbedingt) nach der schmerzlichen Niederlage in Apolda viel vorgenommen.
Meng. – Häm. konnte den ersten Angriff mit Ihrem langen linken Rückraumspieler nutzen und die Führung markieren, es sollte sich herausstellen, dass dies die Einzige der Gastgeber bleiben sollte. Jens Riwe brachte sich gleich mit drei aufeinander folgenden schöne Aktionen bei den Gastgebern in Erinnerung. Die neue Startaufstellung mit Ulf Oswald im Aufbau und Michael Lächa als linker Rückraum sollte zudem noch mehr Angriffsdruck erzeugen. Anfangs ging das auch auf, es bildeten sich teils gute Freiräume, die hier und da schöne Tore zuließen. Im Abwehrverhalten stimmte momentan noch nicht alles, zumindest dem gegnerischen Rückraum ließ man noch zuviel Platz, aber Toralf Höhne konnte dies zumeist mit schönen Paraden kompensieren, so dass sich bald ein 4 bis 5 Tore Abstand einpegelte. Mit diesem scheinbar sicheren Gefühl, schlichen sich dann doch einige Fehler ein. Es wurde zumeist voreilig abgeschlossen oder technische Fehler störten den Spielfluss. Zudem durfte Jens Riwe sich jetzt über eine Sonderbewachung freuen. Toralf Höhne war es in dieser Phase zu verdanken, dass der Vorsprung nicht weiter verloren ging. So konnte er mit einer sehenswerten Parade und gleich zwei darauf folgend parierten Abprallern seine Jungs im Spiel halten (7:9). Eine entsprechende Auszeit brachte auch die nötige Neuordnung, so dass man mit dem Halbzeitergebnis von 9:14 den alten Abstand wieder herstellte.
Der zweite Durchgang sollte dann insgesamt mehr Sicherheit bringen um allen Spielern auch die entsprechenden Einsatzzeiten zu ermöglichen. Das setzte die Mannschaft diszipliniert um, so gelangen Volker Dietz von der linken Außenposition und auch Sven Elsässer vom Kreis schöne Tore. Binnen weniger Minuten war der 10 Tore Abstand erreicht, an dem alle Spieler Ihren Anteil hatten. Nur die gegen Königsee verhängten Siebenmeter und eine Reihe von nun folgenden Zeitstrafen bewahrten den Gastgeber vor einem noch größeren Dilemma. Aber selbst in Unterzahl gelangen Thuringia schöne Aktionen, so gab es noch weitere „Hattricks“ von Marcel Obstfelder und Michael Gießler zu feiern und auch Gernot Brähne ließ seine alte Treffsicherheit wieder erkennen. Ohne diese Leistung gegen doch sich mittlerweile dem Schicksal ergebende Gastgeber über zu bewerten, war diesmal eine gute, durch mannschaftliche Geschlossenheit gekennzeichnete, Partie zu verzeichnen. Dies spiegelt sich auch in der Torschützenliste wieder. Die Hoffnung, dass dies ein Spiel wird, welches wieder Selbstbewusstsein und Spielspaß zurück bringt, hat sich erfüllt. Nun gilt es hieran weiter anzuknüpfen und in 2 Wochen gegen TSV Germania Krölpa auch zu Hause wieder zu punkten.

Thuringia II: T.Höhne, Th.Merten, G.Brähne (6), J. Fischer (1), V.Dietz (3),U. Oswald (1),M.Gießler (5), Ch.Schirmer (1), S.Elsässer (4), M.Lächa (2), M.Obstfelder (3), J.Riwe (5)

03.02.09 sixtyone
HSV 90 Apolda IV - SV Thuringia Königsee II 35:23 (18:10)

Thuringia II tut sich auch in Apolda sehr schwer

Handball, Verbandsliga: Gastgeber zu stark

Gerd Wagner
Königsees Oberliga-Reserve tut sich weiter schwer und sucht immer noch die Erfolgsspur der letzten Saison, wo sie als Aufsteiger auf Anhieb die Staffelmeisterschaft feiern konnte. Bei den in diesem Spieljahr starken Apoldaern kamen die Thuringia-Mannen in der Anfangsphase lediglich einmal zum Ausgleich (1:1). Ansonst diktierten die Gastgeber das Geschehen und sahen sich schnell in deutlicher Vorderhand (6:1). Die Rinnestädter mühten sich, um den Abstand zu verkürzen, was ihnen nicht so richtig gelingen wollte. In diesen Minuten war das freundlichste Resultat ein Vier-Tore-Rückstand (4:8, 6:10). Kurz vor der Pausensirene wurde das Ergebnis wieder klarer, als die Glockenstädter auf 16:9 und zum Halbzeitstand von 18:10 davonzogen. Mit abwechselnden Torerfolgen ging es zunächst im zweiten Durchgang weiter, doch mehr als auf fünf Tore ließen die Hausherren die Rinnestädter nicht herankommen (17:22). In der Folgezeit traf Apolda sechsmal am Stück (29:18), so dass sich die Zehn-Tore-Differenz anbahnte, welche auch nicht lange auf sich warten ließ (29:19). In der Schlussphase hatten die Gäste nicht mehr viel in die Waagschale zu werfen, trafen viermal, während der HSV 90 IV noch siebenmal jubeln konnte.

Thuringia II: Höhne, Merten - Brähne (6), Fischer (1), Dietz, Obstfelder (1), Oswald (1), Gießler (4), Kürsten (1), Schirmer, Varchmin (5), Riwe (3), Elsässer, Lächa (1)


SV Thuringia Königsee II - Sonneberger HV II 17:21 (7:6)

Königseer geben klare Führung noch aus der Hand

Handball, Verbandsliga: Bittere und vermeidbare Niederlage

Gerd Wagner
Erneut Lehrgeld musste Königsees zweite Handball-Garnitur bezahlen. Nachdem man lange in Front lag und wie der sichere Sieger aussah, kam in den Schlussminuten der Einbruch. Die Thuringia-Sieben begann konzentriert und schuf sich in dem torarmen ersten Durchgang eine 4:0-Führung. Doch das Team aus Südthüringen festigte sich und verkürzte (3:5). Dies hielt bis zur Pausensirene an. Konzentrierter kamen die Rinnestädter aus der Kabine, welche sich einen komfortablen Vorsprung schufen (10:6, 14:8, 16:10). Auch das steckten die Sonneberger weg. Sie waren beim 17:17 wieder im Spiel. Thuringia hatte in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen.

Thuringia II: Merten, Höhne, Dewender - Dietz, Elsässer, Brähne, Lächa (2), Kürsten (3), Fischer (3), Schirmer (2), Oswald (1), Obstfelder, Förster, Riwe (6).


SG Könitz/Saalfeld III - Thur. Königsee II 31:18 (17:9)

Zwote verliert hoch

Handball, Verbandsliga: Keine Chance gegen die SG III

Gerd Wagner
Erfolge der Königseer Reserve aus der letzten Saison gehören längst der Vergangenheit an. Nun wurden die Karten neu gemischt. Und die sind in dieser Saison bei weiten nicht so gut für die Rinnestädter, was sie in der Kreisstadt spüren mussten. Die kampfstarken Mannen der Spielgemeinschaft übernahmen vom Anpfiff weg das Heft des Handelns und ließen beim 1:1 nur einmal den Ausgleich in diesen 60 Spielminuten zu. Im weiteren Spielverlauf setzten sich die Gastgeber weiter ab (6:2). Die Rinnestädter mühten sich redlich um die Freundlichkeit des Resultats, doch ein Gleichstand kam nicht in Sicht (4:7), da die Könitz/Saalfelder stets Herr der Lage blieben (10:5). Königsee II schöpfte zwar noch einmal Hoffnung (7:10), was sich allerdings als Strohfeuer erwies, da die Hausherren sich auf nichts einließen und über das 15:8 zum 17:9-Pausenstand kamen. Mit Beginn des zweiten Durchgangs erreichte die SG K/S III schnell die Zehn-Tore-Differenz (19:9), die über weite Strecken bestand hatte (23:13, 27:17). In der Schlussphase resignierten die Gäste, trafen immer seltener, während die Gastgeber die Differenz auf 13 anwachsen ließen.

Thuringia II: Höhne, Dewender, Merten, Brähne (6),Dietz (1), Fischer (2), Obstfelder (1), Oswald (3), Schirmer (1), Lächa (3), Kürsten (1), Elsässer
SV Thuringia Königsee II - Stahl U´born 24:14 (10:8)

Klarer Thuringia-Sieg im Kreisderby gegen Stahl

Handball, Verbandsliga: U´born hält lange mit

(OTZ/gw). Ein recht abwechslungsreiches Spiel lieferten sich die beiden Kreisvertreter in der Königseer Schiefer-Sporthalle. Die Stahl-Sieben sah lange gut aus, bot dem letztjährigen Staffelsieger Paroli und brach erst Mitte des zweiten Durchgangs ein. Thuringia nutzte das und erspielte sich seinen bis dato höchsten Saisonsieg. Die Königseer eröffneten den Torreigen und legten in der Folgezeit nach dem jeweiligen Ausgleich stets wieder vor. Auch einen Zwei-Tore-Rückstand (4:6) steckte die Kumpel-Sieben locker weg (6:6), doch vorbei kamen sie nicht. Kurz vor der Pausensirene sorgten die Rinnestädter erneut für einen Zwei-Tore-Vorsprung, welcher nun bis zum Halbzeitpfiff Bestand hatte. Hellwach kamen die Gastgeber zu den zweiten 30 Spielminuten aus der Kabine und setzten sich weiter ab (12:8). Unterwellenborn fand langsam wieder zu seinem Spiel, verkürzte und war beim 12:12 erneut auf Augenhöhe. Dieses Aufbegehren entpuppte sich allerdings als Strohfeuer. Von dieser Minute an übernahmen die Hausherren das Heft des Handelns, was zum 17:12 führte. Mit diesem Zwischenspurt hatten die Rinnestädter den Widerstand endgültig gebrochen und bauten nun ihren Vorsprung bis zum Endresultat systematisch aus.

Thuringia II: Dewender - Götz (10), Dietz (2), Elsässer (2), Brähne (7), Förster, Schirmer (1), Fischer (2), Oswald, Lächa, Kürsten.
SpVgg Kranichfeld – SV Thuringia Königsee II 25:23 (11:13)

Knapp verloren - ODER!?

Handball, Verbandsliga: Fehler auf Spielprotokoll sorgt für Unklarheit

Ohne die verletzten J. Riwe und M. Gießler musste die Zwote zu Ihrem nächsten Auswärtsspiel in Kranichfeld antreten. Aus der Erfahrung der vergangenen immer heiß umkämpften Begegnungen waren alle Spieler gewarnt, wollte man doch an die gute Leistung in Krölpa anknüpfen. Dies klappte nicht ganz von Anbeginn, so dass Steven Götz im zweiten Angriff das 1 : 0 markieren konnte. Jetzt nahm das Unheil bereits seinen Lauf, S. Götz wurde von dem Schiedsrichterpaar aus Weimar disqualifiziert, da er versehentlich nicht auf dem Spielbericht eingetragen war. Aber hierzu noch einmal später. Jetzt war die Mannschaft gefordert die Spielmacherposition neu zu besetzen und sich nach der Aufregung zu fassen und zum Spiel wieder zurück zu finden. Dies klappte ganz gut mit J. Fischer auf der Mitte, der die Fäden zog und ein aufs andere Mal seine Nebenspieler in Szene setzen konnte. Besonders Ulf Oswald, der trotz einer muskulären Verletzung aus der Erwärmungsphase sich durchbiss, konnte immer wieder mit sehenswerten Treffern den Kranichfelder Torwart regelrecht vernaschen. So hatte sich Thuringia wieder gefasst und konnte in dieser Phase immer ein bis zwei Tore vorlegen. Dies hatte bis zur 20. Minute bestand, als die Gastgeber erstmals die Führung übernahmen. Aber mit viel Kampfgeist konnte das Blatt wieder gewendet werden, so dass zur Halbzeit wieder eine 2 Tore Führung für die Gäste heraussprang. Das Unheil sollte nun zu Beginn der 2. Hälfte seine Fortsetzung finden, als sich herausstellte, dass U. Oswalds Verletzung keinen vollen Einsatz mehr zuließ und somit der bis dahin beste Spieler auch noch ausfiel. Aber auch jetzt zeigte die Zwote wieder, dass sie auf dem besten Weg ist durch mannschaftliche Geschlossenheit und Kampfgeist sich unter jeder Situation zu beweisen. So feierte mit Andreas (Paul) Kürsten ein alter Bekannter des Königsee`r Handballs nach ein paar Jahren Erfahrung in einer anderen Sportart wieder sein Comeback für die Zwote. Er konnte sich auch gleich gut für die Mannschaft einbringen, brachte die nötige Ruhe mit und ist sicherlich mit seiner Erfahrung nicht nur für die jungen Spieler eine gute Stütze. In dieser Phase konnte die Thuringia – Reserve weiter den knappen Vorsprung behaupten, nicht zuletzt, da Gernot Brähne zwischenzeitlich auch seine Trefferquote verbessern konnte. Auch Sven Elsässer, Volker Dietz und der immer noch nicht voll genesene Michael Lächa konnten sich mit sehenswerten Treffern in die Torschützenliste eintragen. Mitte der zweiten Halbzeit zeichnete sich jedoch ab, dass das Spiel doch alles abforderte und die Ausfälle nicht über die gesamte Distanz zu kompensieren waren. Nach vorn ging plötzlich nicht mehr viel, Ideen und Kreativität fehlten ebenso wie ein Spieler der das Heft in die Hand nahm. Zudem wurden durch technische Fehler, vorzeitigen Abschluss oder durch uncleveres Zeitspiel wichtige Bälle vertändelt. Folge war, dass der Gastgeber 5 Minuten vor Ultimo erst zum 2. Mal in diesem Spiel die Führung übernahm und clever genug war diese nicht mehr abzugeben. Umso schmerzlicher für die Zwote, dass man nach wirklich großem Kampf nun ohne Lohn dastand. Ein Fünkchen Hoffnung bleibt, da nach der eingangs ungerechtfertigten Disqualifikation die Mannschaft Einspruch einlegte. Hier hätte nicht der Spieler sondern der Mannschaftsverantwortliche, der den Fehler beging, bestraft werden müssen, und das mit einer 2 Minuten Strafe. Danach hätte der Spieler nach unserer Meinung nachgetragen werden können und wäre spielberechtigt gewesen. Das Tor hätte übrigens auch annulliert werden müssen. Nun hoffen wir, dass das die Spielkommission des HFA genau so sieht, und wir eine zweite Chance hoffentlich ohne Ausfälle in Kranichfeld bekommen werden.

T. Höhne,Th. Merten, G. Brähne (7), J. Fischer, V. Dietz (3), U. Oswald (9), S. Götz (1),A. Kürsten, Ch. Schirmer, S. Elsässer (2), M. Lächa (1), M. Obstfelder

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TSV Germania Krölpa I – SV Thuringia Königsee II (14:15) 25:28

Erster "richtiger" Sieg

Handball, Verbandsliga: Thomas Merten pariert 6 Siebenmeter

Die Zwote hat sich nach der inakzeptablen Leistung im Heimspiel gegen Weimar II Einiges vorgenommen. Zwar fuhr man in die ungeliebte „Gipswerk – Halle“ nach Krölpa und das noch mit einer beachtlichen Anzahl an Spielerausfällen, aber der erste „richtige“ Sieg der Saison sollte her. Dieses Vorhaben schien man in den ersten Minuten nicht umsetzen zu können, der erste Angriff wurde vergeben, die Deckung hatte sich noch nicht gefunden und Krölpa ging in Führung. Auch wurde im Angriff weiter zu vorzeitig abgeschlossen, so dass man anfangs nur zum jeweiligen Ausgleich kam. Langsam kam jedoch das Spiel nach vorn etwas in Fahrt, so dass sich S. Götz, M. Gießler und V. Dietz gut durchsetzen konnten und man beim 4:3 erstmals die Führung holte. Diese wechselte in der ersten Halbzeit dann auch mehrmals, da man sich in der Deckung einfach nicht auf die bekannte Stärke der Krölpaer Außenspieler einstellen konnte. So ging die Thuringia – Reserve mit der knappen 14:15 Führung in die Kabine. Alle Spieler waren sich in der Pause einig, die Deckung muss aggressiver werden und ein sicherer Vorsprung muss her um am Ende in der kleinen Halle nicht leer auszugehen. Jetzt konnte die Zwote endlich ihr Konzept durchsetzen. Nach einer Umstellung mit G. Brähne auf Links außen und dem jungen J. Fischer im linkem Rückraum ging jetzt auch nach vorne mehr. Bei G. Brähne merkte man, dass er sich durch den Positionswechsel wohler fühlte, so dass sich endlich die Treffsicherheit einstellte und auch Johannes Fischer konnte sich mit schönen Toren auszeichnen. Insgesamt wirkte die Zwote nun sicherer und geschlossener, wodurch man den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 5 Tore ausbauen konnte. Es entwickelte sich nun für Thuringia ein gutes Handballspiel, bei dem sich fast alle Spieler in die Trefferliste eintragen konnten, Elsässer traf vom Kreis und auch der zweite „Neuzugang“ Christoph Schirmer konnte sich gut in Szene setzen. Der Mittelblock mit S. Götz, M. Gießler und S. Elsässer hatten auch ihre Deckung im Griff und brachten den Krölpaer Rückraum zum Verzweifeln. Lediglich die Chancenverwertung der Strafwürfe bei einem Treffer von 5 ließ zu wünschen übrig. Dies konnte jedoch T. Merten im Kasten kompensieren, der mit 6 parierten Siebenmetern an „Kalle“ Schnabelrauchs legendären Rekord kratzte. Zwar kam in den Schlussminuten durch einige Zeitstrafen noch einmal etwas Hektik auf, insgesamt kann die Zwote aber auf dieser Leistung, insbesondere in der 2. Halbzeit, aufbauen und ist somit auch verdienter Sieger.

Thuringia II: T. Merten, M. Gießler (3), S. Götz (7), V. Dietz (1), S. Elsässer (3); G. Brähne (9), U. Förster; Ch. Schirmer(1); J. Fischer (4)

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SV Thuringia Königsee II - HSV Weimar II

Lächa (1), Gießler (4), Fischer (2), Brähne (4) Götz (6)


HSV Weimar II - SV Thuringia Königsee II 26:22 (13:9)

Guter Kampfgeist bleibt unbelohnt

Handball, Verbandsliga: Vermeidbare Niederlage in Weimar

In Minimalbesetzung reiste die Zwote am Sonntag nach Weimar. Mit Merten, Oswald, Brähne, Förster und Götz fehlten gleich 5 Spieler. Neu hinzu kamen allerdings mit Johannes Fischer und Christoph Schirmer zwei junge Spieler die vom HSV Bad Blankenburg nach Königsee wechselten.
Die Thuringia hatte in der Anfangsphase leichte Startschwierigkeiten, was aber bei der ungewohnten Aufstellung nicht verwunderlich war. So ging Weimar schnell mit 3:1 in Führung. Die Thuringia-Reserve fand jetzt auch langsam zu ihrem Spiel und konnte beim 5:5 wieder ausgleichen. Michael Lächa markierte sogar durch einen Siebenmeter die 6:5 Führung für die Gäste. Weimar ließ sich aber nicht beeindrucken und nutzte jeden Fehler der Rinnestädter zu leichten Toren (10:7). Die Zwote kämpfte weiter verbissen um den Anschluss, der bis zum 11:9 gelang. Die letzten Minuten der ersten Hälfte gehörten dann aber wieder den Gastgebern, die bis zur Pause den Vorsprung noch auf 13:9 vergrößerten.
Auch mit Beginn der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Der HSV verteidigte seinen Vorsprung und Königsee lief diesem bis zu 16:12 hinterher. Nun folgte wahrscheinlich die beste Phase der Gäste. Mit schönen Toren und guten Abwehraktionen wurde der Rückstand Tor um Tor verkleinert und beim 19:19 war man tatsächlich wieder dran. Die Partie war jetzt an Spannung kaum zu übertreffen. Jedes Tor der Gastgeber wurde sofort mit einem Gegentor beantwortet. So schafften es die Königseer das Match bis zum 22:22 offen zu halten. Was jetzt geschah ist kaum zu erklären. Durch einige seltsame Entscheidungen der Schiris begünstigt, baute Weimar die Führung wieder aus. Die Zwote hatte dem  nichts mehr entgegen zusetzen. Die Gastgeber spielten nun clever und nahmen die Geschenke der Herren in Schwarz an. Der Endstand von 26:22 fällt somit auch zu hoch aus und täuscht über die gute kämpferische Leistung der Thuringia-Reserve hinweg.

Thuringia II: Höhne, Fischer (1), Gießler (4), Schirmer (2), Lächa (9), Dietz (5), Obstfelder, Elsässer (1), Riwe.
SV Thuringia Königsee II - HSV 90 Apolda IV 23:27 (15:13)

Thuringia II vergibt Halbzeitführung

Handball, Verbandsliga: Götz und Oswald mit den meisten Königseer Treffern

(OTZ/gw)
Nichts für schwache Nerven bot die zweite Thuringia-Garnitur in ihrem Saisonauftaktspiel gegen die Apoldaer. Die Königseer hielten in den Anfangsminuten gut mit und führten 3:2. Der Gast aus der Glockenstadt ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken, kam zum Ausgleich und in Vorderhand und setzte sich auf 7:3 ab. Thuringia II warf sein Kämpferherz in die Waagschale, verkürzte und war beim 8:8 wieder im Rennen, obwohl man weiter einem knappen Rückstand hinterher laufen musste. Das änderte sich, da die Rinnestädter beim 11:10 das Blatt wenden konnten, was bis zur Pausensirene bei einem nun Zwei-Tore-Vorsprung Bestand hatte. Diesen hielten die Königseer auch mit Beginn des zweiten Durchgangs (17:15). In diesen Minuten schlichen sich jedoch Unkonzentriertheiten in das Thuringia-Spiel, was Apolda bestrafte. Die Gäste kamen jetzt zum 17:17-Ausgleich und warfen weitere vier Tore, während die Hausherren bei ihren Angriffen leer ausgingen (17:21). Von da an bestimmten und kontrollierten die Glockenstädter das Geschehen und kamen zeitweise zu einem Fünf-Tore-Vorsprung (23:18, 24:19). Hoffnungen keimten noch einmal beim 21:24, was sich allerdings als Strohfeuer erwies, da Apolda konterte (26:21) und sich nicht mehr von der Siegerstraße verdrängen ließ.

Thuringia II: Höhne, Merten, Oswald (8), Gießler (3), Götz (9), Lächa, Dietz (2), Obstfelder, Elsässer (1).

13.09.2008

Saison 2008/2009

SpVgg 1861 Kranichfeld - Thur. Königsee II 25:22 (12:12)

Thuringia II wird trotz Pleite Staffelmeister

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Aufstiegsverzicht

(OTZ/gw)
Der mit Personalsorgen nach Kranichfeld gereiste Tabellenführer musste sich nach seiner Siegesserie zum Saisonhalali eine Niederlage gefallen lassen. Doch trotz dieses Doppelpunktverlustes konnten die Königseer vorzeitig die Staffelmeisterschaft feiern, da der HSV Apolda IV an seinem letzten Spieltag nur noch punktemäßig gleichziehen kann. In diesem Fall entscheiden die Partien gegeneinander und da waren die Glockenstädter in Königsee nicht angetreten. Trotz dieses schönen Erfolgs für den Neuling verzichtet dieser aus Personalgründen auf den Aufstieg. Bei der SpVgg 1861 musste Thuringia II außerdem auf seinen Dreh- und Angelpunkt Peter Varchmin verzichten. Dennoch entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Rinnestädter nicht schlecht aussahen und die Auftaktphase bestimmten. Lediglich einmal konnte Kranichfeld beim 8:8 gleichziehen, dann zog Thuringia wieder auf 11:8 davon. Mit Beginn des zweiten Durchgangs setzte sich Kranichfeld besser in Szene und kam erstmals in Vorderhand (13:12). Thuringia II war fortan zur Aufholjagd gezwungen, was ihnen nach dem 14:16 zum 16:16 gelang. Brenzlig wurde es für den Tabellenführer als er 18:22 in Rückstand geriet. Diesen Spielstand konnten die Mannen vom Schiefer letztlich nicht mehr korrigieren.
Thuringia II: Höhne, Merten, Schnabelrauch, Brähne (4), Dietz, Obstfelder (2), Rosenbusch, K. Förster (4), Elsässer, Riwe (3), Gießler (4), Oswald (6)


SV Thuringia Königsee II - Unterwellenborn 23:23 (11:10)

Thuringia II muß Feier vertagen

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Verletzungspech verhindert Sieg


(OTZ/gw)
Mit einem Sieg über die Stahl-Sieben wollte Königsee II eigentlich die Meisterschaft feiern. Doch der Tabellenvierte machte dieses Spielchen nicht mit. Die Rinnestädter gingen selbstbewusst in ihr letztes Heimspiel und kamen in Vorderhand (2:0). Schon frühzeitig musste Thuringia II auf seinen Dreh- und Angelpunkt Peter Varchmin verzichten, welcher sich bei seinem ersten Torwurf verletzte. Die Gastgeber verkrafteten diesen Schock schnell und setzten sich nun ab (8:3). Stahl gab auch in dieser Situation nicht Klein bei, startete zur Aufholjagd, welche sie wieder auf zwei Treffer herankommen ließ (6:8, 7:9, 8:10). Als allerdings noch mehr Sand in das Getriebe der Königseer kam, war der erstmalige Ausgleich da (10:10). Knapp ging es auch mit Beginn des zweiten Durchgangs weiter. Die Rinnestädter blieben bis zum 18:17 vorn, bevor Stahl den Spieß drehte. Fortan bestimmten die Gäste die Szenerie, welche sich mit dem 19:18 in Front brachten und sich langsam absetzten (22:19, 23:20). Drei Tore von Michael Gießler in den letzten Spielminuten sicherten aber noch eine Punkteteilung.
Thuringia II: Höhne, Merten, Brähne, Obstfelder, Dietz, P. Varchmin (1), Oswald (6), Gießler (3), Elsässer (1), Riwe (6), K. Förster (6), U. Förster, Lapke


SV Thuringia Königsee II - SpVgg. Kranichfeld 1861 26:21 (12:11)

Schwache Leistung reicht zum Sieg

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Noch ein Sieg bis zum Meistertitel


Zum vorletzten Heimspiel in dieser Saison begrüßte die "Zwote" mit Kranichfeld einen fast unbekannten Gegner am Schiefer. Aber dennoch war die Favorittenrolle klar bei den Königseern, die mit einem Sieg einen riesen Schritt zum Staffelsieg machen wollten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Gastgeber in der elften Minute erstmals mit drei Toren ab (6:3). Königsee machte weiter Druck und zwang so die Gäste dazu nicht jetzt schon den Anschluß zu verlieren. Vor allem Kay Förster war hier immer wieder für die Hausherren erfolgreich und erzielte einige schöne Treffer(10:6,21.Min.). Unverständlich für alle, war dann der Bruch im Königseer Spiel. Abspielfehler, Fehlwürfe und eine schwache Deckung prägten die Endphase der ersten Hälfte. Hinzu kam das beide Torhüter der Gastgeber nicht ihren besten Tag hatten und fast keinen Ball zu fassen bekam. Kranichfeld nutzte nun diese Schwächeperiode aus und erzielte in der 28.Minute wieder den Ausgleich zum 10:10. Erst P.Varchmin und J.Riwe beendeten dann die Torflaute der Königseer kurz vor dem Halbzeitpfiff und so gingen beide Mannschaften mit einem 12:11 in die Kabinen.
Wiederum mit Toren von P.Varchmin und J.Riwe begann die zweite Hälfte (14:11,33.Min.). Königsee wirkte nun aggresiver und die Gäste waren sichtlich beeindruckt. Schnell wurde der Vorsprung größer, und als G.Brähne zum 18:13 (38.Min.)einnetzte, war Königsee schon fast auf der Siegerstraße. Aber nur fast! Kranichfeld hatte immer noch was dagegen und kämpfte verbissen um jeden Treffer. Die Wirkung blieb nicht aus und so verkürzten die Gäste noch mal auf 20:18 (45.Min.) Doch mehr sollte den Kranichfeldern nicht mehr gelingen. Königsee spielte nun seine ganze Erfahrung aus und kam über die Stationen 22:18, 24:20 zu einem am Ende verdienten 26:21 Sieg. Durch diese zwei Punkte ist nun der Meistertitel in der Verbandsliga zum greifen nah und nächste Woche wird zugefasst ...
Thuringia II: Höhne, Merten, Obstfelder, P.Varchmin (8),Elsäßer ,Gießler (1), Riwe (5), Brähne (3), Lapke, K.Förster (5), U.Förster, V.Dietz(1)

1OR3 02.04.08
SG Könitz/Saalfeld III - SV Thuringia Königsee II 23:25 (13:13)

Zwote gewinnt auch in Minimalbesetzung

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Königsee baut Tabellenführung aus


Mit Besetzungsproblemen musste die „Zwote“ zum schweren Auswärtsspiel nach Saalfeld reisen. Nur 8 Feldspieler konnten an diesem Tag auflaufen, wobei mit Ronny Lapke ein Altbekannter wieder mit von der Partie war, der aber lange Zeit keinen Handball mehr in der Hand hatte. Dennoch begannen die Königseer konzentriert und gingen schnell mit 0:2 in Führung. Die SG sorgte aber gleich wieder für den Ausgleich und erhöhte dann sogar auf 3:2. Es entwickelte sich nun ein spannendes Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Die Gastgeber legten vor und Königsee glich aus. Dieses Spielchen endete beim 10:10, denn dann gelang es der Thuringia sich mit drei Toren in Folge auf 10:13 abzusetzen. Mit verantwortlich dafür war eine gute Leistung des Königseer Schlussmanns Toralf Höhne, der bis dahin schon zwei Strafwürfe parierte. Aber auch die Treffsicherheit von P.Varchmin war an diesem Tag super, so das er aus dem Rückraum immer wieder einnetzen konnte.Dennoch blieben die Hausherren unbeeindruckt und setzten alles daran vor der Pause den Rückstand zu verringern. Durch kleinere Unkonzentriertheiten der Gäste wurde dies begünstigt und mit dem Pausenpfiff war die SG beim 13:13 wieder im Spiel. In der zweiten Hälfte legte dann die Thuringia wieder vor und die Hausherren mussten der Gästeführung hinterher laufen. Bis zum 15:16 gelang dies, doch dann folgte wahrscheinlich die entscheidende Phase in dieser Partie. Bei Königsee gelang nun alles und bei den Gastgebern nichts. Fünf Tore in Folge ohne Gegentor brachten die Gäste auf die Siegerstrasse (15:21). Erst eine Rote Karte gegen Gernot Brähne und seinen Gegenspieler (41.Min.) brachten den Spielfluss der „Zwoten“ etwas ins Stocken. Die SG Könitz/Saalfeld verarbeitete den Verlust besser und schaffte es, sich langsam wieder ran zu kämpfen. Bis zum 20:22 kamen die Hausherren wieder heran, doch Königsee spielte nun seine ganze Erfahrung aus und erzielte wieder drei Treffer zum 20:25. Vor allem Thomas Merten im Kasten der Gäste hatte wieder mit einigen Glanzparaden maßgeblichen Anteil daran. Damit war das Spiel entschieden und die SG konnte nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende steht wieder ein völlig verdienter aber auch glücklicher 23:25 Sieg der Zwoten zu Buche, mit dem man nun dem möglichen Staffelsieg ein ganzes Stück näher gekommen ist.

Thuringia II: Höhne, Merten, Obstfelder, P. Varchmin (12), Elsäßer (2),Gießler (4), Riwe (3), Brähne (2), S.Varchmin, Lapke (2)

1OR3 28.03.08
SV Thuringia Königsee II - Germania Krölpa 23:19 (14:11)

Aufsteiger Königsee weiter in der Erfolgsspur

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: K.Förster trifft acht Mal


(OTZ/gw)
Nach dem Weiterkommen im Pokal bleibt Aufsteiger Thuringia II auch in den Punktspielen weiter in der Erfolgsspur. Der Gast aus Krölpa war jedoch nicht zu unterschätzen und kämpfte sich nach klaren Rückständen wieder aussichtsreich ins Rennen zurück. Die Gäste waren vom Anpfiff weg voll auf der Höhe des Geschehens und gingen so folgerichtig in Führung (2:0). Thuringia II kam mit der Zeit besser ins Geschick, glich aus (2:2) und lief bis zum 3:4 weiter hinterher. Mit dem 5:4 drehten die Mannen vom Aufsteiger erstmals den Spieß, blieben nun vorn und bauten ihren Vorsprung aus (8:5, 10:6). Kurz vor der Pausensirene ließen die Rinnestädter einige Anläufe ungenutzt, was die Germania-Sieben auf der Gegenseite zu nutzen wusste, verkürzte (9:11, 10:12) und aussichtsreich im Rennen blieb.
Mit Beginn des zweiten Durchgangs schienen die Mannen vom Schiefer alles klar zu machen für einen sicheren Sieg, als man sich schnell einen Vier-Tore-Vorsprung schuf (16:12). Doch auch diesen konnten die Krölpaer parieren (15:17). Ein weiterer Ansturm brachte die Königseer zu einer 20:15-Führung. Auch diesen Fünf-Tore-Rückstand steckten die Gäste überraschend gut weg und brachten die Thuringia-Sieben beim 19:20 in arge Nöte. In diesen Minuten hatte die Partie den Anschein zu kippen. Doch die Rinnestädter fingen sich im richtigen Moment, ließen kurz vor Ultimo keinen Gegentreffer mehr zu, erzielten selbst noch drei Tore am Stück und konnten mit der Schlusssirene einen weiteren Doppelpunktgewinn feiern, welcher sie auf den Treppchenplätzen belässt.

Thuringia II: Höhne, Merten, Obstfelder, U. Förster, K. Förster (8), Dietz, P. Varchmin (5), Elsässer, Gießler (2), Oswald (2), Riwe, Lächa, Brähne (6)

Gerd Wagner OTZ 12.03.08
SV Thuringia Königsee II - HSV Weimar 30:27 (13:13)

Thuringia-Reserve besiegt höherklassigen Gegner

Handball, Bezirkspokal: Königsee schafft Überraschung nach spannendem Spiel


Nach dem Freilos in der ersten Runde des Pokals hatte man nun mit dem HSV Weimar eine Landesklasse Mannschaft zu Gast am Schiefer. Das man auch gegen höherklassige Mannschaften bestehen kann, zeigten die Königseer schon des Öfteren in den vergangenen Jahren.
Mit Jens Riwe und Marcel Obstfelder fehlten aber gleich zwei Spieler, die schon bei der „Ersten“ im Pokal eingesetzt wurden. Des Weiteren war Peter Varchmin noch angeschlagen und konnte auch nicht spielen. Aus diesem Grund bekam die „Zwote“ mit Rene Dademasch Unterstützung aus der „Ersten“.
Das Spiel begann mit Fehlern auf beiden Seiten. Nachdem Weimar den ersten Treffer markierte, konnte Königsee schnell in Führung gehen und baute diese bis zur 10.Spielminute auf 5:2 aus. Weimar kam nun immer besser ins Spiel und nutzte dabei jeden Fehler der Königseer. Vor allem im Rückwärtsgang waren die Hausherren sehr nachlässig und kassierten dadurch einige Kontertore. Resultat war der Ausgleich in der 17.Minute (7:7). Der HSV spielte in dieser Phase seinen stärksten Handball und lies einige Male seine Klasse aufblitzen. Mit schönen Toren, bei denen die Deckung der Thuringia-Reserve nicht gut aus sah, gingen die Gäste sogar in Führung (10:12, 27.Min.). Doch Königsee kämpfte sich noch einmal zurück und schaffte mit Toren von K.Förster, G.Brähne und V.Dietz bis zur Halbzeit wieder den Ausgleich.
Mit einem offenen Schlagabtausch begann der zweite Durchgang und es entwickelte sich ein spannender Pokalfight. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen und so stand es in der 37.Spielminute 15:15. Langsam merkte man aber den Gästen, die in Minimalbesetzung angereist waren, den Kräfteverschleiß an und Königsee wurde hingegen immer stärker. T.Höhne, im Tor der Gastgeber, lief nun auch zu Höchstform auf und hielt einige schwierige Bälle. Durch Tore von S.Varchmin und R.Dademasch setzten sich die Königseer nun wieder leicht ab (21:17, 44.Min.). Die Hausherren spielten jetzt einen hervorragenden Konterhandball. Weimar fand kein Mittel gegen den schnellen R.Dademasch, der immer wieder herrlich von S.Varchmin in Szene gesetzt wurde und eiskalt verwandelte. Spätestens aber in der 55.Spielminute als U.Oswald mit einem Siebenmeter das 28:22 erzielte, war die Partie entschieden und wieder einmal  die Pokalüberraschung perfekt. Auch die Ergebniskosmetik der Gäste in den letzten Minuten änderte daran nichts mehr. Am Ende gewinnt Königsee völlig verdient mit 30:27 und trifft in der nächsten Runde auf die III.Mannschaft der SG Erfurt/Bad Langensalza.

Thuringia II: T.Höhne, T.Merten, G.Brähne (4), V.Dietz (1), U.Oswald (2), M.Gießler (2), U.Förster, K.Förster (3), R.Dademasch (12), S.Elsäßer, S.Varchmin (5), M.Lächa (1)

1OR3 05.03.08
TSV 1864 Mengersgereuth-Hämmern - SV Thuringia II 12:29 (4:16)

Kantersieg der Zwoten

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Königsee ohne Probleme gegen Meng-Häm


Mit der klaren Vorgabe zwei Punkte zu holen ging die Thuringia-Reserve in das Auswärtsspiel beim TSV 1864 Mengersgereuth-Hämmern. Das Hinspiel ging kampflos an Königsee, da der TSV keine komplette Mannschaft stellen konnte, deshalb wusste man auch nicht was auf die Königseer zukam.
Nach einigen vergebenen Chancen auf beiden Seiten eröffnete die „Zwote“ den Torreigen. Schnell stand es 0:4 wobei Jens Riwe mit 3 Toren großen Anteil daran hatte. Aber auch die Abwehr der Gäste stand gut und ließ in der Anfangsphase fast nichts zu. Sogar vom Punkt scheiterten die Hausherren und zeigten schon hier Nerven. Königsee kam immer besser ins Spiel und musste erst in der 12.Spielminute das erste Gegentor hinnehmen. Mengersgereuth-Hämmern wurde nun schwindelig gespielt und Königsee erhöhte nach und nach den Vorsprung. In der 22.Minute war beim Stande von 2:12 erstmals ein 10-Tore-Vorsprung erreicht. Die Thuringia-Reserve wechselte nun munter durch, was dem Spiel aber kein Abbruch tat. Immer wieder wurden die Gastgeber ausgekontert, vor allem G.Brähne machte hier schöne Tore. Mit dem Halbzeitpfiff, beim Stande von 4:16, war das Spiel schon längst entschieden, aber dennoch wollten die Königseer auch in der zweiten Hälfte weiter konzentriert spielen.
Dass dies schwer ist bei diesem Spielstand zeigte sich in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff. Der TSV kam hier zu einigen „leichten“ Toren aber mehr ließen die Königseer dann doch nicht zu. Im Angriff wurden nun herrliche Spielzüge gezeigt. Vor allem Peter Varchmin setzte immer wieder seine Nebenleute wunderbar in Szene und ermöglichte es so z.B. Kay Förster schöne Tore zu erzielen. Aber auch das Zusammenspiel zwischen Vater - Sohn Förster klappte gut und wurde mit einem schönen Tor von U.Förster abgeschlossen (10:21). Auch eine kleine Schwächephase der Königseer Mitte der zweiten Hälfte mit einigen leichtfertig vergebenen Chancen änderte nichts am Spielresultat. Mengersgereuth-Hämmern war völlig überfordert und hatte der Spielstärke der Rinnestädter nichts entgegen zu setzen. Königsee erhöhte noch einmal das Tempo und Stellte auf eine 5-1 Deckung um. P.Varchmin spielte hier etwas vorgezogen und stellte damit den Gegner vor einige Probleme. T.Merten im Tor hatte nun leichtes Spiel einige Bälle abzufangen und spielte den Ball gleich in die Spitze.
P.Varchmin zeigte hier seine Erfahrung und legte uneigennützig auf den Mitlaufenden M.Obstfelder ab. Dieser verwandelte so zwei Mal eiskalt und als er auch noch einen Siebenmeter erfolgreich einnetzte war die Freude bei dem jungen Spieler riesengroß.
Am Ende steht ein souveräner 12:29 Sieg der Zwoten, der bei mehr Konzentration hätte noch höher ausfallen können.

Thuringia: T.Merten, G.Brähne(7), P.Varchmin(3), M.Obstfelder(3), U.Oswald(2), M.Gießler(2), U.Förster(1), K.Förster(5), J.Riwe(5), S.Elsäßer(1)

1OR3 05.02.08
SV Thuringia II - Sonneberger HV II 32:15 (13:9)

Klarer Heimsieg der Thuringia-Reserve

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Königsee klettert auf 2.Tabellenplatz


Im ersten Spiel des Jahres 2008 empfingen die Königseer die Zweite Mannschaft des Sonneberger HV. Schon im ersten Aufeinandertreffen konnte man die Südthüringer klar bezwingen und wollte dies nun wiederholen. Königsee musste personell etwas umstellen, da verletzungsbedingt M.Gießler und T.Höhne fehlten. Dafür kam Kay Förster neu in die Mannschaft , der hier Spielpraxis für die Erste sammeln soll und S. Elsäßer war nach überstandener Verletzung auch wieder fit.
Sonneberg erwischte den besseren Start und legte mit 0:2 vor. Königsee wirkte etwas unkonzentriert konnte aber durch P.Varchmin und G.Brähne den Ausgleich wieder herstellen (2:2, 4.Min.). Einige leichte Fehler, Fehlwürfe und sogar ein verworfener Siebenmeter von P.Varchmin gaben den Gästen immer wieder die Möglichkeit davon zu ziehen, doch vor allem T.Merten im Tor der Hausherren wusste dies zu verhindern. So stand es nach neun Spielminuten noch 3:3 und als P.Varchmin seinen Kreisläufer M.Lächa herrlich in Szene setzte, erzielte dieser die erstmalige Führung für Königsee zum 4:3 (11.Min.). Die Fehlwurfquote beider Mannschaften blieb aber weiterhin hoch, so dass sich keiner absetzen konnte. Mit der Einwechslung von J.Riwe wollte nun die „Zwote“ mehr Druck ins Angriffsspiel bringen, was auch gleich gelang. Zwei Treffer von Ihm ermöglichten es den Gastgebern erstmals den Vorsprung zu vergrößern (7:4, 17.Min.). Sonneberg hielt aber dagegen und schaffte beim 7:7 (21.Min) wieder den Anschluss. Genau zu diesem Zeitpunkt kassierte U.Oswald eine 4.Minuten Straffe und die Gastgeber gerieten in Unterzahl unter Druck. Doch da war ja noch J.Riwe, der nun die Gäste fast schwindelig spielte und mit 3 weiteren Treffern in Folge die Führung der Königseer verteidigte (10:8, 26.Min.). Sonneberg war sichtlich beeindruckt und scheiterte immer öfter an der Königseer Deckung oder am gut aufgelegten T.Merten. Drei weitere Tore für Königsee durch K.Förster und S.Elsäßer bei gleichzeitig nur einem für Sonneberg waren das Resultat und es stand zur Halbzeit 13:9 für die Thuringia.
Mit Beginn der zweiten Hälfte, hatten beide Teams etwas Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. Keiner vermochte das Leder im Kasten unterzubringen. Vor allem P.Varchmin auf Seiten der Gastgeber, ließ in dieser Phase seine Treffsicherheit vermissen und wirkte etwas glücklos. Erst in der 35. Minute gelang M.Lächa mit einem schönen Treffer vom Kreis das 14:9. Die Gäste antworteten mit zwei Kontertoren und verkürzten wieder auf 14:11 (36.Min.). Die Zwote begann nun richtig zu kämpfen und zeigte ihre mannschaftliche Geschlossenheit. In der Deckung wurde jetzt super gearbeitet und T.Merten im Kasten gab mit guten Paraden, darunter ein gehaltener Siebenmeter, immer wieder den nötigen Rückenhalt. Aber auch im Angriff klappte es jetzt besser und Königsee zog nun auf und davon. Je zwei Treffer von M.Lächa und G.Brähne und ein Siebenmetertor von U.Oswald innerhalb von 6 Minuten brachten die Vorentscheidung (19:11, 42.Min.). Sogar die darauf folgende Rote Karte gegen U.Oswald (3x2 Min.) in der 43.Spielminute brachte die Königseer nicht aus dem Konzept. Ganz im Gegenteil. Jetzt begann auch P.Varchmin zu treffen, der gleich 3 mal in Folge einnetzte. (23:12, 49.Min.). Die Sonneberger hatten diesem Druck nichts mehr entgegen zu setzten und ergaben sich ihrem Schicksal. Bei der Zwoten klappte nun fast alles. Ob K.Förster, G.Brähne, S.Elsäßer oder auch U.Förster, alle trugen sich in die Torschützenliste ein. Krönender Abschluss war dann der Siebenmetertreffer von M. Obstfelder, der damit den 32:15 Endstand erzielte. Mit diesem Sieg geht das “Aufstiegsmärchen” der Zwoten weiter und lässt für die nächsten Wochen noch einiges erwarten …

Thuringia II: T.Merten, G.Brähne(4), M.Lächa(4), V.Dietz(1), P.Varchmin(7), U.Oswald(1), J.Riwe(6), S.Elsäßer(3), K.Förster(4), U.Förster(1), M.Obstfelder(1)

1OR3 18.01.08
HSV Weimar II - SV Thuringia Königsee II 25:24 (11:12)

Tabellenführung knapp verpasst

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Zweite Saisonniederlage für Thuringia-Reserve


Nach dem Heimsieg gegen Weimar stand nun eine Woche später das Nachholspiel gegen den gleichen Gegner auf dem Programm. Königsee wollte mit einem Sieg die Tabellenspitze erobern. Der HSV dagegen war gewarnt und hatte aus der verlorenen Partie des letzten Spieltages einiges gelernt.
Beide Mannschaften begannen konzentriert und es entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Spiel. Bis zum 3:3 legte Weimar immer vor, doch dann übernahmen die Gäste die Führungsarbeit. Schon jetzt zeigte sich, das der Gastgeber sich nicht so überrennen lassen wollte wie letzte Woche. Nach jedem Führungstreffer der Königseer kam postwendend der Ausgleich und so stand es Mitte der ersten Hälfte 6:6. Mit einem kleinen Zwischenspurt schaffte es nun die Thuringia sich auf Drei Tore abzusetzen (6:9). Weimar hielt dagegen und versuchte den Anschluss nicht zu verlieren. Einige grobe Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns aus Jena unterstützten dies ungemein. Doch auch klarste Chancen wurden von den Königseern liegen gelassen und so stand es zur Halbzeit 11:12 für die Gäste.
Der zweite Spielabschnitt wurde nun zum offenen Schlagabtausch. Königsee legte vor und Weimar glich aus. Hervorzuheben war schon hier, das der HSV-Torhüter viele freie Chancen der Gäste zunichte machte und somit seine Mannschaft in der Partie hielt. Aber auch die Schiedsrichter ließen des Öfteren den nötigen Durchblick vermissen. So kam es wie es kommen musste. Während die Königseer immer mehr mit den Schiris haderten, übernahmen die Hausherren  beim 18:17 die Führung. Die Zwote kämpfte nun verbissen und versuchte wieder spielerisch zum Erfolg zu kommen. Doch Weimar hielt dagegen und schaffte sogar beim 21:19 erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung. Königsee gab das Spiel aber noch nicht auf und war beim 23:23 wieder dran. Weimar legte weiter vor und als Königsee im Gegenzug eine klare Chance vergab machten der HSV den Sack zu und traf zum 25:23. Das 25:24 war dann nur noch Kosmetik. Am Ende steht eine sehr bittere Niederlage, die bei anderen Schiedsrichtern und einer nur etwas besseren Chancenverwertung vermeidbar gewesen wäre.

Schiedsrichter: Fast/Rogge HBV Jena

Thuringia II: T.Merten, T.Höhne, G.Brähne(5), M.Lächa, V.Dietz, P.Varchmin(6), U.Oswald, J.Riwe(5), S.Varchmin (5), M.Gießler(3)

1OR3 21.12.07
SV Thuringia Königsee II - HSV Weimar II 24:21 (14:5)

Zwote setzt Siegeszug fort

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Eine super Halbzeit reicht den Königseern zum Sieg


Im neuen Outfit präsentierte sich die Thuringia-Reserve zu ihrem letzten Heimspiel im Jahre 2007. Zu Gast war der HSV Weimar II, der eigentlich auch mit zu den Favoriten in der Liga zählt. Zahlreiche Fans und vor allem die "Querschläger" unterstützten die Zwote bei ihrem Heimauftritt, denn alle waren neugierig, ob sich der Siegeszug der Königseer fortsetzt.
Das Spiel begann mit kleineren Fehlern auf beiden Seiten, bevor Peter Varchmin in der 3.Minute den Torreigen für seine Farben eröffnete. Gernot Brähne und Michael Gießler erhöhten dann sogar auf 3:0 (8.Min.) für die Gastgeber. Einzigstes Manko zu diesem Zeitpunkt war allerdings, das die Zwote einige gute Möglichkeiten im Vorwärtsgang ungenutzt lies. Der HSV dagegen war sichtlich von dem Abwehrbollwerk der Hausherren beeindruckt und fand einfach keine Lücke. Aber selbst wenn man in diesen Anfangsminuten frei zum Wurf kam, konnte man Thuringia-Keeper T.Höhne nicht überwinden. So war es nicht verwunderlich, das die Weimarer erst in der 13.Spielminute durch einen Strafwurf ihr erstes Tor erzielten (4:1). Königsee zeigte weiter sehr guten Handball. Im Angriff wurde der Gegner fast schwindelig gespielt, aber das Prunkstück war einfach die super Abwehrarbeit der Thuringia, die noch immer keinen Treffer der Gäste zuließ. Mit Toren von Peter Varchmin, Gernot Brähne und Steffen Varchmin erhöhten die Gastgeber dann bis zur 23.Minute auf 10:1. Wiederum erst mit einem Siebenmeter und in der 25.Spielminute mit ihrem ersten Feldtor verkürzten die Gäste nun endlich auf 10:3. Königsee lies aber nichts anbrennen und als Peter Varchmin mit einem Gewaltwurf den 14:5 Halbzeitstand markierte, glaubten alle an einen sicheren und hohen Sieg. Zwei Feld- und drei Siebenmetertore des HSV sprachen bis dahin eine klare Sprache. In der zweiten Hälfte stellte Königsee nun etwas um und wechselte öfters durch. Dies schadete aber erstmal nicht, und so bauten die Hausherren weiter ihre Führung aus (16:5,33.Min.). Weimar gab aber nicht auf und versuchte weiter über den Kampf ins Spiel zu finden (17:9,36.Min). Königsee im Gefühl des sicheren Sieges wurde immer Leichtsinniger und kam nur noch durch Einzelaktionen von Michael Gießler und Peter Varchmin zum Torerfolg (19:10,42.Min.) Fehlwürfe und leichte Ballverluste gaben den Gästen die Möglichkeit zu Kontern. Und diese nahmen die Geschenke gerne an (19:14,45.Min). Plötzlich war wieder unnötig Spannung in der Partie und Königsee versuchte mit einer Auszeit wieder den Spielfaden zu finden. Die nächsten Minuten wurden nun zum offenen Schlagabtausch, doch der Fünf-Tore-Vorsprung hatte weiter bestand. Als Marcel Obstfelder mit einem schönen Tor vom Kreis das 23:16(52.Min.) erzielte, war die Entscheidung endgültig gefallen. Die Zwote versuchte nun nur noch ihren Vorsprung über die Zeit zu retten. Weimar nahm diese Angebot an und verbesserte noch ein wenig das Resultat. Am Ende steht ein völlig verdienter 24:21 Sieg der Königseer zu Buche der bei konstanterer Leistung um einiges hätte höher ausfallen müssen.

Thuringia II: T.Merten, T.Höhne, G.Brähne(7), M.Obstfelder(1), M.Lächa, V.Dietz, P.Varchmin(8), U.Oswald, S.Elsäßer, J.Riwe(2), S.Varchmin (3), M.Gießler(3), U.Förster, T.Holub

1OR3 12.12.07
SV Stahl Unterwellenborn – SV Thuringia Königsee II 22:29 (9:15)

Sensationeller Sieg der Thuringia-Reserve

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Aufsteiger Königsee schlägt Ligafavoriten


Beim dritten Auswärtsspiel in Folge, musste die Zwote zum ungeschlagenen Tabellenführer Unterwellenborn. Für die nötige Unterstützung in diesem schweren Spiel, sorgten wieder die Königseer Trommler.
Königsee ging mit viel Selbstvertrauen in diese Partie und zeigte gleich in der Anfangsphase, das sie keinerlei Respekt vor dem Tabellenführer hatten. Schnell ging man mit 0:2 in Führung und diesmal war nichts von der Anfangsschwäche der letzten Spiele zu sehen. Unterwellenborn war sichtlich beeindruckt und fand einfach kein Mittel gegen die starke Abwehr der Gäste. Die Thuringia spielte weiter konsequent  und überrollte die Gastgeber förmlich (3:7). Zu diesem Zeitpunkt sah man nicht wer hier Aufsteiger und wer ungeschlagener Tabellenführer war. Unterwellenborn nahm eine Auszeit und versuchte alles, um endlich ins Spiel zu kommen. Doch es half nichts. Die Zwote hielt den Vorsprung und zeigte schon hier den Hausherren ihre Grenzen auf. Mit dem 9:15 Halbzeitstand war dann auch schon die erste kleine Sensation perfekt. Der zweite Durchgang begann ausgeglichen, aber es war beeindruckend wie die Königseer Mannschaft weiter druckvoll und konzentriert spielte. Unter dem Jubel der Thuringia-Fans schaffte man es nun sogar den Vorsprung weiter auszubauen (14:21). Garant dafür waren vor allem die beiden Varchmin Brüder, die an diesem Tag zwei sichere Vollstrecker im Angriff waren. Aber auch die beiden Torhüter der Zwoten lieferten wieder einmal eine super Leistung ab. Unterwellenborn dagegen fand kein Konzept gegen die Starken Gäste und sah sich beim 16:26 sogar mit zehn Toren hinten. Königsee wechselte nun munter durch und musste dann kurz vor Schluss auf Steffen Varchmin verzichten, der wegen seiner dritten Zeitstrafe Rot sah. Aber auch das half dem Tabellenführer nichts mehr, der nur noch zu einer kleinen Ergebniskosmetik kam. Am Ende steht ein völlig verdienter 29:22 Sieg der Königseer, die mit diesem Sieg eine wahre Sensation schafften, denn wer hätte das einem Aufsteiger schon zugetraut!?

Thuringia II: T.Merten, T.Höhne, G.Brähne(3), M.Obstfelder, M.Lächa(2), V.Dietz, P.Varchmin(8), U.Oswald(2), S.Elsäßer(1), J.Riwe(4), S.Varchmin (9)

1OR3 5.12.07
Sonneberger HV II – SV Thuringia Königsee II 24:34 (11:19)

Erfolgsserie der Zwoten geht weiter

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Wieder starke Leistung der Thuringia-Reserve


Am 6.Spieltag stand für die Zwote wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Diesesmal wurde die Mannschaft aber bestens unterstützt, da die “Querschläger”, die Königseer Trommlergarde , mit nach Sonneberg reisten und für super Stimmung sorgten. Das Spiel begann ausgeglichen und die Führung wechselte hin und her. Königsee wirkte etwas nervös und fand in dieser Anfangsphase nicht richtig ins Spiel. Wie schon in den letzten Partien wurden wieder leichtfertig freie Chancen vergeben und auch einige technische Fehler schlichen sich ein. Dennoch blieb die Thuringia-Reserve dran und hielt das Spiel offen (8:7,18.Min.). Mit einer Auszeit versuchte nun Steffen Varchmin der Mannschaft die Nervosität zu nehmen und stellte leicht in der Deckung um. Dies zeigte auch gleich Wirkung und Königsee setzte sich auf 10:13 ab. Toralf Höhne im Tor der Gäste hielt wieder ganz stark und sorgte so für den nötigen Rückenhalt. Sogar im Angriff lief es jetzt besser und mit schönen Toren aus dem Rückraum und vom Kreis erhöhte die Zwote ihren Vorsprung bis zur Pause auf 11:19. Auch mit Beginn der zweiten Hälfte hatte die junge Sonneberger Mannschaft  nichts den spielstarken Königseern entgegen zu setzten. Diese trafen weiter nach belieben und sorgten beim 12:22 erstmals für eine Zehn-Tore-Führung, die von den Trommlern gebührend gefeiert wurde. Thuringia spielte weiter konzentriert und alle Spieler bekamen ihre Einsatzzeit. Aber auch dies tat dem guten Spiel der Zwoten keinen Abriss(17:27). Selbst eine Manndeckung gegen Peter Varchmin half den Sonnebergern nicht. In der Schlussphase des Spiels zeigte nun vor allem Gernot Brähne was er kann und erzielte einige sehenswerte Treffer. Am Ende steht ein in dieser Höhe doch überraschender aber völlig verdienter 24:34 Sieg  des Aufsteigers aus Königsee gegen eine junge Sonneberger Mannschaft . Diese Leistung sollte genug Selbstvertrauen für das kommende Spiel gegen den Tabellenführer aus Unterwellenborn geben. Vielleicht ist da ja auch eine Überraschung drin.

Thuringia II: T.Merten, T.Höhne, G.Brähne(10), M.Obstfelder, M.Lächa(5), V.Dietz(1), P.Varchmin(10), U.Oswald (1), S.Elsäßer, M.Gießler(3), J.Riwe(4), T.Holub, U.Förster, S.Varchmin

1OR3 24.11.2007
TSV Germania Krölpa I – SV Thuringia Königsee II 20:29 (11:15)

Zwote schiebt sich mit erstem Auswärtssieg auf Rang 3

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Erwarteter Sieg beim Tabellenletzten


Zum zweiten Auswärtsspiel in der Verbandsliga musste die Zwote zur 1. Mannschaft von Krölpa in die ungeliebte und kleine Halle im alten Gipswerk. Beim bisherigen punktlosen Tabellenletzten hatte man sich einen Sieg ausgerechnet, wonach es anfänglich jedoch nicht aussah. Wie so oft wurden gleich zu Beginn reihenweise insbesondere durch zu frühe und ungenaue Torwürfe die Chancen vergeben, so dass die Führung ständig wechselte. In der Deckung taten sich vor allem auf der linken Seite Schwächen auf, die auch Th. Merten im Tor zu diesem Zeitpunkt häufig nicht gut aussehen ließ. So sah sich Spielertrainer Steffen Varchmin in der 16. Minute beim Stand von 8:8 gezwungen eine Auszeit zu nehmen um seine Jungs neu zu ordnen. Dies und die Einwechslung von T. Höhne im Tor, der gleich mit einigen Paraden und einem pariertem Strafwurf aufwarten konnte, zeigte Wirkung. So konnte sich die Zwote durch Tore von P. Varchmin und G. Brähne endlich leicht absetzen. Auch S. Elsässer konnte sich vom Kreis mit einem schönen Tor  in die Trefferliste eintragen. So ging man beim Stand von 11:15 in die Kabinen, wobei man hier nach Chancen schon mindestens 20 Treffer hätte haben müssen.
Die zweite Halbzeit begann leider wieder recht zerfahren, wozu das Schiedsrichterduo Fast/Lange und das Krölpaer Publikum am unmittelbaren Spielfeldrand einen maßgeblichen Anteil hatte. Statt sich weiter abzusetzen begann der Gastgeber beim Stand von 13:16 wieder Morgenluft zu wittern. Jedoch konnte Keeper T. Höhne mit zwei weiteren gehaltenen Strafwürfen Schlimmeres verhindern. Nach einer verletzungsbedingten Auswechslung von P. Varchmin, brachte nun sein Bruder auf der Spielmacherposition seine Mitspieler von mal zu mal in gute Wurfpositionen, die nun endlich von G. Brähne und auch M. Gießler schön umgesetzt wurden. Endlich konnte man sich absetzen und beim Stand von 16:26 war der ersehnte 10 Tore Abstand erreicht. Den nun folgenden guten Spielfluss versuchten jedoch die Unparteiischen mit mehr als zweifelhaften Strafwurf- und Zeitstrafenentscheidungen offenbar zu unterbinden. So sahen sich die Gäste mit 13 Zeitstrafen, bei nur vier Strafen für Krölpa, insgesamt fast eine Spielhälfte in der Unterzahl, die für S. Elsässer und J. Riwe mit dem roten Karton endeten. Trotz allem versuchte die Thuringia – Sieben Ruhe zu bewahren um Ihr Spiel runter zu spulen, was insbesondere in der Schlussviertelstunde über weite Strecken trotz Manndeckung gegen S. Varchmin gut gelang. So konnten auch T. Holub, M. Lächa und natürlich auch S. Varchmin schöne Treffer verbuchen. Auch Th. Merten, jetzt im Tor, konnte sich steigern und ebenfalls einen gemeisterten Strafwurf beisteuern. Zwar konnte man die 30er Marke nicht knacken, auch der 10 Tore – Vorsprung sollte keinen Bestand haben, jedoch in Anbetracht der vielen zweifelhaften Entscheidungen gegen die Thuringia und der unangenehmen Atmosphäre in der kleinen und engen Halle, geht der Sieg in dieser Höhe in Ordnung.

Thuringia II: T. Höhne, T.Merten; G. Brähne (7), M. Obstfelder, M. Lächa (1), V. Dietz, P. Varchmin (7/2), S. Elsässer (1), M. Gießler (4), J. Riwe (4/3), T. Holub (1), S.Varchmin (4)

sixtyone
SV Thuringia Königsee II - SG Könitz/Saalfeld III 25:18 (12:8)

Thuringia-Reserve gewinnt ungefährdet

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Starke Königseer Torhüter


Zum ersten richtigen Heimspiel in der Verbandsliga gegen die SG Könitz/Saalfeld III, wollten die Königseer zeigen, das der Aufstieg im letzten Jahr verdient war.
Von Anfang an begann die Zwote druckvoll zu spielen und legte gleich ein 2:0 (4.Min.) vor. Die Gäste versuchten dagegen zu halten, scheiterten aber schon in den ersten Spielminuten freistehend am Königseer Torhüter T.Höhne. Aber auch Königsee machte nun einige Fehler im Vorwärtsgang und zeigte hier einige Schwächen. Die Gäste nutzten diese aus und verkürzten auf 3:2 (10.Min.). Aber mehr lies die gute Abwehr um den stark haltenden T.Höhne nicht zu. P.Varchmin und G.Brähne beendeten dann die Torflaute der "Zwoten" und erhöhten wieder auf 5:2(14.Min.). Die Chancenverwertung der Gastgeber ließ weiter zu wünschen übrig, aber auch die Gäste konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. So schraubten die Hausherren das Ergebnis durch J.Riwe und M.Gießler weiter hoch (7:3,18.Min.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste Glück nicht höher in Rückstand zu geraden, denn Königsee verschenkte weiter Angriff um Angriff und hielt so die Saalfelder im Spiel (8:5, 24.Min.). M.Gießler und J.Riwe waren es dann, die sich ein Herz nahmen und in der Schlussphase der ersten Hälfte noch jeweils 2 Tore erzielten. Mit einem schmeichelhaften 12:8 für Königsee ging es dann in die Kabinen.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam T.Merten in das Thuringia Tor und fügte sich gleich mit einem gehaltenen Siebenmeter ein. Auch das Angriffsspiel schien besser zu laufen. Durch Tore von G.Brähne, U.Oswald und einem bärenstarken M.Gießler stand es nach 38 Minuten 15:8. Könitz/Saalfeld gab aber noch nicht auf und verkürzte wieder auf 15:10 (41.Min). Dann Schrecksekunde auf dem Spielfeld. Ein Saalfelder Spieler landete nach einem Sprungwurf auf dem Fuß seines Gegenspielers und knickte dabei so böse um, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Von hier aus wünschen wir ihm gute Besserung! Nach einer etwas längeren Verletzungspause ging das Spiel weiter. T.Merten entschärfte gleich den nächsten Siebenmeter, aber konnte dann nicht verhindern das die SG  auf 16:13 ran kam. Diese kurze Schwächephase der Königseer beendete nun P.Varchmin mit drei schönen Treffern in Folge und stellt so den Fünf-Tore-Vorsprung wieder her (19:14, 51.Min.). Als dann noch T.Merten seinen dritten Siebenmeter hielt , war die Vorentscheidung endgültig gefallen. Auch die beiden besten Torschützen an diesem Tag, J.Riwe und M.Gießler zeigten noch einmal ihr Können und erzielten in den letzten Neun Spielminuten zusammen 5 der letzten 6 Treffer für die Thuringia. Schlusspunkt setzte aber wieder Thuringia-Torhüter T.Merten, der mit dem Abpfiff seinen 4 Strafwurf hielt.
Insgesamt ein hoch verdienter Sieg, wobei die große Fehleranzahl im Angriffsspiel in den nächsten Partien noch verringert werden muss.

Thuringia II: T.Merten, T.Höhne, U.Oswald(3), P.Varchmin(4), M.Obstfelder, S.Elsäßer(1), M.Gießler(7), J.Riwe(7), U.Förster, G.Brähne(2), V.Dietz(1), M.Lächa

1OR3
HSV Apolda IV - SV Thuringia Königsee II 29:18 (8:9)

Schwache 2.Hälfte besiegelt Niederlage

Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Schlechte Chancenverwertung


Nachdem die ersten Punkte kampflos eingefahren wurden, begann nun auch für die "Zwote" wieder der richtige Punktspielbetrieb. Das Abenteuer "Verbandsliga" startete also nicht wie geplant gegen Mengersgereuth-Hämmern, sondern gegen den Staffelfavoriten HSV Apolda IV.
Das Spiel begann ausgeglichen und beide Mannschaften tasteten sich erst einmal ab. Königsee legte dabei immer einen Treffer vor und Apolda gelang bis zum 4:4 postwendend der Ausgleich. Die "Zwote" befreite sich langsam von ihrem Respekt und wurde vor allem in der Deckung immer stärker. Abgeblockte und gehaltene Bälle der Thuringia-Reserve zeigten ihre Wirkung. So schafften es die Königseer sich mit 5 Toren infolge ohne Gegentor auf 4:9 abzusetzen. Doch wer glaubte, das dies nun genug Sicherheit in das Spiel der Gäste brachte, sah sich getäuscht. Einige leichte Ballverluste und Pfostentreffer der Rinnestädter brachten die Hausherren zurück ins Spiel. So war es nicht verwunderlich, das der HSV kurz vor dem Pausenpfiff, durch einen Siebenmeter wieder auf 8:9 verkürzte.
Die 2.Hälfte begann wie die Erste. Königsee legte weiter vor und Apolda blieb dran. Erst beim 13:12 gelang den Hausherren der Führungswechsel. Was nun begann ist kaum beschreibbar. Den Gästen gelang kaum noch etwas. Massenhaft scheiterten die Königseer am Torgebälk oder verfehlten es. Die Deckung begann sich langsam aufzulösen und Apolda zog nun immer mehr davon (17:14). Zu allem Überfluss wurde die Leistung der Schiedsrichter auch immer schlechter. Die einfachsten Entscheidungen wurden, wie es schien mit Absicht, falsch gefällt. Das dies nicht ohne Verärgerung auf Seiten der Königseer blieb dürfte klar sein. Als dann in der 49.Minute G.Brähne mit einer 4 Minuten Strafe belegt wurde und aufgrund der dritten Zeitstrafe zum duschen gehen konnte, war das Spiel für die Königseer so gut wie verloren (20:16). Apolda lies sich nicht mehr ärgern und zog in Überzahl weiter davon. Die Gäste verzweifelten weiter am Torpfosten und an den "unglücklichen" Entscheidungen der Herren Leinhos/Görke vom THC Erfurt. Durch weitere Zeitstrafen gegen die Gäste begünstigt, hatte Apolda nun in der Schlussphase leichtes Spiel. Die "Zwote" resignierte und wurde nun regelrecht demontiert. Innerhalb der letzten Minuten erhöhten die Gastgeber noch auf 29:18.
Am Ende steht eine viel zu hohe Niederlage, die in keiner Weise den Spielverlauf gerecht wird.

Thuringia II: T.Merten, T.Höhne, U.Oswald, P.Varchmin(10), M.Obstfelder, S.Elsäßer(1), M.Gießler(2), J.Riwe(2), S.Varchmin, G.Brähne(4), V.Dietz

1OR3


Saison2007/08



SV Thuringia Königsee II - TSV 1898 Oppurg II 29:18 (12:8)

Interne Torschützenkrone geht an jungen Kristian Knedlik

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Aufstiegsfeier beginnt mit Sieg gegen Oppurg II


Zum Saisonabschluss wollte sich die “Zwote” ordentlich von ihren Fans verabschieden und die Aufstiegsfeier mit einem Sieg gegen Oppurg II beginnen. Vor dem Spiel musste man aber klären, wer bei den Königseern das Tor hütet, denn Mario Föhr war wegen eines Formfehlers für die Zweite Mannschaft gesperrt und Thomas Merten konnte eigentlich wegen seiner Verletzung nur auf der Bank platz nehmen. Steffen Varchmin war es schließlich, der schon wie in einem früheren Spiel, den Kasten der Hausherren sauber halten sollte. Weiter war vor der Partie noch offen, wer die interne Torschützenkrone erobert. Gernot Brähne (60) und Kristian Knedlik (57) waren hier die aussichtsreichsten Kandidaten.
Die Partie begann mit viel Lehrlauf auf beiden Seiten. Erst K.Knedlik konnte seine Farben in der 2.Spielminute mit 1:0 in Führung bringen. Holztreffer und einige kleinere Fehler verhinderten jetzt, das sich die Königseer gleich absetzen konnten. Oppurg war aber auch nicht in der Lage die Abwehr bzw. den “Aushilfstorhüter” des Tabellenführers zu überwinden. Sogar vom Siebenmeterpunkt schafften die Gäste es nicht an Steffen Varchmin vorbei zu kommen (5.Min). Da aber der Thuringia-Angriff immer noch Ladehemmung hatte, stand es in der 9.Minute gerade mal 2:0. Das Königseer Tor schien weiter wie vernagelt, sogar den zweiten Siebenmeter konnten die Gäste nicht unterbringen. Langsam wurde die “Zwote” treffsicherer und erhöhte mit schönen Toren von K. Knedlik und S. Elsäßer auf 4:0 (13.Min.). Selbst der verletzte T. Merten trug sich nun in die Torschützenliste ein, als er mit etwas Glück einen Strafwurf verwandelte (5:0, 15.Min). Nach 16 Minuten und 11 Sekunden war es dann soweit. Steffen Varchmin musste sich das erste mal im Spiel geschlagen geben und Oppurg erzielte den ersten Treffer zum 6:1. Das Spiel pegelte sich nun bei diesem Abstand ein, wobei aber hier der Pfosten den Gästen hilfreich zur Seite stand. Mit einem 12:8 für Königsee ging es dann in die Pause. Im Kampf um die Torschützenkrone stand es zu diesem Zeitpunkt Knedlik 6 Tore (insgesamt 63) und Brähne 1 Tor (61). Der zweite Durchgang wurde mit einem Hammer von Peter Varchmin eingeläutet, doch die Gäste antworteten mit 2 schnellen Toren zum 13:10 (32.Min.). J. Riwe, K. Knedlik und G. Brähne machten dann aber wieder jede Hoffnung der Oppurger zunichte und erhöhten wieder auf 16:10 (36.Min.). Königsee bestimmte weiter nach belieben das Spiel. Steffen Varchmin hielt nun sogar seinen dritten Siebenmeter und vorne hatte die “Zwote” mit Peter Varchmin und Kristin Knedlik immer noch zwei sichere Vollstrecker (25:18, 54.Min). M. Seifert, G. Brähne und M. Obstfelder setzten dann den Schlusspunkt in dieser Partie zum 29:18 Endstand. Direkt nach dem Spiel fand die Siegerehrung statt. Mit Oppurg wurde gleich der Drittplazierte der Staffel ausgezeichnet und dann war es soweit. Staffelleiter Ralf Schmidt übergab unter großem Jubel der Fans den Meisterschaftspokal an den SV Thuringia Königsee II . Bleibt nur noch zu sagen, das sich am Ende Kristian Knedlik mit 66 Saisontoren die interne Torschützenkrone sicherte und damit Gernot Brähne mit 63 Toren knapp auf den 2. Platz verwies.
Herzlichen Glückwunsch an die ganze Mannschaft !!!

Thuringia II: S.Varchmin, T.Merten (1), G.Brähne(4), J.Riwe(1), K.Knedlik(9), T.Nolte, M.Obstfelder(1), A.Rosenbusch, M.Gießler(2), S.Elsäßer(1), T.Holub(1), P.Varchmin(7), M.Seifert(2)

1OR3 19.04.07
SV Thuringia Königsee II - LSV 49 Oettersdorf 29:22 (13:14)

Zwote nach Sieg gegen Oettersdorf vorzeitig Staffelsieger

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Ungefährdeter Sieg im vorletzten Spiel


Im vorletzten Saisonspiel hatte die Zwote die Chance, den Staffelsieg in der Landesklasse Mitte vorzeitig zu sichern. Gegner in dieser Partie, war mit dem LSV 49 Oettersdorf der Viertplazierte der Liga. Zwei mal schon konnten die Königseer in der laufenden Spielzeit gegen die Gäste gewinnen und waren deshalb sehr optimistisch auch dieses mal erfolgreich zu sein. Personell musste man diesmal verletzungsbedingt auf T.Merten verzichten, wobei aber fast alle anderen Ausfälle der Vorwochen wieder fit waren.
Den Torreigen eröffnete Oettersdorf, aber Königsee antwortete gleich mit zwei Toren von J.Riwe (2:1, 3.Min.). Ausgeglichen ging diese Anfangsphase weiter und es zeigte sich schon hier, das Königsee sehr nervös und unkonzentriert war. Als sich Abspielfehler, Fangfehler und Fehlwürfe vermehrten griff Steffen Varchmin von der Bank ein und nahm beim Stande von 4:5 (9.Min.) eine Auszeit für die Heimmannschaft. Diese taktische Neubesprechung zeigte Wirkung. Durch drei Tore von K.Knedlik und einem pfeilschnell vorgetragenen Konter von M.Gießler zogen die Königseer innerhalb von nur 4 Minuten auf 8:5 (13.Min.) davon, bevor der LSV wieder verkürzen konnte (8:6). M.Föhr im Tor der Thuringia konnte sich nun nach schwachem Beginn auch steigern und trug so maßgeblich dazu bei das die "Zwote" ins Spiel fand. Oettersdorf war sichtlich beeindruckt von diesem Zwischenspurt der Hausherren und hatte kaum noch ein Mittel gegen die nun kompakt stehende Abwehr der Königseer. Der Tabellenführer spielte jetzt wie man ihn kennt. Aus einer sicheren Abwehr um S.Elsäßer und P.Varchmin heraus wurden sehenswerte Angriffe erfolgreich abgeschlossen. Der LSV hatte dem nichts entgegen zu setzen, selbst eine Auszeit beim Stande von 10:6(16.Min.) brachte keine Veränderung. Königsee suchte nun die Vorentscheidung und schaffte mit Toren von G.Brähne, J.Riwe und S.Elsäßer erstmals einen sieben Tore Vorsprung 13:6(23.Min). Oettersdorf gab sich aber nicht auf und kämpfte nun verbissen darum den Rückstand nicht größer werden zu lassen. Königsee dagegen wechselte jetzt munter durch und lies alle Spieler mal ran. Beim Stande von 16:9 wurden dann die Seiten gewechselt.
Zu Beginn der zweiten Hälfte stellten die Oettersdorfer auf eine offensivere Deckung um und zwangen so die Königseer zu vielen leichten Fehlern im Angriffsspiel. Der LSV schöpfte dadurch noch einmal Hoffnung und verkürzte auf 17:13 (35.Min.). Die Thuringia-Reserve hielt aber nun wieder dagegen und stellte durch Tore von P.Varchmin, T.Holub und K.Knedlik den alten Vorsprung wieder her (20:13, 40.Min.). Sogar M.Obstfelder und T.Nolte trugen sich jetzt in die Torschützenliste der Thuringia ein und spätestens als wiederum P.Varchmin mit einem fulminanten Hammer in den Winkel zum 24:17(46.Min) einnetzte, waren die ersten Siegesgesänge von den Rängen zu hören. Jedes Tor der Gastgeber wurde in den letzten Minuten gebührend gefeiert und mit einem schönen Treffer aus dem Rückraum setzte G.Brähne dann den Schlusspunkt in diesem Spiel zum 29:22. Durch diesem Sieg ist der "Zwoten", der Staffelsieg nicht mehr zu nehmen und der Aufstieg in die Verbandsliga ist somit perfekt.
Erwähnenswert ist auch die sehr gute Leistung des Schiedsrichters Ralf Langbein (Bad Blankenburg), der diese Partie sicher und unauffällig leitete.

Thuringia II: M.Föhr, G.Brähne(3), J.Riwe(4), K.Knedlik(9), M.Obstfelder(1), M.Gießler(3), S.Elsäßer(1), A.Rosenbusch, T.Nolte(2), T.Holub(2), P.Varchmin(4)

1OR3 28.03.07
HSV Bad Blankenburg II - SV Thuringia Königsee II 24:25 (13:14)

Zwote gewinnt spannendes Kreisderby

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Vorentscheidung im Aufstiegskampf gefallen


Die Vorzeichen für dieses wichtige Spiel im Kampf um den Aufstieg standen alles andere als gut für die Thuringia. Krankheits- und verletzungsbedingt fehlten T.Holub, V.Dietz, A.Rosenbusch und P.Varchmin. Dadurch fuhr man nur mit einem Minikader (2 Auswechselspieler) zum "Alten Rivalen" nach Bad Blankenburg, der in voller Besetzung auflief. Im Vorfeld war klar, das nur der Sieger dieser Partie so gut wie sicher Meister in der Verbandsklasse Mitte wird. Dementsprechend war der Druck der auf beiden Mannschaften lag, ziemlich groß.
Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen und Königsee übernahm beim 3:4 erstmals die Führung. Der HSV scheiterte nun Einige Male an der gut stehenden Thuringia-Abwehr. Dadurch schafften es die Gäste sich leicht abzusetzen (5:8). Der Gastgeber hielt aber dagegen und war beim 9:9 wieder im Geschäft. Das Spiel wurde immer ausgeglichener und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Der HSV legte ein Tor vor und Thuringia glich aus. Erst kurz vor der Pause gelang es den Königseern wieder einmal die "Führungsarbeit" zu übernehmen (12:13). Just zu diesem Zeitpunkt gab es dann eine Schrecksekunde bei den Königseern. J.Riwe und M.Gießler prallten bei einer Abwehraktion unglücklich zusammen. M.Gießler verletzte sich dabei an der Augenbraue, wodurch ein Weiterspielen für ihn nicht mehr möglich war (Gute Besserung von hier aus). Königsee nun auf neun Mann dezimiert schaffte es dennoch die knappe Führung in die Pause zu retten (13:14).
Der zweite Durchgang begann dann wieder mit dem Ausgleich der Blankenburger zum 14:14. Immer wieder folgte nun der gleiche Ablauf: Ein Tor vor - Ausgleich - ein Tor vor - Ausgleich ... . Insgesamt stand es in dieser Partie 16 mal Unentschieden. Das zeigt schon, wie spannend dieses Derby verlief. Langsam wurde es eine Frage der Kondition, doch Königsee spielte weiter druckvoll mit und schaffte es immer wieder mit schönen Spielzügen und Toren, wie zum Beispiel einem traumhaften Heber von M.Seifert, die HSV-Abwehr zu überwinden (18:18). Der Gastgeber zeigte nun Nerven und der Oberligaerfahrene A.Sternkopf scheiterte 2 mal vom Punkt am immer besser haltenden M.Föhr im Königseer Tor. Dennoch schaffte es der Gastgeber, sich kurz vor dem Ende auf 21:19 abzusetzen und Königsee geriet dabei auch noch in Unterzahl. Aber auch hier gab sich die Thuringia-Reserve nicht auf und erzielte mit 2 wichtigen Toren des jungen K.Knedlik wieder den Ausgleich (21:21). Blankenburg legte wieder ein Tor vor, aber Königsee antwortete postwendend zum 22:22. Nun ging Königsee durch einen Siebenmeter von J.Riwe in Führung und die Spannung war kaum zu übertreffen. Jeder Fehler konnte nun die Entscheidung sein. Wieder glich der HSV aus(23:23). Die letzten Sekunden in diesem Krimi begannen und Königsee erzielte durch K.Knedlik das 23:24. Der HSV kämpfte verbissen und schaffte wiederum den Ausgleich zum 24:24. Königsee im Angriff und Blankenburg versuchte mit einer offenen Manndeckung in Ballbesitz zu kommen. Der Ball kommt zu M.Seifert, der auf der rechten Seite völlig frei zum 24:25 einnetzte. Bad Blankenburg versuchte noch einmal über einen schnellen Angriff zum Erfolg zu kommen, doch der Ball landete im Seitenaus. 10 Sekunden vor Ende der Partie war dies die Entscheidung zugunsten der Rinnestädter. Riesen Jubel und Freude auf Seiten der Gäste, die über ihre mannschaftliche Geschlossenheit diesen glücklichen, aber völlig verdienten Sieg eingefahren haben. Am kommenden Samstag hat es die "Zwote" nun in eigener Hand, mit einem Sieg gegen Oettersdorf den Aufstieg perfekt zu machen.

Thuringia II: T.Merten, M.Föhr, G.Brähne(6), J.Riwe(4), K.Knedlik(7), S.Varchmin(4), M.Obstfelder, M.Gießler, S.Elsäßer, M.Seifert(4)

1OR3 21.03.07


HSV Apolda III - SV Thuringia Königsee II 27:26 (16:12)

Derber Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : "Zwote" verliert nach mäßigem Spiel


Noch vor drei Wochen konnte die "Zwote" im gleichen Spiel gegen Apolda III den höchsten Sieg der Saison feiern. Dies sollte eigentlich genug Selbstvertrauen gegeben haben, um auch diesmal erfolgreich zu sein, doch es kam ganz anders ...
Apolda wollte mit allen Mitteln ein Debakel wie beim letzten Aufeinandertreffen verhindern und lies eine komplett Neuformierte Mannschaft auflaufen.
Königsee war sichtlich beeindruckt, denn anders ist die schwache Anfangsphase nicht zu erklären. Schnell ging der HSV mit 2:0 in Führung. Die "Zwote" tat sich sichtlich schwer und schaffte erst durch einen Siebenmeter den Anschluss zum 2:1. Apolda spielte weiter druckvoll und erhöhte schnell auf 4:1. Königsee fand einfach nicht ins Spiel und hatte auch noch Pech im Abschluss. Erst in der 13. Spielminute gelang der Thuringia-Reserve der dritte Treffer zum 7:3. Langsam musste man Angst haben, das diesmal die Königseer unter die Räder kamen. Der HSV setzte sich weiter ab und erhöhte seinen Vorsprung auf sieben Tore (11:4)! Dies war gleichzeitig der höchste Rückstand den die Königseer in diesem Spiel hatten. Von nun an begannen sie konzentrierter zu spielen und schafften es zumindest dran zu bleiben (13:7). Apolda begann nun auch Fehler zu machen, die sofort bestraft wurden. Plötzlich spielten die Königseer wieder so, wie man es aus den letzten Partien kannte. Druckvoll im Angriff und sicher in der Abwehr. Mit 5 Toren in Folge war das Spiel beim Stande von 13:12 wieder offen. Erst kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Hausherren wieder ein Tor zum 14:12, was gleichzeitig auch der Halbzeitstand war.
Mit Beginn der zwoten Hälfte schafften die Rinnestädter dann den erstmaligen Ausgleich zum 14:14. Apolda hielt aber nun wieder dagegen und legte immer ein Tor vor. Königsee versäumte es in dieser Phase in Führung zu gehen. Vor allem mit Fehlwürfen und einigen technischen Fehlern machten die Gäste ihren Gegner wieder stark, der dies auch dankbar annahm(21:18). Königsee versuchte nun alles, aber der Rückstand wollte nicht kleiner werden. Kurz vorm Ende der Partie beim Stande von 27:24 für Apolda begann die letzte Offensive der Thuringia. Durch zwei schöne Tore war man wieder im Rennen und hatte beim Stande von 27:26 sogar noch einmal 20 Sekunden Zeit um wenigstens den Ausgleich zu erzielen. Doch symptomatisch für das ganze Spiel wurde auch dieser Ball leichtfertig vertändelt. Durch diese Niederlage ist das Rennen um die Meisterschaft wieder offen und die Thuringia-Reserve ist nun gezwungen in Bad Blankenburg zu gewinnen.

Thuringia II: T.Merten, G.Brähne(4), J.Riwe(5), K.Knedlik(5), T.Holub, P.Varchmin(6), S.Varchmin(3), M.Obstfelder, M.Gießler(1), S.Elsäßer(2)

1OR3 08.03.07


SG Erfurt/Bad Langensalza III - SV Thuringia Königsee II 21:20 (9:10)

Knappes Pokalaus der Zwoten

Handball, Bezirkspokal Männer Mitte : Thuringia-Reserve scheitert im Achtelfinale


Da am  Wochenende Fasching in der Turnhalle am Schiefer gefeiert wurde, musste das Heimrecht für dieses Pokalspiel an die zwei Klassen höher spielende SG Erfurt/Bad Langensalza III abgegeben werden. Das war schon ein kleiner "Nachteil" für dieses ohnehin schon schwere Spiel. Die Anfangsphase begann ausgeglichen, bevor die Gastgeber sich langsam leicht absetzen konnten (4:2). Die Königseer hielten aber dagegen und fanden langsam auch zu ihrem Spiel. Über eine immer besser werdende Abwehr kam nun auch der Angriff richtig in Schwung. So wurde ein 7:4 Rückstand der Gäste in eine 7:10 Führung kurz vor der Pause umgewandelt. Die SG Erf./BL war sichtlich beeindruckt von der spielerischen und kämpferischen Klasse des klaren Außenseiters. Der Gastgeber blieb  trotzdem dran und schaffte mit dem Halbzeitpfiff noch den Anschluss zum 9:10.
Den zweiten Spielabschnitt begann die Thuringia-Reserve konzentriert und konnte den Vorsprung wieder auf 10:13 vergrößern. Dennoch merkte man immer mehr, das einige Spieler auf Seiten der Gäste nicht gerade ihren besten Tag erwischt hatten. Viele Chancen wurden leichtfertig vergeben und im Deckungsverhalten kamen große Schwächen zum Vorschein. Königsee schaffte es nicht mehr die Erfurter auf Distanz zu halten und so entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Nach dem die Hausherren beim 13:13 wieder dran waren, legten die Rinnestädter immer wieder ein Tor vor, welches meistens sofort mit dem Ausgleich beantwortet wurde. Durch einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen begünstigt, konnte dann die SG Erf./BL wieder die Führung zum 19:18 übernehmen. Diesen Vorsprung ließen sich nun die Höherklassigen Gastgeber nicht mehr nehmen. Am Ende verliert Königsee knapp mit 21:20 und verabschiedet sich für dieses Jahr aus dem Pokal. Dennoch muss man sagen, das die Königseer über das ganze Spiel dem klaren Favoriten aus der Landeshauptstadt ein ebenbürtiger Gegner waren und das bei einem Heimspiel bestimmt mehr drin gewesen wäre.

Thuringia II: T.Merten, M.Föhr, G.Brähne(5), J.Riwe(4), K.Knedlik(2), T.Holub, P.Varchmin(4), S.Varchmin(4), M.Obstfelder, M.Gießler(1)

1OR3 21.02.07
HSV Apolda III - SV Thuringia Königsee II 13:28 (6:13)

Zwote weiter auf Meisterschaftskurs

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Kantersieg in Apolda


Krankheits- und Verletzungsbedingt konnte die Zwote nur mit 9 Spielern zum stets unbequemen Gegner nach Apolda reisen. Doch was diese Mannschaft dort bot, war unglaublich.
Wie schon in den letzten Spielen waren die Königseer von Anfang an hell wach und legten wieder einen Blitzstart hin. Schnell ging man mit 1:5 in Führung und ließ dabei den Gastgebern so gut wie keinen Freiraum. Die Deckung stand bomben sicher und vorne konnten die Thuringia-Spieler machen was sie wollten. Schnell war klar, das heute nicht die Apoldaer-Mannschaft der letzten Jahre auf dem Parkett stand, die den Königseern immer wieder Probleme bereitete. Die "Zwote" spielte weiter frei auf und versuchte diese unerwartete Chance zu nutzen. Das druckvolle Spiel der Thuringia-Reserve ließ den Vorsprung weiter anwachsen (3:8), vor allem G.Brähne und K.Knedlik wurden von P.Varchmin immer wieder herrlich in Szene gesetzt und konnten so einen Ball nach dem anderen einnetzen. Auch T.Merten im Tor der Gäste, gab seiner Mannschaft mit schönen Paraden Rückhalt und peitschte sie weiter nach vorn. So war schon mit der Pausensirene beim Stande von 6:13 eine Vorentscheidung gefallen.
Mit drei Toren in Folge, starteten die Königseer in die zweite Hälfte. Apolda hingegen begann nun langsam zu resignieren. Nichts gelang auf Seiten der Hausherren und bei den Gästen klappte fast alles. Als Mitte der zweiten Halbzeit das 21:8 für die Königseer fiel waren die Messen schon längst gelesen und die Apoldaer versuchten nur noch das Spiel über die Zeit zu bringen. Mit schönen Toren von M.Seifert, T.Holub und J.Riwe ging es nun auch dem Ende der Partie entgegen. Beim Stande von 13:28 für Königsee kam dann der, für die Hausherren, erlösende Schlusspfiff. Am Ende steht ein auch in dieser Höhe völlig Verdienter Sieg der Thuringia-Reserve, die wieder mit mannschaftlicher Geschlossenheit einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft getan hat.

Thuringia II: T.Merten, G.Brähne(9), J.Riwe(2), K.Knedlik(9), T.Holub(1), M.Seifert(3), P.Varchmin(3), S.Varchmin(1), M.Obstfelder

1OR3 15.02.07
TSV 1898 Oppurg II - SV Thuringia Königsee II 24:29 (9:17)

Thuringia-Reserve verteidigt Tabellenführung

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : "Zwote" mit zwei Gesichtern


Wegen akuter Personalprobleme wollten die Königseer eigentlich dieses Spiel verschieben, doch leider klappte das nicht. So musste der Ausfall einiger Spieler wie z.B. S.Elsäßer, P.Varchmin und des Spielertrainers S.Varchmin kompensiert werden. Mit K.Förster, S.Götz und R.Oldenburg wurden kurzerhand 3 Spieler aus der "Ersten", die wieder Spielpraxis sammeln müssen, mitgenommen. Dennoch ging Königsee mit der "Stammsieben" in dieses Spiel.
Wie schon in der Partie gegen Bad Blankenburg erwischte die Zwote einen glänzenden Start und ging wieder schnell mit 5:1 (9.Min.) in Führung. Oppurg hatte bis dahin den Gästen nicht viel entgegenzusetzen und kam nur schwer ins Spiel. Die Königseer hingegen zeigten ihre mannschaftliche Geschlossenheit und hatten beim 3:8 (15.Min.) durch Jens Riwe schon den fünften Torschützen an diesem Tag. Doch wie schon so oft in den letzten Spielen, begannen die Gäste nun etwas nachlässig zu werden. Durch eine leichte Verletzung von K.Knedlik und zwei Zeitstrafen dezimiert, mussten nun die Rinnestädter zuschauen wie Oppurg ins Spiel fand und den Vorsprung Tor um Tor verkürzte (7:9,19.Min.). Matthias Seifert übernahm nun Verantwortung und zeigte auf der Halblinken Position was er kann. Drei mal ließ er es aus dem Rückraum krachen und hielt so die Oppurger auf Distanz (9:12,22.Min.). Die Deckung der Gäste stand nun wieder sicherer und ließ den Gastgebern keinen Freiraum mehr. Auch Oppurgs Torschütze vom Dienst, Holger Kamutzki, der alleine 11 Treffer der Gastgeber erzielte, scheiterte nun öfters an der Abwehr und am Königseer Keeper M.Föhr. Dadurch ließ die Thuringia-Reserve bis zur Pause kein Tor mehr zu. Die Gäste hingegen erhöhten nun auch noch einmal das Tempo im Angriff und wirbelten die Deckungsreihe des TSV völlig durcheinander. Vor allem K.Knedlik setzte sich nun herrlich durch und erzielte vor der Pause noch drei schöne Tore. So ging es mit einem beruhigenden 9:17 für Königsee in die Kabinen.
Wer nun dachte, Angesichts des hohen Vorsprungs wäre das Spiel entschieden, sah sich getäuscht. Mit Anfang der zweiten Hälfte, zeigte sich nun die "Zwote" von ihrer schlechteren Seite. Die Abwehr hatte große Löcher und ließ den neu ins Spiel gekommenen Thuringia-Torhüter T.Merten gänzlich im Stich. Im Angriff wurden die Bälle leichtfertig vertändelt und so der Gegner wieder unnötig stark gemacht. Oppurg nutzte das und kam auf 16:19 (39.Min.) ran. Königsee versuchte nun wieder Ruhe ins Spiel zu bekommen und konnte durch Treffer von K.Knedlik und J.Riwe den Vorsprung halten (18:22,43.Min.). Um weitere Sicherheit in die Abwehr zu bekommen wurde nun auch R.Oldenburg eingewechselt. Doch auch er konnte die immer größer werdenden Lücken nicht ganz schließen. Dennoch wurde nun wenigstens im Angriff wieder getroffen, so das sich der Vorsprung bei 4-5 Toren einpegelte (21:26,49.Min.). Oppurg gab sich aber immer noch nicht geschlagen und versuchte nun mit allen Mitteln das Match zu kippen. Mit vielen "Eins gegen Eins" Situationen setzten sich die Oppurger Spieler immer wieder durch und schafften es, wieder auf zwei Tore ran zukommen (24:26,56.Min.). Königsee reagierte nun mit einer Auszeit und versuchte so den Spielfluss der Gastgeber zu unterbrechen. Jens Riwe war es dann, der die Königseer beim 24:27 (58.Min.) wieder durchatmen ließ. T.Merten im Tor der Königseer, hielt nun mit zwei wichtigen Paraden diesen Vorsprung fest. Ein verwandelter Siebenmeter durch den angeschlagenen U.Oswald und ein Treffer von R.Oldenburg setzten dann den Schlusspunkt zum 24:29 Endstand.
Mit diesem verdienten, aber unnötig schweren Sieg verteidigt die "Zwote" die Tabellenführung und kann nun dem nächsten schweren Spiel in Apolda entgegen gehen. Doch muss man sich im klaren sein, das mit einem Abwehrverhalten, wie es teilweise in diesem Spiel gezeigt wurde, dieser Platz nicht lange zu halten ist.

Thuringia II: T.Merten, M.Föhr, G.Brähne(4), J.Riwe(5), M.Gießler(2), K.Knedlik(9), T.Holub, V.Dietz(1), U.Oswald(1), K.Förster(1), S.Götz, M.Seifert(4), R.Oldenburg(2)

1OR3 31.01.07
SV Thuringia Königsee II - HSV Bad Blankenburg II 29:24 (13:13)

Thuringia II holt sich Tabellenführung

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Zwote schlägt "aufgestockte" HSV-Reserve


Vor dem Spiel war klar, das es um viel ging. Der HSV II war nur durch die bessere Tordifferenz an der Tabellenspitze und dies wollten die Königseer ändern. Das aber auch das "kleine" Kreisderby den Blankenburgern eine Menge bedeutet und sie ihre Tabellenführung behalten wollten, sah man vor dem Spiel an den mitgereisten Spielern. Da waren plötzlich mit Sternkopf, Gäbler, Meilahn und Hanl gleich 4 Spieler aus den Reihen der Ersten mit dabei. Vielleicht war es ja aber auch nur der gehörige Respekt, den der HSV vor der Thuringia-Reserve hatte und das, wie man sah, zu recht ... !
Königsee ließ sich erst gar nicht von dieser Aufstellung beeindrucken und zeigte auf dem Spielfeld, was eine Mannschaft stark macht. Wie die Feuerwehr begannen die Hausherren und überraschten so die Gäste völlig. Aus einer sicheren Abwehr heraus wurde ein Tor nach dem anderen erzielt und Königsee setzte sich gleich ab (5:1 8.Min.). Vor allem der 17-jährige Kristian Knedlik und der immer noch Wurfgewaltige Peter Varchmin erzielten in der Anfangsphase ein Tor nach dem anderen. So markierte P. Varchmin bereits in der 12 Minute sein 5 Tor zum 8:3. Hinten stand der Abwehrriegel mit Elsäßer, Gießler und Varchmin und lies den HSV-Spielern kaum Freiraum. Blankenburg fand einfach noch kein Mittel gegen diese kompakte Spielweise der Thuringia. Einzig und allein Felix Gäbler konnte nun auf Seiten des HSV Akzente setzen und sorgte so dafür, das der Vorsprung der Königseer nicht zu groß wurde. Die Thuringia-Reserve machte weiter Druck, hatte aber nun ab und an Pech im Abschluss. Dennoch stand es nach 16 Spielminuten noch 10:5 für Königsee. Nun folgte die wahrscheinlich schwächste Phase des Spieles für die Hausherren. Sieben Minuten gelang  der "Zwoten" kein Tor mehr. Freie Chancen, darunter ein Siebenmeter , wurden leichtfertig vergeben. Blankenburg versuchte dies zu nutzen, scheiterte aber ein ums andere mal am Königseer-Schlußmann T.Merten, der wieder eine klasse Leistung im Kasten der Hausherren bot. Aber auch er konnte   den Anschlusstreffer zum 10:8 (23.Min.)für den HSV nicht mehr verhindern. Michael Gießler erlöste dann aber die Thuringia von der Torflaute. Dennoch war der Schwung der Anfangsminuten wie weggeblasen. So kam es wie es kommen musste. Blankenburg glich durch ein Siebenmetertor von Sternkopf zum 12:12 (28.Min.)aus. Beiden Mannschaften gelang dann jeweils noch ein Tor bis zur Pause, so das beim Stande von 13:13 die Seiten gewechselt wurden.
Mit Beginn der Zweiten Halbzeit griff nun auch Steffen Varchmin auf Seiten der Königseer ins Spielgeschehen ein und verstärkte vor allem die Abwehr. Jens Riwe eröffnete dann den Torreigen und brachte seine Farben wieder in Front. Man merkte, das nun die Schwächeperiode überwunden war. Sogar Gernot Brähne, der bis dahin weit unter seinen Möglichkeiten gespielt hatte, traf nun vorne und baute die Führung der Gastgeber wieder auf 2 Tore aus (16:14 (33.Min.). Bei diesem Vorsprung pegelte sich das Spiel ein und keine der beiden Mannschaften schaffte es sich entscheidend abzusetzen (19:17, 45.Min.). Erst der immer stärker werdende Jens Riwe schaffte es mit einem schönen Tor den Vorsprung wieder auf 3 Tore anwachsen zu lassen. Immer mehr wurde klar, das der HSV nichts der spielerischen Überlegenheit der Königseer entgegenzusetzen hatte. Mit schönen Toren von Knedlik, Gießler, Riwe und P.Varchmin wuchs der Vorsprung langsam an (25:21, 52.Min.) und als auch noch Mario Föhr im Kasten der Königseer die letzten Möglichkeiten der Blankenburger vereitelte, war klar, dass es nach diesem Spiel einen neuen Tabellenführer geben wird. Den Schlusspunkt setzte dann Gernot Brähne, der mit seinem 4 Tor den 29:24 Endstand markierte.
Bleibt nun nur noch die Frage, ob es sich für den HSV gelohnt hat, 4 Spieler ihrer Ersten vor einem schweren Oberligaspiel in diesem Spiel hier einzusetzten, aber dies müssen die Verantwortlichen selbst wissen. Selbsvertrauen haben sie sich auf alle Fälle nicht geholt ...

Thuringia II: T.Merten, M.Föhr, G.Brähne(4), P.Varchmin(10), J.Riwe(4), M.Gießler(3), K.Knedlik(8), T.Holub, M.Obstfelder, S.Elsäßer, V.Dietz, A.Rosenbusch, S.Varchmin

1OR3 18.01.07
SV Thuringia Königsee II - HSV Weimar II 30:22 (12:13)

Klarer Sieg im Bezirkspokal

Handball, Bezirkspokal Männer Mitte : Zwote führt höherklassige Weimarer zeitweise vor


Eigentlich sollten die Pokalgegner Königsees gewarnt sein. Schon in der letzten Saison zeigte sich die Thuringia als Pokalschreck und warf reihenweise höherklassige Gegner raus. Doch auch diesmal gelang der "Zwoten" mit einer überzeugenden Leistung die Überraschung.
Zu Beginn des Spiels ließen es beide Mannschaften langsam angehen, bevor nach 3 Minuten die Gäste den ersten Treffer markierten. Man merkte deutlich die Nervosität bei den Königseern, die aber auch langsam ins Spiel fanden. Königsee übernahm die Führung (5:4, 12.Min.) zeigte aber immer noch schwächen im Abschluss. Dennoch erhöhten die Hausherren mit herrlichen Toren von Brähne, P.Varchmin und Gießler auf 9:5 (20.Min.). Nun begann die schwächste Phase der Gastgeber. Einige Holztreffer und vor allem leichte Ballverluste im Angriff ermöglichten den Gästen ihr schnelles Spiel aufzuziehen. Ein Konter nach dem anderen schlug im Thuringia-Gehäuse ein. In der 28 Minute war es dann soweit. Der HSV ging mit 10:11 in Führung. Jens Riwe beendete nun die Minutenlange Torflaute der Thuringia mit einem schönen Heber und glich somit wieder aus. Beim Stande von 12:13 für Weimar ging es dann in die Kabinen.
Der zweite Durchgang begann mit einem herrlichen Tor vom 17-jährigen Kristian Knedlik. Steffen Varchmin hatte wahrscheinlich die richtigen Worte in der Pause gefunden, den plötzlich begann der Thuringia-Express zu rollen. In der 34 Minute schoss Gernot Brähne seine Farben wieder in Front (15:14)und J.Riwe erhöhte schnell auf 16:14. Weimar kämpfte nun mit allen Mitteln und kam noch mal ran (16:16, 37.Min.) Königsee ließ sich aber nicht verunsichern und zog wieder auf 18:16 (38.Min) davon. Schrecksekunde in der 39.Minute. Bei einer Abwehraktion verletzte sich G.Brähne und konnte nicht mehr weiterspielen. Die "Zwote" steckte dies aber weg und baute den Vorsprung weiter aus(20:16, 41.Min.). Die jungen Spieler des HSV versuchten nun den Abwehrriegel der Königseer zu durchbrechen, scheiterten aber immer wieder vor allem am Mittelblock, der mit P.Varchmin und S. Elsäßer wieder hervorragende Arbeit leistete. Hier zeigte sich die Erfahrung der vielen Oberligaspiele gegen die die Gäste kein Mittel fanden. Sogar beim Sieben-Meter scheiterten sie nun am Königseer Torhüter T.Merten. Als dann noch M.Gießler auf 21:16 (43.Min.) erhöhte, nahmen die Gäste eine Auszeit. Doch auch dies half nichts. Königsee war weiter haushoch überlegen und fing einen Ball nach dem anderen ab, die dann vorne nach belieben eingenetzt wurden. Zu diesem Zeitpunkt fragte man sich wer hier die höherklassige Mannschaft war!? Als in der 46.Minute Volker Dietz zum 23:16 traf, war die Vorentscheidung gefallen. Im Glauben des sicheren Sieges wurde die "Zwote" aber wieder etwas leichtsinniger und ermöglichte den Weimarern etwas Ergebniskosmetik (25:21, 53.Min.). Weimar versuchte mit letzter Kraft das Unmögliche, scheiterte aber mit freien Kontern und einem Siebenmeter am gut haltenden T.Merten.
J.Riwe vom Punkt und M.Gießler von rechts Außen, sorgten dann für die endgültige Entscheidung (28:22, 58.Min). Als die Gäste dann noch einen Strafwurf vergaben und Sven Elsäßer mit seinem dritten Tor zum 29:22 traf, forderten die Fans auf der Tribüne noch den 30 Treffer. Unter großem Jubel gelang dieser noch Jens Riwe mit dem Abpfiff. Am Ende steht ein völlig verdienter 30:22 Sieg zu Buche, der auf weitere Überraschungen hoffen lässt, denn in der nächsten Runde kommt mit der Dritten Mannschaft der SG Erfurt/Bad Langensalza ein noch größerer Brocken auf unsere "Zwote" zu, die aber mit dieser Form auch in diesem Spiel für eine kleine Sensation sorgen könnte.

Thuringia II: T.Merten, M.Föhr, G.Brähne(5), P.Varchmin(4), J.Riwe(8), M.Gießler(5), K.Knedlik(4), T.Holub, M.Obstfelder, S.Elsäßer(3), V.Dietz(1), A.Rosenbusch

1OR3 14.12.06
LSV 49 Oettersdorf - SV Thuringia Königsee II 28:33 (13:16)

Zwote schafft dritten Sieg in Folge

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Erster Auswärtssieg sichert zweiten Tabellenplatz


Mit nur 9 Spielern machte sich die Zwote auf die Reise zum LSV 49 Oettersdorf. Dennoch wollte man an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und was zählbares mit nach Hause nehmen.
Die Anfangsphase gehörte dem LSV, der sich schnell auf 3:1 absetzen konnte. Königsee kam aber immer besser ins Spiel und stellte vor allem mit schönen Toren aus dem Rückraum den Anschluss wieder her (4:4). Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, bei dem sich keine der beiden Mannschaften einen Vorsprung erarbeiten konnte (9:9). Zum Ende der ersten Hälfte gelang es dann den Königseern einige Fehler der Oettersdorfer zu nutzen und sich leicht abzusetzen (11:14). Diesen Drei-Tore-Vorsprung hielten die Gäste bis zur Pause und es wurden beim 13:16 die Seiten gewechselt.
Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen, wobei es Königsee schaffte, immer einen kleinen Vorsprung zu halten. Es zeigte sich immer mehr, das die Zwote im Angriff einen glänzenden Tag erwischte und nach belieben einnetzte. Doch im Abwehrverhalten offenbarten die Gäste diesmal schwächen und auch Mario Föhr im Tor hatte nicht gerade seinen besten Tag erwischt. Der LSV verstand dies zu nutzen und schaffte Mitte der zwoten Hälfte wieder den Ausgleich (21:21). Königsee wechselte nun die Torhüter und versuchte die Abwehr zu festigen. Nun kam die entscheidende Phase. Königsee netzte vorne weiter ein und fing nun auch hinten einige Bälle ab. Fünf Tore in Folge ohne Gegentor waren das Resultat und gleichzeitig die Vorentscheidung in diesem Spiel(21:26). Oettersdorf versuchte alles um wieder ran zu kommen, doch die Torfabrik der Thuringia-Reserve lies nichts mehr anbrennen. Bei jedem Tor des LSV gab es gleich die passende Antwort mit einem Gegentor. Spätestens beim 31:24 für Königsee war das Spiel entschieden. Am Ende gewinnt der SV Thuringia Königsee hochverdient mit 33:28 und kann nun mit viel Selbstvertrauen in das kommende Pokalspiel gehen.

Thuringia II: T.Merten, M.Föhr, G.Brähne(6), P.Varchmin(10), J.Riwe(5), M.Gießler(5), K.Knedlik(7), T.Holub, M.Obstfelder

1OR3 05.12.06
SV Thuringia Königsee II - HSV Apolda III 22:18 (9:9)

Gute kämpferische Leistung bringt Sieg gegen Apolda

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Wieder starkes Spiel der Zwoten


Im letzten Heimspiel für das Jahr 2006, wollte die Thuringia-Reserve ihren Heimnimbus waren und mit einem Sieg einen Platz in der oberen Tabellenregion sichern. Doch mit Apolda kam ein starker und unbequemer Gegner an den Schiefer.
Apolda erwischte auch gleich den besseren Start und ging mit 2:0 in Führung. Königsee brauchte einige Zeit um sich zu ordnen, konnte aber dann den Anschluss wieder herstellen (4:4). Die Gäste bekamen nun immer mehr Probleme mit der guten Abwehr der Königseer und blieben ein ums andere mal ohne Torerfolg. Königsee hingegen begann nun auch im Angriff konzentrierter zu agieren und setzte sich mit herrlichen Toren auf 9:5 ab. Statt Sicherheit aus dieser Führung zu ziehen häuften sich nun die Fehler der Gastgeber und der Vorsprung schmolz wieder dahin. So schafften die Apoldaer bis zur Pause wieder den Ausgleich (9:9).
Der zweite Durchgang begann ausgeglichen und keiner der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Es begann ein Kampf auf biegen und brechen. Die "Zwote" schaffte es als Erster, sich Mitte der 2.Halbzeit wieder ein Drei-Tore Polster zu erarbeiten (18:15). Doch die Gäste gaben nicht auf und stellten beim 18:17 den Anschluss wieder her. Königsee lies aber nicht mehr zu und baute nun die Führung wieder aus. Mit 4 Toren in Folge erzielten nun die Hausherren die Entscheidung und schickten die Gäste mit einem am Ende hochverdienten 22:18 nach Hause. Mit diesem Sieg steht nun die Thuringia-Reserve auf einem guten 2.Platz.

Thuringia II: T.Merten, M.Föhr, G.Brähne(8), P.Varchmin(4), J.Riwe(3), A.Rosenbusch(2), T.Holub, S. Elsäßer, M.Gießler(1), K.Knedlik(3), V.Dietz(1)

1OR3 30.11.06
SV Thuringia Königsee II - TSV 1898 Oppurg II 20:16 (9:6)

Ungefährdeter Sieg gegen Oppurg II

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Zugunsten der Ersten Mannschaft auf höheren Sieg verzichtet


Die Vorgaben für das Spiel waren klar. Es musste ein Sieg und Wiedergutmachung her. Das dies aber gar nicht so leicht sein würde merkte man vor der Partie. Mit Peter Varchmin (schwere Grippe) und seinem Bruder Steffen Varchmin (spielte für die Erste) hatten die Königseer gleich zwei Rückraumspieler weniger. Auch Gernot Brähne sollte, so weit es geht, für das Nachfolgenden Match der Ersten, die auch mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten, geschont werden. Um all diese Vorgaben zu erfüllen, bedurfte es einer sehr guten Leistung der gesamten restlichen Mannschaft, und dies kann man sagen, gelang zu hundert Prozent.
Königsee hatte einen sehr guten Start. Nach dem ersten gehaltenen Ball von Mario Föhr, gelang Tobias Holub das 1:0. Schnell erhöhten die Hausherren die Führung auf 4:0 (7.Min.). Einen riesen Anteil daran hatte die  Abwehr um den ganz stark deckenden Sven Elsäßer, der auch noch seine Nebenleute ordentlich anfeuerte. Doch selbst das war noch nicht genug. Im Kasten der Königseer hielt auch noch Mario alles was da auf ihn zukam, es war einfach spitze so eine Anfangsphase der "Zwoten" zu sehen. Erst nach 13 Minuten erzielten die Gäste ihr erstes Tor zum 1:5. Ab diesem Zeitpunkt bekam Gernot Brähne seine erste "Schonzeit" und für ihn kam Christian Heinze in die Partie, welcher sich auch gleich mit einem Tor zum 6:1 einfügte. Ein kleiner Bruch im Spiel der Königseer war dann doch zu merken, der aber nur durch die Umstellungen und einer Zeitstrafe zu Stande kam. Bis auf 6:4 (18 Min.) konnten die Gäste dadurch verkürzen. Mehr ließen die Hausherren aber nicht zu. Mit zwei gehaltenen Siebenmetern, vom immer noch überragend haltenden Mario Föhr und schönen Toren von Heinze, Seifert und Gießler, zogen die Königseer wieder auf 9:5 davon. Die schon sichtlich entnervten Spieler des TSV, die reihenweise von Außen am Thuringia-Keeper scheiterten, hatten aber auch Glück, das die daraus resultierenden Möglichkeiten für die "Zwote" nicht besser genutzt wurden. So ging man nur mit einem 9:6 in die Pause.
Mit Beginn der zwoten Halbzeit kam Gernot Brähne zurück ins Spiel und erzielte auch gleich das 10:6(31.Min.). Im Tor der Gastgeber stand nun Thomas Merten, der nahtlos an die Leistung seines Vorgängers anknüpfte. Oppurg verschlief diese Anfangsphase völlig, was die "Zwote" gnadenlos nutzte und die Führung auf 14:6 ausbaute. Erst in der 37. Minute gelang den Gästen ihr erster Treffer im zweiten Spielabschnitt. Dann Schrecksekunde bei den Königseern. Nach einem stark gehaltenem Konter, prallte Thomas Merten mit dem Gegenspieler zusammen und musste leicht verletzt ausgewechselt werden. Doch schon fünf Minuten später stand er wieder auf der Platte. Seine Mannschaft hatte indes den Vorsprung durch wunderschöne Tore von Gießler, Brähne und Riwe auf 17:8(46.Min.)erhöht. Im sicheren Gefühl des Sieges wurde nun wieder Brähne ausgewechselt und alle Spieler der "Zwoten" erhielten ihre Spielanteile. Einige freie Chancen wurden nun ausgelassen und hinten nicht immer so konsequent zugegriffen wie am Anfang. Oppurg verkürzte dadurch auf 17:10 (49.Min.). Mathias Seifert übernahm immer mehr Verantwortung und wuchtete den Ball zum 18:10 für die Thuringia ins Netz. Der TSV machte dennoch weiter Druck und kam durch zwei Zeitstrafen der Gastgeber begünstigt, auf 18:13(54.Min.)weiter ran. Doch spätestens hier beendete wiederum Seifert mit seinem 6 Treffer, zum 19:13(55.Min.), alle Träume der Gäste. Diese gaben sich zwar nicht auf, aber mehr als Resultatskosmetik war nicht mehr drin. Am Ende steht ein 20:16 Sieg für Königsee zu Buche, welcher durchaus viel höher ausfallen hätte können.

Thuringia II: T.Merten, M.Föhr, G.Brähne(4), M.Obstfelder, J.Riwe(1), M.Seifert(6), T.Holub(2), S. Elsäßer, M.Gießler(3), C.Heinze(4)

1OR3 06.11.06
HSV Bad Blankenburg II - SV Thuringia Königsee II 20:16 (8:5)

Schwaches Spiel im Kreisderby

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Zu hohe Fehlerquote verhindert besseres Ergebnis


Eigentlich hatten sich die Männer der "Zwoten" fürs Kreisderby viel vorgenommen, aber leider war es kein besonders guter Tag für die gesamte Mannschaft. Es fing an, mit einem verworfenen Siebenmeter von Peter Varchmin. Blankenburg ging dadurch mit 1:0 (3.Min.) in Führung. Durch unplatzierte Würfe und einige technische Fehler konnte Königsee erst in der 8.Minute den ersten Treffer erzielen. Das in dieser Phase wenigstens die Abwehr sicher agierte und der Torhüter der Gäste, Mario Föhr, einige Bälle hielt, war Garant dafür, das es zu diesem Zeitpunkt gerade mal 2:1 für den HSV stand. Und weiter ging dieses Spielchen. Vorne wurden reihenweise Bälle verschenkt und hinten stand man gegen eine harmlose Blankenburger Mannschaft sicher (3:2 15.Min.). Nun begann aber der Gastgeber die Geschenke anzunehmen und zog innerhalb von 3 Minuten auf 6:2 davon. Dies veranlasste Steffen Varchmin, auf der Bank der Königseer, eine Auszeit zu nehmen. Die Wirkung blieb nicht aus und Königsee verkürzte wieder auf 6:5 (23.Min.). Doch dann war es wieder mit dem Angriffsschwung vorbei. Der HSV dagegen konnte in Überzahl auf 8:5 (28.Min.) erhöhen und so mit einem sicheren Vorsprung in die Pause gehen. Das man in dieser Halbzeit weit unter seinen Möglichkeiten blieb, zeigt sich daran, das bei 24 Angriffen der Königseer gerade mal 5 Torerfolge heraus kamen. Nach dem Seitenwechsel war es wiederum der HSV, der die Akzente setzte und nach 33 Minuten mit 10:5 auf die Siegerstraße ging. Plötzlich klappte dann doch mal was bei den Rinnetalern und mit sehenswerten Treffern von Brähne, Dietz, Riwe und Varchmin verkürzte die Zwote wieder auf 11:9 (38.Min.). Statts nun den angeschlagenen Gegner weiter unter Druck zu setzen, baute man ihn mit Fangfehlern, unplatzierten Würfen und technischen Regelfehlern wieder auf. Die Blankenburger nahmen dies dankend an und erhöhten wieder auf 15:10 (45.Min.). Bei diesem Spielstand pegelte sich das Spiel so langsam ein. Königsees Fehlerquote war zu hoch um den HSV zu gefährten, und die der Blankenburger war auch nicht besser. So stand es nach 55 Minuten 19:14. Durch Frust und Meckerei dezimierten sich nun die Königseer auf 3 Feldspieler. Doch selbst dies nutzte der HSV nicht aus, der mit dem Ergebnis längst zufrieden war. Am Ende steht ein 20:16 für Bad Blankenburg, in einem wirklich schlechtem Handballspiel bei dem sich selbst die Schiedsrichter dem Niveau anpassten und mit einigen Entscheidungen hüben wie drüben für schmunzeln auf den Rängen sorgten.

Thuringia II: T.Merten, M.Föhr, G.Brähne(3), V.Dietz(2), P.Varchmin(5), M.Obstfelder, J.Riwe(4), M.Seifert, T.Holub, S. Elsäßer(1), M.Gießler(1)

1OR3 31.10.06
SV Thuringia Königsee II - LSV 49 Oettersdorf 23:19 (8:9)

Erfolgreicher Saisonstart

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Gutes Spiel bringt die ersten Punkte für Königsee


Im ersten Spiel der neuen Saison, wollte die "Zwote" mit einem guten Ergebnis starten. Durch einige personelle Veränderungen, wusste man aber noch nicht so richtig wo man steht. Mit Steven Götz und Michael Lächa sind gleich 2 Nachwuchsspieler in den Kader der "Ersten" abberufen worden. Steffen Varchmin ist der neue Trainer der Mannschaft und spielt kaum noch selber mit. Dagegen stehen die "Neuzugänge" Jens Riwe (aus der Ersten) und Mathias Seifert (Heimkehrer aus Ilmenau), sowie Marcel Obstfelder aus der eigenen Jugend.
Die Königseer begannen das Spiel sehr nervös und ließen die Gäste mit 1:0 in Führung gehen. Erst nach 3 Minuten gelang den Gastgebern das erste Tor durch Peter Varchmin. In der Folgezeit bekam die "Zwote" ihre Nervosität besser in den Griff und zog auf 4:2 (9.Min.)davon. Ein verworfener Siebenmeter, zwei Pfostenknaller und einige technische Fehler, verhinderten eine besseres Ergebnis. So stand es nach 22 Minuten gerade einmal 8:5 für Königsee. Die Oettersdorfer waren in dieser Phase sehr nachlässig mit ihren Chancen und scheiterten ein ums andere Mal, vor allem von der Außenposition, am glänzend aufgelegten Torhüter Mario Föhr. Doch dann war plötzlich der Spielfaden bei den Gastgebern gerissen. Vorne gelang nichts mehr und durch einige Konter und leichte Tore der Gäste kippte das Spiel noch einmal bis zur Pause. Mit 4 Toren in Folge schaffte es der LSV noch mit einer 9:8 Führung in die Kabinen zu gehen. Im zweiten Spielabschnitt waren die Königseer aber wieder da und forderten ihrem Gegner alles ab. Nach einem gehaltenen Siebenmeter von Thomas Merten, zogen die Königseer von 12:12 (35.Min.) auf 20:15 (50.Min.) davon. Garant für diese Führung waren Peter Varchmin und Gernot Brähne, die mit ihren Toren aus dem Rückraum den Oettersdorfern keine Chance ließen. Auch die Deckung arbeitete sehr gut und ließ nicht mehr viel anbrennen. Als in der 52 Minute dann noch ein Spieler des LSV die Rote Karte wegen eines Foulspiels erhielt , war das Spiel entschieden. Am Ende stand ein hochverdienter 23:19 Sieg der "Zwoten" zu Buche, die nun den kommenden Aufgaben etwas sicherer entgegen schauen kann.

Thuringia II: T.Merten, M.Föhr, G.Brähne(9), V.Dietz(1), P.Varchmin(8), A.Rosenbusch(2), M.Obstfelder, J.Riwe(3), M.Seifert

1OR3 23.09.06

Saison 2005/2006

Finalturnier in Großschwabhausen

Überraschung im Finale blieb aus

Handball, Bezirkspokal Männer Mitte : Großschwabhausen holt sich den Pokalsieg


Mit viel Selbstvertrauen fuhr die "Zwote" zum Finalturnier des Pokalwettbewerbs, nach Großschwabhausen. Bei vier Teilnehmern und dem Spielmodus "Jeder gegen Jeden" und einer jeweiligen Spielzeit von 2 mal 15 Minuten, wurde der diesjährige Pokalsieger gesucht. Nach der Begrüßung und der Auslosung der Spiele, fing das Turnier pünktlich um 12.00 Uhr mit der ersten Partie Großschwabhausen vs. Gispersleben an. Hier zeigte der Hausherr schon, das er um den Sieg mitspielen will und fegte die Gisperslebener mit 20:9 vom Parkett.
Im zweiten Match stiegen nun auch die Königseer ins Spielgeschehen ein und trafen da auf den Ligakonkurrent aus Saalfeld. Beide Mannschaften begannen mit vielen Fehlversuchen, bevor der SSV mit 0:1 in Führung ging. Königsee glich aus und schaffte durch Gernot Brähne die 2:1 Führung (5.Min). Dann die Schrecksekunde bei der Thuringia. Peter Varchmin knickte bei einer Angriffsaktion so unglücklich um, das er für das komplette Turnier ausfiel. Das war schon nach 6 Minuten ein herber Verlust für die Rinnestädter. Dennoch schaffte man es sich wieder aufs Spiel zu konzentrieren. Die Fehlerquote beider Mannschaften war immer noch sehr hoch, doch keiner konnte sich bis zur Halbzeit absetzen. So wechselte man beim Stande von 5:5 die Seiten. Mit 3 Toren in Folge starteten die Königseer in den zweiten Durchgang bevor Saalfeld seinen ersten Treffer markierte (8:6, 20.Min). Königsee war weiter am Drücker, aber 2 Pfostentreffer der Thuringia-Sieben verhinderten eine höhere Führung. Saalfeld II nutzte dies natürlich aus und konnte wieder ausgleichen (8:8, 25.Min). Steffen Varchmin beendete die kurze Torflaute und brachte die Königseer wieder in Front. Thomas Merten im Tor der Rinnestädter sicherte nun mit einigen Glanzparaden die knappe Führung. Die letzten 3 Minuten waren an Spannung kaum zu übertreffen. Steffen Varchmin vergibt einen Siebenmeter. Im Gegenzug ein technischer Fehler des SSV. Varchmin bekommt den Ball wieder in die Hände und hämmert ihn zur 10:8 (29.Min) Führung in die Maschen. Saalfeld schafft den Anschlusstreffer und geht in die offen Manndeckung über. Königsee blieb aber cool und konnte sogar noch in der letzten Sekunde durch einen Siebenmeter auf 11:9 erhöhen. Mit diesem glücklichen Auftaktsieg war eine gute Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf geschaffen.
Im 3.Spiel des Tages musste die Zweite Mannschaft des 1.SSV Saalfeld gleich wieder gegen Großschwabhausen ran. Die Hausherren ließen auch hier dem Gastverein keine Chance und gewannen deutlich mit 15:7.
Die nächste Begegnung lautete Gispersleben vs. Königsee. Um die Chance auf einen der beiden ersten Plätze zu wahren, wollte die Thuringia-Reserve auch in diesem Spiel gewinnen. Das Match begann mit leichten Vorteilen für Königsee (3:2, 7.Min). Gispersleben stellte sich aber immer besser auf das teilweise zu statische Angriffsspiel der Rinnestädter ein und konnte die Führung übernehmen (3:4, 10.Min). Bis zur Halbzeit bauten sie diese sogar noch auf 5:7 aus. Im zweiten Abschnitt begann Königsee wieder etwas konzentrierter. Das brachte den Erfolg im Angriff zurück (8:8, 17.Min). Leider war dies nur ein kurzes Aufbegehren, denn schon in den nächsten Angriffsaktionen wurde wieder mächtig gesündigt. Zu viele freie Chancen wurden vergeben und reihenweise technische Fehler ermöglichten es dem TSV Motor Gispersleben mit 9:12 davon zu ziehen. Am Ende stand eine ziemlich enttäuschende 14:12 Niederlage für Königsee zu Buche.
Im Vorletzten Match des Turniers spielten nun die Saalfelder gegen Gispersleben. Hier zeigte die junge Mannschaft aus der Saalestadt ihr können und gewann sicher mit 15:12 gegen den TSV.
In der letzten Partie war nun alles für Königsee möglich. Bei einem Sieg gegen den Hausherren aus Großschwabhausen hätte man den Pott gehabt, aber sogar eine knappe Niederlage hätte noch für Platz 2 und die damit Verbundene Qualifikation in den Thüringenpokal gereicht. Doch es kam leider anders. Königsee versuchte von Beginn an mit einer doppelten Manndeckung den Angriff des Gastgebers zu stören. Dies zeigte aber nur kurz Wirkung (3:4, 9.Min). Ab diesem Zeitpunkt hatte sich Großschwabhausen auf die Deckungsvariante eingestellt und zog nun einsam seine Kreise (3:8, 13.Min). Jeder Fehler der Königseer wurde gleich mit einem Kontertor beantwortet. Thomas Merten im Tor der Thuringia war es wieder zu verdanken, das es zur Halbzeit nur 5:9 für den Landesligisten stand. Die Zweite Hälfte wurde nun zu einem Debakel für die Thuringia-Reserve. Die Kräfte waren am Ende und Großschwabhausen konterte ein ums andere mal die "Zwote" aus. Mit drei schönen Toren von Steven Götz und jeweils einem von Michael Gießler und Gernot Brähne, erzielten die Königseer gerade mal 5 Tore bei 15 Gegentreffern. So stand es am Ende völlig zu recht 24:10 für Großschwabhausen, die sich damit den Pokalsieg sicherten.
Durch diese Niederlage rutschte die "Zwote" noch auf den 4.Platz hinter die Punktgleichen Gisperslebener und Saalfelder. Trotz dem kann man auf das erreichte stolz sein und mit erhobenen Hauptes auf diese Pokalrunde zurückblicken.
Am Ende bleibt nur noch der Dank an die Gastgeber für ein sehr gut organisiertes Turnier und an die mitgereisten Fans des SV Thuringia Königsee.


Thuringia Königsee vs. 1.SSV Saalfeld II 11:9
T.Merten, G.Brähne (3), V.Dietz, M.Gießler (1), S.Varchmin (4), P.Varchmin, R.Lappke (1), A.Rosenbusch, Steven Götz (1), S. Elsäßer (1), T.Holub

Thuringia Königsee vs. TSV Motor Gispersleben 12:14
T.Merten, G.Brähne (3), V.Dietz (2), M.Gießler, S.Varchmin (5), R.Lappke, A.Rosenbusch, Steven Götz (1), S.Elsäßer (1), T.Holub

Thuringia Königsee vs. SV Fortuna Großschwabhausen 10:24
T.Merten, G.Brähne (3), V.Dietz, M.Gießler (1), S.Varchmin (2), R.Lappke, A.Rosenbusch, Steven Götz (4), S.Elsäßer, T.Holub

1OR3 16.05.06


SV Thuringia Königsee II - HSC Erfurt II 28:23 (16:13)

Die "Zwote" zieht ins "Final-Four" ein

Handball, Bezirkspokal Männer Mitte : Sensationssieg im Pokal


"Im Pokal ist alles möglich" - Wie diesen Spruch die Zweite Mannschaft des SV Thuringia Königsee gegen den zwei Klassen höher spielenden Gegner aus Erfurt wahr machte, war schon bemerkenswert.
Um das Kräfteverhältnis beider Kontrahenten etwas auszugleichen, verpflichtete die "Zwote" kurzerhand noch Radek Najman aus der "Ersten", in diesem Spiel etwas auszuhelfen. Königsee begann konzentriert und führte nach 4 Minuten schon mit 5:1. Erfurt, die sichtlich beeindruckt von diesem Start der Gastgeber waren, nahmen Najman in Manndeckung. Königsee verlor dadurch den Spielfaden und vergab ein ums andere mal leichtsinnig gute Torchancen. Dies nutzten die Landeshauptstädter natürlich aus und kamen vor allem durch den Oberligaerfahrenen Thomas König, auf 6:5 (13 Min.) ran. Mit einer Auszeit zog die Thuringia die Notbremse und versuchte ins Spiel zurück zu finden. Königsee wirkte sehr nervös, wodurch Erfurt auch den Ausgleich schaffte (6:6, 14 Min.). Gernot Brähne beendete dann die lange Topflaute mit zwei schönen Toren in Folge (8:6). Als dann noch Thomas Merten, im Tor der Hausherren, zwei schwierige Bälle wegfing und diese von Radek Najman im Konter eiskalt verwandelt wurden, war beim Stande von 10:6 (16 Min.) wieder Ruhe in das Spiel der Thuringia eingekehrt. Die Gäste hingegen nahmen nun ihre Auszeit um den Spielfluss des Gastgebers zu unterbrechen. Doch dies brachte keine Wirkung. Königsee zeigte jetzt dem höherklassigen Gegner was schneller Handball ist und konterte sie mehrmals aus. Vor allem Volker Dietz konnte mit 3 Kontertoren  zeigen, was er mit 54 Jahren noch kann (16:9, 25 Min.). Erfurt gab sich aber noch nicht auf und kämpfte sich trotz eines vergebenen Siebenmeters in Überzahl wieder ran. Unterstützt wurden sie dabei wieder von vielen Unkonzentriertheiten auf Königseer Seite. So ging es "nur" mit einem 16:13 für die "Zwote" in die Pause. Im Zweiten Durchgang stieg nun auch Steffen Varchmin ins Spielgeschehen ein und erzielte gleich das erste Tor der 2. Halbzeit zum 17:13 (33 Min.). Der HSC begann noch einmal die Gastgeber unter Druck zu setzen. Immer wieder fanden die Erfurter eine Lücke in der Abwehr der Hausherren, die meistens einen Siebenmeter einbrachte. Königsee hingegen hatte nun auch noch Pech und traf bei einigen Würfen nur das Gebälk. So schafften die Gäste in der 39. Minute den Anschlusstreffer zum 17:16. Königsee begann eine offene Deckung gegen den besten Erfurter T.König. Der Mittelblock mit Steffen und Peter Varchmin zeigte  Wirkung und Königsee konnte sich wieder durch Tore von Michael Gießler und Gernot Brähne auf 19:16 absetzen. Jetzt begann ein offener Schlagabtausch, in dem jeder Angriff der beiden Mannschaften ein Tor war. Beim Stande von 22:19 wurde es dann wieder spannend. M.Gießler musste wegen eines Foulspiels 2 Minuten pausieren. Doch in dieser Unterzahlsituation erzielten die Gastgeber zwei herrliche Kontertore durch Volker Dietz und Steffen Varchmin (24:19, 51 Min.). Als dann noch Radek Najman zum 25:19 erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen. Erfurt hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen. Selbst der Neunte Siebenmeter für den HSC zum 25:20 (53 Min.) konnte nichts an der bevorstehenden Niederlage ändern. Das letzte Tor für die "Zwote" erzielte der junge Tobias Holub (28:22, 59 Min.), der sich damit auch noch in die Torschützenliste einschrieb. Damit erzielten, bis auf Martin Tischer, alle Feldspieler der Thuringia mindestens ein Tor. Mit solch einer tollen Mannschaftsleistung ist sogar im Finalturnier der letzten vier Pokalteilnehmer, in 2 Wochen, noch eine größere Überraschung möglich.
Thuringia Königsee:
T.Merten, G.Brähne (5), V.Dietz (4), M.Gießler (3), S.Varchmin (3), P.Varchmin (2), R.Lappke (3), A.Rosenbusch (1), T.Holub (1), R.Najman (6), M.Tischer

1OR3 01.05.06
SV Thuringia Königsee II - HSV Apolda III 21:20 (14:13)

Im Herzschlagfinale zur Bronzemedaille

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Erfolgreiches Comeback von Peter Varchmin mit 7 Toren


Laut Papier, versprach das Match Königsee II gegen Apolda III ein spannendes Spiel zu werden, ging es doch im direkten Vergleich um den 3. Tabellenplatz der Verbandsklasse Männer Mitte. Und dies sollte sich auch voll und ganz bestätigen. Im Vorfeld mussten erst mal ein paar Personalfragen geklärt werden. Gernot Brähne, der verhindert war, wurde kurzerhand durch den Co-Trainer der "Ersten" Ronny Lappke ersetzt und für Steffen Varchmin, der ja bekanntlich bei der "Ersten" spielte, gab sein Bruder Peter sein Comeback im Thuringatrikot. Dies alleine versprach schon reichlich Unterhaltung für die Zuschauer. Königsee begann verhalten und sehr nervös. Abspielfehler und schwächen im Abschluss ermöglichten den Gästen mit 3:1 (10.Min.) in Führung zu gehen. In der 12 Minute, nachdem Steven Götz den Anschlusstreffer zum 2:3 markierte, war es dann soweit. Peter Varchmin kam ins Spiel und traf auch gleich nach einer schönen Finte zum 3:3. In der Abwehr standen die Hausherren nun sicherer und fingen einige Bälle ab. Mit schnellen Angriffen über den ältesten Spieler der Königseer, Volker Dietz, ging man erstmals in Führung und konnte diese sogar ausbauen (6:4, 18 Min.). Apolda gab sich aber nicht auf und glich wieder aus (7:7, 23 Min.). Mario Föhr im Tor der Königseer verhinderte mit einem gehaltenen Siebenmeter und einigen schönen Paraden, das sich die Gäste wieder absetzen konnten. Ronny Lappke schoss dann mit seinem ersten Tor im Thuringiadress die Hausherren wieder in Front, die A. Werlich in der 28 Minute zum 9:7 ausbaute. Apolda konnte bis zur Pause noch einen Treffer markieren, so das beim Stande von 9:8 die Seiten gewechselt wurden. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehörte dann den Königseern. Vor allem Peter Varchmin kam nun immer besser in Fahrt und markierte, wie in alten Zeiten, einen Treffer nach dem anderen (13:10, 38 Min.). Apolda änderte die Taktik und nahm P.Varchmin in Manndeckung. Königsee war sichtlich beeindruckt und hatte Probleme sich darauf einzustellen. Fünf Tore durch die Gäste in Folge, waren das Resultat (13:15, 45 Min.). Thuringia zog die Notbremse in Form einer Auszeit. Die Taktische Besprechung zeigte Wirkung und Königsee fand mit Toren von Varchmin und Götze zurück ins Spiel (17:17, 49 Min.). Die Partie war nun an Spannung kaum zu übertreffen. Apolda erhöhte vom Punkt auf 17:18, was P. Varchmin mit seinem 7 Tor wieder korrigierte. Leider verletzte er sich bei diesem Tor leicht an der Wade und konnte nicht mehr weiter spielen. Für ihn kam der auch schon angeschlagene Steven Götz zurück ins Spiel, der mit einem Konter das Führungstor zum 19:18 für Königsee erzielte. Apolda blieb dran und glich in der 55 Minute zum 19:19 aus. Nun wurde es eine Nervenschlacht. Jeder Fehler hätte die Entscheidung bringen können. Königsee im Angriff. A. Werlich setzt sich herrlich auf der rechten Seite durch und erzielt die erneute Führung zum 20:19 (56 Min.). Der HSV scheitert im Vorwärtsgang und Königsee hat in der 58 Minute die Möglichkeit vom Siebenmeterpunkt den Vorsprung auf 2 Tore zu erhöhen. Doch Varchmin, der für diesen Strafwurf noch einmal aufs Spielfeld kam, scheiterte am guten Torwart der Gäste. Apolda nutzte die Gunst der Stunde und glich wieder aus. Noch 90 Sekunden zu spielen. Königsee verliert wieder wegen eines technischen Fehlers den Ball und Apolda hat die Chance das Spiel für sich zu entscheiden. Doch plötzlich ein Fangfehler eines Gästespielers und der Ball landet im aus. Noch 30 Sekunden bleiben der Thuringia. Wer übernimmt die Verantwortung??? Der Ball kommt zu Michael Gießler, der sein Herz in die Hand nimmt und mit einem wahnsinns Schlagwurf ins linke unter Eck den 21:20 Siegtreffer erzielte. Die letzten Sekunden verstrichen und die Einheimischen konnten sich über den schwer verdienten 3.Platz freuen. Mit dieser tollen Mannschaftsleistung beendet die "Zwote" ihre Punktspielsaison und kann sich nun voll und ganz auf die kommende schwere Aufgabe im Pokal vorbereiten.
Thuringia Königsee:
T.Merten, M.Föhr,  M.Lächa (1), V.Dietz (3), S.Götz (5), M.Gießler (2), C.Heinze, P.Varchmin (7), R.Lappke (1), A.Werlich (2)

1OR3 05.04.06


LSV 49 Oettersdorf - SV Thuringia Königsee II 28:25 (14:13)

Bittere Niederlage gegen Oettersdorf

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Schwache Zweite Halbzeit kostet den möglichen Sieg


Ohne Steffen Varchmin, der die restliche Saison bei der "Ersten" aushilft, ging die Reise zum LSV Oettersdorf. Dennoch hatte sich die "Zwote" für dieses Spiel viel vorgenommen. Königsee begann druckvoll, und konnte schnell mit 1:3 in Führung gehen. Oettersdorf blieb dran und hatte beim 6:6 wieder Anschluss gefunden. Die Rinnestädter bestimmten aber weiter die Partie und kamen vor allem über den Kreis zu sehenswerten Toren. Im Tor gab Mario Föhr seiner Mannschaft die nötige Sicherheit und so zog Königsee auf 7:10 davon. Mehr ließen die Hausherren aber nicht zu. Viele Fehlwürfe der Königseer ermöglichten nun den Oettersdorfern leichte Tore zu erzielen. Als sich dann noch vier Minuten vor der Halbzeit Gernot Brähne eine Strafzeit einhandelte und zu allem Überfluss Volker Dietz 30 Sekunden später wegen Meckerns raus musste, war der Spielfluss von Königsee wie weggeblasen. Die Gastgeber nutzten diese Überzahl und wandelten den Rückstand in eine 14:13 Führung um, die sie mit in die Kabinen nahmen. Im zweiten Durchgang wechselte Thuringia die Torleute und versuchte wieder ins Spiel zu finden. Doch leider brachte dies nichts. Oettersdorf zog nun das Tempo an und bestrafte jeden Fehler der Gäste knadenlos. Mit fünf Toren in Folge schafften sie nun die Vorentscheidung (20:14, 42 Min). Eine Königseer Auszeit stoppte diese Serie. Thomas Merten im Königseer Tor, der nicht seinen besten Tag erwischte, wechselte wieder entnervt mit Mario Föhr. Dies brachte den nötigen Rückenhalt zurück. Königsee begann nochmals zu kämpfen, aber mehr als Ergebniskosmetik ließen die Hausherren nicht mehr zu. Über die Stationen 22:16, 24:18, 26:22 bis hin zum Endstand von 28:25 war der Oettersdorfer Sieg nie in Gefahr. Am Ende bleibt eine bittere Niederlage, bei der das positive noch die Leistung einiger junger Spieler war. Noch ist die Chance auf den Bronzeplatz da, aber dazu braucht es eine gehörige Leistungssteigerung gegen Apolda.
Thuringia Königsee:
T.Merten, M.Föhr, A.Rosenbusch, M.Lächa (7), V.Dietz (4), G.Brähne (7), M.Gießler (2), C.Heinze, S.Götz(5)

1OR3 27.03.06
SV Thuringia Königsee II - TSV 1898 Oppurg II 29:17 (14:10)

Klarer Sieg gegen Tabellenletzten

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Sehr gute Mannschaftsleistung


Das erste mal seit längerer Zeit konnte die "Zwote" wieder mit einer kompletten Mannschaft auflaufen. Im Tor wurde Mario Föhr (A-Jugendspiel) durch Steffen Kollek ersetzt und der angeschlagene Steffen Varchmin konnte auch wieder mitspielen. Alles in allem standen die Vorzeichen, im Spiel gegen den Tabellenletzten, gut. Zu Beginn der Partie waren beide Teams sehr nervös. Viele Fehlwürfe und technische Fehler ließen keinen richtigen Spielfluss aufkommen. Königsee konnte sich aber zuerst fangen und ging mit 4:1 in Führung. Schon hier war zu erkennen, dass die Gastgeber von allen Positionen Gefahr ausstrahlten. Oppurg hielt dagegen, konnte den Drei-Tore-Rückstand aber nicht verringern (8:5). Durch einen Siebenmeter, den Varchmin mit links sicher verwandelte, zog Königsee erstmals auf 4 Tore davon(9:5). Mit schönen Spielzügen wurde die Gästeabwehr ein ums andere mal ausgehebelt und der Vorsprung weiter ausgebaut (14:7).  Am Ende der ersten Hälfte wurden die Königseer aber leichtfertig und ließen den Gästen zu viele Freiräume. Oppurg nutzte diese Möglichkeiten sofort aus und kam bis zur Halbzeit noch mal auf 14:10 ran. Der Beginn der letzten 30 Minuten gehörte dann wieder den Hausherren. Aus einer guten Abwehr heraus wurde ein druckvolles Angriffsspiel aufgezogen. Vor allem Michael Lächa am Kreis, der immer wieder von seinen Mitspielern gut in Szene gesetzt wurde, überzeugte mit einer sicheren Trefferausbeute und am Ende 6 Toren für seine Mannschaft. Von allen Positionen wurde nun getroffen und beide Torhüter der Thuringia konnten sich immer wieder auszeichnen. In der 41. Minute schafften die Königseer dann erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung (22:12). Oppurg hatte sich längst aufgegeben und hatte dem Spiel der Thuringia-Reserve nichts mehr entgegenzusetzen. Beim 28:15, kurz vor Schluss, war nur noch die Frage offen: Schafft die "Zwote" die 30 ?! Nach dem 29:17 für Königsee und 2 Minuten verbleibender Spielzeit sah dies gar nicht schlecht aus. Doch in drei Anläufen konnten die Mannen vom Schiefer  den Ball nicht im Netz unterbringen . Bleibt am Ende ein völlig verdienter und zu keiner Phase des Spiels gefährdeter 29:17 Heimsieg. Mit dieser Leistung ist das Unternehmen Bronzeplatz wieder in greifbare Nähe gerückt.

Thuringia Königsee:
T.Merten, S.Kollek, S.Varchmin(5), A.Rosenbusch (2), M.Lächa (6), V.Dietz (3), G.Brähne (4), M.Gießler (4), L.Macheleid(3), A.Werlich(2)

1OR3 14.03.06
HSC Erfurt III - SV Thuringia Königsee II 21:15 (8:10)

Durch schwache zweite Halbzeit Punkte verspielt

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Verletzungspech hält weiter an


Die Thuringia-Reserve hatte sich an diesem Sonntag viel vorgenommen. Doch schon nach dem Erwärmen war klar, dass das Verletzungspech die Königseer nicht verlässt. Eine Muskelverletzung hinderte Steffen Varchmin daran mitzuspielen. Dadurch kam Ersatztorhüter Mario Föhr zu seinem ersten Einsatz als Rechtsausen. Diesen ersten Schock verdaute die "Zwote"  in der Anfangsphase des Spiels noch gut. Sie begannen konzentriert und zwangen Erfurt dazu immer einem Rückstand hinterher zu laufen (2:3). Der HSC konnte trotz seiner offensiven Deckung den Thuringia-Angriff nicht ganz ausschalten (3:5). Schon hier zeigten sich aber erste Abschlussschwächen der Gäste, die einen höheren Vorsprung verhinderten. Die Erfurter schafften den Ausgleich (6:6) und gingen dann sogar in Führung (8:7). Mit großem Einsatz gelang es aber den Rinnestädtern, diesen Rückstand in eine zwei-Tore-Führung umzuwandeln. So ging es mit einem 10:8 für Königsee in die Pause. In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Vor allem mit der aggressiven Deckungsarbeit des HSC kam die Königseer Mannschaft nicht zurecht. Vorne wurde nun durch Brähne, der einen  Rabenschwarzen Tag erwischte, und Götz gesündigt. Dadurch setzten sich die Hausherren auf 13:11 ab. Einige unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter brachten die Gäste nun völlig aus dem Konzept. Erfurt nutzte diese Schwächephase gnadenlos und baute den Vorsprung aus (16:12). Selbst der gut haltende Thomas Merten, im Tor der Gäste, konnte dies nicht verhindern. Schmerzlichst wurde jetzt die ordnende Hand von Steffen Varchmin vermisst. Die Blumenstädter zogen nun einsam ihre Kreise. Über die Stationen 18:13, 20:14, bis hin zum Endstand von 21:15 ließen die Gastgeber gerade mal 5 Gegentore im Zweiten Abschnitt zu. Dies war der Garant für den Sieg und die sicherlich verdiente Königseer Niederlage.

Thuringia Königsee:
T.Merten, M.Föhr (1), S.Varchmin, A.Rosenbusch (1), M.Lächa (2), V.Dietz (1), G.Brähne (3), M.Gießler (5), S.Götz (2)

1OR3 06.03.06
TSV Germania Krölpa II - SV Thuringia Königsee II 27:21 (11:5)

Mit 6 Mann "nur" eine Halbzeit verloren

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Kurioses Spiel in Krölpa


Leider schaffte es die "Zwote" nicht, zum Match gegen den Tabellenführer einen komplette Mannschaft aufzustellen. Durch Arbeit und Verletzungen, sowie das gleichzeitig stattfindende Punktspiel der A-Jugend, konnten nur 6 Spieler auflaufen. Am schwerwiegendsten war wohl, das alle Torhüter abwesend waren. Sogar das geplante Comeback von Karl-Heinz Schnabelrauch im Tor, viel wegen einer Verletzung ins Wasser. Steffen Varchmin war es schließlich, der die Position zwischen den Pfosten übernahm. Die Anfangsphase gehörte dann den Krölpaern, die durch leichte Tore über den Kreis und die Außen, zu einer 5:0 Führung kamen. Erschwerend war in diesen Minuten, das vorne nur "Holz" getroffen wurde. Langsam stellten sich die Thuringiaspieler  auf die Unterzahlsituation ein und konnte auch im Angriff Akzente setzen. So gelang der Anschlusstreffer zum 8:4. Krölpa nutzte aber weiterhin die Überzahl und schaffte es seinen Vorsprung bis zur Halbzeit auf 11:5 auszubauen. Um nicht völlig unter die Räder zu kommen , entschlossen sich die Königseer zu einer mutigen Taktikänderung. Ab der 33 Spielminute begab sich Steffen Varchmin mit in den Angriff und das Tor stand während dieser Zeit leer. Krölpa ließ sich aber auch davon nicht irritieren. Doch als Varchmin Tor um Tor erzielte, nahm man den Torhüter, sobald er seinen Kasten verließ, in Manndeckung. Eine Kuriosität, die es im Handball bestimmt selten gibt. Dadurch hatten Brähne und Gießler immer mehr Raum und konnten den Vorsprung der Krölpaer Mannschaft, der zwischenzeitlich schon auf 10 Tore gestiegen war (21:11), wieder verkürzen (23:16). Varchmin hielt noch so manchen guten Wurf. Sogar 4 Siebenmeter konnte er entschärfen. Doch mehr als das Resultat in Grenzen zu halten, gelang den tapfer kämpfenden Königseern nicht. Mit zum Schluss 3 Toren in Folge, schafften sie es sogar, die 2 Halbzeit ausgeglichen zu gestalten. Damit endete die Partie mit einem 27:21 für den Gastgeber. Bleibt nur noch zu sagen : " Was wäre gewesen wenn..."
Man kann nur hoffen das in den nächsten Spielen wieder alle Mann an Deck sind und die "Zwote" ihr wahres Leistungspotenzial ausspielen kann.

Thuringia Königsee:
S.Varchmin (5), A.Rosenbusch , M.Lächa (1), V.Dietz (2), G.Brähne (8), M.Gießler (5)

1OR3 30.01.06
1. SSV Saalfeld 92 II - SV Thuringia Königsee II 27:22 (16:12)

Erfolgsserie der "Zwoten" gestoppt

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Schmerzliche Niederlage wegen Personalproblemen


Es kam wie es kommen musste. Mit Brähne, Gießler, Kohles, Großmann und Tischer fehlten gleich 5 Spieler in der Partie gegen die starken Saalfelder. Um das Spiel nicht abzusagen, kamen mit Steven Götz und Christian Heinze gleich zwei A-Jugendspieler zu ihrem ersten Punktspieleinsatz im Männerbereich. Lucas Macheleidt konnte nach einer längeren Handverletzung auch wieder mitwirken. So hatte die "Zwote" gerade so eine spielfähige Mannschaft, zumindest für die ersten 30 Minuten.
Das Spiel begann mit einer 2:0 Führung für Saalfeld, die Königsee noch ausgleichen konnte (2:2). Ab der 8. Spielminute bekam Steffen Varchmin eine Sonderbewachung, die auch gleich Wirkung zeigte. Saalfeld setzte sich nun auf 4 Tore ab (8:4). Varchmin, der sich immer wieder seiner Sonderbewachung entzog, hielt aber die Thuringia weiter im Spiel. Doch mehr als den Rückstand konstant zu halten gelang den Rinnetalern nicht (12:8). So gingen die beiden Mannschaften mit einem 16:12 für Saalfeld in die Kabinen. Jetzt wurde es noch härter für die Königseer. Mario Föhr und Steven Götz mussten nun zum A-Jugendspiel nach Königsee zurück. Christian Heinze konnte nicht mit, da man sonst in Unterzahl gewesen wäre. So hatten die Gäste wenigstens noch sieben Mann für die 2. Hälfte. Wer dachte, das sich die Rinnetaler jetzt ihrem Schicksal ergaben lag falsch. Der zweite Durchgang begann ausgeglichen. Saalfeld schaffte es seinen Vorsprung zu halten (19:15), konnte ihn aber nicht weiter ausbauen (23:19). Den meisten Anteil daran hatte Thomas Merten im Gästetor, der einen glänzenden Tag erwischte. Die Königseer waren nicht im Stande die drohende Niederlage zu verhindern, doch ließen sie es auch nicht zu, von den Saalfeldern vorgeführt zu werden. Mit dem Endstand von 27:22 können die Königseer in anbetracht der Personalprobleme sicherlich zufrieden sein. Leider war dies nun die erste Niederlage nach 5 Siegen in Folge, und wenn die Personalsorgen am nächsten Wochenende immer noch da sind, wird es nicht die letzte gewesen sein.

Thuringia Königsee:
M.Föhr, T.Merten, C.Heinze (2), V.Dietz (1), S. Götz (3), S.Varchmin (11), A.Rosenbusch (3), M.Lächa (1), L.Macheleidt (1)

1OR3 23.01.06
Bezirkspokal Erste Runde

SV Thuringia Königsee II - SpVgg.Kranichfeld 1861     26:24 (12:14)

Mit einer starken Mannschaftsleistung den Verbandsligisten aus dem Pokal geworfen

Handball, Bezirkspokal Männer Mitte : Erste Hürde im Pokal genommen


Beide Mannschaften begannen diese Partie sehr nervös. Die Akteure leisteten sich viele technische Fehler und Fehlwürfe. Königsee konnte aber die ersten Treffer zum 2:0 erzielen. Auch Kranichfeld kam nun langsam in Tritt. So nutzten sie ihre Chancen in den folgenden Minuten besser als die Gastgeber und gingen mit 3:4 (10 Min) in Führung. Die Rinnetaler hielten aber dagegen und zogen wieder in Front (9:7, 20 Min). Gernot Brähne konnte sogar mit einem schönen Wurf in den Winkel einen 3 Tore Vorsprung heraus werfen.(11:8  23 Min) Doch dann war die Herrlichkeit dahin. Werner Kohles konnte durch eine Verletzung nicht weiter machen und so wurde es auf der Auswechselbank langsam leer. Die Gäste hingegen kämpften sich wieder heran und nutzten dabei jeden Fehler der Thuringia-Mannen. In  7 Minuten  gelang Königsee nur noch 1 Tor. Das war ausschlaggebend dafür, das der Verbandsligist bis zur Halbzeit mit 12:14 führte. Der 2. Durchgang begann mit einem offenem Schlagabtausch. Königsee ging wieder mit 16:15 in Führung. In dieser Phase versäumte es Königsee aber den Sack zu zumachen. Zwei verschossene 7 Meter der Einheimischen brachten Kranichfeld zurück ins Spiel.(16:18  42 Min) Doch die Hausherren gaben nicht auf. In Überzahl erzielte Gießler mit einem wunderschönen Schlagwurf den Anschlusstreffer zum 17:18. Steffen Varchmin übernahm nun mehr Verantwortung und erzielte 3 Tore in Folge.(20:18) Steffen Kollek im Tor hielt mit guten Paraden den knappen Vorsprung fest.(22:20  52 Min) Nun kam aber was keiner wollte. Werlich bekam nach seiner dritten 2 Minutenstrafe die Rote Karte. Damit waren Königsee die Feldspieler ausgegangen. Torhüter Thomas Merten übernahm in den letzten 5 Spielminuten die Außenposition. Wer dachte, das das dem Spiel der Thuringia schadete, lag falsch. Beim Stande von 25:22 hielt Kollek einen 7 Meter und Brähne konnte im Gegenzug das 26:22 (58 Min) markieren. Das war die Entscheidung.

Thuringia Königsee:
S.Kollek, T.Merten, G.Brähne (8), V.Dietz (2), M.Gießler (3), S.Varchmin (7), A.Rosenbusch (3), W.Kohles (2), A. Werlich (1)

1OR3 19.12.05
HSV Apolda III - SV Thuringia Königsee II 24:26 (11:11)

Die "Zwote" erobert 2. Tabellenplatz

Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Nach hartem Kampf Apolda bezwungen


Schon vor dieser Partie war klar, das beide Mannschaften viel zu verlieren hatten. Immerhin ging es um den 2. Tabellenplatz und die Chance, weiterhin um die Meisterschaft mitzuspielen. Königsee gelang gleich eine 2:0 Führung, die aber nicht lange Bestand hatte. Mehrere gute Möglichkeiten, weiter davon zu ziehen, wurden leichtsinnig vergeben. Apolda kam, auch auf Grund übermäßiger Härte, besser ins Spiel. So gelang ihnen der Führungswechsel (5:3). Spätestens jetzt war klar, das dies kein Spaziergang für die Männer vom Schiefer wird. Der HSV legte weiter immer ein Tor vor, doch Königsee blieb dran. Über die Stationen 6:4 , 7:6 und 10:9 ging es dem Ende der ersten Halbzeit entgegen. Beide Teams kämpften hart um jedes Tor. Königsee konnte ausgleichen (10:10) und sogar kurz vor der Halbzeit mit 11:10 in Führung gehen. In dieser Phase bekam Volker Dietz nach einem Allerweltsfoul die Rote Karte und Thuringia musste noch den Ausgleich zum 11:11 hinnehmen. In Halbzeit Zwei ging es dann genauso weiter wie in den ersten 30 Minuten. Keine der beiden Mannschaften konnte sich so richtig absetzen. Doch schon hier zeigte sich das der Rückraum der Thuringia einen glänzenden Tag erwischte. Mitte der 2. Halbzeit, beim Stande von 16:16, gelang den Gästen mit 5 Toren in Folge die Vorentscheidung (16:21). Eine Auszeit der Gastgeber unterbrach den Torreigen. Wer dachte das sich der Hausherr jetzt geschlagen gibt, lag falsch . Steffen Varchmin wurde nun zeitweise in Manndeckung genommen. Die jungen Schiedsrichter hatten nun alle Hände voll zu tun das Spiel in einem fairen Rahmen zu halten. Man kann aber durchaus sagen, das sie diese Aufgabe gut meisterten. Die Apoldaer schafften es aber nochmals zu verkürzen. Mit schönen Spielzügen und Toren von Gernot Brähne konnte aber ein 2 Tore Vorsprung bis zum Schluss gehalten werden. Mit dem 4. Sieg in Folge kann man nun dem bevorstehenden Pokalspiel gegen den Verbandsligisten SV Kranichfeld ruhig entgegen sehen.

Thuringia Königsee:
M.Föhr, T.Merten, G.Brähne (7), V.Dietz, M.Lächa (3), M.Gießler (3), S.Varchmin (11), A.Rosenbusch (1), W.Kohles (1)

1OR3 10.12.05