SV TU Ilmenau - SV Thuringia Königsee 27:28 (12:12)
Handball, Landesliga: Thuringia mit großem Kampf zum Sieg
In der Ilmenauer Campus-Halle entwickelte sich vom Anpfiff weg eine
jederzeit spannende und abwechslungsreiche Partie, welche von beiden
Teams stets auf Augenhöhe geführt wurde. Die
Gäste aus
der Handball-Nachbarstadt hatten zwar während der Begegnung
das
Handicap zweier Verletzungen von Möbius und Götz zu
verkraften, hatten aber einen bärenstarken Mario Föhr
zwischen den Pfosten, der letztlich das Punktepaar für die
Rinnestädter festhält. Mit diesem Sieg konnte der
Aufsteiger
im vorletzten Auswärtsspiel der Saison seinen
Zählerstand
erneut in den positiven Bereich bringen (23:21).
Mit Spielbeginn warf sich Thuringia zunächst in
Führung, die
man bis zum 2:1 hielt. Die Studenten-Sieben, dieses Mal in
Bestbesetzung aufgelaufen, drehte das Blatt und baute seinen Vorsprung
auf 4:2 aus. Die Gäste blieben dran, brachten sich erneut in
Vorderhand (5:4), setzten sich ab (7:5) und blieben bis zum 8:7 vorn.
Kurz vor dem Seitenwechsel folgte wieder eine starke TU-Phase, welche
bis zum 11:8 führte. Das warf die Königseer nicht aus
der
BAhn, die bis zur Pausensirene ausgleichen konnten (12:12).
Mit Beginn des zweiten Durchgangs übernahmen die Gastgeber
erneut
die Initiative, legten nun vor und zwangen die
Varchmin-Schützlinge zu höchster Konzentration bzw.
zur
Aufholjagd, die bis zum 20:21 anhielt. In der bevorstehenden
heißen Schlussphase bewahrten die Thuringia-Akteure
kühlen
Kopf, drehten erstmals in der zweiten Spielhälfte den
Spieß
um (22:21) und verschafften sich im Anschluss ein kleines Polster
(24:21). Ilmenau wehrte sich gegen die drohende Niederlage, baute
seinen Drei-Tore-Rückstand ab und kam auf 25:26 heran. Den
Ausgleich ließen die Königseer jedoch nicht zu.
Thuringia: M. Föhr, T.Höhne, G. Brähne (5),
T. Kurras (2),
R. Oldenburg (12), Ch. Schirmer, St. Götz (5),
B. Möbius, S. Elsässer (1),
U. Oswald, M.Lächa, M.Gießler (3)
Handball, Landesliga: Ohne Chance im Nachholspiel!
Im Nachholspiel der Landesliga stand für Thuringia die
Auswärtsaufgabe beim zweiten Thüringenligaabsteiger
der
vergangenen Saison Aufbau Altenburg auf dem Programm. Berufs- bzw.
Krankheitsbedingt traten die Königseer
ersatzgeschwächt die
weite Reise ins äußerste Ostthüringen an.
Beide Teams begannen recht nervös und zelebrierten jeweils
einen
dreifachen Leerlauf, bevor die Gastgeber den Torreigen
eröffneten.
Thuringia konnte vorerst noch ausgleichen bevor die Aufbau –
Sieben ein erstes Achtungszeichen setzte und sich auf 5:1 absetzte. In
Folge stellte sich Thuringia allmählich auf den Gegner ein,
konnte
den Abstand Stück um Stück verringern und war in
eigener
Unterzahl per Konter über Ralf „Oldi“
Oldenburg und
Michael „Steffko jr.“ Varchmin wieder um Anschluss
bemüht (6:4; 11. Min.). Thuringia wehrte sich weiterhin
tapfer,
die Abwehrarbeit einschl. Kampf- und Spieleinstellung passte und Mario
Föhr hatte ein paar gute Paraden einschl. eines vereitelten
Strafwurfes (7:4; 14. Min.). Die Hausherren spielten jedoch konsequent
und unbeirrt ihr Programm ab und konnten sich wieder absetzen (11:5;
20. Min.). Dieser Vorsprung pegelte sich, so sehr sich die
Gäste
auch mühten, einerseits wiederum durch eigene Fehler aber auch
durch eine gute Abwehrarbeit der Gastgeber bedingt, ein, so dass beim
16:9 die Seiten gewechselt wurden.
Als Zielstellung für den zweiten Durchgang wurde zum
„Pausenwasser“ ein ausgeglichenes Spiel- und
Torverhältnis ausgegeben. Den ersten Akzent, noch in
Unterzahl,
setzte unser Präsident, der sich an diesem Tag die Einsatzzeit
mit
Sven „Ella“ Elsässer am Kreis teilte, mit
seinem
ersten Saisontor (16:10; 30. Min.). Anschließend konnte
Thuringia
die Partie tatsächlich ausgeglichen halten, obwohl die
Gastgeber
trotz des sicheren Vorsprungs deutlich zu hart und
übermotiviert
agierten, was sich auch in 12 Strafzeiten und 3 Disqualifikationen
widerspiegelte. Auch der für den grippeerkrankten Toralf
Höhne aus der Handballpension aktivierte Thomas Merten bekam
noch
Gelegenheit zu zeigen, dass noch Reaktion und Ehrgeiz in ihm steckt.
Aber bei allen Bemühungen der Königseer an diesem Tag
und
allen Ausfällen der Altenburger, konnten die Gastgeber immer
noch
eins oben drauf setzen bzw. aus ihrem Kader schöpfen.
Thuringia
konnte dies auf Grund der eingangs erwähnten zahlreichen
Ausfälle leider nicht kompensieren, so dass beim 28:18 der
erste
10 Torevorsprung unaufhaltsam war und die Partie mit einem Stand von
33:22 endete. Sicherlich keine überraschende Niederlage, wenn
auch
aus Königseer Sicht etwas zu deutlich und zu hoch.
Am kommenden Sonntagnachmittag hofft das Team wieder zahlreicher und
geschlossener auflaufen zu können, wenn es um 16.00 Uhr in der
Ilmenauer Campushalle gegen die Unimannschaft das Punktekonto
hoffentlich wieder aufzubessern gilt.
Thuringia: M. Föhr, Th. Merten, G. Brähne (2), T.
Kurras (5),
R. Oldenburg (9), Ch. Schirmer, M. Varchmin (2), St. Götz
(n.E.),
B. Möbius (3), S. Elsässer,
U. Oswald (1)
Letztes Spiel einer Heimrechtserie und Vorletztes der ersten
Landesligasaison sollte für die Thuringia im Derby gegen die
Handballfreunde aus Könitz/Saalfeld ein ganz
Besonderes werden. Der Start sah nach anfänglichem Leerlauf
beider Teams für die Hausherren recht
verheißungsvoll aus, nachdem man 2:0 und 3:1 führte.
Der Rückraum traf weitesgehend, am Kreis erarbeitet Steven
Götz zwei Strafwürfe, die Abwehr funktionierte und
Toralf Höhne im Königseer Kasten war von Beginn an
auf dem Posten. Die Gäste stellten sich jedoch mit zunehmendem
Spielverlauf deutlich besser auf Ihren Gegner ein, obwohl Thuringia
noch in Vorderhand blieb 4:3 und 5:4 (9. Min.). Nachdem Ralf
„Oldi“ Oldenburg den folgenden Strafwurf vergab kam
die SG wieder zum Anschluss. Nochmals gelang es den Hausherren auf 2
Tore vorzulegen (7:5, 13.Min.) ehe die Spielentscheidende Misere
hereinbrach. Erst verstrich eine Zeitstrafe gegen die Gäste
ohne zählbaren Erfolg, dann kam die SG zum Ausgleich und
anschließend per Konter zur ersten Führung (7:8; 16.
Min.). Die Jungs um den an diesem Tag völlig
glücklosen Oldi schienen völlig konsterniert,
fabrizierten reihenweise einfachste Fehler jeder Art, die man sich im
Handball nur vorstellen kann und lud die Gäste auf
unmissverständliche Weise zur Gegenoffensive ein.
Spielertrainer Steffko Varchmin erkannte die Situation, versuchte in
der fälligen Auszeit (17. Min) zu motivieren und das Team
umzustellen, aber selbst seine Einwechslung auf die Aufbau
Mitteposition zeigte keine Wirkung. Die SG hingegen nutzte jeden Fehler
der Hausherren konsequent und legte einen lupenreinen 0:7 Torlauf zum
7:12 (24. Min) hin. Erst Steffko sr. gelang nach sage und schreibe 12.
erfolglosen Minuten, der fast erlösend wirkende Treffer zum
8:12 (25. Min.).Mit diesem Rückstand ging es dann beim 10:14
in die Kabinen, wo das Thuringia – Team nach
Lösungen für eine Spielwende suchte.
Nach dem Wiederanpfiff konnten die Gastgeber sich langsam und
mühevoll wieder in Richtung Anschlusstreffer heran arbeiten.
Beim 14:16 und dem folgenden Konter durch Stephan Göring lag
dieser im Bereich des Möglichen und hätte evtl. eine
Wende bewegen können, wurde aber wie eine Vielzahl an Chancen
zuvor, kläglich vergeben. Im Gegenzug erhöhten die
Saalfelder augenblicklich und zogen allmählich weiter davon,
so dass man noch ein Desaster für Thuringia
befürchten musste. Leider mussten Fans und Verantwortliche
beobachten, wie insbesondere bei dem einen oder anderen vor allem
jüngeren Spieler nicht nur die Kondition sondern auch Spiel-
und Bewegungsbereitschaft deutlich nachließ. Lediglich
Abwehrstratege Michael „Schwarzer“
Gießler und Keeper Toralf Höhne, beide mit
ansprechender Leistung, verlangten weiter lautstark, wie auch Coach
Steffko mittlerweile wieder von der Bank aus, Kampfbereitschaft und
Einsatzwillen. Zwar konnte Thuringia die absolute Blamage, aber nicht
die deutliche Niederlage von 18:25, vermeiden. Die Gegentreffer der
nicht einmal überragend sondern auf Normalniveau agierenden SG
sind nicht Gegenstand einer Kritik sondern einzig und allein die eigene
magere Torausbeute. 18 Treffer sind einfach nicht Landesligatauglich
und würden selbst gegen Mannschaften aus dem letzten
Tabellendrittel zu nichts, als zu einer Niederlage, genügen.
Wenn man in den verbleibenden 4 Spielen das gesteckte Ziel mit
mindestens ausgeglichenen Punktestand erreichen will, heißt
es für die gesamte Mannschaft in Sachen Einsatzwille und
Spielbereitschaft noch einiges zu zulegen, da außer mit der
TU Ilmenau ausschließlich Gegner auf dem Spielplan stehen,
die Tabellenplätze vor der Thuringia belegen. Am kommenden
Samstag schon gilt es das Nachholspiel im ostthüringischen
Altenburg zu bestreiten, zu der wir der Mannschaft die
Rückbesinnung auf das nötige Selbstvertrauen
wünschen.
Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, G. Brähne (1),
T. Kurras
(6), M. Gießler, R. Oldenburg (1), Ch. Schirmer, M. Varchmin
(3),
St. Varchmin (4)., St. Götz (1),
M. Lächa, R. Erb, St. Göring (2), B. Möbius
Handball, Landesliga: 36:18=16:8=2 – Thuringia doppelt so
Stark!?
Mit dem HV Meuselwitz war am vergangenen Spieltag eines der
Kellerkinder der Liga zu Gast am Schiefer. Das Hinspiel hatten die
Jungs um Spielertrainer Steffko sr. Varchmin bereits klar für
sich entscheiden können, so dass alles andere sicherlich eine
Überraschung gewesen wäre. Aber natürlich
sollte der spielerische Aufwärtstrend aus dem Match gegen
Gispersleben fortgeführt werden, ohne sich an ein gegnerisches
Spielniveau anzupassen.
Der Auftakt gelang, Michael „Steffko jr.“ Varchmin
eröffnete den Torreigen, Mario Föhr parierte doppelt
dem freistehenden Werfer, so dass Ralf „Oldi“
Oldenburg im Gegenzug weiter erhöhen konnte (3:0; 3. Min.).
Der Gästecoach reagierte, beorderte unseren beiden
Rückraumspielern Manndeckung, was zunächst auch
Wirkung zeigte. Aber auch die Deckungsarbeit war zu zögerlich,
körperlos und inaktiv und ermöglichte so den
Ostthüringern zumeist einfache Treffer. Zu diesem Zeitpunkt
trügte der Eindruck nicht, dass Thuringia sich dem
Meuselwitzer Spiel anpasste. Seiner Verärgerung über
diese Spielgestaltung machte Spielertrainer Steffko sr. in der
notwendigen Auszeit Luft (7:5; 19. Min). Die Ansprache fruchtete,
Thuringia legte auf 10:5 vor, der HV stellte wieder auf eine 6:0
Deckung um und der Weg für den Thuringia –
Spielfluss war frei. Die Gastgeber erlangten wieder die notwendige
Sicherheit und allmählich konnten auch die Spielkombinationen
wieder erfolgreich zum Abschluss gebracht werden, wie durch Steven
Götz in der 23. Minute zum 14:7. Bis zum Pausenpfiff gestatten
die Hausherren lediglich einen weiteren Gegentreffer
währenddessen Stephan Göring mit einem Doppelschlag
per Konter und von Rechtsaußen für den 16:8
Pausenstand sorgte.
Mit Beginn des 2. Durchgangs peilten die Thuringiaakteure den 10 Tore
– Vorsprung an, der dann Oldi zum 19:9 (33. Min.) gelang.
Dieser Abstand hatte dann über weite Strecken Bestand, ehe
Steffko sr. sich selbst einwechselte und zum Endspurt, mit seinem
sofort verwandelten Treffer, blies (24:14; 49. Min.). Tim Kurras, der
nach zwischenzeitlichem Bankaufenthalt wieder das Wurfglück
zurück gewann läutete mit seinem Konter und dem
ominösen 30. Treffer den folgenden 5:0 Torlauf ein (30:16; 51.
Min.). Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass
Kreisläüfer Michael „Katze“
Lächa mit einem „Konter“ (32:17; 53. Min)
und vom Kreis (34:17, 56. Min.) sich ebenso wie Benni Möbius
in die Torschützenliste eintragen konnte, und auch Gernot
Brähne der von Linksaußen einen Hammerwurf von
unmöglicher Position ins Netz versenkte. So endete die Partie
mit 36:18 auch in der Höhe verdient und Thuringia konnte
endlich einmal das Torverhältnis aufbessern.
Nach der Osterpause erwarten wir am 14.04.12 zur gewohnten Zeit unsere
Sportfreunde von der SG Könitz/Saalfeld zum Derby und
damit natürlich einen Gegner von ganz anderem Kaliber. Wir
hoffen, dass dieses Match wieder ein Handballleckerbissen wird, den
sich die Fans nicht entgehen lassen dürfen. Bis dahin
wünschen wir allen Unterstützern, Fans und
Interessierten des Königseer Handballs ein frohes Osterfest
mit hoffentlich schönen Überraschungen.
Thuringia:. Höhne (n.E.), M. Föhr, G. Brähne
(3), T.
Kurras (5), Oldenburg (11), Ch. Schirmer, M. Varchmin (2), St. Varchmin
(1), St. Götz (4),
M. Lächa (2), R. Erb (1), S. Elsässer, St.
Göring (4),
B. Möbius (3)
25.03.2012; sixtyone
19.Spieltag Landesliga Staffel 1
SV Thuringia Königsee – Motor Gispersleben
28:27 (17:13)
Thuringia mit wichtigem Heimsieg
Handball, Landesliga: Rang 8 erkämpft
Der 19. Punktspieltag bescherte die Motor – Sieben aus
Gispersleben als Gast am Schiefer. Ein Team, das über die
ganze Saison empfindliche Ausfälle, wie im Hinspiel bereits
erlebt, kompensieren musste. Die Gispis machen das jedoch mit
erstaunlicher Bravour, so dass Sie wie Thuringia auch im Mittelfeld der
Liga rangieren. Das Bild vor Matchbeginn glich dem Hinspiel,
allmählich reiste die Gisperslebener Rumpftruppe
trüppchenweise an, während der komplette
Thuringiakader schon erwärmt und heiss auf die Revanche war.
Diesmal wollten sich die Königseer nicht vom Auftritt der
Gäste beeinflussen lassen, sondern aus dem Hinspiel die
gewonnenen Erfahrungen in Erfolg umsetzen.
So sah man von Spielbeginn an ein konsequent und konzentriert
agierendes Team, um den Gästen sofort die Hausherrschaft
aufzuzeigen. Zwar kamen die Gäste per Strafwurf zum ersten
Treffer, aber Thuringia konterte sofort mit einem blitzsauberen 4:0
Torlauf durch seine Rückraumer beginnend mit Ralf
„Oldi“ Oldenburg und Tim Kurras sowie Steffko jr.
Varchmin folgend zum 4:1. Mario Föhr im Königseer
Kasten zeigte wieder einmal, wie wichtig er für die Mannschaft
ist und gab dieser mit 5 Paraden in Folge bereits in der Anfangsphase
seinen Vorderleuten den nötigen Rückhalt. Die Gispis
schienen recht bald der Verzweiflung nahe und der Gästecoach
zog demzufolge den grünen Karton zur Auszeit (7. Min.). In
deren Folge kamen die Randerfurter insbesondere über ihre
linke Angriffsseite besser ins Spiel und kamen somit in
Anschlussnähe (5:3).Spielertrainer Steffko sr. Varchmin
reagierte mit einigen Wechseln auf verschiedenen Positionen, was auch
wieder Stabilität in die Mannschaft brachte. In Folge gelang
es den Gastgebern sich wieder deutlich abzusetzen und auf der Bank
machte sich der Eindruck breit, dass dies ein gemütlicher
Handballnachmittag werden könnte (12:5; 17. Min.).
Aber wer dies glaubte, der kennt die Gispis nicht, die sich
offensichtlich in keiner Situation aufgeben, immer beweglich und
aggressiv zu Werke gehen und demzufolge zur Halbzeit beim Stand von
17:13 wieder auf Reichweite waren.
Thuringia war also für den 2. Durchgang gewarnt, musste aber
trotz offensiven Widerstandes in den Folgeminuten den Anschlusstreffer
der Gäste hinnehmen (18:17). Auch wenn sich bei einigen
Thuringiaaktiven mehr oder weniger auffällige Fehler
einschlichen, Oldi wieder einmal Sonderbewachung erfuhr, war die
Mannschaft diesmal in der Lage über die gesamte Spielzeit
diese Defizite zu kompensieren. Ein erneuter 4:0 Torlauf zum 22:17 war
die Frucht dessen. Die Mannschaft wirkte immer geschlossen versuchte
die schnellen Spielverschiebungen der Gispis auch in der Deckung mit zu
gehen und zu verschieben.
Im letztem Spielviertel entwickelte sich ein Kampf beider Mannschaften,
der sicherlich recht hart aber auf beider Augenhöhe
geführt wurde. Die Motorsieben ständig um Anschluss
bemüht, konnte insbesondere in der Schlussphase durch unseren
sich beeindruckend steigernden Keeper Mario maximal auf 3 bis 2 Tore
annähern. Auch wenn bei so manchen jungen Spieler die Nerven
bereits schon flatterten, die Hausherren hielten die Distanz mehr oder
weniger clever. Spätestens nach Steven Götz` Treffer
zum 28:25 glaubte jeder im Hallenrund an den verdienten Sieg. Die
Gispis kamen zwar noch zu ihrem 26. und mit der Schlusssirene zum 27.
Treffer, aber diese bedeutete die genaue Umkehr zum Hinspiel und in der
Tabelle der Platztausch beider Mannschaften.
Am Samstag steht das vorerst letzte Spiel der Heimserie mit
dem HV Meuselwitz als Gast wieder zur gewohnten Zeit an.
Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, G. Brähne (1),
T. Kurras (6), M. Gießler, R.Oldenburg (7), Ch. Schirmer(1),
M. Varchmin (3), St. Varchmin n.E., St. Götz (4),
M. Lächa, R. Erb (3), S. Elsässer, St.
Göring (3)
23.03.2012; sixtyone
18.Spieltag Landesliga Staffel 1
SV Thuringia Königsee - HV Ilmenau
28:23 (12:11)
Königsee macht sich selber das Leben schwer
Handball, Landesliga: Thuringia mit glanzlosem Sieg im Derby
Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, G.
Brähne (5), T. Kurras (5), M.Gießler,
R.Oldenburg (8), Ch. Schirmer (1), M. Varchmin (5), St. Götz
(3),
M. Lächa, R. Erb (1), B.Möbius, D.Czaniera,
S.Elsässer
1OR3
Nachholspieltag Landesliga Staffel 1
SV Thuringia Königsee - HSV Weimar
30:34 (14:18)
Königsee verliert auch Rückspiel gegen Weimar
Handball, Landesliga: Thuringia ohne jegliche Chance
Binnen Wochenfrist hieß es für die Thuringia das
Rückrundenspiel zur Nachholpartie gegen den Tabellenvize aus
Weimer in heimischer Halle zu absolvieren, wobei man sich für
die
etwas unglückliche Niederlage eindeutig revanchieren wollte.
Der
Favorit ließ schon im Spielbericht der vergangenen Woche
durchblicken, dass gegen den „HC Oldenburg“ andere
taktische Mittel von Nöten sind. Dementsprechend traten die
Weimarer von Anbeginn äußerst konzentriert und
konsequent
auf setzten Ihr Vorhaben um und nahmen Ralf „Oldi“
Oldenburg sofort in Sonderbewachung. Die Gästebank war ebenso
präsent und feierte jeden Ballgewinn lautstark und
motivierend.
Thuringia sah sich sofort unter Druck, fand deckungsseitig keine Mittel
und lag so gleich mit 0:2 bis auf 2:5 hinten. Die großen
Schwächen und die fehlende Bindung im Deckungsverband
erschwerten
natürlich auch den Weg nach vorn und brachten
zusätzlich noch
Nervosität und Unsicherheit im Offensivverhalten ein. Der HSV
kam
weiter zu einfachen Treffern entweder durch Konter oder vom Kreis und
Mario Föhr im Thuringia Kasten sah sich weitesgehend allein
gelassen.
Die Gäste spürten die Schwächen der
Hausherren,
erhöhten weiter den Druck und auch das Torekonto, so dass sich
Spielertrainer Steffko Varchmin frühzeitig genötigt
fühlte mit dem grünen Karton die Handbremse zu ziehen
(3:8,
7. Min.). Aber auch Deckungsumstellung und Auswechslungen zeigten im
Anschluss noch keine Wirkung, insbesondere den jungen Spielern fehlte
in dieser Phase jegliche Körpersprache und Motivation. Weimar
agierte unbeirrt, Thuringia fand kein Mittel und ein Debakel mit dem
ersten 10 Tore Abstand drohte sich anzubahnen (8:17, 21. Min). Was nun
folgte war die völlige Umkehr, den Gästen wollte
augenblicklich nichts mehr gelingen, Toralf Höhne im Tor
parierte
einige Male blitzsauber und im Vorwärtsgang legte Thuringia
einen
beachtlichen 6:0 Lauf hin, bevor der Weimarer Spielercoach K. Krech
noch mit der Pausensirene einen verdeckten Wurf zum 14:18 Halbzeitstand
glücklich verwandeln konnte.
Der zweite Durchgang sah zwar zwei relativ gleichwertige
Teams
auf dem Parkett, aber die Hausherren konnten daraus keinen
großen
Vorteil gewinnen und rannten immer wieder dem Vorsprung der
Anfangsminuten hinterher.
Jedes Mal wenn Thuringia in Schlagdistanz kam, vereitelte entweder das
eigene Unvermögen oder das mittlerweile nicht mehr ganz
unparteiisch wirkende Schiedsrichterduo, eine Ergebniskosmetik. Der HSV
hingegen wirkte abgeklärt und kombinationssicher und somit
über die gesamte Partie eigentlich ungefährdet.
Selbst in der
52. Minute als Benni Möbius per Konter die Chance zum 27:29
hatte
und diese nicht nutzen konnte, bestrafte der Tabellenvize dies sofort
im Gegenzug zum 26:30. So sehr sich Thuringia bemühte, an
diesem
Tag war kein Mittel gegen die Hochschultruppe gewachsen und die 4
Toredistanz hatte zum Schlusspfiff trotz der verwandelten 30 Tore immer
noch Bestand.
Bitter ist dies, da man sich nach dem Hinspiel viel mehr ausrechnete,
aber der Gegner zumindest in dem Anfangsdrittel einfach
präsenter
und taktisch klüger agierte.
Nun heißt es Wunden lecken, sich neu motivieren und den
kommenden
Gegner, den HV 55 Ilmenau auch als Kellerkind der Liga, am kommenden
Samstag zur gewohnten Zeit zum Derby nicht zu unterschätzen.
Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, G.
Brähne (2),T. Kurras (5), M. Gießler,
R.Oldenburg (11), Ch. Schirmer, M. Varchmin (2), St. Varchmin (5), U.
Oswald, St. Götz (2),M. Lächa, R. Erb(3), B.
Möbius
Letzten Samstag mußte die Thuringia beim Tabellenzweiten
HSV Weimar Farbe bekennen. In einem immer spannenden Spiel
war man am Ende
knapp unterlegen, aber gleichzeitig zuversichtlich was das
Rückspiel in dieser Woche an geht.
Königsee begann konzentriert und zeigte in den Anfangsminuten
das man durchaus mit dem klaren Favoriten mithalten konnte
(4:4, 9.Min.). Erst einige Fehler im Abschluß liesen die
Gastgeber auf drei Tore davon ziehen (8:5, 10:7).
Die Thuringia blieb aber ruhig und stellte nun die Deckung etwas um,
was den Gastgebern nicht ganz schmeckte. So schaffte es der Aufsteiger
mit einem 5:0 Lauf von 11:9 auf 11:14 das Spiel zu drehen. Nur ein
unglücklich abgefälschter Ball drudelte dann noch vor
der Pausensirene in das Tor der Gäste.
Königsee war nun klar das hier mehr drin ist als nur beim
Aufstiegsaspiranten mitzuhalten.
Mit Beginn des zweiten Durchgangs konnten die
Varchmin-Schützlinge ihre Führung weiter verteidigen
(15:17), aber man ließ jetzt schon zu viele gute Chancen aus.
Weimar hingegen wurde immer sicherer und schaffte es wie
Königsee zuvor, mit 5 Toren in Folge das Spiel wieder zu
wenden (20:17). Steffen Varchmin zog die Grüne Karte und
hoffte diesen Lauf damit zu beenden und die Mannschft noch einmal zu
motivieren die möglichen Punkte mitzunehmen.
Die Rinnestädter wurden nun wieder sicherer und
kämpften sich in das Spiel zurück (21:21). Jetzt
entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und man spürte die
Nervosität auf beiden Seiten das Spiel abzugeben.
(22:22; 24:24). Königsee versagten zu erst die Nerven und 3
Fehler der Königseer wurden mit 3 Gegentoren zum
vorentscheidenden 27:24 bestraft.
Auch die offene Deckung der letzten 2 Spielminuten brachte den
Gästen nichts mehr ein.
Leider wurden so wiedermal zwei mögliche Punkte vergeben die,
wenn man aber ehrlich ist, nicht eingeplant waren.
Das Fazit dieses Spieles muss aber sein, das am kommenden Samstag, am
Schiefer die Möglichkeit besteht, den HSV Weimar im
Rückspiel mehr als nur zu "ärgern" ...
Thuringia: T. Höhne, M. Föhr , T. Kurras (3),
R.Oldenburg (13), Ch. Schirmer(1), M. Varchmin (4), S.
Elsässer, St. Götz (2), M. Lächa, R. Erb(2),
B.Möbius(1), U.Oswald
20.02.2012; 1OR3
16.Spieltag Landesliga Staffel 1
SV Thuringia Königsee – Motor Arnstadt
28:20 (14:10)
Königsee siegt im Derby
Handball, Landesliga: Positive Gesamtbilanz
Am Samstag stand im nächsten Landesligavergleich ein Spiel an,
auf
das sich sicherlich jeder Aktive und Fan bereits freute. Alte
Oberligakonkurrenten, Mannschaftskameraden, Freunde, Derbygegner, fast
Tabellennachbarn, mehr Superlative gingen kaum noch, um die Begegnung
mit Motor Arnstadt zu bezeichnen. Beide Teams konnten endlich wieder
nahezu aus dem Vollen schöpfen und mit dem Anpfiff vom
Schiedsrichter- und Ehepaar Jung galt keine Freundschaft für
die
nächsten 60 Minuten mehr.
Ralf „Oldi“ Oldenburg überraschte im
ersten Angriff
die Gäste mit einem schönem Hüftwurf, Steven
Götz
von Linksaußen, und die Rückraumer Tim Kurras und
Michael
„Steffko jr.“ Varchmin reihten sich nahtlos ein, so
dass in
der 7. Minute beim Stand von 5:1 Hütte, Boje und Kameraden
offensichtlich völlig überrascht nach
Lösungen suchten.
Die Thuringia Deckung stand robust und solide und das was trotzdem
durchkam nahm Mario Föhr im Kasten weg, der sich jetzt schon
zur
Bestform steigerte. Die Gäste stellten sich nun zumindest im
Deckungsverhalten besser auf die Hausherren ein, aber im Angriff
harmonierte die Achse Hütte – Boje einfach nicht
wirkungsvoll. Selbst nach Fehlwürfen der Gastgeber, blieben
diese
unbedrängt, die Mannschaft wirkte abgeklärt und
Spielertrainer „Steffko sr.“ Varchmin wechselt
ruhig und
besonnen durch, kompensierte somit den einen oder anderen individuellen
Aussetzer. So pegelte sich der Vorsprung zwischen 3 bis 5 Toren
für die Thuringia ein, was das Halbzeitergebnis von 14:10
bestätigte.
Mit dem Wiederanpfiff durchlebten beide Teams erst einmal
eine
Durststrecke, ehe wiederum der tadellos agierende Oldi in der 34.
Minute die Gastgeber hiervon erlöste (15:10). Der weitere
Spielverlauf änderte sich nicht nennenswert, Motor war
ständig um den Anschluss bemüht, aber Thuringia fand
immer
wieder die entscheidende Lücke zum Torerfolg. Steffko sr.
verstärkte im letzen Drittel noch mal die Abwehr, indem
Michael
„Schwarzer“ Gießler mit Tim Angriff
–
Deckungswechsel praktizierte. Auch Sven „Ella“
Elsässer für Michael „Katze“
Lächa im Spiel
und zwischendurch auch Steffko sr. sollten für weitere
Sicherheit
in der Defensive sorgen. Trotzdem gelang es den Arnstädtern
nach
einen zeitweise 6 Tore Rückstand beim 22:18 und 23:19 wieder
etwas
heran zu kommen. Aber Thuringia hatte ja immer noch in Mario einen
Topkeeper, der die Gäste schier verzweifeln ließ und
Ihnen
selbst vom 7 m Punkt nur eine Chance ließ. Aus dieser
Sicherheit
heraus agierten die Hausherren weiter besonnen, wie z.B. der Schwarze,
der nach einer abgesessenen Zeitstrafe beim Wiedereintritt dem Gegner
den Ball stiebitzte und so über Steffko sr. einen Konter
einleitete, den dessen Junior zum 24:20 vollendete. Mario
krönte
im Gegenzug mit seiner 19. und 20. Parade aus dem Spiel heraus seine
bemerkenswerte Leistung und unterstrich seine mit spielentscheidende
Rolle in diesem Match. Thuringia machte jetzt endgültig den
Sack
zu versenkte weitere 4 Treffer im Arnstädter Kasten und
feierte
einen souveränen 28.20 Derbysieg, den sich die alten
Mannschaftskameraden Hütte und Boje auch nur noch von der
Ersatzbank anschauen wollten.
Insgesamt eine wirklich saubere und abgeklärte Leistung des
Aufsteigers, der sich damit zwar immer noch auf dem 9. Rang, aber
erstmals mit positiven Punkte- und Torverhältnis, sieht.
Aus der Sicht unserer Gäste sicherlich ein Ergebnis, was am
Ende
etwas zu hoch ausfällt, aber die Routiniers Hütte und
Boje,
wie wir Sie kennen, werden mit Ihrem Team das verschmerzen.
Am Faschingssamstag erwartet uns um 19.00 Uhr im Nachholspiel der
Hinrunde der Staffelmitfavorit HSV Weimar ehe es dann am 25.02.12 in
Wochenfrist gleich zum Rückrundenspiel zur gewohnten Zeit am
Schiefer aufgeht.
Thuringia: T. Höhne, M. Föhr T. Kurras (5), M.
Gießler,
Oldenburg (13), Ch. Schirmer, M. Varchmin (6), St. Varchmin (1), S.
Elsässer, St. Götz (2), M. Lächa, R. Erb
(1), B.
Möbius
Handball, Landesliga: Thuringia weiter mit Aufwärtstrend
Am letzten Samstag war die Thuringia zum wichtigen
Auswärtsspiel in Ronneburg. Hier musste man ein sogenanntes
"Vier-Punkte-Spiel" gegen die Thüringenliga-Reserve des HSV
Ronneburg bestreiten. Königsee war von Beginn an hell wach und
fand gut ins Spiel. Alle Rückraumspieler erzielten gleich Tore
und holten sich so gleich die nötige Sicherheit (2:5; 7.Min.).
Vor allem Tim Kurras traf wie er wollte. Die Ronneburger Abwehr und der
Torhüter bekamen einfach keinen Ball von ihm zu fassen, so
dass er in der Anfangsviertelstunde fast eine 100% Trefferquote hatte.
Die Probleme, wenn man überhaupt davon Sprechen kann, waren
eher in der Deckungsarbeit der Königseer zu suchen. Hier
konnten die Gastgeber des öfteren zu leicht durch spazieren
oder die Abpraller der gehaltenen Bälle landeten immer wieder
in den Händen der Ronneburger. Dadurch blieb die Partie immer
eng (8:9; 9:10; 11:12), aber den Ausgleich konnte die Thuringia immer
wieder verhindern. Garant dafür war Mario Föhr im
Kasten der Königseer, der in dieser Phase reihenweise
Großchancen, inklusive zweier Siebenmeter, vereitelte.
Königsee hingegen netzte weiter mit Michael Varchmin, Tim
Kurras und Ralf Oldenburg ein und baute die Führung bis zur
Pause wieder auf 13:16 aus.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte blieb das Spiel eng.
Ronneburg verkürzte auf 18:19 und nahm Oldenburg in
Manndeckung, war aber dennoch nicht in der Lage auszugleichen. Die
Achse M.Varchmin, Tim Kurras und Steven Götz war
immer wieder erfolgreich und brachte die Ronneburger-Deckung zur
Verzweiflung. Königsee kämpfte weiter
aufopferungsvoll und baute die Führung auf 19:23 aus. Mario
Föhr hielt weiter fantastisch und auch den
Kreisläufer der Ronneburger bekam die Deckung nun immer besser
in den Griff.
Mitte der zweiten Halbzeit war Königsee plötzlich in
doppelter Unterzahl. Ronneburg nutzte dies und kam noch einmal auf
23:24 heran. Das Spiel drohte zu kippen, wenn da nicht noch der eben
erwähnte Mario Föhr im Kasten der Königseer
gewesen wäre, der zwei weitere Siebenmeter vereitelte und noch
so manchen freien Wurf entschärfte. Königsee nun auch
mal in Überzahl, nutzte dies aus und zog wieder auf 23:28
davon. In der 53.Spielminute gelang sogar mit dem 24:29 durch Benjamin
Möbius eine Fünf-Tore-Führung . Anstatt nun
den Sieg sicher heimzufahren ließen sich die
Königseer von der Hektik der Ronneburger anstecken, die nun
sehr offensiv deckten. Drei Minuten vor Schluss erzielte Michael
Varchmin den von der Mannschaft viel umjubelten 30. Treffer und als
Benni Möbius zum 28:31 einnetzte war der Sieg unter "Dach und
Fach". Am Ende gewann Königsee durch eine super
Mannschaftsleistung verdient mit 31:29 und hat nun ein wenig Luft im
Abstiegskampf.
Im ersten Spiel der Rückrunde gegen die junge Studententruppe
des
HBV Jena, wollten die Jungs vom SV Thuringia die Schmach der
Landesligauftaktklatsche vergessen machen und den
Aufwärtstrend
des zu Ende gegangenen Jahres fortsetzen. Spielertrainer Steffko
Varchmin konnte bei der Wahl des 14er - Kader endlich wieder aus dem
Vollen schöpfen und hatte somit schon vor dem Spiel mit der
Auswahl keine einfache Aufgabe. Ralf „Oldi“
Oldenburg
eröffnete mit dem Abschluss einer gelungenen Spielkombination
den
Torreigen zum 1:0, den die Gäste im Gegenzug sofort
erwiderten.
Bereits in dieser Anfangsphase war zu erkennen, dass Thuringia im
Gegensatz zum Hinspiel im Deckungsverhalten bedeutend offensiver
agierte und somit die Begegnung auch offener gestaltete. Bis zum 5:5
konnte Thuringia jeweils immer den Treffer vorlegen, aber selbst der
jetzt am Kreis agierende Spielertrainer Steffko konnte den
anschließenden Jenaer Konter zu deren ersten Führung
nicht
verhindern (5:6, 15. Min.). Die Zeissstädter wirkten nun etwas
konzentrierter und kamen zu eher leichten Treffern. Die Hausherren
steckten freilich nicht auf und kamen nach schönem Pass von
Tim
Kurras mit Gernot Brähnes Kontertor wieder zum Ausgleich
(7:7,14.
Min.). Jedoch immer wieder durch simple Fehler der Gastgeber wurde das
Studententeam eingeladen die Tore vorzulegen, wenn es den Jenaern auch
nicht gelang sich eindeutig abzusetzen. Toralf Höhne hielt im
Kasten, was zu halten war und Steffko (sr.) konnte per Konter wiederum
zum Anschlusstreffer gelangen (8:9,20. Min.). Das Spiel pegelte sich
weiterhin so ein, Thuringia sollte den Ausgleich einfach nicht
erreichen, vor allem aber, weil im Angriff nicht die zwingenden Chancen
erspielt wurden. Insbesondere Tim hatte einen rabenschwarzen Tag, ihm
wollte sichtlich gar nichts gelingen so sehr er sich mühte,
abhaken beim nächsten Mal klappt`s wieder. So ging es auch mit
der
knappen Führung der Gäste in die Kabinen (13:14).
Zurück auf dem Parkett wollten die jungen Wilden aus der
Saalestadt endlich klare Fronten schaffen, was Ihnen mit der 13:16
Führung scheinbar gelang. Aber den Thuringia –
Mannen war
anzumerken, dass sie dies unbedingt verhindern wollten. Immer wieder
war es Oldi, der eine sagenhafte, fast fehlerfreie Wurfquote an diesem
Tag hinlegte und dafür sorgte, dass die Jenaer nicht davon
eilten.
Wiederum war es Steffko (sr.), dem selbst in Unterzahl in der 39.
Minute ein sehenswerter Anschlusstreffer von links Außen
gelang
(16:17).
Die Gäste machten weiter Druck, begünstigt auch durch
die ein
oder andere zweifelhafte Entscheidung der
„Unparteiischen“
konnten sie sich sogar auf 16:20 absetzen.
Thuringia wollte sich nicht ergeben, weiter zeigen dass man in der Liga
auch mithalten kann und war beim 20:22 wieder in Reichweite (49. Min.).
Jetzt kam auch die Zeit für die Hausherren, ein 5:0 Lauf vom
20:23
zum 25:23, eingeläutet von Oldi, fortgeführt von
Steffko
(jr.), Steven setzte sich gegen 3 Jenaer durch, Mario jetzt im Kasten
parierte, im anschließenden Konter schickte Oldi seinen
Spielertrainer zum zwischenzeitlichen Ausgleich (54. Min.), es war
traumhaft und die Ränge feierten mit. Das Match war in seiner
heißen Phase angelangt, der HBV gelangte wieder zum Ausgleich
(25:25), unser 13er antwortete mit seinem 13. Tor zum 26:25. Noch 58
Sekunden und die Jenaer im Angriff. Zweimal gelang es diesen abzuwehren
bevor der linke Rückraumschütze mit Glück
den Jenaer
Ausgleich markierte. Noch 12 Sekunden, Thuringia durch ein taktisches
Foul gestoppt, was für den Jenaer Spieler rot und damit eine
zweiwöchige Sperre bedeutete. Noch 8 Sekunden wieder ein Foul
der
Gäste, die Schiris lassen die Uhr runterlaufen und der
abschließende Freiwurf von 10 m gegen die Gästemauer
brachte
nichts mehr ein.
Sicherlich kann man insbesondere hinsichtlich der Vielzahl an
vergebenen Großchancen geteilter Meinung sein, ob dies ein
verlorener oder gewonnener Punkt ist. Auf alle Fälle hat sich
die
Thuringiatruppe für das Hinspieldebakel schon revanchiert und
gezeigt, dass mit Herz, Emotionen und Kampfgeist auch das ein oder
andere spielerische Defizit ausgeglichen werden kann und der
Mittelfeldplatz durchaus gerechtfertigt ist.
Am 28. Januar geht es dann zu einem „4 Punkte
Spiel“ zu Ronneburgs zweiter Vertretung.
Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, G. Brähne (1),
T. Kurras
(1), M. Gießler, Oldenburg (13), Ch. Schirmer, M. Varchmin
(5),
St. Varchmin (4), S. Elsässer, St. Göring (1),
J.Riwe, St.
Götz (1), M. Lächa
15.01.2012; sixtyone
13.Spieltag Landesliga Staffel 1
SV Thuringia Königsee – TSV Oppurg 24:21
(7:10)
Thuringia beschenkt sich mit 2 wichtigen Punkten
Handball, Landesliga: Halle „Am Schiefer“ in
perfekter Weihnachtsstimmung
Der letzte Spieltag der Hinrunde (das Spiel vom Karnevalswochenende
gegen Weimar I wird am 25.02.2012 nachgeholt) und des Jahres sollte
für die Handballer des SV Thuringia ein Besonderer werden. Zum
Einen kam mit dem TSV Oppurg ein selbsternannter
Medaillienanwärter an den Schiefer, den man aber vor
Jahresfrist in einem grandiosen Pokalspiel aus dem Wettbewerb warf.
Thuringia trotz dem in der Außenseiterrolle, Oppurg hat in
seinem letzten Punktspiel in Jena einen überraschenden Sieg
eingefahren, musste unbedingt gewinnen, um den Anschluss zum Mittelfeld
nicht zu verlieren. Doch bevor man sich in diesen schweren Wettkampf
stürzte, hatten die Thuringia – Verantwortlichen in
Person von Präsident Ulf Oswald, wie es sich in der
Weihnachtszeit gehört, frohe Kunde zu verbreiten. Einerseits
wurde mit dem Einlaufen der Mannschaft der mittlerweile nicht mehr ganz
so neue Königseer Handballnachwuchs, der ebenso von
Spielertrainer Steffko (sr.) Varchmin ausgebildet wird, in seinen neuen
Trikots vorgestellt. Außerdem hatte die weiterhin arg
verletzungsgebeutelte Mannschaft mit Trainersohn Michael (Steffko jr.)
einen „Rückkehrer“
begrüßen können, der das Team mit seinem
Können sicherlich sehr gut unterstützen kann.
Nach soviel Freude wurde es dann ernst, ernster als es sich jeder
Thuringiaakteur vorstellen konnte, obwohl der Start mit einem 2:0
eigentlich geglückt war. Die Gäste glichen
unmittelbar aus, drehten das Blatt und zogen mit einem 0:6 Lauf auf 2:6
davon. Schuld war in keinster Weise die Königseer Deckung, die
an diesem Tag eine glänzend aufgelegten Mario Föhr im
Kasten hatte. Einzig im Gang noch vorn lief bei Thuringia in diesem
Durchgang gar nichts und das Wenige war definitiv nicht Landesligareif.
Technische Fehler, Abspielfehler und reihenweise vergebene
Großchancen waren das Ergebnis. Aber auch die Gäste
blieben nicht fehlerfrei, so dass zur Halbzeit ein mageres 7:10 die
Anzeigetafel zierte.
Thuringia nach Steffko sr. Halbzeitstandpauke nun
mit zwei Varchmins auf dem Parkett mühte sich um Anschluss,
den die Oppurger vorerst noch vereiteln konnten (10:13; 34.Min.). Aber
schon jetzt war zu erkennen, dass in der Spielanlage mehr Zug war und
somit der Erfolg auch nicht ausblieb. Oldi war es, dem per Strafwurf
erstmals der Ausgleich zum 13:13 (40.) gelang. Die Gäste
konnten wiederum zweimal vorlegen, bevor Steffko sr. einen sagenhaften
Pass auf Christoph „Hansa“ Schirmer legte, der
diesen zum 15:15 (44.) versenkte. Von nun an lief ein offener Kampf,
der zwei gleichwertige Mannschaften auf der Platte sah. Noch legten die
Oppurger vor ehe Thuringia ausglich, aber in der 46.Minute konnte Tim
Kurras per Konter erstmals seit der Startphase wieder eine
Thuringiaführung verzeichnen. Auf den Rängen
steigerte sich mittlerweile die Stimmung angetrieben durch die
Querschläger und den ausharrenden Handballnachwuchs auf
annäherndes altes Oberliganiveau. Die Spieler nahmen diese
Atmosphäre dankend an und setzten dies in einem 4:0 Lauf auf
die 19:16 Führung um.
Trotz der anfangs erwähnten Topleistung von Mario mit einer 60
% igen Quote an Paraden und der eindeutigen Tagesanalyse, dass dieses
Spiel auf der Torhüterposition entschieden wurde, wollten die
Gäste die sicherlich eingeplanten Punkte nicht abgeben und
kamen wieder zum Anschluss 19:18. Wiederum war es an diesem Tag unser
Spielertrainer, der das immens wichtige Tor zum 20:18 vom Kreis
markierte (53.). Irgendwie kam allmählich das in dieser Saison
so häufig verspürte Gefühl, man
könnte auch dieses Match wieder mit einem Tor Unterschied
verlieren, auf. Aber Thuringia fightete bis aufs Letzte, blieb immer
mindest mit einem Treffer vorn bevor man in der Schlussminute nochmals
zum Doppelschlag ausholen konnte und Steffko sr. unmittelbar vor der
Schlusssirene zum Endstand von 24:21 einlochte.
Nach einer inakzeptablen 1. Halbzeit, ließ die Leistung der
2. alle Gemüter sich wieder beruhigen, hierrauf muss man
weiter
arbeiten und aufbauen, denn nach Weihnachtsbraten und Neujahrskater
warten dann wieder weiter schwere Ligaaufgaben.
Zuvor möchten wir uns aber bei allen Fans und
Handballinteressierten des Königseer Handballs für
die Unterstützung in der bisherigen Saison bedanken und
wünschen Allen mit Ihren Familien besinnliche Feiertage und
ein gesundes sowie erfolgreiches Jahr 2012.
Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, G. Brähne, D.
Czaniera (n.
E.), T. Kurras (6), M. Gießler, R. Oldenburg (7), Ch.
Schirmer
(1), M. Varchmin (5), St. Varchmin (2), A. Kürsten, (1), S.
Elsässer (n.E.), St. Göring (2), J.Riwe (n. E.)
Handball, Landesliga: Keine Überraschung beim Spitzenreiter
Nach dem Heimsieg gegen die TU Ilmenau ging es am vergangenen Samstag
auf Auswärtsfahrt zum ungeschlagenen Ligaprimus SV Fortuna
Großschwabhausen.
Die Vorzeichen standen zu der ohnehin klaren Außenseiterrolle
durch weitere gravierende Verletzungsausfälle mehr als
schlecht. In der Vorwoche noch mit einem Kader von 16 Spielern fast in
einer Luxussituation, musste Trainer Steffko Varchmin (selbst noch
angeschlagen) auf Gernot Brähne (Knieverletzung), Robert Erb
(Grippe) und auch Steven Götz (Mittelhandbruch) sowie auf
Andreas Kürsten, Jens Riwe und Stephan Göring
verzichten.
Trotz dieser schier aussichtslosen Situation wollte sich die Thuringia
so teuer wie möglich verkaufen und das Spiel so lang als
möglich offen gestalten. Dies gelang den Gästen
anfangs recht passabel, Tim Kurras konnte nach dem ersten Fehlangriff
der Hausherren den Torreigen eröffnen, den die Gastgeber mit
einem verwandelten Strafwurf egalisierten. In der Folge gelang es den
Fortunen meist von der rechten Außenposition oder vom Punkt
erfolgreich zu sein, so dass sie sich leicht absetzen konnten (5:2).
Thuringia augenscheinlich mit der offensiven 5:1 Deckung der Gastgeber
ordentlich gefordert, kam wie das gesamte Spiel fast
ausschließlich über die halben Aufbaupositionen Tim
und Ralf „Oldi“ Oldenburg zum Erfolg. Insbesondere
Tim bekam der Meisterschaftsfavorit anfangs nur schwerlich in Griff.
Die gesamte Abwehr mit Mario Föhr im Rücken arbeitete
konzentriert und kompakt, was die Fortunen sichtlich beeindruckte.
Somit konnten sich die Gäste weiter festigen und den Anschluss
beim 5:4 erreichen. Der Spitzenreiter stellte seine Deckung um, nahm
Oldi ab der 6. Minute „Mann“, was
natürlich Wirkung zeigte und den Hausherren wiederum einen
Vorsprung verschaffte (9:4). Thuringia steckte nicht auf, kompensierte
mit Michael „Katze“ Lächa sogar den
nächsten verletzungsbedingten Ausfall und war per Strafwurf
durch Oldi wieder dran (11:10; 23. Min.). Die Gastgeber stellten nach
einer Auszeitstandpauke auf eine 6:0 Deckung um und konnten wieder 2
Torerfolge für sich verbuchen, ehe Thuringia wiederum durch
Oldi und zwei sehenswerte Folgetreffer von Tim zum Ausgleich (13:13)
kam. Auch die anschließenden 3 Tore der Hausherren zum
Halbzeitstand(16:13) konnten über die überraschend
ausgeglichenen Verhältnisse des ersten Durchgangs nicht hinweg
täuschen.
Thuringia wollte sich selbstverständlich
auch in der 2. Hälfte so lang als möglich und so
teuer wie möglich verkaufen. Dass der Ligaprimus nun versuchte
nicht nochmals in Bedrängnis zu geraten, war sicherlich zu
erwarten und demzufolge auch nicht verwunderlich, dass der Druck auf
die Gäste zunehmend wuchs. Jetzt wurde Tim eine
Sonderbewachung auferlegt so dass von nun an auf Oldi die alleinige
Last der Treffer lag. Aber auch Benni und der Parkettälteste
auf Königseer Seite, Michael „Schwarzer“
Gießler konnten sich in die Torschützenliste
eintragen. Fortuna zog indessen weiter seine Kreise und konnte
über die Stationen17:13; 18:14; 23:17 auf 27:18 davon ziehen,
so dass erstmals der 10 Tore Abstand drohte. Thuringia, jetzt mit
Toralf Höhne im Tor, stemmte sich gegen das Debakel, kam
zwischenzeitlich auf eine geringfügige Kosmetik (32:24), ehe
der Meisterfavorit zum Endstand von 35:25 einwarf. Ein über
das gesamte Spiel gesehen ein evtl. etwas zu hoch ausgefallener Sieg,
aber da der Gastgeber auf jeder Position gleichmäßig
stark besetzt war, war der Vorteil gegenüber unseren im
Minkader verbliebenen zwei Rückraumspezialisten unverkennbar
und somit völlig in Ordnung. Zu allem
Überfluß bekam in der letzten Spielminute Benni
Möbius wegen einem unnötigem Foulspiel noch den Roten
Karton und ist somit für 14 Tage gesperrt.
Thuringia: M. Föhr, T. Höhne, D. Czaniera, B.
Möbius (1), T. Kurras (10), M. Gießler (1),R.
Oldenburg (13), Ch. Schirmer, M. Lächa, S. Elsässer,
U. Oswald (n. E.)
14.12.2011; sixtyone
11.Spieltag Landesliga Staffel 1
SV Thuringia Königsee - SV TU Ilmenau
35:27 (18:11)
Thuringia siegt im Kellerderby
Handball, Landesliga: Thuringia holt wichtige Punkte
Thuringia: M. Föhr, T. Höhne , B.
Möbius, T. Kurras (8), St.Varchmin (4), St. Götz (3),
A. Kürsten (2), M.Gießler, D.Czaniera,
S.Göring (8), M.Lächa, G.Brähne (2),
Ch.Schirmer (3), R.Oldenburg (5)
Handball, Landesliga: Thuringia hält nur 40 Minuten mit
Thuringia: M. Föhr, T. Höhne , G.
Brähne (1), B. Möbius (1), T. Kurras (7), St.
Varchmin (6), St. Götz (2), A. Kürsten (1), S.
Elsässer , R. Erb (2), M.Gießler, D.Czaniera,
U.Oswald , M.Lächa
Handball, Landesliga: Thuringia mit zweitem Auswärtssieg
Nach einem holprigen Start, der den Aufsteiger in die
Handball-Landesliga nach einer hohen Fehlerquote einen
Drei-Tore-Rückstand bescherte, fand sich die Thuringia-Sieben
besser in das Spiel.
Im zweiten Durchgang waren dann die Königseer voll im Spiel
und
ließen keine Zweifel aufkommen, auf wessen Konto das
Punktepaar
gutgeschrieben wird.
Thuringia eröffnete zwar den Torreigen im Altenburger Land,
doch
Meuselwitz drehte postwendend den Spieß und setzte sich
über
das 4:2 bis zum 7:5 ab.
Nach diesem Spielstand legten die Mannen vom Schiefer langsam ihre
Nervosität ab, wurden konzentrierter, kamen zum Ausgleich(7:7)
und
warfen sich sofort in Führung.
Die Gastgeber aus Ostthüringen blieben jedoch
zunächst
hartnäckig und ließen sich nicht
abschütteln. Erst kurz
vor der Pausensirene wurde die Königseer Führung bei
einem
Drei-Tore-Vorsprung (13:10) etwas deutlicher, doch war das noch
keineswegs Garant auf das Pnktepaar.
Das sah mit Beginn der zweiten 30 Spielminuten gleich besser aus, als
die Varchmin-Schützlinge sich weiter absetzten (17:12). Die
Partie
pegelte sich in der Folgezeit auf eine Fünf- bis
Sieben-Tore-Führung ein (20:15; 22:15) und roch beim 23:15
nach
einer Zehn-Tore-Differenz, zu der es allerdings nicht kam. In den
Schlussminuten ließen die Königseer nichts mehr
anbrennen
und öffneten mit dem Punktepaar auf der Habenseite die
Tür
zum Mittelfeld.
Thuringia: M. Föhr, T. Höhne , G.
Brähne (1), B. Möbius , T. Kurras (4), R.
Oldenburg (7), Ch. Schirmer (1), St. Varchmin (3), St. Götz
(8), A. Kürsten (2), S. Elsässer ,
R. Erb (2),
M.Gießler
Die nächste Pflichtspielaufgabe für die Thuringia in
der Landesliga stand am letzten Samstagabend zu später Stunde
bei der 1. Vertretung des TSV Gispersleben an. Die Gispis hatten in den
vergangenen Jahren immer ein Wörtchen mitzureden, wenn es um
die Tabellenspitze in der Landesliga ging. In der neuen Saison jedoch
arg vom Verletzungspech gebeutelt, rangiert man ebenso wie
Königsee im unteren Mittelfeld, so dass der Sieger der Partie
den Anschluss nach oben wahren könnte. Vom Papier sicher eine
eindeutige Favoritenrolle für die Gastgeber, die
Spielerbänke spiegelten eine andere Situation wieder.
Gispersleben immer noch mit 8 Verletzten hatte lediglich einen
Wechselspieler zur Verfügung. Thuringias Coach Steffko
Varchmin konnte zwar immer noch nicht auf alle erfahrenen Spieler
zurück greifen, musste aber trotzdem seine Spielerwahl aus dem
zumindest zahlenmäßig starken Kader treffen und
warnte in der Kabine nochmals eindringlich diese Situation nicht zu
unterschätzen..
Gispis Rumpftruppe begann hochkonzentriert und legte sofort ein 2:0
hin, bevor die Thuringia wach wurde und signalisierte somit den
Gästen, dass auch dieser Minikader kampf- und siegeswillig
ist. Thuringia in der Abwehr fand einfach kein Mittel und Mario
Föhr im Königseer Kasten bei seinen Vorderleuten
wenig Unterstützung. Die Hausherren erhöhten weiter
den Druck und blieben damit erfolgreich (5:1). Insgesamt war den Gipsis
anzumerken, dass sie sowohl im Kopf als auch mit dem Körper
immer einiges schneller waren, als Ihre Gäste. Thuringia
krampfte und kämpfte, kam jetzt sogar zum Anschluss (5:4),
musste aber immer wieder einfache Treffer hinnehmen. Einziger kleiner
Lichtblick in der 9. Minute als „Chantall“ mit
einigen Haken und Ösen gelang und Michael
„Katze“ Lächa den Spielzug erfolgreich
abschließen konnte. Die Deckungsarbeit war weiterhin noch zu
statisch, so dass Gispersleben immer wieder vorlegen und Thuringia
zumindest auf kurze Distanz halten konnte. Einzig Mario verhinderte mit
zwei aufeinanderfolgend parierten Strafwürfen schlimmeres.
Ralf „Oldi“ Oldenburg, dem zu Beginn noch das Pech
an den Händen klebte, kam dann doch allmählich in
Wurflaune und konnte seine Statistik etwas aufbessern. Dies alles
nützte jedoch nichts, die Gispis machten weiterhin den
frischeren und spielwitzigeren Eindruck und konnten so über
die Stationen 11:9; 15:10 ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 17:13
ausbauen.
Der Beginn des 2. Abschnittes war ein Spiegelbild der Halbzeit 1, trotz
Spielertrainer Steffko im Deckungszentrum gelang Thuringia in der
Abwehr keine deutliche Steigerung, so dass die Gastgeber auf 20:13
davon zogen und die mitgereisten und unüberhörbaren
Querschläger schon ein Debakel fürchten mussten.
Nachdem Steven Götz leicht angeschlagen ausfiel
übernahm Steffko auch im Angriff das Zepter und konnte selbst
einige schöne Treffer beisteuern. Mit ihm auf der
Spielmacherposition harmonierte das Zusammenspiel wieder zunehmender,
einerseits ist das sicherlich positiv zu bewerten, perspektivisch
jedoch nicht Sinn und Zweck. Thuringia konnte wieder einmal nutzen
daraus schlagen, kämpfte sich über die Stationen
20:16; 23:19 und 24:20 wieder allmählich heran. Die letzten 10
bis 12 Minuten sahen nun zwei gleichwertige Teams, die um jeden Ball
und Vorteil kämpften. Thuringia um den Anschluss weiter
bemüht ließ die beste Gelegenheit zwischen der 48.
und 50. Minute aus, als man mit 3:6 in deutlicher Überzahl
war, gelang sogar den Gispis der eigentlich unmögliche
Gegentreffer. Königsee bäumte sich weiter auf, Mario
zeigte einen Reflex nach dem anderen und war so mit entscheidender
Faktor. Im Vorwärtsgang waren jetzt auch Benni Möbius
und Andreas „Paul“ Kürsten mit
schönen Treffern erfolgreich, so dass Thuringia beim 24:23
wieder im Spiel war und Oldi in der 55. Minute den hoffnungsvollen
Ausgleich zum 24:24 markierte. Leider gelang es den Gästen
nicht das Zepter vollends in die Hand zu nehmen. Einerseits fehlte hier
und da das Quentchen Glück, wie bei Steffkos
Innenpfostentreffer (56. Min.), der das Tor wieder verließ
oder bei Marios Glanzparade (57.), die im Aus landet und die Gispis im
Anschluss wieder einmal blitzschnell umsetzen konnten. Demzufolge
konnten die Hausherren wieder auf eine 2 Tore Differenz davonziehen,
bei der Thuringia jedes Mal nur der Ausgleich gelang (26:24, 27:25 und
28:26).
Die letzten 5 Spielsekunden beim Stand von 28:27 waren Dramatik pur.
Thuringia mit Freiwurf am 9 Meter Kreis, Gisperslebens Torwart mit
einer Strafzeit wegen Ball- und Spielverzögerung und eine
Feldspieler noch das Trikot überstreifend jetzt im Gispi Tor.
Oldi wird angespielt, wirft und der Gispiblock fälscht ab und
rettet somit den Heimerfolg. Man wag es kaum noch erwähnen,
das war die 4. Eintoreniederlage im fünften Pflichtspiel, das
haben selbst die erfahrendsten Hasen der Mannschaft noch nicht erlebt.
Zwar hat Thuringia in den letzten ca. 20 Spielminuten einen 8:12
Torelauf hingelegt doch wieder einmal, wie es sich herausstellte, viel
zu spät und damit nichts gewonnen. Das ist jedoch ein
schwacher Trost, am kommenden Samstag geht`s in den
östlichsten Zipfel der Ligaregion nach Meuselwitz und die
Tabelle spiegelt eindeutig die Brisanz dieser Begegnung wieder.
Den Gispis zollt Angesichts Ihres Minikaders und der gezeigten
kämpferischen, aber auch spielerischen Leistung der absolute
Respekt, das können sich unsere Jungs schon noch mal vor Augen
führen.
Thuringia: M. Föhr, T. Höhne (n. E.), G.
Brähne (1), B. Möbius (2), T. Kurras (3), R.
Oldenburg (13), Ch. Schirmer , St. Varchmin (4), St. Götz (1),
M. Lächa (1), A. Kürsten (2), S. Elsässer
(n.E.), St. Göring , R. Erb (n. E.)
Zum 7. Spieltag der neuen Landesligasaison war kein geringerer als der
Meisterschaftsmitfavorit und Absteiger aus der höchsten
Thüringer Spielklasse, Aufbau Altenburg; am Schiefer zu Gast.
Die
Altenburger in der jungen Saison, sicherlich noch unter Ihren
Erwartungen, belegten mit gleichem Punktverhältnis den
Nachbarplatz vor Thuringia in der Tabelle. Um wieder an der
Tabellenspitze mitzuwirken, galt für die Ostthüringer
also
nur ein Sieg. Den zu vereiteln war selbstverständlich das Ziel
der
Hausherren, war doch vor Saisonbeginn die heimliche Maxime, so wenig
wie möglich Punkte in der Schieferhalle abzugeben.
Altenburg begann mit einer Nullnummer und empfing Thuringia mit einer
offensiven Deckung, auf die es sich erst einzustellen galt. Tim Kurras
kam mit diesem Abwehrverhalten bestens zu recht, eröffnete so
den
Torreigen und brachte sich in der Folge durch sein wendiges 1 gegen 1
immer besser in Szene. Thuringia konnte sich wohl auch zum Unmut der
Gäste über die Stationen 1:0; 3:2; 5:4 mit einem
anschließenden 4:0 Lauf auf 9:4 leicht absetzen:
Gästetrainer, Handball- und Frauennationaltrainerlegende
Lothar
Döhring zog die Notbremse bzw. den grünen Karton (16.
Min.)
und nordete sein junges Team neu ein. Die Altenburger Deckung arbeitete
jetzt etwas konservativer am Kreis, außer bei Tim, der nun
bis
zum Abpfiff einen Sonderbewacher abgestellt bekam. Die Umstellung
zeigte Wirkung, Thuringia kam nicht mehr zu den leichten Torerfolgen
und Altenburg konnte Tor um Tor, trotz einer starken Leistung von Mario
Föhr im Königseer Kasten, bis zum Anschluss (11:10;
23.
Min.)verkürzen. Jetzt entwickelte sich ein ordentlich
umkämpftes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, das kurz
darauf die Gäste in Führung sah (12:13). Schon war
man fast
geneigt zu glauben, dass der Favorit jetzt seine Kreise zieht, so
souverän war die Aufholjagd vollzogen. Aber Thuringia stemmte
sich
mit aller Erfahrung seiner beiden Leader Steffko Varchmin und Ralf
„Oldi“ Oldenburg und dem eisernen Willen des ganzen
Teams
gegen die junge Dynamik der Aufbautruppe. Dies blieb nicht ohne Erfolg,
die Hausherren konnten das Blatt wieder wenden, seinerseits wieder 3
Tore vorlegen, bevor Altenburg per Strafwurf den Halbzeitstand zum
16:14 markierte.
Im zweiten Durchgang wiederholte sich beinahe der Verlauf, Thuringia
konnte die Gäste weiter auf einer 3 Tore Distanz halten. Mal
konnte Steven Götz sich durchsetzen, Stefffko setzte vom Kreis
mehrere Überraschungsmomente, der wie Oldi 5 Feldtore
beisteuerte.
Altenburg zerrte an den Ketten und war beim 23:22 wieder auf
Augenhöhe. Das Spiel gewann noch mehr an Spannung, Thuringia
blieb
jedoch noch in Vorderhand (26:25; 49.Min.). Die letzten 10 Spielminuten
waren dann ein einziger Schlagabtausch. Leider verließen die
Gastgeber in dieser entscheidenden Phase bei einigen Aktionen
Konzentration und auch Glück, so dass Altenburg zu leichten
Torerfolgen kam und wieder das Blatt wenden konnte (26:27). Die
drohende Niederlage ahnend, ordnete Spielertrainer Steffko noch mal ein
Timeout an, um seine Jungs letztendlich zu motivieren (26:28; 52.
Min.). Aber das Pech hing den Thuringia Jungs jetzt an den
Händen
und mehr als der Anschluss wollte einfach nicht gelingen. Der
Thüringenligaabsteiger verhielt sich
äußerst
abgebrüht und clever, versuchte die beiden Punkte einfach
über die Zeit zu retten. Dies gelang Ihnen, auch weil die bis
dahin souverän agierenden Unparteiischen, die offensichtliche
Art
des Zeitspieles der Gäste nicht erkannten. So blieb es Stephan
Göring vorbehalten mit seinem einzig verwandeltem Kontertor
den
Endstand zum unglücklichen 29:30 herzustellen.
Natürlich
schmerzt diese dritte Niederlage mit nur einem Tor Unterschied.
Andererseits zeigt es, dass Thuringia bei einer besseren Torquote und
Chancenverwertung mit dem Ein oder Anderen Topteam der Liga durchaus
mithalten kann.
Am kommenden Samstag geht es dann gegen den nächste
Tabellennachbarn TSV Gispersleben um 20.00 Uhr in Erfurt um weitere
wichtige Punkte.
Thuringia: M. Föhr, Th. Merten, D. Czaniera (n. E.), U. Oswald
(n.E.), T. Kurras (8), R. Oldenburg (10), Ch. Schirmer (2), St.
Varchmin (5), St. Götz (3), M. Lächa, A.
Kürsten, S.
Elsässer (n.E.), St. Göring (1)
Handball, Landesliga: Erster Landesliga –
Auswärtssieg
Nach dem knappen Pokalaus am vergangenen Wochenende galt es
für die Jungs vom SV Thuringia wieder das absolute Augenmerk
auf die Ligasaison zu richten.Diese wartete gleich mit dem
nächsten Auswärtsderby beim alten Oberligarivalen HV
55 Ilmenau auf. Von der Atmosphäre vergangener Jahre war
jedoch am Ilmenauer Stollen nichts mehr zu spüren, eine Stunde
vor Anpfiff die Halle noch dunkel, keinerlei Zuschauerversorgung und
ein mehr als spärliches Ilmenauer Publikum. Gut das Thuringia
seine treuen Anhänger und die Querschläger hat, sonst
hätte man glauben können das Spiel fand in einer
Kirche statt.
Trotzdem erschienen die Gastgeber reichlich motiviert zu sein und
gingen vom Anpfiff weg sofort in Führung, dies kann man aber
schon vorwegnehmen, sollte die einzige Führung der Ilmenauer
sein. Thuringia im Gegenzug baute permanent den Druck auf und legte
durch Tim Kurras, Benni Möbius und Andreas
„Paul“ Kürsten einen blitzsauberen 0:4
Lauf hin. Thuringia konnte zu diesem Zeitpunkt gegen die recht offene
Deckungsweise der Gastgeber meist am Kreis bzw. im Eins-Eins
erfolgreich sein. Nach 10 Minuten schien man zu glauben, dass das Spiel
ein Selbstlauf wird, so wenig hatte der HV zu diesem Zeitpunkt zu
zusetzen (2:6). Der Ilmenauer Trainer wechselte und probierte, was
wenig Zählbares für die Gastgeber brachte (4:9, 17.
Min.). Einzig der darauffolgende Torwartwechsel schien den
Thuringiakanonieren neben dem Wachsverbot nun Schwierigkeiten zu
bereiten. Auch wenn der anfängliche gute Spielfaden der
Gästen scheinbar riss, gelang es Thuringia auch dank einer
souveränen Torwartleistung von Mario Föhr weiterhin
die Ilmenauer auf einer 3 bis 4 Toredistanz zu halten. So wurden beim
10:14 die Seiten gewechselt, mit dem Vorhaben im zweiten Durchgang
spielerisch auch mit der ungewohnten Ballqualität zu zulegen.
Thuringia war das Bemühen anzumerken, aber aus dem
Rückraum war aus dem genannten Grund offensichtlich selten
eine erfolgreiche Aktion zu vollziehen. So konnten sich die
Gäste kaum weiter absetzen und scheiterten häufig am
gut aufgelegten Ilmenauer Keeper T.Güntzel. Erfreulich ist zu
erwähnen, dass sowohl Christoph „Hansa“
Schirmer, als auch der später eingewechselte Danny Czaniera zu
doppelten Torerfolgen kamen, obwohl Hansa ungleich später
seine gute Partie mit der dritten jedoch gerechtfertigten Zeitstrafe
beendete. Insgesamt von den Unparteiischen Jung/Hanse eine
souverän und fast unscheinbar geleitete, aber auch von beiden
Teams fair gespielte, Begegnung. Mit Spielertrainer Steffko Varchmin in
den letzten 20 Minuten im Deckungsverbund versuchte Thuringia nochmals
Kräfte zu mobilisieren, was sich auf die folgende
Ergebniskosmetik auswirkte. Mario im Kasten steigerte sich weiter mit
einem pariertem Strafwurf und mehreren guten Paraden und Ralf
„Oldi“ Oldenburg kompensierte den
Rückraumausfall mit einer 100 %igen Strafwurfquote. Steven,
Tim und Benni rundeten in den Schlussminuten mit Ihren Toren ihre
Leistung noch ab, so dass Thuringia mit 22.:29 zu ihrem ersten,
ungefährdeten und verdienten Auswärtssieg in der
neuen Liga kam. Abschließend muss man jedoch
resümieren, dass das Team sich weiter spielerisch steigern
muss, wenn man schon am kommenden Samstag in der Schieferhalle gegen
Meistermitfavoriten Altenburg bestehen will.
Thuringia: T. Höhne, M. Föhr, J. Fischer, D. Czaniera
(2),
.B. Möbius (3), U. Oswald (n.E.), T. Kurras (3), R. Oldenburg
(11), Ch. Schirmer (2), St. Varchmin, St. Götz (6), M.
Lächa
(1), A. Kürsten (1), S. Elsäßer (n.E.)
Handball, THV – Pokal, 2. Runde: Kampfgeist wurde nicht
belohnt
In der 2. Runde des Thüringer Handballpokals wurde uns mit der
SG
Schnellmannshausen eine Mannschaft zugelost, die ebenfalls in der
abgelaufen Saison recht erfolgreich war und den Aufstieg in die
Thüringenliga feiern konnte. Der Start in der
höchsten
Thüringer Spielklasse war jedoch bislang für die
Westthüringer noch nicht so erfolgreich, so dass man sich am
Königseer Schiefer „Selbstvertrauen für die
weitere
Ligasaison holen wollte“ (Orginalzitat SGS).
Thuringia selbst wollte sich mit diesem Pokalspiel auf die kommenden
schweren Ligaaufgaben in Ilmenau und zu Hause gegen Altenburg
vorbereiten und einstimmen.Der Auftakt der Gäste gelang nach
Maß, nach dem 0:2 zum 1:4 wollte man von Anbeginn deutlich
machen, wer die höhere Klasse spielt. Meist gelang der SG zu
diesem Zeitpunkt der Erfolg über den Kreis, da Thuringia hier
noch
mit Abstimmungsproblemen im Deckungsverband kämpfte. Auch im
Vorwärtsgang gelang noch nicht allzu viel und eine gewisse
Anfangsnervosität war den Hausherren schon anzumerken.
Allmählich stellten sich die Gastgeber auf das Spiel der
Schnellmannshäuser ein, so das Königsee zum Anschluss
und gar
Ausgleich (5:5) kam, was den Gästetrainer postwendend zur
Auszeit
zwang.
Beide Teams mühten sich in Folge, jedoch waren auf beiden
Seiten
kaum spielerische Akzente zu erkennen, vielmehr entbrannte mehr und
mehr eine Abwehrschlacht, was sich so in der raren Torausbeute
widerspiegelte. Thuringia blieb auf Augenhöhe und konnte durch
Oldi erstmals in Führung gehen (8:7). Dieser knappe Vorsprung
hatte dann auch zum Pausentee noch Bestand (10:9).
Nach dem Wiederanpfiff nun mit Spielertrainer Steffko Varchmin auf der
Aufbauposition wollte Thuringia handballerisch mehr
überzeugen,
was Ihnen ansatzweise auch gelang. Aus einer sicherer wirkenden Deckung
konnten insbesondere über die Außen Benni
Möbius und
Paul Kürsten schöne Kontertreffer erzielt werden. Der
Landesligist konnte sich damit leicht absetzen (14:11) und in Folge den
Abstand weiter wahren. Dies schien den mehr auf Selbstdarstellung als
auf sportlicher Leitung bedachtem Schiedsrichterduo zu missfallen, denn
anders lässt sich diese Fülle an Fehlentscheidungen
nicht
erklären. Die Gäste setzten weiter auf die
Brechstange und
verschärften ihre harte Gangart. Die SG von nun an mit einer
doppelten Manndeckung gegen Oldi und Tim Kurras erreichte so den
Anschluss und wurde durch eine weitere Folge von Spielauslegungen der
Leitenden unmissverständlich begünstigt. Thuringia
blieb
zudem in der Folge auch noch glücklos, so dass die
Gäste die
Führung übernehmen konnten (20:22). In den letzten
Minuten
entbrannte ein harter Kampf weiter durch die Schirientscheidungen
gefördert statt unterbunden, der sämtliche
Gemüter auch
auf den Rängen aufheizte. Thuringia kämpfte sich
abermals zum
Anschluss, verpasste dann jedoch den Ausgleich per Strafwurf, so dass
der Thüringenligist knapp und sichtlich glücklich und
mit
„gestärktem Selbstvertrauen“ das Match
für sich
verbuchen konnte.
Insgesamt sicherlich ein Spiel mit Handballkost der schmaleren Art,
aber dafür fehlte es nicht an Kampf- und Einsatzwillen sowie
an
Spannung.
Spannend wird es hoffentlich auch am kommenden Samstag um 19.30 Uhr,
wenn Thuringia zum Derby als Gast beim HV 55 Ilmenau aufläuft.
Thuringia: M. Föhr, T. Höhne, G. Brähne, B.
Möbius
(2), T.Kurras (4), R. Oldenburg (11), A. Kürsten (2), Ch.
Schirmer, St. Varchmin, St. Götz (5), S.
Elsäßer, M.
Lächa
18.10.2011; sixtyone
4.Spieltag Landesliga Staffel 1
Motor Arnstadt - SV Thuringia Königsee 32:31 (14:13)
Starkes Spiel bleibt unbelohnt
Handball, Landesliga: Thuringia mit viel Pech
Am Samstag kam es zum ersten Derby der Saison für die
Königseer. Gegner war Arnstadt, in dessen Reihen mit Michael
Hüttner und Nils Pojonie zwei Ex-Spieler aus den
Königseer-Oberligazeiten standen. Im Gegenzug war es
für Mario Föhr die Rückkehr zur alten
Wirkungstätte der letzten Jahre. Dies zeigt schon, das einige
Brisanz in dieser Partie lag.
Von Beginn an ließ Coach Steffen Varchmin eine Manndeckung
gegen Nils Pojonie spielen, um den Hausherren ihren Spielmacher zu
nehmen und dies zeigte im Verlauf des Spiels auch durchaus seine
Wirkung.
Arnstadt eröffnete den Torreigen, mußte sich aber
erst mal an die Deckungsvariante der Gäste gewöhnen.
Dies nutzte die Thuringia aus und konnte sich schnell auf 2 Tore
absetzen (2:4, 3:5).
Die Hausherren fanden nun besser ins Spiel und gingen beim 6:5 wieder
in Führung. Nun begann zur Freude der Zuschauer ein offener
Schlagabtausch - Arnstadt legte vor und Königsee glich aus
(6:6,8:8,10:10,11:11,13:13). Es standen sich hier zwei Mannschaften auf
Augenhöhe gegenüber und die Partie war gutklassig und
spannend.
Mit einer knappen 14:13 Führung für Arnstadt ging es
dann in die Halbzeitpause.
Mit Beginn der zweiten Hälfte übernahmen nun wieder
die Königseer die Führung und bauten diese sogar auf
17:19 aus.
in der 37. Spielminute kam es dann zu einer kleinen Diskussion
über eine klare Fehlentscheidung der Schiris die mit einer
Zweiminutenstrafe gegen Ralf Oldenburg geahntet wurde. Leider
ließen hier die Schiedsrichter das nötige
Fingerspitzengefühl fehlen und verdoppelten die Strafe, was
völlig überzogen und
unnötig war. Dies war die dritte Zeitstrafe
für den Königseer Spielführer der damit
Feierabend hatte.
Königsee nun in Unterzahl blieb aber ruhig und jeder der
verbleibenden Spieler legte noch einmal zu. Königsee hielt den
Vorsprung weiter (19:21), hatte aber jetzt in einigen
Situationen Pech, so
das Arnstadt beim 22:22 wieder dran war.
Die Thuringia kämpfte jetzt aufopferungsvoll und
Spielertrainer Steffen Varchmin führte die "Junge-Brigade" der
Thuringia auf dem Feld an. Steven Götz wurde jetzt zum
eiskalten Vollstrecker und auch Tim Kurras und Gernot Brähne
trafen immer wieder (24:26)
Dann die nächste kurriose Szene: Zeitstrafe für
S.Varchmin und ca.20 Sekunden später gegen einen
Arnstädter Spieler, doch was war das !? - Arnstadt
füllte als erstes die Mannschaft wieder auf. Die Proteste der
Königseer Spieler fanden bei den Schiris kein Gehör,
erst als die Gastgeber noch einen 7 Feldspieler in die Partie schickten
wurden die Schiedsrichter aufmerksam. Leider hatte Königsee da
schon ein Gegentor bekommen. Dies buchen wir auch mal unter Pech ab.
Das Spiel blieb aber weiterhin auf gutem Niveau und die Thuringia
schaffte es immer wieder in Führung zu gehen und Arnstadt zum
nachlegen zu zwingen (26:27, 27:28, 28:29). Die Hausherren nutzten
jetzt aber zwei kleine Fehler der Gäste aus und gingen
erstmals
seit der 34.Spielminute wieder in Führung (30:29). Steven
Götz markierte mit einem schönen Heber aber wieder
den 30:30 Ausgleich. Die Partie war nun an Spannung kaum noch zu
überbieten. Siebenmeter für Arnstadt - 31:30,
Ausgleich durch Benjamin Möbius 31:31, und wieder Siebenmeter
für die Hausherren 32:31 -
noch ca. 40 Sekunden zu spielen. Vorne kommt der Ball zu Gernot
Brähne der aber leider am guten Arnstädter
Schlußmann
scheiterte.
Für Königsee ein bitterer Schluß, denn ein
Punkt wäre verdient gewesen, aber es hat nicht sollen sein.
Coach Steffen Varchmin war zumindest mit der
Leistungssteigerung zum letzten Spiel zufrieden und wird nun die
nächsten Wochen und das Pokalspiel nutzen, diese Leistung zu
festigen.
Thuringia: M. Föhr, T. Höhne, G. Brähne (5),
D.
Czaniera, T.Kurras (5), R. Oldenburg (7), Ch. Schirmer (1), St.
Götz (5), S. Elsäßer (1),
B.Möbius (3),
St.Varchmin (4)
, S.Göring
05.10.2011
3.Spieltag Landesliga Staffel 1
SV Thuringia Königsee - HSV Ronneburg II 26:23
(11:8)
Der Landesliga-Aufsteiger aus der Rinnestadt hat seine ausgegebene
Tagesaufgabe, Sieg zur Saisonpremiere, verwirklicht und das erste
Punktepaar in der neuen Spielklasse unter Dach und Fach gebracht.
Beide Teams begannen temposcharf, um die Gegenüber
einzuschüchtern. Doch überhastete Abschlussaktionen
brachten nichts Zählbares.
Nachdem die Ronneburger Thüringenliga-Reserve den Tor-Bann
brach, waren die Thuringia-Mannen zur Aufholjagd gezwungen. Das
änderte sich erstmals nach einer guten Viertelstunde, als es
5:4 für die Gasgeber hieß, was sich aber postwendend
beim 5:6 wieder änderte.
Königsee wendete erneut das Blatt (8:7), blieb dank guter
Reaktionen von Torwart Föhr vorn und schuf sich eine
Drei-Tore-Pausenführung (11:8).
Mit ihrem Spielertrainer Varchmin begann für die
Königseer der zweite Durchgang, der Ruhe in die Reihen
brachte. Thuringia legte seine Nervosität ab, zerrte
mächtig an den Ketten und setzte sich ab (18:10). In der
Folgezeit pegelte sich die Partie auf eine Fünf- bis
Sieben-Tore-Differenz ein (21:15,23:16,24:19), von der die Mannen vom
Schiefer in der Schlussphase zehren konnten, als die
Ostthüringer wieder aufkamen.
Thuringia: M. Föhr, T. Höhne, G. Brähne (1),
D.
Czaniera, T.Kurras (3), R. Oldenburg (10), Ch. Schirmer (1), St.
Götz (6), S. Elsäßer,
M. Lächa (1), B.Möbius, A.Kürsten,
St.Varchmin (4)
27.09.2011; OTZ/GW
1.Spieltag Landesliga Staffel 1
HBV Jena 90 - SV Thuringia Königsee 30:16
(12:6)
Klare Niederlage zum Saisonauftakt für die Thuringia
Handball, Landesliga: Königsee zu harmlos
Im ersten Spiel in der neuen Landesliga, mussten die Königseer
gleich beim HBV Jena Farbe bekennen. Die Gastgeber, welche jedes Jahr
mit um die vorderen Plätze dieser Klasse spielen, waren gleich
ein harter Brocken für die stark verjüngte Truppe aus
der Rinnestadt. Erschwerend kam noch die lange Verletzten- und
angeschlagenen Liste hinzu. Dennoch hatte sich die Thuringia einiges
vorgenommen.
Das erste Tor der neuen Saison erzielte der
Königseer
Neuzugang Tim Kurras und brachte damit seine Farben in
Führung. Jena antwortete postwendend und zog schnell mit 5:2
davon. Schon hier war klar das Königsee mit der aggressiven
Deckung der Gastgeber so seine Probleme hatte. Dennoch stand die eigene
Abwehr mit Mario Föhr im Kasten gut und fing einige
Bälle ab. Das größere Problem war der
Angriff, bei
dem vor allem Ralf Oldenburg noch nicht so richtig ins Spiel fand.
Viele Fehlwürfe, Abspiel - bzw. technische Fehler machten es
den Gastgebern relativ leicht zu schnellen Toren zu kommen.
Königsee kämpfte aber verbissen um den
Anschluß, der beim 6:5 wieder gelang.
Die Gastgeber beeindruckte dies aber nicht, ganz im Gegenteil stellten
sie sich immer besser auf ihren Gegner ein und nutzten nun jeden Fehler
gnadenlos aus, um mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Die Thuringia war
nun völlig von der Rolle und schaffte bis zur Halbzeit nur
noch einen Treffer, so das der HBV mit einem beruhigenden Vorsprung von
12:6 in die Pause ging.
Mit Beginn der zweiten Hälfte mussten die
Königseer schon auf Schadensbegrenzung gehen, da nun
auch Steven Götz wieder verletzt ausfiel und Sven
Elsäßer bei einem unglücklichen Foul den
Roten
Karton sah. Jena spielte weiter seinen Stiefel runter und baute dabei
die Führung weiter aus (16:7). Königsees
Angriffsspiel
wurde nun leicht besser und man schaffte es den Abstand nicht
größer werden zu lassen (20:11). Aber auch dieses
kleine Strohfeuer wurde von den Jenaern schnell gelöscht und
der Abstand ging weiter hinauf (25:12).
Bei der Thuringia bekam jetzt jeder seine Spielzeit und es
sollte
versucht werden, nicht zu arg unter die Räder zu kommen.
Leider schaffte es die Thuringia aber nicht seine Fehlerquotte in
Grenzen zu halten, so das Jena auch in den letzten Minuten noch zu
schnellen und leichten Kontertoren kam und das Spiel mit 30:16
für sich entschied.
Am Ende muss man sagen das die Niederlage auch in dieser Höhe
in Ordnung geht und Königsee daraus nur lernen kann.
Nun ist erstmal eine Woche Pause bevor es zum Heimspieldebüt
gegen Ronneburg II kommt. Und diese Aufgabe dürfte bestimmt
genauso schwer werden ...
Thuringia: M. Föhr, Th. Merten, G. Brähne (1), D.
Czaniera, U. Oswald, T.Kurras (5), R. Oldenburg (9), Ch. Schirmer, St.
Götz, S. Elsäßer,
M. Lächa, B.Möbius(1), A.Kürsten
Handball, THV – Pokal, 1. Runde: Erste Pflichtaufgabe
beschwerlich gelöst
Der Startschuss in die neue, höherwertige, Saison der
Männer des SV Thuringia fiel beim ersten Pflichtspiel im
Rahmen des THV – Pokals beim Verbandsligisten Stadtroda. Nach
der, durch das bereits jetzt recht beträchtliche
Verletztenlazarett, eher mäßigen Vorbereitung, galt
es erst einmal festzustellen wo man im Allgemeinen stand. Vom Papier
eine Favoritenverteilung hinsichtlich Königsee, jedoch kannte
man weder das Team, die Halle, die Atmosphäre dort usw.
Die Gastgeber wollten vom Anpfiff weg zeigen, dass auch der Pokal
für sie ein lukrativer Wettbewerb ist und dem
Landesligaaufsteiger in eigener Halle das Parkett nicht freiwillig
räumen. Entsprechend war der Spielbeginn, der TSV
führte 3:0 und Thuringia war scheinbar noch gar nicht auf der
Platte. Mühselig und äußerst
schwerfällig kämpften sich die Jungs um Oldi heran
und waren beim 4:3 wieder am Anschluss. Schon jetzt war dem Spiel der
Königseer anzumerken, das Spielfluss und – freude
sowie alles Wurfglück fehlte. Reihenweise wurden klarste
Chancen einschl. Strafwürfen vergeben oder sinnlos verworfen
und dieses Bild zog sich durch das ganze Team. Einzig Mario
Föhr zeigte eine ansprechende Form und bewahrte seine
Vorderleute vor Schlimmeren. So dümperte das Spiel
über die Stationen 5:4; 7:6 und 8:8 hin, bevor Thuringia in
der 24. Minute erstmals durch Oldi zum 10:11 in Führung ging.
Die Gäste zogen es folglich aber weiter vor den Torwart
berühmt zu werfen, so dass Stadtroda in den verbleibenden 6
Minuten zur Halbzeit den Ausgleich wiederherstellte und man beim 11:11
in die Kabinen ging.
Die zweite Hälfte glich der ersten, nur mit der Ausnahme, dass
die Thuringia Abwehr etwas konzentrierter und sicherer zu Werke ging.
An der Torfolge änderte sich jedoch durch die kollektive
Chancenvernichtung nichts. Die Stationen hießen 13:13, 15:15,
ehe Thuringia beim 16:17 mal wieder vorlegte und Gernot zum 17:20 fast
so etwas wie eine Vorentscheidung erzielte. Den Gastgebern gelang
daraufhin noch ein Treffer und Thuringia war tatsächlich eine
Runde weiter.
Thuringia: M. Föhr, Th. Merten, G. Brähne (4), D.
Czaniera, U. Oswald, T.Kurras (5),R. Oldenburg (9), Ch. Schirmer, St.
Göring, St. Götz (1), S. Elsäßer,
M. Lächa (1)
4.Thuringia-Cup
Am darauf folgenden Sonntagmorgen stand die 4. Ausrichtung des eigenen
Thuringia – Cups an, zudem die befreundeten Mannschaften vom
TSV Knittlingen (BW) und Thüringenligaabsteiger und
künftiger Ligakonkurrent SG Saalfeld/Könitz I geladen
waren.
Wer die beiden Spieltage verglich traute seinen Augen nicht, Thuringia
mit einem absoluten Minikader zeigte sich im Eröffnungsspiel
gegen die Knittlinger spiel- und kombinierfreudig sowie aggressiv, so
dass die Hausherren die Partie nach 2x20 min. mit 17:14 für
sich entscheiden konnten. Saalfeld war beim Test am Vorabend bereits
mit einem Tor mehr gegen die Baden – Württenberger
erfolgreich, was sie dann in einem schnellen und umkämpften
Spiel mit 21: 17 wiederholten. Nun kam es im letzten Spiel zum
regelrechten Derbyfinale, in dem sich Thuringia in keiner Phase
unterbuttern lies, immer auf Augenhöhe mit dem
Aufstiegsaspiranten blieb und am Ende in einem Herzschlagfinale
glücklich, aber verdient mit 21:20 siegte und somit den
eigenen hopfen- und malzveredelten Cup gewann.
Dieser Handballsonntag ließ zumindest das Pokalspiel
vergessen und Hoffnung auf eine interessante Handballsaison in der
Landesliga aufkommen.
08.09.2011; sixtyone
Neuzugänge für die Saison 2011/2012
Thuringia bekommt "junge" Verstärkung
Für die kommende Saison hat Königsee zum jetzigen
Zeitpunkt 3 Neuzugänge zu vermelden.
Als Erster kommt Torhüter Mario Föhr aus Arnstadt
zurück. Der 23 Jährige hatte nach dem Zwangsabstieg
Königsee verlassen und wird jetzt wieder
für seinen Heimatverein auflaufen.
Der Zweite Neuzugang heißt Benjamin Möbius, ist auch
23 Jahre jung und kommt von der SG Könitz/Saalfeld. Er wird
Königsee auf der Außen bzw. den Aufbaupositionen
verstärken.
Als Drittes kommt der 18 jährige Tim Kurras vom HSV Bad
Blankenburg. Er wurde gerade mit der A-Jugend des HSV
Thüringen Meister und will nun im Männerbereich
für die Thuringia an den Start gehen.
Der SV Thuringia Königsee heißt die Drei herzlich
Willkommen und wünscht ihnen eine erfolgreiche Saison!
1OR3
18.Spieltag
HSV Apolda III - SV Thuringia Königsee 30:38 (13:17)
Grandioser Sieg in Apolda
Handball, Verbandsklasse Endrunde: Eine wahrhaft meisterliche
Krönung
Zum endgültigen Saisonhalali und letzten Spiel des SV
Thuringia
Königsee in der Verbandsklasse stand noch mal ein
Schlagerspiel
beim HSV Apolda III auf dem Spielplan. Obwohl es ja bekanntlich um
nichts entscheidendes mehr ging, ist es doch für beide ein
immer
währendes Prestigeduell.
Thuringia reiste auf entspannte Art mit einem Mannschafts- und Fanbus
mit dem festen Willen an, um diesmal tatsächlich die Punkte
von
Apoldas ehrwürdigen Parkett mitzunehmen. Die Gastgeber
seinerseits
zu Hause in dieser Saison ungeschlagen, sind ja als ehrgeizige, stets
motivierte und routinierte Truppe in Thüringen bekannt.
Apolda eröffnete die Partie mit einem Leerlauf, was der
Schwarze,
wie so oft in dieser Saison, zum 0:1 abgebrüht zu nutzen
wusste.
Thuringia konnte weiter durch Oldi vorlegen ehe die Gastgeber durch
einen Doppelschlag ihres immer noch gefährlichen
Linkshänderroutinier R. Berceanu wieder heran kamen und
später zum 3:3 ausgleichen konnten. Thuringia spielte weiter
konzentriert aus einer von Toralf Höhne ausgehenden stabilen
Deckung heraus und konnte somit über die Stationen 4:5; 5:6
zum
5:8 sich leicht absetzen. In dieser Phase waren es vor allem Gernot
Brähne und natürlich immer wieder Oldi, die sich gut
durchsetzen konnten und somit wichtige Treffer erzielten. Die
Glockenstädter, mittlerweile mannschaftlich auch teilweise
verjüngt, ließen dies nicht tatenlos zu, bliesen zur
Aufholjagd und konnten hin und wieder mit ihren unbestritten effektiven
Kombinationen zum Anschluss (8:9) gelangen. Immer wieder war es Toralf
Höhne, der hinter einer wirklich gut arbeitenden Deckung den
Rest
erledigte und somit ein schnelles Umkehrspiel ermöglichte.
Thuringia nutzte dies in Folge und kam mit einem 0:3 Lauf zum 8:12
Zwischenstand. Die Gastgeber weiter bemüht nicht vorzeitig
unter
die Räder zu kommen, konnten jedoch nicht verkürzen.
Steven
Götz, der sich bei einer Aktion verletzte, musste vom Feld, so
dass jetzt Spielertrainer Steffko die Spielmacherrolle
übernahm.
Die Gäste konnten zum 9:14 bzw. 10:15 weiter vorlegen, was die
Hausherren zur Auszeit zwang (21. Min.). Diese zeigte bei den Apoldaern
Wirkung, die bis zur Halbzeit noch auf 13:17 verkürzen
konnten.
Im Spielverlauf hatte sich eine zwar kampfbetonte, aber trotzdem
überwiegend fair geführte sowie spannende und
gutklassige
Partie entwickelt, bei der keiner der mitgereisten
Querschläger
und Fans das Dabeisein bereute. Der Meister wollte nun in Halbzeit 2
den Sack zu machen und war sich sicher, dass die letzten 30 Minuten der
Saison kein Schongang werden wird. Nach Wiederanpfiff sah sich
Chefkanonier Oldi sofort in Sonderbewachung. Anfänglich zeigte
dies noch geringe Wirkung, da Steffko, Paul und Robert mit weiteren
Treffern die Gastgeber noch auf Distanz halten konnten. In Folge jedoch
gelang den Apoldaern - Routiniers doch der ein oder andere Treffer bzw.
Strafwurf, so dass sich der Vize wieder auf Schlagdistanz sah, 18:20
(37. Min.). Steffkos Übersicht und einer mit wirklich
kühlen
Kopf agierenden Abwehr um Michael „Katze“ gelang es
in
Folge die Apoldaer wieder auf eine 3 bis 4 Toredifferenz zu halten.
Thomas Merten jetzt im Kasten gelang es Anschluss an die Leistung
seines Torwartkollegen zu finden und konnte in Folge ebenso wie Toralf
zwei Strafwürfe der Gastgeber parieren. Der Vizemeister
versuchte
nun mit teilweise regelwidrigen Mitteln den Thuringia Erfolg noch zu
verhindern, was die Unparteiischen jedoch mit einer Folge von
Zeitstrafen ahndeten. Die Königseer nutzten
selbstverständlich diese Gelegenheiten und Steffko bzw. Oldi
trieben einen nach dem anderen Konter nach vorn, setzten somit auch
ihre Nebenleute geschickt ein. Ein meisterlicher 0:6 Torlauf zum 25: 34
war der Erfolg dessen, wobei Robert zwischenzeitlich den
ominösen
letzten 30. Treffer der Punktspielsaison markierte. Die Vorentscheidung
war somit gefallen, was jetzt folgte war feinste Handballkost, aber auf
beiden Seiten. Die Apoldaer schienen sich ihrem Schicksal zu ergeben
und wollten trotz allem noch mit Kempa und Co. zaubern. Auf der
Gegenseite ergriff Steffko in Profimanier einhändig den Ball
über dem Kreis und netzte zu aller Überraschung
überlegt
ein. Daniel durfte nach drei bis vier erfolglosen Versuchen sich mit
einem verwandelten Strafwurf doch noch in die Torschützenliste
eintragen. Beim 30:38 war endgültig das urewige Projekt
Auswärtssieg in Apolda als krönender Abschluss einer
erfolgreichen Saison geschafft.
Ein Freudenkreis, Ovationen mit den unschlagbaren
Querschlägern,
eine lustige Busheimfahrt mit Trixi und eine dritte geniale
Pubsamstagnacht folgten dann dem Ganzen. Schlussendlich wollen die
Jungs am kommenden Sonntag noch einmal das Double im Pokalfinale in
Großschwabhausen in Angriff nehmen, bevor es in die
wohlverdiente
Spielpause geht.
Im September heißt das Projekt dann Landesliga mit ganz
anderen
Kalibern, aber auch bestimmt interessanten Derbys, die hoffentlich
wieder viele Fans und Freunde des Königseer Handballsports in
die
Halle am Schiefer locken werden.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (3), M.
Gießler (3), R. Oldenburg (16), Ch. Schirmer (n. E.), St.
Varchmin (5), St. Götz, M. Lächa (1), A.
Kürsten (3), D.
Czaniera (1), R. Erb (6), U. Oswald (n.E.)
17.05.2011; sixtyone
17.Spieltag
SV Thuringia Königsee – TSV Gispersleben II
26:12 (11:6)
Auch im letzten Heimspiel ohne Probleme zum Sieg
Handball, Verbandsklasse Endrunde: Meisterehrung nach letztem Heimspiel
Der vergangene Punktspielsamstag sollte in doppelter Hinsicht die
bereits gewonnene Meisterschaft krönen. Zum Einen wollte die
Mannschaft im letzten Heimspiel der Saison sich gebührend bei
seinen Fans und Zuschauern bedanken und zum Anderen natürlich
auch
die gewonnene Meisterschaft gemeinsam feiern.
Zu Gast war die zweite Vertretung des TSV Gispersleben. Mit den
Randerfurtern kam eine Mannschaft, mit der man sich in der
Vergangenheit häufig auf Augenhöhe begegnete. Diesmal
reisten
die Gäste jedoch nur mit einer Rumpftruppe an, so dass der
zweite
Torhüter der einzige Wechselspieler auf Seiten der
Gäste war.
Auch Thuringia musste neben seinen beiden Langzeitverletzten auf Robert
Erb verzichten, der sicherlich auf seiner Familienfeier dahinschmorte
und viel lieber an diesem Tag auf der Platte aktiv gewesen
wäre.
Die Partie begann überhaupt nicht nach den Vorstellungen der
Hausherren, die Gispis legten vor und Thuringia lief anfangs dem
Rückstand hinterher. Erstmals beim 4:3 durch einen von Oldi
verwandelten Strafwurf sahen sich die Gastgeber in der Vorderhand.
Thuringia konnte sich zwar in der Folge über die Stationen
6:3,
7:4 leicht absetzen, jedoch war dem Spiel schon jetzt eine gewisse
Schwerfälligkeit, vor allem im Angriff, anzumerken. Im Gang
nach
vorn war wenig Meisterliches zu erkennen, das Zusammenspiel klappte
fast überhaupt nicht, Chancen wurden nicht herausgespielt
sondern
wenn, kläglich vergeben. Die Trefferquote der Gäste
sah Gott
sei dank nicht besser aus, so dass sich im ersten Durchgang eine
absolut torarme Partie abzeichnete und beide Mannschaften beim 11:6 die
Seiten wechselten.
Auch die folgende Viertelstunde sah nicht wesentlich anders aus,
Thuringia wahrte den Vorsprung, aber ein für die Fans
schönes
Handballspiel sieht gewöhnlich anders aus. Die Gastgeber
zollten
allmählich Ihrer zahlenmäßigen
Unterlegenheit und somit
dem Konditionsverlust Tribut, was Thuringia zunehmend nutzen konnte und
sich bis zum 18:9 absetzte. In der Schlussviertelstunde zeigte wiederum
unser Spielertrainer Steffko einmal mehr, warum er auch auf der Platte
für das Team so wichtig ist. Mit seiner Einwechselung kam
Druck
und Dynamik ins Spiel, den seine Nebenleute dankend annahmen und
endlich in die langersehnten Torerfolge ummünzten. So gelang
dem
Gastgeber über Konter und endlich auch Spielzüge ein
tadelloser 6:0 Torlauf zum 24:10, was die Fans auf den Rängen
nun
doch noch zur Meisterschaftsstimmung animierte. Thuringia spielte nun
die letzten Minuten runter, den Gispis sei an dieser Stelle ein
Kompliment gezollt, dass sie trotz der bereits erwähnten
Mannschaftssituation bis zum Schlusspfiff zum 26:12 tapfer
gekämpft haben.
Erfreulich auf Königseer Seite, dass sich eine breite
Spielerzahl
in die Trefferliste eintragen konnte und man somit der
anschließenden Meisterehrung freudig entgegen sah. Am
kommenden
Samstag geht es im Mannschafts- und Fanbus zum Saisonhalali gegen den
Erzrivalen nach Apolda. Abfahrt ist 12.30 Uhr an der
Sporthalle, zu einem hoffentlich begeisternden und lustigen
Handballabschluss der Verbandsklasse.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (3), M.
Gießler (2), R. Oldenburg (6),
Ch. Schirmer (4), St. Götz (6), M. Lächa (3), A.
Kürsten
(1), D. Czaniera, St. Varchmin(1), U. Oswald (n.E.), U.
Förster
17.05.2011; sixtyone
16.Spieltag
HSV Weimar II - SV Thuringia Königsee 30:34 (15:17)
Am vergangenen Samstag stand der erste von insgesamt 3
Meisterschaftsmatchbällen zur späten Stunde bei
Weimars
Landesligareserve an. Weiter ohne die beiden Knieverletzten Sven
„Ella“ Elsässer und Jens Riwe sowie
Spielertrainerfuchs Steffko Varchmin, der aus familiären
Gründen fehlte, wollte die Mannschaft um Ralf
„Oldi“
Oldenburg selbstverständlich diese erste sportliche
Gelegenheit
zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Realität umsetzen.
Die Gäste noch vor Wochenfrist aus
„personellen“
Gründen zum Pokal am Schiefer nicht angetreten, liefen mit
voller
Kapelle und hoch motiviert auf, als ginge es für Sie ebenfalls
um
den Titel. Unsere beiden Chefkanoniere Oldi und Steven wurden mit dem
Anpfiff weg bereits an der Mittellinie in Empfang genommen und durften
sich somit über ihre gesamte Einsatzzeit dieser
Doppelbewachung
erfreuen. So lag augenblicklich die Verantwortung im Angriff bei
Michael „Schwarzer“ Gießler, der wer ihn
kennt, diese
sofort übernahm und seine Mannschaftskameraden dirigierte und
in
Szene setzte. So konnte Thuringia diese 4 – 2 Deckung durch
Tore
von Robert Erb, Gernot Brähne und dem Schwarzen kompensieren
und
mit dem 1:5 ein erstes Aktenzeichen setzen. Die Weimaraner sichtlich
beeindruckt bemühten sich nicht vorzeitig ins Abseits zu
geraten
und waren in der Folge durch Ihren quirligen Kreisläufer
erfolgreich. Dieser bereitete der Thuringia – Abwehr um
Michael
„Katze“ Lächa anfangs noch
Schwierigkeiten, jedoch mit
dem weiteren Spielverlauf festigte sich auch dieser Mannschaftsteil
zumal Toralf Höhne wieder bestens parierte.
Es entwickelte sich nunmehr angestachelt durch viele
übermotivierte und überzogene Aktionen der Gastgeber
eine
hektische Spielphase, von der sich die Thuringia – Jungs
anstecken ließen und keiner in den eigenen Reihen vermochte
die
Gemüter zu beruhigen. Dem Titelaspirant gelang demzufolge auch
nicht sich weiter abzusetzen, so dass sich das Spiel bei einem 2 bis 3
Tore Vorsprung einpegelte. Bedingt auch durch einige
unglückliche
Entscheidungen des durch die harte Spielweise teilweise
überforderten Schiedsrichterpaares gelang den Gastgebern der
Anschluss zum 14:15 (25. Min.). Dies veranlasste Thomas Merten die
grüne Karte zu ziehen, um die Jungs auf ein ruhigeres Spiel
und
die eigenen handballerischen Fähigkeiten zu besinnen. So
konnte
bis zum 15:17 zumindest ein knapper Vorsprung mit in die Kabine
genommen werden.
Der Beginn des zweiten Durchgangs glich absolut dem Ersten, Kampf,
Härte und deutliche Überreaktionen bestimmten statt
des
Spielens das Match. So häuften sich auf beiden Seiten die
Zeitstrafen und Weimar gelang zum 19:19 erstmals der Ausgleich (37.
Min.). In dieser Phase war es vor allem Toralf im Thuringia Kasten zu
verdanken, dass die Königseer nicht in Rückstand
gerieten.
Die Mannschaft kämpfte nun auch geschlossener und miteinander,
was
sich allmählich in Zählbares abzeichnete. Christoph
„Hansa“ Schirmer mittlerweile im Spiel ackerte
redlich und
versuchte Lücken zu schaffen und auch Andreas
„Paul“
Kürsten jetzt mit Katze im Angriff – Deckung
– Wechsel
vermochte sich gut in Szene zu setzen bzw. erarbeitete den und anderen
Strafwurf. Wehrmutstropfen in dieser Phase war die dritte Zeitstrafe
gegen den Schwarzen, der sich nicht lange darüber
ärgerte, ob
diese Strafe gerechtfertigt war, sondern profilierte sich alsbald als
„Nachwuchsquerschläger“ auf der
Tribüne. Trotz
seiner ständigen Sonderbewachung konnte Oldi immer wieder im
„Eins gegen Eins“ sich erfolgreich durchsetzen und
kam so
auf beachtliche 18 Treffer! Endlich gelang Thuringia beim 23:28 sich
wieder abzusetzen, was die mitgereisten Querschläger mit
frenetischen Trommelwirbel honorierten. Diese Führung gaben
die
Gäste nun nicht mehr aus der Hand, ließen endlich
ihre
Cleverness und Überlegenheit aufblitzen, so dass alle
Mitspieler
zu ihren verdienten Einsatzzeiten kamen. Selbst bei dem mittlerweile
ungefährdeten Vorsprung provozierten einige Weimarer Spieler
immer
weiter, so dass weitere Rempeleien und Unsportlichkeiten sogar am
Spielfeldrand nicht ausblieben. Typisch für die teils kopflos
agierenden Gastgeber war die letzte Spielszene 4 Sekunden vor Ultimo
und dem Spielstand von 30:33. Thuringia ist beim Anwurf am Mittelkreis
und Weimar postiert sich geschlossen in Offensivdeckung davor auf. Oldi
spielt den Ball steil auf den nach vorn sprinteten Katze, Jojo
verschafft ihm den nötigen Raum, so dass Katze noch vor dem
Ertönen der Schlusssirene den Ball kempaverdächtig im
gegnerischen Tor zum Endstand von 30.34 unterbringt. Sieges- und
Meisterschaftstaumel auf den Parkett und bei den
Querschlägern, am
Ende einkämpferischer Erfolg, der vielleicht deshalb im
Meisterschaftsendkampf mehr wiegt als ein deutlicheres Ergebnis.
Somit ist, nicht wie eine große lokale Zeitung
verkündet die
Meisterschaft in Sichtweite, sie ist vorzeitig und fest in unseren
Händen und den Landesligaaufstieg kann uns keiner mehr nehmen.
Deshalb wird es am kommenden Samstag zur gewohnten Zeit zum letzten
Heimspiel gegen Gispersleben II natürlich eine Meister- und
Aufstiegsparty geben, zu der alle die uns die Saison über
unterstützt haben natürlich auf das Herzlichste
eingeladen
sind.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), J.
Fischer,
M. Gießler (2), R. Oldenburg (18), Ch. Schirmer, St.
Götz
(5), M. Lächa (1), A. Kürsten (2), D. Czaniera (1),
R. Erb
(3), U. Oswald (n.E.)
Handball, Verbandsklasse Endrunde: Thuringia macht einen riesen Schritt
Richtung Aufstieg
Am letzten Wochenende war es nun soweit, die beiden Staffelsieger der
Vorrunde, Königsee und Apolda, trafen direkt aufeinander. Wie
immer in diesem ewig jungen Duell konnte man mit einem spannenden Spiel
rechnen.
Von Beginn an zeigte Königsee aber wer Herr im Hause ist und
legte
einen perfekten Start hin. Michael "Schwarzer" Gießler
eröffnete das Schlagerspiel gleich mit zwei schönen
Toren und
Steven Götz setzte noch einen Treffer zum 3:0 drauf. Leider
verletzte der sich in der nächsten Abwehraktion leicht und
konnte
erst in der zweiten Hälfte wieder spielen. Für ihn
kam
Steffen Varchmin in die Partie. Der HSV immer noch ohne richtige
Einstellung, war völlig überfordert vom schnellen
Thuringia-Spiel und so bauten die Hausherren die Führung
weiter
auf 5:1 aus.
Erst jetzt wurde die Partie ausgeglichener und pegelte sich bei einem
4-5 Tore-Vorsprung für Königsee ein.
Mitte der ersten Halbzeit beim Stande von 9:4 kam dann das
Verletzungspech der Thuringia zurück und Torhüter
Toralf
Höhne musste mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss die Segel
streichen. Für ihn kam Thomas Merten ins Spiel und Ulf Oswald
wurde auf der Bank zum Ersatztorhüter umfunktioniert. Aber
auch
dies brachte den Thuringia Motor noch nicht ins Stocken und so blieb
der Vorsprung konstant (11:6). Erst in der Endphase der ersten
Hälfte wurde die Chancenverwertung der Hausherren schlechter.
Selbst klarste Chancen wurden nun leichtfertig vergeben. Apolda nutzte
dies natürlich aus und konnte bis zum Halbzeitpfiff noch auf
13:10
verkürzen.
Die Kabinenansprache des Trainers ähnelte dann der aus dem
Gisperslebenspiel : " Bessere Chancenverwertung und weiter dass
Torepolster ausbauen...", waren die Hauptpunkte.
Der zweite Spielabschnitt begann dann erst einmal mit Leerlauf auf
beiden Seiten bevor Robert Erb von außen das Tore
schießen
wieder eröffnete. Apolda versuchte nun alles um den
Rückstand
zu verkleinern, aber auch die Brechstange brachte nicht mehr als das
17:14 in der 41. Spielminute.
Der Thuringia-Express nahm nun wieder Fahrt auf und die
Königseer
spielten ihre technischen und konditionellen Stärken voll aus.
Der
HSV war nun völlig überfordert und hatte den
Hausherren
nichts mehr entgegenzusetzen. Über die Stationen 19:14,21:15
bis
zum 27:16 durch Steve Götz setzten sich die Hausherren wieder
ab
und schafften so die Spielentscheidung. In dieser Phase zeigten vor
allem Michael Lächa in der Deckungsmitte und Thomas Merten im
Tor
super Leistungen und brachten ihre Gegner zum verzweifeln. Am Ende
ließ man die Zügel wieder etwas schleifen und
ermöglichte so den Gästen noch eine kleine
Ergebniskosmetik
zum Endstand von 28:19.
Durch diesen Sieg hat Königsee die Meisterschaftsambitionen
klar
gefestigt und hat nun drei Punkte Vorsprung vor dem HSV Apolda III.
Motor Gispersleben II – SV Thuringia
Königsee 25:33 (12:16)
Zweiter Endrundensieg für die Thuringia
Handball, Verbandsklasse Endrunde: Auch Auwärts weiter auf
Erfolgskurs
Im zweiten Spiel der Meisterschaftsendrunde musste die Thuringia am
vergangenen Samstag bei der Landesligareserve von Motor Gispersleben
antreten. Das es sich bei diesen Play off – Gegnern jedes Mal
um
ein Endspiel handelt, war den Jungs bei Ihrer Anreise bewusst. Muss man
doch jetzt jeden Gegner schlagen, wenn man gegen den
Meisterschaftskonkurrenten Apolda III die Nase vorn behalten will.
Dementsprechend war das Team motiviert und wollte aus einer
konsequenten Deckung gegen die „gewichtigen Gispis“
bestehen und an die Leistung der vergangenen Woche anknüpfen.
Ohne die Knieversehrten Sven „Ella“
Elsässer und Jens
Riwe sowie Andreas „Paul“ Kürsten, der
berufsbedingt
absagen musste, legte Thuringia von Beginn los und konnte durch Ralf
„Oldi“ Oldenburg und einen Doppelschlag von Gernot
Brähne mit dem 0:3 den Hausherren zeigen, mit welchen Ziel die
Thuringia angereist ist. Motor erholte sich jedoch nach kurzem Schock
und konnte zum 2:4 den Anschluss halten. Schon jetzt war zu erkennen,
dass das Spiel kein einfacher Gang für den
Tabellenführer
wird.
Die Abwehr um Michael „Schwarzer“
Gießler, Michael
„Katze“ Lächa und Oldi waren sichtlich
noch nicht auf
den Gegner eingestimmt, insbesondere der linke Rückraum der
Gastgeber konnte sich mehrfach erfolgreich in Szene setzen. Aber auch
im Gang noch vorn war noch reichlich Sand im Thuringia-Getriebe, so
dass außer Gernot alle anderen Torgaranten noch nach dem
Wurfglück suchten. Thuringia konnte zwar einen 2 bis 3 Tore
Vorsprung weiter halten, aber spielerisch lief vieles noch nicht
optimal. Aus diesem Grund rief Steffko Varchmin seine Jungs in der 14.
Minute zur Auszeit, um sie neu einzuschwören. Aber auch das
fruchtete anfangs nicht sichtlich, Gispersleben kämpfte
aufopferungsvoll und sah sich beim 8:8 auf Augenhöhe.
Thuringia
konnte über den Kampf zwar wieder vorlegen, aber die
„Gispis“ waren beim 10:10 wieder dran. Zweifellos
war es
Toralf Höhne mit seinen reihenweise guten Paraden zu
verdanken,
das Thuringia in dieser Phase im Spiel blieb.
Allmählich platzte zumindest bei Robert Erb endlich der
Knoten,
der bis dahin völlig unter seinen Erwartungen blieb, sich aber
dann zweimal konsequent durchsetzen konnte. Mit dem selbst
eingewechselten Spielertrainerfuchs Steffko kehrte im Deckungszentrum
auch mehr Sicherheit ein, Toralf erledigte den Rest und Thuringia
konnte sich über die Stationen10:13; 12:13 zum 12:15 wieder
leicht
absetzen. Steffko spitzelte dann den Gastgebern noch einen Ball weg und
konnte mit dem anschließendem Kontertor zum Halbzeitstand von
12:16 einlochen.
Für den zweiten Durchgang war die einhellige Kabinenmeinung,
unbedingt das Torepolster weiter auszubauen um möglichst nicht
in
eine hektische und schwer beherrschbare Schlussphase zu gelangen. Dies
bedeutete insbesondere die Trefferquote weiter zu verbessern und dies
obwohl sich Oldi inzwischen einer Sonderbewachung erfreute. Aber
Steffko verstand es mit all seiner Routine immer wieder seine
Nebenleute und auch Oldi geschickt einzusetzen. Die Abwehr stand
nunmehr kompakt, die Abstimmung passte und Katze ließ dem ca.
120
kg Kreisläufer der Gispis keine Chance. Auch Christoph
„Hansa“ Schirmer nunmehr für den Schwarzen
in der
Deckung hatte seinen Gegenüber bestens in Griff. Falls mal ein
Wurf durchkam, hatte immer noch Toralf einen sagenhaften Tag und eine
gefühlte Quote von weit mehr als 50 % an teilweise
sehenswerten
Paraden. Über die Stationen 13:18; 16:21 zum 18:24 bauten die
Gäste den Vorsprung allmählich aus.
Die Motor Sieben kämpfte aufopferungsvoll und wollte sich der
drohenden Niederlage nicht ergeben, kam aber meist nur noch durch
Einzelaktionen zum Erfolg. Beim 19:28 lag der erste 10 Tore –
Vorsprung in der Luft, der der Thuringia aber nicht gelingen wollte.
Die Gispis steckten trotzdem nie auf, versuchten den Abstand zu
verkürzen obwohl der sich jetzt bei 8 Toren einpegelte. Dieser
hatte dann sowohl beim „Bierkastentreffer“ durch
Oldi zum
22:30, als auch beim Endstand von 25:33 seinen Bestand.
Thuringia konnte somit sein Vorhaben erfolgreich umsetzen und schaut
nun erwartungsvoll auf den kommenden Samstag, wenn es zur gewohnten
Anwurfzeit zum Ligaspitzenspiel gegen die dritte Vertretung des HSV
Apolda kommt.
Diese Begegnung kann und wird bereits richtungsweisend für die
Meisterschaft sein und hat demzufolge den entsprechenden Stellenwert
bei allen Aktiven. Diese wünschen sich natürlich
für
diese Begegnung auch die optimale Unterstützung von den
Rängen unter choreographischer Leitung der
Querschläger.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (5), M.
Gießler (1), R. Oldenburg (11), St. Varchmin (5), St.
Götz
(4), M. Lächa, D. Czaniera (1), Ch. Schirmer, R. Erb (6), U.
Oswald (n.E.)
29.03.2011; sixtyone
13.Spieltag
SV Thuringia Königsee - HSV Weimar II 38:19 (19:8)
Starker Auftakt in die Endrunde für die Thuringia
Handball, Verbandsklasse Endrunde: Königsee fegt Weimar aus
der Halle
Im ersten Spiel der Endrunde war mit dem HSV Weimar II der
Drittplazierte der zweiten Staffel zu Gast am Schiefer. Weimar hatte in
der Vorrunde schon einige Achtungszeichen, wie z.B. den Sieg gegen
Apolda, gesetzt. Dementsprechend war man gewarnt und wollte
sich keine Blöße geben. Bevor das Spiel losging
gratulierten die Königseer aber erstmal ihrem
Torhüter Thomas Merten zum 50. Geburtstag und
überreichten ihm ein kleines Geschenk.
Dann ging es los und Königsee begann sehr konzentriert.
Schnell führte der Gastgeber 3:0 bevor die Gäste
durch zwei Siebenmeter den Anschluss zum 3:2 wieder herstellten. Toralf
Höhne im Kasten der Gastgeber zeigt nun einige schöne
Paraden, aber auch die Abwehrleistung der Thuringia wurde immer besser.
Daraus resultierend setzte sich nun Königsee mit einem 6:0
Lauf auf 10:3 ab. Weimar schaffte einen Gelegenheitstreffer, bevor
Oldi, Gernot Brähne, Michael "Katze" Lächa und Steven
Götz auf 14:4 in der 21. Spielminute erhöhten. Damit
war die Vorentscheidung gefallen und die Hausherren hielten diesen
Vorsprung bis zur Pause (19:8).
In der Halbzeitansprache verlangte Coach Steffen Varchmin weiter Druck
zu machen und wollte mit seiner Einwechslung auch dazu beitragen.
Die Zweite Hälfte begann dennoch ausgeglichen und der HSV
hielt noch bis zum 22:11(34.Min.) mit. Dann verschärfte
Königsee wieder das Tempo und erzielte einen Treffer nach dem
anderen. Weimar hingegen verzweifelte an der Abwehr und am nun im Tor
stehenden "Neu-Fünfziger" Thomas Merten.
Kleiner Wermutstropfen war in dieser Phase nur die Rote Karte gegen
Steffen Varchmin wegen einer kleinen Unbeherschtheit im Eifer des
Gefechts, die aber keine Nachwirkungen hat. Königsee
kämpfte jetzt um den 30. Treffer, der erst im dritten Anlauf
von Steven Götz erledigt wurde und setzte mit einem
sehenswerten Tor von Andreas" Paul"Kürsten zur erstmaligen
20-Tore-Führung nach (31:11; 47.Min.). Für Weimar war
dies schon längst ein Debakel, aber Sie gaben sich nicht auf.
Dennoch konnten sie nicht verhindern, dass der Tabellenführer
die Führung noch bis zum 37:14 ausbaute.
Beim Versuch auch noch den vierzigsten Treffer zu erzielen scheiterten
die Königseer mehrfach am Pfosten und dem Torhüter
der Gäste. Diese nutzten jetzt noch die Leichtsinnsfehler zur
Ergebniskosmetik. Am Ende steht ein klarer 38:19 Erfolg der Thuringia
zu Buche, der zu keiner Zeit des Spiels gefährdet war.
Zum Ende der Vorrunde stand das Auswärtsspiel gegen den
bislang punktlosen Tabellenletzten Stahl Unterwellenborn an. Vom Papier
bzw. der Tabelle her sicherlich eine klare Konstellation, doch im Sport
ist immer allerlei möglich. Thuringia ohne die
Langzeitverletzten Jens Riwe und Sven „Ella“
Elsässer sowie Toralf Höhne und Michael
„Schwarzer“ Gießler, aber mit der
kompletten „Jugendbrigade“ im Aufgebot. Diese
sollte die gute Chance sich einmal komplett zu produzieren bzw.
aufeinander unter Spielbedingungen abzustimmen nutzen.
Dementsprechend ließ Spielertrainerfuchs Steffko Varchmin
unter der führenden Hand von
„Jugendbrigadier“ Gernot Brähne die Junge
Garde auch von Beginn an auflaufen. Nachdem beide Teams ihre ersten
Tore jeweils per Strafwurf erzielten, lies es Robert Erb von der
Linksaußenposition im Doppelschlag krachen (1:3, 4. Min.).
Die Gastgeber ließen sich jedoch nicht beeindrucken, hielten
dagegen und waren auf ihrer linken Angriffseite ebenfalls zweimal zum
Remis erfolgreich. In der Folgezeit plätscherte das Spiel
recht emotionslos dahin, Thuringia legte vor und die Stahlwerker
blieben dran. Jugendliche Dynamik sah wohl schon etwas anders aus. Im
Angriff wurden, durch Unkonzentriertheiten, eine gewisse nicht
abzustreitende Nervosität und individuelle Fehler, reihenweise
Chancen ausgelassen. Der Tabellenführer vermochte es einfach
nicht den Gegner genügend unter Druck zu setzen, um aus den
daraus resultierenden Fehlern seine Gelegenheiten zu nutzen. Ab der 20.
Minute stellte Steffko dann doch etwas um und brachte mit Ralf
„Oldi“ Oldenburg und Andreas
„Paul“ Kürsten mehr Routine ins Spiel.
Thuringia schaffte es nun auch dank eines unermüdlich
rackerten Michael „Katze“ Lächa am Kreis
und immer wieder Robert Erb sich leicht mit 2 Toren und bis zur
Halbzeit auf 10:13 abzusetzen.
Natürlich war das bis dahin nicht das erwartete Spiel, auch
wenn es außer um die sportliche Entwicklung unseres
„Nachwuchses“, um nichts weiter als die
„Goldene Ananas“ ging.
Die Gäste begannen nun die 2. Halbzeit, wie es einem
Meisterschaftsaspiranten entsprach. In den ersten 11. Minuten des
Durchgangs entschieden die Jungs vom Schiefer mit einem 6:0 Torlauf
(10:19) praktisch das gesamte Spiel. Über eine kompakte Abwehr
lief ein Konter nach dem Anderen, die selbst Paul als frisch gebackener
reifer fast „Mittvierziger“ erfolgreich
abschließen konnte. In dieser Phase machte Thuringia den
Eindruck, als würden Sie die Stahlwerker komplett
überrennen und die 40:14 Hinspielmarke spielend
überbieten. Just jedoch ab diesem Moment schlich sich wiederum
der Fehler- bzw. Leichtsinnsteufel ein.
Chancen wurden reihenweise vergeben, meist sogar aus klarsten
Möglichkeiten. Die Gastgeber konnten jedoch diese
Schwäche des Tabellenführers auch wegen derer guten
Abwehr mit einem sicheren Thomas Merten dahinter nicht in
Zählbares ummünzen. Auch Robert verließ
nach zwei verworfenen Strafwürfen das bis dahin sichere
Wurfglück, so dass sein 10. Treffer in dieser Partie nicht
mehr gelingen wollte. Thuringia brachte es in den verbleibenden 19.
Minuten lediglich auf magere 5 Tore bis zum Endstand von 18:24.
Spielerisch unabstreitbar keine Glanzleistung aber für die
„Jugendbrigade“ sicherlich ein Stück
sportlicher Erfahrung mehr, das man auch gegen den Tabellenletzten
erstmal ein Spiel
„spielen“ muss. Schlusspunkt der Vorrunde!
Ab dem 12.03.2011 beginnt dann die Haupt- bzw. Play – Off -
Runde mit einem spielfreien Tag für die Thuringia. Somit
beginnt dann am 19.03.2011 um 16.30 Uhr das erste Heimspiel mit
großer Sicherheit gegen die zweite Hochschulmannschaft aus
Weimar. Weitere Gegner sind dann die „Altrivalen“
vom HSV Apolda III und dem TSV Gispersleben II. Also alle Fans, Freunde
des Königseer Handballs und Handballinteressierten sind ab da
wieder zu sicherlich spannenden Partien eingeladen, über eure
Unterstützung dazu freuen wir uns schon jetzt.
Thuringia: Th. Merten, G. Brähne (2), J. Fischer, V. Dietz
(n.E.), U. Förster (n.E.), R. Oldenburg (5), St. Varchmin
(n.E.), St. Götz (2), A. Kürsten (3), M.
Lächa (2), D. Czaniera, Ch. Schirmer (1), R. Erb (9)
Handball, Verbandsklasse: Erste Punktspielniederlage der Saison
Zum vorletzten Spiel gegen den Tabellendritten der Vorrunde, LSV 49
Oettersdorf, wollten die Jungs vom SV Thuringia Königsee schon
vom
Fahrtantritt den Gemeinschaftssinn stärken. Daher entschloss
sich
das Team zu der Fahrt in das entfernte Schleiz gemeinsam per Kleinbus
anzureisen, einschl. Kaffeepause und Spaziergang zum Siegerdenkmal des
Schleizer Dreiecks. Das aber dieses Spiel keine Kaffeefahrt darstellte,
dessen waren sich alle Spieler bewusst, nimmt man doch die aus diesem
Match gewonnenen oder verlorenen Punkte mit in die Meisterschaftsrunde.
Von Beginn sollte entsprechend Druck auf die Gastgeber
ausgeübt
werden, was Spielertrainer Steffko Varchmin sogleich mit seinem ersten
Treffer zum 1:0 deutlich machte. Die Oettersdorfer waren aber im
Vergleich zum Hinspiel diesmal hellwach, glichen im Gegenzug aus bzw.
legten selbst die Führung vor. Michael
„Schwarzer“
Gießler war es durch seinen Doppelschlag von
Rechtsaußen zu
verdanken, dass Thuringia nicht frühzeitig in
Rückstand
geriet (3:3). Alle anderen Mitspieler zollten dem Wurfpech, was den
quirligen Gastgebern eine Konterchance nach der anderen
ermöglichte, die diese auch dankbar annahmen. Thuringia war
zwar
weiter bemüht den Anschluss nicht zu verlieren (5:5), aber das
Spiel der Königseer lief einfach nicht rund. In Folge dessen
legten die Gastgeber einen lupenreinen 4:0 Torlauf zum 9:5 auf das
Parkett. Es war schon schauerlich mit anzusehen, was Thuringia im
Angriff für eine Quote brauchte, um zum Erfolg zu gelangen.
Eigentlich war über die gesamte Spielzeit schon zu merken,
dass
der Torgarant der letzten Spiele Ralf „Oldi“
Oldenburg in
Folge seine Spielsperre schmerzhaft fehlte. Durch eine umgestellte 6:0
Deckung erlangte zumindest die Abwehrarbeit wieder die gewohnte
Qualität und durch den nötigen Kampfgeist konnte
Thuringia
über die Stationen 11:6; 12:7 den 13:12 Anschlusstreffer
verbuchen. Jetzt entwickelte sich ein spannendes Spiel, das beide
Mannschaften gleichwertig sah. Die Gäste versuchten endlich
einmal
ihre Kombinationen zu spielen, um die ein oder andere
Überzahlsituation zu erwirken, was sich in den Torerfolgen von
Michael „Katze“ Lächa und Steven
Götz auszahlte.
So war beim 13:13 und 14:14 der Ausgleich wieder hergestellt, bevor
Thomas Merten praktisch mit der Pausensirene einen Weitwurf der
Hausherren als „Kullerei“ einfing.
Zum Beginn des 2. Durchganges waren es wiederum die Rand –
Schleizer, die sofort präsent auf dem Parkett waren und ihre
Führung auf 2 Tore ausbauten. Thuringia fightete weiter, kam
wieder zum Ausgleich (17:17) und durch Steffko Varchmin endlich wieder
in Führung (18:19). Nun war der Tabellenführer,
bislang als
solcher nicht immer erkennbar, die tonangebende Mannschaft, wenn auch
Niveauunterschiede nicht auszumachen waren. Dennoch gelang den
Königsee`rn ein kleines, wenn auch nicht beruhigendes,
Torepolster
herauszuwerfen (22:25, 47. Min.). Wer jetzt glaubte Thuringia spielt
das mit all seiner Routine runter und nimmt die enorm wichtigen Punkte
mit an den Schiefer, sah sich in der Schlussviertelstunde schwer
getäuscht. Die Oettersdorfer bliesen zu einer kampf- und
willensstarken Aufholjagd. Selbst ein parierter Strafwurf von Thomas
Merten und weitere 2.. 3 vereitelte Großchancen, konnten den
Einbruch der Gäste nicht abwenden. Im Angriffspiel der
Thuringia
wurden reihenweise die Bälle weg- oder verworfen, landeten so
bei
den Hausherren, die diese dankend in Torerfolge ummüntzten.
Dem
Königseer Rückraum gelang einfach gar nichts mehr,
eine
Spielidee war auch nicht mehr zu erkennen und das Heil wurde nur noch
in einem kläglichen 1:1 Gefecht gesucht. Zudem hatte der
Keeper
der Oettersdorfer einen glänzenden Tag erwischt, so dass
lediglich
nach 13 torlosen Minuten Thuringia durch Andreas
„Paul“
Kürsten erst in der Schlussminute zum 26. Treffer kam. Das ist
natürlich gegen eine Oettersdorfer Mannschaft deutlich zu
wenig,
so dass diese nach dem Ausgleich (25:25) über das 28:25 zum
verdienten Endstand von 29:26 gelangten.
Der Jubel der Hausherren mit ihrem kleinen aber treuen Anhang
über
diesen sicherlich nicht unbedingt eingeplanten Erfolg war
riesengroß, ebenso wie die Enttäuschung bei dem
Tabellenführer.
Nun steht Thuringia im indirekten Vergleich die Meisterschaftsrunde
betreffend gegenüber dem Altrivalen HSV Apolda III schon mit
einem
Minuspunkt mehr im Hintertreffen und muss natürlich alle
Register
ziehen, um das gesteckte Ziel aus eigener Kraft zu erreichen.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), M.
Gießler (3), U. Oswald,
St. Varchmin (7) St. Götz (8), A. Kürsten (1), M.
Lächa (3), Ch. Schirmer, D. Czaniera, R. Erb (2),
14.02.2011; sixtyone
THV-Pokal
SV Thuringia Königsee – VfB
Mühlhausen II 28:30 (14:15)
Überraschung bleibt aus
Handball, THV – Pokal; Achtelfinale: Großer
Pokalfight mit unglücklichen Ende
Das schon viel diskutierte und beschriebene Achtelfinale im
Thüringer Handballpokal gegen den Tabellenführer der
Landesliga 2 - VfB Mühlhausen II als nächstes
Highlight des
Königseer Handballs stand am vergangenen Samstag auf dem
Programm.
Thuringia weiterhin mit 3 Stammspielern stark ersatzgeschwächt
empfing die Gäste, die mit voller Kapelle und wie vermutet mit
der
Verstärkung aus Ihrer Ersten aus den vollen schöpfen
konnten.
Nach dem Spielprotokoll war es wie schon im vorangegangenen Spiel gegen
die SG Saalfeld/Könitz I ein Match zwischen Handballerfahrung
(Thuringia - Durchschnitt 37 Jahre) und jugendlicher Athletik und
Schnelligkeit (VfB–Durchschnitt 24 Jahre). Dass diese
Konstellation nicht unbedingt ein Vorteil für die
höherklassige Mannschaft ist, haben schon die letzten
Pokalbegegnungen bewiesen. An diese Leistungen wollten die Gastgeber
auch anknüpfen, um vielleicht wieder die Sensation zu schaffen
mit
dem Ziel des Viertelfinales vor Augen.
Nach kurzem Abtasten auf beiden Seiten und dem ein oder anderen Problem
mit dem Spielgerät bzw. dem Haftmittel sowie dem ersten
verpatzten
„Siebener“ der Gäste, eröffnete
Oldi den
Torreigen, den die Nordthüringer postwendend ausglichen und
selbst
in Führung gingen. Nach einigem Leerlauf gelang Michael
„Schwarzer“ Gießler mit einem beherzten
Wurf von
Rechtsaußen der Ausgleichstreffer (6. Min.). Das Spiel, wie
auch
die Führung, wogte in der Anfangsphase hin und her und man
merkte
schon jetzt, dass Thuringia in diesem Match nicht chancenlos ist.
Die Mühlhäuser wurden zumeist über Ihren
linken
Rückraum, den 18-jährigen M. Bergmann und dessen
wirkungsvoll
eingesetzten Überzieher gefährlich. Die
Königseer Abwehr
fand in dieser Phase einfach kein Mittel, zumal beiden
Torhütern
offensichtlich das Pech, aber nicht die Bälle, an den
Händen
zu kleben schienen. Dadurch erlangten die Gäste etwas
Oberwasser
und konnten sich über die Stationen 6:7; 7:9 bis zum 8:12
absetzen. Dies veranlasste Präsident Ulf Oswald auf der Bank
in
Absprache mit dem diesmal von Beginn an auf dem Spielfeld agierendem
Spielertrainer Steffko Varchmin, den grünen Karton zu ziehen.
Jetzt bekam der linke Rückraumshooter der
Mühlhäuser die
Sonderbewachung von Daniel Czaniera, der das wieder in aller Konsequenz
und Disziplin sogar bis an den gegnerischen Kreis praktizierte, so dass
diese Torgefahr von Minute an eliminiert war. Thuringia schaffte es nun
sich wieder ins Spiel zu bringen, so dass über das 9:12; 11:13
noch rechtzeitig vor der Halbzeitpause der Anschlusstreffer zum 14:15
gelang. Nach einem kräftigen Verschnaufen, waren sich alle
Thuringia – Akteure einig, hier geht noch viel mit der
geballten
Handballerfahrung zu reißen und ein möglicher Sieg
könnte in greifbare Nähe rücken.
Mit dieser Zielsetzung kamen die Gastgeber wieder auf die Platte und
dieser unbedingte Wille war Ihnen vom Wiederanpfiff deutlich
anzumerken. Gernot Brähne konnte ein ums andere mal von
Linksaußen Akzente setzen und Oldi traf fast nach Belieben.
Toralf „Torghost“ Höhne, jetzt wieder im
Tor, hielt
die Kiste sauber so dass Thuringia einen blitzsauberen 4:0 Torlauf zum
18:15 hinlegte. Die Nordthüringer sichtlich beeindruckt nahmen
die
Auszeit (37. Min.)und verordneten jetzt Oldi ebenso eine Manndeckung.
Jetzt entwickelte sich ein spannendes und kampfstarkes Pokalmatch in
dem die Gäste den Anschluss zum 18:17 wieder
erkämpften.
Thuringia jedoch jetzt vor allem durch Steffko, der mit teils
wunderbaren aber auch einem kuriosen Kullertor die Gäste auf
Distanz halten konnte. In der nahezu vollbesetzten Schieferhalle hielt
es keinen mehr auf den Plätzen, die Querschläger
waren
einfach wieder famous und das Tollhaus war an Stimmung kaum zu
übertreffen. In der letzten Spielviertelstunde waren die bis
dahin
recht gut agierenden Erfurter Schiedsrichter der Meinung Sie
müssten jetzt auch mal die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Erst
ließen Sie einen mehr als deutlich verworfenen Siebenmeter
(das
Verhältnis der verhängten Strafwürfe
übrigens 4:10
für Mühlhausen!!) der Gäste fadenscheinig
wegen
Übertretens der 9 – Meter – Linie
wiederholen, bevor
Sie dann reihenweise Zeitstrafen gegen die bis dahin souverän
führenden Königseer verhängten (25:22; 51.
Min.). Im nu
sahen sich die Hausherren nur noch mit 3 Feldspielern auf der Platte,
was jeden Fan zur Weißglut trieb. Thuringia stemmte sich
gegen
die Nordthüringer Übermacht, so dass Steven
Götz sich
trotz dreifacher Unterzahl durchsetzen konnte und zum wichtigen
Torerfolg kam. Noch nicht wieder Vollzählig musste Thuringia
den
nächsten Tiefschlag verkraften, als der Schwarze für
ein
Allerweltsfoul, was sicherlich mit einer Zeitstrafe genüge
getan
hätte, mit Rot bestraft wurde. Den anschließenden
Strafwurf
parierte der immer stärker werdende
„Torghost“ wie
auch den darauffolgenden Konter. Aber auch sein Gegenüber
hatte in
den letzten 10 Minuten seine stärkste Phase und konnte die
Thuringia Kanoniere fast verzweifeln lassen. An Spannung war das Spiel
nun nicht mehr zu übertreffen, Mühlhausen kam zum
Anschluss
(27:26; 53. Min.) und Thuringia scheiterte mit einem fast weggeworfenen
Ball am 19- jährigen Gästekeeper.
Jetzt drehten die Nordthüringer noch mal auf, versuchten mit
Ihrer
Schnelligkeit und Athletik erfolgreich zu sein, was Ihnen den Ausgleich
auch bescherte (27:27; 54. Min.). Aufmerksame Statistiker merkten wohl
in diesem Augenblick, dass das keine Fortsetzung der „28:26
Pokalerfolge“ der Königseer mehr geben wird und so
kam es
dann auch. Der VfB kam zu seiner ersten Führung in der zweiten
Spielhälfte, nachdem Oldi das Glück bei einem
wirklich
präzisen Wurf versagt blieb. Thuringia kam zwar noch mal durch
Steffko zum Ausgleich (28:28; 57. Min.) und es roch schon nach
Verlängerung.
Die Dramatik stieg ins Unermessliche, 55 Sekunden noch zu spielen,
Mühlhausen warf alles nach vorn und Steffko motivierte seine
Nebenleute in der Deckung. Vergeblich, der linke
„Aushilfsrückraum“ vom
Mühlhäuser
Thüringenligisten tankte sich durch die Abwehr, 28:29, 59:28
Minute. Der letzte Angriff der Thuringia – Sieben, doch
leider
vergab ausgerechnet Spielertrainer Steffko, der seine Jungs wirklich
ausgezeichnet auf die Partie eingestellt hat, die letzte Chance. Der
anschließende Konter der Gäste, aus
Königseer Sicht
eine unglückliche Aktion von Oldi, der den Spieler am Wurf zu
hindern, nur noch mit einem unglücklichen Foul zu bremsen
wusste. Keine Frage,
völlig unnötig zu diesem Zeitpunkt (59:54 Min.) und
somit mit
Rot und einer 14- tägigen Sperre bestraft (im Übrigen
wusste
Oldi schon, wie man sich beim anschließenden gemeinsamen Bier
sportlich entschuldigt!). Den Schlusspunkt setzte der fällige
Strafwurf für die Gäste zum Endstand von 28:30.
Thuringia ist
dabei wiederum seinen 28 Pokaltreffern treu geblieben, nur das die
diesmal nicht zum Sieg reichten.
Sicherlich ein Trost gegen eine
„verstärkte“
Mühlhäuser Truppe, bei der die entscheidenden Treffer
in der
Schlussphase durch Spieler der „Ersten“ fielen. das
soll
aber keineswegs eine Entschuldigung sein. Alles in allem gehen unsere
Jungs erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb und damit ein wirklicher
„Pokalschreck“, den wohl schon manche
fürchteten.
Nun gilt es sich wieder auf die Meisterschaft zu konzentrieren mit dem
erklärten Ziel,…..
Aufstieg!
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (4), M.
Gießler (2), St. Götz (3), A. Kürsten, R.
Oldenburg
(12), St. Varchmin (5), M. Lächa (1), U. Förster, Ch.
Schirmer (1), D. Czaniera, U. Oswald
06.02.2011; sixtyone
10.Spieltag
SV Thuringia Königsee – SG
Könitz/Saalfeld III 26:18 (9:5 )
Thuringia weiter mit leichten Startschwierigkeiten
Handball, Verbandsliga: 10. Sieg im 10. Spiel
Im letzten Staffelheimspiel empfingen die Jungs vom Schiefer
die 3.
Vertretung der SG Könitz/Saalfeld mit ihrem
Führungsspieler und Trainer der
Thüringenligamannschaft Ch. Wagner. Im Hinrundenmatch hatte
man die SG jederzeit im Griff und entführte somit die Punkte
an den Schiefer.
So sollte es diesmal auch wieder werden, mit dem Ziel bereits in der
ersten Hälfte alles klar zu machen.
Wer dann das Spiel sah glaubte vorerst ein anderes Team zu sehen, zwar
konnte Thuringia durch Steven Götz den ersten Treffer
verbuchen, doch danach folgte eine bis dahin noch nicht erlebte
Durststrecke im gesamten Angriffsspiel. Die Gäste konnten
sofort ausgleichen und erzielten im Anschluss die 1:2 Führung.
Einzig Toralf Höhne im Tor war es zu diesem Zeitpunkt mit zwei
Glanzparaden und einem von zwei parierten Strafwürfen zu
verdanken, dass die Hausherren nicht noch weiter in Rückstand
gerieten.
Im Spiel nach vorn lieferte die Mannschaft jedoch ihre bislang
schlechteste Vorstellung in dieser Saison ab. Das sah alles sehr nach
Nationalmannschaftsverdächtigem Spielverhalten aus, keine
Bewegung im Spiel, reihenweise technische Fehler und Fehlabspiele, kein
Druck hinter dem Ball, einfach nur statisches Ballgeplänkel
ohne den Gegner auch nur annähernd in Verlegenheit zu bringen.
Mit der Hereinnahme von Michael „Schwarzer“
Gießler wurde zumindest die Abwehr gestärkt und nach
tatsächlich knapp 13 Minuten erzielte Königsee den
zweiten Treffer. Im Folgenden gaben sich beide Mannschaften nichts, so
dass sich ein gleichermaßen inakzeptables Spiel entwickelte,
in dem es Thuringia trotz allem allmählich schaffte sich in
Front zu bringen. Spielertrainer Steffko Varchmin brachte jetzt den
Jungen Daniel Czaniera als Sonderbewacher für den linken
Rückraumshooter Ch. Wagner. Dieser freute sich wieder einmal
außerordentlich über diese Ehre, denn Daniel
erledigte den Job ganz ordentlich. Mittlerweile begannen auch Oldi und
Gernot zu treffen, Thuringia schaffte es jetzt sogar zu einer Torfolge
von 3 Toren zum 8:3 (25. Min.). Bis zur Halbzeitpause tat sich dann
wiederum nicht viel, so dass mit einem mageren 9:5 die Seiten
gewechselt wurden. Sicherlich kann man bei 5 Gegentreffern von einer
guten Abwehrleistung sprechen, aber im Angriff war die Mannschaft weit
von ihren tatsächlichen Leistungsvermögen entfernt,
dementsprechend fiel dann die Pausenpredigt von Steffko Varchmin aus.
Dies wirkte dann bei den Jungs wohl doch nach, allmählich kam
Fluss und Bewegung ins Königseer Angriffspiel, so dass sich
die Gastgeber über die Stationen 13:7 und 15:9 bis zum 17:11
zunehmend absetzen konnten. Berauschend war es insgesamt zwar immer
noch nicht anzusehen, da immer noch zu viele individuelle Fehler
unterliefen, aber den Gegner hatte man zumindest relativ
ungefährdet im Griff. Ab der 41. Minute wechselte Steffko dann
noch mal durch, spielte von nun an selbst auf Rückraum Mitte
und machte somit das Spiel schneller und druckvoller. Beim Stand von
24:15 schien der Zehn –Tore –Vorsprung greifbar,
doch die SG wehrte sich tapfer und konnte die drohende Marke bis zum
Schlusspfiff zum 26:18 abwenden.
Unerfreulich ist die Verletzung von J. Riwe in der 2. Halbzeit, der
sich offensichtlich neben dem Langzeitverletzten R. Erb und dem
erneutem Ausfall von Sven „Ella“ Elsässer
auch noch in dieser Liste einreiht. Insgesamt reichte eine
einigermaßen 2. Halbzeit jedoch zum sicheren Sieg und somit
zum vorzeitigen Staffelsieg, da mit Oppurg und Oettersdorf die
nächsten Verfolger schon mit 6 Minuspunkten behaftet sind.
Am kommenden Samstag ist wieder Pokalzeit und zwar diesmal im ersten
Spiel des HFA - Pokals und Gast ist kein geringerer als die
„Altrivalen“ von Apolda III, also sozusagen eine
Generalprobe für die Meisterschaftshauptrunde.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (6), M.
Gießler (1), R. Oldenburg (9), U. Oswald, St. Varchmin (2),
St. Götz (4), A. Kürsten, J. Riwe (2), M.
Lächa (1), D. Czaniera, Ch. Schirmer (1)
26.01.11; sixtyone
9.Spieltag
SV Thuringia Königsee - TSV Germania Krölpa
28:18 (14:11)
Nach Anfangsschwierigkeiten klarer Sieg für die
Thuringia
Handball, Verbandsliga: Neujahresstart geht in Ordnung
Nach der Spielpause zum Jahreswechsel hieß es für
die Jungs
vom SV Thuringia wieder in den Ligaalltag und Spielrythmus reinzufinden
und zu sehen, wie es mit der eigenen Fitness nach den Festtagen
bestellt ist. Erster Gast im neuen Jahr war der TSV Germania
Krölpa, den man in der Hinrunde im eigenen
„Gipswerk“
von Beginn an gut in Griff hatte und demzufolge auch
ungefährdet
besiegte.
Thuringia im neuen Outfit, das trotzdem bei dem Ein oder Anderen die
Festtagsröllchen nicht verstecken konnte, wollte
natürlich
die neuen Trikots mit einem ebenso schicken Sieg einweihen.
Danach sah es aber anfangs überhaupt nicht aus, die
Gäste
gingen mit 0:2 in Führung, bevor die Schieferakteure
überhaupt auf der Platte zu sein schienen. Ein schon mehrfach
in
dieser Spielsaison beobachtetes Manko zeigte sich wiederum auch in
dieser Anfangsviertelstunde. In der Abwehr waren die Jungs um Oldi und
Katze einfach noch nicht im Spiel angekommen, leisteten kaum oder zu
wenig Widerstand und luden somit den Gegner zu einfachen Treffern ein.
Dies traf insbesondere auf die rechte Deckungsseite zu, wo die
Krölpaer nach Belieben von Außen oder aus dem
Rückraum
zum Erfolg kamen. Die Gastgeber liefen weiterhin einem
Rückstand hinterher, ohne auch wirksame Aktionen
nach vorn
zu entwickeln. Einzig Oldi war an diesem Tag ein Lichtblick, der mit
seinen insgesamt 12 Treffern immer wieder die Truppe pushte und somit
fast die Hälfte der Torerfolge beisteuerte.
Knapp 10 Minuten war Steffko Varchmin in der Lage sich das sich
anbahnende Desaster anzuschauen, bis er zum grünen Karton
griff.
Die Ansprache war dementsprechend, aber statt umfangreicher
Auswechselungen forderte der „Spielertrainerfuchs“
von der
Anfangssieben das Spiel zu wenden. Dies schien zu fruchten, Thuringia
konnte allmählich das Heft in die eigene Hand nehmen, so dass
der
noch nicht völlig genesene Robert Erb per Strafwurf die erste
Führung für die Hausherren erzielen konnte (7:6; 15.
Min.).
Im weiteren Spielverlauf sammelten die Gastgeber wieder Selbstvertrauen
konnten sich etwas befreien, so dass jetzt der Trainer auch
durchwechselte und somit mehr Sicherheit in das Spiel brachte.
Auch das Spiel nach vorn wurde nun etwas ansehnlicher und Oldis
Nebenleute zeigten auch hin und wieder ihren Torinstinkt. Ella brauchte
so nach seiner Verletzungspause nicht einmal eine Minute um sich mit
einem sehenswerten Kreistor zurück zu melden.
Allmählich
schien der „Thuringia – Motor“ rund zu
laufen, so
dass man sich bis zur 26. Minute erstmals deutlicher absetzen konnte
(14:10). Das in der Gästeauszeit vorgesteckte Ziel, den
Vorsprung
bis zur Pause weiter auszubauen gelang wiederum nicht, so dass beim
14:11 die Seiten gewechselt wurden.
Nach dem Pausentee sah man endlich die Thuringia – Sieben,
die
man erwartet hatte, mit einem 5:0 Torlauf zum 19:11 (34. Min.) und das
bei teilweiser Unterzahl. Die Vorentscheidung schien gefallen, aber
aller Sand war immer noch nicht aus dem Getriebe. Die nächsten
4
Spielminuten bescherten den Gipswerkern 3 Treffer bei Null auf der
Hausherrenseite. Thuringia fing sich aber wieder und konnte nun seinen
Vorsprung auch dank der eingangs erwähnten Leistung von Oldi
weiter ausbauen. Wiederum per Strafwurf wurde dann erstmals der Zehn
– Tore – Vorsprung erzielt (25:15; 50. Min.), der
dann auch
zum Abpfiff noch Bestand hatte.
Insgesamt ein Sieg, der so in Ordnung geht, aber Spieler und Trainer
haben schon streckenweise gesehen, dass die 4-5 Wochen Spielpause ihre
Spuren hinterlassen haben, die man in den nächsten
Trainingseinheiten unbedingt ausgleichen muss, um bei der erwartend
steigenden Qualität der kommenden Pflichtspielaufgaben
bestehen zu
können.
Am kommenden Samstag begrüßen wir dazu an selber
Stelle und
zu selben Zeit die dritte Vertretung der
SG Könitz/Saalfeld zu einem neuem und immer
wieder
interessanten Duell.
Thuringia: T. Höhne, G. Brähne (3), M.
Gießler , R.
Oldenburg (12), St. Götz (6), A. Kürsten, J. Riwe, M.
Lächa (1), S. Elsässer (1), R. Erb (2), Ch. Schirmer
(3), D.
Czaniera, U. Oswald
18.01.11; sixtyone
8.Spieltag
TSV 1898 Oppurg II – SV Thuringia Königsee
23:29 (12:15)
Thuringia ohne Probleme beim Zweiten
Handball, Verbandsklasse: Weiter auf Kurs Staffelsieg
Am letzten Pflichtspieltag des Jahres 2010 kam es zum direkten
Aufeinandertreffen Zweiter gegen Erster der Staffel 1 und somit mit
Sicherheit um wichtige Punkte, die man in die Meisterschaftsrunde
mitnimmt. Demenstprechend motiviert und konzentriert wollte Thuringia
auftreten, um möglichst kein Zitterspiel aufkommen zu lassen,
da in der Vergangenheit die Partien mit den Oppurgern stets
heiß und mitunter auch hart umkämpft waren.
Oldi setzte das gleich vom Anpfiff an um und holte zum Doppelschlag aus
(0:2). Die Gastgeber sichtlich überrascht, mühten
sich anfangs vergeblich, so dass Thuringia weiter in Vorderhand blieb
(1:3). Allmählich fand nun auch die Oppurger Landesligareserve
ihren Spielfaden und konnte zum 3:3 ausgleichen. Die Jungs um
Spielertrainer Steffko Varchmin schafften es in dieser Phase nicht sich
einen entscheidenden Vorteil, bedingt auch durch eine
Anhäufung von technischen Fehlern und inkonsequenten bzw.
fehlendem Kombinationsspiel, zu schaffen. Dies ermöglichte nun
den Gastgebern ihrerseits gegen zuziehen und sich erstmals in
Führung zu werfen (7:6). Thuringia hielt dagegen, holte sich
dank eines überragend parierenden Toralf Höhne (u. a.
2 Strafwürfe) und eines fast Fehlwurffreien Oldi die
Führung zurück und konnte im Anschluss durch eine 3
Torelauf sich erstmals leicht absetzen (8:12). Daraufhin sah sich die
Opppurger Mannschaft genötigt ihre erste Auszeit zu nehmen
(21. Min.) und bedachte Oldi fortan mit einer Sonderbewachung. Die
Gäste hiervon unbeeindruckt kompensierten diese taktische
Variante der Hausherren und konnten zwischenzeitlich auf einen 5 Tore -
Vorsprung erhöhen, der aber bis zur Halbzeitpause auf 12:15
zusammenschmolz. Der Trainer über die Spielweise weiter noch
unzufrieden (Zitat „Wenn die Hallenbeleuchtung mit
Bewegungsmeldern geschaltet wäre, bliebe das Licht heute
aus.“) forderte mehr Bewegungs- und Kombinationsspiel.
Mit dem Bewusstsein sich den möglichen Sieg zu sichern
begannen die Gastgeber den 2. Durchgang, jedoch meist nur durch
geglückte Einzelaktionen. Immer wieder war es Toralf im
Königseer Kasten, der die Hausherren schier zur Verzweiflung
trieb, allein in dieser Phase entschärfte er vier 100 %ige
Angriffe in Folge. Leider wurden diese Ballgewinne entweder durch
Fehlabspiele oder technische Fehler häufig verspielt, allein
gefühlte Dutzend Kontermöglichkeiten wurden so nicht
genutzt. Trotz allem konnte Thuringia seinen Vorsprung weiter ausbauen,
Oldi wurde auch das ein und andere Mal aus seiner Manndeckung geholt,
so dass beim Stand von 16:24 (43. Min.) die Vorentscheidung geschafft
war.
Diese verwahrte Thuringia im weiteren Spielverlauf clever, auch wenn
die Gastgeber noch zum Endstand von 23:29 etwas Ergebniskosmetik
vollziehen konnten. Alles in allem ein ungefährdeter und
verdienter Sieg, der bei mehr Konzentration und Überblick
durchaus hätte noch höher ausfallen müssen.
Nach der verdienten Weihnachtspause empfangen wir mit neuer Frische und
gewohntem Siegeswillen am 15. Januar 2011 den TSV Germania
Krölpa am Schiefer zur gewohnten Zeit.
In diesem Sinne wünscht die Mannschaft allen Fans,
Anhängern und Interessierten des Königseer
Handballsports ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch
ins neue Jahr.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (5), M.
Gießler (2), U. Oswald(n. E.), St. Götz (3), A.
Kürsten (1), R. Oldenburg (15), Ch. Schirmer (n. E.), St.
Varchmin (1), J. Riwe (2), M. Lächa , D.Czaniera
15.12.2010; sixtyone
7.Spieltag
SV Thuringia Königsee – HSV Bad Blankenburg
II 31:23 (15:11)
Bad Blankenburg II ohne Chance im Derby gegen die Thuringia
Handball, Verbandsklasse: Ungefährdeter Derbysieg
Gegen die Oberligareserve des HSV Bad Blankenburg wollten die Jungs um
Steffko Varchmin ihre ungetrübte Serie fortsetzen, um am
kommenden
Wochenende im Schlagerspiel der Staffel in Oppurg mit reiner Weste
antreten zu können. Dass dieses Spiel nicht nur wegen seines
Derbycharakters immer eine gewisse Brisanz hat, hat die Vergangenheit
mehrfach bewiesen. Thuringia weiter ersatzgeschwächt, mussten
neben den beiden Langzeitverletzten Ella und Robert arbeits- bzw.
krankheitsbedingt noch auf Uwe Förster,
„Paul“
Kürsten und Toralf Höhne verzichten. Unsere Nachbarn
dagegen
rückten mit voller Kapelle und sichtlich hoch motiviert an.
Thuringia wollte von Anbeginn den Gästen zeigen, wer hier den
Ton
angibt und Gernot Brähne spielte die Melodie dazu gleich an
und
netzte sofort zweimal ein, bevor die Blankenburger so richtig auf der
Platte erschienen. Das weckte die Schützlinge von G. Hanl
offensichtlich auf, so dass diese unmittelbar das Blatt wendeten und
selbst in Führung gingen(3:4). In Folge sah man zwei
gleichwertige
Mannschaften, die sich nichts schenkten und abwechselnd die
Führung beanspruchten. Die Thuringia – Abwehr war
insbesondere durch den erfahrenen Sando Pfister immer wieder
beschäftigt, dem es mehrmals gelang Lücken in das
sonst so
sichere Deckungszentrum zu reißen. Steffko Varchmin stellte
die
Deckung etwas um, spielte selbst etwas vorgezogen und konnte somit die
Kreise von Aufbauspieler S. Meilhan einengen. Von hinten heraus konnten
nun die Hausherren ihr Spiel besser aufbauen und über die
Stationen 8:8; 11:9 bis zum Halbzeitstand von 15:11 eine leichte
Führung ausbauen.
Die Gäste kehrten sichtlich beeindruckt vom Pausentee
zurück,
was den Thuringia Akteuren es weiter ermöglichte ihr Spiel
aufzudiktieren und bei nur zwei Gegentreffern auf ein respektables
21:13 davon zuziehen. Einziger Knackpunkt im Spiel der Gastgeber, war
ein wiederholt grobes Foul gegen Oldi, das ihn von nun an
schmerzverzerrt auf der Ersatzbank sah. Sicherlich für den nur
als
Einzelschiedsrichter agierenden Unparteiischen aus Oppurg keine
einfache Aufgabe, zumal mancher Gästespieler Motivation und
Ehrgeiz mit überhartem Einsatz gegen seinen Gegenspieler
verwechselte. Thuringia blieb unbeeindruckt, wirkte mannschaftlich
deutlich geschlossener, so dass alle weiteren Spieler den Ausfall
kompensierten und den 8 Tore – Vorsprung weiter
manifestierten.
Einzig beim 26:20 war kurzzeitig ein leichtes Aufbäumen der
Gäste zu verspüren, dass die Mannen vom Schiefer
jedoch
sofort im Keim erstickten und den alten Abstand wieder herstellten.
Thuringia war auf allen Positionen erfolgreich und wurde von seinem
Spielertrainer wieder einmal perfekt in Szene gesetzt, so dass bis auf
Abwehrrecke Michael „Schwarzer“ Gießler
alle Spieler
zum Torerfolg kamen und selbst unsere Youngster
„Hansa“ und
Daniel gegen ihre ehemaligen Sportkameraden einlochten. Schlusspunkt an
diesem Tag setzte wiederum der überragende Gernot
Brähne mit
einem Doppelschlag zum „30“ bzw. 31:23 Endstand.
Nun gilt es in dem bereits anfangs erwähnten Topspiel am
kommenden
Samstag im Pößnecker Rosenthal gegen die Oppurger
Zweite um
wichtige Punkte, die man auch in die Play – Off –
Runde
mitnehmen könntet, zu kämpfen. Alle Spieler hoffen
dabei auch
auf die Unterstützung des Anhangs bei diesem wichtigen
Auswärtsspiel.
Thuringia: T. Höhne (n. E.), Th. Merten, G. Brähne
(7), M.
Gießler, R. Oldenburg (5),St. Varchmin (6) St. Götz
(5), M.
Lächa (3), J. Riwe (2), D. Czaniera (2), Ch. Schirmer (1), U.
Oswald (n. E.)
Zurück im Ligaalltag hieß die letzte Partie der
Hinrunde der
Staffel 1, Erster gegen Schlusslicht. In der vergangenen Saison war das
ein Spiel unter ähnlicher Konstellation, bei der jedoch
Thuringia
dreiviertel der Spielzeit benötigte, um auf die
Siegerstraße
zu gelangen. Diesmal war aber schon bei der Erwärmung beider
Mannschaften ein Unterschied zu erkennen, die Stahlwerker in
Minimalbesetzung ohne Körpersprache und erkennbaren Ehrgeiz,
Thuringia zwar weiter ohne seine beiden Langzeitverletzten, aber
dafür endlich wieder mit Christoph „Hansa“
Schirmer
auf der Bank, wurde die Truppe schon bei der erwähnten
Erwärmung von Spielertrainer Steffko Varchmin motiviert.
Die Gastgeber begannen vom Anpfiff weg konzentriert, mit der
Maßgabe die trainierten Kombinationen anzuwenden und
erfolgreich
zu vollenden. In dieser Anfangsphase gelang dies, auch auf Grund einer
schwachen Gästedeckung, fast problemlos, so dass Steven
Götz
gleich zweimal gut in Szene gesetzt wurde (2:0, 3. Min.).
Über die Stationen 3:1; 5:2 kam Thuringia schnell zum 8:3.
Schon
jetzt war zu erkennen, dass die Stahlwerker am Limit agierten und warum
sie bislang ohne Punktgewinn da „Unten“ sind.
Wenn die Gäste einmal in Ballbesitz waren, versuchten Sie mit
langsam geführten Angriffen und viel Ballbesitz ein
vorzeitiges
Debakel möglichst abzuwenden, was ihnen nur zeitweise gelang.
Die Gastgeber legten zwischenzeitlich mal einen 5 Torelauf zum 12:4
hin, der die Stahlwerker zur ersten Auszeit zwangen (18. Min.). Unser
"Spielertrainerfuchs" indes stellte auf eine
„moderne“ 4
– 2 Deckung um, um so den Gegner zu schnelleren
Spielhandlungen
zu zwingen und vielleicht den ein oder anderen Ball durch die beiden
vorgezogenen (Oldi und Gernot) zu erhaschen. Dies gelang bisweilen hier
und da, aber auch die Gäste fanden jetzt Wege durch die
offenere
Deckung und kamen zu 2 weiteren Treffern, bevor dann Thuringia weitere
6 Tore in Folge zum Halbzeitstand von 17:6 im gegnerischen Kasten
versenkte. Halbzeit 2 glich dem ersten Durchgang, die Stahlwerker kamen
lediglich zu Gelegenheitstreffern und die Mannen vom Schiefer legten
immer wieder eine Serie nach der anderen hin.
Der Trainer wechselte munter durch, so dass alle Spieler nicht nur
Einsatzzeiten bekamen, sondern sich auch in die
Torschützenliste
eintragen konnten. Dies freut umso mehr, da Christoph
„Hansa“ Schirmer nach seiner langen Knieverletzung
zwar
noch nicht ganz frei von Verletzungsängsten gleich 2 Tore
beisteuerte und auch unser „Oldie“ Uwe
Förster sich
ebenso über sein erstes Saisontor freuen konnte.
Erwähnenswert war auf alle Fälle der Treffer in der
44.
Minute, der nach sehenswertem Zuspiel eines wieder stark auftretenden
Michael „Katze“ Lächa auf Michael
„Schwarzer“ Gießler, das 29:9 und damit
den 20 Tore
Vorsprung bedeutet.
Treffer Nummer 30 kam auf das Konto von Andreas
„Paul“
Kürsten vom Punkt. Dem Trainer war das alles noch nicht genug,
eine Torepolster sollte her und eine „4“ am besten
davor
stehen. So kam Steffko selber noch ins Spiel, tourte den Thuringia
– Motor noch mal richtig auf, haute selbst 3 Dinger rein,
Oldi,
Gernot und Steven wurden nur noch geschickt um Tore im Minutentakt zu
werfen. Der Gästekeeper konnte einem schon leid tun, zum Ende
wurde bei den Gastgebern nur noch offen gedeckt, so dass
tatsächlich fast mit der Schlusssirene der
„Schwarze“
zum 40. Treffer und damit zum bislang höchsten Sieg in der
jüngeren Geschichte der Mannschaft einlochte.
Ein insgesamt auch in dieser Höhe verdienter Sieg, den die
Fans
trotz anfänglich aufkommender Langweile im Vergleich zum
Vorsamstag dann auch entsprechend honorierten. Am kommenden Samstag
geht`s dann wohl sicherlich anders zur Sache, denn dann ist wieder
Derbytime am Schiefer, als Gast die Jungs der Oberligareserve vom HSV
Bad Blankenburg.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (4), M.
Gießler (4), R. Oldenburg (8),St. Varchmin (3) St.
Götz
(10), A. Kürsten (4), M. Lächa (1), J. Riwe (1), D.
Czaniera
(2), U. Förster (1), Ch. Schirmer (2)
30.11.2010; sixtyone
THV Pokal
SV Thuringia Königsee – SG
Könitz/Saalfeld I 28:26 (10:12)
Sensationeller Sieg der Thuringia
Handball, THV – Pokal; 2. Runde: Die Feengrotten tropfen
nicht mehr, sie weinen
jetzt !!!
Die Voraussetzungen des Pokal- und Derbyschlagers am Königseer
Schiefer am vergangenen Samstag konnten kaum unterschiedlicher sein.
Der
SV Thuringia bislang ungeschlagener Tabellenführer der
Verbandsklassenstaffel ohne die verletzen Sven
„Ella“ Elsässer und Robert Erb schon
erheblich geschwächt, die SG Könitz/Saalfeld zwar
zwei Ligen höher aber als Kellerkind der neuen
Thüringenliga eher erfolglos spielend, lief mit voller Kapelle
auf.
Also nach dem Papier ein Vergleich David gegen Goliath, Erfahrung gegen
Athletik oder in Zahlen ausgedrückt 38,6 gegen 24,4 Jahre
Altersdurchschnitt.
Die SG Spieler um den aus Königseer Zeiten gut bekannten
Spielmacher Jörg Schmeißer begannen von Beginn an
mit viel Druck und wollten gleich aufzeigen, dass sie diesen Pokalfight
für sich entscheiden wollen. Nach anfänglichem
Leerlauf auf beiden Seiten legten die Gäste gleich ordentlich
vor und sahen sich mit 3:0 in Front. Thuringia blieb in der
Anfangsphase erfolglos, Ralf „Oldi“ Oldenburg fehlt
noch die Wurfgenauigkeit bzw. kannte Gästekeeper Matussek
natürlich Oldi`s Schokoladenseiten aus der gemeinsamen Zeit.
Aber auch Toralf Höhne im Thuringia – Kasten legte
eine Bravourleistung ab, parierte glanzvoll den ersten Siebenmeter und
ließ somit den Vorsprung der Gäste nicht weiter
anwachsen.
Steven Götz war es, der dann endlich in der 7. Minute den Bann
brach und das erste Königseer Tor verzeichnen konnte.
Allmählich kamen die Hausherren ins Spiel und waren beim 5:5
(10. Min.) endlich auf der Höhe des Geschehens. Die SG
sichtlich beeindruckt vom Kampfeswillen der Gastgeber zerrte weiter an
den Ketten, aber gegen die immer besser abgestimmte Thuringia
– Abwehr mit einem überragenden Toralf
Höhne gelangen mittlerweile auch nur noch Gelegenheitstreffer,
zwei Klassenunterschiede waren jedenfalls nicht zu erkennen.
Zum Ende des ersten Durchgangs schien sich auf Königseer Seite
der erste konditionelle Verschleiß in Folge des hohen Tempos
bemerkbar zu machen. Die SG nutzte die Schwächephase und zog
auf 7:12 davon. Wer nun glaubte der Thüringenligist zieht
jetzt sicher seine Kreise und sucht die Vorentscheidung sah sich
getäuscht. Die Jungs um Spielertrainer Steffko Varchmin, nach
einer kurzen Aus- und Verschnaufzeit, kämpften mit der zweiten
Luft sowie mit viel Herz und Ehrgeiz, legten postwendend einen 3:0
Torlauf hin und waren zur Halbzeit beim 10:12 wieder im Spiel.
Der zweite Durchgang war an Dramatik und Spannung kaum zu
überbieten. Auf den Rängen war eine Stimmung, wie
selbst zu Oberligazeiten selten erlebt, die Thuringia – Fans
brüllten und trommelten Ihre Jungs regelrecht nach vorn. Den
Gastgebern gelang sofort der Anschluss und nachdem die SG wiederum
patzte war beim 12:12 der Ausgleich wieder hergestellt. Michael
„Schwarzer“ Gießler gönnte dem
Chefkanonier der Saalfelder M. Arnold nicht die kleinste Chance, so
dass dieser enttäuscht auf der Bank Platz nahm. Der zentrale
Deckungsblock Oldenburg, Varchmin, Lächa stand wie eine Wand.
Michael „Katze“ Lächa schaltete den sonst
so gefährlichen SG – Kreisläufer vollkommen
aus und erarbeitete nach vorn viele Gelegenheiten bzw.
Strafwürfe. Den Gästen gelang es zwar in dieser Phase
noch zumindest ein Tor vorzulegen, aber die Mannen vom Schiefer blieben
auf Augenhöhe und konnten jeweils postwendend ausgleichen.
Hier standen sich für dieses Spiel jedenfalls zwei absolut
gleichwertige Mannschaften gegenüber. Die Gäste u. a.
mit dem Linkshänder Markus Hinz sicherlich individuell
stärker besetzt konnten diesen Vorteil gegen eine unglaublich
kämpferisch und ehrgeizig agierende Heimmannschaft, bei der
jeder der Jungs an diesem Tag mehr als 100 % gegeben hat, nicht in
Zählbares umsetzen.
In der 44. Minute brachen bei den Hausherren, den Fans und den
„Querschlägern“ alle Dämme als
die erste Königseer Führung auf der Anzeigetafel
aufleuchtete und der Schiefer wieder zum gefürchteten Tollhaus
erbebte.
Der haushohe Favorit lief von nun an der Führung hinterher und
sah dabei alles andere als glücklich aus.
Oldi lochte weiter seinen ehemaligen Sportfreunden ein und kam am Ende
auf 13 Treffer, Steffko führte seine Jungs taktisch klug und
über den bereits erwähnten Einsatzwillen und den
Kampfgeist aller Thuringia – Aktiven gab es nichts zu
deuteln.
Thuringia kam zwischenzeitlich sogar zu einer 3 Tore Führung
(26:23, 54. Min.), die Gästetrainer Wagner nun
endgültig zu einer Auszeit zwang.
Kurz darauf Schrecksekunde auf Thuringia – Seite, als der
Königseer Merten, der sich gerade um seinen angeschlagenen
Torwartkollegen kümmerte, vom Langewiesener Schiri Merten eine
Zweiminutenstrafe kassierte.
Das Spiel lag nun auf Messers Schneide, manch einer sah die
Königseer schon um den verdienten Lohn gebracht, da die SG in
Überzahl den Anschluss zum 26:25 erzielte.
Aber Thuringia war an diesem Tag einfach unschlagbar, erhöhte
wieder auf 2 Tore Vorsprung, die nach dem Abpfiff zum 28:26 auch noch
Bestand hatten.
Was jetzt folgte war Unglaube, Freudentaumel und Euphorie über
das Erreichte zugleich und der Schiefer war ein Hexenkessel wie in
besten alten Zeiten.
Im Achtelfinale des Landespokals erwartet man nun den VfB
Mühlhausen II, Spitzenreiter seiner Landesligastaffel und
für uns ein bisher unbekanntes Team.
Mit dem Heimrecht am 05.02.2011, solchen Fans, wie am Samstag erlebt,
und wenn die Mannschaft dann in der Lage sein sollte nochmals eine
derartige Leistung abzurufen (was definitiv nicht im
wöchentlichen Ligaalltag möglich ist), dann
wäre auch ein Einzug ins Viertelfinale machbar.
Zuvor kehrt jedoch der eben erwähnte Ligaalltag ein und somit
gastiert am kommenden Samstag zur gewohnten Zeit der Tabellenletzte
Stahl Unterwellenborn am Schiefer.
In dieser Partie müssen die Jungs dann zeigen, dass der
Pokalerfolg bereits Schnee von gestern ist und auch gegen die
Stahlwerker höchste Konzentration und Motivation notwendig
sein wird.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), M.
Gießler (1), St. Götz (5), A. Kürsten, R.
Oldenburg (13), St. Varchmin (5), J. Riwe (1), M. Lächa (1),
U. Förster, D. Czaniera, U. Oswald
Handball, Verbandsliga: Thuringia weiter mit weißer Weste
Der 5. Spieltag sah mit dem LSV 49 Oettersdorf einen guten Bekannten
als Gast am Schiefer, der mit bisher achtbaren Ergebnissen auf Rang 3
der Staffel 1 einrangiert. Demzufolge wollten die Jungs um Steffko
Varchmin gleich von Anbeginn klare Akzente setzen.
Die Umsetzung gelang nach Maß, Michael
„Schwarzer“ Gießler holte gleich zum
Doppelschlag aus, nachdem die Gäste zum 1:1 zwischenzeitlich
ausgleichen konnten. Die Abwehr stand fast perfekt und vorn wurde eine
Kombination nach der anderen zumeist erfolgreich durchgespielt.
Die Oettersdorfer kamen mit dem Spiel der Hausherren überhaupt
nicht zurecht und fanden einfach kein Mittel gegen die konzentriert
agierenden Königseer. Auch eine Auszeit in der 14. Minute
brachte keine Ordnung in das Spiel der Gäste, die
häufig sogar sich selbst im Weg standen.
Thuringia ließ keineswegs nach und legte bis zum 8:1 weiter
vor. Die Abwehr stand weiter vorbildlich und den Rest erledigte Toralf
Höhne im Kasten, so dass die Rand-Schleizer erst in der 18.
Minute zu ihrem zweiten Treffer gelangten.
Steffko Varchmin wechselt nun munter durch und ließ bis zur
Halbzeit überwiegend die „Junge Garde“ ihr
Können in die Waagschale werfen.
Oettersdorf kam nun zwar zu dem ein oder anderen Verlegenheitstreffer,
aber auch diese Mannschaftsaufstellung kontrollierte den Gegner ohne
das Spiel aus den Händen zu geben.
Zwar kam der Spielfluss etwas ins Stocken, Spielzüge waren
jetzt eher Seltenheit, aber mit gekonnten Einzelaktion wurden die
Gäste weiter auf Distanz gehalten. Michael
„Katze“ Lächa war es dann, der per
Schlagwurf Sekundenbruchteile vor der Pausensirene zum Halbzeitstand
von 14:5 einlochte.
Der zweite Durchgang war ein Spiegelbild des Ersten. Oettersdorf
inzwischen nur noch um Schadensbegrenzung bemüht, musste
zusehen, wie die Hausherren den Zehn – Tore –
Vorsprung sofort mit Wiederanpfiff warfen und stetig weiter ausbauten.
Zwar zeigte der Oettersdorfer rechte Rückraum gelegentlich
sein Können, kam jedoch nicht über den Zwischenstand
zum 21:10 hinaus. Thuringia zog weiter seine Kreise und zauberte selbst
in Unterzahl einen 3:0 Lauf zum 27:13 (45. Min.) aufs Parkett.
Selbst Spielertrainer Steffko Varchmin verspürte noch
Bewegungsdrang, kurbelte nochmals den Angriffsmotor an und steuerte zum
wiederholten Male den 30. Treffer zum Endstand von 30:14 bei.
Ein insgesamt auch in dieser Höhe verdienter Sieg, da an
diesem Tag die Oettersdorfer in keiner Phase des Spieles
ebenbürtig waren. Einziger Wermutstropfen an diesem Tag sind
die Verletzungen von Sven „Ella“ Elsässer
und Robert Erb, wobei bei Robert ein längerer Ausfall
(Kreuzbandriß) nicht auszuschließen ist. Wir
wünschen beiden Mitspielern optimale Genesung, um sie bald in
unseren Reihen wieder begrüßen zu können.
Denn das derzeitige Saisonhighlight steht nach dem spielfreien
Karnevalswochenende an.
Im THV – Pokal begrüßen wir die erste
Vertretung, den Thüringenligisten
SG Könitz/Saalfeld
am 20.11.2010 ab 16.30 Uhr in unserer Halle am Schiefer.
Sicherlich ein Derby mit vielen bekannten Spielern, welches man sich
keineswegs entgehen lassen darf.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (1), M.
Gießler (3), R. Oldenburg (4),
St. Varchmin (5) St. Götz (9), A. Kürsten (1), M.
Lächa (2), S. Elsässer, D. Czaniera, U.
Förster, R. Erb (5), S. Elsässer
10.11.2010; sixtyone
4.Spieltag
SG Könitz/Saalfeld III - SV Thuringia
Königsee 27:31 (14:14)
Spannende Partie geht an Königsee
Handball, Verbandsliga: Thuringia bleibt weiter ungeschlagen
Am letzten Samstag gelang der Thuringia die Revanche für die
derbe Niederlage in der letzten Saison gegen die Dritte Mannschaft der
SG Könitz/Saalfeld. In einer spannenden und
abwechslungsreichen Partie gewannen die Gäste am Ende
völlig verdient und behielten somit ihre weiße Weste
in dieser Saison. Aber von Anfang an ... .
Mit Beginn der Partie sah man zwei ebenbürtige Mannschaften
die sich nicht von einander absetzen konnten (4:4; 8.Min.). Immer
wieder wechselte die Führung, aber postwendend kam der
Ausgleich. Schöne Tore auf beiden Seiten erfreuten die
Zuschauer die sichtlich von der spannenden Partie angetan waren. Erst
beim 12:10 gelang dem Gastgeber erstmals ein 2-Tore-Vorsprung, welcher
aber auch sofort von der Thuringia egalisiert wurde. So war es nicht
verwunderlich das man beim 14:14 die Seiten
wechselte. Insgesamt 12 mal stand es damit in der ersten
Hälfte pari - pari.
Aber auch zu Beginn der zweiten Hälfte ging das Spiel bis zum
17:17 so weiter. Was nun folgte kann man in der Nachbetrachtung als die
entscheidende Phase sehen. Königsee gelang es, sich auf 21:18
abzusetzen. Die SG-Spieler versuchten nun alles um wieder zu
verkürzen, was beim 22:23 letztmals gelang. Danach spielte die
Thuringia immer abgezockter und konnte mit spielerischen Highlights den
Vorsprung wieder etwas vergrößern und vor allem
halten
(23:27).
Die Gastgeber sahen nun langsam ihre Chancen schwinden und mussten sich
spätestens beim 30:25 für Königsee mit der
Niederlage
abfinden. Am Ende steht Königsee ein verdienter 31:27 Sieg zu
Buche, der aber auch ein hartes Stück Arbeit war.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (3), M.
Gießler (1) , St. Götz (3), A. Kürsten
(n.e.), R.
Oldenburg (14),
St. Varchmin (2), J. Riwe (2), M. Lächa (2), S.
Elsäßer, R. Erb (3), D. Czaniera (1), U.Oswald
(n.e.)
02.11.2010; 1OR3
THV - Pokal
SV Thuringia Königsee - TSV 1898 Oppurg I 28:26
(13:12)
Als Pokalsieger im Bezirkspokal des HFA Mitte war der SV Thuringia
Königsee für den THV – Pokal qualifiziert
und empfing
in der 1. Runde den Landesligisten TSV 1898 Opppurg I. Das man auch
gegen eine höherklassige Mannschaft durchaus eine Chance hat,
das
hatten die Begegnungen im Pokalfinale bzw. in der Saisonvorbereitung
gegen die SG Saalfeld/Könitz II bzw. SG Arnstadt/Plaue II
gezeigt.
Mit der ersten Mannschaft des TSV 1898 Oppurg stellte sich nicht nur
eine bis dato unbekannte Truppe vor, mit der man bisher kein
Aufeinandertreffen verzeichnen konnte, sondern auch ein Landesligist,
der seit Jahren diese Liga maßgeblich mitbestimmt.
Dementsprechend war auch die Einstellung der Jungs um Spielertrainer
Steffko Varchmin zu Spielbeginn ausgerichtet. Man wollte es den
Gästen von Anfang an so schwer wie möglich machen,
durch
wenig eigene Fehler der jungen und dynamischen Mannschaft die
Möglichkeit zu Kontern und einfachen Toren nehmen, um nicht
frühzeitig in einen allzu großen Rückstand
zu geraten.
Dies sollte den Gastgebern vom Anpfiff weg weites gehend durch ein
hohes Maß an Konzentration und Motivation gelingen. Thuringia
konnte zweimal vorlegen ehe die Gäste beim 2:3 erstmals in
Front
gingen. Schon jetzt deutete sich ein Schlagabtausch zweier
ebenbürtiger Mannschaften an, der einen ständigen
Wechsel der
Führung zur Folge hatte.In der Anfangsphase bestimmten die
Abwehrreihen einschließlich der beiden Torhüter das
Geschehen, so dass sich das Spiel noch recht torarm gestaltete und die
Gäste zu einer Auszeit zwang (6:6; 19. Min.).
Eine gut organisierte Königseer Abwehr und ein an diesem Tag
glänzend aufgelegter Thomas Merten im Kasten ließen
die
Oppurger ein um`s andere Mal schier verzweifeln. In Folge dessen konnte
sich der Landesligist einfach nicht entscheidend absetzen. Steffko
Varchmin nahm in den letzen 10 Minuten des 1. Durchgangs auf der
Aufbauposition das Heft in die Hand, machte das Angriffsspiel dadurch
schneller und brachte seine Rückraumkanoniere Ralf
„Oldi“ Oldenburg und Gernot Brähne immer
besser in
Position. Der Erfolg blieb nicht aus und Thuringia konnte die
Führung bis zur Halbzeit wieder zurück erobern
(13:12).In der
Kabine war sich die gesamte Mannschaft einig, wenn man nicht
nachlässt und weiter so konzentriert zu Werke geht, ist diese
Opppurger Mannschaft an diesem Tag zu knacken.
Mit der geballten Ladung an Erfahrung liefen die Königseer
auch
wieder zur zweiten Hälfte auf und konnten erstmals sich leicht
zum
17:14 absetzen (37. Min.). In den folgenden Minuten gelang es den
Gastgebern die Opppurger weiter auf Distanz zu halten, was
natürlich entsprechend Kraft kostete. Der Landesligist blies
zur
Zwischenoffensive, wechselte durch und kam auch wieder zu dem ein oder
anderen Erfolg, was mit dem Anschlusstreffer zum 24:23 belohnt wurde
(46. Min.). Thuringia Präsident Ulf Oswald zog den
grünen
Karton und genehmigte seinen Jungs eine kurze Verschnaufpause. Im
Anschluss hatten die Hausherren das Glück des
Tüchtigen und
konnten immer wieder einen Zähler vorlegen, bevor der TSV
wieder
den Anschluss markierte. Jetzt war es insbesondere Gernot
Brähne,
der endlich wieder an seine alte Form anknüpfen konnte und mit
seinen Treffern Thuringia im Spiel hielt.
Die Schlussphase war von beiden Mannschaften heiß
umkämpft,
aber die Gastgeber, von der zweiten Oppurger Vertretung als
„Holzhacker“ verschrien, zeigten an diesem Tag ihr
ganzes
handballerisches Vermögen und waren in Sachen Siegeswillen und
Motivation eindeutig das bessere Team. So konnte sich Thuringia
nochmals einen 3 Tore – Vorsprung erkämpfen, den die
Hausherren auch gegen die offensive Deckung der Oppurger in den
Schlussminuten tapfer zum vielumjubelten Endstand von 28:26 retteten.
Ein an diesem Tag sicherlich verdienter Erfolg gegen einen nicht
erkennbar höherklassigen Gegner beschert nun der Thurigia
–
Sieben in der 2. Runde einen richtigen Kracher. Am 20.11.2010 empfangen
wir mit der SG Könitz/Saalfeld I nicht nur einen Vertreter der
höchsten Thüringer Spielklasse, sondern auch damit
die
Mannschaft, der unser Oldi mit seinen Toren in der zweiten
Saisonhälfte zum Klassenerhalt verhalf. Also treffen wir mit
diesem Derby auf gute Bekannte, so dass einem perfekten
Handballnachmittag nichts entgegen steht.
Zuvor heißt es aber nach einer kurzen Spielpause im
Ligaalltag am
30.11.2010 bei der dritten Vertretung der
SG Könitz/Saalfeld
die Schmach der höchsten Niederlage der abgelaufenen Saison
wieder
gut zu machen.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (8), M.
Gießler , St. Götz (1), A. Kürsten, R.
Oldenburg (8),
St. Varchmin (1), J. Riwe (3), M. Lächa (1), S.
Elsäßer
, J. Fischer, R. Erb (6), D. Czaniera
10.10.2010; sixtyone
3.Spieltag
TSV Germania Krölpa - SV Thuringia Königsee
19:32 (7:17)
Klarer Erfolg in Krölpa
Handball, Verbandsliga: Bröckelndes Gipswerk
Nach der eher schmalen Handballkost vom ersten Heimspiel gegen Oppurg
wollten die Königseer Handballer wieder Selbstvertrauen tanken
und
spielerische Akzente schaffen. Das dies auch in Krölpa nicht
einfach werden würde, war allen Akteuren bewusst.
Erstens reiste man äußerst dezimiert neben den
Dauerausfällen auch ohne die Mannschaftsstützen M.
Gießler, A. Kürsten und Spielertrainer Steffko
Varchmin an.
Zweitens sendete Germania am Vorwochenende eine Warnung mit dem Sieg
gegen die SG Saalfeld/Könitz III in Richtung Ligakonkurrenten.
Schon beim Aufwärmen war ersichtlich, heute trifft Thuringia
auf
die „erfahrene“ Generation der Gastgeber, was die
Jungs um
Ralf „Oldi“ Oldenburg gleich von Beginn an hoch
motiviert
erscheinen ließ.
So begann Oldi gleich mit einem Knaller zum 0:1 und Michael
„Katze“ Lächa konnte nach dem
zwischenzeitlichen
Ausgleich der Gastgeber sich mit einem herrlichen Treffer vom Kreis
durchsetzen. Aus einer gut ein- bzw. abgestimmten Abwehr heraus baute
Thuringia sicher sein Spiel auf und überzeugte im Gegensatz
zum
Gegner von Beginn an mit einer sicheren Trefferquote.
Ergebnis dessen war eine 4:0 Torfolge zum Spielstand von 2:6 (13.
Min.).
Die Krölpaer fanden einfach kein Mittel und kamen lediglich zu
Verlegenheitstreffern. Selbst Germanias Keeper und sonst Fels in der
Brandung U. Rabold, bot diesmal nicht die gewohnte Glanzleistung und
ließ sich auswechseln. Die Rinnetaler im Gegenzug warfen den
Thuringia – Turbo an, Toralf Höhne vernagelte seine
Kiste
und vorn wurde die nächste Torlawine vom 4:7 zum 4:12
losgetreten.
Das veranlasste die Hausherren im „Gipswerk“ zu
einer
Auszeit (23. Min), die aber für Krölpa keine
umsetzbaren
Erfolge brachte.
Thuringia spielte weiter unbeirrt und konsequent auf, so dass beim 5:15
erstmals der 10 Tore Vorsprung erspielt wurde, der auch zur
Halbzeitpause Bestand hatte (7:17). Die 2. Hälfte setzte sich
in
gleicher Qualität fort, Thuringia wechselte, soweit der
dezimierte
Kader das zuließ, munter durch, was dem Spiel keinen Abbruch
tat.
Im Ergebnis dessen kamen alle eingesetzten Spieler zum Torerfolg, so
dass sich die Gäste zwischenzeitlich bis auf 14 Tore absetzen
konnten (13:27, 47. Min).
Bei diesem Spielstand lief dann sicherlich nicht mehr alles unter
äußerster Konzentration auf Königseer
Seite, aber mit
dem sicheren Abstand im Rücken wurde das Spiel konsequent und
clever bis zum Abpfiff runtergespult und beim Stand von 19:32 beendet.
Erfreulich an diesem Spiel war, dass insgesamt ein Ruck durch die
Mannschaft gegangen ist, was in Körpersprache,
Deckungsverhalten
und Zusammenspiel unverkennbar war. Eigentlich ist keiner der Spieler
besonders hervorzuheben, da an diesem Tag wirklich die mannschaftliche
Geschlossenheit unter anderem der Erfolgsgarant war.
Aber ich möchte trotzdem einige Leistungen hier
würdigen, da
die Leistungssteigerungen
wirklich Spaß gemacht haben. So waren unsere beiden
Kreisläufer Katze und Ella mit 5 Toren erfolgreich, ein Fakt,
den
wir gern öfters sehen wollten. Steven, der sich in diesem
Spiel
sicherlich wieder etwas Sicherheit geholt hat, genau wie Gernot, der
auch endlich wieder traf.
Jens in altbewährter flinker Manier steuerte 5 Tore bei, wobei
er
das 30. sofort in der Kabine nach Spielschluss beglich. Robert schon in
gewohnter Weise mit der aktivste Schütze und JoJo auf rechts
hämmerte ebenso 2 kaltschnäuzige Tore rein.
Ohne den Kampfgeist und den Siegeswillen der Germania –
Sieben zu
schmälern, am kommenden Samstag wartet auf Thuringia eine
andere
Hausnummer. Denn dann startet die erste Runde des THV –
Pokals
und als Gast empfangen wir den Landesligisten TSV Oppurg I, der
immerhin im oberen Tabellendrittel mitspielt. Na mal sehen, der Pokal
hat ja… .
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), J.
Fischer
(2), U. Oswald, R. Oldenburg (4), St. Götz (7), J. Riwe (5),
M.
Lächa (3), S. Elsässer (2), R. Erb (7)
05.10.2010; sixtyone
2.Spieltag
SV Thuringia Königsee - TSV 1898 Oppurg II 24:20
(15:11)
Mit Kampf und Krampf zum Sieg
Handball, Verbandsliga: Mit blauem Auge davongekommen
Den Heimspielauftakt der neuen Saison 2010/11 am vergangenen Samstag
hatten sich die Handballer des SV Thuringia Königsee anders
vorgestellt, als das Spiel letztendlich in der Halle am Schiefer ablief.
Zu Gast war der erste Tabellenführer der Saison, der TSV 1898
Oppurg II, welcher mit einem deutlichen Sieg gegen Germania
Krölpa
die Spitzenposition inne hatte.Das die Oppurger schon immer ein
unbequemer Gegner waren und mitunter eine sehr unkonventionelle und
körperbetonte Auffassung vom Handballsport haben, war allen
Akteuren auf Königseer Seite bewusst, was aber diesmal auf der
Platte ablief hatte wenig mit unserem schönen Sport zu tun.
Da konnten sich die Gastgeber vergeblich mühen Spielfluss und
koordinierte Aktionen einzubringen, einerseits wurde vieles durch
häufig unsportliche und „lautstarke“
Artikulation
einiger Oppurger und andererseits auch durch teils
unverständliche
Regelauslegung des eigentlich „oberligaerfahrenen“
Schiedsrichterduos Lugauer/Schuster zunichte gemacht.
Königsee,
das ohne seinen Spielertrainer Steffko Varchmin, aber mit den wieder
genesenen Gernot Brähne antrat, wollte von Anbeginn
für klare
Fronten sorgen.
Das ging zunächst erst einmal daneben, Oppurg legte vor und
Thuringia lief dem Vorsprung der Gäste hinterher. Reihenweise
wurden zu Beginn die Chancen auf Königseer Seite vergeben bzw.
der
Abschluss der Angriffsaktionen vorzeitig und überhastet
gesucht.
Auch in der Rückwärtsbewegung fehlte es noch an der
nötigen Abstimmung, insbesondere die rechte Deckungsseite
zeigte
immer häufiger Lücken. Thuringia konnte jedoch
über die
Spielstände 1:1; 3:3, 3:5 wieder zum 5:5 ausgleichen aber
postwendend legten die Gäste wiederum 2 Tore vor. Die Oppurger
Reserve vermochte es immer wieder mit einer recht unorthodoxen Art und
Weise, die ständig stürmerfoulverdächtig
anzusehen war,
Lücken in die Thuringia – Abwehr zu
reißen.
Begünstigt noch durch die Schiedsrichter, die
Königsee bei
diesen Aktionen noch mit Strafzeiten belegte und die sich somit
öfters in Unterzahl sah.
In dieser Phase sah sich Co – Trainer Andreas
„Paul“
Kürsten veranlasst eine Auszeit zu nehmen, um seine Jungs neu
zu
ordnen. In der Abwehr wurde die immer noch schwächelnde rechte
Seite mit Michael „Schwarzer“ Gießler und
Steven
Götz gestärkt, was sofort Wirkung zeigte. Erfolg
dessen war
die erstmalige Führung durch die Hausherren zum 10:9 (20.
Min).
Thuringia konnte sein Spiel von hinten heraus nunmehr festigen und
schon wie im ersten Spiel erwischte unser Youngster Robert Erb eine
Traumphase und steuerte 4 Tore in Folge, eines schöner als das
andere, zum 14:10 bei. Jetzt konnten die Jungs um Ralf
„Oldi“ Oldenburg ein wenig aufatmen und sogar auf
15:10
erhöhen, bevor die Gäste den Pausenstand von 15:11
herstellten.
Wer von den Fans und Handballinteressierten glaubte, dass das jetzt
eine klare Sache für den Gastgeber wird, sah sich zu Beginn
der
zweiten Hälfte wieder getäuscht. Das ohnehin schon
nicht sehr
attraktive Spiel artete auch auf Grund zahlreicher fraglicher
Zeitstrafen- und Siebenmeterentscheidungen durch die Unparteiischen und
die immer theatralischer werdenden Schauspieleinlagen der
Gäste
eher zu einer Kampfsportveranstaltung aus. Höhepunkt war, als
der
Schwarze bei einem gegen Ihn verursachtes Foul den Ball zum Freiwurf
ausspielen wollte, die Schiris jedoch für Oppurg pfiffen und
Michaels Abspiel als Unsportlichkeit ahndeten und Ihn somit mit seiner
dritten Zeitstrafe auf die Tribüne schickten.
Diese Situationen und die damit verbundene Frustration auf
Königseer Seite wussten die Gäste geschickt zu nutzen
und
waren beim 17:17 wieder auf Augenhöhe. Jetzt war es
insbesondere
Keeper Toralf Höhne, der mit sehenswerten Paraden, auch wenn
bei
einer dieser oben besagtes blaue Auge entstand, seinen Jungs
Rückhalt und Sicherheit gab. Die weiteren
Angriffsbemühungen
waren zwar ersichtlich, wurden aber entweder durch häufige
technische Fehler frühzeitig vergeben oder man blieb in der
offensiven Oppurger Deckung hängen.
In der Schlussphase sahen die Hausherren ihre Bemühungen
trotzdem
belohnt, so dass sich eine breite Spieleranzahl in die
Torschützenliste eintragen konnte und bis zum 24:19 doch noch
eine
beinahe beruhigende Führung heraus werfen konnte, die
letztlich
von den Fans lautstark honoriert wurde.
Schlusspunkt in dieser Begegnung, die so schnell wie möglich
abgehakt werden sollte, setzten nochmals die Gäste zum
Endstand
von 24:20. Wichtig ist, dass die Mannschaft sich bis zum kommenden
Samstag zum nächsten Auswärtsspiel im
Krölpaer Gipswerk
auf seine spielerischen Qualitäten und Möglichkeiten
besinnt
und künftig lernt sich nicht von derartigen Situationen, wie
am
Samstag erlebt, dermaßen beeindrucken zu lassen.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne
(1), M.
Gießler (1), U. Oswald, St. Götz (3), A.
Kürsten (2),
R. Oldenburg (7), J. Riwe (3), M. Lächa (1), S.
Elsäßer
, J. Fischer (1), R. Erb (5)
26.09.2010; sixtyone
1.Spieltag
HSV Bad Blankenburg II - SV Thuringia Königsee 22 :
29 (14 : 13)
Sieg im Derby
Handball, Verbandsliga: Saisonauftakt nach Maß
Die Handballsaison 2010/11 hat nach der Umstrukturierung des
Thüringer Handballverbandes mit all seinen Ligen nun endlich
auch für die Spieler des SV Thuringia Königsee
begonnen.
In der Verbandsliga des HFA Mitte gibt es in dieser Saison insofern
Veränderungen, dass eine Vorrunde gespielt wird, in der
Thuringia in der Staffel 1 auf 6 weitere Mannschaften treffen wird. Die
besten 7 Mannschaften aus den 2 Staffeln spielen dann in einer Art Play
off – Runde die Meisterschaft aus.
Für die Jungs vom Schiefer ging die Saison am Sonntag gleich
mit dem Derbyschlager bei Bad Blankenburgs Oberliga – Reserve
los. Interessant war bei dieser Partie sicherlich, ob alle Beteiligten
das emotionale und teilweise unsportliche Rückspiel der
abgelaufenen Saison ausblenden konnten um somit dem immer
während aktuellen Handballhighlight wieder eine neue
Qualität verleihen zu können.
Ohne die verletzten G. Brähne, U. Förster und V.
Dietz war für Thuringia diese Begegnung nach der
Saisonvorbereitung gegen die junge und agile Nachwuchstruppe mit den
beiden Führungsspielern S. Pfister und St. Meilhan gleich eine
echte Standortbestimmung.
Die Gastgeber wollten von Beginn an zeigen, wer Herr in der
Guts-Muths-Halle ist, legten sofort zum 1:0 vor, welches Thuringia noch
ausgleichen konnte. In Folge waren die Blankenburger gleich dreimal
erfolgreich und brachten die Gästeabwehr insbesondere durch
ihre Linkshänder auf der rechten Angriffseite öfters
in Schwierigkeiten. Thuringia war bemüht den Anschluss zu
halten, was in der Anfangsphase durch häufiges Wurfpech noch
schwer viel.
Einzig Neuzugang und Ex – Blankenburger Robert Erb legte
seine verständliche Anfangsnervosität schnell ab und
steuerte bereits in Halbzeit 1 bei einer Traumquote 5 Treffer bei. Im
Rückwärtsgang lief immer noch nicht alles zusammen,
so dass die Gastgeber nach wie vor zu einfachen Toren kamen. Toralf
Höhne im Tor mühte sich, teilweise fast vergebens, da
selbst die Abpraller noch beim Gegner landeten. Mitte der ersten
Hälfte stabilisierte sich das Spiel der Rinnetaler, auch
Heimkehrer Ralf „Oldi“ Oldenburg konnte
allmählich sein Wurfvermögen geltend machen, so dass
Thuringia wieder zum Ausgleich kam (7:7; 15. Min.). Die Gastgeber
vermochten beim Stand von 10:7 nochmals vorzulegen, bevor Thuringia
beim 11:11 (24. Min.) wieder aktuell am Geschehen war. Jetzt pegelte
sich das Spiel scheinbar ein, die Kurstädter legten vor und
die Gäste glichen aus. Beim Stand von 13:13 ertönte
die Pausensirene zeitgleich mit einem für die Gastgeber
verhängten Freiwurf, den Blankenburgs rechter
Rückraumschütze noch glücklich durch die
Königseer Mauer ins Tor brachte.
In der Pausenauswertung war allen Thuringia – Aktiven klar,
dass bei etwas mehr Konzentration und mannschaftlicher Geschlossenheit
alles in dieser Partie drin war. Das dann umzusetzen ist aber auch
nicht gleich so einfach, was die ersten Minuten der 2. Hälfte
deutlich machten. Die Hausherren setzten Thuringia sofort wieder unter
Druck und konnten zwischenzeitlich 2 Tore vorlegen. Die Jungs vom
Schiefer waren sichtlich um den Ausgleich bemüht, der dann
auch postwendend gelang und in der 40. Minute erstmals zur
Führung zum 17:18 reichte.
Bad Blankenburg konnte letztmalig ausgleichen, bevor der Thuringia
– Motor endlich auf Hochtouren kam und mit einem 5:0 Lauf zum
18:23 eine scheinbare Vorentscheidung erzielte. Die Gastgeber nun um
den Anschluss bemüht versuchten es jetzt mit der Brechstange,
aber die „Bauabteilung vom Schiefer“ hatte in der
Abwehr jetzt die richtige Betonmischung angerührt und hielt
den Gegner auf Distanz.
Thuringia spielte jetzt mit aller Routine sein Pensum ab, kam zu
leichten Erfolgen und damit alle Spieler, einschließlich des
zweiten Blankenburger Neuzugangs Daniel Czaniera, zum verdienten
Einsatz. Die Kurstädter waren scheinbar stehend k.o. und
hatten dem nichts mehr entgegen zu setzen, so dass das Derby beim Stand
von 22:29 für Thuringia durch die beiden Kahlaer
Unparteiischen abgepfiffen wurde.
Insgesamt kann man resümieren, hat die Mannschaft eine
ansprechende Leistung, insbesondere in den letzten 20 Minuten gezeigt,
auf der man in dieser Saison aufbauen kann und sollte. Mannschaftlich
stimmt alles, das Gefüge aus Jung und Alt harmoniert gut und
alle haben Spaß.
So sind die Mannschaft bereits in Vorfreude auf das erste Heimspiel am
kommenden Samstag um 16.30 Uhr, zu dem der momentane
Tabellenführer TSV 1898 Oppurg II erwartet wird.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, J. Fischer, U. Oswald, M.
Gießler (2), R. Oldenburg (12), A. Kürsten(1) , St.
Varchmin (2), St. Götz (2), S. Elsässer, D. Czaniera,
M. Lächa, R. Erb (7)
20.09.2010; sixtyone
Saison 2010/2011
Königseeer Handballer erkämpfen einen
weiteren Titel
Thuringia holt nach Meisterschaft auch den Pokalsieg
Handball, Bezirkspokal HFA - Mitte: Tordifferenz entscheidet Finale
In der Königseer Schiefersporthalle fand als letzter
Saisonhöhepunkt die Ausspielung um den Pokal des
Handball-Fachausschusses Mitte in einer Turnierform statt. Qualifiziert
hatten sich der Landesligaaufsteiger SG Könitz/Saalfeld II,
die
Landesklassenvertretung des HSV Weimar II und der Verbandsligameister
SV Thuringia Königsee.
Gleich zum Turnierauftakt standen sich in der zwei Mal
20minütigen
Spielzeit im Kreisderby die Gastgeber und Könitz/Saalfeld
gegenüber. Thuringia eröffnete in diesem Match zwar
den
Torreigen, sah sich dann allerdings in der Hinterhand und konnte nur
noch zum 2:2, 3:3 bzw. 6:6 ausgleichen, bevor mit 6:7 die Seiten
gewechselt wurden. Im zweiten Spielabschnitt setzten die Mannen der SG
K/S II klar die Akzente und zog nun weiter davon (11:6, 15:8).
Königsee konnte in diesen Minuten nur noch Ergebniskosmetik
betreiben, bevor beim 12:16 die Schlusssirene erklang.
Mit diesem Erfolg im Rücken trat Könitz/Saalfeld II
gegen den
HSV Weimar II an, wo man mit einem Sieg den Pokalsieg bewerkstelligen
konnte. Doch es kam alles anders als man dachte. Die
Kreisstädter
machten zwar zunächst Nägel mit Köpfen,
egalisierten den
Rückstand und kamen in Vorderhand (3:1, 5:2, 6:4). Weimar II
ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und drehte das
Spiel
bis zum Pausenpfiff mit 7:6 zu seinen Gunsten. Auch mit Beginn des
zweiten Spielabschnittes blieben die HSV-Akteure knapp vorn, mussten
allerdings zwischenzeitlich das 10:10 zulassen. In der Folgezeit
dominierten dann wieder die Weimarer, welche beim 15:10 die
Vorentscheidung erzwangen und mit einem 18:12 das Spielfeld verlassen
konnten.
So kam es im letzten Spiel doch noch zu einem Endspiel zwischen
Thuringia und dem HSV Weimar II, bei dem keiner der knapp 100 Zuschauer
die Schiefersporthalle verließ. Thuringia musste klar
gewinnen,
um an den schon nicht mehr geglaubten Pokalsieg zu kommen. Man wusste
vom Anpfiff weg, was die Stunde geschlagen hatte und ließ
beim
7:1 bzw. 10:5 die Herzen der eigenen Fans höher schlagen,
bevor
man mit 11:6 in die Pause ging. Nach dem Wiederanpfiff schrumpfte der
Vorsprung auf 12:9, so dass Weimar Morgenluft schnuppern konnte. Doch
Königsee besann sich seiner Tugenden und zog auf 16:10 davon.
Die
Gastgeber hatten nun die HSV-Spieler wieder im Griff, kamen noch zum
21:13 und jubelten beim 21:14-Abpfiff.
Nach ihrem Verbandsliga-Staffelsieg konnten Königsees
Handballer
die erfolgreiche Saison 2009/2010 noch mit diesem Pokalerfolg
krönen, was auch der Wettkampfverantwortliche Steffen Schuster
und
das Geraer Schiedsrichterduo Jung/Jung entsprechend würdigten.
Am Königseer Pokalerfolg beteiligt waren Höhne im Tor
sowie
die Feldspieler Brähne, Fischer, Oswald, Gießler,
Kürsten, Varchmin, Götz, Riwe,
Elsäßer,
Lächa, Dietz sowie Szaniera.
Nach der ohnehin schon lang andauernden Spielsaison stand für
die
Handballer des SV Thuringia Königsee am vergangenen
Freitagabend
eine weitere Pflichtaufgabe im Bezirkspokal auf dem Programm. Gast war
der Tabellenfünfte aus der eigenen Verbandsliga aus
Kranichfeld,
die schon mit ihrem mehr lautstarken als fachkundigen Anhang zeigen
wollten, dass sie nicht mit leeren Händen vom Schiefer ziehen
wollten.
Die Gäste konnten auch gleich zum 0:1 vorlegen, ehe auf beiden
Seiten sich Leerlauf einstellte. Thuringia konnte sich jedoch als
Erster fassen und durch schöne Tore von Michael
„Katze“ Lächa und Andres
„Paul“
Kürsten den Spieß umdrehen. Jetzt kam unser
Spielertrainer
Steffko Varchmin in Fahrt und führte die Deckung der
Gäste
mit 3 Toren in Folge regelrecht vor (5:1; 7. Min.). Diesen Schwung
konnten die Gastgeber leider nicht mitnehmen, so dass etwas Sand ins
Thuringia – Getriebe geriet und die Kranichfelder beim 7:5
wieder
im Spiel sah.
Eine Auszeit der Hausherren sollte wieder Ordnung ins eigene Spiel
bringen, was nicht sofort gelang. Steffko Varchmin war es in diese
Phase wiederum, der den Knoten wieder platzen ließ und
Thuringia
wieder einen 4:0 Lauf zum 13:7 hinlegte. Manch einer sah sich bei
seinem Spiel sicherlich wieder an beste Zeiten erinnert, war er doch
mit seinen 16 Treffern, und manch eines davon noch mit
„links“, der eindeutige Matchwinner.
Beim Stand von 14:8 wurden die Seiten gewechselt, mit diesem Vorsprung
sollte Thuringia auch Sicherheit ins eigene Spiel bekommen. Dies gelang
den Jungs vom Schiefer auch, so dass sie sich allmählich
weiter
absetzen konnten. Auch eine sehenswerte Aktion Mitte der zweiten
Halbzeit darf nicht unerwähnt bleiben, als nochmals Steffko
Varchmin mit einem grandiosen Wurf vom eigenen Kreis zum 22:12
über die Deckung und den Keeper ins gegnerische Tor traf.
Kranichfeld nahm eine Auszeit (48. Min.), sammelte sich und traf
dreimal in Folge (22:15). Thuringia jetzt mit kleinen
Unkonzentriertheiten im Deckungsverhalten konnte die Gäste
aber
weiter auf einer 7 bis 8 Tore – Differenz halten.
Der 30. Treffer wollte dann gewohnheitsgemäß wieder
ewig
nicht fallen. Einen daraufhin verhängten Strafwurf vergab
Torhüter Thomas Merten durch technischen Fehler, bis dann der
schon mehrfach erwähnte Coach zum Endstand von 30:21
einlochte.Nun
erwartet Thuringia die Pokalendrunde mit den jungen Wilden von Weimar
II und der SG Saalfeld/Könitz II als jeweils
höherklassige
Teams der Landesklasse.
Da nun auch die Zusage für die Austragung der Finalrunde in
Königsee kam, freut sich die Thuringia auf ein spannendes
Turnier
am 5.Juni am Schiefer.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, V. Dietz, G. Brähne
(3), M.
Gießler (2), U. Oswald,St. Varchmin (16), St. Götz
(2), A.
Kürsten (3), J. Riwe (1), M. Lächa (2), S.
Elsässer (1),
03.05.2010; sixtyone
SG Könitz/Saalfeld IV - SV Thuringia
Königsee 27:30 (8:14)
Krönender Saisonabschluss
Handball, Verbandsliga: Meisterliche Leistung der Thuringia
Die Verbandsligasaison 09/10 ist Geschichte und der Meister hat sich
wahrlich meisterlich verabschiedet. Und das in einem Spiel, in dem im
Vorfeld Einiges an Spekulationen, Äußerungen, Wetten
und
Ähnlichem im sportlichen Sinne ausgetauscht wurde.
Gastgeber war die SG Könitz/Saalfeld IV mit ihrem Chefkanonier
und
Trainer der Oberligamannschaft Christian Wagner, der erstmals gegen
Thuringia auflief. Für die SG ging es immerhin noch darum, den
4.
Tabellenplatz zu behaupten, so dass doch auch einige Brisanz in der
Begegnung lag. Thuringia dagegen wollte natürlich zeigen, dass
sie
zu Recht die Krone der Liga tragen.
Entsprechend konsequent und aggressiv zeigten sich die Gäste
von
Beginn an, nachdem beide Mannschaften erst einmal einen Leerlauf
hatten, eröffneten die Königseer den Torreigen.Schon
jetzt
war zu erkennen, wie kompakt die Deckung der Gäste auch ohne
die
Abwehrstrategen Michael „Schwarzer“
Gießler und
Christoph „Hansa“ Schirmer stand.
Garant dafür war an diesem Tag auch ein hochmotivierter und
bravourös aufgelegter Toralf Höhne im
Gästetor.
Thuringia konnte aus dieser Deckung schnelle Angriffe entwickeln und
die Hausherren ein ums andere mal unter Druck setzen. So gingen die
Rinnetaler mit 1:4 durch Steffko Varchmin in Führung, das
gleichzeitig auch das 600. Saisontor für die Mannschaft
bedeutete
(nur Apolda IV warf mehr Tore). Der SG wurde weiter wenig Spielraum
gelassen, so dass sich deren Top - Torschütze Ch. Wagner kaum
entfalten konnte und in Halbzeit 1 lediglich 3 Treffer beisteuern
konnte. Thuringia baute den Vorsprung weiter aus und sah die
Gäste
in ihrer 1. Auszeit (4:10, 19. Min.). In der Folgezeit mussten die
Königseer ihrer aggressiven Abwehrarbeit Tribut zahlen und
sahen
sich in der 25. Minute vom akribisch pfeifenden Eisenacher
Schiedsrichterpaar nur noch mit 3 Feldspielern auf der Platte. In diese
Zeitstrafenserie ging man beim Stand von 7:10 (24. Min.) und Dank einer
starken Moral und entsprechenden Portion Kampfgeist überwand
man
diese Phase sogar erfolgreich (8:12, 28. Min.). In diesem Moment war
deutlich der mentale Vorteil auf Königseer Seite auszumachen,
den
die SG einfach nicht kompensieren konnte. Im Gegenteil, Thuringia
konnte wieder weiter vorlegen und ging beim 8:14 in die Kabine.
Zu Beginn der zweiten Hälfte dasselbe Bild, Thuringia war
spielbestimmend und die SG um Schadensbegrenzung bemüht. In
der
41. Minute markierte ein überragender Andreas
„Paul“
Kürsten mit einem sagenhaften Innenpfostenknaller beim 12:22
sogar
den 10 Tore Vorsprung und die Saaletaler mussten scheinbar ein Debakel
fürchten. In der Folgephase entwickelte sich aber immer mehr
ein
ausgewogenes und spannendes Spiel, dass die Hausherren sich wieder
erstarken sah. Auch Christian Wagner konnte nun das ein und andere Mal
seine Klasse beim Torwurf aufblitzen lassen und die SG zur Aufholjagd
treiben. Thuringia aber blieb cool, angeführt von Steffko
Varchmin
und Jens Riwe, die unermüdlich für den
Rückraum
arbeiteten. So waren Torschützenkönig Steven
Götz und
ein wieder erstarkter Gernot Brähne die besten Verwerter an
diesem
Tag. Auch wenn nach hinten den Rinnetalern etwas die Luft fehlte,
brachten sie die Führung Dank einer äußerst
geschlossenen Mannschaftsleitung clever und verdient zum Endstand von
27:30 über die Runden. Somit fand die Saison mit diesem
Auswärtssieg und lediglich 2 verlorenen Begegnungen bei Apolda
IV
und SG Saalfeld/Könitz III, ihren gebührenden
Abschluss.
Die nach dem Spielabpfiff folgende Meisterehrung durch den HFA
–
Vertreter Ralf Schmidt, durfte Youngster „Hansa“
Schirmer
entgegennehmen, der dann stolz wie „Bolle“ den
Pokal
präsentierte. Anschließend konnte die gesamte
Mannschaft
noch den Klassenerhalt von „Oldi“ Ralf Oldenburg`s
1. SG -
Männermannschaft gemeinsam und einträchtig feiern.
Die Mannschaft des SV Thuringia Königsee sagt an dieser Stelle
nochmals Dank, allen die uns diese Saison unterstützt haben,
voran
natürlich unseren Frauen und Partnerinnen, den Freunden und
Fans,
den Sponsoren und allen Interessierten des Königseer
Handballs.Wir
sehen uns hoffentlich gesund und wohlbehalten in der kommenden
Spielzeit wieder.
Am kommenden Freitag findet vor den großen Walpurgisfeuern
das
Pokalspiel zum Einzug in die Finalrunde um 18.00 Uhr gegen Kranichfeld
am Schiefer statt. Hierzu würden wir uns natürlich
über
jeden Zuschauer und Gast freuen. Allewio ...
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, V. Dietz, G. Brähne
(7), U.
Oswald, St. Varchmin (6), St. Götz (10), A. Kürsten
(5), J.
Riwe (1), M. Lächa (1), S. Elsäßer, J.
Fischer
26.04.2010; sixtyone
SV Thuringia Königsee - TSV Germania Krölpa
27:21 (17:11)
Königsee bleibt zu Hause ungeschlagen
Handball, Verbandsliga: Letzter Saisonheimsieg
Im letzten Heimspiel der Saison nach der Oberliga –
Ära sowie nach dem vorzeitigen Gewinn der
Verbandsligameisterschaft wollten die Jungs vom SV Thuringia
Königsee sich und allen Freunden des Königseer
Handballs noch mal ein richtig gutes Handballfest ermöglichen.
Ohne den verletzten Christoph „Hansa“ Schirmer
sowie Ulf Oswald, der mit seinem Krölpaer Sportfreund Rapold
auf Grund akuten Schiedsrichtermangels beim THV, kurioserweise das
Spiel pfeifen musste, waren die Gastgeber der ausgemachte Favorit.
Zu
Gast war das Kellerkind vom TSV Germania Krölpa, die zwar in
dieser Saison das Tabellenende nie so richtig verlassen konnten, aber
oftmals auch nur knapp oder unglücklich unterlegen waren. So
wollten die Hausherren nichts anbrennen lassen und von Beginn an
zeigen, wer die Macht am Schiefer ist.
Dieses Vorhaben ging mit einem klassischen Fehlstart tüchtig
in die Hose und sah den Außenseiter mit 0:2 in
Führung. Thuringia war einfach noch nicht auf der Platte und
zeigte vorn wie hinten alles andere, nur keinen
„meisterlichen“ Handball. Tröstend war,
dass auch Germania jetzt patzte und so die Möglichkeit vergab
sich einen noch deutlicheren Vorsprung zu erspielen. Endlich konnte
Thuringia Torerfolge verzeichnen nachdem sich Andreas
„Paul“ Kürsten und Jens Riwe jeweils von
Links- bzw. Rechtsaußen schön durchsetzen konnten.
Krölpa zeigte sich aber wenig beeindruckt und legte immer
wieder durch zumeist einfache Schlagwürfe aus der Distanz vor.
Zu diesem Zeitpunkt hätte jede Mannschaft der Liga die
Königseer Deckung schwindlig gespielt. Die Abwehrarbeit war
einfach zu passiv, keine Abstimmung untereinander passte, so dass die
Gipswerker mit einfachen Einläufern und Wechseln die
„sicherste Deckung der Liga“ in Schwierigkeiten
brachte. Zumindest im Vorwärtsgang konnten sich die
Königseer allmählich stabilisieren und beim 5:4
erstmals die Führung übernehmen (9. Min.).
Die
Folgezeit sah keinen der beiden Mannschaften im Vorteil, Thuringia rang
weiter um seine Form so dass beim Stand von 8:8 die Hausherren sich in
der 20. Minute durch eine Auszeit neu ordnen wollten. Durch eine
personelle Umstellung wurde besonders die linke Abwehrseite
gestärkt und der Druck auf die Krölpaer somit
erhöht. Zwangsläufig kamen die Königseer zu
den erhofften Ballgewinnen und waren so in der Lage durch schnelles
Umkehrspiel endlich auch den ein oder anderen Konter erfolgreich
abzuschließen. In dieser Phase waren es vor allem unsere
legendären „66er“, die im fast blinden
Spielverständnis die Krölpaer Abwehr
überlisteten. So konnte sich Thuringia erstmals absetzen und
bis zur Halbzeit mit dem 17:11 ein einigermaßen Torepolster
erarbeiten.
Der zweite Durchgang begann für die Gastgeber so gut, wie der
erste endete und man war geneigt zu glauben, dass der
„Thuringia – Motor“ auf Hochtouren kommt
(19:11, 32. Min.).Steven Götz schien in der Pause das
Zielwasser verabreicht bekommen zu haben und wollte wohl doch noch nach
der Torschützenkrone greifen, die nach wie vor noch unser
Oberliga – Legionär Oldi bis dato inne hatte. Kaum
gehofft schlich sich wieder der Wurfteufel ein, da konnte
Spielertrainer Steffko Varchmin sich mühen, um seine
Nebenspieler in Szene zu setzen, es wollte einfach nichts mehr
gelingen. Fehlabspiele, technische Fehler und mangelnder Druck im
Angriffsverhalten waren auf Königseer Seite spielbestimmend.
Zeitweise hatte man den Eindruck das Thuringia an diesem Tag kaum
über die 20 Tore – Marke kommen würde. Dies
erkannten auch die Gipswerker und bliesen zur Aufholjagd, die die
Hausherren wiederum zu einer Auszeit zwang (20:17, 43. Min.).
Nochmals neu eingeschworen, waren es nun vor allem Steven Götz
, Jens Riwe und endlich auch wieder Gernot Brähne, die
die Thuringia mit ihren Treffern nun doch auf die
Siegerstraße
einbiegen ließ. Trotzdem konnten die Gastgeber einfach nicht
befreit aufspielen so dass ein an diesem Tag von der
Mannschaftsleistung sichtlich enttäuschter Steffko Varchmin
noch in den Schlussminuten die Spielmacheraufgabe an Paul
Kürsten übergab.
Am Ende stand dann zwar ein versöhnlicher 27:21 Erfolg auf der
Anzeigetafel, der aber über eine der schwächsten
Saisonleistungen nicht hinwegtäuschen sollte. Zum Saisonhalali
gegen die SG Saalfeld/Könitz IV müssen auf alle
Fälle noch einige Register, trotz jetzt schon vorhersehbarerer
weiterer Ausfälle, gezogen werden, um nicht hier die dritte
Niederlage zu kassieren.
Anwurf ist zur geänderten Zeit um 17.00 Uhr in der
Gorndorfer Halle.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, V. Dietz, G. Brähne
(2), M.
Gießler (2), St. Varchmin (2), St. Götz (12), A.
Kürsten (2), J. Riwe (7), M. Lächa, S.
Elsäßer, J.
Fischer, U. Förster
20.04.2010; sixtyone
SV Thuringia Königsee - TSV 1898 Oppurg II 32:24
(18:11)
Meisterschaft perfekt
Handball, Verbandsliga: Sieg ohne Probleme
Den zweiten Anlauf zum vorzeitigen Titelgewinn nach der inakzeptablen
Leistung vor 3 Wochen in Saalfeld, wollten die Spieler um Steffko
Varchmin im Heimspiel gegen die TSV 1898 Oppurg II diesmal
endgültig nutzen.
Die Vorzeichen hierfür standen so gut, wie schon lange nicht,
bis
auf Toralf Höhne und Ulf Oswald, die verletzungsbedingt sowie
Uwe
Förster arbeitsbedingt ausfielen, waren alle Mann an Bord.
Auch
der nach dem vierteljährlichen Ausfall in Folge seiner
schweren
Spielverletzung wieder genesene Michael Gießler stand
erstmals
wieder auf der Platte und trat sofort den Beweis an, warum er so
wichtig für die Mannschaft ist.
Thuringia begann hoch motiviert und konzentriert, um möglichst
frühzeitig klare Verhältnisse zu schaffen. So konnten
die
beiden Halben Christoph „Hansa“ Schirmer und Steven
Götz sich gleich zu Beginn mit jeweils sehenswerten
Rückraumtreffern auszeichnen, bevor die Gäste per
Strafwurf
den Anschluss markierten (2:1, 4. Min.). Thuringia konnte ein ums
andere Mal weiter vorlegen, ehe sich die Oppurger auf Grund der
massiven und gut aufgestellten Königseer Deckung erst in der
12.
Minute aus dem Feld durchsetzen konnten (5:2). Die Gastgeber setzten
sich mit zwei weiteren Treffern in Folge etwas ab, was den TSV 1898 zur
Auszeit zwang (7:2, 14. Min.). Thuringia war weiter bemüht
seine
spielerischen Qualitäten in Torerfolge umzumünzen,
welches in
dieser Spielphase durch meist einfache Gegentore der Oppurger keinen
Vorteil brachte. Zudem verletzte sich Hansa Schirmer bei einer
Angriffsaktion so schwer, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Wir
hoffen, dass sich die Schwere seiner Verletzung nicht
bestätigt
und er die Saison auch zu Ende spielen kann.Diese Spielunterbrechung
versetzte dem Spielfluss der Hausherren einen vorläufigen
Knacks
und sah die Oppurger um den Anschluss bemüht (9:5, 19. Min.).
Steffko Varchmin war es, der seine Mitspieler vorantrieb und
entsprechend in Szene setzte.So konnte sich Thuringia durch Tore vom
jetzt eingewechselten Linksaußen Stephan Göring und
vom
Kreis durch Michael „Katze“ Lächa auf
sieben bis acht
Tore absetzten, die zur Halbzeit beim 18:11 bestand hatten.
Der zweite Durchgang verlief alles in allem sehr ausgeglichen,
Thuringia war ständig bemüht den Abstand deutlicher
zu
gestalten, doch der Zehn – Tore Vorsprung wollte einfach
nicht
gelingen. Zudem ließen die Unparteiischen mit einer allzu
kleinlichen Regelauslegung und insgesamt „20“
Zeitstrafen
gegen beide Mannschaften kaum noch einen vernünftigen
Spielfluss
zu. Beim Stand von 29:20 (51. Min.) stellte sich wieder die
erwartungsgemäße Torflaute ein, ehe es
Spielertrainer
Steffko Varchmin wieder einmal war und mit dem
„30.“ kurzen
Prozess machte (30:22, 54. Min.). Insgesamt zeigte Thuringia bis auf
wenige Momente eine mannschaftliche Geschlossenheit, Gernot
Brähne, Sven „Ella“ Elsässer,
Jens Riwe und
Johannes „JoJo“ Fischer trugen sich ebenso wie der
heutige
Topshoter Steven Götz in die Erfolgsliste ein. Alles in allem
ein
verdienter und jederzeit ungefährdeter Sieg, der nun doch noch
den
vorzeitigen Verbandsligatitel bescherte, den wir zum letzten
Ligaheimspiel gegen Krölpa am kommenden Samstag zur gewohnten
Anwurfzeit entsprechend feiern wollen.
Thuringia: Th. Merten, V. Dietz, G. Brähne (5), M.
Gießler
(1), Ch. Schirmer (1), St. Varchmin (5), St. Götz (7), A.
Kürsten (n.E.), J. Riwe (4), M. Lächa (2), S.
Elsäßer (2), J. Fischer (1), St. Göring (4)
12.04.2010; sixtyone
SG Könitz/Saalfeld III - SV Thuringia
Königsee 32:20 (17:10)
Thuringia vergibt ersten Matchball kläglich
Handball, Verbandsliga: Mit Minikader ohne Chance
Was lässt sich nach diesem Samstag über diese derbe
Niederlage
sagen ? Eigentlich fast gar nichts... ! Königsee fand zu
keiner
Zeit
ins Spiel und es bringt auch nichts diese Partie hochzuspielen oder gar
auf die Mannschaft einzuprügeln.
Königsee reiste mal wieder nur mit 8 Feldspielern und 2
Torhütern zu einem Auswärtsspiel, womit die Probleme
schon anfingen.
Nach einem ausgeglichenen Beginn bis zum 4:4 setzte sich nun die SG bis
zum 9:4 ab. Schon hier konnte man erkennen das Königsee
große Schwächen in der Deckung hatte und auch im
Angriffspiel lief es alles andere als rund.
Mitte der ersten Hälfte brachten sich nun immer mehr die
Unparteiischen ins Gespräch, und verteilten Zeitstrafen wegen
jedem "Allerweltsfoul". So stand die Thuringia plötzlich nur
noch mit 3 Spielern auf der Platte. Dennoch hielt man noch dagegen und
konnte das Resultat in Grenzen halten (12:9). Doch was nun kam, konnte
man sich kaum noch mit ansehen. Fehlwürfe, Abspielfehler und
in der Deckung einen "Tag der offenen Tür"
ermöglichten den Gastgebern bis zum 17:9 davonzuziehen.
Zu allem Überfluß verletzte sich Steven
Götz kurz vor der Halbzeit so schwer, das er nicht mehr weiter
spielen konnte. So waren also schon zur Pause beim Stande von 17:10 die
Weichen auf Niederlage gestellt.
Im zweiten Durchgang stemmte sich nun die Thuringia gegen einen
Zehn-Tore-Rückstand und man versuchte irgendwie gegen die 2
Saisonniederlage anzukämpfen. Doch was die Thuringia auch
versuchte, spätestens die Schiedsrichter
Große/Kreutz machten mit ihren fragwürdigen
Entscheidungen alles zunichte.
Alleine 11 Zeitstrafen und 2 Siebenmeter auf Seite der Thuringia bei 3
Zeitstrafen und 11 Siebenmeter für die SG sprechen hier
Bände.
Trotzdem waren die Herren in Schwarz nicht für die Niederlage
verantwortlich, denn Königsee hätte zu diesem
Zeitpunkt, mit dieser Leistung, wahrscheinlich jedes Spiel verloren.
So ging es über die Stationen 19:12; 21:13 zum 25:15 Mitte der
zweiten Hälfte für die SG und damit waren 10 Tore
Rückstand erreicht.
Die Thuringia fing nun langsam an zu resignieren. Aber auch die Herren
Schiedsrichter wurden immer mehr zur Lachnummer und zeigten mit ihrer
Aroganz wie man es eigentlich nicht machen sollte, aber sie sind ja
noch jung und vielleicht lernen sie ja noch dazu ... !?
Die SG spielte nun ihr Pensum runter und schaffte damit einen
verdienten 32:20 Sieg gegen den Tabellenführer.
Bleibt zu sagen das man dieses Spiel schnell vergessen muss und sich
auf die kommenden Heimspiele vorbereiten sollte. Denn schon am 10.April
gibt es die nächste Chance gegen Oppurg II den Staffelsieg
klar zu machen.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G.
Brähne (3), J. Fischer (1), Ch.Schirmer (2),
A. Kürsten (3), St. Varchmin (8), St. Götz (2), S.
Elsässer, M. Lächa (1),
Handball, Verbandsliga: Blamable 1. Halbzeit mit großer Moral
wett gemacht
Dass Sport nicht unbedingt etwas mit Statistiken, Tabellen oder
Rechnungen zu tun hat, hat das vergangene Heimspiel gegen den
Tabellenletzten SV Stahl Unterwellenborn gezeigt. Zumindest im ersten
Durchgang war der Tabellenunterschied definitiv nicht zu erkennen,
die Stahlwerker brachten Thuringia mehr als in arge Bedrängnis
und
die Hauherren lieferten mit Sicherheit ihre schlechteste Saisonleistung
ab.
Die Gäste legten einen Blitzstart hin und führten
0:2, ehe
Gernot Brähne in der 5. Minute das erste Tor für
Thuringia
markieren konnte. Bereits zu diesem Zeitpunkt war zu erkennen, dass die
Gastgeber weder im Angriff noch in der Abwehr ihr Konzept umsetzen
konnten. In der Offensive schien an diesem Tag gar nichts zusammen zu
laufen, technische Fehler und Fehlabspiele häuften sich und im
Abschluss versuchte fast jeder Spieler sein Heil bzw.
„Unheil“. Die Gäste dagegen konnten fast
ungestört ihr Angriffsspiel, vor allem über die
Rückraumpositionen und den linken Außen aufziehen.
Thuringia
war einfach nicht in der Lage deren Laufwege zu stören und
somit
das Tempo und die Einwurfchancen zu nehmen.Begünstigt noch
durch
eine Vielzahl an auch zweifelhaften Siebenmeter- und
Zeitstrafenentscheidungen durch das Kahlaer Schirigespann konnten sich
die Stahlwerker über die Stationen 2:4; 4:6 auf 6:9 absetzen,
worauf sich Jens Riwe auf der Bank genötigt sah den
grünen
Karton zu ziehen (17. Min.). Selbst nach einigen Umstellungen und
Auswechselungen im Zuge dieser Auszeit kehrte keine Ruhe und Linie in
das Spiel der Gastgeber ein. Der Angriff versuchte weiter im Spiel Eins
gegen Eins sein Glück, statt das Spiel laufen zu lassen und
die
besseren Chancen herauszuspielen. So wurde der Gästekeeper
regelrecht berühmt geworfen oder das Holz war im Weg. Das
Abwehrverhalten war weiterhin katastrophal, einzig Jens Riwe zeigte mit
seinem körperbetonten Einsatz wo es lang gehen sollte.
Trotzdem
blieben die Unterwellenborner weiter erfolgreich und erreichten beim
6:12 (24. Min) scheinbar schon eine Vorentscheidung. Thuringia nun auf
dem Tiefpunkt fand überhaupt kein Mittel und schien immer
ideenloser. Nur durch einen Kraftakt konnte bis zur Halbzeit der
Abstand verkürzt werden, 8:12.
Die Pausenpredigt von Spielertrainer Steffko Varchmin fiel
natürlich entsprechend aus, er appellierte an seine Kameraden
und
forderte Ehrgeiz und Willen, um die treuen Königseer
Handballfreunde auf den Rängen nicht völlig zu
enttäuschen. Jetzt stand, wie ausgewechselt eine total andere
Truppe auf der Platte, schon die Körpersprache ließ
erkennen, so soll es nicht weiter gehen. Thuringia war gleich zweimal
erfolgreich und der Anschluss wieder greifbar 10:12 (33.). Die
Stahlwerker merkten das Aufbäumen der Gastgeber und versuchten
weiter in Vorderhand zu bleiben, was Ihnen vorerst noch zum 11:13
gelang. Der Thuringia „Motor“ hatte nun aber
endgültig
zu stottern aufgehört und lief rund, so dass sage und schreibe
in
der 37. Minute!!! erstmals die Führung erobert wurde, 14:13.
Unterwellenborn gab nicht auf kämpfte tapfer gegen die immer
stärker werdenden Hauherren und konnte nochmals vorlegen,
15:16
(42.). Was nun folgte war Thuringias beste Phase, die Deckung einschl.
Toralf Höhne stand, schnelles Umkehrspiel und treffsichere
Steven
Götz, Steffko Varchmin und Stephan Göring stellten
mit einem
6:0 Lauf zum 21:16 endgültig die Weichen auf Sieg. Diesen
Vorsprung ließen sich die Königseer nicht mehr
nehmen und
spielten jetzt, immer angetrieben von den unermüdlich
„hämmerten Querschlägern“, ihr
Spiel in gewohnter
Art routiniert runter. Die Stahlwerker sichtlich konditionell und
mental am Rande ihrer Möglichkeiten, konnten nichts
Entscheidendes
mehr entgegensetzen, so dass mit dem 27:21 doch noch der 17.
Saisonerfolg am Schiefer gefeiert werden konnte.
Mit der Moral und dem Siegeswillen der 2. Halbzeit könnte am
kommenden Samstag in Gorndorf um 15.00 Uhr gegen die SG
Saalfeld/Könitz III auch die vorzeitige Meisterschaft
möglich
sein.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), U.
Förster (n.e.), J. Fischer, St. Göring (5), Ch.
Schirmer (1),
A. Kürsten (1), St. Varchmin (8), St. Götz (9), S.
Elsässer (n.e.), M. Lächa, U. Oswald (n.e.), J. Riwe
(1),
Handball, Verbandsliga: Ein Schritt weiter Richtung Meisterschaft
Nachdem der Mitaspirant auf den Staffelsieg, Apolda IV, am Samstag beim
Tabellendritten Gispersleben zwei Punkte ließ, bestand
für die SV Thuringia Königsee die
Möglichkeit den Vorsprung im Meisterschaftskampf weiter
auszubauen.Dies sollte beim gastgebenden SC Medizin Erfurt zur
unglaublichen Anwurfzeit am Sonntag um 12.00 Uhr umgesetzt werden.
Zur Erinnerung, im Hinspiel gewann die Varchmin – Truppe zwar
deutlich, hatte aber fast eine Halbzeit zu tun, um mit dem nicht mehr
ganz zeitgemäßen „Slow – Motion
- Handball“ der Mediziner, klar zu kommen.
Obwohl die Gastgeber den ersten Erfolg verzeichnen konnten, setzte
Thuringia von Beginn auf ein schnelles Umkehrspiel und glich sofort
durch Andreas „Paul“ Kürsten aus. Dieser
war es auch, der in seiner stärksten Phase nicht nur der
schnellste Spieler auf der Platte war, er schloss die Konter
erfolgreich ab und brachte die Königseer in
Führung.Den Gastgebern gelang anfangs noch der Ausgleich ehe
Thuringia allmählich sich Luft verschaffte und über
die Stationen 3:3 zum 3:6 bzw. 4:7 (12. Min) vorlegen konnte.
Die Königseer wiederum etwas durch Ausfälle
dezimiert, zeigten eine mannschaftlich gute Leistung und konnten sich
weiter absetzen 6:12, was die Mediziner auch zur Auszeit zwang (21.
Min). Die brachte den Gastgebern zwar nicht viel ein, aber auch
Thuringia ließ die ein oder andere klare Gelegenheit aus.
Erwähnenswert im 1. Durchgang war noch Jens Riwes
Lattenknaller vom Siebenmeterpunkt, dessen Abpraller er selbst mit
einem Sprung „wie vom Startblock“ ins Tor
schmetterte. Bei einem schon passablen Zwischenstand von 7:15 wurden
die Seiten gewechselt.
Thuringia blieb sich auch in Halbzeit zwei treu, versuchte weiter aus
einer sicheren Deckung heraus mit schnellen Angriffen erfolgreich zu
bleiben. Dies gelang über weite Strecken, so dass beim 7:17
erstmals der Zehn – Tore Vorsprung herausgespielt war (32.
Min.).
Den Medizinmännern hingegen gelang in dieser Phase kein
einziges
Feldtor, nur 3 magere Strafwürfe waren die Ausbeute (10:21,
43.).
Jetzt begannen die Gastgeber mit sich und den Schiris zu hadern, was
Ihnen außer einigen Zeitstrafen nichts einbrachte. Thuringia
ließ sich jedoch auch etwas anstecken, so dass beide
Mannschaften
zwischenzeitlich nur mit je 3 Feldspielern vertreten waren. Trotz allem
blieben die Königseer bei Ihrer Linie, setzten weiter auf ein
mannschaftliches und ausgeglichenes Spiel, bei dem sich fast
ausnahmslos alle Spieler in die Trefferstatistik eintragen konnten.
Am Ende blieb ein ungefährdeter Sieg, den die Mannschaft mit
einem
nachträglichen Sonntagsmenü beim
„Schnitzelheinz“
in gemütlicher „Rot – Weiß
–
Atmosphäre“ beschloss (was man dabei nicht unbedingt
mannschaftlich geschlossen empfand!).
Am kommenden Samstag kommt es am Schiefer zu gewohnten Zeit zur
Auseinandersetzung mit dem Tabellenschlusslicht Stahl Unterwellenborn.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), V.
Dietz (1),
U. Förster, U. Oswald (3), A. Kürsten (5), Ch.
Schirmer (5),
St. Varchmin (5), J. Riwe (7), S. Elsässer (1), M.
Lächa
(n.e.)
Handball, Verbandsliga: Thuringia rettet sich ins Ziel
Der 16. Spieltag sah von der Tabelle nach einer klaren Sache
für den gastgebenden SV Thuringia aus, hatte man mit den
Oettersdorfern den Tabellenneunten zu Gast, den man im Hinspiel mehr
als deutlich deklassierte. Der Tabellenführer war jedoch
gewarnt, ließen doch die Randschleizer erst vor 2 Wochen mit
einem sicheren Sieg die SG Saalfeld/Könitz III in eigener
Halle nicht sonderlich gut aussehen.
Dementsprechend wollte die wiederum sehr dezimierte Crew um Steffko
Varchmin von Anbeginn konzentriert zu Werke gehen und
frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen.
Dieses Vorhaben ging sogleich in die Hose und sah die Gäste
über deren rechte Angriffsseite im doppelten Torerfolg.
Thuringia mühte sich, konnte sich jedoch in dieser Phase
lediglich vom Siebenmeterpunkt erfolgreich durch Steffko Varchmin
zeigen. Bereits in dieser Phase war zu erkennen, dass die
Gäste sich über die schwächere linke
Deckungsseite der Königseer sowie über ihre gewohnt
starken Kreisläufer zum Erfolg bringen wollten. Thuringia
mühte sich weiter das Heft in die Hand zu bekommen und kam
durch schöne Einzelaktionen von Stephan Göring und
Spielertrainer Steffko Varchmin erstmals in Vorderhand (4:3; 6.
Min.).In Folge gelang es den Rinnetalern mehrmals eine Zwei –
Tore – Führung heraus zu werfen, die die
Gäste jedoch mit viel Einsatz immer wieder egalisierten.
Thuringia gelang es einfach nicht spielerische Akzente zu setzen,
teilweise wurde der Torabschluss voreilig und mit geringen Erfolg
gesucht, so dasss wenig Zählbares zu Stande kam und beim 14:12
die Seiten gewechselt wurden.
Im zweiten Durchgang sollte der nun
eingewechselte Jens Riwe, für mehr Druck aus dem rechten
Rückraum sorgen, was ihm mit schönen Einzelaktionen
trotz einer langwierigen Verletzung auch gelang. Wiederum Steffko
Varchmin war es jetzt, der seine Jungs antrieb und versuchte in
aussichtsreiche Wurfpositionen zu spielen. Thuringia schien sich nun
leicht absetzen zu können und kam beim 17:14 erstmals mit 3
Toren in Vorderhand.
Die Randschleizer gaben sich jedoch in keiner Phase des Spieles auf,
kämpften verbittert und brachten Mitte der 2. Halbzeit, mit 5
Treffern durch Ihren quirligen linken Rückraumspieler, die
Thuringia – Abwehr in Bedrängnis (20:19; 42. Min.).
Die Gastgeber stellten nach der nun folgenden Auszeit ihre Deckung um
und schienen endlich auf der Siegerstraße unterwegs zu sein
(25:20; 51. Min.). Die Oetterdorfer warfen nun alles in die Waagschale,
gingen in der Abwehr äußerst offensiv zu Werke und
zwangen den Tabellenführer wiederholt zu Fehlern.
Jetzt entwickelte sich nochmals ein spannender Kampf, Oettersdorf
verkürzte zum 25:22, scheiterte jedoch anschließend
vom Punkt, sowie frei vom Kreis.
Thuringia konnte keine spielerischen Akzente mehr setzen, vergab dabei
klarste Chancen und ermöglichte somit dem LSV 49
tatsächlich den Anschluss zum 26:25 (59.).
Fels in der Brandung war Spielertrainer Steffko Varchmin, der mit all
seiner Routine in den letzten Sekunden Ruhe ins Spiel brachte und somit
den schwer erkämpften Sieg für Thuringia sicherte.
Thuringia: Th. Merten, G. Brähne (5), V. Dietz, U. Oswald, Ch.
Schirmer,
St. Varchmin (8),St. Göring (6), A. Kürsten (1), M.
Lächa (2), J. Riwe (4),
S. Elsässer
Nach der Pokalüberraschung mit dem 21:18 Sieg beim HV
Sömmerda gelang erneut ein wichtiger Auswärtserfolg
in Kranichfeld.
Es entwickelte sich von Beginn an ein kampfbetontes Spiel, bei dem zwei
Handballphilosophien aufeinander prallten. Thuringia versuchte, mit
spielerischer Struktur zum Erfolg zu kommen. Bei den Einheimischen
hieß es eher, ich hab den Ball, hau Ruck und drauf!
Königsee nahm nach einer kurzen Eingewöhnungsphase
das Heft des Handelns in die Hand und lag in der ersten Hälfte
stetig mit 2 bis 4 Toren in Front. Das der Vorsprung nicht
höher ausfiel, lag zum Großteil an den schlechten
äußeren Bedingungen mit einer staubspiegelglatten
Halle und absolutem Wachsverbot. So gab es den einen oder anderen
technischen Fehler, aber die Gastgeber machten es nicht besser.
Mit der 17:14 Halbzeitführung ging es in die 2.
Hälfte und Königsee setzte sich nun Tor um Tor ab.
Kranichfeld kassierte zudem einige Zeitstrafen, die Ausdruck von
fehlenden spielerischen Mitteln und Frustration ob der Chancenlosigkeit
waren. Steven Götz wurde in seinen Würfen immer
sicherer (10Treffer) und Steffen Varchmin setzte seine Mitspieler
gekonnt in Szene. Er selbst krönte seine Leistung mit 12
Erfolgen. Zwischenzeitlich war Thuringia auf 8 Tore Vorsprung enteilt
und so gestattete man am Ende dem Gastgeber noch etwas
Ergebniskosmetik. Der 32:27 Sieg ist völlig verdient und
Ausdruck mannschaftlicher Geschlossenheit. Die Tabellenführung
bleibt damit fest in Königseer Hand.
TSV 1998 Oppurg II – SV Thuringia Königsee
23:25 (13:14)
Thuringia mit Schwierigkeiten
Handball, Verbandsliga: Kein Selbstläufer
Am Samstag stand für die Handballer vom SV Thuringia
Königsee das Nachholspiel der Hinrunde beim TSV Oppurg II in
der Rosental – Halle in Pößneck an. Die
letzten Erfahrungen gegen die Oppurger hatte unsere damalige
„Zwote“ letztmalig vor 3 Jahren sammeln
können, mit der Erinnerung, dass die Begegnungen immer recht
umkämpft waren.
Mit dieser Gewissheit und wiederum nur einem 10-Mann-Kader reiste der
Tabellenführer an, auch im Wissen, dass Punkte hier hart
erarbeitet werden müssen. Das Erfolgsrezept aus dem klaren
Sieg gegen Gispersleben wollten die Rinnetaler auch in
Pößneck fortsetzen und aus einer sicheren und
starken Abwehr sich möglichst viele Ballgewinne und damit
Konterchancen erarbeiten.
Anfangs schien das Konzept auch gleich zu fruchten, Gernot
Brähne eröffnete den Torreigen, Steven Götz
und Michael Lächa konnten bei einem Gegentreffer der
Hausherren nachziehen (4. Min.). Die Gastgeber schienen sichtlich
beeindruckt, wirkten nervös und zerfahren in ihrem Spiel, aber
schon jetzt war zu erkennen, völlig kampflos nimmt hier keiner
die Punkte mit. Königsee war zwar weiterhin im Angriffspiel
erfolgreich, zeigte aber in der sonst so sicheren Deckung
Lücken, die die Oppurger zu leichten Treffern einluden.
Trotzdem konnte Thuringia sich Dank des mit Übersicht von
Spielertrainer Steffko Varchmin geführten Spieles leicht
absetzen, 4:7 (12.). Oppurg steckte nicht auf, wollte seinem Publikum
alles zeigen und kam über den Kampf zu dem ein und anderen
Erfolg, der Ihnen den Anschluss bescherte (8:9; 17. Min.).
Königsee konnte wiederum vorlegen, Christoph Schirmer wurde
per Konter von Steffko geschickt und konnte aus vollem Lauf vollenden,
genau wie Micha Lächa vom Kreis erfolgreich war. Und immer
wieder war es Steffko Varchmin, der die Jungs antrieb und dabei selbst
im Abschluss seine Treffsicherheit zeigte, so dass ein 4 Tore Vorsprung
heraus geholt werden konnte (8:12; 23. Min.). Oppurg reagierte mit
einer Auszeit und wechselte seinen Spielertrainer im Tor ein, was nicht
nur Wirkung in den eigenen Reihen zeigte. Angespornt von dessen Paraden
und dem Publikum konnten sich die Hausherren zum zweiten Mal
herankämpfen und erreichten Sekunden vor der Halbzeitpause
wieder den Anschluss zum 13:14.
In einem waren sich die Königseer bei der Pausenauswertung
sicher, die Deckungsarbeit musste unbedingt verbessert werden, um hier
nicht evtl. in noch größere Schwierigkeiten zu
geraten. Aber genau das trat bei Wiederbeginn ein. Oppurg konnte sofort
ausgleichen und sogar erstmals die Führung übernehmen
(15:14; 33. Min.). Einzig der Erfahrung und der Übersicht von
Steffko war es in dieser Phase zu verdanken, dass Thuringia nicht
weiter in Bedrängnis geriet. Er selbst spielte jetzt in der
Deckung eine vorgezogene 5:1 und versuchte so die Oppurger
Angriffsaktionen frühzeitig zu stören, was sich im
weiteren Spielverlauf auch als recht wirkungsvoll zeigen sollte. Im
Angriff jedoch scheiterte unser Rückraum nun reihenweise am
Oppurger Trainer im Gehäuse und vergab eine Chance nach der
anderen. Wiederum war es Steffko, der sowohl vom Punkt, wie auch aus
dem Spiel heraus zeigte, wie man einen Keeper von diesem
„Kaliber“ überwindet.
Nach einer erneuten Reihe von Zeitstrafen von dem nicht immer
souverän wirkenden Schirigespann, erholte sich Thuringia
offensichtlich besser und kam wieder in Vorderhand.In der Schlussphase
nahm nun die Spannung immer mehr zu, Oppurg kämpfte mit dem
Letzten, angepeitscht vom heimischen Publikum. Thuringia konnte sich
nochmals durch zwei kaltschnäuzige Tore von Ulf
„Uppe“ Oswald von Rechtsaußen leicht
absetzen (22:24; 58. Min.).Im Gegenzug konnte Toralf Höhne den
wichtigen Rückhalt geben, bevor Ulf nochmals mit einem noch
abgezockteren Heber zum Endstand von 23:25 einlochte und somit als
erster Präsident des SV Thuringia (Abt. Handball) zum
Matchwinner avancierte.Insgesamt war es sicherlich nicht das
schönste Spiel, mit Sicherheit eines der weniger Guten von
Thuringia. Aber wer fragt später noch danach, bei zwei
Auswärtspunkten und der verteidigten Tabellenführung.
Am kommenden Faschingssamstag steht die Hauptrunde im Bezirkspokal beim
Tabellenführer der Landesklasse II, HV Sömmerda 05
an. Ein Weiterkommen bei diesem Favoriten und dem momentanen
Spieleraufgebot wäre sicherlich alles andere als eine
Überraschung, aber der Pokal hat seine eigenen … .
(Ja, ich weiß 5 €, halbe Getränkeeinheit,
ins Phrasenschwein!!).
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, U. Oswald (3), V. Dietz, G.
Brähne (6), Ch. Schirmer (1), St. Varchmin (8), St.
Götz (5),
A. Kürsten , M. Lächa (2)
Handball, Verbandsliga: Thuringia erobert Tabellenführung
zurück
Wie war man doch auf diesen Spieltag gespannt. Hat die Thuringia die
erste Niederlage verkraftet? Kann der Wechsel von R.Oldenburg zur SG
Saalfeld/Könitz kompensiert werden? Und hat man jetzt
überhaupt noch eine Chance gegen den Dritten der Verbandsliga
- Gispersleben ???
Mit einem Wort - JA !!!!
Es war ein wahres Feuerwerk das die Königseer am Samstag gegen
die "Gispis" zeigten, standen doch die Vorzeichen eigentlich nicht sehr
gut. Gerade mal 9 Spieler waren von dem einst 17 Mann starken Kader
übrig geblieben. Aber diese zeigten von Beginn an, was eine
geschlossene Mannschaftsleistung ist.
Der TSV eröffnete den Torreigen zum 0:1, welches Thuringia
aber gleich mit 4 Toren zum 4:1 (6.Min) beantwortete. Schon hier zeigte
sich, dass Toralf Höhne im Kasten der Königseer einen
sehr guten Tag erwischt hatte, denn er parierte gleich zu Beginn
mehrere gute Möglichkeiten der Gäste. Auch im Angriff
lief es bei der Thuringia gut. So kam es, dass sich manch einer auf der
Tribüne die Augen reiben musste, denn in der 12. Spielminute
führten die Hausherren mit 7:3 und ließen alle
"Schwarzmaler" erstmal verstummen. Nun pendelte sich das Spiel etwas
ein und Gispersleben konnte den Anschluss halten (8:5; 15. Min.). Aber
immer wieder Steven Götz und Jens Riwe zeigten im Angriff ihr
Können und setzten sich in dieser Phase erfolgreich durch
(11:7; 23 Min.). Gispersleben versuchte weiter alles um dran zu
bleiben, was Ihnen aber nur noch bis zum 11:8 gelang. Nun
überrollte Thuringia die Gäste förmlich. Je
einmal Riwe, Kürsten, Schirmer, und vier Treffer von
Götz brachten die Vorentscheidung in diesem Spiel. 18:9 zur
Halbzeit, wer hätte das gedacht?!
Vor allem Steffen Varchmin
zeigte hier eine super Leistung und führte seine "jungen"
Nebenleute in Abwehr und Angriff hervorragend.
Mit Beginn der zweiten Hälfte fing sich Gispersleben wieder
etwas und konnte zumindest bis zum 20:14 (37.Min.) mithalten. Dann zog
Thuringia das Tempo wieder an. Christoph "Hansa" Schirmer war es dann,
der erstmals die 10-Tore-Führung zum 24:14 (42.Min.)erzielte.
Der TSV schien sich langsam aufzugeben und versuchte sich nun mit
Verzweiflungswürfen über die Außen. Diese
allerdings waren alle ein leichtes "Fressen" für Toralf "The
Wall" Höhne im Tor der Thuringia (28:16; 46. Min.). Selbst
eine 2-fache Unterzahl konnte die Königseer nicht aufhalten.
Hier erzielte "Steffko" Varchmin, nach schöner Vorarbeit von
Jens Riwe, ein herrliches Tor vom Kreis.
Königsee war in allen Belangen überlegen und spielte
wie aus einem Guss. Nun trugen sich auch Sven Elsässer und
Volker Dietz in die Torschützenliste ein (34:21; 56.Min.). Die
Schlusspunkte im Spiel zum 37:23 Endstand, setzten zweimal Jens Riwe
und wiederum Steven Götz, die auch gleichzeitig die beiden
erfolgreichsten Torschützen an diesem Tag waren.
Insgesamt eine Super Leistung der Königseer Mannschaft, die
auch noch Unterstützung aus Saalfeld erhielt. Hier gewann die
SG Könitz/Saalfeld IV gegen Apolda IV und machte so die
Thuringia wieder zum alleinigen Tabellenführer. Ein rundum
perfekter Tag ...
Thuringia: T. Höhne, U. Oswald, Ch. Schirmer (4),
St. Varchmin (6), St.
Götz (13), S. Elsässer (1), A. Kürsten (3),
V.Dietz (1), J.Riwe (9)
An diesem Wochenende stand das Schlagerspiel der Verbandsliga Mitte
zwischen den Tabellenführenden und dem Zweiten an, das ja
bekanntlich schon richtungsweisend für den weiteren
Saisonverlauf hätte sein können. Das Interessante an
diesem Spiel im Vorfeld war sicherlich die Frage wer sich durchsetzt,
die beste Deckung der Liga (Thuringia) oder der effektivste Angriff
(Apolda).
Thuringia reiste durch teilweise kurzfristige Ausfälle
(Krankheit, Verletzung und Studium) mit einem ungewohnt stark
dezimiertem Aufgebot von 10 Spielern an, was Steffko Varchmin
angesichts von nur 2 Wechselvarianten für das Feld schon die
Sorgenfalten ins Gesicht trieb.Das Vorhaben des
Tabellenführers endlich einmal gegen diese routinierte, clever
aufspielende und eingeschworene Truppe in Apolda zu gewinnen stand
somit unter keinem allzu guten Stern, zumal mit Micha
Gießler, Jens Riwe und Gernot Brähne gleich drei
wichtige Leistungsträger fehlten. Trotzdem wollte die
Mannschaft alles versuchen, um diese Absicht auch zu verwirklichen,
aber auch dem Gastgeber war schon sein Ziel an Hand der spielerischen
Verstärkung auf dem guten alten Apoldaer Parkett anzusehen.
Das Spiel begann für beide Mannschaften mit einem
Durchläufer, ehe Steven Götz zur ersten, leider aber
einzigen Führung für Thuringia einnetzen konnte.
Apolda antwortete postwendend glich aus und legte vor. Wie schon
häufig in vergangenen Spielen erlebt, suchten die
Königseer noch ihren Spielfaden, was mit der heutigen
Aufstellung auf Grund der angesprochenen Personalproblematik sicherlich
nicht einfacher wurde.
Trotzdem waren die Gäste um Anschluss bemüht, was mit
schönen Einzelaktionen der beiden Außen Christoph
„Hansa“ Schirmer und Stephan Göring zum
4:3 (6. Min.)gelang.
Die Glockenstädter hatten aber in jeder Phase des Spieles
immer die passende Antwort, ist doch ihr Fundus an Kombinationen und
Spielzügen durchaus beeindruckend. Immer wieder fanden die
Gastgeber mit ihren Aktionen die passende Lücke in der
überaus löchrigen Deckung der Königseer. In
der Abwehr passte einfach nichts, die Jungs fanden überhaupt
keine Abstimmung zueinander und wurden insbesondere auf der rechten
Deckungsseite zumeist durch mehrfach wiederholte Abläufe der
Apoldaer ein ums andere mal regelrecht vernarrt. Einzig Toralf
Höhne brachte eine hundertprozentige Leistung und hielt seine
Jungs in dieser Phase mit seinen Paraden im Spiel.
Im Angriff fast schon ein gewohntes Bild, kaum eine Kombination, im
Gegensatz zu den Gastgebern, wurde angesagt und durchgezogen, viele
Einzelaktionen, die zumeist voreilig und unvorbereitet und somit auch
erfolglos abgeschlossen wurden, waren das Ergebnis.
Jedoch durch Kampfgeist blieb Thuringia weiter dran und konnte sogar
zum 6:6 ausgleichen (12. Min.).
Was nun folgte war wohl die spielentscheidende Phase, Apolda tankte
sich ein ums andere mal, häufig über ihre linke
Angriffsseite, durch die Gästedeckung und war so
fünfmal erfolgreich. Thuringia hingegen brachte nichts
Zählbares zustande, zumal Ralf „Oldi“
Oldenburg in dieser Phase weiter glücklos blieb. Jens Riwe zog
in der 18. Minute die grüne Karte und somit die notwendige
Notbremse (11:6). Steffko Varchmin versuchte seine Deckung umzustellen,
wies auf die fehlende Abstimmung nahezu einzuschwörend hin und
motivierte seine Jungs immer wieder aufs Neue.Die Gastgeber spielten
ihr Pensum gewohnt routiniert runter und hielten Thuringia auf einen 6
bis 7 Tore Abstand, bei dem auch die Seiten gewechselt wurden (16:9).
Die zweite Hälfte begann, wie die Erste endete.
Königsee war um den Anschluss bemüht, kam nun endlich
im Angriff öfters zum Torerfolg, aber Apolda hielt die
Gäste weiter auf Distanz.
Nach ca. 10 gespielten Minuten der 2. Halbzeit verletzte sich Toralf
Höhne bei einer Abwehraktion leicht und wurde kurz darauf
für eine Allerweltsaktion vom Schiedsrichterehepaar Jung noch
für 2 Minuten auf die Bank geschickt. Thomas Merten jetzt im
Kasten versuchte an die Leistungen seines Mannschaftskameraden
anzuknüpfen, was im streckenweise auch gelang. Thuringias
Abwehr stand jetzt deutlich besser, was somit zu dem ein oder anderen
Ballgewinn führte. Die Gastgeber schienen einen Gang
zurück zu schalten, was den Königseern zunehmend
Konterchancen einräumte. Wie aber mit diesen Chancen seitens
der Gäste umgegangen wurde, war mehr als
haarsträubend. Einfachste freie Möglichkeiten wurden
kläglich vergeben oder endenden am immer besser aufgelegten
Apoldaer Keeper. Sowohl erfahrene, wie auch junge Spieler, brachten es
einfach nicht fertig die sich nun zahlreich bietenden Chancen
umzusetzen. So konnte Thuringia zwar den Abstand verkürzen,
27:23 (51. Min.), aber ernsthaft ärgern ließen sich
die Glockenstädter nicht. Dieses Niveau spiegelte sich dann
auch in den Schlussminuten wieder, so dass beim Stand von 29:25 der
Schlusspfiff vom nicht immer souverän und objektiv pfeifenden
Ehepaar Jung ertönte. Ein verdienter Sieg für die
Gastgeber, der aber auch für Thuringia das Minimalziel
bedeutet. Denn im direkten Vergleich, er am Ende bei einem evtl.
Punktegleichstand herangezogen würde, lägen die
Königseer auf Grund der 6 Tore Differenz aus dem Hinspiel vor
Apolda. Dies bedeutet natürlich mit den Apoldaern im
Gleichschritt der Punkte zu bleiben und keine Punktverluste zuzulassen.
Das wird sicherlich umso schwerer, da zukünftig unsere Nr. 13
sich mit dem heutigen Spiel und seinen 13 Toren vorerst vom
Verbandsligaspielbetrieb für Thuringia verabschiedet. Oldi
wird für die verbleibende Saison den Freunden von der SG
Könitz/Saalfeld versuchen beim Verbleib in der Oberliga, zu
helfen. Hierzu wünscht ihm die Mannschaft viel Erfolg und auch
Glück und hofft Ihn am Saisonende unverletzt wieder in unsere
Reihen aufnehmen zu können.
Das ist ein Schritt, den möglicherweise nicht jeder Thuringia
Fan nachvollziehen kann, der aber für einen Spieler, der noch
mal Oberligaluft schnuppern kann, schon ein sportliches Ziel bedeutet.
Oldi, gib alles, damit wir bald das „Allewio“
gemeinsam wieder anstimmen können. Er hat mit seinen bislang
104 Toren maßgeblich zu dem Tabellenstand beigetragen an dem
sich Thuringia derzeit befindet. Das macht es künftig
für alle Mitspieler nicht einfacher, birgt aber andererseits
auch Chancen und Möglichkeiten für den ein oder
anderen „Nachwuchsspieler“ sich auch weiter zu
entwickeln. Für die Mannschaft gilt es nun zukünftig
noch geschlossener aufzutreten, um in den bereits anfangs
erwähnten Zweikampf mit Apolda nicht unfreiwillig Punkte zu
lassen.
Gelegenheit dazu gibt es bereits am kommenden Samstag, wenn um 16.00
Uhr am Schiefer der Tabellendritte TSV Gispersleben II
aufläuft.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, U. Oswald, St.
Göring (2),
R. Oldenburg (13), Ch. Schirmer (3), St. Varchmin (2), St.
Götz
(5), S. Elsässer, A. Kürsten
25.01.2010; sixtyone
SV Thuringia Königsee – HSV Bad Blankenburg
II 25 : 23 (15 : 8)
Sieg mit bitterem Nachgeschmack
Handball, Verbandsliga: Unfairer Gegner und schwere Verletzung
trüben Derbysieg
Liebe Handballfreunde und Fans des SV Thuringia Königsee,in
all den Jahren in dem wir an dieser Stelle über unsere Spiele
berichteten, waren die Autoren immer bestrebt objektiv und mit der
entsprechenden Achtung gegenüber unseren Gegnern und
Schiedsrichtern zu berichten.
Aber nach dem „Derby“ vom vergangenen Samstag
möchte ich dem Spielbericht ein paar persönliche
Worte voran stellen und tue dies ganz bewusst nicht in einem Forum oder
Gästebuch sondern hier, in der Hoffnung, dass sich einige
Akteure vom Samstag dies evtl. durchlesen und über ihre
„sportliche“ Einstellung nachdenken .
Wir betreiben diesen schönen Sport um einerseits uns
natürlich fit zu halten und andererseits gemeinsam
Spaß daran zu haben. Wenn dann noch Zuschauer dem ganzen
beiwohnen wollen und die Spiele interessiert verfolgen, dann kann man
von einer perfekten Sportveranstaltung reden, die dann hoffentlich
allen Freude bereitet hat.
All das schien aber am Samstag in diesem sogenannten Derby bei einigen
der Gästeakteure und auch Fans keine Rolle zu spielen. Es ist
unverantwortlich und unverständlich in einem Spiel der
untersten Klasse Thüringens, in dem der 7.
beim
Tabellenführer zu Gast ist, dass manche Spieler vor allem
derjenige der seine einzige Oberligaerfahrung in Königsee
sammeln durfte, nicht nur übermotiviert, aufgeputscht und auf
das äußerste unsportlich auftritt, sondern seine
jungen unerfahrenen Mitspieler in diesen Sog mit hineinzieht und
infiziert. Traurig daran ist zudem noch, dass keiner der
Verantwortlichen auf der Bank von BB überhaupt einschreitet
und diesem unsportlichen Verhalten Einhalt gebietet.
Ergebnis des Ganzen ist, dass unser Mitspieler Michael
Gießler mit einer mehrfachen Jochbeinfraktur im Erfurter
Klinikum liegt.
Wir alle sind Freizeitsportler, ein Großteil davon
Familienväter, die Verantwortung für ihre Familien
und im Leben haben, all das scheint in BB unbedeutend zu sein.
Denn wie verklärt muss man in BB sein, wenn man am Folgetag in
unserem Gästebuch postet und von einem
„schönen Derby“ redet und sich uns als
Pokalgegner wünscht.
Das wünscht sich mit Sicherheit kein Königseer, denn
wir alle wollen fairen und sauberen Handball und diese Einstellung
haben viele Handballer in Thüringen mit denen wir uns gerne
messen wollen. Ob der kleine Kreis derer, die oben angesprochen wurden,
diese Zeilen erreichen oder diese verstehen, erschließt sich
uns nicht, aber es sollte ein Versuch und ein Appell sein, der
vielleicht den ein oder anderen, der seine Handballzukunft noch vor
sich hat einfach nur sagen soll: „Es ist alles nur
ein Spiel
!!“
Nun aber zum eigentlichen Spielbericht:
Thuringia begann vom Anwurf weg überhastet und unkonzentriert,
vergab im Angriff leichtfertig die Bälle, so dass BB den
ersten Treffer erzielte. Gernot Brähne glich zwar im Gegenzug
aus, jedoch war die Anfangsphase weiter von Nervosität und
zerfahrenem Spiel der Gastgeber geprägt. BB konnte so immer
vorlegen und kam zu leichten und schnellen Toren, denen Thuringia
hinterher lief. Erst in der 8. Minute konnten die Gastgeber durch
Steven Götz
erstmals die Führung zum 4 : 3 übernehmen.
Allmählich wurde die Abwehrarbeit mit Spielertrainer Steffko
Varchmin im Zentrum sicherer und verlieh dem Spiel der
Königseer zunehmend an Stabilität und Sicherheit, was
sich an den Toren vom 4 : 4 mit 4 Treffern in Folge zum 8 : 4
widerspiegelte und die Gäste zur Auszeit zwang (17. Min.). BB
begehrte darauf noch einmal kurz auf und versuchte den Anschluss zu
halten (8 : 6 und 9 : 7), aber Thuringia drehte jetzt sicher auf und
zeigte wer der verlustpunktfreie Tabellenführer ist. Ralf
„Oldi“ Oldenburg hatte jetzt endlich auch an der
Feinjustierung gedreht und traf dementsprechend.
Jetzt zeigten die Hausherren, was sie auszeichnet, die beste Deckung
der Liga gewann ein ums andere mal den Ball, wodurch die entsprechenden
Konter eingeleitet wurden und Michael „Schwarzer“
Gießler und Stephan Göring diese verwandeln konnten.
Thuringia zog nun endgültig davon und 5 Treffer am Band
brachten die 14 : 7 Führung, die auch zur Halbzeit beim 15 : 8
weiter Bestand hatte.
Die zweite Hälfte begann unverändert,
Königsee hielt die Gäste auf einer 6 bis 7
Toredifferenz und alles sah nach einem sicheren Heimsieg aus.
Mitte der zweiten Halbzeit nahm jedoch die Härte und die
anfangs erwähnten Unsportlichkeiten auf Seiten BB immer mehr
zu, so dass der verletzungsbedingt und daher als
Mannschaftsverantwortlicher fungierende Jens Riwe die grüne
Karte zog (47. Min.), um zumindest auf Königseer Seite
für Ruhe zu sorgen. Thuringia fing sich und stellte
über die Stationen 20 : 17; 23 : 17 beim 24 : 18 den gewohnten
Abstand wieder her (50.). BB wollte jedoch mit der Brechstange das
Unmögliche erwirken, setzte weiter auf Härte, was das
junge Schiedsrichterpaar aus Oppurg ab und zu auch
überforderte, aber in der 51. Minute folgerichtig erstmals die
rote Karte gegen die Gäste ziehen ließ.
In dieser aufgeheizten und aufgeputschten Spielatmosphäre kam
es zu dem wahrscheinlich unglücklichen Zusammenprall zwischen
Michael Gießler und seinem Gegenspieler (52.), der die oben
erwähnte schwere Verletzung zur Folge hatte.
Die ein oder andere Erinnerung wurde bei einigen Thuringia Akteuren
wach und der Schock saß tief, was sich sofort auf den
weiteren Spielverlauf auswirkte. Die Gastgeber durch den Vorfall
sichtlich von der Rolle, brachten es lediglich noch zu einem Torerfolg.
BB auf der Gegenseite unbeirrt, versuchte nun alles und war jetzt 4 mal
in Folge gegen den glücklosen
Thomas Merten im Thuringia - Gehäuse erfolgreich (25 : 23; 58.
Min.).
Königsee blieb weiter ohne Erfolg und scheiterte ein ums
andere mal an den jetzt gut parierenden Gästekeeper. So kam BB
in der letzten Minute in Ballbesitz, nahm sich jedoch sichtlich zuviel
Zeit, so dass Thuringia den Angriff abwehren konnte und Oldi im
sicheren Ballbesitz sah ( 59:55).
Was sich nun bei 2 Toren Rückstand und 5 Sekunden Spielzeit im
Hirn
(falls vorhanden) des ehemaligen Oberligaspielers von BB abspielte
entbehrt jedenfalls jeglichen Verständnisses und bleibt an
dieser Stelle einfach unkommentiert. Die Schiris ahndeten die
Tätlichkeit gegen Oldi noch nicht mal mit einer
Disqualifikation,
die normalerweise noch ein Spielverbot hätte nach sich ziehen
müssen, sondern nur mit einer lächerlichen 2
Minutenstrafe.
Im Resümee des Spieles wollen wir einfach unserem
Mannschaftskameraden Michael Gießler alles erdenklich Gute
und hoffentlich baldige Genesung wünschen, unser aller
Gedanken sind bei dir. Wie wir aber alle unseren Schwarzen kennen, kann
er es sicherlich kaum erwarten zumindest als Zaungast wieder in der
Schieferhalle zu sein. Für die Mannschaft geht der Ligaalltag
am kommenden Sonntag weiter und das ist diesmal nicht
alltäglich. Geht es doch um 16.00 Uhr in der Glockenstadt im
vielleicht vorentscheidenden Schlager gegen die gebündelte
Apoldaer Handballerfahrung, die Thuringia auf alle Fälle
überlisten will.
Thuringia: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (2), J.
Fischer, St. Göring (2), M. Gießler (2), R.
Oldenburg (11), Ch. Schirmer (1),St. Varchmin (2), St. Götz
(4), S. Elsässer, M. Lächa (1), A. Kürsten
17.01.2010; sixtyone
SV Thuringia Königsee - TSV Germania Krölpa
(15:9) 33:15
Thuringia putzt Krölpa weg
Handball, Bezirkspokal: Hauptrunde problemlos erreicht
Nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel stand mit dem Pokal
– Vorrundenspiel gegen die TSV Germania Krölpa die
erste Pflichtaufgabe des Jahres an.Da beide Mannschaften
Ligakonkurrenten sind, sollte ein Blick auf die Tabelle
aussagekräftig genug sein, um Klarheit über die
Ausgangssituation zu verschaffen.
So war die Ansage von Coach Steffko Varchmin vor dem Spiel auch
dementsprechend klar und eindeutig. Alles andere als ein deutlicher
Sieg wäre indiskutabel, außerdem sollte die
Mannschaft die Gelegenheit nutzen um sich auf die weitaus schwierigeren
Punktspiele des Monats im Derby gegen Bad Blankenburg II und den
Titelmitaspiranten Apolda IV vorzubereiten.
Wie bereits häufig in dieser Spielsaison tat sich Thuringia zu
Spielbeginn wiederum schwer und kam einfach nicht ins Spiel, so dass
die Gäste überraschend das Heft in die Hand nahmen
und so zur 0:2 Führung kamen.Im Angriff tat sich der Favorit
schwer, einerseits durch leichte technische Fehler sowie durch die
mangelhafte Chancenverwertung, kamen die Gastgeber erst in der 5.
Minute zu dem ersten Zählbaren.
Insbesondere die Deckung zeigte in der Anfangsviertelstunde
große Defizite auf. Den Krölpaer
Kreisläufer bekam die Abwehr einfach nicht in Griff, so dass
dieser immer häufiger frei vor dem Thuringia –
Gehäuse auftauchte. So plätscherte das Spiel anfangs
dahin, ohne einen Vorteil für eine Mannschaft erkennen zu
können und die Gastgeber erstmals beim 3:2 in Führung
sah (10.).
Erst einzelne Auswechselungen und Umstellungen brachten die
nötige Sicherheit in der Abwehr, die die schnellen bzw.
leichten Ballgewinne brachten, obwohl die sich hieraus entwickelten
Konter durch mangelnden Blick für den Mitspieler noch zu
häufig vergeben wurden.Einzig der Übersicht von Ralf
Oldenburg war es in dieser Phase zu verdanken, dass er mit einer Serie
von Treffern Thuringia in Vorderhand hielt.
Allmählich gelangte die momentan auf der Platte stehende
Sieben zu mehr Sicherheit und zu dem ein und anderem spielerischen
Lichtblick, so dass sich Königsee leicht absetzen konnte und
beim Stand von 15:9 die Seiten gewechselt wurden.
Die zweite Halbzeit sah nun endlich die zu erwartenden Leistungen der
Heimmannschaft, der „Thungia – Motor“
lief endgültig rund.Leichte Ballgewinne, schnelle und sicher
verwandelte Konter sorgten nun für klare Verhältnisse
und das dementsprechende Torepolster. Toralf Höhne jetzt im
Kasten sorgte zudem für einen sicheren Rückhalt
seiner Mannschaft.
Nach 5 gespielten Minuten des 2. Durchgangs konnten die Gastgeber
erstmals den 10 Tore Vorsprung bejubeln, der weiter stetig anwuchs
23:10 (42.).
Eine anschließende Auszeit nutzte Steffko Varchmin zu einem
kompletten Blockwechsel, so dass alle Spieler zum Einsatz kamen und so
zum Erfolg beitrugen.
Der Wechsel gab dem Spiel keinen Abbruch, einzig das wiederum
unglücklich agierende Schiedsrichterpaar hat mit seinen teils
zweifelhaften Entscheidungen und einer Flut an Zeitstrafen für
Unterbrechungen des Spielflusses gesorgt.
Erwähnenswert in dieser Phase ist sicherlich das gute Spiel
von Steven Götz, der mit 10 Treffern auch erfolgreichster
Schütze des Spieles war, aber in der 59. Minute leider noch
ein „Zeitstrafenopfer“ wurde.
Michael Gießler war es wieder einmal vorbehalten den
ominösen 30. Treffer zu markieren, nachdem sich zuvor einige
seiner Mannschaftskameraden erfolgreich aus der Affäre zogen.
Insgesamt beim Endstand von 33:15 auch in dieser Höhe
verdienter Sieg, der jedoch vor allem im ersten Durchgang noch
deutliche Lücken und Defizite aufzeigte. Hier müssen
die Varchmin, Oldenburg & Co. noch weiter an sich arbeiten, um
vor allem das spielerische Können auch im Spiel umzusetzen.
Denn eines ist klar, im Januar können schon die Weichen zum
Staffelsieg zumindest andeutungsweise gestellt werden.
Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (5), V.
Dietz (1), U. Oswald, M. Gießler (1), Ch. Schirmer (4), R.
Oldenburg (8), J. Riwe (2), S. Elsässer (1), M. Lächa
(1), St. Götz(10),
St. Varchmin
Handball, Verbandsliga: Nur zweite Halbzeit akzeptabel
Mit dem letzten Spiel des Jahres sowie dem vorletzten der Hinspielserie
wollten sich die Handballer des SV Thuringia Königsee und
ihrem treuen Anhang mit einem Sieg und somit einer lupenreinen Weste
ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen.Bevor jedoch das sportliche
Kräftemessen begann, hatte sich der Verein und die Spieler bei
den scheidenden Vorstandsmitgliedern Uli Lichtenheld und Eckhard
Möbius für die aufopferungsvolle und engagierte
Arbeit für den Königseer Handball bedankt und mit
Weihnachtsmann „Watschi“ für
Adventsstimmung sorgen wollen..
Vielleicht lag es daran, dass die Spieler in Gedanken noch bei der
Zeremonie waren, oder evtl. die Tatsache, dass Saalfeld ohne
Wechselspieler antrat, oder an der Adventszeit oder….
Thuringia hatte diesmal nicht nur kleine Anlaufschwierigkeiten zu
Spielbeginn, sondern war faktisch die 1. Halbzeit gar nicht bei der
Sache. In der Deckung fehlte jegliche Abstimmung, immer wieder taten
sich größte Lücken auf, die die Saalfelder
nur so zum Tore werfen einluden. Mit den Linkshändern auf den
beiden halben Rückraumpositionen kam Thuringia anfangs
überhaupt nicht zurecht, so dass diese fast immer ungehindert
„einlochen“ konnten.Über die Stationen
0:1; 1:3; 3:3; 4:6 bis zum 10:10 liefen die Gastgeber ständig
dem Vorsprung der SG hinterher.
Einzige Lichtblicke in dieser Phase waren das kuriose Abpraller
– „Aufschlagtor“ a´la Roger
Federer für das wiederum einmal Sven
„Ella“ Elsässer verantwortlich war sowie
das einzige Führungstor der ersten Hälfte, das Ralf
„Oldi“ Oldenburg markierte.
Selbst die deutlichen Worte von Coach Steffko Varchmin in der Auszeit
(20.) fanden bei der Mannschaft keine Aufnahme. Zu allem
Überdruss wurden auch vorn selbst klarste Chancen
kläglich vergeben und fanden sich bei dem wirklich nicht
überragendem Gästekeeper oder zum x–ten Mal
am Gehäuse wieder. So lief man weiter der Führung der
Saalfelder hinterher bevor Jens Riwe Sekunden vor dem Pausenpfiff den
imens wichtigen Ausgleich erzielen konnte (13:13).
Der Pausentee vom Coach verabreicht war alles andere als
süß und bekömmlich, aber absolut notwendig
und angebracht.In Einem waren sich alle sicher, so wollte die
Mannschaft sich nicht ins neue Jahr verabschieden.
Jetzt kam Spielertrainer Steffko Varchmin selbst mit auf die Platte und
übernahm die Regie.
Die Deckung stand von nun an besser, die Räume wurden eng und
die Rückraumschützen der SG rechtzeitig und offensiv
attackiert. Nun kam Thuringia endlich zu den notwendigen Ballgewinnen,
die die Kontermöglichkeiten eröffneten. Über
die Zwischenstände 14:13; 15:15; 17:15 versenkten die
Varchmin, Oldenburg, Brähne & Co. 3 Konter in Folge
und konnten sich erstmals beim 19:16 leicht absetzen.
Jetzt begann der „Thuringia – Motor”
wieder rund zu laufen, auch wenn noch so mancher Lattenknaller zum
Haare raufen war, so schien der Bann endlich gebrochen zu sein. Ein
weiterer Zwischenspurt zum 25:18 sollte nun endlich Klarheit bringen
und zwang die Gäste zur Auszeit (47.).
Co-Trainer Andreas „Paul“ Kürsten,
erstmals wieder auf der Bank wechselte nun munter durch, so dass alle
Spieler ihre Spielanteile bekamen und wie im Fall Johannes
“JoJo” Fischer mit einem sehenswerten Treffer
„durch die Augen“ des Gästekeepers diese
meistens auch nutzten.
So pegelte sich das Spiel bei einem Vorsprung von 6 Toren ein, die auch
nach dem Abpfiff beim 28:22 Bestand hatten.
Hervorzuheben ist diesmal sicherlich keiner der Spieler, was auch die
Trefferausbeute bestätigt, lediglich der Erfahrung und der
Übersicht unseres Spielertrainers und dem heraus gekitzeltem
Ehrgeiz der Mannschaft ist es sicherlich zu verdanken das nun doch 20:0
Punkte mit in die Weihnachtspause gehen.
Sicher ist jedoch, dass Thuringia mit solch einem Auftreten bei beiden
Saalfelder Mannschaften und insbesondere bei dem scheinbar einzig
verbliebenen Mitaspiranten keinen Blumentopf gewinnen kann und man sich
im Kampf um den Staffelsieg wieder auf die spielerischen
Qualitäten und die mannschaftliche Geschlossenheit besinnen
muss.
Allen, die immer mit Interesse unsere Spielberichte lesen,
wünscht die Mannschaft ein besinnliches Weihnachtsfest und
einen guten Rutsch, so dass wir uns zum Pokalspiel am 09.01.2010 gegen
die TSV Germania Krölpa gesund wieder sehen.
Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, V. Dietz (1), G.
Brähne (5),U. Oswald, M. Gießler (3), St.
Götz (3), R. Oldenburg (5), St. Varchmin (3), J. Riwe (4), M.
Lächa (1), S. Elsässer (2), J. Fischer (1), Ch.
Schirmer
14.12.2009; sixtyone
SV Germania Krölpa - SV Thuringia Königsee
(7:14) 22:29
Auch im Gipswerk unbezwingbar
Handball, Verbandsliga: Königseer Rumpftruppe mit sicherem Sieg
Nach der kurzen Spielpause des vergangenen Wochenendes mussten die
Thuringia Handballer zum nächsten Auswärtsspiel in
der engen und demzufolge wenig beliebten Halle im ehemaligen Gipswerk
gegen die dortige Germania Krölpa antreten.
Aus dem normalerweise doch recht komfortablen Spielerkader fehlten
diesmal krankheits- bzw. verletzungsbedingt Gernot Brähne,
Steven Götz, Stephan Göring und Andreas
Kürsten sowie zudem noch Volker Dietz, Uwe Förster
und Coach Steffko Varchmin, so dass schon ein richtiger Schrumpfkader
zu der Begegnung anreiste.
Nach der Tabelle, Erster gegen Letzter, sollte
die Rollenverteilung klar sein, dieser Favoritenrolle gerecht zu werden
ist jedoch jedes Mal ein neuer Kampf, den es zu bestreiten gilt.
Das Spiel begann recht zerfahren und nervös, auf beiden Seiten
wurde im Abschluss gepatzt, ehe Ralf „Oldi“
Oldenburg das 0:1 markieren konnte. Die Partie wogte hin und her,
Krölpa glich aus und Thuringia konnte wieder vorlegen. Jens
Riwe von Beginn auf der Spielmacherposition konnte sich mit
Einzelaktionen durchsetzen und steuerte 3 Treffer in Folge bei, bis
dann endlich Oldi seine Treffergenauigkeit erhöhen konnte und
es am Ende auf 14 Tore brachte. Krölpa versuchte den Anschluss
nicht zu verlieren und Toralf Höhne im Tor war es durch seiner
Paraden und zweier gehaltener Siebenmeter zu verdanken, dass
Königsee in Vorderhand blieb. Dadurch kehrte endlich in der
Deckung Ruhe ein und das Thuringia Spiel gewann auch nach vorn an
Sicherheit, Michael „Schwarzer“ Gießler
mit einem sehenswerten Treffer praktisch von der rechten
„Hallenwand“ und auch Sven
„Ella“ Elsässer vom Kreis waren die
Schützen Nr. 3 und 4. Jetzt wurde auch Christoph
„Hansa“ Schirmer warm und zeigte sich aus dem
rechten Rückraum.
Über die Stationen 3:9, 5:12 pegelte sich allmählich
eine Torepolster ein, dass aber trotzdem noch keine zuversichtliche
Sicherheit einkehren ließ. Sowohl das zeitweise unsicher
agierende Schiedsrichtergespann, als auch die teils
übermotiviert wirkenden Germania Spieler hatten hieran ihren
Anteil. Der Vorsprung hatte aber weiter bestand, so dass beim 7:14 die
Seiten gewechselt wurden.
Zu Beginn der zweiten Hälfte stellten die Gäste ein
wenig um, Oldi übernahm die Spielmacherposition und Hansa auf
links als Ulf Oswald auf rechts komplettierten den Rückraum,
um mit einfachen Wechseln und Kombinationen den Gegner unter Druck zu
setzen, was jetzt auch phasenweise gelang. Lediglich die Quote der
verwandelten Siebenmeter bei nahezu allen der angetretenen
Schützen ließ wiederum mehr als zu wünschen
übrig und verhinderte einen Ausbau der Führung.
Auch Thomas Merten jetzt im Tor, konnte über einige Zeit nicht
an seine Leistungen der bisherigen Saison anknüpfen, so dass
die Gastgeber beim 14:20 kurzzeitig Hoffnung schöpften. Wie
schon in vergangenen Jahren erlebt, sollte trotz des Spielstandes auch
jetzt wieder Hektik und unkontrolliertes Spiel auf Seiten Germanias
aufkommen, was der rechte Rückraumspieler der Gastgeber auch
mit seiner dritten Zeitstrafe quittierte (49.).
Der Tabellenführer ließ sich nicht beirren, Michael
„Katze“ Lächa und Johannes
„Jojo“ Fischer mit einem
„Schmetterball“ im Nachsetzen konnten ebenso Tore
beisteuern, so dass beim 16:26 erstmals ein Zehntorevorsprung markiert
wurde und niemand mehr an dem Sieg zweifeln wollte.
Die Schlussphase wurde nun noch fast dramatisch und
überforderte die Schiedsrichter, die in Gedanken wohl auf der
eiligen Heimreise waren, völlig.
Erst fing sich „Katze“ nach einem keineswegs
überzogenen Körpereinsatz eine Zeitstrafe ein (57.),
dann folgte Ulf nach einer eher harmlosen und keineswegs unsportlichen
Äußerung gleich mit zweimal 2 Minuten (58.) und auch
Michael Gießler „wollte“ nicht mehr
durchspielen und verabschiedete sich mit einer Zeitstrafe auf die Bank,
so dass Thuringia zeitweise nur noch mit 3 Feldspielern auf der Platte
stand. Diese brachten aber die Situation mit Bravour zum Endstand von
22:29 über die Zeit.
Insgesamt ein ungefährdeter Sieg, der sicherlich auch
höher hätte ausfallen können, aber bei der
Ausfallliste sicherlich in Ordnung geht. Erfreulich, dass alle
Thuringia - Akteure vollen Einsatz gezeigt haben und sich in die
Torschützenliste eintragen konnten und somit zum Erfolg
beigetragen haben.
Nun möchten alle Spieler am kommenden Samstag im letzten Spiel
des Jahres `09 gegen die SG Saalfeld/Könitz IV sich und den
Fans ein schönen 3. Adventsvorabend, mit möglichst
weiter einer „zu Null“ beim Punktestand, bereiten.
Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, U. Oswald (2), J. Fischer
(1), M. Gießler (2), Ch. Schirmer (3), R. Oldenburg (14), J.
Riwe (4), S. Elsässer (1), M. Lächa (2)
08.12.2009; sixtyone
SV Thuringia Königsee - SG Könitz/Saalfeld
III (9:10) 20:17
Schwer erkämpfter Arbeitssieg der Thuringia
Handball, Verbandsliga: Die SG fordert Königsee alles ab
Mit der SG Könitz/Saalfeld III stand am 8. Spieltag der
Verbandsliga Mitte ein Gegner auf dem Programm, an den Thuringia II
keine guten Erinnerungen hatte, stammte doch die letzte Niederlage zum
Saisonabschluss in eigener Halle von dieser Mannschaft. Zwar reisten
die Gäste mit einer Rumpftruppe an, nur ein Torwart als
Wechselspieler stand zur Verfügung, aber Coach Steffko
Varchmin warnte schon in der Kabine die zahlenmäßige
Überlegenheit nicht über zu bewerten.
Er konnte nämlich aus dem Vollen schöpfen und hatte
die Qual der Wahl aus den 17 Mannschaftskameraden die Spieler
auszuwählen. So nahmen vorerst die etwas angeschlagenen Ulf
Oswald, Jens Riwe und Christoph Schirmer sowie Volker Dietz neben der
Spielerbank Platz, um gegebenenfalls aus diesem Kader nachnominiert zu
werden.
Der Start der Hausherren ging gehörig daneben, zwar ging man
mit 1:0 in Führung, jedoch was danach folgte war ein in dieser
Saison noch nicht erlebtes Desaster. Die Mannschaft war völlig
verunsichert, fand überhaupt keinen Weg die kompakte
Gästeabwehr einschließlich der bekannt starken
Saalfelder Torhüter zu knacken. Auch die Deckungsarbeit war zu
harmlos und passiv, so dass in dieser Phase vor allem der
Linkshänder im rechten Rückraum der Saalfelder
unbehelligt seine Würfe anbringen konnte. So führten
die Gäste schnell mit 1:5 und Unwillen machte sich nicht nur
auf der Zuschauertribüne breit, der Steffko Varchmin
veranlasste in der 11. Minute den grünen Karton zu
zücken. Jens Riwe wurde von den
„Außenbänklern“ sofort ins Spiel
auf die halbrechte Position beordert, Oldi rückte auf
Halblinks und Geburtstagskind Stephan Göring machte
für Gernot Brähne auf Linksaußen Platz. In
der Deckung wurde mit Ralf „Oldi“ Oldenburg
vorgezogen, das zuletzt schon öfters praktizierte 5:1 System,
gespielt, was dann auch Wirkung zeigte. Thuringia kam zu dem ein und
anderen Ballgewinn und Steven Götz, Gernot Brähne und
Oldi trafen auch endlich im Vorwärtsgang, so dass der
Vorsprung der Gäste allmählich schwand. Die Mannen
vom Schiefer mühten sich weiter und konnten in der 18. Minute
durch Sven „Ella“ Elsässer nach
wunderbarem Anspiel von Jens den Ausgleich zum 6:6 markieren. Bald
darauf stockte allen in der Halle der Atem, als Steven Götz
unsanft von der Saalfelder Abwehr aus der Luft geholt wurde und mit dem
Hinterkopf auf`s Parkett aufschlug.
Spätestens seit Jo Deckarms Fall weiß jeder
Handballinteressierte, wie so etwas ausgehen kann und im
höherklassigen Handball gibt es hierfür auch nur eine
Auslegung, nämlich Rot.
Mit den Schreck in den Knochen lief Thuringia weiter den
Gästen hinterher, da in der Deckung weiterhin nicht aggressiv
genug agiert wurde und man weiterhin zu statisch und unbeweglich
wirkte. Selbst die Ballgewinne, durch die Paraden von Toralf
Höhne im Tor, wurden reihenweise durch ungenaue bzw. hektische
Abspiele vergeben. Über die Stationen 6:7; 8:8 und
über den Kampf gelang Oldi mit dem 9:8 erstmals wieder der
Führungstreffer (28.), den die Saalfelder jedoch postwendend
ausglichen. Zum Überdruss gelang es der Abwehr 15 Sekunden vor
dem Pausenpfiff wiederum nicht die gegnerischen Spieler fest zu machen,
so dass den Gästen noch der 10. Treffer zum Halbzeitstand
(9:10) gelang.
Der zweite Durchgang begann mit einer weiteren taktischen
Änderung der Hausherren, Spielertrainer Steffko Varchmin
vollzog mit Steven den ständigen Angriff –
Deckungswechsel und gab somit seinen Nebenmännern einen
sicheren Rückhalt in der Abwehr. Die bis dahin
schwächere linke Deckungsseite erstarkte, so dass der bis
dahin überzeugende Saalfelder Linkshänder in Halbzeit
zwei keine nennenswerte Aktion mehr hervor brachte. Trotz allem gelang
es den aufopferungsvoll kämpfenden Spielern der SG sich
wiederum leicht zum 11:13 abzusetzen.
Aber die Körpersprache der Gastgeber war jetzt eine ganz
andere, keiner der Spieler wollte sich wieder die
Blöße einer Heimniederlage geben. Über die
Stationen 13:13, konnte Thuringia in der 46. Minute wieder vorlegen
(14:13). Zwar wurden weiterhin beste Chancen ausgelassen, die
sicherlich manchen Fan auf den Rang die Haare raufen ließ, so
unter anderem 4 Siebenmeter, die am stark aufgelegten
Gästetorwart oder dem Holz abprallten. Aber jetzt lief der
Königsee`r „Motor“ wieder rund,
insbesondere Steven, Gernot und Oldi konnten nun endlich den Saalfelder
Keeper überwinden, 16:14 (51.). An eine Vorentscheidung
glaubte hier noch keiner, denn 2 Tore sind im Handball bekanntlich
nichts. Wiederum in dieser Phase eine fragwürdige Situation
bzw. Entscheidung als bei einem Konter der völlig freie
Michael „Schwarzer“ Gießler über
die „Klinge“ gehen musste. Völlig
unnötig und unsportlich von dem jungen Saalfelder Spieler
diese Attacke, die ebenfalls den roten Karton hätte geben
müssen. Die Gäste jetzt in Unterzahl
kämpften weiter, aber erfolglos, als beim Stand von 18:16
Saalfeld noch einen verhängten Siebenmeter vergab, war der
bann gebrochen.
Thuringia erhöhte auf 19:16 und 20:16 ehe den SG Spielern der
unbedeutende Treffer zum 20:17 Endstand gelang.
Insgesamt war es sicherlich kein schönes Spiel auf
Königsee`r Seite, dafür hat es aber an Spannung und
Kampfeswillen nicht gehapert. So bleibt Thuringia auf der
Spitzenposition und schaut sich am kommenden Wochenende gelassen die
Spielstände der Gegner an, bevor es am 05.12.2009 im
Krölpaer Gipswerk wieder rund geht.
Letztendlich zollt den Spielern der SG trotz der genannten 2 Aktionen
der Respekt mit Ihrem Minikader unseren Jungs alles abverlangt zu haben
und bis zur Schlusssirene voll mitgefightet zu haben.
Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (4), M.
Gießler (2), U. Förster, St. Götz (7), R.
Oldenburg (7), St. Varchmin (Coach), J. Riwe, M. Lächa, S.
Elsässer (1), J. Fischer,
St. Göring
Handball, Verbandsliga: Siegesserie weiter ungebrochen
Am nachkarnevalistischen Sonntagnachmittag hieß es in der
Gorndorfer Dreifelderhalle gegen die gastgebenden Stahlwerker aus
Unterwellenborn anzutreten. Von der Tabelle sollte die Ansetzung eine
klare Sache für Thuringia werden, jedoch hat man am
vergangenen Spieltag gesehen, wie unbequem auch die Mannschaften aus
dem unteren Drittel mitunter sein können.
Königsee konnte trotz der fehlenden Sportfreunde
Göring und Kürsten auf eine volle Bank
zurückgreifen, so dass selbst der extra aus Nordhausen
angereiste Marcel Obstfelder neben Coach Steffko Varchmin Platz nehmen
musste.
Thuringia begann äußerst konzentriert und
zielstrebig, die Deckung war von Beginn massiv und
körperbetont und im Angriff waren die Jungs in dieser Phase
sehr effektiv. Ralf „Oldi“ Oldenburg begann den
Torreigen ohne zu zögern, Jens Riwe und Steven Götz
legten sofort nach. Die Königseer
zogen gleich ihr Kombinationsspiel auf, das anfangs auch die
entsprechenden Erfolge brachte.
Die Stahlwerker fanden einfach kein Mittel gegen die weiter munter
aufspielenden Gäste, auch im Angriff rannten sie sich ein ums
andere mal fest, so dass es nach 12 Minuten 0:8 für die
Gäste aus dem Rinnetal stand.
Wie es sich im Spielverlauf zeigen sollte, war dieses
Torepolster auch vonnöten. Erst mit ihrem 2. Siebenmeter in
der 14. Minute konnten die Gastgeber Thomas Merten im Tor zum 1:8
überwinden. Bedingt durch das Rotationsprinzip an
Auswechslungen auf Seite der Gäste und ein zwischenzeitliches
5:1 Abwehrsystem gab es anschließend einen kurzen
Schlagabtausch, bis in der 23. Minute Volker Dietz mit dem 4:14
erstmals den 10 Tore Vorsprung markierte. Dieser hatte jedoch nicht
lange Bestand, so dass die Mannschaften beim Stand von 6:14 in die
Kabinen gingen.
Zu Beginn des 2. Durchganges war das Spiel relativ
ausgeglichen, Stahl kam zu relativ einfachen Toren und Thuringia vergab
reihenweise Großchancen, so dass die Gastgeber beim 10:17
(34.) leichte Morgenluft wittern wollten. Jetzt war es Gernot
Brähne der in dieser Phase endlich seine Treffsicherheit
wieder fand und seine Mannschaftskollegen mitzog. Coach Steffko
Varchmin gab wieder allen Spielern ihre Chance und wechselte in allen
Mannschaftsteilen durch, so dass die Chefkanoniere Oldi und Jens Riwe
einen fast gemütlichen Sonntagnachmittag hatten.
Die Vertretung mühte sich und Steven Götz zeigte eine
sehr akzeptable Leistung, genau wie „Hansa“
Schirmer sowohl vom linken wie auch rechten Rückraum. Auch
„JoJo“ Hannes Fischer konnte sich diesmal mit 3
Treffern in die Torschützenliste eintragen, so dass beim 10:20
(36.) der alte Abstand wieder hergestellt war.
In der 50. Minute kam es zu einem kleinen Kuriosium, der Stahltorwart
durfte sich wegen Meckerns 2*2 Min. auf der Bank ausruhen, einen
Ersatztorwart hatten die Gastgeber nicht zur Verfügung, so
musste deren Spielmacher jetzt das Tor hüten. Die Stahlwerker
kämpften jetzt aufopferungsvoll, jedoch machte in dieser Phase
der ins Spiel zurück gekehrte Oldi kurzen Prozess mit dem
völlig verunsicherten „Ersatztorwart“,
18:29 (57.).
Das ominöse 30. Tor wollte scheinbar keiner werfen, bis sich
wiederum Oldi aufraffte und den Ball versenkte bis dann Stahl
Unterwellenborn noch einen Konter mit der Schlusssirene zum Endstand
von 19:30 verwandelte.
Insgesamt ein Sieg der am ungeliebten Sonntagnachmittag in
Ordnung geht, der aber wie bereits erwähnt in dem ersten
Viertel vor allem der Höhe nach klar gemacht wurde. Bei
entsprechender Konzentration und Nachhaltigkeit vor allem im Abschluss
wäre ein deutlich höherer Ausgang sicher gewesen.
Beides wird unbedingt am kommenden Samstag vonnöten sein, wenn
die SG Saalfeld/Könitz III zu Gast am Schiefer ist.
Ein besonderer Dank gilt den Querschlägern, die uns wie
gewohnt „schlagkräftig“
unterstützt haben, ebenso wie die
„Saalfelder“ Fangemeinde.
Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (4), U.
Oswald
(1), J. Fischer (3), V. Dietz (2), M. Gießler, U.
Förster,
Ch. Schirmer (4), R. Oldenburg (6), St. Varchmin (Coach), J. Riwe (3),
M. Lächa, S. Elsässer, St. Götz (7)
Handball, Verbandsliga: Deutlicher Heimsieg der Thuringia
Nach den letzten Auswärtssiegen wollten die Thuringia
Handballer Ihrem Publikum endlich mal wieder in eigener Halle gute
Handballkost bieten, was nach der Tabellensituation gegen den
bisherigen Unbekannten Medizin Erfurt wohl klar aussehen sollte.
Ohne
die Sportfreunde Götz, Kürsten, Fischer und Dietz sah
das zu Spielbeginn nicht danach aus, als ob hier der Erste gegen den
Viertletzten spielte.
Königsee ging zwar mit 1 : 0 in Führung, sah sich
aber schon nach wenigen Minuten plötzlich mit 1 : 2 hinten.
Schon jetzt zeigte sich, dass die Gastgeber mit der unorthodoxen
Handballspielweise der Mediziner Probleme hatten. Erfurt verschleppte
das Spiel derart und war in seiner Spielanlage eher im Zeitlupentempo
unterwegs, dass Königsee einfach nicht in Ballbesitz kam und
sich nur mitspielen sah.
Wenn Thuringia dann doch mal im Angriff war, wurden klarste Chancen
zumeist kläglich vergeben.
Man mühte sich trotzdem, konnte beim 5 : 3 und 6 : 4 etwas
vorlegen, jedoch waren die Erfurter beim 6 : 5 durch teils kuriose Tore
wieder dran.
In der 19. Minute nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, die vor
allem unseren Jungs gut tat.
Coach Steffko Varchmin stellte mit Oldi als vorgezogene Abwehr auf ein
5 : 1 – System um, was sofort Wirkung zeigte. Der Gegner
wurde frühzeitig in seinem
„Schneckenhandball“ gestört, zu Fehlern
gezwungen, die dann die Kontermöglichkeiten für
Königsee eröffnete. Jetzt konnte sich Thuringia
über die Stationen 10 : 5 und 12 : 6 ( 22.) leicht absetzen.
Auch der anfänglich recht unsicher wirkende Torhüter
Thomas Merten konnte seine Leistung stabilisieren und kam jetzt mit den
teilweisen schwer berechenbaren Bällen der Mediziner besser
zurecht.
So allmählich liefen sich die Hausherren, erstmals im neuen
roten Outfit, am Schiefer ein, Kombinationen gelangen, die Chancen
wurden genutzt, so dass beim Stand von 16 : 6 die Seiten gewechselt
wurden.
Nach dem Wechsel kam Thuringias stärkste Phase. Toralf
Höhne, jetzt im Tor, begann gleich mit einigen guten Aktionen,
ein Konter nach dem anderen lief, die meist Oldi, Christoph Schirmer
und Stephan Göring in Zählbares umsetzen konnten.
Jetzt lief alles, wie man sich das von Anbeginn gewünscht
hatte, Spielzüge konnten umgesetzt werden und nahezu alle
Spieler konnten sich in die Trefferliste eintragen. So war in der 45.
Minute erstmals der 20 Tore Vorsprung beim Stand von 29 : 9
hergestellt. In der Schlussviertelstunde pegelte sich der Spielstand
bei einem 22 Tore Vorsprung ein, der dann auch beim Endstand von 35 :
13 noch Bestand hatte.
Insgesamt ein Spiel, dass auf Grund der bereits erwähnten
Spielweise der Mediziner nicht zu den Schönsten
zählen wird und den Thuringia Spielern nicht die Spielfreude
brachte, aber auch das junge Schiedsrichtergespann aus Oppurg kam damit
wohl schwer zurecht, denn die ein oder andere Ermahnung auf Zeitspiel
hätte dem Spiel sicherlich gut getan.
Erfreulich war, dass Stephan Göring im ersten Spiel vor
heimischer Kulisse nach seiner Rückkehr sich mit 6 Treffern
(u. a. Treffer Nr. 30!) eintragen konnte und auch Christph
„Hansa“ Schirmer mit 5 Toren an seine Leistung von
Oettersdorf nahtlos anknüpfen konnte. Selbstredend aber
trotzdem erwähnenswert die 17 Treffer der Kanoniere vom Dienst
Jens Riwe und Ralf "Oldi" Oldenburg.
Am kommenden Sonntag heißt es dann gegen das nächste
Kellerkind Stahl Unterwellenborn in der Gorndorfer Halle die Serie
möglichst fortzusetzen.
Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (1), U.
Oswald (1), M. Gießler (3), U. Förster, Ch. Schirmer
(5), R. Oldenburg (10), St. Varchmin (Coach), J. Riwe (7), M.
Lächa (2), S. Elsässer, St. Göring (6)
Handball, Verbandsliga: 5 Sieg im 5 Spiel - Thuringia weiter
Tabellenführer
Ohne ernsthafte Probleme gewann Königsee auch das 3
Auswärtsspiel in Folge und steht nun mit 10:0 Punkten auf
Platz 1 der Verbandsliga.
Oettersdorf versuchte aber von Anfang an gegen den vermeintlichen
Favoriten zu bestehen. So ging der Gastgeber gleich mit 1:0 in
Führung. Steven Götz, Jens Riwe und Gernot
Brähne antworteten mit 3 schönen Toren zum 1:3.
Der LSV erarbeitete sich weiter gute Chancen gegen die noch nicht
sicher wirkende Königseer Abwehr, doch im Kasten der Thuringia
hielt Thomas Merten alles, was da auf sein Tor kam. Sogar 3 freie
Würfe hintereinander parierte er bravorös. Dies gab
den Königseern weiter Auftrieb, die dadurch immer besser ins
Spiel fanden und auch in der Deckung immer stabiler agierten. Schnell
wuchs nun der Vorsprung der Rinnestädter an (1:6,10.Min.)und
die Heimmannschaft
hatte dem nichts entgegenzusetzen. Über die Stationen 2:9 und
3:12 wurde in der 22.Minute beim 4:14 erstmals ein 10 Tore Vorsprung
herausgespielt.
Königsee schaltete nun einen Gang zurück und vergab
mehrere gute Möglichkeiten weiter zu erhöhen. Beim
6:15 war dann Halbzeit und die Thuringia hatte hier eigentlich schon
die
Vorentscheidung geschafft.
Mit Beginn des 2. Durchgangs experimentierten die Königseer
etwas und gaben der kompletten "Jungen Garde" knapp 12 Minuten
Einsatzzeit. Die legten auch gleich ordentlich los und hatten beim 8:18
wieder den alten Abstand hergestellt. Die Gastgeber gaben sich aber
nicht auf und kämpften weiter darum das Resultat in Grenzen zu
halten. Jetzt pegelte sich das Spiel bei diesem Abstand ein, denn
Königsee wurde in der Deckung etwas löchriger und
dadurch entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Herausheben
muss man hier Christoph Schirmer, der in dieser Phase
schöne Tore erzielte, aber auch noch Thomas Merten im
Tor der Gäste, der immer wieder klarste Chancen des LSV
zunichte machte.
In der 42. Spielminute beim Stande von 12:22 war es dann soweit, nach
einer Auszeit wechselte Königsee fast die komplette Mannschaft
und die "Alte Garde" kam zum Zug. Leider merkte man gleich einen
kleinen Bruch im Spiel, da sich kleinere Fehler und einige vergebene
Chancen einschlichen. Oettersdorf konnte aber keinen Nutzen daraus
ziehen und so blieb der 10-Tore-Vorsprung bestehen (15:25,17:27).
Der Gastgeber kämpfte weiter verbissen und wurde bei jedem
Treffer zu Recht von seinen Fans gefeiert. Der
Kräfteverschleiß war aber nicht zu
übersehen. In den letzten 10. Minuten war es nun ein leichtes
für Königsee über Konter zu einfachen Toren
zu kommen. Hier tat sich unser "Ältester" Volker Dietz hervor,
der mit seinen 57 Jahren drei schöne Dinger einnetzte. Aber
auch Sven Elsässer am Kreis hatte einen sehr guten Tag und
hatte bei seinen 4 Toren eine hundertprozentige Trefferquote.
Zu erwähnen wäre noch, das Ralf Oldenburg den 30
Treffer erzielte und dies am Donnerstag auch gleich begleichen darf ;-)
! !
Am Ende steht ein klarer 22:36 Auswärtserfolg der Thuringia zu
Buche, bei dem sich alle Feldspieler in die Torschützenliste
eintragen konnten. Mit Johannes Fischer, Steffen Varchmin und
Rückkehrer Stephan
Göring erzielten dabei gleich 3 Spieler ihre ersten Treffer in
dieser Saison.
Thuringia : Th. Merten, V. Dietz (3), J. Fischer (1), St. Götz
(4), C. Schirmer (5), R. Oldenburg (7), J. Riwe (4), M. Lächa
(2), S. Göring (3), S. Elsässer (4), S.Varchmin (1),
G. Brähne (2)
Das zweite Heimspiel sollte eigentlich nach der Tabelle ein richtiger
Knaller werden. Erster gegen Zweiter, die Kranichfelder immer ein
unbequemer Gegner, die Spielausgänge stets knapp, letzte
Saison verlor man sogar beide Spiele. Am Ende kam jedoch alles anders.
Thuringia trat ohne Gernot Brähne, „Paul“
Kürsten und Stephan Göring, der ab dem
nächsten Spieltag wieder spielberechtigt ist, an.
Mit Gernot fehlte natürlich ein wichtiger Mitspieler, der in
der bisherigen Saison auf seiner geliebten Linksaußenposition
zu alter Stärke und Spielfreude auflebte und so neben Oldi und
Jens Riwe zu den Torgaranten zählte.
Beide Mannschaften begannen erstmal mit einem Durchläufer, bis
Oldi den Torreigen mit zwei Treffern in Folge eröffnete. Unser
Altersidol Volker Dietz setzte als „Gernotersatz“
sofort eins drauf, auch die Kombinationen liefen, so dass sich
Thuringia nach 10 Minuten mit 7:0 unerwartet vorn sah und die
Gäste zur 1. Auszeit zwang. Toralf Höhne hatte
anfangs einen unbekümmerten Nachmittag, da die Kranichfelder
aus alle Lagen einfach ballerten und das dann meistens noch vorbei.
Nach etwa weiteren 10 Minuten ließen sich jedoch die
Gastgeber etwas von dem Niveau der Kranichfelder anstecken, technische
Fehler und voreilige Abschlüsse mehrten sich in dieser Phase,
die Gott sei Dank nur von kurzer Dauer war. Nach 23. Minuten war das
Spiel wieder auf altem Niveau und Königsee hatte erstmals den
10 Tore Vorsprung erreicht.
Es klappte einfach so gut wie alles, die trainierten
Spielzüge, Steven Götz traf wieder nach einigen
missglückten Hebervarianten ebenso wie Katze und Oldi
erübrigt sich von selbst.
Zum Seitenwechsel stand es bereits 14:3 und Toralf durfte nach nur 3
Gegentreffern und der inoffiziellen Einstellung von Steffkos Null
– Gegentorrekord (denn die ersten beiden Kranichfelder
Treffer waren eindeutig übergetreten) auf die Bank.
Die zweite Hälfte glich der Ersten, Thuringia spielte sein
Pensum herunter, der Vorsprung wuchs weiter an. Die Rückraumer
trafen weiter, auch Uwe Förster setzte sich von rechts
wunderbar durch und machte ein sehenswertes Tor, sein erstes in dieser
Saison. Lediglich unsere Youngster hatten wiederum nicht das
Glück auf Ihrer Seite, Christoph Schirmer verletzte sich
gleich in Halbzeit 1 und Johannes Fischer wollte nichts so recht
gelingen, aber mit Geduld werden die beiden auch ihre Erfolge erleben.
Für Kranichfeld deutete sich langsam ein Desaster an. In der
Schlussphase zeigte Michael „Schwarzer“ von
Rechtsaußen mal wieder all seine Qualität, er hatte
ohnehin einen blendenden Tag erwischt und lochte zum Treffer Nr. 30 (er
weiß, was das heißt!) und zum Schlussstand von
31:11 ein. Auch wenn bei Kranichfeld eins, zwei der erfahrenen Spieler
an diesem Tag gefehlt haben, es war einfach nicht die Mannschaft und
die Qualität, die sonst so beeindruckte. Somit war es zwar ein
Einseitiges und nicht wie erwartet spannendes Spiel, aber es war auch
in dieser Höhe vollkommen verdient, so dass die Tabellenspitze
weiterhin unangefochten Bestand hat.
Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, J. Fischer, V. Dietz (1), U.
Oswald, M. Gießler (5), St. Götz (8), U.
Förster (1), Ch. Schirmer, R. Oldenburg (8), St. Varchmin
(Coach), J. Riwe (7), M. Lächa (1)
14.10.2009; sixtyone
TSV Motor Gispersleben II - SV Thuringia Königsee
(8:12) 22:27
Königsee bleibt weiter ungeschlagen
Handball, Verbandsliga: Zweiter Auswärtssieg
Am Samstag stand für unsere Spieler die zweite
Auswärtsaufgabe in Gispersleben bei der 2.
Männermannschaft an. Ein Gegner den die
„alte“ Zwote zwar mal irgendwann im Pokal als
Gegner hatte, der aber sich im Laufe der Jahre auch verändert
hatte und somit für uns nahezu unbekannt war. Die
„Gispis“ selbst deuteten schon auf Ihrer Homepage
gehörigen Respekt vor dem
„Oberligaabsteiger!“ an. Aber auch Thuringia war
gewarnt, hatte doch der Gastgeber erst vor Wochenfrist eine
anderthalbjährige Siegesserie in Oppurg unterbrechen
müssen.
Diesen Respekt merkte man beiden Mannschaften an, das Spiel begann
recht zerfahren und mit einer Vielzahl von Fehlern und
Fehlwürfen auf beiden Seiten. Gispersleben schien sich zuerst
zu fangen und kam zum 1:0. Thuringia mühte sich vergeblich,
kam jedoch weiter zu keinem Erfolg, bis endlich Gernot Brähne
in der 6. Minute den Ausgleich markieren konnte. Die Gastgeber konnten
wieder vorlegen, was den „Mannen vom Schiefer“
einfach zu diesem Zeitpunkt versagt blieb. Erst weitere 4 Minuten
später gelang den Königsee`rn die erste Kombination,
die Steven Götz zum 2:2 abschloss. Nach wie vor lief in dieser
Phase des Spieles so gut wie nichts zusammen, selbst die sonst so
sichere Deckung zeigte reihenweise Lücken und im Angriff
übte sich fast jeder im „Verballern“ von
lediglich nur ansatzweisen Chancen. Dies verschaffte den Gastgebern
eine 5:3 Führung in der 13. Minute und Thuringia merkte man
fehlende Ideen und eine Spur von Hilflosigkeit an.
Dies veranlasste Spielertrainer Steffko Varchmin sich selbst im Angriff
– Deckungswechsel mit Micha Lächa einzuwechseln, was
der Deckungsarbeit insgesamt sofort die nötige Sicherheit und
Stärke brachte. Gispersleben lief sich nun ein ums andere Mal
fest und Thuringia kam endlich zu den nötigen Ballgewinnen. Im
Angriff riss endlich bei „Oldi“ der Faden der jetzt
eine Serie von 4 Treffern in Folge versenken konnte. Dies veranlasste
die Gastgeber in der 24. Minute beim Stand von 5:8 zur Auszeit. Aber
auch danach blieben „Varchmin, Oldenburg &
Co.“ konzentriert bei der Sache, so dass sich mit Gernot
Brähne, Jens Riwe und Micha Lächa weitere Spieler mit
teils schönen Treffern auszeichnen konnten und man beim Stand
von 8:12 die Seiten wechselte.
Die Strategie für die zweite Spielhälfte war
eigentlich klar, aus der nunmehr sicheren Deckung weiter ein
konzentriertes Angriffsspiel aufzuziehen, um möglichst den
Vorsprung weiter auszubauen.
Ganz so klappte das dann zu Beginn jedoch nicht, lediglich Jens Riwe,
der wieder einen starken Auftritt hatte, konnte seine
Gegenüber immer wieder vernaschen. Leider wurden in dieser
Phase reihenweise Konterchancen und auch Siebenmeter vergeben, so dass
es bei dem 4 – Tore Vorsprung blieb.
Jetzt war es ein an diesem Tag glänzend aufgelegter Toralf
Höhne, der seine Jungs im Spiel hielt und den nötigen
Rückhalt gab. Die Kanoniere Gernot und
„Oldi“ trafen weiter und auch Micha
Gießler setzte sich aus spitzem Winkel sehenswert durch. Beim
Stand von 16:22 war erstmals ein 6 – Tore Vorsprung erreicht,
der die nötige Sicherheit geben sollte.
Aber auch „unser Blankenburger Nachwuchs“ sollte
seine Chancen bekommen, was jedoch Christoph, wie auch Johannes an
diesem Tag durch eine übergroße Portion
Nervosität nicht in Zählbares umsetzen konnten. Die
Saison ist ja bekanntlich noch lang und beide dürften es ganz
sicher gelingen diese Schwäche abzulegen.
Steven Götz war es dann vorbehalten zum verdienten Endstand
von 22:27 „einzulochen“.
Somit gelang nach anfänglichen Schwierigkeiten ein relativ
ungefährdeter Auswärtssieg, der weiterhin die
Tabellenführung bedeuten sollte.
Am kommenden Samstag könnte es dann am Schiefer mit
Kranichfeld schon zum Schlager Erster gegen Zweiter kommen.
Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (5), J.
Fischer, V. Dietz, U. Oswald, M. Gießler (1), St.
Götz (3), U. Förster, Ch. Schirmer, R. Oldenburg (9),
St. Varchmin, J. Riwe (8), M. Lächa (1)
04.10.2009; sixtyone
SV Thuringia Königsee - HSV Apolda IV
(15:11) 27:21
Angstgegner besiegt
Handball, Verbandsliga: Königsee ist Tabellenführer
Zum ersten Heimspiel der Saison erwartete die Thuringia den HSV Apolda
IV. In den letzten Jahren waren es immer hart umkämpfte
Partien zwischen beiden Mannschaften.
Dieses mal nun hatten sich die Königseer einiges vorgenommen
und wollten unbedingt einen Sieg einfahren.
Das Spiel begann und Königsee setzte sich schnell auf 3:1 ab.
Apolda hatte aber gleich die richtige Antwort parat und sorgte wieder
für ausgeglichen Verhältnisse (3:3). Doch nun kamen
die Hausherren richtig in Fahrt und konnten sich mit schönen
Spielzügen und schnell raus gespielten Toren absetzen (7:3).
Doch die überaus erfahrenen Apoldaer gaben nicht so schnell
auf
und wurden durch ihre beiden "Alten" Hasen, Kiesow und Boseanu, im
Spiel gehalten. Immer wieder überwanden diese beiden die
Königseer Deckung und schafften so wieder den Anschluss zum
10:8. Begünstigt wurde die Aufholjagt der Gäste von
einigen technischen Fehlern und Unkonzentriertheiten der
Heimmannschaft.
Steffen Varchmin versuchte mit einer Auszeit (24 Min.)von der Bank
wieder Ordnung ins Königseer Spiel zu bringen.
Dies gelang nur teilweise, aber dennoch schaffte es die Thuringia bis
zur Halbzeit wieder ein 4-Tore-Polster zum 15:11 heraus zu werfen.
Königsee kam mit Beginn der zweiten Hälfte wieder
besser ins Spiel und erhöhte weiter auf 17:11. Selbst die
verletzungsbedingte Auswechslung von R.Oldenburg nach einem
Zusammenprall tat dem guten Spiel der Thuringia keinen Abbruch.
Schöne Tore von Jens Riwe, Gernot Brähne und Steven
Götz erfreuten nun die knapp 50 Fans, die beim 21:13(40.Min.)
erstmals eine 8-Tore-Führung für Königsee
sahen.
Selbst eine zweifache Unterzahl überstanden die Mannen vom
Schiefer schadlos und waren auch hier mit Johannes Fischer
über die rechte Seite erfolgreich (23:15,43.Min.).
Apolda reagierte mit einer Auszeit und stellte etwas um. Leider brachte
diese Unterbrechung einen Bruch ins gute Spiel der Königseer,
die plötzlich ihre Chancen nicht mehr nutzen konnten.
Der HSV widderte Morgenluft und kam durch 5-Tore in Folge
zurück ins Spiel (23:20,50.Min.).
Königsee zeigte jetzt seine ganze Erfahrung und spielte ruhig
weiter. Der Lohn war das 26:20 welches gleichzeitig die
endgültige Entscheidung bedeutete.
Den Schlusspunkt setzte Sven Elsässer, der artistisch den Ball
auf dem Rücken fing und einnetzte. Seine Mannschaftskameraden
haben diese Tor gleich spaßig "Rucksacktor" getauft und
herzhaft lachend das 27:21 Endergebnis gefeiert.
Dank gilt hier auch unseren Trommlern, die wieder 60 Minuten super
Stimmung gemacht haben und so auch einen großen Anteil am
Sieg
haben !
Thuringia : T. Höhne,
S.Varchmin, G. Brähne (5), J.
Fischer(1), V.Dietz, M. Gießler (2), St. Götz
(4), A. Kürsten(1), Ch. Schirmer(1), R. Oldenburg (7), J. Riwe
(5), S. Elsässer(1), M. Lächa, M.Obstfelder
29.09.2009; 1OR3
HSV Bad Blankenburg II - SV Thuringia Königsee
(11:17) 17:28
Derby geht klar an Königsee
Handball, Verbandsliga: Gelungener Auftakt
Nach den Aufregungen der letzten Wochen, die allen Fans und
Anhängern des SV Thuringia hinreichend bekannt sind und die in
dem Rückzug der „Ersten“ ihren
Höhepunkt fand, sollte am vergangenen Wochenende mit dem Start
in die neue Verbandsligasaison der Neuanfang im Königsee`r
Handball auch spielerisch eingeleitet werden.
Nun galt es für die Männer der
„Zwoten“ und den „Restspielern“
der Ersten, das durch die Neuformierung im Training Angeeignete und
Praktizierte im Spielbetrieb unter Beweis zu stellen und den eigenen
Platz in der insgesamt neu gebildeten Staffel mit vielen alten aber
auch neuen Mannschaften zu bestimmen.
Dies sollte gleich mit einem Derby bei der zweiten Mannschaft
des Regionalligisten Bad Blankenburg, einer jungen, neu formierten und
ehrgeizigen Mannschaft mit Spielmacher St. Meilahn, erfolgen.
Beide Mannschaften begannen entsprechend nervös und vergaben
jeweils ihren ersten Angriff. G. Brähne auf
Königsee`r Seite eröffnete den Torreigen, den der HSV
sofort ausglich, was im weiteren Spielverlauf das Einzige mal sein
sollte.
Thuringias Deckung war von Beginn an gut eingestellt und im Angriff
konnten sich St. Götz und J. Riwe gleich erfolgreich
durchsetzen. Das Spiel pegelte sich frühzeitig bei einer 4 bis
5 Tore – Führung der Königsee`r ein, die
scheinbar Mitte der ersten Halbzeit einige Thuringia Akteure
leichtfertig werden ließ.
Im Angriff wurde voreilig und zu diesem Zeitpunkt meist
erfolglos abgeschlossen, was Bad Blankenburg im Gegenzug Chancen zur
Verkürzung brachte, die diese auch dankbar nutzten.
So kämpfte sich der HSV bis auf 8 : 10 heran und witterte
Morgenluft.
Eine Auszeit mit entsprechender Ansage von St. Varchmin sowie
einigen Umstellungen zeigten Wirkung.
Der Rückraum mit R. Oldenburg und J. Riwe zeigte sich
erfolgreich und auch M. Lächa konnte sich mit schönen
Aktionen in Szene setzen, so dass zur Halbzeit ein 6 Toreabstand
erkämpft war.
In der zweiten Hälfte ließ Thuringia nichts mehr
anbrennen. Aus einer konsequenten Deckung um S. Elsässer, R.
Oldenburg und M. Lächa wurde der Grundstein für
zunehmend schöne Angriffsaktionen gesetzt. G. Brähne
auf Links- und M. Gießler auf Rechtsaußen konnten
sich ein ums andere Mal erfolgreich durchsetzen, mannschaftliche
Geschlossenheit und spielerische Akzente bestimmten fortan das
Thuringia Spiel.
Alle Spieler auf der vollbesetzten Bank bekamen ihren Einsatz und
steuerten somit ihren Anteil zum Spielverlauf bei, auch wenn noch nicht
jede Aktion mit dem Torerfolg belohnt wurde.
Beim Stand von 16 : 26 stellte sich erstmals der 10 Tore Vorsprung ein,
der auch bis zum Endstand von 17 : 28 nicht mehr
eingebüßt werden sollte.
Insgesamt von der durch A. Kürsten und St. Varchmin
gut eingestellten Mannschaft eine solide Leistung auf der weiter
aufgebaut werden sollte, die aber zu keinerlei
Überheblichkeiten oder Ähnlichem verleiten sollte.
Auch in dieser Liga warten Mannschaften, die besten Handball spielen
und schon am kommenden Samstag um 16.00 Uhr kommen die
„alterwürdigen“ ständig
gefürchteten Favoriten mit Apolda IV.
Hier möchte natürlich die Thuringia Mannschaft dem
hoffentlich weiterhin handballinteressierten
Königsee´r Publikum zeigen, dass auch ohne Oberliga
der Königsee`r Handball lebt und Spaß und
Begeisterung verbreiten kann.
Thuringia : T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (6), J.
Fischer, U. Oswald (1), M. Gießler (3), St. Götz
(3), A. Kürsten, Ch. Schirmer, R. Oldenburg (8), St. Varchmin,
J. Riwe (5), S. Elsässer, M. Lächa (2)
24.09.2009; sixtyone
SV Thuringia Königsee II – SG
Könitz/Saalfeld III (10:8) 18:20
Saisonhalali für die Zwote
Handball, Verbandsliga: Knappe Niederlage für
Königsee
Die Saison der Wiederfindung und eines teilweisen Neu- bzw. Umbaus der
Mannschaft fand im Spiel gegen die SG Könitz/Saalfeld seinen
Abschluss. Für Saalfeld ging es immerhin noch um den
Bronzeplatz, für Thuringia nicht einmal mehr um die goldene
Ananas. Ohne die verletzten Gernot Brähne und Uwe
Förster wollte sich die Zwote so teuer wie möglich
verkaufen, um evtl. die Hinspielschmach vergessen zu machen.
Der Start gelang diesmal, auch wenn die ersten 3 Tore lediglich per
Strafwurf erzielt wurden, zeigte sich im Angriff doch der Siegeswille.
Die Deckung war von Anbeginn auf der Höhe und entsprechend
aggressiv gegen den starken Saalfelder Rückraum zu Werke. Mit
„Paul“ Andreas Kürsten als vorgezogene
Deckung konnte man zu diesem Zeitpunkt den Gegner erfolgreich
stören. Auch ein gut aufgelegter Thomas Merten im Tor konnte
seine Vorderleute dabei unterstützen. In der 10. Minute
erzielte Jens Riwe endlich das erste Feldtor zum 4 : 2.
Das Spiel pegelte sich jetzt bei einem 2 bis 3 Tore –
Vorsprung von Thuringia ein und ließ die Mannschaft recht
sicher und kontrolliert aus sehen, was den Gegner in der 26. Minute zur
Auszeit zwang. Kombinationen gelangen, die
„Youngster“ sammelten wieder mit Torerfolgen
Selbstbewusstsein und Michael Gießler heute auf der
Aufbauposition kurbelte seine Nebenspieler gut an.
Beim Stand von 10 : 8 wurden die Seiten gewechselt. Wie ausgewechselt
kam aber auch Thuringia auf das Parkett. Leider sollte sich in dieser
Phase das Hauptproblem dieser Saison wieder zeigen. Teils durch eigenes
Unvermögen aber sicherlich auch durch die ein oder andere
zweifelhafte Entscheidung der Schiris, kam in der Mannschaft
Nervosität, Unmut und Groll gegen alles und jeden auf. Somit
waren einige Spieler nicht mehr voll auf das Spiel konzentriert,
welches jetzt der Mannschaft zu entgleiten drohte. Derartige Reaktionen
und Einstellungen müssen im kommenden Spieljahr unbedingt
abgestellt werden, wenn man wieder absoluten Handballspaß
erleben und an der Tabellenspitze mitmischen will.
Das Potenzial steckt in der Mannschaft, es müssen sich nur
alle darauf besinnen und konzentrieren. Zurück zum Spiel, die
SG nutzte diese Schwächephase eiskalt mit 5 Toren in Folge zum
10 : 13.
Der Zwoten indes gelang in knapp einer Viertelstunde nicht ein
Treffer. Thomas Merten zog die grüne Karte und versuchte seine
Kameraden neu einzuschwören.
Dies gelang, Toralf Höhne mittlerweile im Tor hatte ins Spiel
gefunden und die ganze Mannschaft zeigte noch mal Kampfgeist, brachte
sich eindrucksvoll ins Spiel zurück, schaffte wieder den
Ausgleich und ging beim Stand von 16 : 15 sogar in Führung.
Jetzt war es wieder ein gutklassiges Handballspiel, das den
Tabellenunterschied nicht wieder spiegelte. In diesem Moment war kein
Sieger auszumachen. Saalfeld führte in der letzten Minute mit
einem Tor, Thuringia verschenkte im Gegenzug. Saalfeld versuchte seinen
Angriff auszuspielen, 59:41 min. Zeitspiel war durch die Schiris
angezeigt, doch diese ließen nach dem Freiwurf weiterspielen.
Jetzt nahm die SG eine taktisch clevere Auszeit, das Zeitspiel wurde
weiterhin nicht geahndet, so dass Saalfeld nach einem neuerliche
Freiwurf zum 18 : 20 Siegtreffer gelangte. Von Thuringias Grollphase
abgesehen, ein von beiden Mannschaften ausgeglichenes Spiel, das
eigentlich keinen Sieger verdient hätte.
Spielerisch sicherlich noch kein Glanzpunkt, aber die Fortsetzung der
Aufbauarbeit dieser Saison, die sich hoffentlich in der Kommenden in
viele Erfolge ummüntzen lässt.
Thuringia II: T. Höhne, Th. Merten, J. Fischer (1), U. Oswald
(3),
A. Kürsten (3), Ch. Schirmer (2), M. Gießler (3), J.
Riwe
(6), S. Elsässer, M. Lächa
07.04.2009; sixtyone
Stahl Unterwellenborn - SV Thuringia Königsee II
(9:11) 20:26
Zwote mit super Spiel
Handball, Verbandsliga: Riwe mit 9 Toren
Zum letzten Auswärtsspiel in Gorndorf hieß es
für die Zwote gegen Stahl Unterwellenborn zur besten
Sonntagskaffeezeit anzutreten. Auch die Ergebnisse der Samstagsspiele
gaben keinen Motivationsschub, da durch deren Ausgang der 6.
Tabellenplatz nach dem Meisterschafts- und
„Nach-Varchmin-Ärajahr“ für
Thuringia bereits feststand.Nichtsdestotrotz haben die Jungs sich
einiges vorgenommen um sich aus der momentanen Krise zu befreien.
Ohne den weiterhin verletzten Gernot Brähne sowie Volker Dietz
sollte das Vorhaben trotzdem gelingen. Auch Michael Gießler
war nach einer überstandenen Grippe noch nicht fit,
unterstützte jedoch seine Kameraden von der Bank.
Das Spiel begann fast wie die Meisten in der Vergangenheit. Jens Riwe
vergab einen Strafwurf, Unterwellenborn machte es besser, legte noch
mal nach, so dass die Gäste mit 2 : 0 in Führung
gingen.
Aber diesmal ließ sich Thuringia nicht beeindrucken, man
merkte der Truppe den Siegeswillen an und auch die Früchte der
letzten Trainingseinheiten waren auf dem Spielfeld zu erkennen. Die
Deckung stand kompakt, war aggressiv und nahm dem Stahl –
Angriff bald die Härte. Toralf Höhne war nicht nur
privat durch neuerliche Vaterfreuden im Aufwind, sondern brachte auch
im Tor eine Traumquote von gut 50 % Paraden auf das Parkett, was ihm
die Einsatzzeit von ca. 50. Minuten bescherte. Im Angriff war im
Gegensatz zu den letzten Spielen deutlich mehr Bewegung auch ohne Ball
zu erkennen. Auch voreilige Abschlüsse wurden weitesgehend
vermieden und der Ball solange in den eigenen Reihen gehalten, bis sich
die Lücke bzw. Chance ergab. Jens Riwe auf der
Spielmacherposition leistete über 60. Minuten Schwerstarbeit,
brachte immer wieder seine Nebenleute exzellent ins Spiel und war
selbst bester Torschütze. Zudem hatte er in der Deckung mit
Stahls linkshändigem Rückraumschützen zu
tun, was er auch bravourös löste. In die
Torschützenliste auf Königsee`r Seite trug sich
zuerst Ulf Oswald mit einem schönem Tor aus dem linken
Rückraum ein, dem nahezu alle Mitspieler folgten. Nach 7
Minuten ging die Zwote erstmals beim 2 : 3 in Führung und nach
21. Minuten zwang die erste Zwei – Tore Führung beim
7 : 9 die Gastgeber zur Auszeit. Thuringia blieb weiter diszipliniert
und ging beim Stand von 9 : 11 in die Kabine. Die zweite Halbzeit
begann die Zwote mit doppelter Überzahl, welche man zum
Zeitpunkt noch nicht für eine deutlichere Führung
nutzen konnte. Toralf Höhne überwand eine kleine
Schwächephase und gab seinen Vorderleuten wieder den
nötigen Rückhalt. Auch unsere
„Youngster“ hatten mal wieder Spaß am
Spiel, zeigten Ballsicherheit, Blick für den Nebenmann und
Durchsetzungsvermögen. So war die rechte Seite sehr
erfolgreich, Christoph Schirmer zeigte neben seiner gewohnt guten
Deckungsarbeit ein gutes Angriffsverhalten. Johannes Fischer, der
für den verletzt ausgeschiedenen Uwe Förster kam,
setzte sich auf Rechtsaußen sehr gut durch und vernaschte den
Stahltorwart mit Übersicht und Frechheit regelrecht. So konnte
sich die Zwote allmählich absetzen und in der 47. Minute
bahnte sich für Stahl beim 14 : 22 die Zehntoredifferenz an,
was Stahl zur zweiten Auszeit zwang. Thuringia ließ sich
nicht beirren, spulte sein Pensum diszipliniert ab, auch wenn Stahl mit
4 Strafwürfen (von insgesamt 10) in Folge das Ergebnis noch
etwas beschönigen konnte. Den Schlusspunkt setzte
„Ella „ Sven Elsässer mit einem Heber vom
7 – Meter – Punkt zum 20 : 26.
Alles in allem ein Spiel das wieder die Spielfreude zurück
brachte, Hoffnung und Mut sowohl für das letzte Spiel gegen
Saalfeld III am kommenden Samstag geben sollte, als auch die Basis
für die Arbeit der nächsten Saison sein sollte.
Thuringia II: Th. T. Höhne, Th. Merten, J. Fischer (3), M.
Obstfelder, U. Oswald (7), U. Förster, A. Kürsten
(1), Ch. Schirmer (4), J. Riwe (9), S. Elsässer (1), M.
Lächa (1)
Handball, Verbandsliga: Enttäuschendes Spiel für
Königsee
Im vorletzten Heimspiel dieser eher mäßig
durchwachsenen „Nachmeisterschaftssaison“ hatte
sich die Zwote gegen Kranichfeld einiges vorgenommen.
Zum einen hatte man mit den Gästen noch etwas offen nach dem
knapp verlorenen Hinspiel, bei dem Steven Götz von den Schiris
unberechtigt disqualifiziert wurde. Zum anderen wollte die Mannschaft
zu Hause noch mal erfolgreich sein, um auch im „internen
Punktevergleich“ mit unserer wiedererwachten Ersten vorn zu
bleiben.
Diese Vorhaben gingen mehr als schief.
Ohne U. Förster, M. Obstfelder und die verletzten T.
Höhne und G. Brähne trat man gegen den doch deutlich
erstarkten und für viele überraschenden
Tabellenzweiten an.
Das Spiel begann wie häufig in der Vergangenheit, der Gegner
führte von Beginn und Thuringia lief dem Anschluss hinterher.
Der Grund hierfür ist schnell beschrieben, die Deckung war zu
weit und der Angriff zu dicht am Gegner. Ein Problem, das allen
Spielern bekannt ist, aber die Mannschaft sieht sich momentan scheinbar
nicht in der Lage dies abzustellen.
Dadurch kamen die Gäste zu sehr schnellen und einfachen Toren,
zudem Th. Merten auch nicht ins Spiel und somit zu seiner Form der
letzten Begegnungen fand.
Im Angriff auch wieder das leidliche Problem, statt den Ball laufen zu
lassen bis sich die Lücken und somit die Chancen ergeben,
wurde häufig vorzeitig zur Freude und dem Erfolg des
Gasttorwartes abgeschlossen.
Lediglich im Angriff zeigten M. Gießler und J. Riwe ihre
Normalform. Letzterer lief ja zum nachmitternächtlichen
„AC – DC – Special“ bekanntlich
zur absoluten Höchstform auf.
Zurück zum Spiel, alle anderen Mannschaftsteile blieben weit
unter Ihren Erwartungen und 16 Torerfolge reichen eben auch in der
Verbandsliga zu keinem Punktgewinn.
Über die Stationen 0:2; 1:2; 3:5; 3:8; 5:13 wurden beim Stand
von 7:14 die Seiten gewechselt.
Auch im zweiten Durchgang lief man beständig diesem Abstand
zwischen 6 bis 8 Toren nach, ohne den Gästen nur einmal
bedrohlich näher zu kommen.
So endete die Partie für die Gäste verdient und
für Thuringia`s Zwote mehr als enttäuschend beim
Stand von 16:24.
Nun stellt sich die Frage, kann die Mannschaft bei Unterwellenborn und
im letzten Heimspiel gegen Saalfeld III sich auf ihr spielerisches
Potenzial besinnen, um noch einen versöhnliche Saisonabschluss
zu erreichen aus dem man für die nächste Saison neuen
Mut und Hoffnung schöpfen kann.
Thuringia II: Th. Merten, , J. Fischer (1), V. Dietz, U. Oswald (2), M.
Gießler (3), A. Kürsten, Ch. Schirmer, J. Riwe (8),
S.
Elsässer (2), M. Lächa
09.03.2009; sixtyone
Sonneberger HV II - SV Thuringia Königsee
II (9:7)
23:15
Königsee mit Personalproblemen
Handball, Verbandsliga: Klare Niederlage
Zur für alle „geliebten“
Sonntagsmittagszeit stand das nächste Auswärtsspiel
beim unmittelbaren Tabellennachbarn Sonneberger HV II an. Mit der
„guten“ Erinnerung an die Heimpleite mit 17:21 nach
eigener 6 Tore Führung, ohne Höhne, Brähne,
Gießler, Lächa und Förster, stand der
Wunsch nach einer Revanche sicherlich unter keinem guten Stern.
Zudem zeigte der Blick auf das Spielprotokoll bei Sonneberg keine freie
Zeile mehr und neben der Ersatzbank saßen noch 5 weitere
Kandidaten, die an diesem Tag keinen Einsatz bekamen. Da konnte man als
Königsee`r Handballer einfach nur neidisch werden.
So begann auf Sonneberger Seite die „erfahrene
Gilde“ und legte gleich einen Traumstart mit 3:0 nach 3
Minuten hin. Man konnte zu diesem Zeitpunkt für unsere Zwote
nur Böses erahnen.
Aber die Schrumpftruppe fasste sich ein Herz, die Abwehr formierte sich
allmählich und vorn fanden Jens Riwe,
„Paul“ Kürsten und Ulf Oswald den
Sonneberger Kasten, so dass nach 10. Minuten wieder alles ausgeglichen
war. Die Mannschaft kämpfte zweifelsfrei aufopferungsvoll, die
Deckung war auf der Höhe, Thomas Merten hielt was ging, nur im
Angriff fehlten die zündenden Ideen. Oftmals wurde voreilig
abgeschlossen oder im mühevollem Eins gegen Eins die Chancen
vergeben. Sonneberg hingegen schöpfte aus der
zahlenmäßigen Überlegenheit, wechselte
munter durch und konnte sich Mitte der 1. Halbzeit ein wenig absetzen
8:4 (17.).
Kämpferisch ließ die Zwote aber nicht locker, so
dass man zur Halbzeitpause wieder heran war (9:7).
Die zweite Halbzeit begann mit einem Lapsus für Sonneberg.
Noch mit einer Zeitstrafe behaftet begann man zu sechst,
„Paul“ war aufmerksam und Sonneberg nur noch zu
viert.
Diese Situation ermöglichte der Zwoten den Anschlusstreffer.
Sonneberg mobilisierte jetzt alles, auch die für Verbandsliga
gut besuchte Halle unterstützte ihre Mannschaft ordentlich.
Das Spiel pegelte sich jetzt bei einem 2 bis 3 Tore Vorsprung der
Gastgeber ein. Leider war Thuringia in der Chancenverwertung weiter
glücklos, die Quote der „verbliebenen“
Rückraumschützen war an diesem Tag eben nicht die
Beste. Jens Riwe und Ulf Oswald waren die Einzigen, die Druck aufbauen
konnten und mussten, dies erhöhte folglich die Fehlerquote.
Etwas Entlastung konnten „Paul“ Kürsten
und Sven Elsässer vom Kreis schaffen und auch Johannes Fischer
und Christoph Schirmer konnten sich in die Torschützenliste
eintragen.
Mitte der zweiten Halbzeit schien sich die bessere Bank und damit die
Kondition durchzusetzen, was Thuringia beim Stand von 17:12 (47.) zur
Auszeit zwang.
Aber auch diese Verschnaufpause reichte nicht aus um dem Sonneberger
Ansturm stand zu halten. Die Gastgeber kamen auf Grund von
Ballverlusten mit leichten Kontertoren zu 4 Toren in Folge und
besiegelten nun Thuringia`s Schicksal. Die Zwote gab sich trotzdem
nicht auf und wollte den Zehn Tore Vorsprung verhindern, was ihr zum
Endstand von 23:15 gelang.
Insgesamt für Sonneberg auf Grund der Quantität aber
auch Qualität ein verdienter Sieg, der in dieser Höhe
vielleicht durch die Königsee`r Abschlussschwäche 3-4
Tore zu hoch ausfiel.
Thuringia II: Th. Merten, J. Fischer(1), V. Dietz, U. Oswald (2), Ch.
Schirmer(1), S. Elsässer (2),
A. Kürsten (2), J. Riwe (7), M. Obstfelder
02.03.2009; sixtyone
HSV Apolda III - SV Thuringia Königsee II
22 : 19 (9
: 8)
Zwote scheitet aus Pokal aus
Bezirkspokal HFA Mitte: Da war mehr für Königsee drin
Für die Zwote stand am Faschingssamstag das Pokalspiel gegen
die Dritte Apoldas an, das man auf Grund der Faschingsveranstaltung in
eigener Halle auswärts antreten musste.
Apolda III, eine recht junge Truppe rangiert in der Landesklasse
Staffel 3 (also eine Spielklasse über unserer Zwoten) auf dem
9. Tabellenrang.
Beide Mannschaften waren der Anpfiffzeit entsprechend schwach vertreten
und hatten jeweils nur zwei Wechselspieler zur Verfügung.
Thuringia hatte sich wenigstens vorgenommen sich so teuer wie
möglich zu verkaufen und ein ordentliches Spiel mit
Spaßfaktor abzuliefern, was der Mannschaft über
weite Strecken gelang.
Der Spielbeginn sah jedoch danach gar nicht aus, nach vorn ging noch
nichts und hinten machte der Gegner einfache Tore, so dass es nach 8
Minuten schon 3 : 0 stand. Langsam kam man jedoch ins Spiel, Thomas
Merten im Tor bekam auch endlich was zu fassen und im Angriff konnte
sich die Truppe nun auch durchsetzen, was den Ausgleich 3 : 3 ( 11.)
brachte.
Zu allem Unglück und der dünnen Reservebank verletzte
sich in dieser Phase Gernot Brähne bei einem Angriff und fiel
für das gesamte Spiel aus.
Trotz allem entwickelte sich jetzt ein gutes Spiel, dass hin und her
wogte. Thuringia spielte in dieser Phase auf Augenhöhe mit dem
höherklassigen Gegner. Zumeist waren es die drei
Stützen dieses Spieles Jens Riwe, Ulf Oswals und Michael
Gießler, die die Freiräume erspielten und ihre
Mannschaft im Spiel hielt.
So ging der Gastgeber mit einer knappen Halbzeitführung (9 :
8) in die Kabine.
Das sollte zumindest nach dem Willen der Königsee`r in der
zweiten Hälfte so weitergehen, was aber wiederum nicht ganz
gelang. Apolda konnte sich in der Folge leicht absetzen und eine kleine
Vorentscheidung deutete sich an 16 : 12 (44.).
Aber die Routiniers kämpften sich ins Spiel zurück,
Thomas Merten konnte mit insgesamt 17 Paraden, davon 3 gehaltenen
Siebenmetern, seinen Beitrag bringen und auch vom Kreis setzten sich
„Paul“ Kürsten und Sven Elsässer
mit schönen Toren gegen die junge Deckung durch.
Auch die Jüngsten im Kreise, Michael Lächa und
Christoph Schirmer, kämpften vorn und hinten aufopferungsvoll
und lieferten somit Ihren Beitrag zu einem guten und spannenden
Handballspiel, dass beide Mannschaften gleichwertig sah 16 : 16 (51.).
Leider riss in den Schlussminuten der Spielfaden ein wenig bzw. zollte
man den jungen Apoldaern konditionell doch ein wenig Tribut. Meist
durch technische Fehler ging der Ball verloren und ermöglichte
den Gastgebern jetzt einfache Kontertore, 22 : 17 (58.). Thuringia
bäumte sich noch einmal auf, denn das Ergebnis
verfälschte den Spielverlauf und konnte noch etwas Kosmetik
zum Endstand von 22 : 19 herstellen.
Alles in allem war es ein gutes und abwechslungsreiches Spiel.
Über das Ausscheiden im Pokal nach diesem Match ist keiner der
Spieler unglücklich, denn nächsten Sonntag geht`s zum
Tabellennachbarn Sonneberg II.
Thuringia II: Th. Merten, G. Brähne , U. Oswald (6), M.
Gießler (2), Ch. Schirmer (2), S. Elsässer (1), M.
Lächa , A. Kürsten (2), J. Riwe (6)
17.02.09 sixtyone
SV Thuringia Königsee II – TSV
Germania
Krölpa (12:11) 23:22
Glücklicher Sieg der Thuringia-Reserve
Handball, Verbandsliga: Spannendes Spiel bis zum Ende
Nach dem letzten Auswärtssieg in Meng. –
Häm. wollte die Zwote nun zu Hause den Fans endlich wieder
einen Erfolg liefern.Das dies nicht auf demselben Niveau wie in
Sonneberg ablaufen wird, war allen Akteuren bewusst. Zwar konnte man im
Hinspiel in Krölpa einen deutlichen Sieg landen, jedoch fand
das Spiel auf einem hohen kämpferischen Level statt.
Entsprechend war man motiviert, zudem sollten die von Uwe Pospischil
gesponserten Trainingsanzüge (nochmals vielen Dank an dieser
Stelle) gebührend eingeweiht werden.
Gleich zu Spielbeginn setzte der älteste Akteur auf
der Platte die Akzente, Volker Dietz zeigte allen, was ein lupenreiner
„Hattrick“ ist. Leider vermochten seine Mitspieler
das nicht auszunutzen, so dass sich das erwartet kampfbetonte Spiel
entwickelte. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, die Torfolge
wechselte ständig, wenn auch Thuringia knapp im Vorteil blieb.
Tore wurden zu selten herausgespielt und waren meist das Ergebnis von
Einzelaktionen. In der Abwehr ermöglichte man dem Gegner
einfache Treffer, die Ihre bekannte Stärke über die
Außen und den rechten Rückraum nutzen konnten.
Jetzt stellte sich in allen Mannschaftsteilen, einschließlich
der Bank eine unnötige Unruhe ein, die jeden Spaß am
Spiel vermissen ließ und künftig von allen Spielern
unbedingt abgestellt werden sollte.
Mit einem knappen 1 – Tore - Vorsprung ging es in die Kabine,
um mit dem Vorhaben auf die Platte wieder zu kommen, dies in der 2.
Hälfte unbedingt abzuändern. Augenscheinlich schien
das auch von Erfolg gekrönt zu sein, da sich die Zwote gleich
auf 15 : 11 ein wenig absetzen konnte.
Aber auch diesmal war die Mannschaft nicht in der Lage aus dieser
Situation genügend Mut und Selbstbewusstsein zu
schöpfen.
Als nun Krölpa Tor um Tor wieder näher kam, schien
die Heimspielpleite gegen Sonneberg immer noch in einigen
Köpfen zu schwirren und alle Angriffsbemühungen zu
lähmen.
Germania schien das zu spüren, kam gestärkt durch
eine souveräne Torwartleistung zum Ausgleich und konnte sogar
das erste Mal in Führung gehen(21:22). Jetzt wurde es
für Thuringia wirklich knapp, zumal nur noch knapp 2 Minuten
Spielzeit verblieben. Zum rechten Zeitpunkt zeigte die Mannschaft
endlich Moral, kämpfte und konnte mit einer geschlossenen
Deckung dem Gegner den Ball abringen. Die beiden anschließend
eingeleiteten Konter konnte Gernot Brähne erfolgreich
versenken, Führung Königsee!
Krölpa hat Anwurf und noch 35 Sekunden Spielzeit, Germania
rennt sich in der Königsee`r Deckung fest. 14 Sekunden bis zum
Abpfiff Auszeit Krölpa, die Gäste bringen keinen
vernünftigen Spielzug mehr zu Stande. Mit dem Abpfiff bekommt
Krölpa einen Freiwurf zugesprochen, der über die
kompakte Mauer in`s Toraus flattert. Ein erkämpfter und am
Ende glücklicher Sieg, 2 Punkte auf der Habenseite,
über deren Gewinn bald keiner mehr fragt.
Thuringia II: T. Höhne, Th. Merten, G. Brähne (7), J.
Fischer, V. Dietz (3), U. Oswald (2),M. Gießler (3), Ch.
Schirmer, S. Elsässer (1), M. Lächa (1), A.
Kürsten (2),
J. Riwe (4)
Am WM – Endspielsonntag stand für die Zwote die
nächste Auswärtsaufgabe in Sonneberg gegen den TSV
1564 Mengersgereuth – Hämmern auf dem Spielplan.
Zwar wartete hier der Tabellenletzte auf Thuringia, jedoch trennten die
Mannschaften nur 2 Punkte voneinander. Einzuschätzen waren die
Gastgeber ohnehin nicht, da diese wie alljährlich Ihre
Auswärtsaufgabe in der Halle am Schiefer auch diesmal nicht
antraten.
Jedoch hatten sich alle mitgereisten Spieler (U. Förster und
A. Kürsten fehlten berufsbedingt) nach der schmerzlichen
Niederlage in Apolda viel vorgenommen.
Meng. – Häm. konnte den ersten Angriff mit Ihrem
langen linken Rückraumspieler nutzen und die Führung
markieren, es sollte sich herausstellen, dass dies die Einzige der
Gastgeber bleiben sollte. Jens Riwe brachte sich gleich mit drei
aufeinander folgenden schöne Aktionen bei den Gastgebern in
Erinnerung. Die neue Startaufstellung mit Ulf Oswald im Aufbau und
Michael Lächa als linker Rückraum sollte zudem noch
mehr Angriffsdruck erzeugen.
Anfangs ging das auch auf, es bildeten sich teils gute
Freiräume, die hier und da schöne Tore
zuließen.
Im Abwehrverhalten stimmte momentan noch nicht alles, zumindest dem
gegnerischen Rückraum ließ man noch zuviel Platz,
aber Toralf Höhne konnte dies zumeist mit schönen
Paraden kompensieren, so dass sich bald ein 4 bis 5 Tore Abstand
einpegelte.
Mit diesem scheinbar sicheren Gefühl, schlichen sich dann doch
einige Fehler ein. Es wurde zumeist voreilig abgeschlossen oder
technische Fehler störten den Spielfluss. Zudem durfte Jens
Riwe sich jetzt über eine Sonderbewachung freuen.
Toralf Höhne war es in dieser Phase zu verdanken, dass der
Vorsprung nicht weiter verloren ging. So konnte er mit einer
sehenswerten Parade und gleich zwei darauf folgend parierten Abprallern
seine Jungs im Spiel halten (7:9). Eine entsprechende Auszeit brachte
auch die nötige Neuordnung, so dass man mit dem
Halbzeitergebnis von 9:14 den alten Abstand wieder herstellte.
Der zweite Durchgang sollte dann insgesamt mehr Sicherheit bringen um
allen Spielern auch die entsprechenden Einsatzzeiten zu
ermöglichen. Das setzte die Mannschaft diszipliniert um, so
gelangen Volker Dietz von der linken Außenposition und auch
Sven Elsässer vom Kreis schöne Tore. Binnen weniger
Minuten war der 10 Tore Abstand erreicht, an dem alle Spieler Ihren
Anteil hatten.
Nur die gegen Königsee verhängten Siebenmeter und
eine Reihe von nun folgenden Zeitstrafen bewahrten den Gastgeber vor
einem noch größeren Dilemma. Aber selbst in
Unterzahl gelangen Thuringia schöne Aktionen, so gab es noch
weitere „Hattricks“ von Marcel Obstfelder und
Michael Gießler zu feiern und auch Gernot Brähne
ließ seine alte Treffsicherheit wieder erkennen.
Ohne diese Leistung gegen doch sich mittlerweile dem Schicksal
ergebende Gastgeber über zu bewerten, war diesmal eine gute,
durch mannschaftliche Geschlossenheit gekennzeichnete, Partie zu
verzeichnen. Dies spiegelt sich auch in der Torschützenliste
wieder.
Die Hoffnung, dass dies ein Spiel wird, welches wieder
Selbstbewusstsein und Spielspaß zurück bringt, hat
sich erfüllt. Nun gilt es hieran weiter anzuknüpfen
und in 2 Wochen gegen TSV Germania Krölpa auch zu Hause wieder
zu punkten.
03.02.09 sixtyone
HSV 90 Apolda IV - SV Thuringia Königsee II
35:23
(18:10)
Thuringia II tut sich auch in Apolda sehr schwer
Handball, Verbandsliga: Gastgeber zu stark
Gerd Wagner
Königsees Oberliga-Reserve tut sich weiter schwer und sucht
immer noch die Erfolgsspur der letzten Saison, wo sie als Aufsteiger
auf Anhieb die Staffelmeisterschaft feiern konnte. Bei den in diesem
Spieljahr starken Apoldaern kamen die Thuringia-Mannen in der
Anfangsphase lediglich einmal zum Ausgleich (1:1). Ansonst diktierten
die Gastgeber das Geschehen und sahen sich schnell in deutlicher
Vorderhand (6:1). Die Rinnestädter mühten sich, um
den Abstand zu verkürzen, was ihnen nicht so richtig gelingen
wollte. In diesen Minuten war das freundlichste Resultat ein
Vier-Tore-Rückstand (4:8, 6:10). Kurz vor der Pausensirene
wurde das Ergebnis wieder klarer, als die Glockenstädter auf
16:9 und zum Halbzeitstand von 18:10 davonzogen.
Mit abwechselnden Torerfolgen ging es zunächst im zweiten
Durchgang weiter, doch mehr als auf fünf Tore ließen
die Hausherren die Rinnestädter nicht herankommen (17:22). In
der Folgezeit traf Apolda sechsmal am Stück (29:18), so dass
sich die Zehn-Tore-Differenz anbahnte, welche auch nicht lange auf sich
warten ließ (29:19). In der Schlussphase hatten die
Gäste nicht mehr viel in die Waagschale zu werfen, trafen
viermal, während der HSV 90 IV noch siebenmal jubeln konnte.
SV Thuringia Königsee II - Sonneberger HV II 17:21
(7:6)
Königseer geben klare Führung noch aus der
Hand
Handball, Verbandsliga: Bittere und vermeidbare Niederlage
Gerd Wagner
Erneut Lehrgeld musste Königsees zweite Handball-Garnitur
bezahlen. Nachdem man lange in Front lag und wie der sichere Sieger
aussah, kam in den Schlussminuten der Einbruch. Die Thuringia-Sieben
begann konzentriert und schuf sich in dem torarmen ersten Durchgang
eine 4:0-Führung. Doch das Team aus
Südthüringen festigte sich und verkürzte
(3:5). Dies hielt bis zur Pausensirene an. Konzentrierter kamen die
Rinnestädter aus der Kabine, welche sich einen komfortablen
Vorsprung schufen (10:6, 14:8, 16:10). Auch das steckten die
Sonneberger weg. Sie waren beim 17:17 wieder im Spiel. Thuringia hatte
in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen.
SG Könitz/Saalfeld III - Thur. Königsee II
31:18 (17:9)
Zwote verliert hoch
Handball, Verbandsliga: Keine Chance gegen die SG III
Gerd Wagner
Erfolge der Königseer Reserve
aus der letzten Saison gehören längst der
Vergangenheit an. Nun wurden die Karten neu gemischt. Und die sind in
dieser Saison bei weiten nicht so gut für die
Rinnestädter, was sie in der Kreisstadt spüren
mussten.
Die kampfstarken Mannen der Spielgemeinschaft übernahmen vom
Anpfiff weg das Heft des Handelns und ließen beim 1:1 nur
einmal den Ausgleich in diesen 60 Spielminuten zu. Im weiteren
Spielverlauf setzten sich die Gastgeber weiter ab (6:2). Die
Rinnestädter mühten sich redlich um die
Freundlichkeit des Resultats, doch ein Gleichstand kam nicht in Sicht
(4:7), da die Könitz/Saalfelder stets Herr der Lage blieben
(10:5). Königsee II schöpfte zwar noch einmal
Hoffnung (7:10), was sich allerdings als Strohfeuer erwies, da die
Hausherren sich auf nichts einließen und über das
15:8 zum 17:9-Pausenstand kamen.
Mit Beginn des zweiten Durchgangs erreichte die SG K/S III schnell die
Zehn-Tore-Differenz (19:9), die über weite Strecken bestand
hatte (23:13, 27:17). In der Schlussphase resignierten die
Gäste, trafen immer seltener, während die Gastgeber
die Differenz auf 13 anwachsen ließen.
(OTZ/gw). Ein recht abwechslungsreiches Spiel lieferten sich die beiden
Kreisvertreter in der Königseer Schiefer-Sporthalle. Die
Stahl-Sieben sah lange gut aus, bot dem letztjährigen
Staffelsieger Paroli und brach erst Mitte des zweiten Durchgangs ein.
Thuringia nutzte das und erspielte sich seinen bis dato
höchsten Saisonsieg. Die Königseer
eröffneten den Torreigen und legten in der Folgezeit nach dem
jeweiligen Ausgleich stets wieder vor. Auch einen
Zwei-Tore-Rückstand (4:6) steckte die Kumpel-Sieben locker weg
(6:6), doch vorbei kamen sie nicht. Kurz vor der Pausensirene sorgten
die Rinnestädter erneut für einen
Zwei-Tore-Vorsprung, welcher nun bis zum Halbzeitpfiff Bestand hatte.
Hellwach kamen die Gastgeber zu den zweiten 30 Spielminuten aus der
Kabine und setzten sich weiter ab (12:8). Unterwellenborn fand langsam
wieder zu seinem Spiel, verkürzte und war beim 12:12 erneut
auf Augenhöhe.
Dieses Aufbegehren entpuppte sich allerdings als Strohfeuer. Von dieser
Minute an übernahmen die Hausherren das Heft des Handelns, was
zum 17:12 führte. Mit diesem Zwischenspurt hatten die
Rinnestädter den Widerstand endgültig gebrochen und
bauten nun ihren Vorsprung bis zum Endresultat systematisch aus.
Handball, Verbandsliga: Fehler auf Spielprotokoll sorgt für
Unklarheit
Ohne die verletzten J. Riwe und M. Gießler musste die Zwote
zu Ihrem nächsten Auswärtsspiel in Kranichfeld
antreten. Aus der Erfahrung der vergangenen immer heiß
umkämpften Begegnungen waren alle Spieler gewarnt, wollte man
doch an die gute Leistung in Krölpa anknüpfen.
Dies klappte nicht ganz von Anbeginn, so dass Steven Götz im
zweiten Angriff das 1 : 0 markieren konnte. Jetzt nahm das Unheil
bereits seinen Lauf, S. Götz wurde von dem Schiedsrichterpaar
aus Weimar disqualifiziert, da er versehentlich nicht auf dem
Spielbericht eingetragen war.
Aber hierzu noch einmal später.
Jetzt war die Mannschaft gefordert die Spielmacherposition neu zu
besetzen und sich nach der Aufregung zu fassen und zum Spiel wieder
zurück zu finden.
Dies klappte ganz gut mit J. Fischer auf der Mitte, der die
Fäden zog und ein aufs andere Mal seine Nebenspieler in Szene
setzen konnte.
Besonders Ulf Oswald, der trotz einer muskulären Verletzung
aus der Erwärmungsphase sich durchbiss, konnte immer wieder
mit sehenswerten Treffern den Kranichfelder Torwart regelrecht
vernaschen. So hatte sich Thuringia wieder gefasst und konnte in dieser
Phase immer ein bis zwei Tore vorlegen.
Dies hatte bis zur 20. Minute bestand, als die Gastgeber erstmals die
Führung übernahmen. Aber mit viel Kampfgeist konnte
das Blatt wieder gewendet werden, so dass zur Halbzeit wieder eine 2
Tore Führung für die Gäste heraussprang.
Das Unheil sollte nun zu Beginn der 2. Hälfte seine
Fortsetzung finden, als sich herausstellte, dass U. Oswalds Verletzung
keinen vollen Einsatz mehr zuließ und somit der bis dahin
beste Spieler auch noch ausfiel.
Aber auch jetzt zeigte die Zwote wieder, dass sie auf dem besten Weg
ist durch mannschaftliche Geschlossenheit und Kampfgeist sich unter
jeder Situation zu beweisen.
So feierte mit Andreas (Paul) Kürsten ein alter Bekannter des
Königsee`r Handballs nach ein paar Jahren Erfahrung in einer
anderen Sportart wieder sein Comeback für die Zwote. Er konnte
sich auch gleich gut für die Mannschaft einbringen, brachte
die nötige Ruhe mit und ist sicherlich mit seiner Erfahrung
nicht nur für die jungen Spieler eine gute Stütze.
In dieser Phase konnte die Thuringia – Reserve weiter den
knappen Vorsprung behaupten, nicht zuletzt, da Gernot Brähne
zwischenzeitlich auch seine Trefferquote verbessern konnte.
Auch Sven Elsässer, Volker Dietz und der immer noch nicht voll
genesene Michael Lächa konnten sich mit sehenswerten Treffern
in die Torschützenliste eintragen.
Mitte der zweiten Halbzeit zeichnete sich jedoch ab, dass das Spiel
doch alles abforderte und die Ausfälle nicht über die
gesamte Distanz zu kompensieren waren.
Nach vorn ging plötzlich nicht mehr viel, Ideen und
Kreativität fehlten ebenso wie ein Spieler der das Heft in die
Hand nahm. Zudem wurden durch technische Fehler, vorzeitigen Abschluss
oder durch uncleveres Zeitspiel wichtige Bälle
vertändelt.
Folge war, dass der Gastgeber 5 Minuten vor Ultimo erst zum 2. Mal in
diesem Spiel die Führung übernahm und clever genug
war diese nicht mehr abzugeben.
Umso schmerzlicher für die Zwote, dass man nach wirklich
großem Kampf nun ohne Lohn dastand.
Ein Fünkchen Hoffnung bleibt, da nach der eingangs
ungerechtfertigten Disqualifikation die Mannschaft Einspruch einlegte.
Hier hätte nicht der Spieler sondern der
Mannschaftsverantwortliche, der den Fehler beging, bestraft werden
müssen, und das mit einer 2 Minuten Strafe. Danach
hätte der Spieler nach unserer Meinung nachgetragen werden
können und wäre spielberechtigt gewesen. Das Tor
hätte übrigens auch annulliert werden
müssen. Nun hoffen wir, dass das die Spielkommission des HFA
genau so sieht, und wir eine zweite Chance hoffentlich ohne
Ausfälle in Kranichfeld bekommen werden.
T. Höhne,Th. Merten, G. Brähne (7), J. Fischer, V.
Dietz (3),
U. Oswald (9), S. Götz (1),A. Kürsten, Ch. Schirmer,
S.
Elsässer (2), M. Lächa (1), M. Obstfelder
sixtyone
TSV Germania Krölpa I – SV
Thuringia
Königsee II (14:15) 25:28
Erster "richtiger" Sieg
Handball, Verbandsliga: Thomas Merten pariert 6 Siebenmeter
Die Zwote hat sich nach der inakzeptablen Leistung im Heimspiel gegen
Weimar II Einiges vorgenommen. Zwar fuhr man in die ungeliebte
„Gipswerk – Halle“ nach Krölpa
und das noch mit einer beachtlichen Anzahl an
Spielerausfällen, aber der erste
„richtige“ Sieg der Saison sollte her.
Dieses Vorhaben schien man in den ersten Minuten nicht umsetzen zu
können, der erste Angriff wurde vergeben, die Deckung hatte
sich noch nicht gefunden und Krölpa ging in Führung.
Auch wurde im Angriff weiter zu vorzeitig abgeschlossen, so dass man
anfangs nur zum jeweiligen Ausgleich kam.
Langsam kam jedoch das Spiel nach vorn etwas in Fahrt, so dass sich S.
Götz, M. Gießler und V. Dietz gut durchsetzen
konnten und man beim 4:3 erstmals die Führung holte.
Diese wechselte in der ersten Halbzeit dann auch mehrmals, da man sich
in der Deckung einfach nicht auf die bekannte Stärke der
Krölpaer Außenspieler einstellen konnte.
So ging die Thuringia – Reserve mit der knappen 14:15
Führung in die Kabine.
Alle Spieler waren sich in der Pause einig, die Deckung muss
aggressiver werden und ein sicherer Vorsprung muss her um am Ende in
der kleinen Halle nicht leer auszugehen.
Jetzt konnte die Zwote endlich ihr Konzept durchsetzen. Nach einer
Umstellung mit G. Brähne auf Links außen und dem
jungen J. Fischer im linkem Rückraum ging jetzt auch nach
vorne mehr.
Bei G. Brähne merkte man, dass er sich durch den
Positionswechsel wohler fühlte, so dass sich endlich die
Treffsicherheit einstellte und auch Johannes Fischer konnte sich mit
schönen Toren auszeichnen. Insgesamt wirkte die Zwote nun
sicherer und geschlossener, wodurch man den Vorsprung zwischenzeitlich
sogar auf 5 Tore ausbauen konnte. Es entwickelte sich nun für
Thuringia ein gutes Handballspiel, bei dem sich fast alle Spieler in
die Trefferliste eintragen konnten, Elsässer traf vom Kreis
und auch der zweite „Neuzugang“ Christoph Schirmer
konnte sich gut in Szene setzen. Der Mittelblock mit S. Götz,
M. Gießler und S. Elsässer hatten auch ihre Deckung
im Griff und brachten den Krölpaer Rückraum zum
Verzweifeln.
Lediglich die Chancenverwertung der Strafwürfe bei einem
Treffer von 5 ließ zu wünschen übrig.
Dies konnte jedoch T. Merten im Kasten kompensieren, der mit 6
parierten Siebenmetern an „Kalle“ Schnabelrauchs
legendären Rekord kratzte.
Zwar kam in den Schlussminuten durch einige Zeitstrafen noch einmal
etwas Hektik auf, insgesamt kann die Zwote aber auf dieser Leistung,
insbesondere in der 2. Halbzeit, aufbauen und ist somit auch verdienter
Sieger.
Thuringia II: T. Merten, M. Gießler (3), S. Götz
(7), V. Dietz (1), S. Elsässer (3); G. Brähne (9), U.
Förster; Ch. Schirmer(1); J. Fischer (4)
HSV Weimar II - SV Thuringia Königsee II 26:22 (13:9)
Guter Kampfgeist bleibt unbelohnt
Handball, Verbandsliga: Vermeidbare Niederlage in Weimar
In Minimalbesetzung reiste die Zwote am Sonntag nach Weimar. Mit
Merten, Oswald, Brähne, Förster und Götz
fehlten gleich 5 Spieler. Neu hinzu kamen allerdings mit Johannes
Fischer und Christoph Schirmer zwei junge Spieler die vom HSV Bad
Blankenburg nach Königsee wechselten.
Die Thuringia hatte in der Anfangsphase leichte
Startschwierigkeiten, was aber bei der ungewohnten Aufstellung nicht
verwunderlich war. So ging Weimar schnell mit 3:1 in Führung.
Die Thuringia-Reserve fand jetzt auch langsam zu ihrem Spiel und konnte
beim 5:5 wieder
ausgleichen. Michael Lächa markierte sogar durch einen
Siebenmeter die 6:5
Führung für die Gäste. Weimar ließ
sich aber nicht beeindrucken und nutzte jeden Fehler der
Rinnestädter zu leichten Toren (10:7).
Die Zwote kämpfte weiter verbissen um den Anschluss, der
bis zum 11:9 gelang. Die letzten Minuten der ersten Hälfte
gehörten dann aber wieder den Gastgebern, die bis zur Pause
den Vorsprung noch auf 13:9 vergrößerten.
Auch mit Beginn der zweiten Hälfte änderte sich nicht
viel am Spielverlauf.
Der HSV verteidigte seinen Vorsprung und Königsee lief diesem
bis zu 16:12 hinterher.
Nun folgte wahrscheinlich die beste Phase der Gäste.
Mit schönen Toren und guten Abwehraktionen wurde der
Rückstand Tor um Tor verkleinert und beim 19:19 war man
tatsächlich wieder dran.
Die Partie war jetzt an Spannung kaum zu übertreffen. Jedes
Tor der Gastgeber wurde sofort mit einem Gegentor beantwortet. So
schafften es die Königseer das Match bis zum 22:22 offen zu
halten. Was jetzt geschah ist kaum zu erklären. Durch einige
seltsame Entscheidungen der Schiris
begünstigt, baute Weimar die Führung wieder aus. Die
Zwote hatte dem nichts mehr entgegen zusetzen. Die
Gastgeber spielten nun clever und nahmen die Geschenke der Herren in
Schwarz an. Der Endstand von 26:22 fällt somit auch
zu hoch
aus und täuscht über die gute kämpferische
Leistung der Thuringia-Reserve hinweg.
Handball, Verbandsliga: Götz und Oswald mit den meisten
Königseer Treffern
(OTZ/gw)
Nichts für schwache Nerven bot die zweite Thuringia-Garnitur
in ihrem Saisonauftaktspiel gegen die Apoldaer. Die Königseer
hielten in den Anfangsminuten gut mit und führten 3:2. Der
Gast aus der Glockenstadt ließ sich davon allerdings nicht
beeindrucken, kam zum Ausgleich und in Vorderhand und setzte sich auf
7:3 ab. Thuringia II warf sein Kämpferherz in die Waagschale,
verkürzte und war beim 8:8 wieder im Rennen, obwohl man weiter
einem knappen Rückstand hinterher laufen musste. Das
änderte sich, da die Rinnestädter beim 11:10 das
Blatt wenden konnten, was bis zur Pausensirene bei einem nun
Zwei-Tore-Vorsprung Bestand hatte. Diesen hielten die
Königseer auch mit Beginn des zweiten Durchgangs (17:15). In
diesen Minuten schlichen sich jedoch Unkonzentriertheiten in das
Thuringia-Spiel, was Apolda bestrafte. Die Gäste kamen jetzt
zum 17:17-Ausgleich und warfen weitere vier Tore, während die
Hausherren bei ihren Angriffen leer ausgingen (17:21). Von da an
bestimmten und kontrollierten die Glockenstädter das Geschehen
und kamen zeitweise zu einem Fünf-Tore-Vorsprung (23:18,
24:19). Hoffnungen keimten noch einmal beim 21:24, was sich allerdings
als Strohfeuer erwies, da Apolda konterte (26:21) und sich nicht mehr
von der Siegerstraße verdrängen ließ.
(OTZ/gw)
Der mit Personalsorgen nach Kranichfeld gereiste
Tabellenführer musste sich nach seiner Siegesserie zum
Saisonhalali eine Niederlage gefallen lassen. Doch trotz dieses
Doppelpunktverlustes konnten die Königseer vorzeitig die
Staffelmeisterschaft feiern, da der HSV Apolda IV an seinem letzten
Spieltag nur noch punktemäßig gleichziehen kann. In
diesem Fall entscheiden die Partien gegeneinander und da waren die
Glockenstädter in Königsee nicht angetreten. Trotz
dieses schönen Erfolgs für den Neuling verzichtet
dieser aus Personalgründen auf den Aufstieg. Bei der SpVgg
1861 musste Thuringia II außerdem auf seinen Dreh- und
Angelpunkt Peter Varchmin verzichten. Dennoch entwickelte sich eine
spannende Partie, in der die Rinnestädter nicht schlecht
aussahen und die Auftaktphase bestimmten. Lediglich einmal konnte
Kranichfeld beim 8:8 gleichziehen, dann zog Thuringia wieder auf 11:8
davon.
Mit Beginn des zweiten Durchgangs setzte sich Kranichfeld besser in
Szene und kam erstmals in Vorderhand (13:12). Thuringia II war fortan
zur Aufholjagd gezwungen, was ihnen nach dem 14:16 zum 16:16 gelang.
Brenzlig wurde es für den Tabellenführer als er 18:22
in Rückstand geriet. Diesen Spielstand konnten die Mannen vom
Schiefer letztlich nicht mehr korrigieren.
Thuringia II: Höhne, Merten, Schnabelrauch, Brähne
(4), Dietz, Obstfelder (2), Rosenbusch, K. Förster (4),
Elsässer, Riwe (3), Gießler (4), Oswald (6)
SV Thuringia Königsee II - Unterwellenborn 23:23
(11:10)
(OTZ/gw)
Mit einem Sieg über die Stahl-Sieben wollte
Königsee II eigentlich die Meisterschaft feiern. Doch der
Tabellenvierte machte dieses
Spielchen nicht mit. Die Rinnestädter gingen selbstbewusst in
ihr letztes Heimspiel und kamen in Vorderhand (2:0). Schon
frühzeitig musste Thuringia II auf seinen Dreh- und Angelpunkt
Peter Varchmin verzichten, welcher sich bei seinem ersten Torwurf
verletzte. Die Gastgeber
verkrafteten diesen Schock schnell und setzten sich nun ab (8:3). Stahl
gab auch in dieser Situation nicht Klein bei, startete zur Aufholjagd,
welche sie wieder auf zwei Treffer herankommen ließ (6:8,
7:9, 8:10). Als allerdings noch mehr Sand in das Getriebe der
Königseer kam, war der erstmalige Ausgleich da (10:10).
Knapp ging es auch mit Beginn des zweiten Durchgangs weiter. Die
Rinnestädter blieben bis zum 18:17 vorn, bevor Stahl den
Spieß drehte. Fortan bestimmten die Gäste die
Szenerie, welche sich mit dem 19:18 in Front brachten und sich langsam
absetzten (22:19, 23:20). Drei Tore von Michael Gießler in
den letzten Spielminuten sicherten aber noch eine
Punkteteilung.
Thuringia II: Höhne, Merten, Brähne, Obstfelder,
Dietz, P. Varchmin (1), Oswald (6), Gießler (3),
Elsässer (1), Riwe (6), K. Förster (6), U.
Förster, Lapke
SV Thuringia Königsee II - SpVgg. Kranichfeld 1861
26:21 (12:11)
Schwache Leistung reicht zum Sieg
Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Noch ein Sieg bis zum
Meistertitel
Zum vorletzten Heimspiel in dieser Saison begrüßte
die "Zwote" mit Kranichfeld einen fast unbekannten Gegner am Schiefer.
Aber dennoch war die Favorittenrolle klar bei den Königseern,
die mit
einem Sieg einen riesen Schritt zum Staffelsieg machen wollten.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Gastgeber in
der elften Minute erstmals mit drei Toren ab (6:3).
Königsee machte weiter Druck und zwang so die Gäste
dazu nicht jetzt schon den Anschluß zu verlieren. Vor allem
Kay Förster war hier immer wieder für die Hausherren
erfolgreich und erzielte einige schöne Treffer(10:6,21.Min.).
Unverständlich für alle, war dann der Bruch im
Königseer Spiel. Abspielfehler, Fehlwürfe und eine
schwache Deckung prägten die Endphase der ersten
Hälfte.
Hinzu kam das beide Torhüter der Gastgeber nicht ihren besten
Tag hatten und fast keinen Ball zu fassen bekam.
Kranichfeld nutzte nun diese Schwächeperiode aus und erzielte
in der 28.Minute wieder den Ausgleich zum 10:10.
Erst P.Varchmin und J.Riwe beendeten dann die Torflaute der
Königseer kurz vor dem Halbzeitpfiff und so gingen beide
Mannschaften mit einem 12:11 in die Kabinen.
Wiederum mit Toren von P.Varchmin und J.Riwe begann die zweite
Hälfte (14:11,33.Min.).
Königsee wirkte nun aggresiver und die Gäste waren
sichtlich beeindruckt. Schnell wurde der Vorsprung
größer, und als G.Brähne zum 18:13
(38.Min.)einnetzte, war Königsee schon fast auf der
Siegerstraße. Aber nur fast!
Kranichfeld hatte immer noch was dagegen und kämpfte verbissen
um jeden Treffer. Die Wirkung blieb nicht aus und so
verkürzten die Gäste noch mal auf 20:18 (45.Min.)
Doch mehr sollte den Kranichfeldern nicht mehr gelingen.
Königsee spielte nun seine ganze Erfahrung aus und kam
über die Stationen 22:18, 24:20 zu einem am Ende verdienten
26:21 Sieg. Durch diese zwei Punkte ist nun der Meistertitel in der
Verbandsliga zum greifen nah und nächste Woche wird
zugefasst ...
Thuringia II: Höhne, Merten, Obstfelder, P.Varchmin
(8),Elsäßer ,Gießler (1), Riwe (5),
Brähne (3), Lapke, K.Förster (5), U.Förster,
V.Dietz(1)
1OR3 02.04.08
SG Könitz/Saalfeld III - SV Thuringia
Königsee II 23:25 (13:13)
Zwote gewinnt auch in Minimalbesetzung
Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Königsee baut
Tabellenführung aus
Mit Besetzungsproblemen musste die „Zwote“ zum
schweren Auswärtsspiel nach Saalfeld reisen.
Nur 8 Feldspieler konnten an diesem Tag auflaufen, wobei mit Ronny
Lapke ein Altbekannter wieder mit von der
Partie war, der aber lange Zeit keinen Handball mehr in der Hand hatte.
Dennoch begannen die Königseer konzentriert und gingen schnell
mit 0:2 in Führung.
Die SG sorgte aber gleich wieder für den Ausgleich und
erhöhte dann sogar auf 3:2.
Es entwickelte sich nun ein spannendes Spiel, in dem sich keine der
beiden Mannschaften absetzen konnte.
Die Gastgeber legten vor und Königsee glich aus.
Dieses Spielchen endete beim 10:10, denn dann gelang es der Thuringia
sich mit drei Toren in Folge auf 10:13 abzusetzen. Mit verantwortlich
dafür war eine gute Leistung des Königseer
Schlussmanns Toralf Höhne, der bis dahin schon zwei
Strafwürfe parierte. Aber auch die Treffsicherheit von
P.Varchmin war an diesem Tag super, so das er aus dem Rückraum
immer wieder einnetzen konnte.Dennoch blieben die Hausherren
unbeeindruckt und setzten alles daran vor der Pause den
Rückstand zu verringern. Durch kleinere Unkonzentriertheiten
der Gäste wurde dies begünstigt und mit dem
Pausenpfiff war die SG beim 13:13 wieder im Spiel.
In der zweiten Hälfte legte dann die Thuringia wieder vor und
die Hausherren mussten der Gästeführung hinterher
laufen. Bis zum 15:16 gelang dies, doch dann folgte wahrscheinlich die
entscheidende Phase in dieser Partie. Bei Königsee gelang nun
alles und bei den Gastgebern nichts. Fünf Tore in Folge ohne
Gegentor brachten die Gäste auf die Siegerstrasse (15:21).
Erst eine Rote Karte gegen Gernot Brähne und seinen
Gegenspieler (41.Min.) brachten den Spielfluss der
„Zwoten“ etwas ins Stocken. Die SG
Könitz/Saalfeld verarbeitete den Verlust besser und schaffte
es, sich langsam wieder ran zu kämpfen. Bis zum 20:22 kamen
die
Hausherren wieder heran, doch Königsee spielte nun seine ganze
Erfahrung aus und erzielte wieder drei Treffer zum 20:25. Vor allem
Thomas Merten im Kasten der Gäste hatte wieder mit einigen
Glanzparaden maßgeblichen Anteil daran. Damit war das Spiel
entschieden und die SG konnte nur noch etwas Ergebniskosmetik
betreiben. Am Ende steht wieder ein völlig verdienter aber
auch glücklicher 23:25 Sieg der Zwoten zu Buche, mit dem man
nun dem möglichen Staffelsieg ein ganzes Stück
näher gekommen ist.
1OR3 28.03.08
SV Thuringia Königsee II - Germania
Krölpa 23:19 (14:11)
Aufsteiger Königsee weiter in der Erfolgsspur
Handball, Verbandsliga Männer Mitte: K.Förster trifft
acht Mal
(OTZ/gw)
Nach dem Weiterkommen im Pokal bleibt Aufsteiger Thuringia II auch in
den Punktspielen weiter in der Erfolgsspur. Der Gast aus
Krölpa war
jedoch nicht zu unterschätzen und kämpfte sich nach
klaren Rückständen
wieder aussichtsreich ins Rennen zurück.
Die Gäste waren vom Anpfiff weg voll auf der Höhe des
Geschehens und
gingen so folgerichtig in Führung (2:0). Thuringia II kam mit
der Zeit
besser ins Geschick, glich aus (2:2) und lief bis zum 3:4 weiter
hinterher. Mit dem 5:4 drehten die Mannen vom Aufsteiger erstmals den
Spieß, blieben nun vorn und bauten ihren Vorsprung aus (8:5,
10:6).
Kurz vor der Pausensirene ließen die Rinnestädter
einige Anläufe
ungenutzt, was die Germania-Sieben auf der Gegenseite zu nutzen wusste,
verkürzte (9:11, 10:12) und aussichtsreich im Rennen blieb.
Mit Beginn des zweiten Durchgangs schienen die Mannen vom Schiefer
alles klar zu machen für einen sicheren Sieg, als man sich
schnell
einen Vier-Tore-Vorsprung schuf (16:12). Doch auch diesen konnten die
Krölpaer parieren (15:17). Ein weiterer Ansturm brachte die
Königseer
zu einer 20:15-Führung. Auch diesen
Fünf-Tore-Rückstand steckten die
Gäste überraschend gut weg und brachten die
Thuringia-Sieben beim 19:20
in arge Nöte. In diesen Minuten hatte die Partie den Anschein
zu
kippen. Doch die Rinnestädter fingen sich im richtigen Moment,
ließen
kurz vor Ultimo keinen Gegentreffer mehr zu, erzielten selbst noch drei
Tore am Stück und konnten mit der Schlusssirene einen weiteren
Doppelpunktgewinn feiern, welcher sie auf den Treppchenplätzen
belässt.
Thuringia II: Höhne, Merten, Obstfelder, U. Förster,
K. Förster (8), Dietz, P. Varchmin (5), Elsässer,
Gießler (2), Oswald (2), Riwe, Lächa,
Brähne (6)
Handball, Bezirkspokal: Königsee schafft Überraschung
nach spannendem Spiel
Nach dem Freilos in der ersten Runde des Pokals hatte man nun mit dem
HSV Weimar eine Landesklasse
Mannschaft zu Gast am Schiefer. Das man auch gegen
höherklassige Mannschaften
bestehen kann, zeigten die Königseer schon des
Öfteren in den vergangenen
Jahren.
Mit Jens Riwe und Marcel Obstfelder fehlten aber gleich zwei Spieler,
die schon bei der „Ersten“ im
Pokal eingesetzt wurden. Des Weiteren war Peter Varchmin noch
angeschlagen und
konnte auch nicht spielen. Aus diesem Grund bekam die
„Zwote“ mit Rene
Dademasch Unterstützung aus der „Ersten“.
Das Spiel begann mit Fehlern auf beiden Seiten. Nachdem Weimar den
ersten Treffer markierte, konnte Königsee
schnell in Führung gehen und baute diese bis zur
10.Spielminute auf 5:2 aus.
Weimar kam nun immer besser ins Spiel und nutzte dabei jeden Fehler der
Königseer.
Vor allem im Rückwärtsgang waren die Hausherren sehr
nachlässig und kassierten
dadurch einige Kontertore. Resultat war der Ausgleich in der 17.Minute
(7:7). Der HSV spielte in dieser Phase seinen stärksten
Handball und lies einige Male seine Klasse
aufblitzen. Mit schönen Toren, bei denen die Deckung der
Thuringia-Reserve
nicht gut aus sah, gingen die Gäste sogar in Führung
(10:12, 27.Min.). Doch Königsee
kämpfte sich noch einmal zurück und schaffte mit
Toren von K.Förster, G.Brähne
und V.Dietz bis zur Halbzeit wieder den Ausgleich.
Mit einem offenen Schlagabtausch begann der zweite Durchgang und es
entwickelte sich ein
spannender Pokalfight. Keine der beiden Mannschaften konnte sich
absetzen und
so stand es in der 37.Spielminute 15:15. Langsam merkte man aber den
Gästen,
die in Minimalbesetzung angereist waren, den
Kräfteverschleiß an und Königsee wurde
hingegen immer stärker. T.Höhne, im Tor der
Gastgeber, lief nun auch zu Höchstform
auf und hielt einige schwierige Bälle. Durch Tore von
S.Varchmin und R.Dademasch setzten sich die Königseer nun
wieder leicht ab (21:17, 44.Min.).
Die Hausherren spielten jetzt einen hervorragenden Konterhandball.
Weimar fand
kein Mittel gegen den schnellen R.Dademasch, der immer wieder herrlich
von
S.Varchmin in Szene gesetzt wurde und eiskalt verwandelte.
Spätestens aber in
der 55.Spielminute als U.Oswald mit einem Siebenmeter das 28:22
erzielte, war
die Partie entschieden und wieder einmal
die Pokalüberraschung perfekt. Auch die Ergebniskosmetik der
Gäste in
den letzten Minuten änderte daran nichts mehr. Am Ende gewinnt
Königsee völlig
verdient mit 30:27 und trifft in der nächsten Runde auf die
III.Mannschaft der SG
Erfurt/Bad Langensalza.
Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Königsee ohne
Probleme gegen Meng-Häm
Mit der klaren Vorgabe zwei Punkte zu holen ging die Thuringia-Reserve
in das Auswärtsspiel beim TSV 1864
Mengersgereuth-Hämmern. Das Hinspiel ging kampflos an
Königsee, da der TSV
keine komplette Mannschaft stellen konnte, deshalb wusste man auch
nicht was
auf die Königseer zukam.
Nach einigen vergebenen Chancen auf beiden Seiten eröffnete
die „Zwote“ den Torreigen. Schnell stand es
0:4 wobei Jens Riwe mit 3 Toren großen Anteil daran hatte.
Aber auch die Abwehr
der Gäste stand gut und ließ in der Anfangsphase
fast nichts zu. Sogar vom
Punkt scheiterten die Hausherren und zeigten schon hier Nerven.
Königsee kam immer besser ins Spiel und musste erst in der
12.Spielminute das erste Gegentor hinnehmen.
Mengersgereuth-Hämmern wurde nun schwindelig gespielt und
Königsee erhöhte nach
und nach den Vorsprung. In der 22.Minute war beim Stande von 2:12
erstmals ein
10-Tore-Vorsprung erreicht. Die Thuringia-Reserve wechselte nun munter
durch,
was dem Spiel aber kein Abbruch tat. Immer wieder wurden die Gastgeber
ausgekontert, vor allem G.Brähne machte hier schöne
Tore. Mit dem
Halbzeitpfiff, beim Stande von 4:16, war das Spiel schon
längst entschieden,
aber dennoch wollten die Königseer auch in der zweiten
Hälfte weiter
konzentriert spielen.
Dass dies schwer ist bei diesem Spielstand zeigte sich in den ersten
Minuten nach Wiederanpfiff. Der TSV
kam hier zu einigen „leichten“ Toren aber mehr
ließen die Königseer dann doch
nicht zu. Im Angriff wurden nun herrliche Spielzüge gezeigt.
Vor allem Peter
Varchmin setzte immer wieder seine Nebenleute wunderbar in Szene und
ermöglichte
es so z.B. Kay Förster schöne Tore zu erzielen. Aber
auch das Zusammenspiel
zwischen Vater - Sohn Förster klappte gut und wurde mit einem
schönen Tor von
U.Förster abgeschlossen (10:21). Auch eine kleine
Schwächephase der Königseer Mitte der zweiten
Hälfte mit einigen leichtfertig vergebenen
Chancen änderte nichts am Spielresultat.
Mengersgereuth-Hämmern war völlig
überfordert
und hatte der Spielstärke der Rinnestädter nichts
entgegen zu setzen. Königsee
erhöhte noch einmal das Tempo und Stellte auf eine 5-1 Deckung
um. P.Varchmin
spielte hier etwas vorgezogen und stellte damit den Gegner vor einige
Probleme.
T.Merten im Tor hatte nun leichtes Spiel einige Bälle
abzufangen und spielte
den Ball gleich in die Spitze.
P.Varchmin zeigte hier seine Erfahrung und
legte uneigennützig auf den Mitlaufenden M.Obstfelder ab.
Dieser verwandelte so
zwei Mal eiskalt und als er auch noch einen Siebenmeter erfolgreich
einnetzte war
die Freude bei dem jungen Spieler riesengroß.
Am Ende steht ein souveräner 12:29
Sieg der Zwoten, der bei mehr Konzentration hätte noch
höher ausfallen können.
1OR3 05.02.08
SV Thuringia II - Sonneberger HV II 32:15 (13:9)
Klarer Heimsieg der Thuringia-Reserve
Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Königsee
klettert auf 2.Tabellenplatz
Im ersten Spiel des Jahres 2008 empfingen die Königseer die
Zweite Mannschaft des Sonneberger HV. Schon im ersten
Aufeinandertreffen konnte
man die Südthüringer klar bezwingen und wollte dies
nun wiederholen.
Königsee musste personell etwas umstellen, da
verletzungsbedingt M.Gießler und T.Höhne fehlten.
Dafür kam Kay Förster neu in
die Mannschaft , der hier Spielpraxis für die Erste sammeln
soll und S. Elsäßer
war nach überstandener Verletzung auch wieder fit.
Sonneberg erwischte den besseren Start und legte mit 0:2
vor. Königsee wirkte etwas unkonzentriert konnte aber durch
P.Varchmin und G.Brähne
den Ausgleich wieder herstellen (2:2, 4.Min.). Einige leichte Fehler,
Fehlwürfe
und sogar ein verworfener Siebenmeter von P.Varchmin gaben den
Gästen immer wieder die Möglichkeit davon
zu ziehen, doch vor allem T.Merten im Tor der Hausherren wusste dies zu
verhindern. So stand es nach neun Spielminuten noch 3:3 und als
P.Varchmin
seinen Kreisläufer M.Lächa herrlich in Szene setzte,
erzielte dieser die
erstmalige Führung für Königsee zum 4:3
(11.Min.). Die Fehlwurfquote beider
Mannschaften blieb aber weiterhin hoch, so dass sich keiner absetzen
konnte. Mit der Einwechslung von J.Riwe wollte nun die
„Zwote“ mehr Druck ins Angriffsspiel bringen, was
auch gleich gelang. Zwei Treffer von Ihm ermöglichten
es den Gastgebern erstmals den Vorsprung zu
vergrößern (7:4, 17.Min.).
Sonneberg hielt aber dagegen und schaffte beim 7:7 (21.Min) wieder den
Anschluss. Genau zu diesem
Zeitpunkt kassierte U.Oswald eine
4.Minuten Straffe und die Gastgeber gerieten in Unterzahl unter Druck.
Doch da war ja noch J.Riwe, der nun
die Gäste fast schwindelig spielte und mit 3 weiteren Treffern
in Folge die Führung
der Königseer verteidigte (10:8, 26.Min.). Sonneberg war
sichtlich beeindruckt
und scheiterte immer öfter an der Königseer Deckung
oder am gut aufgelegten
T.Merten. Drei weitere Tore für Königsee durch
K.Förster und S.Elsäßer bei
gleichzeitig nur einem für Sonneberg waren das Resultat und es
stand zur
Halbzeit 13:9 für die Thuringia.
Mit Beginn der zweiten Hälfte, hatten beide Teams etwas
Schwierigkeiten ins Spiel zu finden.
Keiner vermochte das Leder im Kasten unterzubringen. Vor allem
P.Varchmin auf Seiten der
Gastgeber, ließ in dieser Phase seine Treffsicherheit
vermissen und wirkte
etwas glücklos. Erst in der 35. Minute gelang M.Lächa
mit einem schönen Treffer
vom Kreis das 14:9. Die Gäste antworteten mit zwei Kontertoren
und verkürzten
wieder auf 14:11 (36.Min.). Die Zwote begann nun richtig zu
kämpfen und zeigte
ihre mannschaftliche Geschlossenheit. In der Deckung wurde jetzt super
gearbeitet und T.Merten im Kasten gab mit guten Paraden, darunter ein
gehaltener Siebenmeter, immer wieder den nötigen
Rückenhalt. Aber auch im
Angriff klappte es jetzt besser und Königsee zog nun auf und
davon.
Je zwei Treffer von M.Lächa und G.Brähne und ein
Siebenmetertor von U.Oswald innerhalb
von 6 Minuten brachten die Vorentscheidung (19:11, 42.Min.). Sogar die
darauf
folgende Rote Karte gegen U.Oswald (3x2 Min.) in der 43.Spielminute
brachte die
Königseer nicht aus dem Konzept. Ganz im Gegenteil. Jetzt
begann auch
P.Varchmin zu treffen, der gleich 3 mal in Folge einnetzte. (23:12,
49.Min.).
Die Sonneberger hatten diesem Druck
nichts mehr entgegen zu setzten und ergaben sich ihrem Schicksal. Bei
der Zwoten klappte nun
fast alles. Ob K.Förster, G.Brähne,
S.Elsäßer oder auch U.Förster, alle trugen
sich in die Torschützenliste ein. Krönender Abschluss
war dann der
Siebenmetertreffer von M. Obstfelder, der damit den 32:15 Endstand
erzielte.
Mit diesem Sieg geht das
“Aufstiegsmärchen” der Zwoten weiter und
lässt für die nächsten
Wochen noch einiges erwarten …
1OR3 18.01.08
HSV Weimar II - SV Thuringia Königsee II
25:24 (11:12)
Tabellenführung knapp verpasst
Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Zweite Saisonniederlage
für Thuringia-Reserve
Nach dem Heimsieg gegen Weimar stand nun eine Woche später das
Nachholspiel gegen den gleichen Gegner auf dem Programm.
Königsee wollte mit einem Sieg die Tabellenspitze erobern. Der
HSV dagegen war gewarnt und hatte aus der verlorenen Partie des letzten
Spieltages einiges gelernt.
Beide Mannschaften begannen konzentriert und es entwickelte sich von
Beginn an ein spannendes Spiel. Bis zum 3:3 legte Weimar immer vor,
doch dann übernahmen die Gäste die
Führungsarbeit. Schon jetzt zeigte sich, das der Gastgeber
sich nicht so überrennen lassen wollte wie letzte Woche. Nach
jedem Führungstreffer der Königseer kam postwendend
der Ausgleich und so stand es Mitte der ersten Hälfte 6:6. Mit
einem kleinen Zwischenspurt schaffte es nun die Thuringia sich auf Drei
Tore abzusetzen (6:9). Weimar hielt dagegen und versuchte den Anschluss
nicht zu verlieren. Einige grobe Fehlentscheidungen des
Schiedsrichtergespanns aus Jena unterstützten dies ungemein.
Doch auch klarste Chancen wurden von den Königseern liegen
gelassen und so stand es zur Halbzeit 11:12 für die
Gäste.
Der zweite Spielabschnitt wurde nun zum offenen Schlagabtausch.
Königsee legte vor und Weimar glich aus. Hervorzuheben war
schon hier, das der HSV-Torhüter viele freie Chancen der
Gäste zunichte machte und somit seine Mannschaft in der Partie
hielt. Aber auch die Schiedsrichter ließen des
Öfteren den nötigen Durchblick vermissen. So kam es
wie es kommen musste. Während die Königseer immer
mehr mit den Schiris haderten, übernahmen die
Hausherren beim 18:17 die Führung. Die Zwote
kämpfte nun verbissen und versuchte wieder spielerisch zum
Erfolg zu kommen. Doch Weimar hielt dagegen und schaffte sogar beim
21:19 erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung. Königsee gab das
Spiel aber noch nicht auf und war beim 23:23 wieder dran. Weimar legte
weiter vor und als Königsee im Gegenzug eine klare Chance
vergab machten der HSV den Sack zu und traf zum 25:23. Das 25:24 war
dann nur noch Kosmetik. Am Ende steht eine sehr bittere Niederlage, die
bei anderen Schiedsrichtern und einer nur etwas besseren
Chancenverwertung vermeidbar gewesen wäre.
1OR3 21.12.07
SV Thuringia Königsee II - HSV Weimar II
24:21 (14:5)
Zwote setzt Siegeszug fort
Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Eine super Halbzeit
reicht den Königseern zum Sieg
Im neuen Outfit präsentierte sich die Thuringia-Reserve zu
ihrem letzten Heimspiel im Jahre 2007. Zu Gast war der HSV Weimar II,
der eigentlich auch mit zu den Favoriten in der Liga zählt.
Zahlreiche Fans und vor allem die "Querschläger"
unterstützten die Zwote bei ihrem Heimauftritt, denn alle
waren neugierig, ob sich der Siegeszug der Königseer
fortsetzt.
Das Spiel begann mit kleineren Fehlern auf beiden Seiten, bevor Peter
Varchmin in der 3.Minute den Torreigen für seine Farben
eröffnete.
Gernot Brähne und Michael Gießler erhöhten
dann sogar auf 3:0 (8.Min.) für die Gastgeber. Einzigstes
Manko zu diesem Zeitpunkt war allerdings, das die Zwote einige gute
Möglichkeiten im Vorwärtsgang ungenutzt lies. Der HSV
dagegen war sichtlich von dem Abwehrbollwerk der Hausherren beeindruckt
und fand einfach keine Lücke. Aber selbst wenn man in diesen
Anfangsminuten frei zum Wurf kam, konnte man Thuringia-Keeper
T.Höhne nicht überwinden. So war es nicht
verwunderlich, das die Weimarer erst in der 13.Spielminute durch einen
Strafwurf ihr erstes Tor erzielten (4:1).
Königsee zeigte weiter sehr guten Handball. Im Angriff wurde
der Gegner fast schwindelig gespielt, aber das Prunkstück war
einfach die super Abwehrarbeit der Thuringia, die noch immer keinen
Treffer der Gäste zuließ.
Mit Toren von Peter Varchmin, Gernot Brähne und Steffen
Varchmin erhöhten die Gastgeber dann bis zur 23.Minute auf
10:1. Wiederum erst mit einem Siebenmeter und in der 25.Spielminute mit
ihrem ersten Feldtor verkürzten die Gäste nun endlich
auf 10:3.
Königsee lies aber nichts anbrennen und als Peter Varchmin mit
einem Gewaltwurf den 14:5 Halbzeitstand markierte, glaubten alle an
einen sicheren und hohen Sieg. Zwei Feld- und drei Siebenmetertore des
HSV sprachen bis dahin eine klare Sprache.
In der zweiten Hälfte stellte Königsee nun etwas um
und wechselte öfters durch. Dies schadete aber erstmal nicht,
und so bauten die Hausherren weiter ihre Führung aus
(16:5,33.Min.).
Weimar gab aber nicht auf und versuchte weiter über den Kampf
ins Spiel zu finden (17:9,36.Min).
Königsee im Gefühl des sicheren Sieges wurde immer
Leichtsinniger und kam nur noch durch Einzelaktionen von Michael
Gießler und Peter Varchmin zum Torerfolg (19:10,42.Min.)
Fehlwürfe und leichte Ballverluste gaben den Gästen
die Möglichkeit zu Kontern. Und diese nahmen die Geschenke
gerne an (19:14,45.Min).
Plötzlich war wieder unnötig Spannung in der Partie
und Königsee versuchte mit einer Auszeit wieder den Spielfaden
zu finden.
Die nächsten Minuten wurden nun zum offenen Schlagabtausch,
doch der Fünf-Tore-Vorsprung hatte weiter bestand. Als Marcel
Obstfelder mit einem schönen Tor vom Kreis das 23:16(52.Min.)
erzielte,
war die Entscheidung endgültig gefallen. Die Zwote versuchte
nun nur noch ihren Vorsprung über die Zeit zu retten. Weimar
nahm diese Angebot an und verbesserte noch ein wenig das Resultat.
Am Ende steht ein völlig verdienter 24:21 Sieg der
Königseer zu Buche der bei konstanterer Leistung um einiges
hätte höher ausfallen müssen.
Beim dritten Auswärtsspiel in Folge, musste die Zwote zum
ungeschlagenen Tabellenführer Unterwellenborn. Für
die nötige Unterstützung in
diesem schweren Spiel, sorgten wieder die Königseer Trommler.
Königsee ging mit viel Selbstvertrauen in diese Partie und
zeigte gleich in der Anfangsphase, das sie keinerlei Respekt vor dem
Tabellenführer hatten. Schnell ging man mit 0:2 in
Führung und diesmal war
nichts von der Anfangsschwäche der letzten Spiele zu sehen.
Unterwellenborn war
sichtlich beeindruckt und fand einfach kein Mittel gegen die starke
Abwehr der
Gäste. Die Thuringia spielte weiter konsequent
und überrollte die Gastgeber förmlich (3:7). Zu
diesem Zeitpunkt sah man nicht wer hier Aufsteiger und wer
ungeschlagener Tabellenführer war. Unterwellenborn nahm eine
Auszeit und
versuchte alles, um endlich ins Spiel zu kommen. Doch es half nichts.
Die Zwote
hielt den Vorsprung und zeigte schon
hier den Hausherren ihre Grenzen auf. Mit dem 9:15 Halbzeitstand war
dann auch
schon die erste kleine Sensation perfekt. Der zweite Durchgang begann
ausgeglichen, aber es war
beeindruckend wie die Königseer Mannschaft weiter druckvoll
und konzentriert
spielte. Unter dem Jubel der Thuringia-Fans schaffte man es nun sogar
den
Vorsprung weiter auszubauen (14:21).
Garant dafür waren vor allem die beiden Varchmin
Brüder, die an diesem Tag zwei sichere Vollstrecker
im Angriff waren. Aber auch die beiden Torhüter der Zwoten
lieferten wieder
einmal eine super Leistung ab. Unterwellenborn dagegen fand kein
Konzept gegen die Starken Gäste und sah
sich beim 16:26 sogar mit zehn Toren hinten. Königsee
wechselte nun munter durch und musste dann kurz vor
Schluss auf Steffen Varchmin verzichten, der wegen seiner dritten
Zeitstrafe
Rot sah. Aber auch das half dem Tabellenführer nichts mehr,
der nur noch
zu einer kleinen Ergebniskosmetik kam. Am Ende steht ein
völlig verdienter
29:22 Sieg der Königseer, die mit diesem Sieg eine wahre
Sensation schafften,
denn wer hätte das einem Aufsteiger schon zugetraut!?
1OR3 5.12.07
Sonneberger HV II – SV Thuringia
Königsee II 24:34 (11:19)
Erfolgsserie der Zwoten geht weiter
Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Wieder starke Leistung
der Thuringia-Reserve
Am 6.Spieltag stand für die Zwote wieder ein
Auswärtsspiel auf dem Programm.
Diesesmal wurde die Mannschaft aber bestens unterstützt, da
die “Querschläger”,
die Königseer Trommlergarde , mit nach Sonneberg reisten und
für super Stimmung
sorgten.
Das Spiel begann ausgeglichen und die Führung wechselte hin
und her. Königsee wirkte
etwas nervös und fand in dieser Anfangsphase nicht richtig ins
Spiel. Wie schon
in den letzten Partien wurden wieder leichtfertig freie Chancen
vergeben und
auch einige technische Fehler schlichen sich ein. Dennoch blieb die
Thuringia-Reserve dran und hielt das Spiel offen (8:7,18.Min.). Mit
einer Auszeit versuchte nun Steffen
Varchmin der Mannschaft die Nervosität zu nehmen und stellte
leicht in der
Deckung um. Dies zeigte auch gleich Wirkung und Königsee
setzte sich auf 10:13
ab. Toralf Höhne im Tor der Gäste hielt wieder ganz
stark und sorgte so für den
nötigen Rückenhalt. Sogar im Angriff lief es jetzt
besser und mit schönen Toren
aus dem Rückraum und vom Kreis erhöhte die Zwote
ihren Vorsprung bis zur Pause
auf 11:19.
Auch mit Beginn der zweiten Hälfte hatte die junge Sonneberger
Mannschaft
nichts den spielstarken Königseern entgegen zu setzten. Diese
trafen
weiter nach belieben und sorgten beim 12:22 erstmals für eine
Zehn-Tore-Führung,
die von den Trommlern gebührend gefeiert wurde. Thuringia
spielte weiter
konzentriert und alle Spieler bekamen ihre Einsatzzeit. Aber auch dies
tat dem
guten Spiel der Zwoten keinen Abriss(17:27). Selbst eine Manndeckung
gegen Peter Varchmin half den Sonnebergern
nicht. In der Schlussphase des Spiels zeigte nun vor
allem Gernot Brähne was er kann und erzielte einige
sehenswerte Treffer. Am
Ende steht ein in dieser Höhe doch überraschender
aber völlig verdienter 24:34 Sieg
des Aufsteigers aus Königsee gegen eine junge Sonneberger
Mannschaft .
Diese Leistung sollte genug Selbstvertrauen für
das kommende Spiel gegen den Tabellenführer aus
Unterwellenborn geben.
Vielleicht ist da ja auch eine Überraschung drin.
1OR3 24.11.2007
TSV Germania Krölpa I – SV
Thuringia Königsee II 20:29 (11:15)
Zwote schiebt sich mit erstem Auswärtssieg auf Rang 3
Handball, Verbandsliga Männer Mitte: Erwarteter Sieg beim
Tabellenletzten
Zum zweiten Auswärtsspiel in der Verbandsliga musste die
Zwote zur 1. Mannschaft von Krölpa in die ungeliebte und
kleine Halle im alten
Gipswerk. Beim bisherigen punktlosen Tabellenletzten hatte man sich
einen Sieg ausgerechnet, wonach es anfänglich jedoch nicht
aussah.
Wie so oft wurden gleich zu Beginn reihenweise insbesondere
durch zu frühe und ungenaue Torwürfe die Chancen
vergeben, so dass die Führung
ständig wechselte. In der Deckung taten sich vor allem auf der
linken Seite
Schwächen auf, die auch Th. Merten im Tor zu diesem Zeitpunkt
häufig nicht gut
aussehen ließ. So sah sich Spielertrainer Steffen Varchmin in
der 16.
Minute beim Stand von 8:8 gezwungen eine Auszeit zu nehmen um seine
Jungs neu
zu ordnen. Dies und die Einwechslung von T. Höhne im Tor, der
gleich mit einigen Paraden und einem
pariertem Strafwurf aufwarten konnte, zeigte Wirkung. So konnte sich
die Zwote durch Tore von P. Varchmin und G.
Brähne endlich leicht absetzen. Auch S. Elsässer
konnte sich vom Kreis mit einem schönen Tor
in die Trefferliste eintragen. So ging man beim Stand von 11:15 in die
Kabinen, wobei man
hier nach Chancen schon mindestens 20 Treffer hätte haben
müssen.
Die zweite Halbzeit begann leider wieder recht zerfahren,
wozu das Schiedsrichterduo Fast/Lange und das Krölpaer
Publikum am
unmittelbaren Spielfeldrand einen maßgeblichen Anteil hatte.
Statt sich weiter
abzusetzen begann der Gastgeber beim Stand von 13:16 wieder Morgenluft
zu
wittern. Jedoch konnte Keeper T. Höhne mit zwei weiteren
gehaltenen Strafwürfen
Schlimmeres verhindern. Nach einer verletzungsbedingten Auswechslung
von P. Varchmin, brachte nun sein Bruder auf der Spielmacherposition
seine Mitspieler von mal zu mal in gute Wurfpositionen, die
nun endlich von G. Brähne und auch M. Gießler
schön umgesetzt wurden. Endlich
konnte man sich absetzen und beim Stand von 16:26 war der ersehnte 10
Tore
Abstand erreicht. Den nun folgenden guten Spielfluss versuchten jedoch
die
Unparteiischen mit mehr als zweifelhaften Strafwurf- und
Zeitstrafenentscheidungen
offenbar zu unterbinden. So sahen sich die Gäste mit 13
Zeitstrafen, bei nur
vier Strafen für Krölpa, insgesamt fast eine
Spielhälfte in der Unterzahl, die
für S. Elsässer und J. Riwe mit dem roten Karton
endeten.
Trotz allem versuchte die Thuringia – Sieben Ruhe zu
bewahren um Ihr Spiel runter zu spulen, was insbesondere in der
Schlussviertelstunde über weite Strecken trotz Manndeckung
gegen S. Varchmin
gut gelang. So konnten auch T. Holub, M. Lächa und
natürlich auch S. Varchmin schöne Treffer verbuchen.
Auch Th. Merten, jetzt im Tor, konnte sich steigern und ebenfalls
einen gemeisterten Strafwurf beisteuern.
Zwar konnte man die 30er Marke nicht knacken, auch der 10 Tore
– Vorsprung sollte keinen Bestand haben, jedoch in Anbetracht
der vielen
zweifelhaften Entscheidungen gegen die Thuringia und der unangenehmen
Atmosphäre in
der kleinen und engen Halle, geht der Sieg in dieser Höhe in
Ordnung.
Thuringia II: T. Höhne, T.Merten; G. Brähne (7), M.
Obstfelder, M. Lächa (1), V. Dietz, P. Varchmin (7/2), S.
Elsässer (1), M. Gießler (4), J. Riwe (4/3), T.
Holub (1), S.Varchmin (4)
sixtyone
SV Thuringia Königsee II - SG
Könitz/Saalfeld III 25:18 (12:8)
Zum ersten richtigen Heimspiel in der Verbandsliga gegen die SG
Könitz/Saalfeld III, wollten die Königseer zeigen,
das der Aufstieg im letzten Jahr verdient war.
Von Anfang an begann die Zwote druckvoll zu spielen und legte gleich
ein 2:0 (4.Min.) vor. Die Gäste versuchten dagegen zu halten,
scheiterten aber schon in den ersten Spielminuten freistehend am
Königseer Torhüter T.Höhne. Aber auch
Königsee machte nun einige Fehler im Vorwärtsgang und
zeigte hier einige Schwächen. Die Gäste nutzten diese
aus und verkürzten auf 3:2 (10.Min.). Aber mehr lies die gute
Abwehr um den stark haltenden T.Höhne nicht zu. P.Varchmin und
G.Brähne beendeten dann die Torflaute der "Zwoten" und
erhöhten wieder auf 5:2(14.Min.). Die Chancenverwertung der
Gastgeber ließ weiter zu wünschen übrig,
aber auch die Gäste konnten den Ball nicht im Tor
unterbringen. So schraubten die Hausherren das Ergebnis durch J.Riwe
und M.Gießler weiter hoch (7:3,18.Min.). Zu diesem Zeitpunkt
hatten die Gäste Glück nicht höher in
Rückstand zu geraden, denn Königsee verschenkte
weiter Angriff um Angriff und hielt so die Saalfelder im Spiel (8:5,
24.Min.). M.Gießler und J.Riwe waren es dann, die sich ein
Herz nahmen und in der Schlussphase der ersten Hälfte noch
jeweils 2 Tore erzielten. Mit einem schmeichelhaften 12:8 für
Königsee ging es dann in die Kabinen.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam T.Merten in das Thuringia Tor und
fügte sich gleich mit einem gehaltenen Siebenmeter ein. Auch
das Angriffsspiel schien besser zu laufen. Durch Tore von
G.Brähne, U.Oswald und einem bärenstarken
M.Gießler stand es nach 38 Minuten 15:8.
Könitz/Saalfeld gab aber noch nicht auf und verkürzte
wieder auf 15:10 (41.Min). Dann Schrecksekunde auf dem Spielfeld. Ein
Saalfelder Spieler landete nach einem Sprungwurf auf dem Fuß
seines Gegenspielers und knickte dabei so böse um, dass er ins
Krankenhaus gebracht werden musste. Von hier aus wünschen wir
ihm gute Besserung! Nach einer etwas längeren Verletzungspause
ging das Spiel weiter. T.Merten entschärfte gleich den
nächsten Siebenmeter, aber konnte dann nicht verhindern das
die SG auf 16:13 ran kam. Diese kurze Schwächephase
der Königseer beendete nun P.Varchmin mit drei
schönen Treffern in Folge und stellt so den
Fünf-Tore-Vorsprung wieder her (19:14, 51.Min.). Als dann noch
T.Merten seinen dritten Siebenmeter hielt , war die Vorentscheidung
endgültig gefallen. Auch die beiden besten
Torschützen an diesem Tag, J.Riwe und M.Gießler
zeigten noch einmal ihr Können und erzielten in den letzten
Neun Spielminuten zusammen 5 der letzten 6 Treffer für die
Thuringia. Schlusspunkt setzte aber wieder Thuringia-Torhüter
T.Merten, der mit dem Abpfiff seinen 4 Strafwurf hielt.
Insgesamt ein hoch verdienter Sieg, wobei die große
Fehleranzahl im Angriffsspiel in den nächsten Partien noch
verringert werden muss.
Nachdem die ersten Punkte kampflos eingefahren wurden, begann nun auch
für die "Zwote" wieder der richtige Punktspielbetrieb. Das
Abenteuer "Verbandsliga" startete also nicht wie geplant gegen
Mengersgereuth-Hämmern, sondern gegen den Staffelfavoriten HSV
Apolda IV.
Das Spiel begann ausgeglichen und beide Mannschaften tasteten sich erst
einmal ab. Königsee legte dabei immer einen Treffer vor und
Apolda gelang bis zum 4:4 postwendend der Ausgleich. Die "Zwote"
befreite sich langsam von ihrem Respekt und wurde vor allem in der
Deckung immer stärker. Abgeblockte und gehaltene
Bälle der Thuringia-Reserve zeigten ihre Wirkung. So schafften
es die Königseer sich mit 5 Toren infolge ohne Gegentor auf
4:9 abzusetzen. Doch wer glaubte, das dies nun genug Sicherheit in das
Spiel der Gäste brachte, sah sich getäuscht. Einige
leichte Ballverluste und Pfostentreffer der Rinnestädter
brachten die Hausherren zurück ins Spiel. So war es nicht
verwunderlich, das der HSV kurz vor dem Pausenpfiff, durch einen
Siebenmeter wieder auf 8:9 verkürzte.
Die 2.Hälfte begann wie die Erste. Königsee legte
weiter vor und Apolda blieb dran. Erst beim 13:12 gelang den Hausherren
der Führungswechsel. Was nun begann ist kaum beschreibbar. Den
Gästen gelang kaum noch etwas. Massenhaft scheiterten die
Königseer am Torgebälk oder verfehlten es. Die
Deckung begann sich langsam aufzulösen und Apolda zog nun
immer mehr davon (17:14). Zu allem Überfluss wurde die
Leistung der Schiedsrichter auch immer schlechter. Die einfachsten
Entscheidungen wurden, wie es schien mit Absicht, falsch
gefällt. Das dies nicht ohne Verärgerung auf Seiten
der Königseer blieb dürfte klar sein. Als dann in der
49.Minute G.Brähne mit einer 4 Minuten Strafe belegt wurde und
aufgrund der dritten Zeitstrafe zum duschen gehen konnte, war das Spiel
für die Königseer so gut wie verloren (20:16). Apolda
lies sich nicht mehr ärgern und zog in Überzahl
weiter davon. Die Gäste verzweifelten weiter am Torpfosten und
an den "unglücklichen" Entscheidungen der Herren
Leinhos/Görke vom THC Erfurt. Durch weitere Zeitstrafen gegen
die Gäste begünstigt, hatte Apolda nun in der
Schlussphase leichtes Spiel. Die "Zwote" resignierte und wurde nun
regelrecht demontiert. Innerhalb der letzten Minuten erhöhten
die Gastgeber noch auf 29:18.
Am Ende steht eine viel zu hohe Niederlage, die in keiner Weise den
Spielverlauf gerecht wird.
SV Thuringia Königsee II - TSV 1898 Oppurg II 29:18
(12:8)
Interne Torschützenkrone geht an jungen Kristian
Knedlik
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Aufstiegsfeier beginnt
mit Sieg gegen Oppurg II
Zum Saisonabschluss wollte sich die “Zwote”
ordentlich von ihren Fans
verabschieden und die Aufstiegsfeier mit einem Sieg gegen Oppurg II
beginnen.
Vor dem Spiel musste man aber klären, wer bei den
Königseern das Tor hütet,
denn Mario Föhr war wegen eines Formfehlers für die
Zweite Mannschaft gesperrt
und Thomas Merten konnte eigentlich wegen seiner Verletzung nur auf der
Bank
platz nehmen. Steffen Varchmin war es schließlich, der schon
wie in einem früheren
Spiel, den Kasten der Hausherren sauber halten sollte.
Weiter war vor der Partie noch offen, wer die interne
Torschützenkrone
erobert. Gernot Brähne (60) und Kristian Knedlik (57) waren
hier die aussichtsreichsten
Kandidaten.
Die Partie begann mit viel Lehrlauf auf beiden Seiten. Erst K.Knedlik
konnte seine Farben in der 2.Spielminute mit 1:0 in Führung
bringen.
Holztreffer und einige kleinere Fehler verhinderten jetzt, das sich die
Königseer
gleich absetzen konnten. Oppurg war aber auch nicht in der Lage die
Abwehr
bzw. den “Aushilfstorhüter” des
Tabellenführers zu überwinden. Sogar vom
Siebenmeterpunkt schafften die Gäste
es nicht an Steffen Varchmin vorbei zu kommen (5.Min). Da aber der
Thuringia-Angriff
immer noch Ladehemmung hatte, stand es in der 9.Minute gerade mal 2:0.
Das Königseer Tor schien weiter wie
vernagelt, sogar den zweiten Siebenmeter konnten die Gäste
nicht unterbringen.
Langsam wurde die “Zwote” treffsicherer und
erhöhte mit schönen Toren von K.
Knedlik und S. Elsäßer auf 4:0 (13.Min.). Selbst der
verletzte T. Merten trug
sich nun in die Torschützenliste ein, als er mit etwas
Glück einen Strafwurf
verwandelte (5:0, 15.Min). Nach 16 Minuten und 11 Sekunden war es dann
soweit.
Steffen Varchmin musste sich das erste mal im Spiel geschlagen geben
und Oppurg
erzielte den ersten Treffer zum 6:1.
Das Spiel pegelte sich nun bei diesem Abstand ein, wobei aber hier der
Pfosten den Gästen hilfreich zur Seite stand. Mit einem 12:8
für Königsee ging
es dann in die Pause. Im Kampf um die Torschützenkrone stand
es zu diesem
Zeitpunkt Knedlik 6 Tore (insgesamt 63)
und Brähne 1 Tor (61).
Der zweite Durchgang wurde mit einem Hammer von Peter Varchmin
eingeläutet,
doch die Gäste antworteten mit 2 schnellen Toren zum 13:10
(32.Min.).
J. Riwe, K. Knedlik und G. Brähne machten dann aber wieder
jede Hoffnung
der Oppurger zunichte und erhöhten wieder auf 16:10 (36.Min.).
Königsee
bestimmte weiter nach belieben das Spiel. Steffen Varchmin hielt nun
sogar
seinen dritten Siebenmeter und vorne hatte die
“Zwote” mit Peter Varchmin und
Kristin Knedlik immer noch zwei sichere Vollstrecker (25:18, 54.Min).
M.
Seifert, G. Brähne und M. Obstfelder setzten dann den
Schlusspunkt in dieser
Partie zum 29:18 Endstand.
Direkt nach dem Spiel fand die Siegerehrung statt. Mit Oppurg wurde
gleich der Drittplazierte der Staffel ausgezeichnet und dann war es
soweit.
Staffelleiter Ralf Schmidt übergab unter großem
Jubel der Fans den Meisterschaftspokal
an den SV Thuringia Königsee II . Bleibt nur noch zu sagen,
das sich am Ende
Kristian Knedlik mit 66 Saisontoren die interne
Torschützenkrone sicherte und
damit Gernot Brähne mit 63 Toren knapp auf den 2. Platz
verwies.
Herzlichen Glückwunsch an die ganze Mannschaft !!!
Zwote nach Sieg gegen Oettersdorf vorzeitig Staffelsieger
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Ungefährdeter
Sieg im vorletzten Spiel
Im vorletzten Saisonspiel hatte die Zwote die Chance, den Staffelsieg
in der Landesklasse Mitte vorzeitig zu sichern. Gegner in dieser
Partie, war mit dem LSV 49 Oettersdorf
der Viertplazierte der Liga. Zwei mal schon konnten die
Königseer in der laufenden Spielzeit gegen die Gäste
gewinnen und waren deshalb sehr
optimistisch auch dieses mal erfolgreich zu sein.
Personell musste man diesmal verletzungsbedingt auf T.Merten
verzichten, wobei aber fast alle anderen Ausfälle der
Vorwochen wieder fit waren.
Den Torreigen eröffnete Oettersdorf, aber Königsee
antwortete gleich mit zwei Toren von J.Riwe (2:1, 3.Min.). Ausgeglichen
ging diese Anfangsphase weiter und es zeigte sich schon hier, das
Königsee sehr nervös und unkonzentriert war. Als sich
Abspielfehler, Fangfehler und Fehlwürfe vermehrten griff
Steffen Varchmin von der Bank ein und nahm beim Stande von 4:5 (9.Min.)
eine Auszeit für die Heimmannschaft.
Diese taktische Neubesprechung zeigte Wirkung. Durch drei Tore von
K.Knedlik und einem pfeilschnell vorgetragenen Konter von
M.Gießler zogen die Königseer innerhalb von nur 4
Minuten auf 8:5 (13.Min.) davon, bevor der LSV wieder
verkürzen konnte (8:6).
M.Föhr im Tor der Thuringia konnte sich nun nach schwachem
Beginn auch steigern und trug so maßgeblich dazu bei das die
"Zwote" ins Spiel fand. Oettersdorf war sichtlich beeindruckt von
diesem Zwischenspurt der Hausherren und hatte kaum noch ein Mittel
gegen die nun kompakt stehende Abwehr der Königseer. Der
Tabellenführer spielte jetzt wie man ihn kennt. Aus einer
sicheren Abwehr um S.Elsäßer und P.Varchmin heraus
wurden sehenswerte Angriffe erfolgreich abgeschlossen. Der LSV hatte
dem nichts entgegen zu setzen, selbst eine Auszeit beim Stande von
10:6(16.Min.) brachte keine Veränderung.
Königsee suchte nun die Vorentscheidung und schaffte mit Toren
von G.Brähne, J.Riwe und S.Elsäßer erstmals
einen sieben Tore Vorsprung 13:6(23.Min). Oettersdorf gab sich aber
nicht auf und kämpfte nun verbissen darum den
Rückstand nicht größer werden zu lassen.
Königsee dagegen wechselte jetzt munter durch und lies alle
Spieler mal ran.
Beim Stande von 16:9 wurden dann die Seiten gewechselt.
Zu Beginn der zweiten Hälfte stellten die Oettersdorfer auf
eine offensivere Deckung um und zwangen so die Königseer zu
vielen leichten Fehlern im Angriffsspiel. Der LSV schöpfte
dadurch noch einmal Hoffnung und verkürzte auf 17:13
(35.Min.). Die Thuringia-Reserve hielt aber nun wieder dagegen und
stellte durch Tore von P.Varchmin, T.Holub und K.Knedlik den alten
Vorsprung wieder her (20:13, 40.Min.).
Sogar M.Obstfelder und T.Nolte trugen sich jetzt in die
Torschützenliste der Thuringia ein und spätestens als
wiederum P.Varchmin mit einem fulminanten Hammer in den Winkel zum
24:17(46.Min) einnetzte, waren die ersten Siegesgesänge von
den Rängen zu hören. Jedes Tor der Gastgeber wurde in
den letzten Minuten gebührend gefeiert und mit einem
schönen Treffer aus dem Rückraum setzte
G.Brähne dann den Schlusspunkt in diesem Spiel zum 29:22.
Durch diesem Sieg ist der "Zwoten", der Staffelsieg nicht mehr zu
nehmen und der Aufstieg in die Verbandsliga ist somit perfekt.
Erwähnenswert ist auch die sehr gute Leistung des
Schiedsrichters Ralf Langbein (Bad Blankenburg), der diese Partie
sicher und unauffällig leitete.
1OR3 28.03.07
HSV Bad Blankenburg II - SV Thuringia
Königsee II 24:25 (13:14)
Zwote gewinnt spannendes Kreisderby
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Vorentscheidung im
Aufstiegskampf gefallen
Die Vorzeichen für dieses wichtige Spiel im Kampf um den
Aufstieg standen alles andere als gut für die Thuringia.
Krankheits- und verletzungsbedingt fehlten T.Holub, V.Dietz,
A.Rosenbusch und P.Varchmin. Dadurch fuhr man nur mit einem Minikader
(2 Auswechselspieler) zum "Alten Rivalen" nach Bad Blankenburg, der in
voller Besetzung auflief. Im Vorfeld war klar, das nur der Sieger
dieser Partie so gut wie sicher Meister in der Verbandsklasse Mitte
wird. Dementsprechend war der Druck der auf beiden Mannschaften lag,
ziemlich groß.
Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen und Königsee
übernahm beim 3:4 erstmals die Führung. Der HSV
scheiterte nun Einige Male an der gut stehenden Thuringia-Abwehr.
Dadurch schafften es die Gäste sich leicht abzusetzen (5:8).
Der Gastgeber hielt aber dagegen und war beim 9:9 wieder im
Geschäft. Das Spiel wurde immer ausgeglichener und keine
Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Der HSV legte ein Tor vor
und Thuringia glich aus. Erst kurz vor der Pause gelang es den
Königseern wieder einmal die "Führungsarbeit" zu
übernehmen (12:13). Just zu diesem Zeitpunkt gab es dann eine
Schrecksekunde bei den Königseern. J.Riwe und
M.Gießler prallten bei einer Abwehraktion
unglücklich zusammen. M.Gießler verletzte sich dabei
an der Augenbraue, wodurch ein Weiterspielen für ihn nicht
mehr möglich war (Gute Besserung von hier aus).
Königsee nun auf neun Mann dezimiert schaffte es dennoch die
knappe Führung in die Pause zu retten (13:14).
Der zweite Durchgang begann dann wieder mit dem Ausgleich der
Blankenburger zum 14:14. Immer wieder folgte nun der gleiche Ablauf:
Ein Tor vor - Ausgleich - ein Tor vor - Ausgleich ... . Insgesamt stand
es in dieser Partie 16 mal Unentschieden. Das zeigt schon, wie spannend
dieses Derby verlief. Langsam wurde es eine Frage der Kondition, doch
Königsee spielte weiter druckvoll mit und schaffte es immer
wieder mit schönen Spielzügen und Toren, wie zum
Beispiel einem traumhaften Heber von M.Seifert, die HSV-Abwehr zu
überwinden (18:18). Der Gastgeber zeigte nun Nerven und der
Oberligaerfahrene A.Sternkopf scheiterte 2 mal vom Punkt am immer
besser haltenden M.Föhr im Königseer Tor. Dennoch
schaffte es der Gastgeber, sich kurz vor dem Ende auf 21:19 abzusetzen
und Königsee geriet dabei auch noch in Unterzahl. Aber auch
hier gab sich die Thuringia-Reserve nicht auf und erzielte mit 2
wichtigen Toren des jungen K.Knedlik wieder den Ausgleich (21:21).
Blankenburg legte wieder ein Tor vor, aber Königsee antwortete
postwendend zum 22:22. Nun ging Königsee durch einen
Siebenmeter von J.Riwe in Führung und die Spannung war kaum zu
übertreffen. Jeder Fehler konnte nun die Entscheidung sein.
Wieder glich der HSV aus(23:23). Die letzten Sekunden in diesem Krimi
begannen und Königsee erzielte durch K.Knedlik das 23:24. Der
HSV kämpfte verbissen und schaffte wiederum den Ausgleich zum
24:24. Königsee im Angriff und Blankenburg versuchte mit einer
offenen Manndeckung in Ballbesitz zu kommen. Der Ball kommt zu
M.Seifert, der auf der rechten Seite völlig frei zum 24:25
einnetzte. Bad Blankenburg versuchte noch einmal über einen
schnellen Angriff zum Erfolg zu kommen, doch der Ball landete im
Seitenaus. 10 Sekunden vor Ende der Partie war dies die Entscheidung
zugunsten der Rinnestädter. Riesen Jubel und Freude auf Seiten
der Gäste, die über ihre mannschaftliche
Geschlossenheit diesen glücklichen, aber völlig
verdienten Sieg eingefahren haben. Am kommenden Samstag hat es die
"Zwote" nun in eigener Hand, mit einem Sieg gegen Oettersdorf den
Aufstieg perfekt zu machen.
HSV Apolda III - SV Thuringia Königsee II
27:26 (16:12)
Derber Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : "Zwote" verliert nach
mäßigem Spiel
Noch vor drei Wochen konnte die "Zwote" im gleichen Spiel gegen Apolda
III den höchsten Sieg der Saison feiern. Dies sollte
eigentlich genug Selbstvertrauen gegeben haben, um auch diesmal
erfolgreich zu sein, doch es kam ganz anders ...
Apolda wollte mit allen Mitteln ein Debakel wie beim letzten
Aufeinandertreffen verhindern und lies eine komplett Neuformierte
Mannschaft auflaufen.
Königsee war sichtlich beeindruckt, denn anders ist die
schwache Anfangsphase nicht zu erklären. Schnell ging der HSV
mit 2:0 in Führung. Die "Zwote" tat sich sichtlich schwer und
schaffte erst durch einen Siebenmeter den Anschluss zum 2:1. Apolda
spielte weiter druckvoll und erhöhte schnell auf 4:1.
Königsee fand einfach nicht ins Spiel und hatte auch noch Pech
im Abschluss. Erst in der 13. Spielminute gelang der Thuringia-Reserve
der dritte Treffer zum 7:3. Langsam musste man Angst haben, das diesmal
die Königseer unter die Räder kamen. Der HSV setzte
sich weiter ab und erhöhte seinen Vorsprung auf sieben Tore
(11:4)! Dies war gleichzeitig der höchste Rückstand
den die Königseer in diesem Spiel hatten. Von nun an begannen
sie konzentrierter zu spielen und schafften es zumindest dran zu
bleiben (13:7). Apolda begann nun auch Fehler zu machen, die sofort
bestraft wurden. Plötzlich spielten die Königseer
wieder so, wie man es aus den letzten Partien kannte. Druckvoll im
Angriff und sicher in der Abwehr. Mit 5 Toren in Folge war das Spiel
beim Stande von 13:12 wieder offen. Erst kurz vor dem Pausenpfiff
gelang den Hausherren wieder ein Tor zum 14:12, was gleichzeitig auch
der Halbzeitstand war.
Mit Beginn der zwoten Hälfte schafften die
Rinnestädter dann den erstmaligen Ausgleich zum 14:14. Apolda
hielt aber nun wieder dagegen und legte immer ein Tor vor.
Königsee versäumte es in dieser Phase in
Führung zu gehen. Vor allem mit Fehlwürfen und
einigen technischen Fehlern machten die Gäste ihren Gegner
wieder stark, der dies auch dankbar annahm(21:18). Königsee
versuchte nun alles, aber der Rückstand wollte nicht kleiner
werden. Kurz vorm Ende der Partie beim Stande von 27:24 für
Apolda begann die letzte Offensive der Thuringia. Durch zwei
schöne Tore war man wieder im Rennen und hatte beim Stande von
27:26 sogar noch einmal 20 Sekunden Zeit um wenigstens den Ausgleich zu
erzielen. Doch symptomatisch für das ganze Spiel wurde auch
dieser Ball leichtfertig vertändelt. Durch diese Niederlage
ist das Rennen um die Meisterschaft wieder offen und die
Thuringia-Reserve ist nun gezwungen in Bad Blankenburg zu gewinnen.
SG Erfurt/Bad Langensalza III - SV Thuringia
Königsee II 21:20 (9:10)
Knappes Pokalaus der Zwoten
Handball, Bezirkspokal Männer Mitte : Thuringia-Reserve
scheitert im Achtelfinale
Da am Wochenende Fasching in der Turnhalle am Schiefer
gefeiert wurde, musste das Heimrecht für dieses Pokalspiel an
die zwei Klassen höher spielende SG Erfurt/Bad Langensalza III
abgegeben werden. Das war schon ein kleiner "Nachteil" für
dieses ohnehin schon schwere Spiel. Die Anfangsphase begann
ausgeglichen, bevor die Gastgeber sich langsam leicht absetzen konnten
(4:2). Die Königseer hielten aber dagegen und fanden langsam
auch zu ihrem Spiel.
Über eine immer besser werdende Abwehr kam nun auch der
Angriff richtig in Schwung. So wurde ein 7:4 Rückstand der
Gäste in eine 7:10 Führung kurz vor der Pause
umgewandelt. Die SG Erf./BL war sichtlich beeindruckt
von der spielerischen und kämpferischen Klasse des klaren
Außenseiters. Der Gastgeber blieb trotzdem dran und
schaffte mit dem Halbzeitpfiff noch den Anschluss zum 9:10.
Den zweiten Spielabschnitt begann die Thuringia-Reserve konzentriert
und konnte den Vorsprung wieder auf 10:13
vergrößern. Dennoch merkte man immer mehr, das
einige Spieler auf Seiten der Gäste nicht gerade ihren besten
Tag erwischt hatten.
Viele Chancen wurden leichtfertig vergeben und im Deckungsverhalten
kamen große Schwächen zum Vorschein.
Königsee schaffte es nicht mehr die Erfurter auf Distanz zu
halten und so entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Nach dem
die Hausherren beim 13:13 wieder dran waren, legten die
Rinnestädter immer wieder ein Tor vor, welches meistens sofort
mit dem Ausgleich beantwortet wurde. Durch einige unglückliche
Schiedsrichterentscheidungen begünstigt, konnte dann die SG
Erf./BL wieder die Führung zum 19:18 übernehmen.
Diesen Vorsprung ließen sich nun die Höherklassigen
Gastgeber nicht mehr nehmen. Am Ende verliert Königsee knapp
mit 21:20 und verabschiedet sich für dieses Jahr aus dem
Pokal. Dennoch muss man sagen, das die Königseer über
das ganze Spiel dem klaren Favoriten aus der Landeshauptstadt ein
ebenbürtiger Gegner waren und das bei einem Heimspiel bestimmt
mehr drin gewesen wäre.
1OR3 21.02.07
HSV Apolda III - SV Thuringia Königsee II
13:28 (6:13)
Zwote weiter auf Meisterschaftskurs
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Kantersieg in Apolda
Krankheits- und Verletzungsbedingt konnte die Zwote nur mit 9 Spielern
zum stets unbequemen Gegner nach Apolda reisen. Doch was diese
Mannschaft dort bot, war unglaublich.
Wie schon in den letzten Spielen waren die Königseer von
Anfang an hell wach und legten wieder einen Blitzstart hin. Schnell
ging man mit 1:5 in Führung und ließ dabei den
Gastgebern so gut wie keinen Freiraum.
Die Deckung stand bomben sicher und vorne konnten die Thuringia-Spieler
machen was sie wollten. Schnell war klar, das heute nicht die
Apoldaer-Mannschaft der letzten Jahre auf dem Parkett stand, die den
Königseern immer wieder Probleme bereitete.
Die "Zwote" spielte weiter frei auf und versuchte diese unerwartete
Chance zu nutzen. Das druckvolle Spiel der Thuringia-Reserve
ließ den Vorsprung weiter anwachsen (3:8), vor allem
G.Brähne und K.Knedlik wurden
von P.Varchmin immer wieder herrlich in Szene gesetzt und konnten so
einen Ball nach dem anderen einnetzen. Auch T.Merten im Tor der
Gäste, gab seiner Mannschaft mit schönen Paraden
Rückhalt und peitschte sie weiter nach vorn. So war schon mit
der Pausensirene beim Stande von 6:13 eine Vorentscheidung gefallen.
Mit drei Toren in Folge, starteten die Königseer in die zweite
Hälfte. Apolda hingegen begann nun langsam zu resignieren.
Nichts gelang auf Seiten der Hausherren und bei den Gästen
klappte fast alles.
Als Mitte der zweiten Halbzeit das 21:8 für die
Königseer fiel waren die Messen schon längst gelesen
und die Apoldaer versuchten nur noch das Spiel über die Zeit
zu bringen.
Mit schönen Toren von M.Seifert, T.Holub und J.Riwe ging es
nun auch dem Ende der Partie entgegen. Beim Stande von 13:28
für Königsee kam dann der, für die
Hausherren, erlösende Schlusspfiff.
Am Ende steht ein auch in dieser Höhe völlig
Verdienter Sieg der Thuringia-Reserve, die wieder mit mannschaftlicher
Geschlossenheit einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft getan
hat.
1OR3 15.02.07
TSV 1898 Oppurg II - SV Thuringia
Königsee II 24:29 (9:17)
Thuringia-Reserve verteidigt Tabellenführung
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : "Zwote" mit zwei
Gesichtern
Wegen akuter Personalprobleme wollten die Königseer eigentlich
dieses Spiel verschieben, doch leider klappte das nicht. So musste der
Ausfall einiger Spieler wie z.B. S.Elsäßer,
P.Varchmin und des Spielertrainers S.Varchmin kompensiert werden.
Mit K.Förster, S.Götz und R.Oldenburg wurden
kurzerhand 3 Spieler aus der "Ersten", die wieder Spielpraxis sammeln
müssen, mitgenommen.
Dennoch ging Königsee mit der "Stammsieben" in dieses Spiel.
Wie schon in der Partie gegen Bad Blankenburg erwischte die Zwote einen
glänzenden Start und ging wieder schnell mit 5:1 (9.Min.) in
Führung. Oppurg hatte bis dahin den Gästen nicht viel
entgegenzusetzen und kam nur schwer ins Spiel. Die Königseer
hingegen zeigten ihre mannschaftliche Geschlossenheit und hatten beim
3:8 (15.Min.) durch Jens Riwe schon den fünften
Torschützen an diesem Tag.
Doch wie schon so oft in den letzten Spielen, begannen die
Gäste nun etwas nachlässig zu werden. Durch eine
leichte Verletzung von K.Knedlik und zwei Zeitstrafen dezimiert,
mussten nun die Rinnestädter zuschauen wie Oppurg ins Spiel
fand und den Vorsprung Tor um Tor verkürzte (7:9,19.Min.).
Matthias Seifert übernahm nun Verantwortung und zeigte auf der
Halblinken Position was er kann. Drei mal ließ er es aus dem
Rückraum krachen und hielt so die Oppurger auf Distanz
(9:12,22.Min.). Die Deckung der Gäste stand nun wieder
sicherer und ließ den Gastgebern keinen Freiraum mehr.
Auch Oppurgs Torschütze vom Dienst, Holger Kamutzki, der
alleine 11 Treffer der Gastgeber erzielte, scheiterte nun
öfters an der Abwehr und am Königseer Keeper
M.Föhr. Dadurch ließ die Thuringia-Reserve bis zur
Pause kein Tor mehr zu. Die Gäste hingegen erhöhten
nun auch noch einmal das Tempo im Angriff und wirbelten die
Deckungsreihe des TSV völlig durcheinander. Vor allem
K.Knedlik setzte sich nun herrlich durch und erzielte vor der Pause
noch drei schöne Tore. So ging es mit einem beruhigenden 9:17
für Königsee in die Kabinen.
Wer nun dachte, Angesichts des hohen Vorsprungs wäre das Spiel
entschieden, sah sich getäuscht. Mit Anfang der zweiten
Hälfte, zeigte sich nun die "Zwote" von ihrer schlechteren
Seite. Die Abwehr hatte große Löcher und
ließ den neu ins Spiel gekommenen Thuringia-Torhüter
T.Merten gänzlich im Stich. Im Angriff wurden die
Bälle leichtfertig vertändelt und so der Gegner
wieder unnötig stark gemacht. Oppurg nutzte das und kam auf
16:19 (39.Min.) ran. Königsee versuchte nun wieder Ruhe ins
Spiel zu bekommen und konnte durch Treffer von K.Knedlik und J.Riwe den
Vorsprung halten (18:22,43.Min.). Um weitere Sicherheit in die Abwehr
zu bekommen wurde nun auch R.Oldenburg eingewechselt. Doch auch er
konnte die immer größer werdenden Lücken
nicht ganz schließen. Dennoch wurde nun wenigstens im Angriff
wieder getroffen, so das sich der Vorsprung bei 4-5 Toren einpegelte
(21:26,49.Min.). Oppurg gab sich aber immer noch nicht geschlagen und
versuchte nun mit allen Mitteln das Match zu kippen. Mit vielen "Eins
gegen Eins" Situationen setzten sich die Oppurger Spieler immer wieder
durch und schafften es, wieder auf zwei Tore ran zukommen
(24:26,56.Min.). Königsee reagierte nun mit einer Auszeit und
versuchte so den Spielfluss der Gastgeber zu unterbrechen. Jens Riwe
war es dann, der die Königseer beim 24:27 (58.Min.) wieder
durchatmen ließ. T.Merten im Tor der Königseer,
hielt nun mit zwei wichtigen Paraden diesen Vorsprung fest. Ein
verwandelter Siebenmeter durch den angeschlagenen U.Oswald und ein
Treffer von R.Oldenburg setzten dann den Schlusspunkt zum 24:29
Endstand.
Mit diesem verdienten, aber unnötig schweren Sieg verteidigt
die "Zwote" die Tabellenführung und kann nun dem
nächsten schweren Spiel in Apolda entgegen gehen. Doch muss
man sich im klaren sein, das mit einem Abwehrverhalten, wie es
teilweise in diesem Spiel gezeigt wurde, dieser Platz nicht lange zu
halten ist.
1OR3 31.01.07
SV Thuringia Königsee II - HSV Bad
Blankenburg II 29:24 (13:13)
Thuringia II holt sich Tabellenführung
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Zwote schlägt
"aufgestockte" HSV-Reserve
Vor dem Spiel war klar, das es um viel ging. Der HSV II war nur durch
die bessere Tordifferenz an der Tabellenspitze und dies wollten die
Königseer ändern.
Das aber auch das "kleine" Kreisderby den Blankenburgern eine Menge
bedeutet und sie ihre Tabellenführung behalten wollten, sah
man vor dem Spiel an den mitgereisten Spielern. Da waren
plötzlich mit Sternkopf, Gäbler,
Meilahn und Hanl gleich 4 Spieler aus den Reihen der Ersten mit dabei.
Vielleicht war es ja aber auch nur der gehörige Respekt, den
der HSV vor der Thuringia-Reserve hatte und das, wie man sah, zu recht
... !
Königsee ließ sich erst gar nicht von dieser
Aufstellung beeindrucken und zeigte auf dem Spielfeld, was eine
Mannschaft stark macht. Wie die Feuerwehr begannen die Hausherren und
überraschten so die Gäste völlig. Aus einer
sicheren Abwehr heraus wurde ein Tor nach dem anderen erzielt und
Königsee setzte sich gleich ab (5:1 8.Min.). Vor allem der
17-jährige Kristian Knedlik und der immer noch Wurfgewaltige
Peter Varchmin erzielten in der Anfangsphase ein Tor nach dem anderen.
So markierte P. Varchmin bereits in der 12 Minute sein 5 Tor zum 8:3.
Hinten stand der Abwehrriegel mit Elsäßer,
Gießler und Varchmin und lies den HSV-Spielern kaum Freiraum.
Blankenburg fand einfach noch kein Mittel gegen diese kompakte
Spielweise der Thuringia. Einzig und allein Felix Gäbler
konnte nun auf Seiten des HSV Akzente setzen und sorgte so
dafür, das der Vorsprung der Königseer nicht zu
groß wurde. Die Thuringia-Reserve machte weiter Druck, hatte
aber nun ab und an Pech im Abschluss. Dennoch stand es nach 16
Spielminuten noch 10:5 für Königsee. Nun folgte die
wahrscheinlich schwächste Phase des Spieles für die
Hausherren. Sieben Minuten gelang der "Zwoten" kein Tor mehr.
Freie Chancen, darunter ein Siebenmeter , wurden leichtfertig vergeben.
Blankenburg versuchte dies zu nutzen, scheiterte aber ein ums andere
mal am Königseer-Schlußmann T.Merten, der wieder
eine klasse Leistung im Kasten der Hausherren bot. Aber auch er konnte
den Anschlusstreffer zum 10:8 (23.Min.)für den HSV
nicht mehr verhindern. Michael Gießler erlöste dann
aber die Thuringia von der Torflaute. Dennoch war der Schwung der
Anfangsminuten wie weggeblasen. So kam es wie es kommen musste.
Blankenburg glich durch ein Siebenmetertor von Sternkopf zum 12:12
(28.Min.)aus. Beiden Mannschaften gelang dann jeweils noch ein Tor bis
zur Pause, so das beim Stande von 13:13 die Seiten gewechselt wurden.
Mit Beginn der Zweiten Halbzeit griff nun auch Steffen Varchmin auf
Seiten der Königseer ins Spielgeschehen ein und
verstärkte vor allem die Abwehr. Jens Riwe eröffnete
dann den Torreigen und brachte seine Farben wieder in Front. Man
merkte, das nun die Schwächeperiode überwunden war.
Sogar Gernot Brähne, der bis dahin weit unter seinen
Möglichkeiten gespielt hatte, traf nun vorne und baute die
Führung der Gastgeber wieder auf 2 Tore aus (16:14 (33.Min.).
Bei diesem Vorsprung pegelte sich das Spiel ein und keine der beiden
Mannschaften schaffte es sich entscheidend abzusetzen (19:17, 45.Min.).
Erst der immer stärker werdende Jens Riwe schaffte es mit
einem schönen Tor den Vorsprung wieder auf 3 Tore anwachsen zu
lassen. Immer mehr wurde klar, das der HSV nichts der spielerischen
Überlegenheit der Königseer entgegenzusetzen hatte.
Mit schönen Toren von Knedlik, Gießler, Riwe und
P.Varchmin wuchs der Vorsprung langsam an (25:21, 52.Min.) und als auch
noch Mario Föhr im Kasten der Königseer die letzten
Möglichkeiten der Blankenburger vereitelte, war klar, dass es
nach diesem Spiel einen neuen Tabellenführer geben wird. Den
Schlusspunkt setzte dann Gernot Brähne, der mit seinem 4 Tor
den 29:24 Endstand markierte.
Bleibt nun nur noch die Frage, ob es sich für den HSV gelohnt
hat, 4 Spieler ihrer Ersten vor einem schweren Oberligaspiel in diesem
Spiel hier einzusetzten, aber dies müssen die Verantwortlichen
selbst wissen. Selbsvertrauen haben sie sich auf alle Fälle
nicht geholt ...
1OR3 18.01.07
SV Thuringia Königsee II - HSV Weimar II
30:22 (12:13)
Klarer Sieg im Bezirkspokal
Handball, Bezirkspokal Männer Mitte : Zwote führt
höherklassige Weimarer zeitweise vor
Eigentlich sollten die Pokalgegner Königsees gewarnt sein.
Schon in der letzten Saison zeigte sich die Thuringia als Pokalschreck
und warf reihenweise höherklassige Gegner raus.
Doch auch diesmal gelang der "Zwoten" mit einer überzeugenden
Leistung die Überraschung.
Zu Beginn des Spiels ließen es beide Mannschaften langsam
angehen, bevor nach 3 Minuten die Gäste den ersten Treffer
markierten. Man merkte deutlich die Nervosität bei den
Königseern, die aber auch langsam ins Spiel fanden.
Königsee übernahm die Führung (5:4, 12.Min.)
zeigte aber immer noch schwächen im Abschluss. Dennoch
erhöhten die Hausherren mit herrlichen Toren von
Brähne, P.Varchmin und Gießler auf 9:5 (20.Min.).
Nun begann die schwächste Phase der Gastgeber. Einige
Holztreffer und vor allem leichte Ballverluste im Angriff
ermöglichten den Gästen ihr schnelles Spiel
aufzuziehen. Ein Konter nach dem anderen schlug im
Thuringia-Gehäuse ein. In der 28 Minute war es dann soweit.
Der HSV ging mit 10:11 in Führung. Jens Riwe beendete nun die
Minutenlange Torflaute der Thuringia mit einem schönen Heber
und glich somit wieder aus. Beim Stande von 12:13 für Weimar
ging es dann in die Kabinen.
Der zweite Durchgang begann mit einem herrlichen Tor vom
17-jährigen Kristian Knedlik. Steffen Varchmin hatte
wahrscheinlich die richtigen Worte in der Pause gefunden, den
plötzlich begann der Thuringia-Express zu rollen. In der 34
Minute schoss Gernot Brähne seine Farben wieder in Front
(15:14)und J.Riwe erhöhte schnell auf 16:14. Weimar
kämpfte nun mit allen Mitteln und kam noch mal ran (16:16,
37.Min.) Königsee ließ sich aber nicht verunsichern
und zog wieder auf 18:16 (38.Min) davon. Schrecksekunde in der
39.Minute. Bei einer Abwehraktion verletzte sich G.Brähne und
konnte nicht mehr weiterspielen. Die "Zwote" steckte dies aber weg und
baute den Vorsprung weiter aus(20:16, 41.Min.). Die jungen Spieler des
HSV versuchten nun den Abwehrriegel der Königseer zu
durchbrechen, scheiterten aber immer wieder vor allem am Mittelblock,
der mit P.Varchmin und S. Elsäßer wieder
hervorragende Arbeit leistete. Hier zeigte sich die Erfahrung der
vielen Oberligaspiele gegen die die Gäste kein Mittel fanden.
Sogar beim Sieben-Meter scheiterten sie nun am Königseer
Torhüter T.Merten. Als dann noch M.Gießler auf 21:16
(43.Min.) erhöhte, nahmen die Gäste eine Auszeit.
Doch auch dies half nichts. Königsee war weiter haushoch
überlegen und fing einen Ball nach dem anderen ab, die dann
vorne nach belieben eingenetzt wurden. Zu diesem Zeitpunkt fragte man
sich wer hier die höherklassige Mannschaft war!? Als in der
46.Minute Volker Dietz zum 23:16 traf, war die Vorentscheidung
gefallen. Im Glauben des sicheren Sieges wurde die "Zwote" aber wieder
etwas leichtsinniger und ermöglichte den Weimarern etwas
Ergebniskosmetik (25:21, 53.Min.). Weimar versuchte mit letzter Kraft
das Unmögliche, scheiterte aber mit freien Kontern und einem
Siebenmeter am gut haltenden T.Merten.
J.Riwe vom Punkt und M.Gießler von rechts Außen,
sorgten dann für die endgültige Entscheidung (28:22,
58.Min). Als die Gäste dann noch einen Strafwurf vergaben und
Sven Elsäßer mit seinem dritten Tor zum 29:22 traf,
forderten die Fans auf der Tribüne noch den 30 Treffer. Unter
großem Jubel gelang dieser noch Jens Riwe mit dem Abpfiff. Am
Ende steht ein völlig verdienter 30:22 Sieg zu Buche, der auf
weitere Überraschungen hoffen lässt, denn in der
nächsten Runde kommt mit der Dritten Mannschaft der SG
Erfurt/Bad Langensalza ein noch größerer Brocken auf
unsere "Zwote" zu, die aber mit dieser Form auch in diesem Spiel
für eine kleine Sensation sorgen könnte.
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Erster
Auswärtssieg sichert zweiten Tabellenplatz
Mit nur 9 Spielern machte sich die Zwote auf die Reise zum LSV 49
Oettersdorf. Dennoch wollte man an die guten Leistungen der letzten
Spiele anknüpfen und was zählbares mit nach Hause
nehmen.
Die Anfangsphase gehörte dem LSV, der sich schnell auf 3:1
absetzen konnte. Königsee kam aber immer besser ins Spiel und
stellte vor allem mit schönen Toren aus dem Rückraum
den Anschluss wieder her (4:4). Es entwickelte sich ein spannendes
Spiel, bei dem sich keine der beiden Mannschaften einen Vorsprung
erarbeiten konnte (9:9). Zum Ende der ersten Hälfte gelang es
dann den Königseern einige Fehler der Oettersdorfer zu nutzen
und sich leicht abzusetzen (11:14). Diesen Drei-Tore-Vorsprung hielten
die Gäste bis zur Pause und es wurden beim 13:16 die Seiten
gewechselt.
Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen, wobei es Königsee
schaffte, immer einen kleinen Vorsprung zu halten. Es zeigte sich immer
mehr, das die Zwote im Angriff einen glänzenden Tag erwischte
und nach belieben einnetzte. Doch im Abwehrverhalten offenbarten die
Gäste diesmal schwächen und auch Mario Föhr
im Tor hatte nicht gerade seinen besten Tag erwischt. Der LSV verstand
dies zu nutzen und schaffte Mitte der zwoten Hälfte wieder den
Ausgleich (21:21). Königsee wechselte nun die
Torhüter und versuchte die Abwehr zu festigen. Nun kam die
entscheidende Phase. Königsee netzte vorne weiter ein und fing
nun auch hinten einige Bälle ab. Fünf Tore in Folge
ohne Gegentor waren das Resultat und gleichzeitig die Vorentscheidung
in diesem Spiel(21:26). Oettersdorf versuchte alles um wieder ran zu
kommen, doch die Torfabrik der Thuringia-Reserve lies nichts mehr
anbrennen. Bei jedem Tor des LSV gab es gleich die passende Antwort mit
einem Gegentor. Spätestens beim 31:24 für
Königsee war das Spiel entschieden. Am Ende gewinnt der SV
Thuringia Königsee hochverdient mit 33:28 und kann nun mit
viel Selbstvertrauen in das kommende Pokalspiel gehen.
1OR3 05.12.06
SV Thuringia Königsee II - HSV Apolda III
22:18 (9:9)
Gute kämpferische Leistung bringt Sieg gegen Apolda
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Wieder starkes Spiel
der Zwoten
Im letzten Heimspiel für das Jahr 2006, wollte die
Thuringia-Reserve ihren Heimnimbus waren und mit einem Sieg einen Platz
in der oberen Tabellenregion sichern. Doch mit Apolda kam ein starker
und unbequemer Gegner an den Schiefer.
Apolda erwischte auch gleich den besseren Start und ging mit 2:0 in
Führung. Königsee brauchte einige Zeit um sich zu
ordnen, konnte aber dann den Anschluss wieder herstellen (4:4).
Die Gäste bekamen nun immer mehr Probleme mit der guten Abwehr
der Königseer und blieben ein ums andere mal ohne Torerfolg.
Königsee hingegen begann nun auch im Angriff konzentrierter zu
agieren und setzte sich mit herrlichen Toren auf 9:5 ab. Statt
Sicherheit aus dieser Führung zu ziehen häuften sich
nun die Fehler der Gastgeber und der Vorsprung schmolz wieder dahin. So
schafften die Apoldaer bis zur Pause
wieder den Ausgleich (9:9).
Der zweite Durchgang begann ausgeglichen und keiner der beiden
Mannschaften konnte sich absetzen. Es begann ein Kampf auf biegen und
brechen. Die "Zwote" schaffte es als Erster, sich Mitte der 2.Halbzeit
wieder ein Drei-Tore Polster zu erarbeiten (18:15).
Doch die Gäste gaben nicht auf und stellten beim 18:17 den
Anschluss wieder her. Königsee lies aber nicht mehr zu und
baute nun die Führung wieder aus. Mit 4 Toren in Folge
erzielten nun die Hausherren die Entscheidung und schickten die
Gäste mit einem am Ende hochverdienten 22:18 nach Hause. Mit
diesem Sieg steht nun die Thuringia-Reserve auf einem guten 2.Platz.
1OR3 30.11.06
SV Thuringia Königsee II - TSV 1898
Oppurg II 20:16 (9:6)
Ungefährdeter Sieg gegen Oppurg II
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Zugunsten der Ersten
Mannschaft auf höheren Sieg verzichtet
Die Vorgaben für das Spiel waren klar. Es musste ein Sieg und
Wiedergutmachung her. Das dies aber gar nicht so leicht sein
würde merkte man vor der Partie. Mit Peter Varchmin (schwere
Grippe)
und seinem Bruder Steffen Varchmin (spielte für die Erste)
hatten die Königseer gleich zwei Rückraumspieler
weniger. Auch Gernot Brähne sollte, so weit es geht,
für das Nachfolgenden Match der Ersten, die auch mit
großen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten, geschont
werden.
Um all diese Vorgaben zu erfüllen, bedurfte es einer sehr
guten Leistung der gesamten restlichen Mannschaft, und dies kann man
sagen, gelang zu hundert Prozent.
Königsee hatte einen sehr guten Start. Nach dem ersten
gehaltenen Ball von Mario Föhr, gelang Tobias Holub das 1:0.
Schnell erhöhten die Hausherren die Führung auf 4:0
(7.Min.). Einen riesen Anteil daran hatte die Abwehr um den
ganz stark deckenden Sven Elsäßer, der auch noch
seine Nebenleute ordentlich anfeuerte.
Doch selbst das war noch nicht genug. Im Kasten der Königseer
hielt auch noch Mario alles was da auf ihn zukam, es war einfach spitze
so eine Anfangsphase der "Zwoten" zu sehen.
Erst nach 13 Minuten erzielten die Gäste ihr erstes Tor zum
1:5. Ab diesem Zeitpunkt bekam Gernot Brähne seine erste
"Schonzeit" und für ihn kam Christian Heinze in die Partie,
welcher sich auch gleich mit einem Tor zum 6:1 einfügte.
Ein kleiner Bruch im Spiel der Königseer war dann doch zu
merken, der aber nur durch die Umstellungen und einer Zeitstrafe zu
Stande kam. Bis auf 6:4 (18 Min.) konnten die Gäste dadurch
verkürzen. Mehr ließen die Hausherren aber nicht zu.
Mit zwei gehaltenen Siebenmetern, vom immer noch überragend
haltenden Mario Föhr und schönen Toren von Heinze,
Seifert und Gießler, zogen die Königseer wieder auf
9:5 davon. Die schon sichtlich entnervten Spieler des TSV, die
reihenweise von Außen am Thuringia-Keeper scheiterten, hatten
aber auch Glück, das die daraus resultierenden
Möglichkeiten für die "Zwote" nicht besser genutzt
wurden.
So ging man nur mit einem 9:6 in die Pause.
Mit Beginn der zwoten Halbzeit kam Gernot Brähne
zurück ins Spiel und erzielte auch gleich das 10:6(31.Min.).
Im Tor der Gastgeber stand nun Thomas Merten, der nahtlos an die
Leistung seines Vorgängers anknüpfte.
Oppurg verschlief diese Anfangsphase völlig, was die "Zwote"
gnadenlos nutzte und die Führung auf 14:6 ausbaute. Erst in
der 37. Minute gelang den Gästen ihr erster Treffer im zweiten
Spielabschnitt.
Dann Schrecksekunde bei den Königseern. Nach einem stark
gehaltenem Konter, prallte Thomas Merten mit dem Gegenspieler zusammen
und musste leicht verletzt ausgewechselt werden. Doch schon
fünf Minuten später stand er wieder auf der Platte.
Seine Mannschaft hatte indes den Vorsprung durch wunderschöne
Tore von Gießler, Brähne und Riwe auf
17:8(46.Min.)erhöht. Im sicheren Gefühl des Sieges
wurde nun wieder Brähne ausgewechselt und alle Spieler der
"Zwoten" erhielten ihre Spielanteile. Einige freie Chancen wurden nun
ausgelassen und hinten nicht immer so konsequent zugegriffen wie am
Anfang. Oppurg verkürzte dadurch auf 17:10 (49.Min.).
Mathias Seifert übernahm immer mehr Verantwortung und wuchtete
den Ball zum 18:10 für die Thuringia ins Netz. Der TSV machte
dennoch weiter Druck und kam durch zwei Zeitstrafen der Gastgeber
begünstigt, auf 18:13(54.Min.)weiter ran. Doch
spätestens hier beendete
wiederum Seifert mit seinem 6 Treffer, zum 19:13(55.Min.), alle
Träume der Gäste. Diese gaben sich zwar nicht auf,
aber mehr als Resultatskosmetik war nicht mehr drin.
Am Ende steht ein 20:16 Sieg für Königsee zu Buche,
welcher durchaus viel höher ausfallen hätte
können.
1OR3 06.11.06
HSV Bad Blankenburg II - SV Thuringia
Königsee II 20:16 (8:5)
Schwaches Spiel im Kreisderby
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Zu hohe Fehlerquote
verhindert besseres Ergebnis
Eigentlich hatten sich die Männer der "Zwoten" fürs
Kreisderby viel vorgenommen, aber leider war es kein besonders guter
Tag für die gesamte Mannschaft. Es fing an, mit einem
verworfenen Siebenmeter von Peter Varchmin. Blankenburg ging dadurch
mit 1:0 (3.Min.) in Führung. Durch unplatzierte Würfe
und einige technische Fehler konnte Königsee erst in der
8.Minute den ersten Treffer erzielen. Das in dieser Phase wenigstens
die Abwehr sicher agierte und der Torhüter der Gäste,
Mario Föhr, einige Bälle hielt, war Garant
dafür, das es zu diesem Zeitpunkt gerade mal 2:1 für
den HSV stand. Und weiter ging dieses Spielchen. Vorne wurden
reihenweise Bälle verschenkt und hinten stand man gegen eine
harmlose Blankenburger Mannschaft sicher (3:2 15.Min.). Nun begann aber
der Gastgeber die Geschenke anzunehmen und zog innerhalb von 3 Minuten
auf 6:2 davon. Dies veranlasste Steffen Varchmin, auf der Bank der
Königseer, eine Auszeit zu nehmen. Die Wirkung blieb nicht aus
und Königsee verkürzte wieder auf 6:5 (23.Min.). Doch
dann war es wieder mit dem Angriffsschwung vorbei. Der HSV dagegen
konnte in Überzahl auf 8:5 (28.Min.) erhöhen und so
mit einem sicheren Vorsprung in die Pause gehen. Das man in dieser
Halbzeit weit unter seinen Möglichkeiten blieb, zeigt sich
daran, das bei 24 Angriffen der Königseer gerade mal 5
Torerfolge heraus kamen. Nach dem Seitenwechsel war es wiederum der
HSV, der die Akzente setzte und nach 33 Minuten mit 10:5 auf die
Siegerstraße ging. Plötzlich klappte dann doch mal
was bei den Rinnetalern und mit sehenswerten Treffern von
Brähne, Dietz, Riwe und Varchmin verkürzte die Zwote
wieder auf 11:9 (38.Min.). Statts nun den angeschlagenen Gegner weiter
unter Druck zu setzen, baute man ihn mit Fangfehlern, unplatzierten
Würfen und technischen Regelfehlern wieder auf. Die
Blankenburger nahmen dies dankend an und erhöhten wieder auf
15:10 (45.Min.). Bei diesem Spielstand pegelte sich das Spiel so
langsam ein. Königsees Fehlerquote war zu hoch um den HSV zu
gefährten, und die der Blankenburger war auch nicht besser. So
stand es nach 55 Minuten 19:14. Durch Frust und Meckerei dezimierten
sich nun die Königseer auf 3 Feldspieler. Doch selbst dies
nutzte der HSV nicht aus, der mit dem Ergebnis längst
zufrieden war. Am Ende steht ein 20:16 für Bad Blankenburg, in
einem wirklich schlechtem Handballspiel bei dem sich selbst die
Schiedsrichter dem Niveau anpassten und mit einigen Entscheidungen
hüben wie drüben für schmunzeln auf den
Rängen sorgten.
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Gutes Spiel bringt die
ersten Punkte für Königsee
Im ersten Spiel der neuen Saison, wollte die "Zwote" mit einem guten
Ergebnis starten. Durch einige personelle Veränderungen,
wusste man aber noch nicht so richtig wo man steht. Mit Steven
Götz und Michael Lächa sind gleich 2 Nachwuchsspieler
in den Kader der "Ersten" abberufen worden. Steffen Varchmin ist der
neue Trainer der Mannschaft und spielt kaum noch selber mit. Dagegen
stehen die "Neuzugänge" Jens Riwe (aus der Ersten) und Mathias
Seifert (Heimkehrer aus Ilmenau), sowie Marcel Obstfelder aus der
eigenen Jugend.
Die Königseer begannen das Spiel sehr nervös und
ließen die Gäste mit 1:0 in Führung gehen.
Erst nach 3 Minuten gelang den Gastgebern das erste Tor durch Peter
Varchmin. In der Folgezeit bekam die "Zwote" ihre Nervosität
besser in den Griff und zog auf 4:2 (9.Min.)davon. Ein verworfener
Siebenmeter, zwei Pfostenknaller und einige technische Fehler,
verhinderten eine besseres Ergebnis. So stand es nach 22 Minuten gerade
einmal 8:5 für Königsee. Die Oettersdorfer waren in
dieser Phase sehr nachlässig mit ihren Chancen und scheiterten
ein ums andere Mal, vor allem von der Außenposition, am
glänzend aufgelegten Torhüter Mario Föhr.
Doch dann war plötzlich der Spielfaden bei den Gastgebern
gerissen. Vorne gelang nichts mehr und durch einige Konter und leichte
Tore der Gäste kippte das Spiel noch einmal bis zur Pause. Mit
4 Toren in Folge schaffte es der LSV noch mit einer 9:8
Führung in die Kabinen zu gehen. Im zweiten Spielabschnitt
waren die Königseer aber wieder da und forderten ihrem Gegner
alles ab. Nach einem gehaltenen Siebenmeter von Thomas Merten, zogen
die Königseer von 12:12 (35.Min.) auf 20:15 (50.Min.) davon.
Garant für diese Führung waren Peter Varchmin und
Gernot Brähne, die mit ihren Toren aus dem Rückraum
den Oettersdorfern keine Chance ließen. Auch die Deckung
arbeitete sehr gut und ließ nicht mehr viel anbrennen. Als in
der 52 Minute dann noch ein Spieler des LSV die Rote Karte wegen eines
Foulspiels erhielt , war das Spiel entschieden. Am Ende stand ein
hochverdienter 23:19 Sieg der "Zwoten" zu Buche, die nun den kommenden
Aufgaben etwas sicherer entgegen schauen kann.
Handball, Bezirkspokal Männer Mitte :
Großschwabhausen holt sich den Pokalsieg
Mit viel Selbstvertrauen fuhr die "Zwote" zum Finalturnier des
Pokalwettbewerbs, nach Großschwabhausen. Bei vier Teilnehmern
und dem Spielmodus "Jeder gegen Jeden" und einer jeweiligen Spielzeit
von 2 mal 15 Minuten, wurde der diesjährige Pokalsieger
gesucht. Nach der Begrüßung und der Auslosung der
Spiele, fing das Turnier pünktlich um 12.00 Uhr mit der ersten
Partie Großschwabhausen vs. Gispersleben an. Hier zeigte der
Hausherr schon,
das er um den Sieg mitspielen will und fegte die Gisperslebener mit
20:9 vom Parkett.
Im zweiten Match stiegen nun auch die Königseer ins
Spielgeschehen ein und trafen da auf den Ligakonkurrent aus Saalfeld.
Beide Mannschaften begannen mit vielen Fehlversuchen, bevor der SSV mit
0:1 in Führung ging. Königsee glich aus und schaffte
durch Gernot Brähne die 2:1 Führung (5.Min).
Dann die Schrecksekunde bei der Thuringia. Peter Varchmin knickte bei
einer Angriffsaktion so unglücklich um, das er für
das komplette Turnier ausfiel. Das war schon nach 6 Minuten ein herber
Verlust für die Rinnestädter. Dennoch schaffte man es
sich wieder aufs Spiel zu konzentrieren. Die Fehlerquote beider
Mannschaften war immer noch sehr hoch, doch keiner konnte sich bis zur
Halbzeit absetzen. So wechselte man beim Stande von 5:5 die Seiten. Mit
3 Toren in Folge starteten die Königseer in den zweiten
Durchgang bevor Saalfeld seinen ersten Treffer markierte (8:6, 20.Min).
Königsee war weiter am Drücker, aber 2 Pfostentreffer
der Thuringia-Sieben verhinderten eine höhere
Führung. Saalfeld II nutzte dies natürlich aus und
konnte wieder ausgleichen (8:8, 25.Min). Steffen Varchmin beendete die
kurze Torflaute und brachte die Königseer wieder in Front.
Thomas Merten im Tor der Rinnestädter sicherte nun mit einigen
Glanzparaden die knappe Führung. Die letzten 3 Minuten waren
an Spannung kaum zu übertreffen. Steffen Varchmin vergibt
einen Siebenmeter. Im Gegenzug ein technischer Fehler des SSV. Varchmin
bekommt den Ball wieder in die Hände und hämmert ihn
zur 10:8 (29.Min) Führung in die Maschen. Saalfeld schafft den
Anschlusstreffer und geht in die offen Manndeckung über.
Königsee blieb aber cool und konnte sogar noch in der letzten
Sekunde durch einen Siebenmeter auf 11:9 erhöhen. Mit diesem
glücklichen Auftaktsieg war eine gute Ausgangsposition
für den weiteren Turnierverlauf geschaffen.
Im 3.Spiel des Tages musste die Zweite Mannschaft des 1.SSV Saalfeld
gleich wieder gegen Großschwabhausen ran. Die Hausherren
ließen auch hier dem Gastverein keine Chance und gewannen
deutlich mit 15:7.
Die nächste Begegnung lautete Gispersleben vs.
Königsee. Um die Chance auf einen der beiden ersten
Plätze zu wahren, wollte die Thuringia-Reserve auch in diesem
Spiel gewinnen. Das Match begann mit leichten Vorteilen für
Königsee (3:2, 7.Min). Gispersleben stellte sich aber immer
besser auf das teilweise zu statische Angriffsspiel der
Rinnestädter ein und konnte die Führung
übernehmen (3:4, 10.Min). Bis zur Halbzeit bauten sie diese
sogar noch auf 5:7 aus. Im zweiten Abschnitt begann Königsee
wieder etwas konzentrierter. Das brachte den Erfolg im Angriff
zurück (8:8, 17.Min). Leider war dies nur ein kurzes
Aufbegehren, denn schon in den nächsten Angriffsaktionen wurde
wieder mächtig gesündigt. Zu viele freie Chancen
wurden vergeben und reihenweise technische Fehler ermöglichten
es dem TSV Motor Gispersleben mit 9:12 davon zu ziehen. Am Ende stand
eine ziemlich enttäuschende 14:12 Niederlage für
Königsee zu Buche.
Im Vorletzten Match des Turniers spielten nun die Saalfelder gegen
Gispersleben. Hier zeigte die junge Mannschaft aus der Saalestadt ihr
können und gewann sicher mit 15:12 gegen den TSV.
In der letzten Partie war nun alles für Königsee
möglich. Bei einem Sieg gegen den Hausherren aus
Großschwabhausen hätte man den Pott gehabt, aber
sogar eine knappe Niederlage hätte noch für Platz 2
und die damit Verbundene Qualifikation in den Thüringenpokal
gereicht. Doch es kam leider anders. Königsee versuchte von
Beginn an mit einer doppelten Manndeckung den Angriff des Gastgebers zu
stören. Dies zeigte aber nur kurz Wirkung (3:4, 9.Min). Ab
diesem Zeitpunkt hatte sich Großschwabhausen auf die
Deckungsvariante eingestellt und zog nun einsam seine Kreise (3:8,
13.Min). Jeder Fehler der Königseer wurde gleich mit einem
Kontertor beantwortet. Thomas Merten im Tor der Thuringia war es wieder
zu verdanken, das es zur Halbzeit nur 5:9 für den
Landesligisten stand. Die Zweite Hälfte wurde nun zu einem
Debakel für die Thuringia-Reserve. Die Kräfte waren
am Ende und Großschwabhausen konterte ein ums andere mal die
"Zwote" aus. Mit drei schönen Toren von Steven Götz
und jeweils einem von Michael Gießler und Gernot
Brähne, erzielten die Königseer gerade mal 5 Tore bei
15 Gegentreffern. So stand es am Ende völlig zu recht 24:10
für Großschwabhausen, die sich damit den Pokalsieg
sicherten.
Durch diese Niederlage rutschte die "Zwote" noch auf den 4.Platz hinter
die Punktgleichen Gisperslebener und Saalfelder. Trotz dem kann man auf
das erreichte stolz sein und mit erhobenen Hauptes auf diese Pokalrunde
zurückblicken.
Am Ende bleibt nur noch der Dank an die Gastgeber für ein sehr
gut organisiertes Turnier und an die mitgereisten Fans des SV Thuringia
Königsee.
Thuringia Königsee vs. 1.SSV Saalfeld II 11:9
T.Merten, G.Brähne (3), V.Dietz, M.Gießler (1),
S.Varchmin (4), P.Varchmin, R.Lappke (1), A.Rosenbusch, Steven
Götz (1), S. Elsäßer (1), T.Holub
Thuringia Königsee vs. TSV Motor Gispersleben 12:14
T.Merten, G.Brähne (3), V.Dietz (2), M.Gießler,
S.Varchmin (5), R.Lappke, A.Rosenbusch, Steven Götz (1),
S.Elsäßer (1), T.Holub
SV Thuringia Königsee II - HSC Erfurt II 28:23 (16:13)
Die "Zwote" zieht ins "Final-Four" ein
Handball, Bezirkspokal Männer Mitte : Sensationssieg im Pokal
"Im Pokal ist alles möglich" - Wie diesen Spruch die Zweite
Mannschaft des SV Thuringia Königsee gegen den zwei Klassen
höher spielenden Gegner aus Erfurt wahr machte, war schon
bemerkenswert.
Um das Kräfteverhältnis beider Kontrahenten etwas
auszugleichen, verpflichtete die "Zwote" kurzerhand noch Radek Najman
aus der "Ersten", in diesem Spiel etwas auszuhelfen. Königsee
begann konzentriert und führte nach 4 Minuten schon mit 5:1.
Erfurt, die sichtlich beeindruckt von diesem Start der Gastgeber waren,
nahmen Najman in Manndeckung. Königsee verlor dadurch den
Spielfaden und vergab ein ums andere mal leichtsinnig gute Torchancen.
Dies nutzten die Landeshauptstädter natürlich aus und
kamen vor allem durch den Oberligaerfahrenen Thomas König, auf
6:5 (13 Min.) ran. Mit einer Auszeit zog die Thuringia die Notbremse
und versuchte ins Spiel zurück zu finden. Königsee
wirkte sehr nervös, wodurch Erfurt auch den Ausgleich schaffte
(6:6, 14 Min.). Gernot Brähne beendete dann die lange
Topflaute mit zwei schönen Toren in Folge (8:6). Als dann noch
Thomas Merten, im Tor der Hausherren, zwei schwierige Bälle
wegfing und diese von Radek Najman im Konter eiskalt verwandelt wurden,
war beim Stande von 10:6 (16 Min.) wieder Ruhe in das Spiel der
Thuringia eingekehrt. Die Gäste hingegen nahmen nun ihre
Auszeit um den Spielfluss des Gastgebers zu unterbrechen. Doch dies
brachte keine Wirkung. Königsee zeigte jetzt dem
höherklassigen Gegner was schneller Handball ist und konterte
sie mehrmals aus. Vor allem Volker Dietz konnte mit 3
Kontertoren zeigen, was er mit 54 Jahren noch kann (16:9, 25
Min.). Erfurt gab sich aber noch nicht auf und kämpfte sich
trotz eines vergebenen Siebenmeters in Überzahl wieder ran.
Unterstützt wurden sie dabei wieder von vielen
Unkonzentriertheiten auf Königseer Seite. So ging es "nur" mit
einem 16:13 für die "Zwote" in die Pause. Im Zweiten Durchgang
stieg nun auch Steffen Varchmin ins Spielgeschehen ein und erzielte
gleich das erste Tor der 2. Halbzeit zum 17:13 (33 Min.). Der HSC
begann noch einmal die Gastgeber unter Druck zu setzen. Immer wieder
fanden die Erfurter eine Lücke in der Abwehr der Hausherren,
die meistens einen Siebenmeter einbrachte. Königsee hingegen
hatte nun auch noch Pech und traf bei einigen Würfen nur das
Gebälk. So schafften die Gäste in der 39. Minute den
Anschlusstreffer zum 17:16. Königsee begann eine offene
Deckung gegen den besten Erfurter T.König. Der Mittelblock mit
Steffen und Peter Varchmin zeigte Wirkung und
Königsee konnte sich wieder durch Tore von Michael
Gießler und Gernot Brähne auf 19:16 absetzen. Jetzt
begann ein offener Schlagabtausch, in dem jeder Angriff der beiden
Mannschaften ein Tor war. Beim Stande von 22:19 wurde es dann wieder
spannend. M.Gießler musste wegen eines Foulspiels 2 Minuten
pausieren. Doch in dieser Unterzahlsituation erzielten die Gastgeber
zwei herrliche Kontertore durch Volker Dietz und Steffen Varchmin
(24:19, 51 Min.). Als dann noch Radek Najman zum 25:19
erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen. Erfurt hatte nun
nichts mehr entgegenzusetzen. Selbst der Neunte Siebenmeter
für den HSC zum 25:20 (53 Min.) konnte nichts an der
bevorstehenden Niederlage ändern. Das letzte Tor für
die "Zwote" erzielte der junge Tobias Holub (28:22, 59 Min.), der sich
damit auch noch in die Torschützenliste einschrieb. Damit
erzielten, bis auf Martin Tischer, alle Feldspieler der Thuringia
mindestens ein Tor. Mit solch einer tollen Mannschaftsleistung ist
sogar im Finalturnier der letzten vier Pokalteilnehmer, in 2 Wochen,
noch eine größere Überraschung
möglich.
Thuringia Königsee:
T.Merten, G.Brähne (5), V.Dietz (4), M.Gießler (3),
S.Varchmin (3), P.Varchmin (2), R.Lappke (3), A.Rosenbusch (1), T.Holub
(1), R.Najman (6), M.Tischer
1OR3 01.05.06
SV Thuringia Königsee II - HSV Apolda III
21:20 (14:13)
Im Herzschlagfinale zur Bronzemedaille
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Erfolgreiches Comeback
von Peter Varchmin mit 7 Toren
Laut Papier, versprach das Match Königsee II gegen Apolda III
ein spannendes Spiel zu werden, ging es doch im direkten Vergleich um
den 3. Tabellenplatz der Verbandsklasse Männer Mitte. Und dies
sollte sich auch voll und ganz bestätigen. Im Vorfeld mussten
erst mal ein paar Personalfragen geklärt werden. Gernot
Brähne, der verhindert war, wurde kurzerhand durch den
Co-Trainer der "Ersten" Ronny Lappke ersetzt und für Steffen
Varchmin, der ja bekanntlich bei der "Ersten" spielte, gab sein Bruder
Peter sein Comeback im Thuringatrikot. Dies alleine versprach schon
reichlich Unterhaltung für die Zuschauer. Königsee
begann verhalten und sehr nervös. Abspielfehler und
schwächen im Abschluss ermöglichten den
Gästen mit 3:1 (10.Min.) in Führung zu gehen. In der
12 Minute, nachdem Steven Götz den Anschlusstreffer zum 2:3
markierte, war es dann soweit. Peter Varchmin kam ins Spiel und traf
auch gleich nach einer schönen Finte zum 3:3. In der Abwehr
standen die Hausherren nun sicherer und fingen einige Bälle
ab. Mit schnellen Angriffen über den ältesten Spieler
der Königseer, Volker Dietz, ging man erstmals in
Führung und konnte diese sogar ausbauen (6:4, 18 Min.). Apolda
gab sich aber nicht auf und glich wieder aus (7:7, 23 Min.). Mario
Föhr im Tor der Königseer verhinderte mit einem
gehaltenen Siebenmeter und einigen schönen Paraden, das sich
die Gäste wieder absetzen konnten. Ronny Lappke schoss dann
mit seinem ersten Tor im Thuringiadress die Hausherren wieder in Front,
die A. Werlich in der 28 Minute zum 9:7 ausbaute. Apolda konnte bis zur
Pause noch einen Treffer markieren, so das beim Stande von 9:8 die
Seiten gewechselt wurden. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit
gehörte dann den Königseern. Vor allem Peter Varchmin
kam nun immer besser in Fahrt und markierte, wie in alten Zeiten, einen
Treffer nach dem anderen (13:10, 38 Min.). Apolda änderte die
Taktik und nahm P.Varchmin in Manndeckung. Königsee war
sichtlich beeindruckt und hatte Probleme sich darauf einzustellen.
Fünf Tore durch die Gäste in Folge, waren das
Resultat (13:15, 45 Min.). Thuringia zog die Notbremse in Form einer
Auszeit. Die Taktische Besprechung zeigte Wirkung und Königsee
fand mit Toren von Varchmin und Götze zurück ins
Spiel (17:17, 49 Min.). Die Partie war nun an Spannung kaum zu
übertreffen. Apolda erhöhte vom Punkt auf 17:18, was
P. Varchmin mit seinem 7 Tor wieder korrigierte. Leider verletzte er
sich bei diesem Tor leicht an der Wade und konnte nicht mehr weiter
spielen. Für ihn kam der auch schon angeschlagene Steven
Götz zurück ins Spiel, der mit einem Konter das
Führungstor zum 19:18 für Königsee erzielte.
Apolda blieb dran und glich in der 55 Minute zum 19:19 aus. Nun wurde
es eine Nervenschlacht. Jeder Fehler hätte die Entscheidung
bringen können. Königsee im Angriff. A. Werlich setzt
sich herrlich auf der rechten Seite durch und erzielt die erneute
Führung zum 20:19 (56 Min.). Der HSV scheitert im
Vorwärtsgang und Königsee hat in der 58 Minute die
Möglichkeit vom Siebenmeterpunkt den Vorsprung auf 2 Tore zu
erhöhen. Doch Varchmin, der für diesen Strafwurf noch
einmal aufs Spielfeld kam, scheiterte am guten Torwart der
Gäste. Apolda nutzte die Gunst der Stunde und glich wieder
aus. Noch 90 Sekunden zu spielen. Königsee verliert wieder
wegen eines technischen Fehlers den Ball und Apolda hat die Chance das
Spiel für sich zu entscheiden. Doch plötzlich ein
Fangfehler eines Gästespielers und der Ball landet im aus.
Noch 30 Sekunden bleiben der Thuringia. Wer übernimmt die
Verantwortung??? Der Ball kommt zu Michael Gießler, der sein
Herz in die Hand nimmt und mit einem wahnsinns Schlagwurf ins linke
unter Eck den 21:20 Siegtreffer erzielte. Die letzten Sekunden
verstrichen und die Einheimischen konnten sich über den schwer
verdienten 3.Platz freuen. Mit dieser tollen Mannschaftsleistung
beendet die "Zwote" ihre Punktspielsaison und kann sich nun voll und
ganz auf die kommende schwere Aufgabe im Pokal vorbereiten.
Thuringia Königsee:
T.Merten, M.Föhr, M.Lächa (1), V.Dietz (3),
S.Götz (5), M.Gießler (2), C.Heinze, P.Varchmin (7),
R.Lappke (1), A.Werlich (2)
1OR3 05.04.06
LSV 49 Oettersdorf - SV Thuringia Königsee II 28:25
(14:13)
Bittere Niederlage gegen Oettersdorf
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Schwache Zweite
Halbzeit kostet den möglichen Sieg
Ohne Steffen Varchmin, der die restliche Saison bei der "Ersten"
aushilft, ging die Reise zum LSV Oettersdorf. Dennoch hatte sich die
"Zwote" für dieses Spiel viel vorgenommen. Königsee
begann druckvoll, und konnte schnell mit 1:3 in Führung gehen.
Oettersdorf blieb dran und hatte beim 6:6 wieder Anschluss gefunden.
Die Rinnestädter bestimmten aber weiter die Partie und kamen
vor allem über den Kreis zu sehenswerten Toren. Im Tor gab
Mario Föhr seiner Mannschaft die nötige Sicherheit
und so zog Königsee auf 7:10 davon. Mehr ließen die
Hausherren aber nicht zu. Viele Fehlwürfe der
Königseer ermöglichten nun den Oettersdorfern leichte
Tore zu erzielen. Als sich dann noch vier Minuten vor der Halbzeit
Gernot Brähne eine Strafzeit einhandelte und zu allem
Überfluss Volker Dietz 30 Sekunden später wegen
Meckerns raus musste, war der Spielfluss von Königsee wie
weggeblasen. Die Gastgeber nutzten diese Überzahl und
wandelten den Rückstand in eine 14:13 Führung um, die
sie mit in die Kabinen nahmen. Im zweiten Durchgang wechselte Thuringia
die Torleute und versuchte wieder ins Spiel zu finden. Doch leider
brachte dies nichts. Oettersdorf zog nun das Tempo an und bestrafte
jeden Fehler der Gäste knadenlos. Mit fünf Toren in
Folge schafften sie nun die Vorentscheidung (20:14, 42 Min). Eine
Königseer Auszeit stoppte diese Serie. Thomas Merten im
Königseer Tor, der nicht seinen besten Tag erwischte,
wechselte wieder entnervt mit Mario Föhr. Dies brachte den
nötigen Rückenhalt zurück. Königsee
begann nochmals zu kämpfen, aber mehr als Ergebniskosmetik
ließen die Hausherren nicht mehr zu. Über die
Stationen 22:16, 24:18, 26:22 bis hin zum Endstand von 28:25 war der
Oettersdorfer Sieg nie in Gefahr. Am Ende bleibt eine bittere
Niederlage, bei der das positive noch die Leistung einiger junger
Spieler war. Noch ist die Chance auf den Bronzeplatz da, aber dazu
braucht es eine gehörige Leistungssteigerung gegen Apolda.
Thuringia Königsee:
T.Merten, M.Föhr, A.Rosenbusch, M.Lächa (7), V.Dietz
(4), G.Brähne (7), M.Gießler (2), C.Heinze,
S.Götz(5)
1OR3 27.03.06
SV Thuringia Königsee II - TSV 1898
Oppurg II 29:17 (14:10)
Klarer Sieg gegen Tabellenletzten
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Sehr gute
Mannschaftsleistung
Das erste mal seit längerer Zeit konnte die "Zwote" wieder mit
einer kompletten Mannschaft auflaufen. Im Tor wurde Mario Föhr
(A-Jugendspiel) durch Steffen Kollek ersetzt und der angeschlagene
Steffen Varchmin konnte auch wieder mitspielen. Alles in allem standen
die Vorzeichen, im Spiel gegen den Tabellenletzten, gut. Zu Beginn der
Partie waren beide Teams sehr nervös. Viele Fehlwürfe
und technische Fehler ließen keinen richtigen Spielfluss
aufkommen. Königsee konnte sich aber zuerst fangen und ging
mit 4:1 in Führung. Schon hier war zu erkennen, dass die
Gastgeber von allen Positionen Gefahr ausstrahlten. Oppurg hielt
dagegen, konnte den Drei-Tore-Rückstand aber nicht verringern
(8:5). Durch einen Siebenmeter, den Varchmin mit links sicher
verwandelte, zog Königsee erstmals auf 4 Tore davon(9:5). Mit
schönen Spielzügen wurde die Gästeabwehr ein
ums andere mal ausgehebelt und der Vorsprung weiter ausgebaut
(14:7). Am Ende der ersten Hälfte wurden die
Königseer aber leichtfertig und ließen den
Gästen zu viele Freiräume. Oppurg nutzte diese
Möglichkeiten sofort aus und kam bis zur Halbzeit noch mal auf
14:10 ran. Der Beginn der letzten 30 Minuten gehörte dann
wieder den Hausherren. Aus einer guten Abwehr heraus wurde ein
druckvolles Angriffsspiel aufgezogen. Vor allem Michael Lächa
am Kreis, der immer wieder von seinen Mitspielern gut in Szene gesetzt
wurde, überzeugte mit einer sicheren Trefferausbeute und am
Ende 6 Toren für seine Mannschaft. Von allen Positionen wurde
nun getroffen und beide Torhüter der Thuringia konnten sich
immer wieder auszeichnen. In der 41. Minute schafften die
Königseer dann erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung (22:12).
Oppurg hatte sich längst aufgegeben und hatte dem Spiel der
Thuringia-Reserve nichts mehr entgegenzusetzen. Beim 28:15, kurz vor
Schluss, war nur noch die Frage offen: Schafft die "Zwote" die 30 ?!
Nach dem 29:17 für Königsee und 2 Minuten
verbleibender Spielzeit sah dies gar nicht schlecht aus. Doch in drei
Anläufen konnten die Mannen vom Schiefer den Ball
nicht im Netz unterbringen . Bleibt am Ende ein völlig
verdienter und zu keiner Phase des Spiels gefährdeter 29:17
Heimsieg. Mit dieser Leistung ist das Unternehmen Bronzeplatz wieder in
greifbare Nähe gerückt.
1OR3 14.03.06
HSC Erfurt III - SV Thuringia Königsee II
21:15 (8:10)
Durch schwache zweite Halbzeit Punkte verspielt
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Verletzungspech
hält weiter an
Die Thuringia-Reserve hatte sich an diesem Sonntag viel vorgenommen.
Doch schon nach dem Erwärmen war klar, dass das
Verletzungspech die Königseer nicht verlässt. Eine
Muskelverletzung hinderte Steffen Varchmin daran mitzuspielen. Dadurch
kam Ersatztorhüter Mario Föhr zu seinem ersten
Einsatz als Rechtsausen. Diesen ersten Schock verdaute die
"Zwote" in der Anfangsphase des Spiels noch gut. Sie begannen
konzentriert und zwangen Erfurt dazu immer einem Rückstand
hinterher zu laufen (2:3). Der HSC konnte trotz seiner offensiven
Deckung den Thuringia-Angriff nicht ganz ausschalten (3:5). Schon hier
zeigten sich aber erste Abschlussschwächen der Gäste,
die einen höheren Vorsprung verhinderten. Die Erfurter
schafften den Ausgleich (6:6) und gingen dann sogar in Führung
(8:7). Mit großem Einsatz gelang es aber den
Rinnestädtern, diesen Rückstand in eine
zwei-Tore-Führung umzuwandeln. So ging es mit einem 10:8
für Königsee in die Pause. In der zweiten Halbzeit
kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Vor allem mit der aggressiven
Deckungsarbeit des HSC kam die Königseer Mannschaft nicht
zurecht. Vorne wurde nun durch Brähne, der einen
Rabenschwarzen Tag erwischte, und Götz gesündigt.
Dadurch setzten sich die Hausherren auf 13:11 ab. Einige
unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter brachten die
Gäste nun völlig aus dem Konzept. Erfurt nutzte diese
Schwächephase gnadenlos und baute den Vorsprung aus (16:12).
Selbst der gut haltende Thomas Merten, im Tor der Gäste,
konnte dies nicht verhindern. Schmerzlichst wurde jetzt die ordnende
Hand von Steffen Varchmin vermisst. Die Blumenstädter zogen
nun einsam ihre Kreise. Über die Stationen 18:13, 20:14, bis
hin zum Endstand von 21:15 ließen die Gastgeber gerade mal 5
Gegentore im Zweiten Abschnitt zu. Dies war der Garant für den
Sieg und die sicherlich verdiente Königseer Niederlage.
1OR3 06.03.06
TSV Germania Krölpa II - SV Thuringia
Königsee II 27:21 (11:5)
Mit 6 Mann "nur" eine Halbzeit verloren
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Kurioses Spiel in
Krölpa
Leider schaffte es die "Zwote" nicht, zum Match gegen den
Tabellenführer einen komplette Mannschaft aufzustellen. Durch
Arbeit und Verletzungen, sowie das gleichzeitig stattfindende
Punktspiel der A-Jugend, konnten nur 6 Spieler auflaufen. Am
schwerwiegendsten war wohl, das alle Torhüter abwesend waren.
Sogar das geplante Comeback von Karl-Heinz Schnabelrauch im Tor, viel
wegen einer Verletzung ins Wasser. Steffen Varchmin war es
schließlich, der die Position zwischen den Pfosten
übernahm. Die Anfangsphase gehörte dann den
Krölpaern, die durch leichte Tore über den Kreis und
die Außen, zu einer 5:0 Führung kamen. Erschwerend
war in diesen Minuten, das vorne nur "Holz" getroffen wurde. Langsam
stellten sich die Thuringiaspieler auf die Unterzahlsituation
ein und konnte auch im Angriff Akzente setzen. So gelang der
Anschlusstreffer zum 8:4. Krölpa nutzte aber weiterhin die
Überzahl und schaffte es seinen Vorsprung bis zur Halbzeit auf
11:5 auszubauen. Um nicht völlig unter die Räder zu
kommen , entschlossen sich die Königseer zu einer mutigen
Taktikänderung. Ab der 33 Spielminute begab sich Steffen
Varchmin mit in den Angriff und das Tor stand während dieser
Zeit leer. Krölpa ließ sich aber auch davon nicht
irritieren. Doch als Varchmin Tor um Tor erzielte, nahm man den
Torhüter, sobald er seinen Kasten verließ, in
Manndeckung. Eine Kuriosität, die es im Handball bestimmt
selten gibt. Dadurch hatten Brähne und Gießler immer
mehr Raum und konnten den Vorsprung der Krölpaer Mannschaft,
der zwischenzeitlich schon auf 10 Tore gestiegen war (21:11), wieder
verkürzen (23:16). Varchmin hielt noch so manchen guten Wurf.
Sogar 4 Siebenmeter konnte er entschärfen. Doch mehr als das
Resultat in Grenzen zu halten, gelang den tapfer kämpfenden
Königseern nicht. Mit zum Schluss 3 Toren in Folge, schafften
sie es sogar, die 2 Halbzeit ausgeglichen zu gestalten. Damit endete
die Partie mit einem 27:21 für den Gastgeber. Bleibt nur noch
zu sagen : " Was wäre gewesen wenn..."
Man kann nur hoffen das in den nächsten Spielen wieder alle
Mann an Deck sind und die "Zwote" ihr wahres Leistungspotenzial
ausspielen kann.
1OR3 30.01.06
1. SSV Saalfeld 92 II - SV Thuringia
Königsee II 27:22 (16:12)
Erfolgsserie der "Zwoten" gestoppt
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Schmerzliche
Niederlage wegen Personalproblemen
Es kam wie es kommen musste. Mit Brähne, Gießler,
Kohles, Großmann und Tischer fehlten gleich 5 Spieler in der
Partie gegen die starken Saalfelder. Um das Spiel nicht abzusagen,
kamen mit Steven Götz und Christian Heinze gleich zwei
A-Jugendspieler zu ihrem ersten Punktspieleinsatz im
Männerbereich. Lucas Macheleidt konnte nach einer
längeren Handverletzung auch wieder mitwirken. So hatte die
"Zwote" gerade so eine spielfähige Mannschaft, zumindest
für die ersten 30 Minuten.
Das Spiel begann mit einer 2:0 Führung für Saalfeld,
die Königsee noch ausgleichen konnte (2:2). Ab der 8.
Spielminute bekam Steffen Varchmin eine Sonderbewachung, die auch
gleich Wirkung zeigte. Saalfeld setzte sich nun auf 4 Tore ab (8:4).
Varchmin, der sich immer wieder seiner Sonderbewachung entzog, hielt
aber die Thuringia weiter im Spiel. Doch mehr als den
Rückstand konstant zu halten gelang den Rinnetalern nicht
(12:8). So gingen die beiden Mannschaften mit einem 16:12 für
Saalfeld in die Kabinen. Jetzt wurde es noch härter
für die Königseer. Mario Föhr und Steven
Götz mussten nun zum A-Jugendspiel nach Königsee
zurück. Christian Heinze konnte nicht mit, da man sonst in
Unterzahl gewesen wäre. So hatten die Gäste
wenigstens noch sieben Mann für die 2. Hälfte. Wer
dachte, das sich die Rinnetaler jetzt ihrem Schicksal ergaben lag
falsch. Der zweite Durchgang begann ausgeglichen. Saalfeld schaffte es
seinen Vorsprung zu halten (19:15), konnte ihn aber nicht weiter
ausbauen (23:19). Den meisten Anteil daran hatte Thomas Merten im
Gästetor, der einen glänzenden Tag erwischte. Die
Königseer waren nicht im Stande die drohende Niederlage zu
verhindern, doch ließen sie es auch nicht zu, von den
Saalfeldern vorgeführt zu werden. Mit dem Endstand von 27:22
können die Königseer in anbetracht der
Personalprobleme sicherlich zufrieden sein. Leider war dies nun die
erste Niederlage nach 5 Siegen in Folge, und wenn die Personalsorgen am
nächsten Wochenende immer noch da sind, wird es nicht die
letzte gewesen sein.
SV Thuringia Königsee II - SpVgg.Kranichfeld
1861 26:24 (12:14)
Mit einer starken Mannschaftsleistung den Verbandsligisten aus
dem Pokal geworfen
Handball, Bezirkspokal Männer Mitte : Erste Hürde im
Pokal genommen
Beide Mannschaften begannen diese Partie sehr nervös. Die
Akteure leisteten sich viele technische Fehler und Fehlwürfe.
Königsee konnte aber die ersten Treffer zum 2:0 erzielen. Auch
Kranichfeld kam nun langsam in Tritt. So nutzten sie ihre Chancen in
den folgenden Minuten besser als die Gastgeber und gingen mit 3:4 (10
Min) in Führung. Die Rinnetaler hielten aber dagegen und zogen
wieder in Front (9:7, 20 Min). Gernot Brähne konnte sogar mit
einem schönen Wurf in den Winkel einen 3 Tore Vorsprung heraus
werfen.(11:8 23 Min) Doch dann war die Herrlichkeit dahin.
Werner Kohles konnte durch eine Verletzung nicht weiter machen und so
wurde es auf der Auswechselbank langsam leer. Die Gäste
hingegen kämpften sich wieder heran und nutzten dabei jeden
Fehler der Thuringia-Mannen. In 7 Minuten gelang
Königsee nur noch 1 Tor. Das war ausschlaggebend
dafür, das der Verbandsligist bis zur Halbzeit mit 12:14
führte. Der 2. Durchgang begann mit einem offenem
Schlagabtausch. Königsee ging wieder mit 16:15 in
Führung. In dieser Phase versäumte es
Königsee aber den Sack zu zumachen. Zwei verschossene 7 Meter
der Einheimischen brachten Kranichfeld zurück ins
Spiel.(16:18 42 Min) Doch die Hausherren gaben nicht auf. In
Überzahl erzielte Gießler mit einem
wunderschönen Schlagwurf den Anschlusstreffer zum 17:18.
Steffen Varchmin übernahm nun mehr Verantwortung und erzielte
3 Tore in Folge.(20:18) Steffen Kollek im Tor hielt mit guten Paraden
den knappen Vorsprung fest.(22:20 52 Min) Nun kam aber was
keiner wollte. Werlich bekam nach seiner dritten 2 Minutenstrafe die
Rote Karte. Damit waren Königsee die Feldspieler ausgegangen.
Torhüter Thomas Merten übernahm in den letzten 5
Spielminuten die Außenposition. Wer dachte, das das dem Spiel
der Thuringia schadete, lag falsch. Beim Stande von 25:22 hielt Kollek
einen 7 Meter und Brähne konnte im Gegenzug das 26:22 (58 Min)
markieren. Das war die Entscheidung.
1OR3 19.12.05
HSV Apolda III - SV Thuringia Königsee II
24:26 (11:11)
Die "Zwote" erobert 2. Tabellenplatz
Handball, Verbandsklasse Männer Mitte : Nach hartem Kampf
Apolda bezwungen
Schon vor dieser Partie war klar, das beide Mannschaften viel zu
verlieren hatten. Immerhin ging es um den 2. Tabellenplatz und die
Chance, weiterhin um die Meisterschaft mitzuspielen. Königsee
gelang gleich eine 2:0 Führung, die aber nicht lange Bestand
hatte. Mehrere gute Möglichkeiten, weiter davon zu ziehen,
wurden leichtsinnig vergeben. Apolda kam, auch auf Grund
übermäßiger Härte, besser ins
Spiel. So gelang ihnen der Führungswechsel (5:3).
Spätestens jetzt war klar, das dies kein Spaziergang
für die Männer vom Schiefer wird. Der HSV legte
weiter immer ein Tor vor, doch Königsee blieb dran.
Über die Stationen 6:4 , 7:6 und 10:9 ging es dem Ende der
ersten Halbzeit entgegen. Beide Teams kämpften hart um jedes
Tor. Königsee konnte ausgleichen (10:10) und sogar kurz vor
der Halbzeit mit 11:10 in Führung gehen. In dieser Phase bekam
Volker Dietz nach einem Allerweltsfoul die Rote Karte und Thuringia
musste noch den Ausgleich zum 11:11 hinnehmen. In Halbzeit Zwei ging es
dann genauso weiter wie in den ersten 30 Minuten. Keine der beiden
Mannschaften konnte sich so richtig absetzen. Doch schon hier zeigte
sich das der Rückraum der Thuringia einen glänzenden
Tag erwischte. Mitte der 2. Halbzeit, beim Stande von 16:16, gelang den
Gästen mit 5 Toren in Folge die Vorentscheidung (16:21). Eine
Auszeit der Gastgeber unterbrach den Torreigen. Wer dachte das sich der
Hausherr jetzt geschlagen gibt, lag falsch . Steffen Varchmin wurde nun
zeitweise in Manndeckung genommen. Die jungen Schiedsrichter hatten nun
alle Hände voll zu tun das Spiel in einem fairen Rahmen zu
halten. Man kann aber durchaus sagen, das sie diese Aufgabe gut
meisterten. Die Apoldaer schafften es aber nochmals zu
verkürzen. Mit schönen Spielzügen und Toren
von Gernot Brähne konnte aber ein 2 Tore Vorsprung bis zum
Schluss gehalten werden. Mit dem 4. Sieg in Folge kann man nun dem
bevorstehenden Pokalspiel gegen den Verbandsligisten SV Kranichfeld
ruhig entgegen sehen.